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DIE LINKE

10.161 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Sozialismus, Alternative, Die Linke ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

DIE LINKE

gestern um 14:05
Zitat von methusalixmethusalix schrieb:Es gab ja vor einigen Jahren ja auch den Versuch ‚Schreiben nach hören‘ einzuführen; wurde relativ schnell wieder abgeschafft, da es sich nun absolut nicht bewährt hatte.
Ganz ohne die Linken haben es CDU und SPD zb in Rheinland Pfalz geschafft, dass es vier verschiedene Schriftarten gibt, aus denen sich jede Schule was aussuchen darf, welche sie den Kindern beibringt. Lateinische Ausgangsschrift, vereinfachte Schulausgangsschrift usw
Sind nicht immer alles die Linken schuld


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gestern um 14:14
Zitat von methusalixmethusalix schrieb:Wäre für mich die absolute Schmerzgrenze da ich leider zur Fraktion der Prokrastinierer Spoiler:engel: gehöre und der Zug in der 9. Klasse für mich bereits abgefahren wäre
Keine Noten bedeutet ja nicht, dass es keine Leistungskontrollen oder Rückmeldungen zum Lernstand mehr gibt. Auch ohne Ziffernnoten kann man feststellen, wo jemand steht, welche Defizite bestehen und wo Förderbedarf besteht. Der Unterschied ist zunächst einmal die Form der Bewertung, nicht der Verzicht auf Leistungsanforderungen.


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gestern um 14:24
Zitat von DasdeeeenizDasdeeeeniz schrieb:Der Unterschied ist zunächst einmal die Form der Bewertung, nicht der Verzicht auf Leistungsanforderungen.
Wichtig wäre zb Mitarbeit anders zu bewerten, da es zb sehr ruhige Schüler gibt, die aber deshalb nicht weniger Lust haben. Oder Fächer wie Sport, Kunst nicht unbedingt mit Noten zu bewerten, sondern nach anderen Kriterien. Da könnte man deb Vorschlag der Linken durchaus anwenden


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gestern um 14:56
Zitat von DasdeeeenizDasdeeeeniz schrieb:Keine Noten bedeutet ja nicht, dass es keine Leistungskontrollen oder Rückmeldungen zum Lernstand mehr gibt. Auch ohne Ziffernnoten kann man feststellen, wo jemand steht, welche Defizite bestehen und wo Förderbedarf besteht. Der Unterschied ist zunächst einmal die Form der Bewertung, nicht der Verzicht auf Leistungsanforderungen.
Also sollen Schüler halbjährlich und jährlich detaillierte Beschreibungen bzgl ihrer individuellen Lernentwicklung erhalten? Stärken und Schwächen aufgezeigt werden? SpoilerMein Verständnis

Wo ist dann der Unterschied zu einer Ziffernbenotung?

Im übrigen erinnert mich sowas an ein Arbeitszeugnis.., rechtlich unzulässige Negativformulierungen werden geschickt umschrieben :)


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gestern um 15:04
Zitat von methusalixmethusalix schrieb:Wo ist dann der Unterschied zu einer Ziffernbenotung?
man kann nicht mehr zwischen den unterschiedlichen Schülern sagen, so viele haben ne 1, so viele ne 2 usw.... also keine direkte Einteilung mehr in gut/mittel/schlecht`? es wird viel schwieriger zu sagen du bist schlechter als der andere z.b.


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gestern um 15:07
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:man kann nicht mehr zwischen den unterschiedlichen Schülern sagen, so viele haben ne 1, so viele ne 2 usw.... also keine direkte Einteilung mehr in gut/mittel/schlecht`? es wird viel schwieriger zu sagen du bist schlechter als der andere z.b.
Ist dies tatsächlich der Grundgedanke dahinter? SpoilerErnst gemeinte Frage

Was spricht gegen etwas gesunden Wettbewerb?


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gestern um 15:11
Zitat von methusalixmethusalix schrieb:Ist dies tatsächlich der Grundgedanke dahinter?
ich vermutete, dass eine Kategorisierung eines Schülers als 'schlecht' negative Folgen haben könnte

und hab das mal bei Google nachgeschlagen:


8955262b38399ff3bd05c27356a88aed

scheint es ist wirklich so und nicht angebracht vor allem in jugen Jahren der SchülerInnen..


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gestern um 15:15
Zitat von methusalixmethusalix schrieb:Also sollen Schüler halbjährlich und jährlich detaillierte Beschreibungen bzgl ihrer individuellen Lernentwicklung erhalten? Stärken und Schwächen aufgezeigt werden?
Der Unterschied liegt darin, dass eine Ziffernnote eine Leistung auf einer Skala zusammenfasst, während eine verbale Rückmeldung genauer beschreiben kann, was jemand bereits beherrscht und wo noch Defizite bestehen. Das muss auch nicht zwangsläufig ein seitenlanger Entwicklungsbericht sein, sondern kann durchaus strukturiert und standardisiert erfolgen.

Ob das in der Praxis mehr Aufwand bedeutet und wie häufig solche Rückmeldungen sinnvoll sind, ist natürlich eine berechtigte Frage.


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gestern um 17:06
Zitat von DasdeeeenizDasdeeeeniz schrieb:Der Unterschied liegt darin, dass eine Ziffernnote eine Leistung auf einer Skala zusammenfasst, während eine verbale Rückmeldung genauer beschreiben kann, was jemand bereits beherrscht und wo noch Defizite bestehen. Das muss auch nicht zwangsläufig ein seitenlanger Entwicklungsbericht sein, sondern kann durchaus strukturiert und standardisiert erfolgen.
Fänd ich gut. Wie in der Grundschule. Macht mehr Sinn als Noten, bei denen man nie weiss, ob es jetzt eine knappe Note ist etc


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gestern um 17:30
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Da muss man überlegen, ob das für 'Die Linke' spricht oder doch eher gegen den Wert unserer Bildungabschlüsse.
Oder du überdenkst mal deine Klischee Vorstellungen von Linken?


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gestern um 22:24
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:hab das mal bei Google nachgeschlagen:


8955262b38399ff3bd05c27356a88aed
Naja, deine Suchanfrage bei Google zeigt ja schon wo die Reise hingehen soll ;)
Zitat von DasdeeeenizDasdeeeeniz schrieb:Der Unterschied liegt darin, dass eine Ziffernnote eine Leistung auf einer Skala zusammenfasst, während eine verbale Rückmeldung genauer beschreiben kann, was jemand bereits beherrscht und wo noch Defizite bestehen. Das muss auch nicht zwangsläufig ein seitenlanger Entwicklungsbericht sein, sondern kann durchaus strukturiert und standardisiert erfolgen.

Ob das in der Praxis mehr Aufwand bedeutet und wie häufig solche Rückmeldungen sinnvoll sind, ist natürlich eine berechtigte Frage.
Auf Schulaufgaben oder Exen gab es hier immer, neben der Benotung, Zusatzvermerke.

In Mathe/Physik: „falscher Ansatz“, „Folgefehler“
In Deutsch/Englisch: meist ein kurzer Fließtext über Argumentationsstruktur, Ausdrucksweise, Stil…

Tipps für die nächste Arbeit wurden vermerkt (‚achte auf deine Zeitplanung‘..) oder auch Motivations- oder Mahnsprüche (Guter Ansatz, weiter so! oder Bitte zur Nacharbeit in die Sprechstunde kommen..).

Wie diese Zusatzbemerkungen genau bezeichnet wurden habe ich vergessen, ‚pädagogische Diagnose’ (?).
Auf alle Fälle sollten sie zeigen warum man diese Note erhalten hatte und an welchen Defiziten man bis zur nächsten Prüfung noch arbeiten sollte.

Jüngere Schüler mussten Klassenarbeiten auch vom Erziehungsberechtigten unterzeichnen lassen, dh auch diese waren, Interesse vorausgesetzt, zeitnah und gut informiert.

->‚never change a runnning system‘ :)

Aber gut, wir werden sehen was die Linke in Berlin durchsetzen kann und können, auch im Hinblick auf PISA, nur das beste hoffen.


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DIE LINKE

um 04:59
Jetzt wird es spannend. Die Initiative "Nicht um jeden Preis" bekommt Gravitas. Lange haben sie gewartet, SPD Spitzenpolitiker im Bund, vielleicht zu lange, jetzt ist Pistorius da.
Die Bundes-SPD will Einfluss auf die Landespartei nehmen und eine Koalition mit den Linken verhindern. Die Gespräche dazu würden bereits laufen, sagt Minister Boris Pistorius

Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hat angekündigt, auf die Berliner SPD Einfluss nehmen zu wollen, um Rot-Grün-Rot in Berlin zu verhindern. Vor den am Montag beginnenden Koalitionsverhandlungen zwischen Linken, Grünen und SPD sagt der SPD-Politiker in der ZDF-Sendung "Berlin direkt":

Wir werden mit Sicherheit auf allen Ebenen, aber nicht vor den Kameras mit allen reden. Das läuft auch.
„

Boris Pistorius, SPD

Pistorius räumte ein, dass die SPD Vertrauen einbüßen würde, sollte der bisherige Kurs fortgeführt werden. Zwar liege die Entscheidung beim Berliner Landesverband. Er plädiere aber dafür, den Weg mit den Linken nicht weiterzugehen. Die Partei sei in Berlin unklar und diffus.
Quelle: https://www.zdfheute.de/politik/pistorius-rot-gruen-rot-berlin-eralp-spd-100.html

Das könnte jetzt Dynamik entwickeln - oder auch auch nicht.

"Nicht um jeden Preis": Mehr als 700 SPD-Politiker gegen Rot-Grün-Rot

Gegen eine Koalition der Berliner SPD mit Linken und Grünen haben sich inzwischen mehr als 700 SPD-Politiker ausgesprochen. Sie unterschrieben einen Brief mit dem Titel "Nicht um jeden Preis", darunter auch der ehemalige SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel und die Berliner SPD-Politikerin Franziska Giffey.
Quelle: ebd.

Giffey hat unterschrieben (die ja auch erlärte, für Koalitionsverhandlungen nicht zur Verfügung zu stehen), Schwesig dagegen nicht. Wer wird nächste Bundesvorsitzende der SPD?

Hab mir den Aufruf angeschaut; realpolitisch sind da 4 angemahnte Streitfelder.

1. Antisemitismus
2. die Kontakte ins Clanmilieu
3. Finanzierungsrisiken
4. die geplante Kündigung der Kooperation mit der Bundeswehr

Und dann wäre da noch die Frage der Regierungsfähigkeit, also politische Verlässlichkeit.

Wer gemeinsame Bedingungen unterschreibt, muss sie auch in der eigenen Partei durchsetzen können. Sonst ist eine Serie an Krisensitzungen schon vorprogrammiert.

Nun, es ist der Landesverband, der über seine Koalition entscheidet. Er entscheidet aber nicht darüber, wo die öffentliche Wahrnehmung seiner Partei anfängt und endet. Ob das Pistorius umtreibt?

Mein Tipp ist immer noch, dass sie es durchziehen. On verra.


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DIE LINKE

um 11:27
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:Oder du überdenkst mal deine Klischee Vorstellungen von Linken?
@Groucho

Von Linken (heterogen) oder von 'Die Linke'? Das ist ja nicht identisch.

Leider bestätigen sich meine Vorstellungen von 'Die Linke' einfach dauerhaft in der Realität. Von daher Klischee ja, geschaffen von 'Die Linke', nicht von mir.


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DIE LINKE

um 12:22
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Leider bestätigen sich meine Vorstellungen von 'Die Linke' einfach dauerhaft in der Realität. Von daher Klischee ja, geschaffen von 'Die Linke', nicht von mir.
Wobei es mir umgekehrt mit den "Rechten" (und namentlich auch der AfD) ganz ähnlich geht. Es gibt Klischees, die aber von den Anhängern immer wieder selbst geschaffen und bestätigt werden.

Das ist also keine Spezialität der Linken, das kriegen die anderen genauso gut hin.


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