Cthulhus_call
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Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2026
gestern um 17:40Es ist nicht wirklich rein konservative Politik die den Menschen fehlt. Den Fehler das zu glauben, begeht Merz und die CDU auch gerade. Keine Regenbogenflaggen mehr, Migrationspolitik verschärfen, aber eben auch Politik die arbeitnehmerfeindlich ist, die als soziale Verschlechterung wahrgenommen wird und naja, was immer man das nennen mag, was Katherina Reiche tut. Vorgetragen von einem arroganten Blackrock-Millionär, der uns weißmachen wollte, er gehöre zur Mittelschicht.Fellatix schrieb:Die Theorie geht kurz so (in der FT gabs da sogar Erhebungen und Grafiken zu, hatte es mir angeschaut, die Grafiken, aber nicht die Datenerhebung konkret): wenn die Wähler in zentralen Themen weiter rechts ticken als die Regierung im Amt, dann gibt es da eine Repräsentations-Lücke, die von Populisten gnadenlos ausgenutzt wird. Interessanterweise ließ sich das in vielen EU Ländern beobachten, mit wenigen Ausnahmen (glaub, es waren zwei). Eins davon war Dänemark (wo die Populisten keine große Rolle mehr spielen). Das wiederum könnte man genauso als eine Aufforderung lesen, an die SPD, sich doch mehr an ihren Kollegen in Dänemark zu orientieren.
Die dänischen Sozialdemokraten haben nicht gewonnen, weil sie Folkeparti komplett rechts überholt haben, sondern weil sie deren harte Migrationspolitik übernommen haben, aber ansonsten auf klassische linke Sozialpolitik gesetzt haben....nur eben exklusiv für Dänen.
Die Menschen wollen einen starken Staat der sich um sie kümmert, Härte für Migranten, aber soziale Sicherheit für die Einheimischen. Viele Menschen haben Angst vor Statusverlust, die gestiegenen Lebenshaltungskosten treiben die Menschen um und zwar weltweit, nicht nur in Deutschland.
Auch Wähler der AfD sind unzufrieden über zunehmende soziale Ungleichheit. Nur zu versuchen von der AfD die Issue Ownership über die Migrationspolitik zu übernehmen allein wird nicht helfen.





