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Mindestlohn - Warum nicht? Erklärung bitte!

369 Beiträge, Schlüsselwörter: Arbeit, Gerechtigkeit, Mindestlohn

Mindestlohn - Warum nicht? Erklärung bitte!

31.12.2018 um 01:04
CMO schrieb:Muss sie nicht. Das ist reine Symbolpolitik mit der man durch falsche Versprechungen Wählerstimmen gewinnen wollte.
Ja klar. Allerdings mute ich dem wählenden schon zu, dass er sowas ausmachen kann. Aber eigentlich wollte ich was anders ansprechen. Es kann ja nicht im Interesse der Wirtschaft sein schlechte Löhne zu bezahlen. Zu diesem Missstand hat eben auch die Politik beigetragen.


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Mindestlohn - Warum nicht? Erklärung bitte!

31.12.2018 um 01:13
schluesselbund schrieb:Ja klar. Allerdings mute ich dem wählenden schon zu, dass er sowas ausmachen kann. Aber eigentlich wollte ich was anders ansprechen. Es kann ja nicht im Interesse der Wirtschaft sein schlechte Löhne zu bezahlen. Zu diesem Missstand hat eben auch die Politik beigetragen.
Ganz im Gegenteil sogar. Eigentlich ist die Kernfunktion eines Unternehmens in der Marktwirtschaft seine Produktivität zu erhöhen. Das gelingt dadurch dass geringer qualifiziertes Personal mithilfe von Maschinen Leistungen erbringt, die zuvor nur durch qualifizierte Mitarbeiter erbracht werden konnten. Das entspricht volkswirtschaftlich sogar einer Aufwertung der gering Qualifizierten.

Kurz gesagt: In der Tat sind gute - oder besser gesagt gerechte - Löhne ein Zeichen für ein erfolgreiches Unternehmen.


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Mindestlohn - Warum nicht? Erklärung bitte!

31.12.2018 um 02:01
CMO schrieb:Kurz gesagt: In der Tat sind gute - oder besser gesagt gerechte - Löhne ein Zeichen für ein erfolgreiches Unternehmen.
Volle Zustimmung. Allerdings mag ich dem nicht folgen:
CMO schrieb:Ganz im Gegenteil sogar.
Was willst du damit zum Ausdruck bringen? Den Wähler, oder die Politik?


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31.12.2018 um 02:02
CMO schrieb:Kurz gesagt: In der Tat sind gute - oder besser gesagt gerechte - Löhne ein Zeichen für ein erfolgreiches Unternehmen.
Der Industrielle Robert Bosch sagte einmal:

„Ich zahle nicht gute Löhne, weil ich viel Geld habe, sondern ich habe viel Geld, weil ich gute Löhne bezahle“.

Das Zitat verfälscht jedoch die tatsächlichen Hintergründe, denn natürlich verdient niemand viel Geld in dem man einfach nur gute Löhne zahlt, solange dabei nicht der entsprechende Mehrwert für den Arbeitgeber herumkommt. Und wer seine Arbeitnehmer nicht komplett vergraueln will der sieht sich gut beraten auf Lohndumping zu verzichten, denn in gewissen Branchen sind nicht alle Arbeiter einfach auf die Schnelle austauschbar.

Trotzdem gaukelt es auf den ersten Blick den Schein vor, daß nur ein "gerechter" Arbeitgeber sich in der Marktwirtschaft behaupten kann, ohne dabei zu erwähnen, daß es sich dabei doch eigentlich viel mehr um marktgerechte Betriebsführung handelt.


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31.12.2018 um 02:07
schluesselbund schrieb:Was willst du damit zum Ausdruck bringen? Den Wähler, oder die Politik?
Ich bezog mich auf das Interesse von Unternehmen.


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31.12.2018 um 02:20
Libertin schrieb:Der Industrielle Robert Bosch sagte einmal:

„Ich zahle nicht gute Löhne, weil ich viel Geld habe, sondern ich habe viel Geld, weil ich gute Löhne bezahle“.

Das Zitat verfälscht jedoch die tatsächlichen Hintergründe, denn natürlich verdient niemand viel Geld in dem man einfach nur gute Löhne zahlt, solange dabei nicht der entsprechende Mehrwert für den Arbeitgeber herumkommt. Und wer seine Arbeitnehmer nicht komplett vergraueln will der sieht sich gut beraten auf Lohndumping zu verzichten, denn in gewissen Branchen sind nicht alle Arbeiter einfach auf die Schnelle austauschbar.

Trotzdem gaukelt es auf den ersten Blick den Schein vor, daß nur ein "gerechter" Arbeitgeber sich in der Marktwirtschaft behaupten kann, ohne dabei zu erwähnen, daß es sich dabei doch eigentlich viel mehr um marktgerechte Betriebsführung handelt.
Es ist eine klassische Eigenschaft von Dienstleistungsgesellschaften, dass Mitarbeiter nicht einfach austauschbar sind. Das dürfte in einer entwickelten Industrienation wie Deutschland die Mehrzahl der Branchen betreffen.

Mitarbeiter sind in Dienstleistungsgesellschaften ein zentraler Produktionsfaktor und stellen eine der wichtigsten Investitionen für Unternehmen dar. Das spiegelt sich in der Humankapitaltheorie auch in der Betriebswirtschaftslehre wider.


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31.12.2018 um 02:28
@CMO

Natürlich wird ein Unternehmen von verschiedener Seite gezwungen sein Produkt preislich so an den Markt zu bringen, dass es auch Käufer findet. Dazu gehört unbestrittenermassen die Produktivitätserhöung. Ob es zur Kernfunktion eines Unternehmens geöhrt mag ich allerdings nur teilweise bejahen. Dazu trägt eben auch die Politik bei.


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31.12.2018 um 03:04
schluesselbund schrieb:Natürlich wird ein Unternehmen von verschiedener Seite gezwungen sein Produkt preislich so an den Markt zu bringen, dass es auch Käufer findet. Dazu gehört unbestrittenermassen die Produktivitätserhöung. Ob es zur Kernfunktion eines Unternehmens geöhrt mag ich allerdings nur teilweise bejahen. Dazu trägt eben auch die Politik bei.
Die Produktivität ist das Kernelement der Gewinnmaximierung. Es ist eine populäre Fehlannahme dass es Unternehmen möglich wäre durch Mitarbeiter-Entlassungen die Gewinne zu steigern. Mitarbeiter produzieren Güter, die verkauft werden und dadurch Erträge bringen.

Weniger oder nicht genug Mitarbeiter bedeutet folglich auch entsprechend weniger oder nicht genug Produktion.

Welche wirtschaftlichen Folgen ein Personalmangel hat, sehen wir aktuell in der Deutschen Industrie, die nicht genug Personal hat um mit ihrer Produktion die Nachfrage im globalen Markt zu decken. Die Folge einer hocheffektiven Konjunkturpolitik durch die Politik (Hartz-Reform) bei gleichzeitigem Zurückbleiben der Produktivitätsentwicklung innerhalb der Wirtschaft.

Sprich: Unsere Wirtschaft kann das Potenzial nicht nutzen, das die Zusammenkunft aus nationaler Konjunkturpolitik und expansiver Geldpolitik der EZB freigesetzt hat. Aus Sicht der Deutschen Industrie wird das seit einem knappen Jahrzehnt als "Fachkräftemangel" bezeichnet. Angesichts der Tatsache dass aber selbst die globale Zuwanderung nach Deutschland diesen Mangel nicht lösen konnte, ist es allerdings wohl wahrscheinlicher dass das Problem nicht der Mangel an Fachkräften ist sondern viel mehr die Überkomplexität der Deutschen Wirtschaft und Industrie.

Kurz gesagt: Diese "Fachkräfte" von denen da immer die Rede ist gibt es einfach auf der ganzen Welt nicht. Unser Problem ist nur dass wir diese Fachkräfte brauchen um das Wirtschaftswachstum aufrecht zu erhalten.

Ich bin gespannt ob wir aus dieser Zwickmühle wieder herauskommen.


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31.12.2018 um 03:40
CMO schrieb:Sprich: Unsere Wirtschaft kann das Potenzial nicht nutzen, das die Zusammenkunft aus nationaler Konjunkturpolitik und expansiver Geldpolitik der EZB freigesetzt hat. Aus Sicht der Deutschen Industrie wird das seit einem knappen Jahrzehnt als "Fachkräftemangel" bezeichnet. Angesichts der Tatsache dass aber selbst die globale Zuwanderung nach Deutschland diesen Mangel nicht lösen konnte, ist es allerdings wohl wahrscheinlicher dass das Problem nicht der Mangel an Fachkräften ist sondern viel mehr die Überkomplexität der Deutschen Wirtschaft und Industrie.
Hervorragend zum Ausdruck gebracht wie eben Wirtschaft und Politik zusammen spielen.
CMO schrieb:Kurz gesagt: Diese "Fachkräfte" von denen da immer die Rede ist gibt es einfach auf der ganzen Welt nicht.
Dem ist so.
CMO schrieb:Unser Problem ist nur dass wir diese Fachkräfte brauchen um das Wirtschaftswachstum aufrecht zu erhalten.
Wird uns so verkauft. Auch ohne eine Abwägung vorzunehmen, was es für Länder bedeutet welche wirtschaftlich nicht so stark sind diesen ihr Fachkräfte zu entlocken. Wovon das schon eine uralte Problematik ist.
CMO schrieb:Ich bin gespannt ob wir aus dieser Zwickmühle wieder herauskommen.
Auf die Schnelle sicher nicht. Und erst durch diese Zwickmühle wurde ja ein Mindestlohn gefordert.


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31.12.2018 um 03:45
schluesselbund schrieb:Auf die Schnelle sicher nicht. Und erst durch diese Zwickmühle wurde ja ein Mindestlohn gefordert.
Offensichtlich stellt er für die Herausforderungen nur nicht die erhoffte Lösung dar....


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31.12.2018 um 03:59
CMO schrieb:Offensichtlich stellt er für die Herausforderungen nur nicht die erhoffte Lösung dar....
Das ist auch so. Aus meiner Sicht müssen da ganz andere Lösungen hin. Aber darüber zu diskutieren würde das Forum sprengen.


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31.12.2018 um 04:12
schluesselbund schrieb:Das ist auch so. Aus meiner Sicht müssen da ganz andere Lösungen hin. Aber darüber zu diskutieren würde das Forum sprengen.
Ich denke dass wir nicht den Fehler machen dürfen die Lösungen von der Politik zu erwarten. Wir müssen die Regeln des Marktes einfach mal verstehen und nach ihnen spielen anstatt darauf zu hoffen dass uns unsere Politiker vor ihnen beschützen können. Das können sie nämlich nicht - auch wenn es manchmal danach klingen könnte wenn man ihre Versprechungen so hört und liest.

Das unverschämteste was ich beispielsweise in meinem Leben aus einem Politiker-Mund gehört habe war die Aussage "Wir haben seit unserem Amtsantritt Arbeitsplätze geschaffen."...

Solche Aussagen werden bei uns als völlig normal hingenommen. So als ob Politiker jemals nachhaltige Arbeitsplätze geschaffen hätten. Das waren seit je her risikobereite Unternehmer die mit harter Arbeit an ihren Visionen festhielten. Die einzigen Arbeitsplätze die ein Politiker schaffen kann sind in der öffentlichen Verwaltung. Und diese Arbeitsplätze sind mit Vorsicht zu genießen da sie mit unseren Steuergeldern finanziert werden aber nicht zwangsläufig auch immer in unserem Sinne arbeiten.


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Mindestlohn - Warum nicht? Erklärung bitte!

31.12.2018 um 09:37
Stimme halb zu halb nicht. Den es gab auch Firmen die haben davor eine reine Ausbeute betrieben. Hier war es zwingend nötig den Riegel vorzuschieben. Ich sehe den Mindestlohn (was ja nicht viel ist) als Untergrenze und Richtlinie für Unternehmen hier.
Und Ja Arbeitsplätze schafft nicht die Politik. Die Politik schafft aber die Spielregeln und sorgt für die Infrastruktur usw.
Allerdings sehe ich die Quote in Deutschland inwzwischen sehr hoch was abgaben direkt und Indirekt betrifft. Das wird und bald zu schaffen machen . Lebenshaltungskosten Mieten usw sprengen den Rahmen.
EU weit ist der Mindestlohn in Deutschland zu hoch aber zum Leben hier fast zu wenig.


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31.12.2018 um 11:35
born_in_th_usa schrieb:Und Ja Arbeitsplätze schafft nicht die Politik. Die Politik schafft aber die Spielregeln und sorgt für die Infrastruktur usw.
Die Spielregeln gibt die Politik auch nicht wirklich vor. Sie versucht bestenfalls durch die Setzung einzelner Regulatoren ein wenig Feinsjustierung zu betreiben. Denn was eine mehr oder weniger völlig entfesselte Marktwirtschaft anrichten kann ließ sich z.B. sehr gut zu Beginn der Industriealisierung beobachten. Auf der anderen Seite ist die Politik natürlich auch daran interessiert, daß das Wirtschaftswachstum nicht eingedämpft wird oder es gar zu einer auf ihre Regierungszeit zurückführbaren Rezession kommt.
born_in_th_usa schrieb:EU weit ist der Mindestlohn in Deutschland zu hoch aber zum Leben hier fast zu wenig.
Solange die Preise mitansteigen ist der Mindestlohn für jeden Geringsverdiener im Grunde nur ein Nullsummenspiel. Nicht zuletzt deshalb forderte der Deutsche Gewerkschaftsbund eine deutlichere Erhöhung bzw. Anpassung des Mindestlohns als bisher vorgesehen:

Am 1. Januar steigt der Mindestlohn auf 9,19 Euro die Stunde, am 1. Januar 2020 auf 9,35. Doch den Gewerkschaften genügt das nicht.

Die Gewerkschaften treten für eine deutliche Erhöhung des Mindestlohns ein. "Der Mindestlohn muss mittelfristig steigen und armutsfest sein", sagte der Chef des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Reiner Hoffmann. Existenzsichernd sei der Mindestlohn nicht.

Am 1. Januar steigt der Mindestlohn um 35 Cent auf 9,19 Euro. Ab dem 1. Januar 2020 beträgt er brutto 9,35 Euro je Arbeitsstunde. Hoffmann sagte, eine für 2020 vorgesehene Evaluierung könne für eine Anpassung genutzt werden.


https://www.zdf.de/nachrichten/heute/anpassung-in-2020-dgb-fordert-hoeheren-mindestlohn-100.html


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31.12.2018 um 11:47
born_in_th_usa schrieb: Den es gab auch Firmen die haben davor eine reine Ausbeute betrieben. Hier war es zwingend nötig den Riegel vorzuschieben.
Ich mag dieser Meinung nicht viel abgewinnen. Sie mag besten Fall für ein Ja zum Mindestlohn etwas hergeben. Weiter mag es die Lohndifferenz nur schon zum Durchschnittseinkommen trotzdem nicht angleichen. Und wenn du so willst, so kann von Ausbeute in Wirtschaftlich starkem Raum gleich wohl die Rede sein.
Libertin schrieb:Die Gewerkschaften treten für eine deutliche Erhöhung des Mindestlohns ein. "Der Mindestlohn muss mittelfristig steigen und armutsfest sein", sagte der Chef des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Reiner Hoffmann. Existenzsichernd sei der Mindestlohn nicht.
Nur vergisst er zu nennen was Existenzsichernd ist. Ist an von dem nicht weit weg.
CMO schrieb:Das unverschämteste was ich beispielsweise in meinem Leben aus einem Politiker-Mund gehört habe war die Aussage "Wir haben seit unserem Amtsantritt Arbeitsplätze geschaffen."...


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31.12.2018 um 11:50
Libertin schrieb:Die Spielregeln gibt die Politik auch nicht wirklich vor. Sie versucht bestenfalls durch die Setzung einzelner Regulatoren ein wenig Feinsjustierung zu betreiben. Denn was eine mehr oder weniger völlig entfesselte Marktwirtschaft anrichten kann ließ sich z.B. sehr gut zu Beginn der Industriealisierung beobachten. Auf der anderen Seite ist die Politik natürlich auch daran interessiert, daß das Wirtschaftswachstum nicht eingedämpft wird oder es gar zu einer auf ihre Regierungszeit zurückführbaren Rezession kommt.
Also die Rahmenbedingungen schafft schon die Politik. Infrastruktur, Steuern abgaben usw.

Ein Konzern prüft da viele Sachen bevor irgendwo ein Werk gebaut wird. Da muss alles passen .
Libertin schrieb:Solange die Preise mitansteigen ist der Mindestlohn für jeden Geringsverdiener im Grunde nur ein Nullsummenspiel. Nicht zuletzt deshalb forderte der Deutsche Gewerkschaftsbund eine deutlichere Erhöhung bzw. Anpassung des Mindestlohns als bisher vorgesehen:
Stimme ich zu aber da es viele Branchen ohne Tarifvertrag gibt musste nun mal eine Linie geschaffen werden.
Libertin schrieb:Am 1. Januar steigt der Mindestlohn auf 9,19 Euro die Stunde, am 1. Januar 2020 auf 9,35. Doch den Gewerkschaften genügt das nicht.
Ok das habe ich nicht mitverfolgt wo der jetzt liegt. Sagen wir so bei der jetzigen Lage das viele Handwerker usw. fehlen usw wird der Lohn sowieso hoch gehen um überhaupt Arbeitskräfte zu bekommen.


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31.12.2018 um 12:02
schluesselbund schrieb:Ich mag dieser Meinung nicht viel abgewinnen. Sie mag besten Fall für ein Ja zum Mindestlohn etwas hergeben. Weiter mag es die Lohndifferenz nur schon zum Durchschnittseinkommen trotzdem nicht angleichen. Und wenn du so willst, so kann von Ausbeute in Wirtschaftlich starkem Raum gleich wohl die Rede sein.
Also es gibt auch Tarifgewerke die nicht an den Durchschnittslohn ran kommen. Wenn Du das meinst. z.B verdient ein Industriekaufmann in der Automotiv mehr wie ein Industriekaufmann im der Textilbranche oder ein KFZ Mechatroniker in der Automotive mehr wie in einer freien Werkstatt.


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31.12.2018 um 12:15
born_in_th_usa schrieb:Also die Rahmenbedingungen schafft schon die Politik. Infrastruktur, Steuern abgaben usw.
Natürlich gibt die Politik einen gewissen Rahmen vor, aber das sind eher Akzente die sie dabei setzt. Gingen diese wirklich bis in die Grundstrukturen des Wirtschaftssystems könne man jedoch nicht mehr wirklich von freier Marktwirtschaft sprechen.


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Mindestlohn - Warum nicht? Erklärung bitte!

31.12.2018 um 12:41
@born_in_th_usa

Bei den von dir genannten Tätigkeitsfeldern wird wohl keiner zum Mindestlohn arbeiten gehen müssen. Das wäre die Gruppe welche das Landesweite Durchschnittseinkommen erreichen sollte. Oder mindestens nahezu.

Muss eine Person zum Mindestlohn arbeiten gehen ist sie finanziell nicht besser gestellt als ein Hart 4 Empfänger.


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31.12.2018 um 13:10
schluesselbund schrieb:Bei den von dir genannten Tätigkeitsfeldern wird wohl keiner zum Mindestlohn arbeiten gehen müssen. Das wäre die Gruppe welche das Landesweite Durchschnittseinkommen erreichen sollte. Oder mindestens nahezu.
Sicher? Vor Einführung vom Mindestlohn kenne ich persönlich einige auch Handwerker die mit 6-7 Euro gearbeitet haben . Warum ? Weil die Firmen nicht an Tarife gebunden waren. Und als Argument wurde auch gerne genommen da man auch Menschen aus CZ beschäftigen kann die können es genauso. Ich rede hier vom Maurer KFZ Mechaniker. Auch sind viele Firmen aus CZ hier tätig . Das drückt den Preis sehr . Nun müssen sie alle sich wenigstens an den Mindestlohn halten .
schluesselbund schrieb:Muss eine Person zum Mindestlohn arbeiten gehen ist sie finanziell nicht besser gestellt als ein Hart 4 Empfänger.
Naja Hartz4 ist eine Notlösung und nicht als Zustand zu betrachten. Wenn jeder so denken würde dann wirst Dir Dein Essen im Restaurant z.B selbst zubereiten und bringen dürfen . Ähnlich ist es beim Friseur und vielen weiteren Dienstleistungen.


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