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Rassismus in Russland

225 Beiträge, Schlüsselwörter: Russland, Rassismus, Rechtsextremismus, Skinheads

Rassismus in Russland

12.01.2010 um 18:29
@Chris0815

Ja, du siehst es falsch.

Den Großteil meines bisherigen Lebens habe ich in Russland verbracht - das spricht gewiss für sich.
Und nein, ich habe andere Informationen als du, da du wohl anderen Medien Vertrauen entgegenbringst oder deiner belanglosen Intuition. Und allein wenn du FAZ oder SZ lesen würdest, gäbe es bei dir diesen antirussischen Tenor nicht respektive nicht mehr. Und dann zich andere Quellen wie Ruge, Krone-Schmalz, Roth, Mommsen, Quiring,
Sievers, Rahr, Studien der DGAP und die IP. Wie wenig dir das alles sagt, weißt du vermutlich selber.


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Chris0815
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Rassismus in Russland

12.01.2010 um 18:50
@guevara
guevara schrieb:Ja aber du kannst in Russland rumlaufen und schreien: “Medwedew und Putin sind Arschlöcher.” Du kannst genauso in Zeitungen und im Internet offen an der Regierung Kritik üben genauso im Radio, du kannst Demonstrieren so viel du willst nur musst du das genauso wie hier in Deutschland vorher anmelden und solltest nicht auf der Hauptstraße Demonstrieren wollen.
Na klar kannst du das, nur vielleicht wirst du dann ermordet oder landest im Knast ;)




Seit 2000 wurden in Russland 115 Journalisten ermordet; es gab 440 Fälle von gewalttätigen Überfällen auf Journalisten, die sie knapp überlebten.


2008 gab es 1450 übergriffe auf Presse und Medien. Dabei

kamen ums Leben 5 Journalisten
- Elena Schestakowa (St. Petersburg)
- Iljas Schurpajew (Moskau)
- Gadschi Abaschilow (Machatschkala/Dagestan)
- Magomed Jewlojew (Inguschetien)
- Telman (Abdullah) Alischajew (Machatschkala/Dagestan)

2 gelten als "vermisst"
- Vadim Schewzow (Irkutsk)
- Jurij Guselnikow (Altaj-Region)

Auf 69 Journalisten wurden gewalttätige Übergriffe verübt, 47 Journalisten strafrechtlich verfolgt, 78 willkürlich von Ordnungsbehörden festgenommen, 13 Redakteure widerrechtlich entlassen.

In 280 Fällen wurden Journalisten von der Berichterstattung ausgeschlossen bzw. daran gehindert, 35 Journalisten wurden bei ihrer Arbeit massiv bedroht, in 31 Fällen wurde die journalistische Ausrüstung (Foto-, Video-, Audioapparatur, Computer) beschlagnahmt bzw. beschädigt.

7 Presse- und Fernsehredaktionen waren Ziel von Überfällen, 21 wurden Opfer der Zensur, 5 Redaktionen versuchte man, die Räumlichkeiten zu entziehen. 21 Mal waren Rundfunk und Fernsehstationen Opfer willkürlicher Abschaltung, 31 Zeitungsredaktionen Opfer von Beschlagnahmung ihrer gesamten Druckausgabe.

41 Zeitungsredaktionen stellten ihre Arbeit vollständig ein, in 18 Fällen wurden kritische Presseorgane durch Auftauchen gleichnamiger Zeitungen bekämpft. 40 Internet-Seiten wurden massiv behindert bzw. mussten vorübergehend oder auf richterliche Anordnung ganz geschlossen werden.

2008 wurden 236 Schadensersatzklagen gegen Journalisten erhoben, die eine Gesamtsumme von 586.844.543 Rubel betrafen.

Seitens der Journalisten wurden 118 Klagen auf Schadensersatz eingereicht, von denen nur 48 positiv beschieden wurden. Die Gesamthöhe der zugesprochenen Abfindung für erlittenen moralischen Schaden lag bei 9.500.500 Rubel.


http://www.igfm.de/Welttag-der-Pressefreiheit-in-Russland-2009-Journalistenmorde.1270.0.html


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Rassismus in Russland

12.01.2010 um 19:10
Also ganz ehrlich.
Das erste Video im Thread, das von Vanguard, ist einfach erstaunlich. Da liegen also diese völlig absurden Trainingslager mit idiotischen Trainingsmethoden in der Nähe von Moskau in den Wäldern und scheinbar wurde zur damaligen Zeit noch nichts dagegen unternommen. Wo ist also der allmächtige Geheimdienst oder der brutale Sicherheitsapparat, der vom Westen so gefürchtet wird, aber scheinbar gar nicht so allmächtig ist?
Als ich dieses Video gesehen habe, dachte ich nur an Spetsnaz, die unter diesen ganzen Nazihalbkretins ordentlich aufräumen.
Aber ich werde in Zukunft mehr auf das Thema achten, diese Videos sprachen für sich.


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Rassismus in Russland

12.01.2010 um 19:23
Bürgerrechtler melden 59 Fremdenhass-Morde in Russland

MOSKAU, 05. Oktober (RIA Novosti). Während russische Bürgerrechtler Hunderte Angriffe aus Rassenhass seit dem Jahresbeginn melden, beginnt in Moskau der Prozess gegen die Skinhead-Gruppe „Weiße Wölfe“.

Seit dem Beginn des laufenden Jahres seien 59 Menschen in Russland durch fremdenfeindliche Angriffe getötet und 235 verletzt worden, teilte das Moskauer Büro für Menschenrechte am Montag mit. 25 Morde seien dabei in der russischen Hauptstadt begangen worden.

Wie es hieß, wurden 230 Menschen vom Januar bis September wegen fremdenfeindlicher Verbrechen verurteilt.

In Moskau beginnt unterdessen der Gerichtsprozess gegen die rechtsradikale Gruppe „Weiße Wölfe“. Am Montag legte der Ankläger vor dem Stadtgericht Moskau seine Argumente dar. Wie Gerichtssprecherin Anna Usatschowa der Agentur RIA Novosti sagte, werden den Angeklagten elf rassistische Morde vorgeworfen. Ihre Ideologie habe darin bestanden, dass die russische Volksgruppe allen anderen überlegen sei.
Wie man sieht, macht RIA da kein Tabu draus, man nennt die Probleme beim Namen.

Nun gut, vergleicht man die Zahl der Neonazis in Deutschland, die auf rund 30K geschätzt wird und die in Russland 50K Rassisten, so ist der Unterschied marginal.


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Rassismus in Russland

12.01.2010 um 19:37
Ich habe hier noch zwei Videos gefunden, die über die Neonazis in Russland berichten..

https://www.youtube.com/watch?v=dUuBff0d2Ec

http://www.youtube.com/watch?v=Y0fUuOtyaVo


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guevara
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Rassismus in Russland

12.01.2010 um 21:30
@Chris0815
Na klar kannst du das, nur vielleicht wirst du dann ermordet oder landest im Knast
Seit 2000 wurden in Russland 115 Journalisten ermordet; es gab 440 Fälle von gewalttätigen Überfällen auf Journalisten, die sie knapp überlebten.


2008 gab es 1450 übergriffe auf Presse und Medien. Dabei

kamen ums Leben 5 Journalisten
- Elena Schestakowa (St. Petersburg)
- Iljas Schurpajew (Moskau)
- Gadschi Abaschilow (Machatschkala/Dagestan)
- Magomed Jewlojew (Inguschetien)
- Telman (Abdullah) Alischajew (Machatschkala/Dagestan)

2 gelten als "vermisst"
- Vadim Schewzow (Irkutsk)
- Jurij Guselnikow (Altaj-Region)

Auf 69 Journalisten wurden gewalttätige Übergriffe verübt, 47 Journalisten strafrechtlich verfolgt, 78 willkürlich von Ordnungsbehörden festgenommen, 13 Redakteure widerrechtlich entlassen.

In 280 Fällen wurden Journalisten von der Berichterstattung ausgeschlossen bzw. daran gehindert, 35 Journalisten wurden bei ihrer Arbeit massiv bedroht, in 31 Fällen wurde die journalistische Ausrüstung (Foto-, Video-, Audioapparatur, Computer) beschlagnahmt bzw. beschädigt.

7 Presse- und Fernsehredaktionen waren Ziel von Überfällen, 21 wurden Opfer der Zensur, 5 Redaktionen versuchte man, die Räumlichkeiten zu entziehen. 21 Mal waren Rundfunk und Fernsehstationen Opfer willkürlicher Abschaltung, 31 Zeitungsredaktionen Opfer von Beschlagnahmung ihrer gesamten Druckausgabe.

41 Zeitungsredaktionen stellten ihre Arbeit vollständig ein, in 18 Fällen wurden kritische Presseorgane durch Auftauchen gleichnamiger Zeitungen bekämpft. 40 Internet-Seiten wurden massiv behindert bzw. mussten vorübergehend oder auf richterliche Anordnung ganz geschlossen werden.

2008 wurden 236 Schadensersatzklagen gegen Journalisten erhoben, die eine Gesamtsumme von 586.844.543 Rubel betrafen.

Seitens der Journalisten wurden 118 Klagen auf Schadensersatz eingereicht, von denen nur 48 positiv beschieden wurden. Die Gesamthöhe der zugesprochenen Abfindung für erlittenen moralischen Schaden lag bei 9.500.500 Rubel.
Informierst du dich eigentlich vorher bevor du alles der Bild oder Welt (die ja mittlerweile das selbe Niveau haben) nach laberst?
Iljas Schurpajew - Mitarbeiter beim Staatlichen Ersten Kanal 2008 in seiner Wohnung bei einem Raubmord getötet von zwei Tadschiken (beide wurden in Tadschikistan zu 21 Jahren Haft verurteilt)
Gadschi Abaschilow - Mitarbeiter beim Staatlichen WGTRK Kanal 2008 in auf offener Straße in Dagestan von einem Scharfschützen erschossen. Man muss dazu sagen das es in Dagestan mehrere Scharschützen gibt die Jagt auf angestellte beim Staat machen besonders beliebt Straßenpolizisten aber genauso wurde z.B. der Chef der innerensicherheit von Dagestan von einem dieser Scharfschützen erschossen.
Magomed Jewlojew - Inguschetiens Präsident Murat Sjasikow wurde wegen diesem Fall entlassen und die Staatsanwaltschaft hat gegen den Mörder ein Verfahren eingeleitet.
Telman (Abdullah) Alischajew
MACHATSCHKALA, 17. November (RIA Novosti). Vier mutmaßliche Terroristen sind am Montagnachmittag bei einem Spezialeinsatz in der russischen Teilrepublik Dagestan getötet worden. Sie sollen Dutzende Mordanschläge verübt haben.

Spezialkräfte des russischen Inlandgeheimdienstes FSB erstürmten eine Wohnung in einem mehrstöckigen Gebäude in Machatschkala. Vier Verdächtigte, die sich dort zuvor verbarrikadiert hatten, wurden dabei getötet. Drei von ihnen sind bereits identifiziert, teilten die Sicherheitsbehörden am Abend mit.

„Sie haben Dutzende Attentate und Morde an Sicherheitsbeamten begangen. Sie werden auch der Ermordung des Journalisten Telman Alischajew verdächtigt“, sagte Dagestans stellvertretender Innenminister Tachir Ramasanow zu RIA Novosti.

Alischajew, der ein islamisches TV-Programm moderiert hatte, wurde Anfang September getötet, als Unbekannte seinen Wagen unter Beschuss nahmen.
über Elena Schestakowa, Vadim Schewzow und Jurij Guselnikow finde ich nix

Übrigens die Journalisten schreiben ja nicht nur über die Regierung sondern auch über die Mafia und Oligarche.


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Chris0815
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Rassismus in Russland

14.01.2010 um 23:34
@guevara

Ich finde es einfach nur traurig, dass du dieses Regime noch verteidigst, das hat nichts mehr mir Ehre zu tun, es ist blinde Vaterlandsliebe, sorry, "Mutter Russland-Liebe"...

Ich bin fertig mit dir und dieser Einstellung, Realitätsverdrängung in Reinform...


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Rassismus in Russland

14.01.2010 um 23:38
Man kann noch zu dem von guevara Geschriebenen anfügen, dass die Journalistin Elena Schestakowa von einem geistig verwirrten Studenten ermordet wurde. (Welcher kurz darauf einen weiteren Mordversuch startete)

Die Kriminalität in Russland ist durchaus ein Problem.


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guevara
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Rassismus in Russland

15.01.2010 um 01:05
@Chris0815
Wie bitte? ich zeige dir das die meisten Toten für den Staat gearbeitet haben und du machst mir noch vorwürfe dafür? Bei dir ist es einfach nur noch dummer, grundloser Hass den du nicht einmal begründen kannst. Was zu deiner Einstellung passt ist ein Zitat von Gabriele Krone-Schmalz:
“Die Sicht in Deutschland auf Russland ist Extrem einseitig und ungerecht: Einer hustet und alle plappern nach. Mittlerweile scheint es schick geworden zu sein, auf Russland und vor allem Putin einzuhauen. Das muss man machen, wenn man dazugehören will. "Wir" stehen schließlich auf der "richtigen" Seite. Der in letzter Zeit häufig gebrauchte Begriff "Russlandversteher" reicht aus, um diejenigen zu diskreditieren, die versuchen, Vorgänge in Russland möglichst neutral zu schildern.”


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guevara
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Rassismus in Russland

20.01.2010 um 01:51
@Can
Mit einer Videobotschaft hat sich eine Gruppe von Petersburger Rassisten dazu bekannt, am 25. Dezember den 25jährigen aus Ghana stammenden Solomon Attengo Gwadscho erstochen zu haben.
In der brutalen und zynischen Anzeige kündigen die Autoren an, dass nach der Verhaftung vieler ihrer “Brüder” jetzt wieder Terror einkehren werde.

Danach werden – gewissermassen als “Beweis” – Szenen von der Ermordung des Afrikaners gezeigt. Wie die Polizei bisher bestätigen konnte, sind die Aufnahmen tatsächlich echt. 2009 war das erste Jahr, in dem kein Mordfall mit rassistischem Hintergrund an einem Ausländer gemeldet worden war – bis am 25. Dezember.

Mordserie an schwarzafrikanischen Studenten

In den fünf Jahren zuvor waren mit erschreckender Häufigkeit ausländische Studenten, vorwiegend aus Schwarzafrika von organisierten Neonazi-Gruppen überfallen, zusammengeschlagen oder umgebracht worden. Der Polizei wurde vorgeworfen, die Fälle zu verharmlosen und keine ernsthaften Ermittlungen anzustellen.

Studenten aus afrikanischen Ländern, die in Petersburg studieren, organisierten Protestaktionen, weil sie sich von den Behörden nicht ernst genommen fühlten.

“Borowiko-Wojewodin”-Gruppe

Mit Dmitri Borowikow wurde 2006 eine Schlüsselfigur aufgespürt, allerdings kam er bei der Verhaftung ums Leben und wurde zu einer Märtyrerfigur der hiesigen Neonazi-Szene. Seit 2008 läuft der Geschworenen Prozess für die Verurteilung einer ganzen Reihe Neonazis, die seither als “Borowiko-Wojewodin”-Gruppe bezeichnet wird. Ihr wird auch die Ermordung des “Memorial”-Mitarbeiters und Kenner der Neonazi-Szene Nikolai Girenko 2003 angelastet.

Sucht nach Publizität könnte Mördern zum Verhängnis werden

Obschon schockiert durch den schaurigen “Neujahrsgruss”, hofft die Polizei, dass den Neonazis ihre Sucht nach Publizität zum Verhängnis werden könnte. Auf dem Video der Mordszene sind Schreie der Mörder zu hören, die ausreichen, um als “akkustischer Fingerabdruck” Verdächtige zweifelsfrei zu identifizieren. Ausserdem lässt sich über das Internet die Spur der Autoren des Videos ziemlich genau zurückverfolgen.
----------------
Naja einen kleinen Trost gibt es der FSB und die Miliz kämpfen verstärkt gegen den Rechtenabschaum man sieht ja auch schon die ersten Erfolge.


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Rassismus in Russland

20.01.2010 um 02:46
Die Russen können sich sowas leisten, ihr nicht!!


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al_islam
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Rassismus in Russland

20.01.2010 um 11:55
@Altruist
Altruist schrieb:Die Russen können sich sowas leisten, ihr nicht!!
was können sich sich leisten?!....
.... die rassistischen vorfälle ???


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JPhys
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Rassismus in Russland

20.01.2010 um 13:12
@Altruist
Altruist schrieb:Die Russen können sich sowas leisten, ihr nicht!!
Koenntest du deine Aussage naher ausfuehren?
Was koennen sich die Russen leisten was wir uns nicht leisten koennen?

Und kannst du einen rationalen Grund fuer diese Meinung angeben?


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guevara
ehemaliges Mitglied

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Rassismus in Russland

20.01.2010 um 13:38
Altruist schrieb:Die Russen können sich sowas leisten, ihr nicht!!
Darf man erfahren was du damit meinst?


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Serg
ehemaliges Mitglied

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Rassismus in Russland

20.01.2010 um 17:17
@Altruist

Was meinst du? Stell mal irgend einen Zusammenhang her, sonst ist das sinnlos, aber ich vergebe dir, immerhin hast du den Pos um 02.46 Uhr Nachts geschrieben :)


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JJrousseau
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Rassismus in Russland

29.01.2010 um 06:47
Rassimus Rassismus: was schaut ihr auf Russland, seht euch an was für ein Rassismus in Italien herrscht!
Die EU ignoriert den Rassismus in Italien...
Schaut euch Fußballspiele in Italien an, wenn rumänische Fans nach Italien kommen.Ein Beispiel:
Ich erinnere mich ganz genau an die Nachrichten, als vor ca. 1 jahr in Italien 5 oder 6 Sinti Fans von Italienischen Rassistischen Fußballfans nach einem Fußballspiel völlig grundlos erstochen wurden. Und Berlusconi, anstatt sich bei Rumänien zu entschuldigen, meinte:" Diese dummen Zigeuner sind selbst schuld, dass sie in unser Land kommen"


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Rassismus in Russland

29.01.2010 um 12:31
@JJrousseau

Dann lade ich dich herzlichst dazu ein, ein Threat über den Rassismus in Italien zu auf zumachen.


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Rassismus in Russland

29.01.2010 um 16:42
tollenummer rassismus gibt es weltweit.
soll jetzt über jedes land ein eigener thread aufgemacht werden?
ich bin mir auch fast sicher das in russland der prozentuale anteil von rassisten nicht höher ist wie bei uns den USA oder in timbuktu.
einen allgemeinen thread über rassismus find ich ja okay, aber für jedes land bzw ein spezielles land sowas von schwachsinnig.


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Rassismus in Russland

29.01.2010 um 17:46
elace schrieb:soll jetzt über jedes land ein eigener thread aufgemacht werden?
Wenn es sein muss. :) Das übel der Welt ist auf Russland nicht alleine begrenzt. Wenn derjenige genügend Gesprächsstoff zusammen kriegt, kann auch er/sie ein Threat aufmachen. Dieser Topic hat eine Vorgeschichte und die Mods hatten mir geraten, weil ich in einem anderem Threat zu sehr Off topic gefahren bin, einen extra Threat aufzumachen.

Wie jedes Land einzigartig ist, ist auch die Entwicklung einzigartig. Wie der Rassismus/Fremdenhass in Deutschland einen anderen Ausgangspunkt, als wie der in Italien oder Amerika, hat auch der Rassismus in Russland ein andere Entstehungsgeschichte. Und gerade dieses Verstädnis ist wichtig, um richtige Schlussfolgerungen ziehen zu können.

Ich bitte darum, jetzt wieder zum eigentlich Thema zurück zukehren, denn ich glaube, ich habe mich jetzt genug für dieses Topic gerechtfertigt!


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hcsnemrebü
ehemaliges Mitglied

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Rassismus in Russland

29.01.2010 um 19:22
Der Grund für die Rassistische Entwicklung in Russland ist vielschichtig. Das lässt sich nicht auf einen 1oo%igen Grund zurückführen.

Den Russischen Nationalismushat es bis zu einem gewissen Maß immer gegeben. Schon zu UdSSR - Zeiten gab es Menschen, die die Meinung "Russland den Russen" vertraten.
Nationalismus war unter Roter Regierung natürlich unmöglich. In der UdSSR wäre eine Verbannung nach Sibirien die Folge gewesen, wenn man sich als "Faschist" outet.

Nach der Auflösung der UdSSR kamen viele "Gastabreiter" aus Zentralasien und dem Kaukasus nach Russland, da die Russische Wirtschaft aufblühte und es den Ex-Sovietstaaten wirtschaftlich enorm mies ging.

Zur Zeit der UdSSR waren es noch Genossen, jetzt werden sie als Fremde angesehen.

Zudem kommt noch der Konflikt im Nord-Kaukasus. 2 blutige Kriege in Tschetschenien haben den Hass auf Nicht-Russische Völker in dem Vielvölkerstaat verschärft.
Was dabei auffällt ist, daslaut aussage einiger Nazi-Trainingscamps viel Rekruten Ex-Militärs sind, oder noch bei den Russischen Streitkräften dienen.

Während des Krieges kam eine Welle von Kriegsflüchtlingen aus dem Nordkaukasus. Vor allem nach Moskau, Sankt Petersburg, kurz gesagt den reichsten Teil Russlands, dem Westen. Übergwiegend Tschetschenen, aber auch Ingusheten und Dagestaner.

Ob man hier darüber bescheid weiß weiß ich nicht, aber Kaukasier sind extrem Gewaltbereit und Gewalttätig. Durch die vielen Flüchtlingen kam es oft zu Prügeleien, was den Hass auf die Fremden weiter stärkte. Die meisten kaukasier die in Moskau leben sind Kriminell und agressiv.

Das förderte die Entwicklung der rechten Gewalt. Tschetschenische Gangs attackieren (meist auch aus Hass) russische Jugendliche. Und Gewalt erzeugt ja bekanntlich Gegengewalt.

Auch wenn die Entwicklung in Russland erschreckend ist, die Gewalttaten der Kaukasier sind Zahlenmäßig (noch) höher als die der Russen. Wobei da auch eine Zunahme von Jahr zu Jahr zu verzeichnen ist.

Anders als hier ist dort rechte Gewalt viel akzepiterter. Es gibt auch viele Ärzte und Krankenhäuser die verwundeten Kaukasiern die behandlung verweigern. Auch die Polizei und die Soldaten auf den Straßen von denen es viele in Russland gibt, schauen manchmal einfach in die andere Richtung, wenn ein Immigrant verprügelt wird.

Hass, egal von wem er kommt, seien es nun Russen oder Nicht-Russen, ist ein Verbrechen. Ich möchte keine der beiden Fronten gut heißen.

Bin selbst Russlanddeutscher, hab meine meisten infos darüber aus den Internetvideos, von denen es mehr als reichlich gibt, hab mich auch schon in vielen ultrarechten russisch-sprachigen foren rumgetrieben und mit vielen leuten von beiden partnen unterhalten.

Give peace a chance! ;)


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