Globale Risiken durch Russland und China
um 09:58@Jedimindtricks
Das Format des 16+1 ist für sich genommen kein trojanisches Pferd, da es im Kern darum geht, dass Deutschland eine gewisse Konrolle über dubiose chinesische Investitionen im teils noch vorhandenen russischen Einflussbereich tätigt.
Im Einleitungsteil steht allerdings:
Im Diplomatensprech der Bundesregierung (kein allmy-Forum, auf dem man sich auskotzen kann) bleibt dann das "trojanische Pferd ohne volle Besatzung" (= hat noch nicht das Potential der vollständigen Eroberung und Vernichtung, wie in Troja)
Als Beispiele werden "trojanischen Pferde" von China aus anderen Ländern angeführt:
China baut dann in vulnerablen Staaten Infrastruktur auf, die dem Handel dient - offenbar um diese kontrollieren zu können, dabei spielt die Neue Seindestraße eine wichtige Rolle:
Dies in Komination mit WTO-MFN - wenn China die WTO kontrolliert - ist für China ideal. Deshalb hat es kein Interesse an Vorverhandlungen für einen Handelsvertrag - aber das Prinzip der EU ist, dass es den Partnerländern wirtschaftliche Vorteile verspricht, welche die EU mit rechtsstaatlichen und demokratischen Anliegen verknüpft. Und China tut das genaue Gegenteil.
Das Format des 16+1 ist für sich genommen kein trojanisches Pferd, da es im Kern darum geht, dass Deutschland eine gewisse Konrolle über dubiose chinesische Investitionen im teils noch vorhandenen russischen Einflussbereich tätigt.
Im Einleitungsteil steht allerdings:
Eine Autobahn in Montenegro, eine Bahnlinie in Ungarn, ein Flughafen in Albanien – die chinesische Präsenz in Ost- und Mitteleuropa hat zugenommen. Ein Instrument dazu ist 16+1, ein Kooperations-forum, das gerne als trojanisches Pferd vor den Toren der EU bezeichnet wirdQuelle: https://www.baks.bund.de/de/arbeitspapiere/2019/chinas-161-kooperation-mit-osteuropa-trojanisches-pferd-ohne-volle-besatzung
Im Diplomatensprech der Bundesregierung (kein allmy-Forum, auf dem man sich auskotzen kann) bleibt dann das "trojanische Pferd ohne volle Besatzung" (= hat noch nicht das Potential der vollständigen Eroberung und Vernichtung, wie in Troja)
Als Beispiele werden "trojanischen Pferde" von China aus anderen Ländern angeführt:
Als Paradebeispiel gilt Sri Lanka, wo China sich die Kontrolle über den Hafen Hambantota bis zum Jahr 2116 sicherte. Im Gegenzug wurden dem Inselstaat 1,12 Milliarden Dollar Schulden aus älteren chinesischen Krediten erlassen. Die Gleichung 16+1 = Investitionen = Einfluss in Europa könnte also aufgehen.China sucht also Kontrolle über Häfen außerhalb von China.
China baut dann in vulnerablen Staaten Infrastruktur auf, die dem Handel dient - offenbar um diese kontrollieren zu können, dabei spielt die Neue Seindestraße eine wichtige Rolle:
Unter den 16 Staaten ist am ehesten Montenegro gefährdet, sich in chinesische Abhängigkeit zu begeben. 2014 begann die China Road and Bridge Corporation dort mit dem Bau einer Autobahn vom Küstenort Bar nach Boljare an der serbischen Grenze.Quelle: https://www.baks.bund.de/de/arbeitspapiere/2019/chinas-161-kooperation-mit-osteuropa-trojanisches-pferd-ohne-volle-besatzung
Dies in Komination mit WTO-MFN - wenn China die WTO kontrolliert - ist für China ideal. Deshalb hat es kein Interesse an Vorverhandlungen für einen Handelsvertrag - aber das Prinzip der EU ist, dass es den Partnerländern wirtschaftliche Vorteile verspricht, welche die EU mit rechtsstaatlichen und demokratischen Anliegen verknüpft. Und China tut das genaue Gegenteil.


