Globale Risiken durch Russland und China
um 17:26Handelspolitik zwischen China und der EUQuelle: https://www.wirtschaftsdienst.eu/inhalt/jahr/2021/heft/11/beitrag/die-zukunft-der-eu-china-handelspolitik-herausforderungen-angehen-und-eigene-handelsinteressen-selbstbewusst-vertreten.html
Die handelspolitischen Beziehungen zur EU gehen indes nicht über die multilateralen Vereinbarungen, denen China mit dem Beitritt zur WTO im Jahr 2001 zugestimmt hat, hinaus.
Und hier steht auch nochmal schwarz auf weiß, dass nach WTO-MFN (nicht-diskrimierendes Prinzip zwischen Handelspartnern, also keine unterschiedlichen Zölle möglich) Extrazölle, wie Antidumpingzölle nur bei Verstoßen gegen die regelbasierte Ordnung verhängt werden können:
Die WTO-Mitglieder legen im Rahmen von Verhandlungen maximale Zollsätze fest und sind zudem gemäß Art. XI GATT dazu verpflichtet, auf nichttarifäre Handelshemmnisse zu verzichten. Nicht selten kommt es aber zu unfairen Maßnahmen anderer Handelspartner, auf die zu reagieren ist. Um einen fairen internationalen Wettbewerb zu gewährleisten, sind Unternehmen auf effektive und ausgewogene handelspolitische Schutzinstrumente angewiesen. Das GATT kennt dabei Antidumping- und Ausgleichszölle gemäß Art. VI GATT, wobei diese stets in Verbindung mit den jeweiligen Übereinkommen zu verstehen sind.Quelle: https://www.gtai.de/de/trade/wto/zoll/unfaire-handelspratiken-welche-massnahmen-sind-moeglich--130472
Die EU ist zusätzlich zu den WTO-Regeln aber auch an ihr eigenes Regelwerk gebunden, d.h. bei willkürlichen Zöllen würde sogar der EuGH einschreiten können:
Ziel von Antidumpingmaßnahmen ist es, Unternehmen in der EU vor unfairem Wettbewerb durch gedumpte Einfuhren zu schützen. Rechtsgrundlage für die Einführung von Maßnahmen ist die sogenannte Antidumpinggrundverordnung (EU) 2016/1036Quelle: https://www.gtai.de/de/trade/eu/zoll/eu-antidumping-1841384



