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Bundeswehr spart ein?

518 Beiträge, Schlüsselwörter: Bundeswehr

Bundeswehr spart ein?

21.04.2011 um 23:17
@corpuls deine meinung halte ich für fehlgeleitet, du denkst also dass die bundeswehr einfach nichts bringt und dass sie nur dazu da ist um das land zu halten bis die richtige armee anrollt. nun, bei einem entschiedenen angriff aus dem ausland, bei dem die armeen mehrerer nationen auf deutschland einhämmern, so wies bei einer eskalation des kalten krieges der fall gewesen wäre, knickt jede unvorbereitete armee binnen weniger tage ein. erinnere dich an die vierziger jahre, die sowjetarmee wurde fast bis nach moskau zurückgedrängt trotz zahlenmäßiger überlegenheit und teilweise ebenbürtiger oder gar besserer ausrüstung. hätte deutschland gar keine armee, würde es sich für einen angriff geradezu anbieten. außerdem darfst du nicht vergessen dass die schlagkraft der bundeswehr im ernstfall dank reservisten im nullkommanix mindestens verdoppelt werden kann.


Si vis pacem, para bellum!


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Bundeswehr spart ein?

21.04.2011 um 23:25
@udonis1989
udonis1989 schrieb:so wies bei einer eskalation des kalten krieges der fall gewesen wäre,
.. Richtig: DAMALS kalter krieg und GEWESEN wäre - andere Zeiten halt, damals Bundeswehr: völlig in Ordnung!
udonis1989 schrieb:außerdem darfst du nicht vergessen dass die schlagkraft der bundeswehr im ernstfall dank reservisten im nullkommanix mindestens verdoppelt werden kann.
Reservisten: vor denen hab ich ja fast mehr angst als vor den regulären Soldaten! Das die nach 20 Jahren ohne Gun bloß nicht die eigenen Leute abknipsen!
Und diese Verdopplung der "Schlagkraft" (:) sorry!) beinhaltet für mich bloß eine Inkopetenz von 200%


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Bundeswehr spart ein?

21.04.2011 um 23:32
im normalfall würden die reservisten auch erstmal an den neuen waffensystemen geschult befor sie an die front geworfen werden. aber ich denke deine meinung stützt sich zu sehr auf die öffentliche darstellung der bundeswehr durch bild, spiegel und co. die bundeswehr ist ein sehr großer verein und je mehr menschen in einer gruppe sind desto höher die wahrscheinlichkeit dass ein idiot dabei ist. so ist das nunmal, deswegen haben die nazis ja auch versucht übermenschen zu züchten, die dann das perfekte volk und perfekte soldaten sein sollen... außerdem gab es bisher noch keinen konflikt in dem die bundeswehr sich wirklich beweisen konnte, woher solls kommen? erfahrung ist eben nur bedingt durch ausbildung auszugleichen.


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21.04.2011 um 23:36
@udonis1989
Na mag sein. Hatte nie die Ehre bei dem Verein zu dienen!


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21.04.2011 um 23:41
ehrlichgesagt, ich genausowenig, auch wenn ich es wollte :-) soll heißen meine meinung stützt sich auch nicht auf persönlicher erfahrung, aber ich denke du lässt die jungs schon in nem besonders schlechten licht erscheinen.


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Bundeswehr spart ein?

21.04.2011 um 23:53
Die Politiker sparen ein was mur zu ihren Zwecken dient. Dabei ist den das Volk scheiß egal hauptsache der Euro rollt in die Staatskassen. Die arbeiten wenn man es so nennen kann nur für ihre Zwecke. Merkel verkauft sich und das Land. Die chartern Flieger auf Kosten des Steuerzahlers fahren fette Autos wo der Steuerzahler das alles bezahlen muss. Sie verschenken auf kosten des Steuerzahlers Geld die erlassen Schulden der Steuerzahler zahlt ja. Ihre Diäten erhöhen die so oft wie es geht zahlen nicht ein Cent in den Fiskus. Die sparen am falschen Ende auch auf Kosten der Sicherheit. Nichtrauchergesetz totaler Schwachsinn den ist der Nichtraucher doch scheiß egal. Die nutzen die Sucht aus um weiter zu kassieren. Die sind nur dabei die Menschen zu beuteln und das letzte bisschen Geld was die haben wollen die auch noch haben. Ökosteuer wird ausgenutzt Mineralölsteuer wird auch ausgenutzt. Die kassieren die fette Kohle und machen immer mehr Schulden. Diese Regierung sind die Geldgeilsten Bonzen die es gibt. Auch auf Kosten der Sicherheit.


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secytron
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Bundeswehr spart ein?

22.04.2011 um 02:12
@corpuls
corpuls schrieb:Das ist ja alles bekannt und schön und gut aber welchen Krieg willst Du denn heute mit Panzern gewinnen? Die werden doch schon aus der Luft vernichtet bevor sie überhaut in Sichtweite der Flieger sind!
Wer sagt das ein Krieg nur mit Panzern zu gewinnen ist ? Keineswegs ist dem so. Sie sind zur Unterstützung der Bodentruppen sehr sinnvoll, da diese ansonsten von Schützenpanzern erledigt werden könnten. Aus der Luft kann ein Land nur zerstört, nicht jedoch kontrolliert werden.


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Bundeswehr spart ein?

22.04.2011 um 11:58
der moderne krieg wird nur durch die effektive zusammenarbeit von bodentruppen, lufteinheiten, artillerie und unterstützungseinheiten wie pionieren und instandhaltungstruppen geführt und gewonnen. das ist seit den bitzkriegen gängige taktik die unter anderem die amis recht gut beherrschen. sobald man sich auf einen truppenteil allein verlässt ist wohl kein krieg mehr zu gewinnen...


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Bundeswehr spart ein?

22.04.2011 um 14:38
Wieso sollten die Bündnispartner uns helfen, wenn wir keine Armee besitzen um ihnen im Notfall zu helfen ?
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eben, Freibriefe gibt es wenig, oder anders waum hat die Schweiz eigentlich eine recht große Armee?



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Aldaris schrieb:
"Richtige" Kriege (bspw. zwischen Supermächten) werden mit Atomwaffen ausgetragen
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Nö, wurde nicht, und ist immer nur die Letzte konsequenz, zumal Supermächte sich selten direkt bekämpfen und da sind wir wieder auf der konventionellen Ebene


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Atomwaffen verlieren in den nächsten 20 Jahren an Bedeutung, da es mit dem Airborne Laser eine Möglichkeit zur Verteidigung geben wird, insofern der Feind keine Stealth Raketen baut.
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naja das Märchen dauert noch, der Airbornelaser ist im Überigne Gecancelt. Und naja und es bedarf einiges Mehr um einen Atomangriff abzuwehren.


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Bundeswehr spart ein?

22.04.2011 um 14:39
hätte deutschland gar keine armee, würde es sich für einen angriff geradezu anbieten. außerdem darfst du nicht vergessen dass die schlagkraft der bundeswehr im ernstfall dank reservisten im nullkommanix mindestens verdoppelt werden kann.
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Das war einmal, so richtig Reservistenübungen gibt es nicht mehr.

ebenso fehlt die Ausrüstung und Infrastruktur.

Aber gut es gibt auch kein akkutes Bedrohungsszenario.


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Bundeswehr spart ein?

22.04.2011 um 15:03
Die Leute sollen sich bloß nicht beschweren kommen wenn wir bald gar auf der Internationalen Ebene gar nichts mehr zu sagen haben.

Aber sie werden sich beschweren. Das tun sie ja immer.


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secytron
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Bundeswehr spart ein?

22.04.2011 um 19:09
@Fedaykin

Dazu ist mir nichts bekannt, muss dann wohl ein neuerer Beschluss sein. Jedenfalls hat Northrop Grumman kürzlich eine Laserwaffe erfolgreich getestet:

http://pte.at/news/110411012/us-navy-laser-schiesst-schiff-in-brand/

Natürlich ist derzeit ein nuklearer Angriff eines Landes mittels Interkontinentalraketen kaum abwendbar. Schreitet die Strahlenphysik in den Gebiet der Lasertechnik jedoch weiter voran, so ist eine effektive Verteidigung sicherlich nicht mehr auszuschließen.


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Bundeswehr spart ein?

22.04.2011 um 21:23
Schreitet die Strahlenphysik in den Gebiet der Lasertechnik jedoch weiter voran, so ist eine effektive Verteidigung sicherlich nicht mehr auszuschließen.-
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das blöde ist es ist leichter Kontermaßnahmen gegen die Abwehreinrichtung zu entwickeln als der Aufwand die Abwehr zu verbessern.

einfachstes Beispiel sind Mehrfachsprengköpfe


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Bundeswehr spart ein?

16.05.2011 um 10:37
Bei dem "denkwürdigen Auftritt" den de Maizière, bei der Sitzung des Fraktionsvorstandes nach Aussagen Beteiligter hingelegt hat, ist das Thema sparen wohl nicht gerade der Weg der Zukunft:
"Die Bundeswehr ist gegenwärtig nicht zu führen"

Schonungslose Analyse einer "hoch schwierigen" Lage: Verteidigungsminister Thomas de Maizière kritisiert die Zustände bei der Truppe und in seiner Behörde. Die Streitkräfte seien unterfinanziert und nicht in der Lage, ihre Aufgaben zu erfüllen.

Die Sitzungen des Fraktionsvorstands der Union sind selten wirklich langweilig. Noch seltener jedoch sind sie so interessant wie zu Beginn der vergangenen Woche. Diesmal nämlich war Verteidigungsminister Thomas de Maizière zu Gast. Und was der zu sagen hatte, führte bei manchem Teilnehmer dazu, dass er die Luft anhielt angesichts der Botschaften. Von einem "denkwürdigen Auftritt" sprechen mehrere, die dabei waren. Wenn stimmt, was sie erzählen, dann ist dieses Urteil berechtigt.

Denn de Maizière lieferte eine "schonungslose Analyse" der Lage der Bundeswehr ab. Es gebe nichts zu beschönigen, so der Minister. Die Bundeswehr sei seit langem unterfinanziert und mit dem Personal, das sie habe, nicht in der Lage, ihre Aufgaben zu erfüllen. Schon das klang wie ein Eingeständnis schlechter Zustände. Und er wurde noch deutlicher. "Die Bundeswehr", so wird der Minister zitiert, "ist gegenwärtig nicht zu führen - auch nicht von mir." Das Ministerium sei zu groß, die Soldaten würden an der Bürokratie ersticken. Mehr noch: Es gebe riesige Stäbe - und viele davon hätten vor allem die Aufgabe, andere große Stäbe zu kontrollieren. Hinter dieser Kritik steckt die schwierige Aufgabe, dass de Maizière nicht nur die Bundeswehr reformieren, sondern auch sein eigenes Ministerium straffen muss. Das heißt vor allem: Er soll und will den Personalstand im eigenen Haus von 3500 auf 2000 Mitarbeiter fast halbieren.

An schonungsloser Analyse war das im Übrigen noch immer nicht alles. Hart ins Gericht ging de Maizière auch mit der bisherigen Beschaffungspolitik. Von einem "skandalösen Rüstungsprozess" sprach er. Es sei fatal, dass normale Beschaffungsprojekte bis zu 15 Jahre und große Beschaffungen gar 30 bis 40 Jahre dauerten. Und wenn dann endlich etwas da sei, sei es oft veraltet und werde in schlechtem Zustand oder Material geliefert. Dann kam de Maizière direkt zu den Soldaten, und da wurde seine Analyse auch nicht besser.

Anders als es die offiziellen Zahlen suggerierten, seien derzeit nicht etwa 250 000 Soldaten im Dienst, sondern knapp 30 000 weniger, und von den 221000 könne man bei gut 40 000 Soldaten nicht sagen, wofür sie eigentlich eingeplant seien. Diese Botschaft ist interessant, wenn man sich die Lage bei der Rekrutierung der Freiwilligen anschaut. "Hoch schwierig" nannte der Minister die Lage. Er glaube nicht daran, dass es gelinge, die geplante Sollstärke mit Freiwilligen zu erreichen. Dies sei gegenwärtig auf dem freien Arbeitsmarkt nicht zu schaffen. De Maizières Botschaft: Er halte die bisherigen Ziele für "absolut unrealistisch".

Neben dieser Bestandsaufnahme wartete der Verteidigungsminister noch mit einer anderen Überraschung auf. Das jedenfalls berichten die, die dabei waren. Sie erzählen, was de Maizière in Zukunft für nötig hält. Man dürfe sich nichts vormachen: Die Bundeswehr sei nicht nur zur Verteidigung da, auch nicht nur für als notwendig erachtete internationale Einsätze. Sie müsse in die Lage versetzt werden, sich im Interesse der deutschen Bündnisfähigkeit auch dann an Einsätzen zu beteiligen, "wenn nicht gerade deutsche Interessen erkennbar sind".

Mancher las das als direkte Reaktion auf die Kritik, die Deutschland nach der Enthaltung in der Libyen-Politik ereilt hat. Offenbar, so heißt es, wolle der Minister so etwas für die Zukunft verhindern. "So einen Auftritt habe ich noch nie erlebt", erzählte ein Teilnehmer im Rückblick. "Das meine ich nicht kritisch, sondern lobend." Fraktionschef Volker Kauder ergänzte, es wäre schön gewesen, wenn die Fraktion so eine Bestandsaufnahme früher bekommen hätte - was ebenfalls als Lob gemeint war.

Hilfe kann der Minister bald ohnehin gut gebrauchen. Am Mittwoch soll das Kabinett seine Reform verabschieden, im Herbst wird er über Standortschließungen entscheiden müssen. Das dürfte kein Spaß werden.
http://www.sueddeutsche.de/politik/verteidigungsminister-de-maizire-die-bundeswehr-ist-gegenwaertig-nicht-zu-fuehren-1.1...

Das muss man sagen, Respekt für de Maizière, Probleme erkannt. Ob das dazu führt das diese auch behoben werden, darf natürlich bezweifelt werden.


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Bundeswehr spart ein?

16.05.2011 um 14:22
@Larry08
Naja letzte Woche wurde ja die erste F125 auf Kiel gelegt.

Der Schiffstyp ist mir auch ein Rätsel. Mal ganz davon abgesehen das es verrückt ist das sich die Dinger noch Fregatten nennen können ist es einfach unglaublich teuer.

Sie ist ja nicht einmal mit Waffen voll gestopft.
- 8 RGM-84 Harpoon
- 2 RAM Block II
- 1 127 mm Otobreda 127/64

Keine Verteidigung gegen Langstrecken Raketen.
Keine Verteidigung gegen Torpedos.
Keine eigenen Torpedos.

Das es 2 NH-90 hat finde ich wiederum gut. Das Schiff ist wirklich total darauf ausgelegt vor Somalia sein "Unwesen" zu treiben. Aber für mehr dann auch nicht.

Ich verstehe ja das man ein Schiff nicht zu sehr mit Waffen voll stopfen will aber meine Güte das Ding hat keine Verteidigung gegen U-Boote.

Es ist einfach keine Fregatte. Es ist eigentlich wie die Absalon Klasse die natürlich auch noch billiger ist. Wikipedia: Absalon_class_flexible_support_ship



Es ist so typisch Deutsch wie wir unsere Schiffe bauen.


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buddel
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16.05.2011 um 17:15
der bund scheint demnächst soviel sold zu sparen,
dass er 16 mio für werbung ausgeben kann (muss)
http://www.spiegel.de/schulspiegel/0,1518,748434,00.html

buddel


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buddel
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16.05.2011 um 17:28
@Tyon
diese entwicklung ist vielleicht der einstellung zu verdanken, dass die bundeswehr gar nicht mehr in einen grossen konflikt mit schweren waffen gehen will

buddel


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16.05.2011 um 22:30
Larry08 schrieb:Das muss man sagen, Respekt für de Maizière, Probleme erkannt. Ob das dazu führt das diese auch behoben werden, darf natürlich bezweifelt werden.
Genau.Hut ab, was wir eigentlich schon lange wussten, merkt unsere Regierungsmaschinerie jetzt auch mal.


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16.05.2011 um 22:32
@Tyon
Wer denkst du, greift deutsche Schiffe mit UBooten an?


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