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Kick them out - Die Fußball WM 2026 in USA/Kanada/Mexiko!

272 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: USA, Fußball, WM ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Kick them out - Die Fußball WM 2026 in USA/Kanada/Mexiko!

um 11:36
Wir sind im Spiel Gegner gegeneinander, und dann nach dem Spiel sind wir alle Christen und wir sind Brüder“, sagte er in der ARD. „Da haben wir einfach ein kleines Gebet zusammen gemacht, weil wir immer noch sehr dankbar sind.“
Quelle: https://www.welt.de/sport/fussball/wm/article6a2f94ad6bb5c7fe2e1c7095/fussball-wm-2026-nach-ddem-sieg-betet-nmecha-mit-den-gegnern-arm-in-arm-im-mittelkreis.html

Respekt


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um 16:07
Zitat von cejarcejar schrieb:vielleicht habe ich es falsch gehört, aber ich bildete mir ein das bei Ecuador gegen Elfenbeinküste USA-Chants zu vernehmen waren, wenn es so war, hat da irgendjmd das Spiel nicht verstanden
LOL! XD
Das würde mich nicht wundern oder es war ihnen wurscht.
Vielleicht haben sie auch aus Gewohnheit gejubelt, machen sie ja oft, weil sie Amerika immer feiern und hochleben lassen, also auch bei einem Fußballspiel bei dem sie Spaß haben.

Gibt da doch auch so einen Gag bei den Simpsons, wo Homer "USA! USA! USA!" brüllt.


Ich war heute das erste Mal seit einiger Zeit mal wieder in der Innenstadt.
Da war null WM-Schmuck.
Nur bei einem Billo-Kiosk hingen ein paar einsame große Flaggen zum Kauf bereit und beim Bäcker gab es Donuts in Rasen-Optik und kleinem Zucker-Fußball.

Auf der Arbeit hat auch niemand über Fußball geredet.


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Kick them out - Die Fußball WM 2026 in USA/Kanada/Mexiko!

um 16:16
Zitat von LepusLepus schrieb:Auf der Arbeit hat auch niemand über Fußball geredet.
Bei uns haben ein paar Kollegen so ein Tippspiel gestartet, und hin und wieder reden sie kurz darüber. Aber insgesamt ist die WM hier eigentlich kein Thema.


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um 17:11
Die Aussagen von Amnesty International überraschen mich, endlich werden sie mal deutlich!
Und wisst ihr, was meiner Meinung nach, nach der WM passieren wird?
Nichts.
Die FIFA wird einfach genauso weitermachen.
Und sollte es wirklich durch ICE und Co. zu Übergriffen und weiteren Menschenrechtsverletzungen während der WM kommen, wird es ebenfalls keine Konsequenzen haben.
Im Gegenteil, vermutlich wird hier getestet, wie weit man gehen kann.
Und ich fürchte, dass man weit gehen kann... Sehr weit.
104 Spiele, 48 Nationen, 16 Städte, drei Austragungsländer und ein gigantisches Versprechen: Die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Mexiko und Kanada soll das größte Sportfest der Geschichte werden. Doch je näher das Turnier rückt, desto lauter und eindringlicher werden die Warnungen von Menschenrechtler:innen, denn hinter der glänzenden Fassade der FIFA droht eine der politisch brisantesten Endrunden des Fußballs. Der sportliche Hochglanz ist schon lange vor dem Anpfiff im grellen Licht geopolitischer und gesellschaftlicher Krisen verblasst. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat sich von diplomatischen Floskeln verabschiedet und warnt unmissverständlich vor einer „akuten Menschenrechtskrise“ in den Gastgeberländern. Das Turnier, das als Symbol der Völkerverständigung inszeniert wird, steht auf einem moralisch höchst brüchigen Fundament.

Ein Großteil der Kritik konzentriert sich auf die USA, wo auch die meisten Spiele ausgetragen werden. In der zweiten Amtszeit von Donald Trump hat sich das politische und gesellschaftliche Klima im Land spürbar verschärft. Internationale Beobachter:innen verfolgen die dortigen Entwicklungen mit Sorge, und konstatieren, dass die aktuelle Politik der US-Regierung eine potenzielle Gefahr für die Sicherheit und die elementaren Freiheiten der Spieler, Fans und lokalen Gemeinschaften sei. Expert:innen befürchten eine massive Ausweitung der staatlichen Überwachung im Umfeld der Stadien sowie diskriminierende Sondermaßnahmen, die vor allem Minderheiten treffen könnten. Konkret warnen Menschenrechtsorganisationen wie Human Rights Watch vor einer Mobilisierung der US-Einwanderungsbehörde ICE, die wegen oft gewaltsamen Methoden und brutalem Vorgehen bekannt und gefürchtet ist. Es wird befürchtet, dass die Behörde ihre Präsenz bei den Veranstaltungen für willkürliche Kontrollen, groß angelegte Razzien und Abschiebungen nutzen könnte.

Während in Nordamerika die Konflikte schwelen, wächst auch in Deutschland der Druck auf die Sportfunktionäre. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) sieht sich mit massiver Kritik aus der Zivilgesellschaft sowie Vorwürfen konfrontiert, aus den Debatten der vergangenen Turniere nichts gelernt zu haben. Wir erinnern uns: Russland 2018. Katar 2022. Bald Saudi-Arabien. Der Spitzenfußball hat sich längst an die Autokraten dieser Welt verkauft. Statt sich klar und unmissverständlich zu den besorgniserregenden politischen Entwicklungen in den USA und Mexiko zu positionieren, flüchtet sich der DFB auch diesmal in diplomatisches Schweigen. Potenzielle Menschenrechtsverletzungen werden stillschweigend geduldet, um die lukrativen Beziehungen zu den mächtigen Gastgeberländern und der FIFA nicht zu gefährden.
Quelle:
https://meinungsmache.de/article/die-wm-der-angst


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Kick them out - Die Fußball WM 2026 in USA/Kanada/Mexiko!

um 17:40
Zitat von abberlineabberline schrieb:Respekt
Einerseits.
Andererseits geht mir öffentliches ostentatives Gebete eher auf den Sack - egal um welche Religion es geht.


Bin ich der Einzige, der sich über die stets gut gefüllten Stadien wundert?


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Kick them out - Die Fußball WM 2026 in USA/Kanada/Mexiko!

um 17:52
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:Einerseits.
Andererseits geht mir öffentliches ostentatives Gebete eher auf den Sack - egal um welche Religion es geht.
Auch hier Zustimmung. Ging mir eher um das "mit dem Gegner"


@Lepus
Nach dem Ärger um Regenbogenflaggen und Co in Katar, soll Politik diesmal bewusst vermieden werden.
DFB-Geschäftsführer Andreas Rettig hat sich dafür ausgesprochen, politische Diskussionen bei der Fußball-WM im Sommer möglichst von der deutschen Nationalmannschaft fernzuhalten. "Aber gerade mit den negativen, in Katar gemachten Erfahrungen ist klar: Du darfst solche Diskussionen nicht in die Kabine lassen", sagte Rettig gegenüber der Augsburger Allgemeinen.
Quelle: https://www.zeit.de/sport/2026-02/fussball-wm-dfb-politik-andreas-rettig-rudi-voeller-gxe


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Kick them out - Die Fußball WM 2026 in USA/Kanada/Mexiko!

um 17:54
@abberline
Das ist nur eine Ausrede, um keine unangenehmen Fragen beantworten und keine Konsequenzen ziehen zu müssen, denke ich.
Wirklich praktisch dieses "Politik hat im Sport nichts zu suchen".


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um 17:54
Zitat von abberlineabberline schrieb:Ging mir eher um das "mit dem Gegner"
Dafür hast du ja mein "Einerseits" bekommen. :D
Finde ich auch grundsätzlich super, wäre mir nur lieber ohne religiösen Bezug gewesen.


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um 17:57
@abberline
Eben, deswegen sage ich ja: Es wird einfach weitergemacht.


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Kick them out - Die Fußball WM 2026 in USA/Kanada/Mexiko!

um 17:59
@Lepus
Natürlich. Was anderes ist auch nicht zu erwarten. Nächstes Mal auf drei Kontinenten, danach in Saudi Arabien....


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Kick them out - Die Fußball WM 2026 in USA/Kanada/Mexiko!

um 19:14
Ich bin gespannt, wie das erste Spiel für den Iran läuft, ob es evtl Randale oä geben wird. Zumindest eine Änderung gab es schon - die Iraner dürfen doch in den USA übernachten.
Die iranischen Fußballer dürfen bei der WM in Amerika doch in den USA übernachten. Dies bestätigte der iranische Verband am Tag der Auftaktpartie gegen Neuseeland der Deutschen Presse-Agentur. Ursprünglich war geplant, dass das Team um Angreifer Mehdi Taremi erst am Spieltag in die USA reist und direkt nach dem Spiel wieder ins Teamquartier ins mexikanische Tijuana zurückreist. Doch die Mannschaft flog bereits am Vortag nach Inglewood, wo am Dienstag (3.00 Uhr) das erste WM-Spiel gegen Neuseeland steigt. Zur Pressekonferenz vor der Partie kamen Taremi und Trainer Amir Ghalenoei leicht verspätet. "Es war nicht unsere Schuld. Wir haben Tijuana um 10.00 Uhr verlassen und sind um 15.00 Uhr abgeflogen", berichtete Taremi. Die beiden Städte sind in etwa so weit voneinander entfernt wie Stuttgart und München.

Entgegen der ursprünglichen Absprachen war das Team schon einen Tag vor dem Anpfiff geschlossen in die USA eingereist. Der iranische Verband verbreitete Fotos seiner Fußballer beim Aussteigen aus einem Flugzeug. Infolge des Krieges und der politischen Spannungen mit den USA hatte Iran sein WM-Quartier aus Arizona nach Mexiko verlegt.
https://www.morgenpost.de/panorama/article412217332/wm-usa-kanada-mexiko-news-aktuell-iran-usa-uebernachten.html


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Kick them out - Die Fußball WM 2026 in USA/Kanada/Mexiko!

um 20:04
Kap Verde - Spanien 0:0

Und wieder muss ich nachschauen gehen wo Kap Verde überhaupt liegt. In den sozialen Netzwerken können die spanischen Fans nicht glauben was sie da für ein Spiel gesehen haben. Spiel auf ein Tor, Chancen ohne Ende, und in der Nachspielzeit hatte Kap Verde sogar den Sieg direkt vor Augen. Und dafür reist man tausende Kilometer über den Atlantik und zahlt tausende von Euro.

Alle Spieler die bei Kap Verde auf dem Platz standen, waren sogar über 30 Jahre alt. Also fast schon eine Altherrenmannschaft.

Sachen gibt´s.....die gibt´s nicht.


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