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Pax Americana

Pax Americana

16.11.2008 um 17:01
@PAX Americana

Du willst also nicht über den Irakkrieg reden, weil er deiner Meinung nach ein singuläres Ereignis war?

Wollen wir dann über die Philippinen reden, dem dunklen Kapitel amerikanischer Kolonialgeschichte? " Ich wünsche keine Gefangenen. Ich wünsche, dass ihr tötet und niederbrennt; je mehr getötet und niedergebrannt wird, um so mehr wird es mich freuen."

--Dieser Satz könnte von einen Waffen-SS General an der Ostfront stammen, er stammt aber von Jakob Smith einem amerikanischen General aus dem amerikanisch-phillipinischen Krieg, der von Präsident McKinley begonnen wurde um die Erste philippinische republik niederzuwerfen und als Kolonie in Besitz zunehmen. 20% der Zivilbevölkerung wurden dabei ausgelöscht, Amerikansiche Agrgarkonzerne beuteten das Land danach 50 Jahre lang aus.

Damit begann das amerikanische Jahrhundert, soll ich fortfahren oder dein Weltbild intakt lassen?^^

@buddel

so wie es aussieht,
hatten die menschen,
die sich der pax americana unterwarfen
noch nie so ein gutes leben wie jetzt


Ist das der Grund warum du dich lieber einem "wohlwollenden Hegemon" unterwirfst,anstatt frei zu sein? Vlt. brauchen wir eine multipolare Welt mit all ihren folgen, vlt. lernen die Menschen dann ein wenig Demut und Respekt vor dem anderen.

Es war übrigens nicht die Pax americana, die uns diese ruhige Epoche verschaffte, sondern die Pax Atomarer Overkill und die Furcht vor dem Kommunismus.

Mal davon ab, das die meisten Unterworfenen nicht so wohl gelitten sind;)

Aber die unipolare Welt ist eh Geschichte, lehnt euch zurück und legt Pocorn Vorräte an, wird sicher eine spannende Zeit.


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Pax Americana

16.11.2008 um 17:12
Wir können auch über Nicaragua reden,über Grenada oder den Schah den die Cia hochputschte,oder über den Massenmörder Pinochet der sich ohne die Amis keine drei Tage hätte halten können genauso wie Videla,über Beirut etc etc...das Gedächtnis ist so kurz


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Koriander
ehemaliges Mitglied

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Pax Americana

16.11.2008 um 17:13
"lehnt euch zurück und legt Pocorn Vorräte an, wird sicher eine spannende Zeit." :D
Iiiih, Genmais !

Hab ich schon wieder was gelernt. Das über die Phillipinen hab ich noch nicht gewusst. Das kommt jetzt auch noch auf die Rechnung.


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Aineas
ehemaliges Mitglied

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Pax Americana

16.11.2008 um 17:16
Warhead und Obrien haben Recht, PaxAmericana: Amerika verfolgt nicht erst seit 8 Jahren eine Außenpolitik der Offensive und fungiert dabei weniger als Weltpolizei, sondern vielmehr als Hegemonialmacht, die eigennützig und nicht im Interesse aller Beteiligten handelt, die dem Gesetz des Stärkeren folgt und nicht den Geboten der Gerechtigkeit.


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Pax Americana

16.11.2008 um 17:22
die liste der amerikanischen grausamkeiten ist noch viel länger, hier behandeln wir ja nur die bekannten fälle. mal ganz ab von all dem anderen zeugs.


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Pax Americana

16.11.2008 um 17:28
Das lassen wir mal,grosszügig wie wir sind,unter den Tisch fallen.Die Liste der Untaten ist zwei Seiten lang


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Pax Americana

16.11.2008 um 17:58
was ich interessatn finde, ist, dass die taten der usa hier verurteil wwerden aber die eigene noch weit blutigere geschichte dabei ausgelassen wird. warum wohl.


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Aineas
ehemaliges Mitglied

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Pax Americana

16.11.2008 um 18:01
warum wohl jollyrogers? Weil es hier um Amerika und dessen vermeintliche Position als friedensbringende Nation geht und nicht um die Geschichte anderer Länder. Es schadet wirklich nicht, wenn man sich ein wenig Zeit nimmt, um den Titel und den Eingangsbeitrag zu studieren.


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Pax Americana

16.11.2008 um 18:04
jollyrogers schrieb:warum wohl.
diese satzphrase gefällt mir da ganz und gar nicht.


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Sidhe
ehemaliges Mitglied

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Pax Americana

16.11.2008 um 18:44
Amerika als Weltherrscher, sogar als ein friedlicher?
Soll ich lachen oder weinen ?


Amerika ist seit jeher bestrebt, eben diese Position einzunehmen und seine dabei angewandten Methoden sind klar und deutlich einzusehen sowie zu beurteilen. Es sind Methoden einer gierigen, imperialistisch bestrebten Macht, die an nichts anderes denkt als an das eigene Kapital und dafür ohne mit der Wimper zu zucken gegen Gesetze verstößt, ebenso über Leichen geht, die sich inzwischen zu einem beachtlichen Berg aufgetürmt haben.
Amerikas Geschichte ist im Grunde nichts als das Treiben eines nimmersatten Monsters, dem die restliche Welt nur dann nicht völlig egal ist,
wenn sie etwas für es tun kann.
Immer wieder gerne empfehle ich die Reportage "Wie Amerikas Präsidenten lügen".


Ja ich höre schon die Menschen, die an der "Achse des Bösen" leben, freudig jubeln
ob des großen Heilsbringers jenseits des Atlantiks... Oder zählen die nicht?


Möglicherweise wäre eine Art herrschende Macht vom Grundgedanken her gar keine so schlechte Idee.
Eine wahre Führerschaft bedingt aber vor allem die Besorgnis um das Wohl der ihr Anvertrauten,
ebenso wie der unabdingbare Sinn für Gerechtigkeit.
Dies sind ethisch-geistige Werte welche als einzige eine Gesellschaft auf Dauer sichern können.

So etwas ausgerechnet von Amerika? Auf diesen Gedanken zu kommen setzt bereits ein nicht geringes Maß an Realitätsverlust voraus. Ebenso wie dies aber zusätzlich die oft vertretene Haltung der Bequemlichkeit aus der solche Wünsche entstehen,
das Abgeben eines Stückes der Eigenverantwortung wenn es einen großen Bruder geben würde, der die schwierigen Entscheidungen und Probleme löst und gleich mitbestimmt.
Es fehlt überall an Menschen die überhaupt Interesse an einer gemeinsamen friedlichen Coexistenz hätten,
natürlich gibt es auch sie, aber gnadenlos in der Unterzahl.


Was Amerika vielen Staaten und Ländern angetan hat, wäre nicht in 100 Jahren wieder gutzumachen
und wäre doch nur das ehrliche Bestreben dazu da, es wäre ein Fünkchen Hoffnung
doch stattdessen setzt es seine gnadenlose, egoistische Wirtschafts- und Kriegspolitik unberührt fort.


Soll das der Sinn von Freiheit und Bruderliebe sein?


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mescalitoo
ehemaliges Mitglied

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Pax Americana

16.11.2008 um 19:16
@Sidhe
Die Menschen an der Achse des Bösen zählen nicht genau da hast du Recht! Solange es mir Gut geht und ich die Freiheit habe die ich haben will kann America machen was se wollen. Es dient ja hauptsächlich der erhaltung unseres westlichen Status Quo. Ich bezweifel stark das es so toll hier währe wenn Russland oder China an der Stelle stehen würden. Und eine Multipolare Welt hat schon immer zu verherenden Krieger und Spannungen geführt die uns treffen statt Phillipinos Somalis und ka wenn. Ne danke!


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Sidhe
ehemaliges Mitglied

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Pax Americana

16.11.2008 um 19:47
@ Mescalitoo

Ich mußte erst deine vorherigen Beiträge zu diesem Thema lesen,
um festzustellen, daß das gerade Geschriebene ja gar keine Satire ist ... :|


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Pax Americana

16.11.2008 um 20:00
kann @Sidhe nur beipflichten.

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The War On Democracy by John Pilger


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Pax Americana

16.11.2008 um 20:09
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Es sollte wohl eine einfache Doku über 'die Revolution', den Wandel des Landes Venezuelas (80% der Menschen lebten in Armut bzw. profitierten nicht von dem natürlichen Reichtum des Landes; eine sehr kleine 'Elite' zog umso größeren 'Nutzen' daraus) und über Chavez werden. Chavez wollte sicherlich einfach Werbung für seine Sache machen. Doch dann kam es ein bißchen anders. Es gab einen Putsch gegen ihn.


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Pax Americana

16.11.2008 um 20:17
Wenn ich das schon immer lese, "die Liste der Grausamkeiten" bla bla bla.

Jedes Land trägt so eine Liste mit sich rum. Jedes Land hat schon folgenschwere Fehler begangen oder begeht sie immer noch und wird wahrscheinlich auch wieder neue begehen aber wirklich "chic" sich mit dieser Liste zu beschäftigen ist es im Moment wohl nur, wenn es die der USA ist.

Schon allein beim Thema Guantanamo gehen mir die ganzen Diskussion inzwischen gelinde gesagt am Ar*** vorbei.

Ja Guantanamo war ein Fehler und dieser wird behoben.

Aber schon bevor es überhaupt auch nur Pläne für Guantanamo gab, sind schon Zehntausende oder mehr in Nordkoreanischen Arbeitslagern verreckt und werden dort auch noch verrecken, nachdem Guantanamo geschlossen ist und es wird keinen interessieren.


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Aineas
ehemaliges Mitglied

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Pax Americana

16.11.2008 um 20:26
Larry08:

Auch dich will ich darauf hinweisen, dass es hier nicht darum geht, die Regierung herauszufiltern, die am meisten Schandtaten beging, sondern dass es sich hierbei um eine Debatte handelt, in der diskutiert wird, wie der angebliche Friede, den die vereinigten Staaten der Welt in ihrer Hegemonialstellung bescheren, zu bewerten ist.
Daher sind einzig die Gräueltaten dieses Staats relevant und nicht die anderer Länder.


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PaxAmericana
Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

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Pax Americana

16.11.2008 um 20:42
Der Antiamerikanismus hier ist wirklich erstaunlich. Und dabei frage ich mich, als Vertreter der Pax Americana, wo bin ich nicht frei? Ganz frei wird man nie sein. Aber mein Leben mit dem "wohlwollenden Hegemon" ist doch von ziemlicher Freiheit geprägt. Vor allem im Vergleich zu anderen Teilen der Erde.

Alles in allem bin ich ziemlich glücklich mit den USA. Sie sorgen für die Freiheit und Sicherheit der westlichen Welt. Sie machen die Drecksarbeit, sprich: tun das was nötig ist.

Und kulturell versorgen sie mich auch zum größten Teil.


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Pax Americana

16.11.2008 um 20:51
@Aineas
Aineas schrieb:sondern dass es sich hierbei um eine Debatte handelt, in der diskutiert wird, wie der angebliche Friede, den die vereinigten Staaten der Welt in ihrer Hegemonialstellung bescheren, zu bewerten ist.
Also insgesamt ist es doch recht friedlich.

Für uns ist die Hegemonialmachtstellung der USA doch positiv.

Die negativen Auswirkungen hängen denke ich nur mit der Hegemonialmachtsstellung und nicht mit dem Land selbst zusammen.

Wäre Russland, China oder sonst wer die Hegemonialmacht, dann gäbe es diese negativen Auswirkungen auch.


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mescalitoo
ehemaliges Mitglied

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Pax Americana

16.11.2008 um 20:51
@PaxAmericana
Kann ich vollkommen zustimmen.


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Pax Americana

16.11.2008 um 20:53
PaxAmericana schrieb:Der Antiamerikanismus hier ist wirklich erstaunlich.
nicht erstaunlich! bloßes resultat amerikanischer politik.


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