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Globale Risiken durch Russland und China

819 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Russland, China, Ukraine ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Globale Risiken durch Russland und China

12.03.2026 um 17:26
Handelspolitik zwischen China und der EU

Die handelspolitischen Beziehungen zur EU gehen indes nicht über die multilateralen Vereinbarungen, denen China mit dem Beitritt zur WTO im Jahr 2001 zugestimmt hat, hinaus.
Quelle: https://www.wirtschaftsdienst.eu/inhalt/jahr/2021/heft/11/beitrag/die-zukunft-der-eu-china-handelspolitik-herausforderungen-angehen-und-eigene-handelsinteressen-selbstbewusst-vertreten.html

Und hier steht auch nochmal schwarz auf weiß, dass nach WTO-MFN (nicht-diskrimierendes Prinzip zwischen Handelspartnern, also keine unterschiedlichen Zölle möglich) Extrazölle, wie Antidumpingzölle nur bei Verstoßen gegen die regelbasierte Ordnung verhängt werden können:
Die WTO-Mitglieder legen im Rahmen von Verhandlungen maximale Zollsätze fest und sind zudem gemäß Art. XI GATT dazu verpflichtet, auf nichttarifäre Handelshemmnisse zu verzichten. Nicht selten kommt es aber zu unfairen Maßnahmen anderer Handelspartner, auf die zu reagieren ist. Um einen fairen internationalen Wettbewerb zu gewährleisten, sind Unternehmen auf effektive und ausgewogene handelspolitische Schutzinstrumente angewiesen. Das GATT kennt dabei Antidumping- und Ausgleichszölle gemäß Art. VI GATT, wobei diese stets in Verbindung mit den jeweiligen Übereinkommen zu verstehen sind.
Quelle: https://www.gtai.de/de/trade/wto/zoll/unfaire-handelspratiken-welche-massnahmen-sind-moeglich--130472

Die EU ist zusätzlich zu den WTO-Regeln aber auch an ihr eigenes Regelwerk gebunden, d.h. bei willkürlichen Zöllen würde sogar der EuGH einschreiten können:
Ziel von Antidumpingmaßnahmen ist es, Unternehmen in der EU vor unfairem Wettbewerb durch gedumpte Einfuhren zu schützen. Rechtsgrundlage für die Einführung von Maßnahmen ist die sogenannte Antidumpinggrundverordnung (EU) 2016/1036
Quelle: https://www.gtai.de/de/trade/eu/zoll/eu-antidumping-1841384


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Globale Risiken durch Russland und China

12.03.2026 um 18:35
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:China, die ganz allgemein Extrazöllen unterliegen, und zwar ganz ohne dass nur bestimmte Firmen davon betroffen wären, hier mal ein Beispiel:
Du kannst nicht mal Deine eigene Quelle lesen, in denen die Fabriken mit dem zugehörigen Zollsatz sogar explizit genannt werden.

Ab dem Punkt bin ich raus, auf Taubenschach mit Amateuren, die meinen bei völliger Ahnungslosigkeit meinen Job besser als ich selbst zu können und dabei nicht mal ihre Quellen lesen, habe ich keine Lust.


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Globale Risiken durch Russland und China

12.03.2026 um 18:46
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Das Zitat "Deutschland also ein Abkommen [mit China] hat" habe ich so verstanden, dass China ein Handelsabkommen mit Deutschland bzw. der EU hätte. Wie hast du es denn sonst gemeint?
Das kann man nur so verstehen, wenn man es absichtlich falsch verstehen will. Nichts dergleichen habe ich gesagt.
Du brauchst da auch gar nicht erst das Interpretieren anfangen, versuche einfach die Kernaussage zu verstehen.

Aber, damit du deine komplette Unwissenheit mal mit dem Wesentlichen füllen kannst, und nicht bloß auf Zusammen-Reimungen basierst, hier extra für dich der nächste Crashkurs:


Aller Anfang liegt hier:
Wikipedia: Trade agreements of the European Union#:~:text=Table title: Trade agreements in force Table content: header:,jurisdictions represented: 1 | Signed: 1996 |

Desweiteren darfst du hier gucken:
https://www.europarl.europa.eu/RegData/etudes/ATAG/2020/652045/EPRS_ATA(2020)652045_EN.pdf

Hier geht es um die Mitgliedschaft bei der WTO seit 2001:
https://www.gtai.de/de/trade/china/zoll/abgeschlossene-handelsabkommen-und-mitgliedschaft-in-wto-637802#:~:text=WTO%2DMitgliedschaft%20China%20ist%20der%20Welthandelsorganisation%20(WTO)%20im,chinesische%20Zollrecht%20folgt%20den%20Regeln%20der%20WTO.

Oder hier, um somit noch weitere Vereinfachungen zu erwirken:
https://www.europarl.europa.eu/thinktank/en/document/EPRS_BRI(2021)679103

Das ist die Basis, die auch du zu akzeptieren hast.


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12.03.2026 um 18:49
Zitat von cejarcejar schrieb:Ab dem Punkt bin ich raus, auf Taubenschach mit Amateuren, die meinen bei völliger Ahnungslosigkeit meinen Job besser als ich selbst zu können und dabei nicht mal ihre Quellen lesen, habe ich keine Lust.
Ich habe überhaupt nie gesagt, dass ich deinen Job besser machen könnte, wie kommst du darauf?

Trotzdem bleibe ich dabei, dass 1) die o.g. Quelle bzw. die Tabelle, die du meinst, den Posten "alle übrigen Unternehmen hat" - dies ist aber von 2024 - und dass 2) die Antidumpingzölle von 2020 in der angegebenen Quelle (https://www.gtai.de/de/trade/eu/zoll/antidumping-korrosionsbestaendige-staehle-mit-ursprung-in-china-842286) erstmal überhaupt keine Unternehmen einzeln auflisten (außer zweier, für die aber explizit nur Ausnahmen bestehen.

Genau so hier:

https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX:32020R1994

Ansonsten bezweifel ich ja gar nicht, dass bestimmte Unternehmen in vielen Fällen geführt werden bzw. spezielle Extrazölle gelten. Ändert allerdings mMn nichts daran, dass eine Umgehung z.B. durch falsche Deklarierung des Ursprungs möglich ist bzw. in der Vergangenheit immer wieder solche Fälle - fast immer aus China - aufgefallen sind, und außerdem von einem hohen Dunkelfeld auszugehen ist.


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12.03.2026 um 19:03
Zitat von Zz-JonesZz-Jones schrieb:Das kann man nur so verstehen, wenn man es absichtlich falsch verstehen will. Nichts dergleichen habe ich gesagt.
Du brauchst da auch gar nicht erst das Interpretieren anfangen, versuche einfach die Kernaussage zu verstehen.
Wieso hast du mich dann nach einem Beleg für Handelsabkommen zwischen der EU und China gefragt, wenn du jetzt sagst, es gibt kein solches Handelsabkommen (s.o.)
Zitat von Zz-JonesZz-Jones schrieb:Aber, damit du deine komplette Unwissenheit mal mit dem Wesentlichen füllen kannst, und nicht bloß auf Zusammen-Reimungen basierst, hier extra für dich der nächste Crashkurs:


Aller Anfang liegt hier:
Wikipedia: Trade agreements of the European Union#:~:text=Table title: Trade agreements in force Table content: header:,jurisdictions represented: 1 | Signed: 1996 |

Desweiteren darfst du hier gucken:
https://www.europarl.europa.eu/RegData/etudes/ATAG/2020/652045/EPRS_ATA(2020)652045_EN.pdf
Was genau willst du jetzt mit diesen Quellen sagen?
Zitat von Zz-JonesZz-Jones schrieb:Hier geht es um die Mitgliedschaft bei der WTO seit 2001:
https://www.gtai.de/de/trade/china/zoll/abgeschlossene-handelsabkommen-und-mitgliedschaft-in-wto-637802#:~:text=WTO%2DMitgliedschaft%20China%20ist%20der%20Welthandelsorganisation%20(WTO)%20im,chinesische%20Zollrecht%20folgt%20den%20Regeln%20der%20WTO.
Also sind wir uns jetzt einig, und es gibt kein Freihandelsabkommen zwischen der EU und China und der Handel läuft nach WTO-MFN? Wie ich es von Seite 1 an gesagt hatte.
Zitat von Zz-JonesZz-Jones schrieb:Oder hier, um somit noch weitere Vereinfachungen zu erwirken:
https://www.europarl.europa.eu/thinktank/en/document/EPRS_BRI(2021)679103

Das ist die Basis, die auch du zu akzeptieren hast.
Das ist super, dass du dieses "Abkommen" jetzt auch noch bringst. Darauf hatte ich ehrlich gesagt gehofft (sorry, wenn das ein bisschen gemein von mir war).

Das ist nämlich 1) kein Handelsabkommen
und 2) nie in Kraft getreten.

Das ist ein Investitionsabkommen, das mit Zöllen und Handelshemnissen überhaupt nichts zu tun hat. Hier gilt allein WTO-MFN.

Zusätzlich ist aber hochinteressant, dass die EU zwar mit China verhandelt hat (wenn auch nicht über ein Handelsabkommen) - in der Hoffnung - wie auch aus deinem Link hervorgeht - China in ferner Zukunft zu einem level-playing field zu motivieren, indem man europäisches Geld in China investiert.

Aber nicht einmal das wollte China am Ende haben. Denn ich hoffe du weißt, dass das Abkommen nie in Kraft getreten ist? Ich sprach aber oben ausdrücklich von Abkommen, die in Kraft sind.

Und was ist der Grund, warum es nie in Kraft trat? Genau: Verstöße Chinas gegen die regelbasierte Ordnung. In diesem Fall die Menschenrechte. Nämlich die Unterdrückung der Uiguren durch China, die seit 2020 bekannt wurde.

Siehe etwa hier: Wikipedia: Umfassendes Investitionsabkommen

Es ist überflüssig zu sagen, dass Stand jetzt bzw. seit 2022 bzw. seit man weiß, dass China den russischen Angfriffskrieg gegen die Ukraine unterstützt, solche Abkommen keine Chance mehr haben.

Was sagt uns das jetzt über die Fähigkeit der EU, China zur Einhaltung der regelbasierten Ordnung zu bewegen?

Genau.


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Globale Risiken durch Russland und China

12.03.2026 um 19:35
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Das ist super, dass du dieses "Abkommen" jetzt auch noch bringst. Darauf hatte ich ehrlich gesagt gehofft (sorry, wenn das ein bisschen gemein von mir war).

Das ist nämlich 1) kein Handelsabkommen
und 2) nie in Kraft getreten.
Habe ich irgendwas davon erzählt?

Im Grundsatz wurde es vereinbart:
https://www.europarl.europa.eu/legislative-train/theme-a-global-europe-leveraging-our-power-and-partnerships/file-eu-china-investment-agreement

Es ist aktuell lediglich auf Eis gelegt:
https://www.csis.org/analysis/rise-and-demise-eu-china-investment-agreement-takeaways-future-german-debate-china

Aber, das größere Interesse an einer Wiederbelebung hat ja aktuell ohnehin China.
Die Interessen haben sich nämlich mittlerweile ziemlich verschoben.

Früher glaubte die EU, man könne China durch Verträge dazu bringen, Subventionen für Staatsbetriebe abzubauen und den Technologietransfer zu stoppen - davon ist man inzwischen abgegangen.
Man setzt jetzt stattdessen viel mehr auf eigene Schutzsysteme.

Dass du dir diese scheinbare "Rosine" rausgepickt hast, zeigt ja, dass du zumindest teilweise folgen kannst Beim Kontext scheitert du allerdings weiterhin.
Zudem kam dein Triumpf-Geschrei etwas verfrüht.

Chinas Interesse hat sich ebenfalls gewandelt.
2020, zum Ende der Verhandlungen, war man wirtschaftlich noch obenauf.
Jetzt hinhegen hat man es u.a. auch mit einem massiven Rückgang ausländischer Investitionen zu tun.
China braucht das CAI also als Gütesiegel, um europäisches Kapital im Land zu halten und seine Seriösität zu demonstrieren.

Der Text von 2020/2021 hat zudem zwei massive Brüche (das war dann wohl meine Falle, denn es war vorhersehbar, dass nicht mitdenken wirst) noch nicht voll berücksichtigt:
1) Die Sanktionsspirale: Dass China EU-Parlamentarier sanktioniert hat, war dann der politische Todesstoß für die Ratifizierung.
2) Durch die "grenzenlose Partnerschaft" mit Russland betrachtet die EU China seit dem russischen Überfall primär als "systemischen Rivalen". Ein großes Wirtschaftsabkommen würde in dem Zusammenhang wie ein politisches Geschenk wirken, welches man aktuell nicht machen möchte.

Ja, das war nicht die ganze Geschichte, wollte halt mal sehen, was du so daraus machst, war dann aber wie erwartet.


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12.03.2026 um 20:03
@Zz-Jones

Blabla, im Nachinhein kann man immer sowas natürlich immer erzählen. :) Das Investitionsabekommen passt nur zu 100% zu meiner These, denn bis 2020 haben China und Russland die EU noch ausgetrickst und so getan, als wären sie auf wirtschaftliche und Handelsannäherung bedacht und dazu auch bereit, bei der regelbasierten Ordnung der EU ein Stück weit entgegenzukommen. Zumindest wenn die EU erstmal Geld in China investiert, und China vielleicht bestenfalls spätere Vorverhandlungen für Handelsabkommen in Aussicht stellt. Dies hatte sich dann mit 2020, spätestens 2022 aber erledigt, und momentan gibt es keinerlei Hinweise für eine Wiederaufnahme, geschweige denn für Vorverhandlungen über ein Handelsabkommen. Im Gegenteil wurde Wadephul 2025 ausgeladen, als er über die regelbasierte Ordnung mit China sprechen wollte.

Aber fassen wir mal zusammen, dann sind wir uns jetzt einig (?)

1) Die EU und China haben kein Handelsabkommen, sondern der Handel verläuft nach WTO-MFN
2) WTO-MFN bedeutet: nicht-diskriminierend. Deswegen kann die EU darüber hinausgehende Einschränkungen, wie Extrazölle, nur verhängen, wenn China bei Produkten gegen die regelbasierte Ordnung verstößt (breit gefasst fallen darunter nicht nur Wettbewerbsverzerrungen, sondern auch Menschenrechtsverletzungen, mangelnder Schutz von Minderheiten usw.)
3) Wenn die EU Extrazölle gegenüber China zurücknimmt, ohne dass China die Wettbewerbsverzerrung einstellt, dann ist das ein Beispiel dafür, dass die EU nicht erfolgreich die regelbasierte Ordnung gegenüber China durchsetzen kann.


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Globale Risiken durch Russland und China

12.03.2026 um 20:15
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Aber fassen wir mal zusammen
Ich habe hier auch noch eine Zusammenfassung, extra für dich - Der trockenste Lagebericht-Erstatter, den du auf YouTube finden wirst - Nichts als Karten und Belege:
Youtube: Logistik BRICHT zusammen, Russe überlebt 68 Tage BLOCKIERT, Kremni El im Schichtwechsel ATTACKIERT!
Logistik BRICHT zusammen, Russe überlebt 68 Tage BLOCKIERT, Kremni El im Schichtwechsel ATTACKIERT!
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War das jetzt ein guter Tag für Russland?
Wieviel näher hat Putin Xi heute denn in Richtung deiner großen Vision gebracht?


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Globale Risiken durch Russland und China

12.03.2026 um 20:21
@Zz-Jones

Also sind wie uns jetzt über die Punkte oben einig. QED.


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12.03.2026 um 20:23
@Panaetius

Ich bin mir mit dir über gar nichts einig.
Du drehst es dir hin, wie du willst, sonst nichts.


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Globale Risiken durch Russland und China

12.03.2026 um 20:46
Zitat von Zz-JonesZz-Jones schrieb:Ich bin mir mit dir über gar nichts einig.


Das ist klar. Gerade deswegen wären das einzige, was du glaubhaft vorbringen kannst, tatsächlich Begründungen und belegte Argumente. Einfach nur aus Prinzip gegen etwas zu sein bringt keine Diskussion irgendwie weiter. Damit kann ich nichts anfangen. Wirst du verstehen:

1) Die EU und China haben kein Handelsabkommen, sondern der Handel verläuft nach WTO-MFN
2) WTO-MFN bedeutet: nicht-diskriminierend. Deswegen kann die EU darüber hinausgehende Einschränkungen, wie Extrazölle, nur verhängen, wenn China bei Produkten gegen die regelbasierte Ordnung verstößt (breit gefasst fallen darunter nicht nur Wettbewerbsverzerrungen, sondern auch Menschenrechtsverletzungen, mangelnder Schutz von Minderheiten usw.)
3) Wenn die EU Extrazölle gegenüber China zurücknimmt, ohne dass China die Wettbewerbsverzerrung einstellt, dann ist das ein Beispiel dafür, dass die EU nicht erfolgreich die regelbasierte Ordnung gegenüber China durchsetzen kann.

Möchtest du das obige also noch inhaltlich direkt kommentieren oder sollen wir das jetzt so stehen lassen?


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Globale Risiken durch Russland und China

12.03.2026 um 21:00
Zitat von Zz-JonesZz-Jones schrieb:ch habe hier auch noch eine Zusammenfassung, extra für dich
Russlands Logistik bricht nun zum 3. oder 4. Mal zusammen?
Sie ist beeinträchtigt aber weit davon entfernt zusammen zu brechen.
Russland konnte auch die Kugellager aus Deutschland durch chinesische ersetzen.

Was aber hat das mit diesem Thema zu tun? Solche Jubelvideos sind sicherlich gut für die Clicks aber wie nah an der Realität sind diese?


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12.03.2026 um 21:11
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:2) die Antidumpingzölle von 2020 in der angegebenen Quelle (https://www.gtai.de/de/trade/eu/zoll/antidumping-korrosionsbestaendige-staehle-mit-ursprung-in-china-842286) erstmal überhaupt keine Unternehmen einzeln auflisten (außer zweier, für die aber explizit nur Ausnahmen bestehen.
Hier sind sie doch genannt, Quelle Dein Artikel. Sag mal siehst Du das nicht?



Screenshot 2026-03-12 210955


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Globale Risiken durch Russland und China

12.03.2026 um 21:15
@cejar

Ich bezog mich auf den Posten "alle übrigen Unternehmen" - ganz unten in der Auflistung sowie darauf, dass für 2020 noch keine Unternehmen einzeln aufgeführt wurden, sondern nur Stahl mit Ursprung aus China genannt wurde.

Dass die Antidumpingzölle oft auch individuell für Unternehmen festgelegt werden, habe ich nicht bezweifelt - trotzdem handelt es sich um China bzw. um chinesische Unternehmen, die also ein Interesse daran hätten, solche Extrazölle für Stahl aus China zu umgehen.


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Globale Risiken durch Russland und China

13.03.2026 um 07:31
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Einfach nur aus Prinzip gegen etwas zu sein bringt keine Diskussion irgendwie weiter.
Dein ganzes Ding ist eine einzige Märchenstunde, mit der einzigen Konstante, dass Russland darin immer der Prinz ist.
Das ist keine Diskussions-Grundlage, sondern lediglich nur durchgängiger BS.
Du willst doch gar keine Fakten besprechen. Diese klammerst du nämlich entweder aus oder aber du verdrehst sie, eben, wie es dir zu dem Zeitpunkt gerade in den Kram passt.
Du selber bringst somit die Diskussion nicht weiter, da dein einziger Anreiz ja wohl der ist, russische Narrative zu stabilisieren.
In welches Kostüm du es dabei verpackst, ist für dich ohnehin nur Mittel zum Zweck.
Also, tuh doch nicht so, als wärst du ein normaler Diskussionsleiter, welcher tatsächlich diskutieren wollte.

Du behauptest Lügen und/oder verdrehst Tatsachen, leitest daraus dann den nächsten Humbug ab, und wir korrigieren das dann hier permanent,
Mehr ist es nicht und mehr wird es auch nie sein, wenn du deinen Ansatz nicht endlich mal überdenkst.


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13.03.2026 um 08:43
@Zz-Jones

Ich hätte gerne mal einen Beleg dafür:
- dass irgendwas, was ich schrieb, nicht der Wahrheit entsprach oder ich gar wissenlich etwas Unrichtiges geschrieben hätte
- ich einen bias pro Russland hätte.

Beides sind ebenso falsche, bösartige und vermleumderische Behauptungen - die völlig aus der Luft gegriffen sind. Das genaue Gegenteil ist in beiden Fällen richtig. Da du das weißt, und "pöse" bist, weil ich dich zuletzt ein bisschen vorgeführt habe (aber ohne das böse zu meinen, sondern es ging mir um das Didaktische), bist du jetzt an dem Punkt, dass du in das Emotionale abgleitest und dich nicht mehr an etwas Inhaltliches herantraust.

Dies zeigt sehr eindrucksvoll, dass meine Argumentation nicht zu widerlegen ist. Denn wie du oben schriebst, siehst du es als deine Aufgabe hier im Thread, mir in allem zu widersprechen. Nachdem ich aber die Grundlagen deiner Glaubensätze widerlegt hattest, liegst du inhaltlich am Boden und hast den Versuch, mir tatsächlich zu widersprechen, vollständig aufgegeben.

Dass irgendwas, was ich schrieb, von dir korrigiert worden wäre, ist eine absolut groteske Lüge. Das genaue Gegenteil ist richtig, ich korrigiere Eure falschen Vorstellungen.


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Globale Risiken durch Russland und China

13.03.2026 um 08:59
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Also ein Kooperationsabkommen, das mit einem Handelsabkommen (wo es um Zölle, ein level playing field, nicht-tarifäre Hemnisse usw. geht) nicht entfernt was zu tun hat.
Ein Abkommen ist ein Abkommen.
Der Balkan ist für China das Tor nach Europa und klassisches russisches Einflußgebiet . Genau jene invests die man in der Ukraine angeleiert hat hat man auch dort getätigt bzw in Aussicht gestellt.
Man könnte sagen Russland hat mit seinem Krieg die Realitäten für china verändert .


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Globale Risiken durch Russland und China

13.03.2026 um 09:17
Zitat von JedimindtricksJedimindtricks schrieb:Ein Abkommen ist ein Abkommen.
Es geht um ein Handelsabkommen, das den Handel zwischen China und EU anders als nach WTO-MFN regelt. Dies ist relevant für Zölle, nicht-tarifäre Handelshemnisse, vor allem aber auch die Zuständigkeit in Handelskonflikten. Bei China/EU sind das nämlich die WTO-Tribunale. Dies ist wiederum wichig, um zu verstehen, wie China seine Macht in der WTO ausnutzt, um die regelbasierte Ordnung insgesamt auszuhebeln.

Bei den Assoziierungsabkommen spielt nämlich der EuGH in Konfliktfällen eine wichtige Rolle. Bei Freihandelsverträgen, wie mit Kanada, gibt es bilaterale Schiedsgerichte, die nicht von der WTO kontrolliert werden.

Ein solches Handelsabkommen zwischen China und der EU gibt es nicht. Dies bedeutet natürlich nicht, dass es überhaupt keine diplomatischen Kanäle oder Treffen zwischen Politikern gibt.

Das von dir angsprochene 16+1 ist aber durchaus interessant, wenn es auch mit Zöllen nichts zu tun hat. Es zeigt aber, dass China in Südosteuropa, vor allem in Staaten, die ehemals kommunistisch waren und teils noch keine vollständigen EU-Mitglieder China gezielt in Handelswege investiert. Das ergibt nur Sinn, wenn China diese auch nutzen will - nämlich um strengere Kontrolle z.B. bei den Containerhäfen zu umgehen. Die Bundesregierung spricht daher von einem trojanischen Pferd (also ein Geschenk von einem Feind, das großen Schaden bringt - wie wäre das sonst zu verstehen?). Hierfür wiederum ist die chinesisch/russische Präsenz in den Schwarzmeerhäfen fundamental - denn von dort ist es nur noch ein Katzensprung nach Südosteuropa, und chinesische Waren gelangen niederschwellig in die EU - Extrazölle usw. können umgangen werden. Dies hat einen Knock-on-Effekt, wenn die EU gar nicht mehr mit wirksamen Maßnahmen gegen chinesische Verstöße gegen die regelbasierte Ordnung hinterherkommt.


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Ich zitiere auch gerne nochmal die ursprüngliche EU-Verordnung zu dem Antidumpung bei bestimmten Stahlprodukten mit Ursprung aus China:

Screenshot 2026-03-13 090146

https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX:32017R1444&from=DE

Also ja ok, der Hinweis auf die unternehmenspezifische Natur der Zölle war berechtigt und mir als Detail davor noch nicht bekannt - trotzdem bleibe ich dabei, dass der Zoll auf alle diese Stahlprodukte mit Ursrprung aus China demnach ursprünglich (2017) bei 28,5% lag und der nicht nur für einzelne Unternehmen, sondern grundsätzlich für alle galt. Lediglich sind einige Unternehmen mit einem etwas geringeren Extrazollsatz bedacht - aber grundsätzlich werden diese bestimmten Stahprodukte immer mit einem Zoll belegt - nicht nur wenn dieser von einzelnen Unternehmen hergestellt wurde.


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Globale Risiken durch Russland und China

13.03.2026 um 09:25
Von Handelsabkommen kann man nur sprechen, wenn Schiesdgerichte für Handelskonflikte darin festgelegt werden, die nicht mit den WTO-Tribunalen identisch sind. Die EU hat bei allen Handels- und Assoziierungsabkommen dies getan. Erst dann gilt nicht mehr im bilateralen Handel im Grundsatz WTO-MFN.

Meine These ist, dass China aus diesem Grund kein Interesse an Vorverhandlungen zu einem Handelsabkommen mit der EU hat. Denn neben den Schiedsgerichten besteht die EU immer auf ein level playing field. Dies würde für die Einhaltung der regelbasierten Ordnung stehen, und diese lehnt China ab, da es z.B. den freien Wettbewerb (nicht dirigistich), die Menschrechte und den Schutz von Minderheiten beachten müsste.

Dass hingegen youtuber auf komplexe Fragen unterkomplexe Antworten haben, ist nun wirklich nicht meine Schuld. Sie bedienen die grundsätzlich nachvollziehbare Erwartungshaltung, dass man sich wünscht, Russland würde an seiner hybris möglichst bald zugrundegehen, und machen daraus ein Geschäftsmodell. Aber kann man dem Geschäftsmodell auch trauen?


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Globale Risiken durch Russland und China

13.03.2026 um 09:33
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:vor allem in Staaten, die ehemals kommunistisch waren und teils noch keine vollständigen EU-Mitglieder China gezielt in Handelswege investiert.
Joo, guten morgen
Natürliches russisches einflussgebiet in das sich china breit machen wollte
China set
up a cooperation format with 16 CEECs which share a communist past but are otherwise fairly
heterogeneous in terms of their economic development and legal status as EU Member States and
(potential) candidates for EU membership.
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Die Bundesregierung spricht daher von einem trojanischen Pferd (also ein Geschenk von einem Feind, das großen Schaden bringt - wie wäre das sonst zu verstehen?).
Nein , wenn du hier den glatten machst muss ich von dir erwarten können das du wenigstens deine eigenen links liest
Das Format ist kein Trojanisches Pferd, zumindest kein voll besetztes. Zudem existieren auf europäischer Ebene bereits Bestrebungen, gemeinsame Antworten auf chinesische Einflussbemühungen zu finden. Solche gemeinsamen Antworten sind dringend nötig. Die Versuchung, sich durch politische Zugeständnisse als guter Wirtschaftspartner zu positionieren, wird bis auf weiteres nicht verschwinden.
Sie spricht davon das es kein trojanisches Pferd ist , es hat sich auch vieles verändert auf der Welt


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