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Vereinigte Staaten von Europa

846 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: USA, Krieg, Russland ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Vereinigte Staaten von Europa

08.08.2016 um 12:00
Man sollte die komplette US-Regierung vor Den Haag stellen.
Die sollen alle verhaftet werden. Die und deren Lobbyisten sind für alle Kriege die in den letzten 70-80 Jahren waren verantwortlich.
Würden die Amis sich nicht in Europa einmischen, dann bin ich mir zu 100% sicher, dass es uns jetzt viel besser gehen würde.
Seit Deutschlands Hintern im Weißen Haus hängt (Kredit von der IWF, der fast unmöglich ist zurückzuzahlen) sind wir von den abhängig. Siehe TTIP.
Eigentlich sollten wir Bürger (wir bürgen ja für alles) dafür entscheiden, ob wir es wollen oder nicht.
Aber nein. Dies muss ein Abgeordneter tun (über 1000 Seiten in 15min lesen und unterzeichnen).


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08.08.2016 um 12:50
@Purusha
@mayday
Na ja, man muss die Summe an Aufwendungen sehen, die ein Land im Verhältnis zu seinem BSP dafür (dauerhaft) aufwendet.
Ich habe diesen Punkt angesprochen, weil diese Schweizlobhuddelei (sorry dafür, aber so kommt das halt rüber), nervt. Die Schweiz hat, wie gesagt, eine lukrative Nische und daher lassen sich die Verhältnisse nicht einfach so übertragen. Man kann auch nicht z.B. die Wirtschaft Norwegens auf andere EU-Länder übertragen, weil die Ausgangspositionen eben anders sind.


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08.08.2016 um 13:04
@Huracan

Die USA ist also Schuld am 2. Weltkrieg? Puh, das ist beruhigend. Ich hatte immer gedacht Deutschland hat den 2. Weltkrieg begonnen.
Bekommen wir dann irgendwie Geld zurück? Ich meine wegen Reperationszahlungen und so?

Und verstehe ich das richtig, dass du die aktuelle Regierung der USA z.B. für den Vietnamkrieg oder den Koreakrieg zur verantwortung ziehen soll?

Macht alles ziemlich viel Sinn was du da schreibst. Lass mich raten: Die Juden hängen auch mit drin, oder?


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08.08.2016 um 14:09
Zitat von kleinundgrünkleinundgrün schrieb:Na ja, man muss die Summe an Aufwendungen sehen, die ein Land im Verhältnis zu seinem BSP dafür (dauerhaft) aufwendet.
Ich habe diesen Punkt angesprochen, weil diese Schweizlobhuddelei (sorry dafür, aber so kommt das halt rüber), nervt. Die Schweiz hat, wie gesagt, eine lukrative Nische und daher lassen sich die Verhältnisse nicht einfach so übertragen. Man kann auch nicht z.B. die Wirtschaft Norwegens auf andere EU-Länder übertragen, weil die Ausgangspositionen eben anders sind.
Du hast mit Flüchtlingen angefangen, nicht wir ;) Ausserdem: die Sozialhilfequote liegt bei Schweizern bei 2.2 %, bei Ausländern bei 6.3 %. Diese Zahlen widerlegen, dass wir nur die lukrativen Fachkräfte aus dem Ausland holen.

Und last but not least, es gibt dort, wo (teil-)direkte Demokratie gelebt wird, prozentual viel weniger Stimmen dagegen als dort, wo sie nicht gelebt wird, quer durch, ob Elite oder Pöbel. Warum das so ist, wär doch mal ein längeres Nachdenken wert.


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08.08.2016 um 14:36
Zitat von PurushaPurusha schrieb:Diese Zahlen widerlegen, dass wir nur die lukrativen Fachkräfte aus dem Ausland holen.
Diese Zahlen zeigen doch nur, dass weniger Schweizer als Ausländer Sozialhilfe in Anspruch nehmen - nicht wie die Bilanz der Einahmen und Ausgaben hier aussieht.
Zitat von PurushaPurusha schrieb:Und last but not least, es gibt dort, wo (teil-)direkte Demokratie gelebt wird, prozentual viel weniger Stimmen dagegen als dort, wo sie nicht gelebt wird, quer durch, ob Elite oder Pöbel. Warum das so ist, wär doch mal ein längeres Nachdenken wert.
Direkte Demokratie wirkt auf den ersten Blick demokratischer. Einfach weil die Idee demokratischer ist. Aber wenn man darüber nach denkt, dann sieht man, dass gute Ideen in der Realität an Gegebenheiten stoßen, die eine Umsetzung so sehr erschweren, dass von der Idee wenig übrig bleibt.
Sozialismus ist so eine Idee. Wenn alle Menschen "mitmachen" würden, wäre das eine super Sache. Aber wenn das eben nicht der Fall ist, ist es eben nur eine Utopie.


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08.08.2016 um 14:38
Zitat von HuracanHuracan schrieb:Eigentlich sollten wir Bürger (wir bürgen ja für alles) dafür entscheiden, ob wir es wollen oder nicht.
Dafür sind doch die (von eliten besitzten und gesteuerten) Medien da, damit das Volk denkt was es denken soll. Und es funktioniert im Jahre 2016 trotz Internet, nachwievor wunderbar!!


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08.08.2016 um 14:48
Dafür sind doch die Medien da, damit das Volk denkt was es denken soll.
Das würde ja unterstellen, dass die Medien staatlich gesteuert sind. Wenn man sehen möchte, wie es aussieht, wenn das der Fall ist, lohnt sich ein Blick in die Türkei.
Hierzulande sind Medien sicherlich nicht objektiv - aber nicht aus diesen Gründen, sondern weil sie mit Berichten Geld verdienen wollen. Aber dafür gibt es ja eine Medienlandschaft und nicht alles gehört Springer.


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08.08.2016 um 15:59
@kleinundgrün
@cheroks

Normalerweise lügen die Medien uns nur an, wenn wir die Nachricht nicht wahrhaben wollen.
Und sie gegen unseren Ideologie spricht.

So meine Erfahrung.
Wer Beispiele haben will, soll sich ruhig melden ;)


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08.08.2016 um 16:13
Zitat von EvilParasitEvilParasit schrieb:Normalerweise lügen die Medien uns nur an, wenn wir die Nachricht nicht wahrhaben wollen.
Und sie gegen unseren Ideologie spricht.
Das ist natürlich auch ein Punkt und damit ein Wahrnehmungsproblem beim Empfänger. Die Lügenpresse eben.

Aber was ich damit ausdrücken wollte ist, dass Medien nicht nur die Wahrheit verbreiten wollen, sondern durchaus eigene Interessen haben, solche Ausschnitte der Wahrheit zu bringen, die ihre Zielgruppe motiviert, Geld dafür zu bezahlen. Aber dahinter staatliche Steuerung zu vermuten, ist schon recht weit her geholt.


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08.08.2016 um 16:30
@kleinundgrün

Da hast du natürlich Recht.
Dinge die sich gut Verkaufen, dominieren unsere Medienlandschaft.
Aber auch die Ideologie des jeweiligen Journalisten nund Chefredakteurs.

Weniger bei Pressemitteilungen, eher bei Meinungen und Kommentaren.

Und hier dominiert mMn eine eher linksliberale, leicht antikapitalstische Grundeinstellung.
Letzteres verkauft sich wohl gut.

Allerdings könnten unserr Journalisten ruhig etwas zurückhaltender sein, wenn man andere Staaten und Regieme zu gewissen Themen Kritisiert.

Z.B. brauchen wir nicht so tun, als wären Homosexualität, Genderwissenschaften, Laizismus usw schon seit 100 Jahren ein essenzielles Thema und ein Symbol einer besseren Gesellschaft.

Das ist eine Entwicklung der letzten Jahrzehnte, und sie ist immer noch nicht abgschlossen.
Warum also spielen wir uns hier gesellschaftlich dermaßen auf ?


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08.08.2016 um 16:34
Zitat von EvilParasitEvilParasit schrieb:Warum also spielen wir uns hier gesellschaftlich dermaßen auf ?
Weil es vermutlich zutiefst menschlich ist, mit dem Finger auf die Fehler der anderen zu zeigen.

im Grunde ist das auch nicht schlecht, wenn dadurch die Welt besser wird. Aber manchmal bewirkt verbrannter Boden auch, dass der andere noch weniger Einsicht zeigt. Da wäre dann eher Diplomatie gefragt.


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08.08.2016 um 16:52
Zitat von HuracanHuracan schrieb:Man sollte die komplette US-Regierung vor Den Haag stellen.
Die sollen alle verhaftet werden. Die und deren Lobbyisten sind für alle Kriege die in den letzten 70-80 Jahren waren verantwortlich.
Würden die Amis sich nicht in Europa einmischen, dann bin ich mir zu 100% sicher, dass es uns jetzt viel besser gehen würde.
Aha? Für alle Kriege? Wohl nur für einen Bruchteil ...

Hätten die Amis sich vor 70 Jahren (in der Nachkriegszeit) nicht in Europa eingemischt, dann wären wir vielleicht wieder im Krieg gegen Frankreich und Großbritannien. Wären sie nicht in den 2. Weltkrieg eingetreten, dann wären wir alle unter einer faschistischen Diktatur gleichgeschaltet und hätten kaum Freiheiten ...
Ich glaube nicht, dass es uns besser gehen würde, zumal Deutschland ohne den Marschall-Plan wohl kaum so schnell wieder auf die Beine gekommen wäre ...


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08.04.2022 um 20:43
Zitat von kleinundgrünkleinundgrün schrieb am 04.08.2016:Menschen lebten in Sippen, in Stämmen, in Dörfern, in Grafschaften, in Herzogtümern, in Königreichen und schließlich in Staaten. Dass kleinere Verwaltungsgebiete, die regelmäßig eine eigene Währung, einen eigenen Glauben, eigene Gesetze hatten, zu größeren Verwaltungsgebieten zusammengeschlossen wurden, ist schlicht der Normalfall.
Wie man an der Sowjetunion, Jugoslawien und anderen Beispielen sehen kann, ist der Zerfall aber ebenso normal, wenn man es mit den Zusammenschlüssen übertreibt. Letztlich sind Staaten, wie Zusammenschlüsse generell, kein Selbstzweck, sondern sie haben den Vorteil, dass sie gleiche Interessen "synchronisieren" und ihnen damit mehr Durchschlagskraft verleihen können. Sie haben aber gleichzeitig den Nachteil, dass sie dazu neigen, unterschiedlichen Interessen ihren Spielraum einzuschränken. Man muß also immer ganz genau hinsehen, wo es wirklich gilt, gemeinsame Interessen zu vertreten, anstatt unterschiedliche Interessen gegeneinander zu richten. Da ist die EU meiner Meinung nach auf einem ganz miserablen Weg.


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08.04.2022 um 21:46
@Tripane
Dabei ist auch immer zu bedenken, dass Staatswerdung in der Zeit vor der bürgerlichen Revolution des 18. Jhs. eben eine ganz andere war als heutzutage. Das Selbstverständnis eines Staates war früher das Herrschaftsgebiet eines Fürsten, einer Dynastie. Das Verhältnis zum Staatsvolk war das von Untertanen. Die wurden wohl auch kaum danach gefragt oder hatten irgendetwas mitzureden, wenn es darum ging, etwa aus dynastischen Erwägungen heraus das Staatsgebiet zu arrondieren und die Macht der Herrschaft entsprechend auszuweiten. Das funktioniert heutzutage so eben nicht mehr und darüber können wir froh sein. Wir haben keine absoluten Herrscher mehr von Gottes Gnaden, denen es obliegt ein vereintes Europa vorbei an seinen Bürgern (!) zu schaffen.

Es gibt keine Zwangsläufigkeit, dass sich immer größere Staatsgebilde formieren, das ist eine Illusion, der offenbar viele aufsitzen. Wenn wir uns mal die Zeit ab den Weltkriegen anschauen, nach dem Niedergang imperialer Expansion und Glorie, ist der Trend zum kleineren Staat eindeutig vorherrschend. Einzige Ausnahmen sind Vietnam, Jemen und Deutschland, dem Ende des Kalten Kriegs geschuldet. Ansonsten lösten sich Weltreiche in unabhängige Staaten auf, zerfielen Staatsgebilde wie die UdSSR, Jugoslawien, Tschechoslowakei in ihre ethnokulturellen Einzelteile. Und das obwohl die Menschheit kommunikativ und verkehrstechnisch immer schneller vorwärts strebt und sich zunehmend näher zu kommen scheint. Die Staatenbildung verhält sich da doch eher gegenläufig und eine Trendwende ist nicht wirklich in Sicht; womöglich werden sich noch eines Tages die Koreas vereinen und evtl. Taiwan mit China, sonst ist da wohl kaum was zu machen, siehe Ukraine.


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09.04.2022 um 07:53
@Tripane

Aber was wäre denn für dich die optimale art, bei unterschiedlichen Interessen einen Konflikt beizulegen? Die Stärke der Eu ist doch gerade, dass sie auch bei unterschiedlichen interessen versucht, zu moderieren, damit keiner allzu sehr benachteiligt wird, nur weil er sich nicht durchsetzen kann.


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09.04.2022 um 08:03
@shionoro
Dafür braucht man keinen Alptraumstaat namens Vereinigte Staaten von Europa. Da würd ich mich gegen wehren


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09.04.2022 um 09:07
@abberline

Warum müsste das ein Alptraumstaat sein? Eine EU mit weitergehender Integration und stärkeren Institutionen hört sich für mich ziemlich gut an.

Welche negativen Konsequenzen sollte das denn haben? Dass theoretisch eine größere struktur verhindert, dass es einer kleineren darin gut geht, ist immer ein risiko, das gilt aber ja auch für einzelne Bundesländer oder Regionen.
Nach der Logik müsste ja der umgekehrte fall gut sein, kleinstaaterei, wo jede region macht, wie sie meint.

Aber warum soll jetzt z.b. schlecht sein, wenn EU weit kompetenzen an die EU abgegeben werden, damit staaten sich besser harmonisieren können (und natürlich dabei alle staaten mitreden können)?
Was für konkrete Probleme soll ich mir da vorstellen?


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09.04.2022 um 09:18
@shionoro
Ein Moloch namens Brüssel? Verzichte dankend. Das wär mit das letzte, das ich mir wünsche.


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09.04.2022 um 09:36
@abberline

Was genau macht Brüssel denn?
Ich mein, ich könnte jetzt auch sagen "ein moloch namens berlin? Neee, NRW soll unabhängig werden". Aber da würde ja jeder einsehen, dass das eine schlechte Idee wäre.

Es ist sicherlich schwierig, eine große struktur zu lenken und systematisch auszugestalten, aber natürlich ist es zugleich auch ein lohnenswertes unterfangen, wenn man sich mit seiner nachbarschaft harmonisiert.


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09.04.2022 um 09:39
@shionoro
Ich will nicht von Brüssel aus regiert werden. Ich hab es lieber "lokaler"


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