RayWonders schrieb:hab das mal bei Google nachgeschlagen:

Naja, deine Suchanfrage bei Google zeigt ja schon wo die Reise hingehen soll
;)
Dasdeeeeniz schrieb:Der Unterschied liegt darin, dass eine Ziffernnote eine Leistung auf einer Skala zusammenfasst, während eine verbale Rückmeldung genauer beschreiben kann, was jemand bereits beherrscht und wo noch Defizite bestehen. Das muss auch nicht zwangsläufig ein seitenlanger Entwicklungsbericht sein, sondern kann durchaus strukturiert und standardisiert erfolgen.
Ob das in der Praxis mehr Aufwand bedeutet und wie häufig solche Rückmeldungen sinnvoll sind, ist natürlich eine berechtigte Frage.
Auf Schulaufgaben oder Exen gab es hier immer, neben der Benotung, Zusatzvermerke.
In Mathe/Physik: „falscher Ansatz“, „Folgefehler“
In Deutsch/Englisch: meist ein kurzer Fließtext über Argumentationsstruktur, Ausdrucksweise, Stil…
Tipps für die nächste Arbeit wurden vermerkt (‚achte auf deine Zeitplanung‘..) oder auch Motivations- oder Mahnsprüche (Guter Ansatz, weiter so! oder Bitte zur Nacharbeit in die Sprechstunde kommen..).
Wie diese Zusatzbemerkungen genau bezeichnet wurden habe ich vergessen, ‚pädagogische Diagnose’ (?).
Auf alle Fälle sollten sie zeigen warum man diese Note erhalten hatte und an welchen Defiziten man bis zur nächsten Prüfung noch arbeiten sollte.
Jüngere Schüler mussten Klassenarbeiten auch vom Erziehungsberechtigten unterzeichnen lassen, dh auch diese waren, Interesse vorausgesetzt, zeitnah und gut informiert.
->‚never change a runnning system‘
:)Aber gut, wir werden sehen was die Linke in Berlin durchsetzen kann und können, auch im Hinblick auf PISA, nur das beste hoffen.