"Angriff auf weltoffene Gesellschaft" - CSD Berlin
um 17:01Photographer73 schrieb:Von welchen Einbürgerungen sprichst du, im Bezug auf den Anschlag?
Ähm ja, auch wenn ich meine zu wissen das du es nicht unbedingt so meinst - das geht dann doch schon Richtung Sippenhaft.7roses schrieb:Die Mutter des Attentäters wurde eingebürgert.
Natürlich spielen das Elternhaus, die Erziehung und das soziale Umfeld eine Rolle. Aber der Mutter eine Verantwortung für eine konkrete Tat anlasten?
Man kann Statements auch missverstehen wollen...Yoshimitzu schrieb:Wie darf man denn diese Worte der Frau Koch interpretieren? Alle, die nicht queer sind, brauchen nicht beschützt werden? Oder wie?
Konsequenter handeln. Weniger Rücksicht auf die vielgepriesene "Religionsfreiheit" wenn es um Hasspredigten geht, weniger Toleranz gegenüber "Worten". Bspw fällt mMn vieles von dem, was zur Radikalisierung wörtlich "gepredigt" wird nicht mehr unter die Meinungsfreiheit.RayWonders schrieb:
Statt sich zu wehren und mit aller Härte zurückzuschlagenQuelle: https://www.stern.de/news/junge-union-chef-spricht-nach-csd-bluttat-von--kriegserklaerung--des-islamismus-38013594.html
Was heißt zurückschlagen?
Richter sind in DE unabhängig und das ist auch gut so. Und das Strafmaße nach oben nicht, oder nicht immer ausgeschöpft werden hat auch Gründe. Andererseits stellt sich die Frage, warum bei solchen Menschen noch Mechanismen, wie "50% auf die Strafforderung der StA" im Urteil oder Reststrafe zur Bewährung ausgesetzt greifen. Denn zumindest letzteres ist mWn eben kein Automatismus, auch wenn es regelmäßig so gehandhabt wird. Denn wir reden hier von einem Menschen über den Fachleute festgestellt haben, das er eine Gefahr für die Gesellschaft sein kann. Und das nicht, weil er zu dumm zu Autofahren ist sondern weil er in Betracht zieht, ein Auto als Waffe einzusetzen.
Das Ganze ist aber ein komplexes Thema. Wo ziehen wir an ohne Gefahr zu laufen, in Richtung "totalitär" zu gucken? Was ist rechtlich überhaupt möglich?
Und wenn man ehrlich ist, es wurde auch bei WO thematisiert
„Datenschutz steht in Deutschland vor Opferschutz“, mahnt TeggatzQuelle Welt.de
Heiko Teggatz von der Deutschen Polizeigewerkschaft macht der Politik nach der Bluttat auf den CSD Vorwürfe. „Datenschutz steht in Deutschland vor Opferschutz“, sagt er im Interview mit dem Fernsehsender WELT. Ob der Tatverdächtige möglicherweise Aufträge bekommen aus dem Ausland bekommen hat, müssten Sicherheitsbehörden jetzt prüfe. „Dafür brauchen die natürlich ausreichend Befugnisse. Jetzt zur Tataufklärung, also nachdem etwas passiert ist, sind weitestgehend die Befugnisse vorhanden.“ Teggatz wünsche sich aber, dass diese Befugnisse auch vor einer Straftat vorhanden wären.
Datenschutz in DE ist mEn so eine Sache für sich. Kaum kommt es auf gibt es einen Aufschrei - andererseits geben tlws die gleichen Menschen mit Wonne ihre Daten Lidl, Kaufland, Payback usw. (anekdotische Erfahrung!). Dazu die Vernetzung der Behörden, kommunal, Länder- und Bundesebene, da funktioniert es tlws bei der Polizei nicht mal. (Nochmals annekdotisch) Ich wurde in Berlin angehalten, hatte keinen FS dabei. Mußte zuhause (NRW) bei der Polizei einen Wisch unterschreiben lassen, das ich eine gültige FE hätte. Man könne das aus der Ferne nicht abfragen.
Will sagen, das solche feigen Anschläge durchaus auch die Lücken ausnutzen, die der Wähler mit seiner Stimme an der Urne "unterstützt*". Und nein, das ist keine Schuldzuweisung!
*mir fiel grad kein anderes Wort ein also laßt die Goldwaage im Schrank :-)









