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Israel - gehört es den falschen Menschen?

352 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Israel, Palästina ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Israel - gehört es den falschen Menschen?

07.07.2007 um 19:56
@Rabe1982
Es hat schon immer Probleme gegeben !

Einspruch Euer
Ehren!
Im Jahr 635 eroberten Muslime das christliche Syrien und Palästina.
638
nahmen sie Jerusalem mit dem heiligen christlichen Grab.
640 war das ebenfalls
christliche Ägypten an der Reihe.
Anschließend das christliche Tunesien, Algerien und
Marokko.
668 griffen sie zum ersten Mal Konstantinopel an und hungerten die Stadt
fünf Jahre lang aus.
711 überquerten sie die Straße von Gibraltar und besetzten 800
Jahre Spanien und Portugal. Sie verbrannten Konvente, und Klöster, vergewaltigten Nonnen
, sperrten Frauen in Harems. Ihr König Mutamid schmückte seine Paläste mit abgeschlagenen
Köpfen.
Wer den Namen Jesu aussprach wurde gekreuzigt, enthauptet oder gehängt.

721 kamen sie nach Frankreich, metzelten in Narbonne die gesamte Bevölkerung nieder.

827 landeten sie auf Sizilien.
Über mehrere Jahrhunderte plünderten und
brandschatzten sie die italienische Halbinsel.
Sie belagerten Rom, plünderten die
Basiliken des heiligen Petrus und Paulus aus.
In Salerno, auf dem Altar der Kirche,
opferten sie jede Nacht die jungfräulichkeit einer Nonne.
Dann erst kamen die
Kreuzzüge!



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Israel - gehört es den falschen Menschen?

07.07.2007 um 19:58
"Der ganze dreck fing mit den Kreuzzügen an !" diesem Satz galt die Antwort


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Israel - gehört es den falschen Menschen?

07.07.2007 um 20:08
soll das jetzt die kreuzzüge rechtfertigen?


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Israel - gehört es den falschen Menschen?

07.07.2007 um 20:11
@AMR

Mit was rechtfertigst du denn die von mir erwähnten Verbrechen?


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Israel - gehört es den falschen Menschen?

07.07.2007 um 20:23
garnicht, verbrechen, keine frage und daran sehen wir, wie gut muslime schon damalsdie friedlichen ideale ihres glaubens umsetzten.
na ja, islam-imperialismus hin oderher.

ih sehe die kreuzzüge allerdings nicht als reaktion auf den islamischenagressor, denn christliche reiche taten ähnliches, sobald sie die macht dazu hatten. ichmeine vielmehr, dass man in rom und anderswo gemerkt hat, dass das christliche europa,das - genau wie andere kulturkreise - eben bis zu einem bestimmten grad eine einheitdarstellte, langsam schrumpfte und den moslems platz machen musste.

man könnte dasvieleicht mit dem kampf zweier supermächte vergleichen, es war einfach ein neuer großergegner da, den musste man erledigen.


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Israel - gehört es den falschen Menschen?

07.07.2007 um 20:37
und daran sehen wir, wie gut muslime schon damals die friedlichen ideale ihresglaubens umsetzten.

Was für ein schlechter Scherz!?
Sowas schreibst Du alsAntwort auf Hansis Beitrag?
Das war doch nen Scherz... ?


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Israel - gehört es den falschen Menschen?

07.07.2007 um 20:42
Im Jahr 635 eroberten Muslime das christliche Syrien und Palästina.
638

Dahaste auch recht aber eigendlich noch eher
722 v. Chr. im Kampf gegen die Assyrer ;-DWenn du es genau wissen willst !

Ich meinte die Kreuzüge waren auch eine ArtGlaubenskrieg einer der ersten unter dem Befehl vom Papst !
Ich hab mich falschausgedrückt !
Sorry


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Israel - gehört es den falschen Menschen?

07.07.2007 um 20:42
tja, ironie ist meist da, wo einem die grausige wahrheit ins gesicht furzt.


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Israel - gehört es den falschen Menschen?

07.07.2007 um 20:43
das ging an Jeara


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Israel - gehört es den falschen Menschen?

07.07.2007 um 20:43
Hier weiß man nie...


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Israel - gehört es den falschen Menschen?

08.07.2007 um 03:00
Wenn du es so siehst, dann gehört selbst Palästina den falschen Menschen.

*Proto-Neolithikum Die Bauten entstanden nach der Neolithischen Revolution etwa um 11.000v. Chr. Baumaterial war Stein.
* Präkeramisches Neolithikum A (PPNA), 8350 v. Chr.bis 7370 v. Chr. Eine 4 Hektar große Siedlung mit dem ältesten Steinturm der Welt (Turmvon Jericho) und mit runden Lehmziegelbauten. An einer Seite des Schnittes wurde eineSteinmauer angeschnitten, bei der es sich entweder um eine Stadtmauer oder, nach OferBar-Yosef, um einen Schutz vor Überflutungen) handelt. Man ernährte sich durch den Anbauvon Emmer, Gerste und Hülsenfrüchten, Viehhaltung sowie durch die Jagd.
*Präkeramisches Neolithikum B (PPNB), 7220 v. Chr. bis 5850 v. Chr. Es finden sichzahlreiche Nutzpflanzen und Spuren von Schafzucht. Es wurden menschliche Schädel unterden Fussböden aufbewahrt. Teilweise waren Gesichtsmerkmale mit Gips rekonstruiert und inmanchen Fällen die Augen durch Muscheln ersetzt.
* In der Spätphase 4. Jahrtausendv. Chr. (PN) findet sich eine kontinuierlich besiedelte ummauerte Stadt, bis zurZerstörung zwischen 1580 v. Chr. und 1400 v. Chr.


Also den Neolithikum gehörtees mal wirklich!


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Israel - gehört es den falschen Menschen?

11.07.2007 um 19:19
Israel behandelt auch die Beduinen noch schlimmer als die Nachbarn, welche ebenfalls dieBeduinen systematisch unterdrücken - Sie stehen meistens auf der untersten Stufe dersozialen Leiter. Ihre traditionelle Lebensweise, die ein Segen für das Ökosystem war,erfüllt heute keine Funktion mehr, und mit der Ansiedlung haben sie große Probleme - eswird noch Generationen dauern, bis sie integriert sind. Ich war auch in Beduinendörfern -die Leute sind sehr sehr sehr einfach und gastfreundlich.


Die Situation inIsrael ist sehr schlimm. Da der Raum knapp ist, waren sie seit jeher Opfer brutalerisraelischer Reppressionen

Hier ein Bericht:

Über 150 000 Beduinen leben inder Negev-Wüste, die mehr als die Hälfte der Fläche Israels ausmacht. Jetzt soll einneuer Entwicklungsplan mehr Israelis in diese Einöde bringen, während die Beduinen vonihrem Land weichen müssen.

"Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist". DieserAusspruch von Staatsgründer David Ben Gurion geht mir nicht mehr aus dem Kopf. Der Winterist gerade vorbei, aber die Märzsonne brennt schon unbarmherzig herab und draußen hinterden Scheiben des Busses breiten sich sattgrüne Rasenflächen aus, Felder bis zum Horizont,dann ein Kiefernwald. Eine Landschaft wie in Niedersachsen - mitten in derWüste.

Israel hat die Wüste zum Blühen gebracht. In der Negev wachsen heuteTomaten und Erdbeeren. Vielleicht nicht unbedingt ein Wunder, sondern ein Werk modernerBewässerungsanlagen, aber es ist allemal beeindruckend. Dort, wo die künstlicheBewässerung aufhört, fangen der Staub an und die Äcker der Beduinen. Wenn man dieTrennung zwischen jüdischen und arabischen Wüstenbewohnern beschreiben will, dann reichendiese zwei Farben: Grasgrün und Ockergelb. Dazwischen verläuft eine Grenze, die ohneMauer auskommt wie in den Palästinensergebieten, markiert nur durch dieFarbe.

"Die Zukunft Israels liegt in der Negev". Auch dieser Satz ist von BenGurion; in den Gründerjahren nach 1948 nur eine Prophezeiung, doch jetzt vielleicht baldRealität. Nach dem Abzug aus dem Gazastreifen im vergangenen August soll der Pioniergeistder jüdischen Siedler in neue Bahnen gelenkt werden: in die Erschließung der Wüste.Israel ist ein kleines Land, dicht besiedelt im Zentrum. Die Bevölkerung soll weiterwachsen und es bleibt nur eine Richtung für die Ausdehnung: Süden. Daher verabschiedetedie israelische Regierung, damals noch unter Ministerpräsident Ariel Scharon denEntwicklungsplan "Negev 2015", demzufolge innerhalb der nächsten zehn Jahre dieBevölkerung in der Negev-Wüste um 70 Prozent wachsen soll. Am Ende sollen dann rund 900000 Menschen in der Negev wohnen. Bisher sind es nur acht Prozent der israelischenBevölkerung auf einer Fläche, die 60 Prozent Israels ausmacht.

Um den Planumzusetzen, sollen neue Dörfer gegründet und Arbeitsplätze geschaffen werden.Universitäten, Hightech-Parks, die Wüste soll menschenfreundlich werden. Zumindest fürdie jüdische Bevölkerung Israels.

Denn der Entwicklungsplan für die Negev rücktauch einen schon lange schwelenden Konflikt wieder in den Mittelpunkt: Die Frage, wem dasWüstenland denn eigentlich gehört. Bis zur Gründung Israels 1948 waren arabische Beduinendie einzigen Bewohner. Danach wurde die Mehrheit in die Nachbarländer vertrieben, nachÄgypten, Jordanien, Syrien, ins Westjordanland und in den Gazastreifen. Von über 100 000blieben nur 10 000 zurück, konzentriert in einem "Siag" genannten Dreieck zwischen denWüstenstädten Be'ersheva, Arad und Dimona. Die heutzutage rund 150 000, mittlerweilesesshaften Nachfahren der Nomaden reklamieren einen Großteil der Negev als ihr Eigentum -bisher jedoch vergeblich. Obwohl sie heute rund ein Viertel der Bevölkerung in der Wüstestellen, gehören ihnen lediglich zwei Prozent des Landes. Denn Israel erkennttraditionelle Landmarken und alte Landrechte der Beduinen nicht an.

Für die meistvon Subsistenzwirtschaft lebenden Beduinen ist die Pacht nicht bezahlbar; und abgesehendavon verstehen sie nicht, warum sie plötzlich für die Nutzung ihres Landes Geld zahlensollen. Zur gleichen Zeit lockt der Staat immer mehr jüdische Bewohner mit günstigenBedingungen an, während die traditionellen Wüstenbewohner weichen sollen, das befürchtetzumindest der Beduine Sliman Abu Zaed vom arabisch-jüdischen "Forum für Koexistenz in derNegev", kurz Dukium. Er steht vor uns auf einem verdorrten Acker nahe der Hauptstraßenach Rahat. Hier hatten Beduinen Weizen ausgesät. Doch vor wenigen Wochen hat diestaatliche "Green Patrol" im Auftrag der Israel Land Administration (ILA) die Felderumgepflügt. Die Behörde betrachtet sie als Staatsbesitz und will mit der Vernichtung derAussaat verhindern, dass die Beduinen später Anspruch auf das bearbeitete Land erhebenkönnen. "Aber dieses Land gehört einer Beduinenfamilie", widerspricht AbuZaed.

Drei Jahre lang, bis zu einem Verbot vom Obersten Gerichtshof im vergangenenJahr, wurden die als illegal angesehenen Felder von der ILA noch mit dem Herbizid Roundupaus Flugzeugen besprüht, um die Ernte unbrauchbar zu machen. Besprüht wurden dabei auchMenschen, Tiere, Häuser; zahlreiche Beduinen erkrankten. Mehr als 22 MillionenQuadratmeter Land wurden nach Angaben von Beduinenorganisationen auf diese Weiseunbrauchbar gemacht. Dann deutet Abu Zaed über die kargen Hügel. "Dort drüben ist einejüdische Siedlung." Vor zweieinhalb Jahren hätten Lastwagen nachts Wohncontainerabgeladen, nach und nach seien immer mehr Menschen dorthin gezogen. "Studenten aus demganzen Land", sagt Abu Zaed wütend, "sie haben dort Strom, Wasser und Telefon, währendunsere Dörfer noch immer nicht anerkannt sind. Aber wird sind doch auch israelischeStaatsbürger."

Doch auch wenn sie Bürger des gleichen Staates sind, jüdische undarabische Einwohner haben wenig miteinander zu tun. "Ich bin in der Negev aufgewachsen,aber das erste Mal habe ich als 19-jähriger Soldat ein Beduinendorf betreten", schildertAriel Dloomy seine Erfahrung. Der jüdische Israeli setzt sich zusammen mit Sliman AbuZaed bei der Organisation Dukium für die Rechte der Beduinen ein. "Beide Gesellschaftensind total voneinander isoliert", berichtet Dloomy. "Es ist traurig, aber die meistenMenschen hier sehen die Beduinen entweder als Diebe oder als Sozialfälle." Yermi, einFreund aus Tel Aviv hat mir an einem Abend in dieser Woche erzählt, dass er überhaupt garkeinen einzigen arabischen Israeli kennt. Nur die zwei Beduinen, die in der Küche seinerSandwichbar Tomaten schneiden. Er würde sie gerne persönlich kennen lernen, sich ihr Dorfanschauen, "aber irgendwie ist zwischen uns eine unsichtbare Grenze".


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Israel - gehört es den falschen Menschen?

11.07.2007 um 19:20
Etwa 70 000 Beduinen leben derzeit in 45 nicht anerkannten Dörfern in der Negev, sie sindweder mit dem Strom- noch Wassersystem verbunden. Es gibt keine Schulen, keineAsphaltstraßen und nur wenige schlecht ausgerüstete Krankenhäuser. Nicht, weil es zuaufwändig ist, Stromleitungen in der Wüste zu verlegen: Die Überlandleitungen laufen oftnur wenige Meter an den Dächern der Beduinen vorbei, trotzdem sind sie unerreichbar. DieBewohner müssen sich mit teuren Generatoren behelfen, die, wenn überhaupt, nur wenigeStunden am Tag laufen.


Die Hütten, mit Wellblech und Plastikplanen abgedeckt,ziehen sich parallel zur Straße entlang; weniger Dörfer als Slumsiedlungen, umgeben vonMüllbergen und Schrottautos. Das hier ist nicht mehr Israel, sondern Dritte Welt. Obwohloft mehrere tausend Menschen in diesen Dörfern wohnen, befinden sich auf der Landkartenur weiße Flecken: In den offiziellen Straßenkarten sind die Beduinendörfer nichteingezeichnet, keine Straßenschilder weisen dorthin, keine öffentlichen Busse verkehrenzwischen ihnen.

Rechte sind nicht anerkannt

"Die israelische Regierung tutso, als ob es uns nicht gibt", sagt der Anwalt Murat al-Sana, der für dieMenschenrechtsorganisation Adalah arbeitet. Er sieht die ungelöste Landfrage als Wurzelaller Probleme in der Negev. Seit den 50er Jahren habe Israel die Rechte der Beduinennicht anerkannt, beklagt er. "Das Verhalten dieses Staates ist diskriminierend." Erbefürchtet daher eine wachsende Ablehnung der Beduinen gegenüber dem Staat und schließteine Intifada der Beduinen nicht aus. Während noch vor wenigen Jahren viele Beduinen alsFährtenleser freiwillig ihren Militärdienst ableisteten, lehnen heute immer mehrJugendliche die Armee ab. "Und wer trotzdem geht, traut sich nicht, in Uniform nach Hausezurückzukehren", erzählt Sliman Abu Zaed. Das Ansehen des israelischen Staates sinkt inden Beduinengemeinden, auch wegen der zahlreichen Militärstützpunkte und Sperrzonen inder Gegend um die Wüstenhauptstadt Be'ersheva, wegen denen die Beduinen Teile ihrestraditionellen Landes verlassen müssen.


Während immer mehr jüdische Dörfer inder Negev gegründet werden, hat die israelische Regierung bisher nur wenige der seitJahrzehnten bestehenden Beduinendörfer anerkannt. Seit Anfang der 70er Jahre forciert siestattdessen die Umsiedlung der Beduinen in Städte. So leben in Rahat, der größtenBeduinenstadt Israels, heute 45 000 Menschen. "Sie wollen uns von unserem Land trennenund in wenigen Orten konzentrieren", beschreibt Abu Zaed die Strategie. In Anlehnung andie südafrikanische Apartheidpolitik nennen die Beduinen diese Städte "Townships".Arbeitslosigkeit, Armut und Kindersterblichkeit in den nicht anerkannten Dörfern sindhoch, 40 Prozent der Jugendlichen verlassen die Schule ohne Abschluss. Ein Teufelskreis.Den Beduinen, die in den wenigen anerkannten Dörfern leben, geht es besser, aber auchhier stellen die Behörden keine Baugenehmigungen aus - und reißen ohne Lizenz errichteteHäuser ab.


Zuletzt hat es die zwei Häuser von Iad al-Kischer aus demanerkannten Dorf Um Mitnan getroffen. "Wir leben seit fünf Jahren hier, vor über zweiJahren habe ich einen Abrissbefehl erhalten und am Montagmorgen kamen die Polizisten ohneAnkündigung und haben mit Bulldozern unsere zwei Häuser zerstört. Wir durften nichtsmitnehmen." Er habe nach einer friedlichen Lösung gefragt, berichtet al-Kischer -vergebens. "Sie haben gesagt, wir hätten keine Lizenz. Aber wer hat schon eine Lizenz?",fragt der Ehemann von zwei Frauen und Vater von zehn Kindern aufgebracht. "Es ist meinLand und ich werde nicht weggehen, sondern mein Haus wieder aufbauen." Seine Frau Fadiyasitzt mit den Kindern vor den Trümmern des Hauses und starrt reglos auf die Flammen einesFeuers, mit dem sie den Tee erhitzt. "Wir haben nicht mal Schatten", klagt sie. Hinterihr ragen Wellblechteile und Steinbrocken in die Luft; aus den Überresten des Hauseshaben sie nur ein paar Töpfe, Schulbücher und Matratzen retten können. Sie besaßenohnehin schon wenig, jetzt ist es nichts mehr.


Doch trotz der schlechtenLebensbedingungen in den Dörfern weigern sich die Bewohner, dem Druck der israelischenBehörden nachzugeben und in die Städte zu ziehen. Sie fürchten, dadurch ihr Land und ihreKultur zu verlieren. "Wir Beduinen haben eine traditionelle Lebensweise, die nicht mitden Wünschen der Israelis übereinstimmt", sagt Suleiman Abu Abaja vom Regionalrat für dienicht anerkannten Dörfer. "Niemand will in den Städten leben, die Situation dort istfurchtbar." Das mag übertrieben sein, denn die größte Beduinenstadt Rahat ist keineswegsein Slum, sondern lediglich eine triste Wüstenstadt mit nur einer Handvoll Geschäfte undeinem Dutzend Moscheen. Die Straßen sind breit, die Häuser aus Stein. Überall hat sichder Staub wie ein grauer Schleier über die Stadt gelegt, die seltsam leer wirkt. Außerden Kindern sehen wir fast keine Menschen in den Straßen. Als wir hindurch fahren, einVW-Bus mit Bonner Kennzeichen, darin vier Frauen und ein schwarzer Südafrikaner, sind wirdie Attraktion. Kinder, die vorher auf der Straße Fußball gespielt haben, unterbrechenihr Spiel, schauen uns hinterher, winken, tanzen, lachen. Fremde sind selten inRahat.


Von allen israelischen Städten ist die Lebensqualität in den siebenanerkannten Beduinenstädten am niedrigsten. Rahat belegt Platz 207 von 210 Städten,während die benachbarte jüdische Stadt Omer im Ranking Platz zwei belegt. So stehen inOmer üppige Villen zwischen sattgrünen Rasenflächen, während auf der anderen Straßenseitedie Wellblechhütten der Beduinen in der ockergelben Einöde glitzern. Jüdische Kibbuzimbauen in Gewächshäusern Früchte für den Export an und bewässern ihre Felder künstlich,während die Beduinen nach einem viel zu trockenen Winter in diesem Frühjahr nur aufwenigen der staubtrockenen Äckern Saatgut ausgebracht haben. Die Wüste blüht, jedochnicht für alle.


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Israel - gehört es den falschen Menschen?

11.07.2007 um 21:05
Die nomadischen Beduinen werden wohl dasselbe traurige Schicksal erleiden wie die meistenNomadenvölker dieser Welt.
Sie sind durch ihre Lebensweise schwer zu kontrollieren,beanspruchen einen großen Lebensraum und sind den Herrschenden deshalb ein Dorn im Auge.


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11.07.2007 um 22:11
@AMR
Soll das jetzt die Kreuzzüge rechtfertigen?

Kurze Frage- kurze Antwort:JA!


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Israel - gehört es den falschen Menschen?

12.07.2007 um 14:58
Ganz Ehrlich:

Die Israeliten müssen sich ein anderes Land suchen.


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12.07.2007 um 17:10
Wiso? Seit 48 offiziell im UN Grundbuch eingetragen.


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Israel - gehört es den falschen Menschen?

03.08.2007 um 17:20
@sedekiel
ganz ehrlich
...das könnte genausogut für Palästinenser gelten...


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Israel - gehört es den falschen Menschen?

03.08.2007 um 17:22
es gehöhrt den palästinern auch , und die besatzer sind nur auf den tempelberg scharf,das is jedenfalls ne grosse schweinerei weil es dort niemals frieden geben wird,


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Israel - gehört es den falschen Menschen?

03.08.2007 um 21:33
yop des Land hat denen nicht gehört die habens einfach mal kurz geklaut...


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