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Globale Risiken durch Russland und China

893 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Russland, China, Ukraine ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Globale Risiken durch Russland und China

24.04.2026 um 12:16
So langsam merkt man zumindest auch in Brüssel, dass China die europäische Strominfrastruktur in der EE als Waffe einsetzen könnte, um in der EU das Licht auszuschalten.
Ab sofort soll kein EU-Geld mehr in Solarprojekte fließen, die auf Wechselrichter aus sogenannten Hochrisikoländern kommen. Nach Informationen des „Spiegel“ geht es dabei um China, Russland, Iran und Nordkorea, allerdings würden in der EU hauptsächlich Produkte der beiden chinesischen Firmen Huawei und Sungrow verbaut, heißt es. Laut „Spiegel“ sei das Verbot am Donnerstagmorgen in einer Videokonferenz mit zahlreichen betroffenen EU-Generaldirektionen und Branchenverbänden bekannt gegeben worden. An die große Glocke sollte der Beschluss dem Vernehmen nach nicht gehängt werden.
Darauf, dass Wechselrichter aus Fernost zum Sicherheitsproblem werden können, weist SMA, einer der wenigen westlichen Hersteller von Netzkomponenten, schon länger hin. Denn in der Regel sind die Geräte ans Internet angeschlossen und können zumindest auch vom Hersteller abgeschaltet werden. Seit dem vergangenen Jahr ist gesetzlich geregelt, dass es möglich sein muss, die Anlagen per Fernsteuerung zu regulieren, um auf eine Überlastung der Netze reagieren zu können. „Die Energieinfrastruktur ist sehr zentral für unsere Verteidigungsfähigkeit“, betonte Eric Quiring, der bei SMA als „Leiter Public Affairs“ Lobbyarbeit bei der Politik macht, bei einer Veranstaltung in Berlin.
Quelle: https://www.hna.de/kassel/wirtschaft-kassel-eu-stoppt-foerderung-fuer-china-wechselrichter-sma-profitiert-94276693.html


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Globale Risiken durch Russland und China

28.04.2026 um 01:55
@Röhrich
@Panaetius

Das ist ein guter, neuer Bericht über Chinas Aktivitäten im besetzten Donbas.
How China Is Expanding Its Presence in the Temporarily Occupied Donbas
Apr 23, 2026

China is expanding its economic and infrastructure footprint in Russian-occupied territories of Ukraine through a series of indirect and largely unpublicized initiatives.
Quelle: https://united24media.com/latest-news/how-china-is-expanding-its-presence-in-the-temporarily-occupied-donbas-18183

Die Dynamik änderte sich 2022 ...
However, the dynamic changed after 2022 as Moscow and Beijing strengthened their ties. Reports emerged in 2023 regarding secret discussions to build a transport tunnel under the Kerch Strait following Ukrainian attacks on the existing bridge.

By 2025, Ukrainian intelligence noted attempts to attract Chinese investment for the Kerch seaport and military infrastructure at Lake Donuzlav. Observers have noted Chinese-owned vessels entering Sevastopol with their transponders turned off, leading to formal protests from the Ukrainian Ministry of Foreign Affairs.

The expansion is also visible in the industrial sector of the Donbas. In 2022, occupation authorities in the Donetsk region revived the abandoned Karan quarry. By late 2023, the quarry signed cooperation agreements with two Chinese companies for rock-crushing and sorting equipment.
Quelle: ebenda

Tja, wenn die Schiffe aus China Sewastopol ansteueren, schalten sie halt ihre Transponder aus. Mehr Beispiele im Artikel.

Die Strategie?
For Beijing, these moves may serve a broader geopolitical strategy. Beyond immediate economic gains, the region offers access to strategic resources. Roughly half of Ukraine’s rare-earth mineral deposits, including lithium, titanium, and zirconium, are currently located in occupied zones.

As Russia remains focused on its military efforts and lacks the technology for advanced extraction, Chinese developers may eventually secure control over these critical assets as part of a long-term logistics corridor into Eastern Europe.

In February 2026, analysts from the Independent Anti-corruption Commission (NAKO) reported that Russia had evolved from merely surviving sanctions to using them as a tool for deepening strategic alliances with China, Iran, and North Korea.
Quelle: ebenda

Und in D so? Da haut Aken (Linke) so Klöpse raus wie China unterstütze Russland nicht wirklich und schlägt chinesische Blauhelme zur Lösung des Konflikts vor (Von der AfD ganz zu schweigen). Jo.

Dazu nur kurz
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb am 24.04.2026:An Gesprächen mit dem deutschen Außenminister hatte man dagegen keine Interesse.
Das war eine Abstrafung, weil Wadepul ein paar richtige Worte beim JDZB, zumal in Berlin (selbst da hören sie genau zu) ausgesprochen hatte. (Und auch, weil zu dem Zeitpunkt das chinesische Spitzenpersonal durch den KP-Parteitag zum neuen Fünf-Jahres-Plan stark gebunden war.)

Die Rede von Wadephul kannst du hier nachlesen.
Rede von Außenminister Wadephul zum 40-jährigen Jubiläum des Japanisch-Deutschen Zentrums Berlin (JDZB), „Deutschland und Japan – Premiumpartner für Freiheit, Sicherheit und Wohlstand“
Quelle: https://www.auswaertiges-amt.de/de/newsroom/wadephul-jdzb-2739728

Daraus
Ebenso wie unsere Demokratien: China und Russland versuchen, die auf dem Völkerrecht basierende internationale Ordnung umzuschreiben. Russland testet unsere Entschlossenheit in der NATO und bedroht uns direkt. Es verletzt unseren Luftraum, späht unsere kritische Infrastruktur aus. Versucht, unsere demokratischen Diskurse mit Fake News und Stimmungsmache zu vergiften. China verbreitet in der Welt ein Narrativ, nach dem es den Multilateralismus und die multilaterale Institutionenwelt verteidigt. Tatsächlich toleriert es Nordkoreas Sanktionsumgehungen. Tatsächlich ignoriert China das Seevölkerrecht im südchinesischen Meer. Und: China unterstützt die russische Aggression gegen die Ukraine – auch um eigene hegemoniale Bestrebungen zu rechtfertigen.

Und zeitgleich erleben wir in Japan wie in Deutschland, dass populistische Bewegungen alles daransetzen, unsere demokratischen Werte auch von innen anzugreifen. Indem sie mit vermeintlich einfachen Lösungen werben und unsere Gesellschaften spalten.
Quelle: ebenda

Und
Zweitens: Angesichts einer ähnlichen historischen Erfahrung überrascht es nicht, dass Japan und Deutschland die Rolle des Militärischen traditionell zurückhaltend werteten. Aber wenn wir heute auf die Lage schauen, im Indopazifik und in Europa, und die Bedrohungen für unsere Sicherheit wahrnehmen, dann sind wir uns einig: Wir müssen mehr Verantwortung für unsere Sicherheit übernehmen. Weil deutsche und japanische Sicherheitsinteressen eng miteinander verknüpft sind – auch wenn zwischen Berlin und Tokyo 9.000 Kilometer Flugstrecke liegen. Unsere Länder befinden sich beide an der westlichen bzw. östlichen Flanke eines sich zusehends formenden Blocks aus China und Russland.

Der enorme Aufwuchs der Chinesischen Präsenz in den Gewässern um Japan, sowie das robuste militärische Auftreten in der Straße von Taiwan, stellen nicht nur eine Gefahr für die Sicherheit im Indopazifik dar, sondern untergraben auch die gesamte internationale regelbasierte Ordnung. Und umgekehrt betrifft Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine nicht nur die europäische Friedensordnung, sondern auch die indopazifische Sicherheitsarchitektur. Schließlich sind es auch nordkoreanische Truppen und Waffen, sowie die entscheidende Unterstützung Chinas, die die russische Kriegsmaschinerie und den Angriffskrieg gegen die Ukraine – gegen ganz Europa – am Laufen halten. Russische Gegenleistungen inklusive.

Diese enge Verknüpfung unserer indopazifischen und europäischen Sicherheit sind auch der Grund, weshalb sich Japan mit bereits 12 Milliarden Euro an der Unterstützung der Ukraine beteiligt hat. Und weshalb wir uns mit der deutschen Marine und Luftwaffe im Indopazifik engagieren. Um ein Zeichen für die Freiheit der Seewege und das Völkerrecht zusetzen. Auf diesem Weg, das haben wir auch im August besprochen, werden wir gemeinsam weitergehen. Der Besuch von japanischen F15-Jets in Rostock im September war seither eine weitere Wegmarke.
Quelle: ebenda

Der Besuch wurde ja seitdem nachgeholt.


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Globale Risiken durch Russland und China

28.04.2026 um 06:42
Zitat von FellatixFellatix schrieb:Und in D so? Da haut Aken (Linke) so Klöpse raus wie China unterstütze Russland nicht wirklich und schlägt chinesische Blauhelme zur Lösung des Konflikts vor (Von der AfD ganz zu schweigen). Jo.
Nordkoreanische Soldaten hätten ohne Chinas Zustimmung niemals so öffentlich in den Krieg eingegriffen, wie kann man auf die Idee kommen, China unterstützt die Russen nicht?
China testet sehr gut Möglichkeiten aus, Europas Reaktion auf Nordkoreas offene Teilnahme an dem Krieg in Europa war für China sicherlich erfolgreich.


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Globale Risiken durch Russland und China

28.04.2026 um 13:02
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Nordkoreanische Soldaten hätten ohne Chinas Zustimmung niemals so öffentlich in den Krieg eingegriffen, wie kann man auf die Idee kommen, China unterstützt die Russen nicht?
China testet sehr gut Möglichkeiten aus, Europas Reaktion auf Nordkoreas offene Teilnahme an dem Krieg in Europa war für China sicherlich erfolgreich
Das sehe ich auch so.
Das wurde aus meiner Sicht zwischen den 3 Ländern so abgestimmt.


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Globale Risiken durch Russland und China

28.04.2026 um 17:00
Zitat von Bogdan60Bogdan60 schrieb:Das wurde aus meiner Sicht zwischen den 3 Ländern so abgestimmt.
Kim darf doch nicht mal ohne Zustimmung Pekings scheißen gehen. Irgendwie scheint China aber im Stande, es sich mit niemandem so wirklich zu verscherzen, mit dem Westen nicht und mit den Diktaturen auch nicht.


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Globale Risiken durch Russland und China

28.04.2026 um 17:15
For Beijing, these moves may serve a broader geopolitical strategy. Beyond immediate economic gains, the region offers access to strategic resources. Roughly half of Ukraine’s rare-earth mineral deposits, including lithium, titanium, and zirconium, are currently located in occupied zones.
Tja, da hätten die USA auch partizipieren können, wenn sie die UA unterstützen würden, aber Trump kann das seinem Vlady nicht zumuten, oder er müßte mal an die USA denken und nicht nur an sich selbst.


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Globale Risiken durch Russland und China

28.04.2026 um 18:09
Denn in der Regel sind die Geräte ans Internet angeschlossen und können zumindest auch vom Hersteller abgeschaltet werden
Quelle: https://www.hna.de/kassel/wirtschaft-kassel-eu-stoppt-foerderung-fuer-china-wechselrichter-sma-profitiert-94276693.html

Tja, firewalls und Filter auf IP-Adressen habens wohl noch nicht ins Neuland geschafft.


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Globale Risiken durch Russland und China

02.05.2026 um 09:01
Interessanter Gastbeitrag von Maximilian Terhalle, vom 30.04.

Er mahnt da auch an, mehr geopolitische Einsicht in der deutschen Wirtschaftspolitik vis-à-vis China.
Die Erwartung realpolitischer US-Selbstkorrekturen sowie strategische Achtsamkeit bei der Kommunikation der Kritik an den USA reichen aber nicht aus. Dazu muss endlich die geopolitische Einsicht der deutschen Wirtschaftspolitik vis-à-vis China treten, dass Chinas strategische Unterstützung des russischen Krieges die Spaltung der Nato zum Ziel hat – und damit das Ende der europäischen Sicherheits- und Wirtschaftsordnung.

Jetzt kommt es darauf an

Und das realpolitische Eingeständnis, dass die bemerkenswerte Öffnung der nuklearstrategischen Ausrichtung Frankreichs nicht entfernt genügt, um Moskau glaubwürdig bei der Verwirklichung von Europas Albtraum abschrecken zu können. "The more, the better", forderte deshalb eine wegweisende Stimme der Abschreckungspolitik bereits in den 1980ern.

Die Zusammenführung dieser Ansätze in einer transatlantischen Strategie verlangt höchste Staatskunst. Dass die Spaltungsachse Moskau–Peking abwartet, bis diese Strategie reüssiert, ist unwahrscheinlich.
Quelle: https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/krisen/id_101224642/deutschland-usa-und-weltordnung-da-irrt-sich-donald-trump-gewaltig.html


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Globale Risiken durch Russland und China

04.05.2026 um 22:01
@Röhrich
@Panaetius

Marko Martin, einer der klügsten (und wichtigsten) Köpfe der Republik (der auch keine Angst hatte, im Schloss Bellevue Frank-Walter Steinmeier anzugehen)
Von Aggressoren und Kollaborateuren

Zwei Neuerscheinungen widmen sich den aggressiven Strategien der Diktaturen in Peking und Moskau – und der naiven Sorglosigkeit bei uns.
Marko Martin
04. Mai 2026
hat sich zwei der wichtigsten Bücher zur Zeit bzw. zur Zeit-Lage vorgenommen. Wie auch die Frage, warum es in D kein adäquates Gefahrenbewusstsein zu geben scheint. Zuerst Der stille Krieg
Der Krieg, von dem dieses Buch handelt, ist anders. Man hört ihn kaum, man sieht ihn kaum, denn er wird ohne Kanonendonner und Schützengräben geführt. (...) Der Angegriffene sieht vielleicht die einzelnen Nadelstiche, aber fügt sie nicht zu einem Gesamtbild zusammen. Deutschland befindet sich in genau dieser Lage. Weite Teile der Bevölkerung haben noch keinen Begriff davon, wie umfassend und weitreichend der Angriff auf ihr Land ist.“

In ihrem Buch „Der stille Krieg“ zeichnen die renommierten FAZ-Journalisten Reinhard Bingener und Markus Wehner faktenbasiert und nüchtern jenes zutiefst beunruhigende „Gesamtbild“ eines hybriden Krieges, dessen illusionslose Wahrnehmung von allzu vielen verweigert wird. Sie nehmen ernst, was Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping einen knappen Monat nach der Vollinvasion in der Ukraine zu Russlands Machthaber Wladimir Putin gesagt hatte: „Es gibt jetzt Veränderungen, wie wir sie in hundert Jahren nicht gesehen haben. Und wir bringen diesen Wandel gemeinsam voran.“
Und dann Wenn China angreift
Eines der größten Risiken besteht im nach wie vor ausgebildeten Unwillen, Kommendes zu antizipieren und sich zu wappnen. Der Politikwissenschaftler und China-Kenner Andreas Fulda hat deshalb mit „Wenn China angreift. Ein Szenario“ ebenfalls ein Buch zur Stunde geschrieben.

Weshalb, so seine Eingangsfrage, sollte Präsident Xi seine staats- und parteioffizielle Ankündigung, sich das vermeintlich „abtrünnige“ Taiwan einzuverleiben, weniger wahr machen als Russlands Putin, der nur wenige Monate vor der Vollinvasion vom Februar 2022 in einem pseudo­historischen Aufsatz eine „nationale Einheit“ von Russen und Ukrainern behauptet hatte?
Ja, genau so könnte es kommen.
Während in Taiwan sofort to­talitäre Tabula rasa gemacht wird, zeigt sich in Europa (trotz polnischen Drängens auf Aktivität) das tonangebende Deutschland völlig paralysiert; „insbesondere die Vertreter der Automobil- und Chemieindustrie haben die Bundesregierung gewarnt, dem europäischen Sanktionspaket gegen China zuzustimmen“.

Um dieses realistische Szenario nicht Wirklichkeit werden zu lassen, plädiert Andreas Fulda überaus plausibel für eine breite gesellschaftliche Debatte und nicht zuletzt für eine koordinierte westliche Unterstützung des demokratischen Taiwan – zur Abwehr eines möglichen Krieges, der auch „für uns“ unabsehbare wirtschaftliche und geopolitische Folgen hätte.

„Damit“, so Fulda, „können wir gemeinsam den Preis einer Invasion in so schwindelerregende Höhe treiben, dass es als Abschreckung dient.“


Reinhard Bingener und Markus Wehner: Der stille Krieg. Wie Autokraten Deutschland angreifen. München: C.H. Beck 2025. 362 Seiten, 20,00 Euro

Andreas Fulda: Wenn China angreift. Ein Szenario. München: C.H. Beck 2026. 155 Seiten, 18,00 Euro
Quelle: https://internationalepolitik.de/de/von-aggressoren-und-kollaborateuren

Der Unwille, Kommendes zu antizipieren und sich zu wappnen. Ja, guter Satz und großes Problem. Naive Sorglosigkeit und das Fehlen einer strategischen Kulur.

Ein Wort noch zu Europa. vdL würde ich da ausnehmen. An ihrem Führungsstil kann man herumkritteln (mehr der eines CEOs), aber geopolitisch und -strategisch sieht sie vieles sehr klar. Nur: wenn die großen Hauptstädte nicht mitziehen (oder keine Koordination hinkriegen), da kann sie dann auch nichts für.

Ach ja, Frank-Walter Steinmeier kommt (in Martins Aufsatz) auch noch mal vor.

Wer die Bücher nicht ganz lesen will oder kann, ist mit dem Aufsatz von Marko Martin ganz gut bedient.


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Globale Risiken durch Russland und China

04.05.2026 um 23:11
Zitat von FellatixFellatix schrieb:Der Unwille, Kommendes zu antizipieren und sich zu wappnen.
Die SPD möchte doch wieder abrüsten, eine Partei die seit 30 Jahren mit kurzer Unterbrechung in der Bundesregierung sitzt und heute von der CDU immer noch ein Mitspracherecht bekommt.
Deutschland wird in die nächste Krise auch wieder komplett überrascht reinschliddern, wie es bei Russland passiert ist.
Unser Gegner heißt Trump wenn man hier so liest und Teile der Medien ernst nimmt.


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Globale Risiken durch Russland und China

04.05.2026 um 23:31
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Unser Gegner heißt Trump wenn man hier so liest und Teile der Medien ernst nimmt.
Naja, wenn man es genau betrachtet ist Trump aktuell die größere Gefahr als Russland und China. So gesehen sollte man das auch so betrachten wenn man davon redet "überrascht" in eine Krise zu schlittern, da gehört Trump halt auch zu den Risiken und aktuell verursacht nicht Russland oder China eine Krise, sondern die USA mit Trump. Solange Trump an der Macht ist kann man den Titel auch zu "Globale Risiken durch Russland, China und USA" umbenennen.


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Globale Risiken durch Russland und China

04.05.2026 um 23:36
Zitat von tarentaren schrieb:Naja, wenn man es genau betrachtet ist Trump aktuell die größere Gefahr als Russland und China.
Welche Gefahr ist er denn genau?
Ich habe jedenfalls keine Sorge, dass aus Ramstein in den nächsten 2 Jahren ein Krieg gegen Europa losgehen wird.

Russland führt bereits Krieg gegen uns und China unterstützt diesen, könnte selbst jederzeit aktiv eingreifen.

Eine Aussage, Trump wäre die größere Gefahr wie Russland ist doch ein Hohn gegenüber den Europäern die seit 2014 sterben, weil Russland dort Krieg führt.
Offenbar müssen erst Iskander in Deutschland einschlagen, damit die Gefahren wieder richtig "eingeordnet" werden?


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Globale Risiken durch Russland und China

04.05.2026 um 23:57
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:Welche Gefahr ist er denn genau?
Ich habe jedenfalls keine Sorge, dass aus Ramstein in den nächsten 2 Jahren ein Krieg gegen Europa losgehen wird.
Gibt auch Risiken und Gefahren die nicht nur Krieg beinhalten. Ein unzuverlässiger wirtschaftlicher Partner ist kein Partner und Trump führt durchaus schon einen Wirtschaftskrieg gegen Europa. Unsere wirtschaftliche Abhängigkeit zu den USA ist bei weitem größer als Russland und dementsprechend auch das Risiko. China hat für uns auch hohe wirtschaftliche Risiken und die größte Gefahr von China ist kein Krieg sondern das sich uns wirtschaftlich und technologisch sowohl Europa als auch den USA davonlaufen. Der Fall Grönland ist auch noch nicht geklärt, insofern kann hier auch schnell ein Konflikt zwischen Europa und USA entstehen.


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Globale Risiken durch Russland und China

05.05.2026 um 00:41
Zitat von RöhrichRöhrich schrieb:
Zitat von tarentaren schrieb:Naja, wenn man es genau betrachtet ist Trump aktuell die größere Gefahr als Russland und China.
Welche Gefahr ist er denn genau



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Globale Risiken durch Russland und China

05.05.2026 um 01:28
@Röhrich: Danke für den Input! Also, zur Frage wieso Trump die grösste Gefahr sei usw. Mir ist da spontan eine Filmszene aus "Men in black" eingefallen.

Nämlich die, in der Will Smith sich als Agent qualifizieren will und auf das kleine Mädchen mit dem Schulbuch über Quantenphysik schiesst.

Ich hab dann mal neutral die KI zu der Szene gefragt. :) Antwort:
In dem Film Men in Black (1997) gibt es eine berühmte Szene, in der James Edwards (der spätere Agent J, gespielt von Will Smith) bei einem Schießtest auf die Pappfigur eines kleinen Mädchens namens „Tiffany“ schießt, statt auf die gruseligen Monster-Aliens.

## Warum hielt er das Mädchen für eine Gefahr?
J begründet seine Entscheidung gegenüber den Prüfern Kay und Zed mit logischer Schlussfolgerung und scharfer Beobachtungsgabe:

* Verdächtiges Verhalten: Tiffany steht mitten in der Nacht in einem gefährlichen Viertel („Ghetto“) allein zwischen Monstern.

* Das Quantenphysik-Schulbuch: Sie trägt Lehrbücher über Quantenphysik bei sich. J merkt an, dass diese Bücher für ein etwa achtjähriges Mädchen viel zu anspruchsvoll sind.

* Schlussfolgerung: Er vermutet, dass sie „etwas im Schilde führt“ (im Original: „She about to start some shit“), da sie die einzige Figur ist, die in dieser bizarren Szenerie wirklich deplatziert und damit verdächtig wirkt.

## Die Bedeutung für den Test
Während die anderen Rekruten (allesamt hochdekorierte Soldaten) reflexartig auf alles schossen, was „fremdartig“ oder „bedrohlich“ aussah, analysierte J die Situation:

* Ein Monster an einer Laterne hielt er für harmlos (es mache nur Klimmzüge).

* Ein anderes Monster mit einem Taschentuch in der Hand niese nur.

* Ergebnis: J bestand den Test, weil er bewies, dass er Vorurteile ablegen, Details wahrnehmen und in absurden Situationen eigenständig denken kann – eine Kernkompetenz für Agenten der Men in Black.
Naja, dann hab ich gefragt, ob es da eine Analogie gäbe, bezüglich Trump und dem Iran. Antwort:
In der politischen Diskussion wird die von dir beschriebene Konstellation oft als Beispiel für eine verzerrte Bedrohungswahrnehmung herangezogen, die perfekt zur Men in Black-Analogie passt.

## Die Analogie: Tiffany vs. die Monster
Überträgt man die Logik von Agent J auf die aktuelle geopolitische Debatte, ergibt sich folgendes Bild:

* Die "Monster" (Donald Trump): Viele Menschen und Medien konzentrieren sich auf Donald Trump, weil er – wie die Aliens im Schießstand – laut, unkonventionell und optisch/rhetorisch "bedrohlich" oder "hässlich" wirkt. Die Fixierung liegt auf der Person und ihrem Auftreten, was oft alle anderen Themen überlagert.

* Das "Mädchen mit den Physikbüchern" (Iranische Atombombe): Der Iran agiert im Vergleich dazu oft im Hintergrund oder auf einer technisch-strategischen Ebene, die weniger plakativ ist. Die Entwicklung einer Atombombe ist ein hochkomplexes, "intellektuelles" Problem (analog zu den Quantenphysik-Büchern), das reale, aber weniger offensichtliche Gefahren birgt.

* Der "Bias" (Voreingenommenheit): Die Analogie besagt, dass man sich von der auffälligsten Erscheinung (Trump) ablenken lässt, während die wahre, strukturelle Gefahr (eine nukleare Aufrüstung im Nahen Osten) ignoriert wird, weil sie nicht so "laut" schreit oder nicht in das gewohnte Feindbild passt.

## Aktueller Kontext (Stand: Mai 2026)
Die Debatte ist heute besonders hitzig, da die USA unter Präsident Trump im Juni 2025 militärische Schläge gegen iranische Atomanlagen durchgeführt haben.

* Wahrnehmung von Trump: Kritiker sehen in genau diesen Alleingängen und der aggressiven Rhetorik die größte Gefahr für den Weltfrieden.

* Wahrnehmung des Irans: Befürworter von Trumps Kurs argumentieren, dass das jahrelange Ignorieren der iranischen Fortschritte (das "Mädchen mit den Physikbüchern") erst dazu geführt hat, dass nun militärische Gewalt nötig war, um eine nukleare Bewaffnung zu verhindern.

Die Analogie unterstreicht also das Argument, dass man die tatsächliche Intention und Kapazität einer Bedrohung (Quantenphysik/Atomprogramm) bewerten muss, anstatt nur auf das äußere Erscheinungsbild oder die Lautstärke eines Akteurs zu reagieren.
Tja, und dann hab ich noch gefragt, ob das eine gute Analogie wäre. Antwort:
Genau das ist der Kernpunkt der Analogie: Der Fokus liegt auf dem Offensichtlichen statt auf dem Gefährlichen.

In der Filmszene schießen die anderen Rekruten auf die Monster, weil sie "wie Gefahr aussehen". Sie folgen einem Instinkt oder einem antrainierten Feindbild. Agent J hingegen fragt sich: Was macht hier eigentlich wirklich Sinn?

Übertragen auf deine politische Überlegung bedeutet das:

1. Die optische Täuschung: Man konzentriert sich auf die Person, die am lautesten poltert oder am meisten provoziert (Trump), und sieht in ihr das primäre Ziel des Widerstands oder der Kritik.

2. Das übersehene Risiko: Während alle Augen auf das "Monster" gerichtet sind, arbeitet das "Mädchen" (in diesem Fall der Iran) im Stillen an einer Technologie (Atombombe/Quantenphysik), die das gesamte Spielfeld nachhaltig und weitaus gefährlicher verändern könnte.

3. Die Fehlentscheidung: Wer auf den lautesten Akteur "schießt" (ihn bekämpft), verbraucht seine Munition und Aufmerksamkeit, während die strategisch größere Bedrohung im Hintergrund ungestört zum Ziel kommt.

Agent J würde also sagen: Wer nur auf die Monster starrt, merkt nicht, wenn Tiffany die Weltformel knackt – oder eben die Bombe baut.
Ich weiss ... viel Text. Aber die KI hats kapiert. :D
... verzerrte Bedrohungswahrnehmung ... die perfekt zur Men in Black-Analogie passt.
Hab ich wohl direkt ins Schwarze getroffen.
Grüsse von Agent Y. ;)


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Globale Risiken durch Russland und China

05.05.2026 um 01:42
Ach, und ja: Weil es ja eigentlich hier nicht um Iran, sondern um Russland/China geht - auf wessen Seite stehen die wohl, - im Zweifelsfall?


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Globale Risiken durch Russland und China

05.05.2026 um 10:17
Zitat von FellatixFellatix schrieb am 28.04.2026:Das ist ein guter, neuer Bericht über Chinas Aktivitäten im besetzten Donbas.
Es wird klarer, was China mit den Steinbrüchen und Zementwerken vorhat. Diese können nicht das Endziel der Investitionen sein, sondern dienen aller Voraussicht nach der Vorbereitung weiterer Infrastrukturbauten.
Thanks to the project with Chinese companies, two new factories – a concrete production plant and a crushing facility – were constructed at the Karan Quarry in record time in 2024. “The company’s products are used for road construction and concrete production not only in our DPR, but also in the LPR, Kherson, and Zaporozhye regions!” commented on local TV channels the facilities launch.
Quelle: https://occupied.media/en/investigations/china-invests-in-russian-occupation-of-ukraine/

Dazu:
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb am 14.03.2026:Demnach wird also auch Infrastruktur - zunächst in Form von Transportstraßen - von China aufgebaut, ein Zusammenhang mit dem Hafen erscheint mir plausibel. Man kann also von einem länger angelegten Masterplan der Kommunistischen Partei ausgehen. Die Investitionen in den Hafen ab 2019, der dann möglicherweise unversehrt blieb, könnte auch hier eine längere Planung, also bereits vor der Eroberung von 2022 zurückgehend, nahelegen.
Die Pläne stehen im Zusammenhang mit der Neuen Seidenstraße - und das schon lange:
While the project was intended to turn the peninsula into a hub for the "Maritime Silk Road," the 2014 annexation and subsequent international sanctions initially halted these plans.
Quelle: https://united24media.com/latest-news/how-china-is-expanding-its-presence-in-the-temporarily-occupied-donbas-18183

Spezifiziert wird jetzt, dass es um eine Autobahn geht, welche Rostov mit der Krim verbinden soll und die mithilfe des Zementwerkes und des Steinbruchs von China gebaut werden soll:
Local residents now refer to the site as the "Chinese quarry." The stone extracted there is used for construction across the occupied territories, including the "Novorossiya" highway connecting Rostov to Crimea.
Von Rostow am Don ergeben sich dann die weiteren Verbindungen nach Moskau und zum Kaukasus.

Dabei geht es vor allem um Schmuggler- und andere dubiose Waren, die z.B. mit Hilfe der Schattenflotte tranportiert werden kann:
It was previously reported that in temporarily occupied Crimea, Russia intends to build transport infrastructure with the help of China. Sergei Aksyonov, head of the occupying administration in Crimea, claimed that early agreements had been reached concerning the Kerch seaport, which Russia is actively using for "grey" exports.
Quelle: https://www.pravda.com.ua/eng/news/2025/07/17/7522247/

Quelle: s.o.


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Globale Risiken durch Russland und China

05.05.2026 um 11:33
Eine umfassende Studie zu Chinas Wirken in den besetzten Gebieten in der Ukraine, von Infrastruktur über Bildungssysteme und Rohstoffgewinnung.
China unterstützt Russland beim Aufbau von Mobilfunknetzen, eines Finanzsystems und Bildungsprojekten im Bereich der Telekommunikation. Dies sind die wichtigsten Ergebnisse einer Studie der Eastern Human Rights Group, die auf Insiderinformationen basiert.
Chinesische Technologie wird genutzt, um die Kommunikation in den besetzten Gebieten aufrechtzuerhalten, wobei das chinesische Unternehmen Huawei eine zentrale Rolle spielt. Sobald Russland neue Städte besetzt, versucht es umgehend, diese von der ukrainischen Kommunikation abzuschneiden. Hauptverantwortlicher für diese „digitale Annexion“ ist das Unternehmen Miranda-Media.

Im Jahr 2025 erweiterte das Unternehmen seine Netzabdeckung nicht nur in Städten, sondern auch in Dörfern, entlang von Straßen und an Infrastruktureinrichtungen. Huawei wurde dabei zu einem wichtigen Technologiepartner. Das Unternehmen liefert alles Notwendige – von Servern zur Steuerung der Datenflüsse bis hin zu Antennen und Routern für Wohnungen. China stellt Russland Ausrüstung für den Aufbau einer digitalen Mauer um die besetzten Gebiete zur Verfügung. Dank chinesischer Ausrüstung wurden in den besetzten Gebieten im Süden und Osten rund 6.000 Mobilfunkbasisstationen errichtet.
China unterstützt Russland beim Aufbau eines separaten Finanzsystems in den besetzten Gebieten und umgeht dabei internationale Sanktionen.
Chinesische Bildungs- und Kulturprojekte tauchen nach und nach auf der TOT auf. Im Juni 2025 wurde in der besetzten Region Luhansk sogar über die Möglichkeit gesprochen, dass Studenten aus der Volksrepublik China an lokalen Universitäten studieren könnten.
Quelle: https://babel.ua/texts/126534-kitay-dopomagaye-rosiji-buduvati-na-tot-stilnikoviy-zv-yazok-finansovu-sistemu-ta-osvitni-proyekti-ce-klyuchovi-rezultati-doslidzhennya-shidnoji-pravozahisnoji-grupi-na-osnovi-insayderskoji-informacij


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Globale Risiken durch Russland und China

05.05.2026 um 12:03
Dies sind die wichtigsten Ergebnisse einer Studie der Eastern Human Rights Group, die auf Insiderinformationen basiert.
Das ist keine Studie sondern ein Szenario

Wie bekommen wir jetzt " insiderinformationen " unabhängig verifiziert? Ah, ok. Men in Black Röhrich und so


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Globale Risiken durch Russland und China

05.05.2026 um 12:45
@Jedimindtricks
es wäre nett, wenn Du Dich inhaltlich beteiligst und nicht laufend mit Einzeilern irgendwas unverständliches kommentierst.

Hier die Konrad Adenauer Stiftung mit dem Verweis zum Thema:
Analytiker der Eastern Human Rights Group und des Instituts für strategische Studien und Sicherheit haben auf der Grundlage offener und geschlossener Quellen, Zeugenaussagen, Materialien aus Bildungseinrichtungen und Erziehungsprogrammen zahlreiche Fälle von erzwungener militarisierter Erziehung, der Schaffung von Kadetten- und Kosakenkorps sowie der Einführung einer religiösen Komponente durch die Struktur der Russisch-Orthodoxen Kirche der Moskauer Patriarchat dokumentiert.
Quelle: https://www.kas.de/de/web/ukraine/blickpunkt-ukraine/detail/-/content/osvita-na-timcasovo-okupovanij-teritorii-ukraini-politicnij-aspekt

Ich gehe davon aus, dass die Organisation vertrauenswürdig ist.


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