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"Angriff auf weltoffene Gesellschaft" - CSD Berlin

571 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Berlin, Toter, Fahrzeug ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

"Angriff auf weltoffene Gesellschaft" - CSD Berlin

gestern um 19:03
Zitat von __gans.ehrlich__gans.ehrlich schrieb:Da fehlen einem echt die Worte.
Ja, es hat bisschen was von Stockholm Syndrom.
Zitat von bgeowehbgeoweh schrieb:Murks heraus. Das geht ja schon bei Grundkategorien los: "Rechts" wird klassischerweise als nationalistische Einstellung verstanden, "Links" eher als kosmopolitsch-international
Und selbst das scheitert schon, wenn rechts zb mit Neoliberalismus assoziiert wird.
Oder links der Nationalismus in der Sowjetunion ins Spiel kommt.
Das ist alles immer alles sehr subjektiv und relativ.
Und wenn da jetzt eine Religion und Spiel kommt, die nicht nur auf ein Leben im Jenseits hinarbeitet, sondern die von einem Gesetzgeber begründet wurde, der alle öffentlichen und privaten Dinge regeln wollte (die frühen Christen hatten zb kein Staatsgebilde), dann greifen links und rechts überhaupt nicht mehr.
Das würde jetzt alles zu weit führen, aber wenn jetzt jemand Religion fanatisch und extrem begreift und das mit Politik mischt, dann geht es demjenigen für gewöhnlich nicht um rechts oder links, sondern um ganz andere Ziele.
Zitat von bgeowehbgeoweh schrieb:Das ist ein Kategoriefehler, den die intellektuelle Linke seit den 60ern des 20. Jahrhunderts regelmäßig wiederholt, mit teilweise absurden Auswüchsen.
Beide Seiten, rechts wie links können das gut und viele auf beiden Seiten fallen immer wieder auf die gleichen Denkfehler rein.
Zitat von blueavianblueavian schrieb:Neukölln ist gerade mit der grund warum Leute wie Hape Kerkeling es nicht mehr in Berlin ausgehalten haben.
Auch in Neukölln gibt es harmlose Ecken, aber ich verstehe, was er meint. Teilweise ist es da recht übel. Und zb mit Kippa oder offen homosexuell zeigend, kann da ganz schön gefährlich sein. Auch haben manche vermutlich Stadtteile wie Kreuzberg ganz anders im Kopf, als sie heute sind. Linke, Alternative Szene, viele Clubs etc - kann man vergessen, da ist nur noch ein kleiner Rest davon übrig.
Woanders aber auch. Und der Attentäter kam nicht aus Neukölln
Zitat von __gans.ehrlich__gans.ehrlich schrieb:In dem Video (ziemlich runterscrollen) bei 00:58 sagt eine Nachbarin der Mutter des Attentäter s, dass dort in Kreuzberg viele Araber leben, die sich nach aussen angepasst und integriert geben, aber in real radikalisiert sind.
Und das wundert mich kein Stück.
Das wundert mich auch nicht, wobei Kreuzberg über 150.000 Einwohner hat und es gibt auch da Gegenden, in denen man ruhig leben kann. Im Vergleich zu früher ist Kreuzberg allerdings an vielen Ecken in den letzten 30 Jahren nicht schöner geworden.
Zitat von bgeowehbgeoweh schrieb:wesentlich einfachere These erklärbar ist dass der Täter halt da in der Nähe gewohnt hat, die Gelegenheit zur Tat hatte und sich auf das nächstbeste, in der Szene/Ideologie allgemein anerkannte Feindbild gestürzt hat, das sich ihm gerade angeboten hat. Ja, die komplexe Hintergrundstory mit mehrstufiger Eskalationslogik und langfristiger Planung kann möglich sein, aber es ist halt deutlich wahrscheinlicher, dass sie es nicht ist.
Das seh ich auch so. Der grosse Polit-Philosoph war der sicher nicht. Eher ne verkrachte Existenz, die mal seinen Internet-Helden mal zeigem wollte, dass er ein ganz starker Typ ist. Und doch nur ein Würstchen, das dumm genug war, auf diese Ideologen reinzufallen


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"Angriff auf weltoffene Gesellschaft" - CSD Berlin

gestern um 19:04
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Den einzigen Verdachtsfall, den ich finden konnte, war ein Anschlag auf einen queeren Nachtclub in Orlando, der auch schon 10 Jahre zurückliegt - aber im Nachhinein gab es keine Hinweise, dass tatsächlich der Islamische Staat dahinterstand
Es gab übrigens auch im Jahr 2020 einen tödlichen Messerangriff auf ein schwules Paar, ausgeführt von einem IS-Anhänger, in Dresden:
Die beiden männlichen Opfer, Thomas L. und Oliver L., waren zwei Touristen aus Nordrhein-Westfalen, die seit siebeneinhalb Jahren als homosexuelles Paar lebten, eingetragene Lebenspartner waren und eine mehrtägige Städtereise verbrachten.[8][1.1] Der 55-Jährige Thomas L. aus Krefeld erlag seinen Verletzungen im Krankenhaus. Sein 53-jähriger Lebensgefährte Oliver L. aus Köln wurde ebenfalls lebensgefährlich und schwer verletzt, überlebte den Angriff jedoch.[9]
Täter

Als mutmaßlichen Täter identifizierte die Polizei den zur Tatzeit 20-jährigen in Syrien geborenen Abdullah Al Haj Hasan. Er wuchs als drittes von insgesamt neun Kindern in ärmlichen Verhältnissen auf.[1.2] Die Schule besuchte er bis zum Ende der fünften Klasse.[1.3] Dann begann der syrische Bürgerkrieg. Er reiste aus der Türkei über das Mittelmeer, Griechenland und die Balkanroute nach Deutschland an, wo er im Herbst 2015 eintraf.[1.4] Nach Stellung eines Asylantrags lebte er in einem Asylbewerberwohnheim in Dresden-Pappritz, zuletzt mit einer Duldung. Am 31. August 2017 stufte das Landeskriminalamt Sachsen Haj Hasan als sogenannten Gefährder im Bereich des Islamismus ein. Im September 2018 begann gegen Haj Hasan vor dem Oberlandesgericht Dresden ein Prozess wegen Anleitung zur Begehung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat, Mitgliederwerbung für den „Islamischen Staat“, Körperverletzung, Bedrohung, Sachbeschädigung, Hausfriedensbruch und Erschleichen von Leistungen. Aufgrund dieser Delikte verurteilte ihn das Gericht zu einer Jugendstrafe von zwei Jahren und neun Monaten. Das Gericht stellte fest, dass Abdullah Al Haj Hasan Anhänger des „Islamischen Staates“ sei und „in groben Umrissen“ einen Anschlag in Dresden geplant habe.

Am 9. Dezember 2019 erfolgte durch das Amtsgericht Leipzig wegen zweier Vorfälle in Haft eine weitere Verurteilung wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sowie Körperverletzung, so dass sich die Strafe auf insgesamt drei Jahre und einen Monat erhöhte. Die gegen ihn verhängte Strafe musste Haj Hasan vollständig verbüßen und wurde am 29. September 2020 aus der Jugendstrafvollzugsanstalt Regis-Breitingen entlassen.

Da das Amtsgericht Borna Führungsaufsicht angeordnet hatte, war Abdullah Al Haj Hasan verpflichtet, sich drei Mal pro Woche auf dem Polizeirevier Dresden-Mitte zu melden. Dieser Auflage kam Haj Hasan um 10 Uhr auch am Tattag, dem 4. Oktober 2020, nach. Am 2., 3. und 4. Oktober 2020 wurde Haj Hasan zeitweise durch das Landesamt für Verfassungsschutz Sachsen observiert. Die ihm zur Last gelegte Tat ereignete sich fünf Tage nach seiner Haftentlassung.[9][10][11][12][13] Am Tag nach der Tat „hat er sich aus eigenem Antrieb bei unserem Kollegen gemeldet, dass die Beratungsarbeit mit uns jetzt beginnen kann. Er war vollkommen ruhig und gelassen“, berichtet Thomas Mücke, Geschäftsführer des Violence Prevention Network.[14]
Quelle: Wikipedia: Messerangriff in Dresden am 4. Oktober 2020

Damit hättest du zumindest ein konkretes und nachgewiesenes Beispiel für eine solche Tat spezifisch in Deutschland, in der jüngeren Vergangenheit, mit nachgewiesenem Bezug zum IS und auch sonst vielen Parallelen in der Persönlichkeit und den Tatumständen.


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"Angriff auf weltoffene Gesellschaft" - CSD Berlin

gestern um 19:05
Wurde hier eigentlich schon konkreter die Aussage der Sängerin Nyya thematisiert? Mitlerweile berichten auch Medien darüber.
Die Gedenkveranstaltung für die Opfer des islamistisch motivierten Anschlags auf dem Berliner Christopher Street Day (CSD) ist von einem skandalösen Auftritt überschattet worden. Eine als Rednerin geladene Künstlerin sorgte am Sonntag am Brandenburger Tor auf der Trauerfeier mit einer Aussage für Entsetzen, die weniger der Trauer als vielmehr der Spaltung diente. Nach Recherchen dieser Redaktion handelt es sich bei der Rednerin um die Berliner Sängerin Nyya.
Die Künstlerin schilderte vor den Trauernden, wie sie nach Bekanntwerden der Tat gehofft habe, der Attentäter sei „kein Kanake“, sondern „eine christliche, weiße Person“ gewesen. Als sich dies als Irrtum herausstellte, zeigte sie sich enttäuscht.
https://www.berliner-zeitung.de/article/eklat-bei-csd-trauerfeier-rednerin-sorgt-mit-umstrittener-aeusserung-ueber-taeter-herkunft-fuer-empoerung-10237523

Wie hasserfüllt muss man eigentlich sein? Ich hatte schon länger den Verdacht dass es Menschen gibt, die solche Taten nutzen um endlich wieder rauszugehen, die Gassen zu füllen und sich selbst zum Märtyrer des Widerstands zu stilisieren. Sie bedient sich exakt derselben kalten, zersetzenden Sprache wie die eigentlichen Hetzer.


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"Angriff auf weltoffene Gesellschaft" - CSD Berlin

gestern um 19:06
Es wird wieder ein Mal absurd.
Berlin – Brisante Enthüllung nach der tödlichen Attacke auf den CSD: Der Attentäter Abdul Ballout (21) stand laut Recherchen von SZ, NDR und WDR bis kurz vor der Tat unter Beobachtung der Sicherheitsbehörden. Sie filmten den Terroristen sogar.
https://www.bild.de/regional/berlin/gezielte-jagd-auf-menschen-der-weg-des-csd-terroristen-6a65cd2dfe2765826e0fdaea
Gefilmt wurde er ca. eine Stunde vor der Tat beim Verlassen des Hauses. Was hilft es dem LKA, die Gefährder zu filmen, statt sie tatsächlich zu überwachen/verfolgen, wenn sie sich auf den Weg zum Anschlag machen?

Wohl bevor dieses heute öffentlich bekannt wurde äußerte sich Bundeskanzler Merz - ebenfalls heute - so:
"»Ich kann jedenfalls nicht verstehen, dass ich an jedem Ort der Welt mein Handy orten kann, auch selber über mein Handy feststellen kann, wo zum Beispiel mein iPad liegt. Aber es den Sicherheitsbehörden in Deutschland angeblich nicht möglich oder technisch nicht möglich ist, jederzeit festzustellen, wo sich Gefährder befinden«,"
https://www.zeit.de/politik/deutschland/2026-07/friedrich-merz-ueberwachung-gefaehrder-ortung-csd-anschlag#:~:text=%C2%BBIch%20kann%20jedenfalls,Gef%C3%A4hrder%20befinden%C2%AB%2C

Das wiederum ist so ein Unsinn, dass ich dazu gar keine ernsten Worte finde. Am besten lässt er prüfen, wieso die Sicherheitsbehörden kein "Meinen Gefährder finden" haben.


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"Angriff auf weltoffene Gesellschaft" - CSD Berlin

gestern um 19:08
Zitat von VoussoirVoussoir schrieb:Wie hasserfüllt muss man eigentlich sein? Ich hatte schon länger den Verdacht dass es Menschen gibt, die solche Taten nutzen um endlich wieder rauszugehen, die Gassen zu füllen und sich selbst zum Märtyrer des Widerstands zu stilisieren. Sie bedient sich exakt derselben kalten, zersetzenden Sprache wie die eigentlichen Hetzer.
Bei Anschlägen gibt es viele Blöde vorher...aber auch nachher.


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"Angriff auf weltoffene Gesellschaft" - CSD Berlin

gestern um 19:12
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Bei Anschlägen gibt es viele Blöde vorher...aber auch nachher.
Wie die abertausenden mit ihren ekelhaften Kommentaren und dem Tenor: Wenn bunte Vielfalt auf Vielfalt trifft...


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"Angriff auf weltoffene Gesellschaft" - CSD Berlin

gestern um 19:14
Nyya
Der Name ist möglicherweise Programm.

@Panaetius

Dieses Paper listet neben einem tatsächlich durchgeführten IS-Sympathisantenanschlag auf eine Schwulenbar mit zwei Todesopfern und 20 Verletzten (Oslo, 2022) auch noch beispielhaft 5 weitere, vereitelte Anschlagsversuche durch IS-Sympathisanten auf Homosexuelle auf; die Spanne der Tatvorbereitungen reicht dabei von unkonkreten Plänen von zwei Vollidioten, irgendwas mit Messern zu machen, bis hin zu einer Zelle aus sieben Islamisten die sich bereits Material für mehr als 100 Kilogramm Sprengstoff beschafft hatten: https://extremism.gwu.edu/sites/g/files/zaxdzs5746/files/IslamistHomophobiaintheWest090722.pdf

Die Beispiele sind alle aus dem Zeitraum 2018-2020, das Paper ist 2022 erschienen.


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"Angriff auf weltoffene Gesellschaft" - CSD Berlin

gestern um 19:15
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Bei Anschlägen gibt es viele Blöde vorher...aber auch nachher.
Ich wüsste schon gerne wie man zu diesem Weltbild kommt. Gut, dass man ihr nur ein Mikro in die Hand gegeben hat und nichts anderes.
Die Sängerin kommt ursprünglich auch Göttingen. Liegt ja direkt neben Kassel. Good morning Jana aka "ich fühle mich wie Sophie Scholl".


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"Angriff auf weltoffene Gesellschaft" - CSD Berlin

gestern um 20:06
@bgeoweh

In Deutschland ist das wahrlich auch nicht so abstrakt neu:
Eine islamistische Drohung führte zur Absage des Christopher Street Day (CSD) in Gelsenkirchen am 17. Mai 2025. Das berichtet queer.de unter Berufung auf Recherchen des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" aus Sicherheitskreisen. Die Ermittlungen richten sich gegen einen Jugendlichen, der in der Schweiz leben soll.
Quelle: https://pride.direct/blogs/news/islamistisches-motiv-hinter-csd-drohung-in-gelsenkirchen-bestatigt?srsltid=AfmBOoo2zsOQvx6k-EXOUWeTe_Qzff_bwCbNzMgLFCo2C5gSJ0-rRJGa


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"Angriff auf weltoffene Gesellschaft" - CSD Berlin

gestern um 23:09
In der Sendung rbb24-Spezial bekräftigte er auf Rückfrage seine Aussage, dass unter anderem auch Islamisten zu konservativen Kräften zählen würden. Der Moderator fragte ihn: „Sie haben vorgestern in der Abendschau hier im rbb wörtlich gesagt, dass, was uns am meisten beschäftigt ist: Wir werden gerade politisch angegriffen von rechts und vor allem von konservativen Kräften, von Rechtsextremen, von Neonazis. Würden Sie den Satz heute genauso sagen?“
Quelle: https://www.focus.de/politik/spd-mann-nennt-islamisten-untergruppe-von-konservativen_25f524b0-91e9-4602-af5c-053ae1f7c126.html

Alfonso Pantisano dreht frei und zählt auch auf Nachfrage Islamisten zu konservativen Kräften.


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"Angriff auf weltoffene Gesellschaft" - CSD Berlin

gestern um 23:17
Zitat von LanzaLanza schrieb:Alfonso Pantisano dreht frei und zählt auch auf Nachfrage Islamisten zu konservativen Kräften.
Man sollte seine Eignung für ein politisches Amt überprüfen.


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"Angriff auf weltoffene Gesellschaft" - CSD Berlin

gestern um 23:18
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Ich gehe davon aus der Typ hat sich gesagt: jetzt fahre ich da rein.
Denk ich auch.
Dafür muss jemand nicht unbedingt gleich "vernetzt" gewesen sein.
Wenn der sich zb im Internet Prediger angehört hat, evtl mit jemand sogar geschrieben hat, daraufhin noch mehr radikalisiert wurde (das Grundinteresse muss ja da gewesen sein), dann war er irgendwann quasi Teil dieser Szene, muss aber nicht in ein ganzes Netzwerk eingebaut gewesen sein. Vielleicht auch nur der Dummkopf für andere
Theoretisch ist jeder Einzeltäter auch "Teil dieser Szene", muss aber nicht x Hinterleute haben.
Kann natürlich sein, aber das wird man er
Zitat von LanzaLanza schrieb:zählt auch auf Nachfrage Islamisten zu konservativen Kräften.
Naja ganz falsch liegt er da ja nicht. Nur im Vergleich halt völlig schräg


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"Angriff auf weltoffene Gesellschaft" - CSD Berlin

gestern um 23:20
Zitat von abberlineabberline schrieb:Wenn der sich zb im Internet Prediger angehört hat, evtl mit jemand sogar geschrieben hat, daraufhin noch mehr radikalisiert wurde (das Grundinteresse muss ja da gewesen sein), dann war er irgendwann quasi Teil dieser Szene, muss aber nicht in ein ganzes Netzwerk eingebaut gewesen sein. Vielleicht auch nur der Dummkopf für andere
Theoretisch ist jeder Einzeltäter auch "Teil dieser Szene", muss aber nicht x Hinterleute haben.
War email interessant zu wissen, ob es neben der belegten Videoüberwachung auch ne TKÜ gab.


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"Angriff auf weltoffene Gesellschaft" - CSD Berlin

gestern um 23:21
berichtet Thomas Mücke, Geschäftsführer des Violence Prevention Network.[14]
Quelle: Wikipedia: Messerangriff in Dresden am 4. Oktober 2020

Diese Verein VPN, war hier auch zuständig. Im Interview mit den Tagesthemen äußert sich Mücke u.a. Wie folgt:
gesprochen.tagesthemen: Wie haben Ihre Mitarbeiter Abdul B. erlebt?
Thomas Mücke: Sie haben versucht herauszufinden, ob es eine Arbeitsgrundlage mit ihm geben kann. Er war sehr freundlich gewesen, nicht aggressiv, aber doch in seinen Antworten sehr angepasst und sehr ausweichend, was seine ideologischen Einstellungen angeht. Und wir haben bis zu dem zweiten Termin noch nicht erkennen können, ob wir mit ihm eine Arbeitsgrundlage finden können. Wir hätten jetzt nächste Woche einen dritten Termin gehabt. Wenn es so geblieben wäre, hätten wir gesagt, er erfüllt nicht die Voraussetzungen, an einem Deradikalisierungsprogramm teilzunehmen. Dann hätten wir die Erfüllung der Weisungsauflage zurückgegeben.
Quelle: https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/anschlag-csd-interview-muecke-100.html

Es bestand also bis nach dem zweiten Termin keine Arbeitsgrundlage. Heute wäre der dritte dann gewesen, nach diesem dann erst eine "Meldung" stattgefunden hätte.

@abberline

Naja die Definition soll folgende sein:
Der Islamismus gehört nicht zum Konservatismus. Wie das Bundesamt für Verfassungsschutz erklärt, bezeichnet der Islamismus eine Form des politischen Extremismus. Während der Konservatismus bestehende demokratische Systeme und Verfassungen bewahren will, zielt der Islamismus darauf ab, diese durch eine religiös legitimierte Ordnung zu ersetzen.
Quelle: https://www.focus.de/politik/spd-mann-nennt-islamisten-untergruppe-von-konservativen_25f524b0-91e9-4602-af5c-053ae1f7c126.html


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"Angriff auf weltoffene Gesellschaft" - CSD Berlin

gestern um 23:36
Zitat von ShilohShiloh schrieb:Der zweite Verdächtige, ein Iraner, der am Samstagabend festgenommen wurde, ist wieder auf freiem Fuß.
Ja und die Festnahme erschien wohl auch plausibel:
Der Mann hielt sich in der Nähe des Tatorts auf und hatte eine Kopfverletzung
Quelle: https://m.bild.de/news/iraner-war-in-gewahrsam-zweiter-verdaechtiger-nach-csd-anschlag-frei-6a6710b136ccf40cc9c50f4d?t_ref=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F

Die Freilassung des ausreisepflichtigen Serien-Gewalttäters erfolgte dann wohl nur, weil keine DNA von ihm im Fahrzeug festgestellt wurde.

Sicherheitskreise stellen dazu Fragen:
Warum keine Abschiebehaft?
In Sicherheitskreisen sorgte die Entscheidung für Diskussionen. Dem Vernehmen nach soll sogar erwogen worden sein, den Mann nach seiner Freilassung weiter zu observieren. Auch dazu wollte sich offiziell zunächst niemand äußern.
Quelle: Wie oben


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"Angriff auf weltoffene Gesellschaft" - CSD Berlin

um 00:16
Zitat von LanzaLanza schrieb:Sicherheitskreise stellen dazu Fragen:
Absolut verständlich und absolut nicht nachvollziehbar, warum da keine Abschiebehaft erfolgte.
Besonders brisant: Der Mann war nach den vorliegenden Informationen bereits seit August 2024 vollziehbar ausreisepflichtig. S. war 2011 als Jugendlicher mit seiner Mutter nach Deutschland gekommen und hatte Flüchtlingsschutz erhalten. Dieser Schutzstatus wurde später widerrufen.

In den Akten finden sich nach den vorliegenden Informationen mehrere Verurteilungen, darunter wegen gefährlicher Körperverletzung, tätlicher Angriffe auf Vollstreckungsbeamte, Bandendiebstahls und räuberischer Erpressung.
Beitrag von Shiloh (Seite 25)


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"Angriff auf weltoffene Gesellschaft" - CSD Berlin

um 00:34
@behind_eyes

Was Die Linke da absondert, sind schon wirklich Sätze aus einem Paralleluniversum.

Rechte und Konservative machen sie verantwortlich, auf so eine Deutung muss man erst mal kommen.

Sind denn islamistische Gefährder hier in Deutschland, weil das Rechte so wollten?

War der Täter auf freiem Fuß, weil typischerweise Rechte statt Gefängnisstrafen auf einfühlsame Kuschelpädagogik setzen?

Das ist dieselbe Die Linke, von der Herr Günther vor wenigen Wochen noch sagte, in der Union gäbe es mittlerweile einen anderen Blick auf diese Partei. Man darf gespannt sein.

Mit anderen Worten: Wir machen eine Demo gegen rechts, dann ist das Problem gelöst. Das ist praktischerweise in sehr simplen Gemütern die Antwort auf alles.


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"Angriff auf weltoffene Gesellschaft" - CSD Berlin

um 00:35
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:War email interessant zu wissen, ob es neben der belegten Videoüberwachung auch ne TKÜ gab
Dem war wohl so:
"Das Ergebnis bei Abdul B. soll nach Recherchen von WDR, NDR und SZ die Kategorie Rot gewesen sein: hohes Risiko. Da aber in den Wochen zuvor die enge Beobachtung durch das LKA Berlin keine Anzeichen für eine Anschlagsplanung geliefert hatte, sollen die Maßnahmen trotz des Analyseergebnisses laut Eingeweihten gelockert worden sein. Die Observationen wurden eingestellt, die technischen Maßnahmen, die Telefon- und Internetüberwachung sowie die Kamera vor Abdul B.s Haustür liefen weiter."
Quelle: https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/anschlag-berlin-tatverdaechtiger-100.html#:~:text=Das%20Ergebnis%20bei,Haust%C3%BCr%20liefen%20weiter.
Dabei bekamen die Staatsschützer nach Angaben aus Sicherheitskreisen mit, wie B. Anfang Juli das Haus verließ und einen verdächtigen Gegenstand am Hosenbund trug. Er sah aus wie eine Pistole. Umgehend wurde eine Wohnungsdurchsuchung veranlasst. Dabei konnte die Waffe gefunden werden - es war ein Spielzeug.
Quelle: siehe oben

> Diese Aktion war sicherlich ein Test von B. ob er vor seiner Haustür überwacht wird..


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