calligraphie schrieb:Sie es mal von der positiven Seite. Der Kanzler hat zumindest immer gute Laune, sobald er Selenskij trifft. Wenigstens noch einer, der den Kanzler so richtig mag.
Anderer positiver Aspekt, zumindest Herrn Selenskij gegenüber hält er seine Versprechen. Wir dagegen, bekommen ein gebrochenes Wahlversprechen nach dem anderen plus :O‘ Ton Merz „ kein Euro für die Ukraine fehlt bzw nichts davon geht zu Lasten des Sozialstaates“
Auf deutsch, die 100 Milliarden € Unterstützung seit 2022 sind sozusagen nicht weg, sie sind nur woanders.
Oder wie sagte der lettische Regierungschef gerade: Europäer trinkt einfach ein Bier weniger pro Jahr…
@calligraphie Redest du jetzt auch schon wie AfD oder Sahra W.? Jetzt mal abgesehen davon, dass außenpolitisch Selenskyi nicht der Einzige ist und dass das mit den 100 Mrd. so nicht stimmt (es sind nicht 100 Mrd.), ich hatte kürzlich versucht, die Sache zu erklären, die Chose mit dem Geld, hier:
AfD (Seite 5146) (Beitrag von Fellatix)Das Problem ist eher ein anderes. Wie man derzeit in Frankreich sehen kann (F hat seit 74 keinen Haushaltsüberschuss mehr, das sind jetzt 52 Jahre Schulden), ist das Problem auch weniger die Höhe der Schulden als ihr Zweck (F finanziert den Wohlfahrtsstaat über Schulden, statt in die Zukunft zu investieren). Da ist D noch nicht, also bei den Problemen von Frankreich (der Staat hat kaum noch oder schlicht kein Geld, um in Infrastruktur und Bildung zu investieren), aber es sind durchaus ähnliche Probleme, die in Zukunft ernster werden könnten (Schulden sind solange kein Problem - bis sie ein Problem werden). Da wäre z. B. der hohe Bundeszuschuss zur Rentenversicherung, der nicht abschmelzt, und für die Zeit nach dem (alternativlosen) Sondervermögen (siehe Beitrag im AfD Thread) braucht es auch einen Plan, die Verteidigungsausgaben länger- oder langfristig aus Steuern zu finanzieren. Das sind Probleme, die jede Regierung (auch jede Regierung nach Merz) wird lösen müssen, irgendwie.