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Warum die USA die Welt führen sollten

595 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: USA, Führen ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Warum die USA die Welt führen sollten

07.10.2011 um 23:55
P.S.
Ich bin jetzt auch zu müde, um inhaltsvoller diskutieren zu können, weil ich die letzten 2 1/2 Stunden an einem Beitrag für diesen Thread geschrieben habe (kommt gleich noch).


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Warum die USA die Welt führen sollten

07.10.2011 um 23:55
Zitat von SidheSidhe schrieb:Weil ganz Europa und vor allem Deutschland immer mehr amerikanisiert wird.
Ich würde gerne mal wissen wie diese "Amerikanisierung" denn aussieht?


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Warum die USA die Welt führen sollten

07.10.2011 um 23:59
@Larry08

Politisch, sozial, ökonomisch, aktuelles Beispiel ist mal wieder das immer amerikanischer werdende Gesundheitssystem.


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Warum die USA die Welt führen sollten

08.10.2011 um 00:00
@Sidhe
Zitat von SidheSidhe schrieb:Weil ganz Europa und vor allem Deutschland immer mehr amerikanisiert wird.
Auch das ist bis jetzt nur eine Behauptung von dir. Wie sieht denn diese Amerikanisierung deiner Meinung nach aus?
Zitat von SidheSidhe schrieb:wenn doch alles, bzw. die tonangebenden Instanzen ausschließlich in dieser Oktave schwingen.
Inwiefern die Tonangebenden Instanzen in dieser "Oktave" schwingen verstehe ich auch nicht ganz. Als Beispiel fällt mir nur der bereits erwähnte Irakkrieg ein, in dem unsere Tonangebenden Instanzen ja offensichtlich alles andere als in der amerikansichen Oktave geschwungen haben.

P.S.
Von mir aus kannst du auch erst morgen antworten, ich bin ebenfalls müde. Genaugenommen kannst du natürlich antworten wann du willst, aber das ist deine Entscheidung.


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Warum die USA die Welt führen sollten

08.10.2011 um 00:01
@Larry08
Sry jetzt hab ich das auch gefragt...


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Warum die USA die Welt führen sollten

08.10.2011 um 00:01
@Sidhe

Ich kann in dieser verallgemeinernden Form nicht erkennen was du meinst?


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Warum die USA die Welt führen sollten

08.10.2011 um 00:02
Zitat von SchandtatSchandtat schrieb:Sry jetzt hab ich das auch gefragt...
Kein Problem, Frage wurde bisher ja nicht vernünftig beantwortet. ;)


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Warum die USA die Welt führen sollten

08.10.2011 um 00:03
@Larry08
@Schandtat


Sorry, ich hab' jetzt auch keine Lust mehr auf ausführlichere Antworten. Is' ja nicht so, daß man sich nicht auch selber bilden könnte.


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Warum die USA die Welt führen sollten

08.10.2011 um 00:03
@Sidhe
Das Gesundheitssystem läuft meines Wissens in Deutschland ganz anders als in Amerika.
http://www.amrecht.com/herrmannvergleich2005.shtml (Archiv-Version vom 20.08.2011)


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Warum die USA die Welt führen sollten

08.10.2011 um 00:03
Rollen wir das Ganze doch mal ein wenig ausführlicher auf.

Warum die USA die Welt führen sollten, ist eine Frage, die nur mit der Betonung "WARUM sollten sie" richtig formuliert werden kann, weil es nämlich keinen einzigen vernünftigen Grund dafür gibt.

Hingegen die Frage "WILL die USA die Welt führen" eindeutig mit einem JA beantwortet werden kann.

Ich frage mich, was die heute noch unter den Folgen von Strahlenerkrankungen leidenden Japaner wohl davon halten würden, vor allem die Frauen die noch heute missgebildete Kinder gebären, die Vietnamesen, die Millionen von vernichteten Indianern, die als Sklaven missbrauchten Schwarzen, und und und.

Alles, wofür eine Demokratie steht, wird von den USA nicht eingehalten. Dadurch ist die Demokratie an sich unglaubwürdig geworden. Sie tun absolut garnichts um diesen Planeten zu schützen, ebensowenig wie für die Lebewesen die ihn bewohnen. Umweltschutz , Menschenrechte? Nein Danke, wir sind ja die USA, wir haben Waffen um unsere Probleme zu lösen. Mit Angst und Desinformation wird das Volk zum mit spielen gezwungen und wer nicht mit spielt, tja, die Folgen kennt man ja. Ein Armutszeugniss für die mächtigste Nation der Welt. Es gibt so viele Länder auf der Welt und niemand bietet ihnen die Stirn, bis es mal zu spät ist.



Mit welchem Recht düfren z.B. die USA und der "gute Westen" Atomwaffen in Hülle und Fülle besitzen, andere Länder aber nicht? Wer hat den USA das Recht gegeben, die Weltpolizei zu spielen und dabei selber mit allerschlechtestem Beispiel voran zu gehen? Was fällt ihnen ein, das Selbstbestimmungsrecht Anderer fremdbestimmen zu wollen?

Es ist objektiv gesehen vollkommen verständlich, daß sich die "isolierten" Länder ebenso eine wirksame Verteidigung zulegen wollen.
"Isoliert" bedeutet aber nichts anderes, als daß diese Länder nicht gewillt sind, eine weitere Marionette unter der Herrschaft der kapitalistisch-imperialistisch handelnden USA zu sein. Was die Zustände oder die Regierungsformen in so manchem Land nicht schönreden soll; - ihnen aber das Recht auf eigene Waffen absprechen?
Dieses Recht besitzt niemand und die sich aggressiv aufspielende USA samt ihren Anhängern sind mehr als irgendein "feindlicher Staat" dazu in der Lage, alleine durch ihre Arroganz das Armageddon herauf zu beschwören.
Wer bewußt die Identität anderer Völker zu sabotieren sucht, weil er sich vor deren Potenzial fürchtet, da es ihnen ihre ideologische Vormachtsstellung streitig machen könnte, der gehört nicht gerade zu den positiv erwähnbaren Seiten eines Landes.





Blicken wir nach Afghanistan:
Es handelt sich bei diesem Krieg um nichts weniger als einen amerikanischen Eroberungskrieg
aus wirtschaftspolitischen Motiven.
Wie war das...?
Angeblich waren die Terroristen die ins WTC gefolgen sind in Afghanistan ausgebildet worden.
Ist das ein Grund ein ganzes Volk mittlerweile an sie 10 Jahre mit Krieg zu überziehen?
Da stehen doch Ursache und Wirkung wohl in keinem Verhältnis zueinander.
Also muß man da einfach mal weiter denken und sich nicht von den volksverdummenden
Argumenten wie sie in den Medien propagiert werden abspeisen lassen.

Denken wir mal an den Irak.
Der wurde gleich als erster angegriffen nach dem WTC-Anschlag obwohl es keinen nachweislichen Zusammenhang mit dem WTC-Anschlag gab.
Später hieß es dann noch Irak habe Massenvernichtungswaffen...
Zu guter letzt entschuldigte man sich noch mit den Worten
"Sorry, der Irak hatte doch keine Massenvernichtungswaffen"
Da gab es dann aber bereits ein paar 1000 Iraker weniger.

Schauen wir uns doch mal die geostrategische Lage an :
Mit Afghanistan geriet auch das letzte an den Iran angrenzende Land unter amerikanischen Einfluß, wurde gewissermaßen zur Militärbasis.
So wie kurz davor Irak im Süden die Araber und Kuweitis (die mit dem von dem Amis inszenierten Angriff der Iraker nachhaltig von der "Wichtigkeit" der Stationierung von US-Streitkräften überzeugt werden konnten.
Und Pakistan haben sie ohnehin schon vorher unter ihren Fittichen gehabt.

Im Norden haben sie ohnehin die Türkei als "Freund"
Und neuerdings auch Aserbaidschan...ein weiteres ÖlLand.
Der Iran als letztes Land ausserhalb der amerikanischen Einflußsphäre ist also mittlerweile komplett umzingelt.
Wen wunderts, wenn sie die Atombombe wollen, wie sollten sie die nimmersatten Eroberer auch sonst in Schach halten können ?

Natürlich geht es einmal mehr um's Öl
Sie haben eigentlich schon beinahe alle Ölquellen des Nahen Osten unter ihre Kontrolle gebracht... bis auf die im Iran eben.
Also werden sie so lange Falschmeldungen in die Welt setzen bis wieder alle schreien
"NIEDERBOMBEN und EINMARSCHIEREN!!"
Ach ja, habe ich eigentlich schon erwähnt, daß sich unterhalb Afghanistan gigantische Ölvorkommen befinden ?
Nein, das habe ich mir nicht aus den Fingern gesaugt.
Das habe ich in einem Interview das seitens einer Zeitschrift mit Franz Alt geführt wurde.
Und wer ein bisschen Ahnung hat, weiß, daß man Franz Alt beim Wort nehmen kann.

Die Vorgehensweise der Amis auf ihrem Weg zur Weltherrschaft, müßte doch mittlerweile jeder mitbekommen haben.
Das geht doch schon seit Ende des 2.Wk's so.


Wenn man weiß, daß Saudi Arabien mit Kuweit das weltgrößte Erdölaufkommen besitzt, das drittgrößte Aserbeidschan ist und beide unter amerikanischer Kontrolle sowie Einfluß sind, sowie das Ölvorkommen in der Nordsee wahrscheinlich das viertgrößte in der Welt ist und weitgehend unter britischer Kontrolle steht, dann kann man sich mal nach dem zweitgrößten Erdölvorkommen der Welt erkundigen und siehe da, es ist der Irak.
Und was geschah, nachdem der Irak aus absichtlich vorgetäuschten Gründen feige des nachts angegriffen wurde, vor den Augen der UNO und der ganzen Welt? Das wissen wir ja alle, denn wen interessiert denn schon die UNO und die ganze Welt, sie sind letztlich ja auch vom Öl abhängig.
Also werden sie früher oder später sowieso den Mund halten..

Obama ist wie seine Vorgänger nur ein Hampelmann der lobbyistische Interessen unter lediglich schöneren Gewand verkauf, und sollte mal der eine oder andere in der Präsidentengeschichte der USA sich als mehr als eine Marionette erwiesen haben, dann ist er keines natürlichen Todes
Schon in den Anfangszeiten glänzte dieses Land mit seinen sogenannten Präsidenten mit ständigen Vertragsbrüchen gegenüber den Indianern und spielten sie auch gegeneinander aus um dem einen oder anderen -natürlich gegen Land - zu Hilfe zu eilen. Sie wurden bestochen und alkoholabhängig gemacht.
Sie holten sich Sklaven aus Afrika und drohten ihnen mit Tod, Folter und Verstümmelung, wenn sie ihnen nicht zu Willen waren. Was bei den Indianern nicht klappte, da diese keine Angst vor dem Tod hatten... aus Wut darüber fielen sie ausweichenderweise über ihre Frauen und Kinder her.

Ja dies ist Vergangenheit, aber die Gegenwart sieht nunmal nicht besser aus.
Den Irakkrieg hatten wir ja schon, der u.a. zur Beseitigung der selbst installierten Marionette Saddam, die nicht wirklich Gefahr darstellte, galt.
Nun reden sie ja schon seit einigen Jahren über den Iran, denn dieser bedeutet für den Amerikaner eine weit größere Gefahr, als irgendein arabisches Land, weil es der Iran damals vermochte, den muslimischen Geist der Araber zu wecken und das, obwohl er selbst kein arabisches Land war. Doch der Iran war in der Lage den Arabern zu beweisen, daß man sich, wenn man will, der amerikanischen Kontrolle (der Schah) entziehen kann. Dadurch bekamen sie Vorbildcharakter für die Anderen, vor allem, weil sie ihren wilden Hass und den motionen nicht so ausgeliefert waren wie die Araber es oft sind.

Die islamische Bewegung der Neuzeit wurde durch die Iraner ins Leben gerufen, und USA erkannten die Gefahr für sie darin, die ihre imperialistischen Pläne vereiteln könnte, und fingen an, Terroranschläge im namen des Iran zu veranlassen, da die anderen Länder, insbesondere Deutschland und Frankreich kein Problem mit dem Iran sondern sogar gute Beziehungen hatten, mußten sie erst "überzeugt" werden. Das liegt nun auch bereits in der Vergangenheit, hat aber bis heute zunehmende Folgen.

Denn am Iran wird für die USA und ihre Strategien kein Weg vorbei gehen, er ist gewissermaßen das letzte fehlende Puzzleteil. Undwas glaubt ihr, welches Land nördlich an den Iran angrenzt?!
Es ist sage und schreibe Aserbaidschan, welches sich die Amerikaner bereits still und heimlich nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion genommen haben.
Und genau da würde sich der Kreis schließen, bezüglich der relevanten Erdölvorkommen der Erde, und genau da würde mit dem Erdöl die angestrebte Weltherrschaft tatsächlich beginnen.

Den dummen Mob gibt es letztlich zwar auf beiden Seiten, aber darum geht es wie gesagt nicht.


Das Zünglein an der Waage welches wir nun ersehen können, kann einen Dominoeffekt bewirken, der nicht zu unterschätzen ist.
Und die weltpolitische Lage ist ein wenig ernster als viele es sich, auch durch einseitige Medienberichte, einreden lassen.

Ziel des von Amerika ausgehenden globalen Planes war und ist es natürlich, die ganze Welt "demokratisch" zu machen denn nur wo ein Machtvakuum ist, kann es auch mit der eigenen Macht gefüllt werden.
Aber hier gerät deren fein ausgeklügelter Plan in's Stocken, denn da wurde eben die Rechnung ohne den Wirt gemacht.
Und die Wirte heißen in erster Linie China und Russland sowie der Islam.
Das sind Wirte deren Macht nicht ganz unwesentlich zu nennen ist.
Und wenn man beobachtet, wie sehr diese Mächte in unseren Medien als "böse" und schlecht dargestellt werden, kann einem ein eiskalter Schauer über den Rücken laufen, denn man beschwört dadurch ihren Unmut und das sogar verständlicherweise ...

Iran war schon vor Jahren das erklärte nächste Angriffsziel und es ist nur eine Frage der Zeit, auch wenn sie ihre Aufmerksamkeit zunächst auf Libyen lenken lassen.
Indes haben Iran und Pakistan bereits vor einigen Jahren ein Abkommen über den Bau einer Pipeline von Iran nach Pakistan unterzeichnet. Ich gebe zu bedenken, daß Pakistan eine Atommacht ist und an Indien grenzt - ebenfalls eine Atommacht.
Die Russen sind keineswegs davon angetan, daß immer mehr Natoländer an ihren Grenzen wie Pilze aus dem Boden schießen; Russland kann dies nur als Provokation ansehen.
Es gibt Treffen und Verhandlungen zwischen Russland und China, deren Inhalt nicht an die Weltöffentlichkeit dringt, aber es ist allgemein bekannt, daß die Chinesen den Amis auch nicht gerade wohl gesinnt sind.
Was immer Amerika mit Nordkorea anfangen will, es grenzt an China, und die Nordkoreaner haben den Amis unmißverständlich zu erkennen gegeben, daß der erste Waffeninspekteur, der das Land betritt, sofort liquidiert wird.
Ein von Korea geforderter Nichtangriffspakt wurde von den Amerikanern nicht akzeptiert. Sie wollen keinen Frieden, egal wie sehr sie der Welt das Gegenteil verkaufen, das heißt sie wollen ihn schon, aber nur zu ihren Bedingungen.

Die pakistanische Militärdiktatur ist zwar amerikafreundlich, hat aber keine Unterstützung im moslemischen und amerikafeindlich gesinnten Volk. Deshalb wird sie sich auf Dauer nicht halten können. Die meisten Taliban halten sich dort auf und werden von den Einheimischen gedeckt.
Fast alle erdölproduzierenden Länder der Welt stehen bereits unter amerikanischer Kontrolle. Der Iran ist mehr als einmal als erklärtes Ziel genannt worden, es war bereits von einer nicht genehmigten Atomwaffenproduktion (natürlich von den Amis nicht genehmigt) im Iran die Rede.

Nimm' dir mal einen Globus zur Hand und schaue dir Iran und Nordkorea an.
So gut wie alles was dazwischen liegt ist amerikafeindlich gesinnt und verfügt über Atomwaffen.
Fangen wir beim Iran an: hat ein Weltraumprogramm angekündigt und will "Atomreaktoren" bauen - (Iran ist ein Land mit reichem Erdölvorkommen).

Pakistan: grenzt an den Iran, hat Atomwaffen und ist iranfreundlich und (die Bevölkerung) amerikafeindlich gesinnt, hat derzeit großes Eigeninteresse zu einem vernünftigen Verhältnis mit Indien zu kommen.

Indien ist ein weiteres Atomwaffenland mit Millionen von potenziellen Soldaten, es grenzt an Pakistan und jeder Atomschlag gegen Pakistan würde unweigerlich das Risiko einer Ausweitung der Radioaktivität auf das bevölkerungsreichste Land der Welt nach sich ziehen.
Indien aber grenzt auch an China, das eine Atommacht, amerikafeindlich und ein riesiges Land ist. Es klingt eine Äußerung von Mao durch, der seinerzeit behauptete, er könne ohne Probleme ein 2 Millionen starkes Heer aufstellen.
China wiederum grenzt im Westen an Russland und im Osten an Nordkorea.

Nun schaut euch diese riesige Gegenmacht auf dem Globus an, die keine wäre, wenn sie nicht permament proviziert würde, und schaut euch daraus resultierend diesen amerikanischen Größenwahn an!

Denn was ich damit zum Ausdruck bringen will ist, daß sich angrenzend an den Krisenherd "Irak" und "Afghanistan" eine Kette von bevölkerungs - und damit soldatenreichen Ländern mit Atomwaffen von Iran bis Nordkorea auftut; und ein weiterer gemeinsamer Punkt ist, daß sie allesamt amerikafeindlich eingestellt sind.

Die Welt ist ein Pulverfass geworden und der Amerikaner spielt mit der Lunte.
Er hat mit dem irak das vorletzte erdölproduzierende land das von amerika unabhängig gehandelt hat besetzt.
Es bleibt nur noch Iran als von Amerika unabhängiges erdölproduzierendes Land.
Wenn man weiß, daß der Iran sein Erdöl überwiegend nach Asien exportiert, dann wird der ganze ernst der Lage erst offensichtlich, denn es ist kaum anzunehmen, daß bevölkerungsreiche Staaten, die über Atomwaffen verfügen, sich das so ohne weiteres bieten lassen werden.
Sie müssen keine Angst vor Amerika haben, und sollten sie auch noch Differenzen untereinander haben, so wären diese schnell beseitigt, wenn man erst einmal den gemeinsamen Feind erkannt hat.

Ich würde auch die gesamte arabische Welt und Russland dazuzählen, denn auch sie sind sich darin einig, daß nicht zugelassen werden kann, daß der Ami durch den Besitz des gesamten Erdölaufkommens der Welt die Weltherrschaft an sich reißt, und dies wäre bei einer Besetzung des Irans der Fall. So ergibt auch die "freundliche" Gesinnung Lybien gegenüber einen tieferen Sinn, wenn man sich dadurch Verbündete erhofft, denn die gesamte moslemische Welt schwört sich mehr und mehr auf den Ami ein.


Für die Europäer als Verbündete der USA wären Russland und die Araber gefährlich, da sie zusammengenommen an Waffen und Militärpotenzial den Europäern mehr als ebenbürtig wären. Als Verbündeter der USA sind die Europäer automatisch mittendrin und müßten schon um den Amis den Nachschub und die Logistik zu vereiteln besetzt, wenn nicht sogar zerstört werden, um den USA keine Landungsmöglichkeiten auf dem eurasischen Kontinent zu bieten. Versteht ihr nun, warum ich neulich anderswo sagte, Deutschland müsse sich unbedingt aus allem raushalten, sich von Amerika loslösen und Neutralität anstreben?!? Begreift ihr das Ausmaß und die persönlichen Folgen für jeden von uns, die aus der untertänigen und willigen Haltung Europas, und Deutschlands..., den USA gegenüber entstehen können?
Und das alles, weil die Amis die halbe Weltbevölkerung so sehr mit Lügen einlullen, daß sie gar nicht merken, daß sie nur Spielfiguren auf einem Schachbrett sind.
Es ist ein furchtbarer Anblick.
Nicht zu vergessen eine Aussage eines ehemaligen Präsidenten oder Staatsmannes der USA, der da sagte, der 3. Weltkrieg würde nicht in den USA sondern in Europa stattfinden...
Unsere Informationen, was die Haltung der genannten Länder betrifft, sind sehr dürftig und werden falsch in den Medien wiedergegeben.


Die wesentliche Frage, besteht meiner Ansicht nach darin, inwieweit es Obama bzw seinen Auftraggebern gelingen wird, Russland gegen China auszuspielen oder einen der beiden auf seine Seite zu ziehen. Pläne diesbezüglich bestehen schon lange und kommen aus einer Fraktion, der ausgerechnet Zbigniew Brzezinski (rein zufällig Berater von Obama) angehört und die/der die Welt als ein großes Schachbrett der eigenen Interessen ansieht.

Falls es (das Ausspielen) den USA nicht gelingt - und das ist das Wahrscheinlichere - läßt die Gesamtsituation und damit der Plan der tatsächlichen Drahtzieher keine Alternative zu einem dritten Weltkrieg zu.
Erste Vorbereitungen dazu finden auch schon seit längerem statt und es ist nur eine Frage der Zeit, bis USA einen Weg gefunden zu haben glaubt, wie man ihn mit möglichst wenigen Verluste auf der eigenen Seite siegreich bewerkstelligen kann.
Denn der Amerikahass auf der Welt ist weitaus schlimmer und größer als es die westliche Welt ahnt. Wir aber werden eingelullt und mit falschen Informationen versorgt und wie man sehen kann funktioniert diese Maschinerie prächtig, solange man ein plakatives Feindbild erschafft, folgen viele willig....

Denn amerikanische Politik konzentriert sich immer zunächst darauf, in anderen Ländern für Gegensätzlichkeiten und Unklarheit zu sorgen.
Das bringt eine gewisse Führungsschwäche und Beeinflußbarkeit hervor.
Daß sich der Hauptteil der westlichen Zivilisation trotzdem immer noch so leicht herum manipulieren läßt - unbegreiflich.





Aber sie haben den Bogen längst überspannt, die anderen bereiten sich bereits auf den dritten Weltkrieg vor. Und wenn der ausbricht, was soll dann mit Europa passieren? Werden die USA ihnen helfen? Sicher nicht, da sie mit eigenen Problemen beschäftigt wären, 70% der europäischen Streitmächte sind aber USA-gestützt. Sieht nicht so gut aus.
China baut schon seit Jahren an einer gigantischen unterirdischen Stadt. Rechnen sich da etwa ein paar feine Herren aus, einen Atomkrieg zu überleben? Merkwürdig, oder?



Das Ganze wird sich zu Tode laufen bzw selbst zerstören, weil sie die
Eigendynamik wie sie sich unter anderem auch in den global-finanziellen Schwankungen
zeigt, bei weitem nicht im Griff haben und auch nicht haben werden.

Der Untergang des amerikanischen Imperiums wird kommen und er ist auch schon auf einem guten Weg.
Das Problem dabei ist allerdings, daß wir ein Bestandteil dieses Imperiums sind...


Ist es denn wirklich schwer zu begreifen, daß durch eine solche Macht niemals(!!) ein Weltfrieden erreicht werden kann? Es wird immer Benachteiligte geben und solche die entscheiden, wer gut und wer böse ist.
Wir sehen hier, daß die amerikanische Indoktrination, die auch bundesweit durch die deutschen Medien populiert wird, ihre reichen Früchte trägt. Im Zeitalter der Aufklärung dürfte es eigentlich keinen Menschen mehr geben, der an eine "Achse des Bösen" glaubt, keinen Menschen der annimmt, es gäbe ein Islamismusproblem das Amerika lösen könnte, denn eine ehrliche und sachliche Beschäftigung mit der Sachlage muß jeden klar denkenden Menschen eines Besseren belehren.
Wer z.B. in das angebliche Islamismusproblem tiefer eindringt wird feststellen, daß der Zorn der im nahen Osten lebenden Menschen erst durch die unberechtigten Aggressionen Amerikas ihnen gegenüber entstanden ist. Wer will den "Bösen" dies verübeln?

Was ich hier lese ist das Ergebnis einer Gehirnwäsche, es werden die von Amerika aufgebauten Feindbilder wie Russland, der nahe Osten etc. gedankenlos übernommen. Ist es euch, liebe Amerikafreunde, nicht unwohl dabei, stets die Meinung von anderen anzunehmen und nicht wirklich selber zu denken? Bemerkt ihr euer Sklavendasein, eure innere Unfreiheit nicht?
Mir scheint hier gibt es Menschen, die lieber in einem kontrollierten Überwachungsstaat leben würden, der ihnen alles aufoktroyiert, wenn sie dafür nur einen warmen Sessel unter ihrem *rsch bekommen. Denn mit Speck fängt man bekanntlich Mäuse.

So wacht doch auf! Wenn euer Anliegen, eine friedliche Welt zu erreichen, tatsächlich echt und aus Menschenliebe geschehen sollte, dann müßt ihr eure Perspektive unbedingt erweitern. Die Welt besteht aus MENSCHEN die Angst, Hunger, Durst haben, die lieben, die weinen und trauern, die sich sorgen um ihre Familien und die einfach nur ihr eigenbestimmtes Leben leben möchten. Es gibt nicht den guten und den bösen Teil der Welt - dies sind euch eingepflanzte Konstrukte damit ihr zu willigen Werkzeugen des Imperialismus werdet.


Es wäre schön, wenn einige mehr mal zu dieser Erkenntnis kommen würden und kapieren worum es eigentlich wirklich geht und wozu die Medien benutzt werden bzw die Medien das Volk verblöden.
Das ist der tatsächliche Stand der Dinge und viele Menschen fallen immer noch auf das Märchen von einer in Gut und Böse geteilten Welt herein, nicht merkend, daß sie dadurch in's Schlachthaus geführt werden.
Denn die Wahrheit ist so unglaublich, daß sie niemand glauben wird .... nicht wahr?! Man könnte bei soviel Bosheit die die ganze Welt verdunkelt durchdrehen.



Wer dies alles für eine große Verschwörungstheorie hält, der lese sich einfach sachlich die aufgeführten Argumente an und überlege eigenständig und ohne Vorbehalte -- wenn er denn an der Wahrheit interessiert ist. Denn wer trotz dieser unbestreitbaren Sachverhalte weiterhin der Meinung ist, Amerika solle die Welt auf "ihre Art" führen, der ist entweder ebenso ein Verbrecher wie die Strippenzieher oder ein bemitleidenswerter Blinder.
Denn wer es nicht sehen will und sowieso zu träge oder ausserstande ist, die öffentlich propagierte Medienmeinung zu hinterfragen, für den werden die Amis immer die gottgesandten Helfer bleiben.
Das ist das einfache an der Demokratie, man muß nur die Dummköpfe überzeugen, denn sie sind immer in der Mehrheit.

Und wer immer noch daran festhält, daß die USA die Welt führen sollten, oder daß sie in irgendeiner Weise der Welt Gutes bringen würden, der spuckt damit in das Gesicht von Milliarden Menschen und allem Menschlichen überhaupt.
Und um das auch deutlich klarzustellen: ich spreche immer von den politischen imperialistischen Interessen, nicht vom Volk!

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GN8.


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Warum die USA die Welt führen sollten

08.10.2011 um 00:12
@Sidhe Vielleicht etwas kürzer?


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Warum die USA die Welt führen sollten

08.10.2011 um 00:20
@Sidhe
Zitat von SidheSidhe schrieb:Sorry, ich hab' jetzt auch keine Lust mehr auf ausführlichere Antworten. Is' ja nicht so, daß man sich nicht auch selber bilden könnte.
Ähm ja, ok.^^
Zitat von SidheSidhe schrieb:Alles, wofür eine Demokratie steht, wird von den USA nicht eingehalten. Dadurch ist die Demokratie an sich unglaubwürdig geworden. Sie tun absolut garnichts um diesen Planeten zu schützen, ebensowenig wie für die Lebewesen die ihn bewohnen. Umweltschutz , Menschenrechte? Nein Danke, wir sind ja die USA, wir haben Waffen um unsere Probleme zu lösen. Mit Angst und Desinformation wird das Volk zum mit spielen gezwungen und wer nicht mit spielt, tja, die Folgen kennt man ja. Ein Armutszeugniss für die mächtigste Nation der Welt. Es gibt so viele Länder auf der Welt und niemand bietet ihnen die Stirn, bis es mal zu spät ist.
Eine Demokratie steht in erster Linie für:
das Ideal einer durch die Zustimmung der Mehrheit der Bürger und die Beteiligung der Bürger legitimierten Regierungsform, der „Volksherrschaft“. Diese Idealvorstellung wird in Demokratietheorien konkretisiert, die jeweils eine bestimmte Vorstellung von Demokratie beinhalten: so die direkte Demokratie, repräsentative Demokratie, Demarchie, Radikaldemokratie oder Basisdemokratie.

Andererseits bezeichnet Demokratie einige tatsächlich existierende politische Systeme, die sich – unter anderem – durch freie Wahlen, das Mehrheitsprinzip, politische Repräsentation, den Respekt politischer Opposition, Verfassungsmäßigkeit und den Schutz der Grundrechte (bzw. nur den Staatsbürgern vorbehaltene Bürgerrechte) auszeichnen.
Und nichts von dem genannten wird von den USA eingehalten? Wohl eher nicht.
Zitat von SidheSidhe schrieb:Es handelt sich bei diesem Krieg um nichts weniger als einen amerikanischen Eroberungskrieg
aus wirtschaftspolitischen Motiven.
Genau, die Pipeline die nirgends zu sehen ist und die ganzen Bodenschätze, die die Chinesen sich krallen.
Zitat von SidheSidhe schrieb:Denken wir mal an den Irak.
Der wurde gleich als erster angegriffen nach dem WTC-Anschlag obwohl es keinen nachweislichen Zusammenhang mit dem WTC-Anschlag gab.
Hab ich was verpasst?
Zitat von SidheSidhe schrieb:Mit Afghanistan geriet auch das letzte an den Iran angrenzende Land unter amerikanischen Einfluß, wurde gewissermaßen zur Militärbasis.
Afghanistan wird keine Militärbasis werden.
Zitat von SidheSidhe schrieb:So wie kurz davor Irak im Süden die Araber und Kuweitis (die mit dem von dem Amis inszenierten Angriff der Iraker nachhaltig von der "Wichtigkeit" der Stationierung von US-Streitkräften überzeugt werden konnten.

Von den USA inszenierter Angriff der Iraker??? Ja ne is klar, können sich top verkleiden diese amerikanischen Soldaten.^^

Der Rest ist ja das Übliche. Öl, Weltherrschaft, Russland und China, 3. Weltkrieg usw.

Die Realitäten sind da wesentlich unspektakulärer.


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Warum die USA die Welt führen sollten

08.10.2011 um 00:23
@Sidhe
Zitat von SidheSidhe schrieb:Ich frage mich, was die heute noch unter den Folgen von Strahlenerkrankungen leidenden Japaner wohl davon halten würden, vor allem die Frauen die noch heute missgebildete Kinder gebären, die Vietnamesen, die Millionen von vernichteten Indianern, die als Sklaven missbrauchten Schwarzen, und und und.

Alles, wofür eine Demokratie steht, wird von den USA nicht eingehalten. Dadurch ist die Demokratie an sich unglaubwürdig geworden. Sie tun absolut garnichts um diesen Planeten zu schützen, ebensowenig wie für die Lebewesen die ihn bewohnen. Umweltschutz , Menschenrechte? Nein Danke, wir sind ja die USA, wir haben Waffen um unsere Probleme zu lösen. Mit Angst und Desinformation wird das Volk zum mit spielen gezwungen und wer nicht mit spielt, tja, die Folgen kennt man ja. Ein Armutszeugniss für die mächtigste Nation der Welt. Es gibt so viele Länder auf der Welt und niemand bietet ihnen die Stirn, bis es mal zu spät ist.
Die als Sklaven missbrauchten Schwarzen und die Indianer sind natürlich ein klares Unrecht, welches aber längst auch von den USA als solches anerkannt ist und sich daher auch nicht wiederholen wird. Die Vietnamnesen und insbesondere die Japaner die du erwähnst unterstreichen jedoch meine These, dass heute offenbar geglaubt wird, dass man behaupten kann was man will, wenn es sich nur gegen Amerika richtet. Die Geschichte und einige immernoch lebende Zeitzeugen lehren uns, dass Amerika in den Japanern einen erbarmungslosen Feind hatte, der sich sicherlich kein bisschen um Menschenrechte scherte. Das die Atombombe eine schreckliche Waffe ist wird heutzutage regelmäßig zum Vorwand genommen das Leiden von tausenden Amerikanischen Soldaten zu ignorieren, die gekämpft haben, nicht etwa um Japan zu erobern, sondern, zumindest anfänglich, um China zu befreien. Diese Menschen mussten unter Kz-artigen Bedingungen die Gefangenschaft der Japaner ertragen. Sie mussten erleben wie ihre Freunde Massenweise von Japanischen Soldaten getötet wurden. Versetz dich dochmal in die Lage von jemandem, der erwartet dieses Gemetzel dadurch zu gewinnen das der Feind endlich aufgibt wenn er seine Unterlegenheit sieht und dann bemerken muss, dass das Gegenteil eintritt: Die Japaner kämpfen bis zum letzten Mann, foltern gefangene auf grausamste Weise zu Tode um ihre Gegner abzuschrecken. Japanische Verwundete die von amerikanischen Sanitätern behandelt werden sollen sprengen sich im Lazarett mit versteckten Granaten in die Luft um noch ein paar feindliche Ärtzte mitzunehmen., oder töten ihre Frauen und Kinder um sie nicht den Amerikanern in die Hände fallen zu lassen.
Wenn man einmal diese Art zu kämpfen erlebt hat bleiben einem noch zwei Möglichkeiten: Entweder seine Macht mit der Atombombe endgültig zu demonstrieren, oder das ganze Land zu vernichten.
Klar, die Atombombe ist furchtbar, aber die Japanische Devise war nunmal kämpfen bis zum letzten Mann. Und das hätte ohne die Atombomben die Entvölkerung Japans bedeutet.

Entschuldige bitte diesen kleinen geschichtlichen Exkurs, aber ich habe mich früher schon sehr lange mit dem Thema beschäftigt und reagiere deshalb sehr empfindlich wenn es falsch und einseitig dargestellt wird. Leider muss ich feststellen, dass dies immer häufiger der Fall ist. Und da dies viel zu wenig kritisiert wird, unterstützt das, denke ich, meine Ansicht das man heutzutage überall kritiklos gegen Amerika sagen kann was man will.


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Warum die USA die Welt führen sollten

08.10.2011 um 00:25
Zitat von SidheSidhe schrieb:Natürlich geht es einmal mehr um's Öl
Sie haben eigentlich schon beinahe alle Ölquellen des Nahen Osten unter ihre Kontrolle gebracht... bis auf die im Iran eben.
Also werden sie so lange Falschmeldungen in die Welt setzen bis wieder alle schreien
"NIEDERBOMBEN und EINMARSCHIEREN!!"
Ach ja, habe ich eigentlich schon erwähnt, daß sich unterhalb Afghanistan gigantische Ölvorkommen befinden ?
Nein, das habe ich mir nicht aus den Fingern gesaugt.
Das habe ich in einem Interview das seitens einer Zeitschrift mit Franz Alt geführt wurde.
Und wer ein bisschen Ahnung hat, weiß, daß man Franz Alt beim Wort nehmen kann.
Bei Wiki steht das hier über ihn:
Einige Umweltexperten kritisieren, dass Alt häufig unausgegorene Ideen und Scheinlösungen propagiere, ohne ökologische und sonstige Bedenken etwa aus anderen Fachrichtungen zu berücksichtigen. Ein Beispiel dafür sei Alts Engagement in den 1990er Jahren für einen großflächigen Chinaschilfanbau.
Alts Jesusbild wird von Theologen als einseitige und wohlfeile Projektion aktueller ideologischer Vorstellungen kritisiert: der pazifistische Jesus, der ökologische Jesus, der feministische Jesus. Darüber hinaus wird ihm vorgeworfen, er spiele den Gott des Neuen Testaments als „Gott der Liebe“ gegen den Gott des Alten Testaments als „Gott der Rache und des Krieges“ aus, was nicht nur Juden und Vertreter des jüdisch-christlichen Dialogs als antijudaistisches und antisemitisches Gedankengut kritisierten.[10]
Nach Ansicht vieler Kritiker versäume Alt eine Abgrenzung zu rechtsextremen Ideologien (siehe Veröffentlichungen u. a. in der Nationalzeitung). Er nehme damit in Kauf, dass sein prominenter Name für die Imagewerbung rechtsextremer Organisationen benutzt werde. Alt entgegnet den Vorwürfen, dass er selber mit rechtsextremen Organisationen nichts zu tun habe, dass man sich mit ihnen aber auch auseinandersetzen müsse, da die dortigen Mitglieder und die Leser dieser Zeitungen auch Menschen seien. Die ehemalige Grünenpolitikern Jutta Ditfurth stellte Alt als Rechtsextremisten dar und bezeichnete ihn als „chronisch lächelnden Antisemiten“ und „scheinheilig“.[11]
_______________________
Generell schäumt der Text nur so von Falschinformationen und dem Klischee, Amerika böse Imperialmacht und alle anderen nur jene, die sich dem entgegensetzen.


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Warum die USA die Welt führen sollten

08.10.2011 um 00:30
@Sidhe
Zitat von SidheSidhe schrieb:Denken wir mal an den Irak.
Der wurde gleich als erster angegriffen nach dem WTC-Anschlag obwohl es keinen nachweislichen Zusammenhang mit dem WTC-Anschlag gab.
Später hieß es dann noch Irak habe Massenvernichtungswaffen...
Soweit ich weiss hies es NUR der Irak hat Massenvernichtungswaffen. Das der 11. September als Begründung für den Einmarsch im Irak genannt wurde wusste ist mir bis jetzt nicht aufgefallen.
Ich muss dir natürlich recht geben, dass die Lüge mit den Massenvernichtungswaffen nicht zu rechtfertigen ist.
Trotzdem finde ich, dass du (wie die meisten anderen) außer acht lässt, dass vor dem Einmarsch der Amerikaner ein Völkermörder im Irak geherrscht hat. Das wird allerdings gerne unter den Tisch gekehrt, weil das ein positives Licht auf den Krieg wirft, und das wollen die Leute heutzutage offenbar einfach nicht. Beliebter ist da die Version von einem wirtschaftlich motiviertem Krieg, wobe jedoch außer acht gelassen wird, dass die wirtschaftlichen Gewinner nicht die USA, sondern China waren.


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Warum die USA die Welt führen sollten

08.10.2011 um 00:34
Einfach unglaublich, wie hier dem Iran Atomwaffen zugesprochen und die krudesten Verschwörungstheorien ausgerollt werden.


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Warum die USA die Welt führen sollten

08.10.2011 um 00:43
@Schandtat
Zitat von SchandtatSchandtat schrieb:Trotzdem finde ich, dass du (wie die meisten anderen) außer acht lässt, dass vor dem Einmarsch der Amerikaner ein Völkermörder im Irak geherrscht hat.
Ich bin beeindruckt, 10 Jahre Reaktionszeit... das Kurdenmassaker war der US-Regierung doch scheißegal, man hat es doch sogar relativiert.

Der 9/11 diente insofern spaeter als Vorwand, da man behauptete Saddam wuerde Al-Qaida unterstuetzen, ebenfalls eine dumm-dreist-falsche Behauptung, die waren sich Spinnenfeind.

Erst ne ganze Weile spaeter hat man dann die Demokratisierung angefuehrt, wie passend.
Zitat von SchandtatSchandtat schrieb:Beliebter ist da die Version von einem wirtschaftlich motiviertem Krieg
HaHa... Dann schau Dir mal die widerlichen, amerikanisch-neoliberalen Think Tanks und ihre Ideeen an, die mit Bush an die Macht kamen, bei denen waren Wirtschaftlich-Politische Hegemonialansprueche sehr wohl vertreten... Die Iraker haben dann bloß nicht mitgespielt.


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Warum die USA die Welt führen sollten

08.10.2011 um 00:48
Zitat von krijgsdanskrijgsdans schrieb:Ich bin beeindruckt, 10 Jahre Reaktionszeit... das Kurdenmassaker war der US-Regierung doch scheißegal, man hat es doch sogar relativiert.
Eine Demokratie hat es so an sich, dass sie verschiedene Regierungen vorbringt mit verschiedenen außenpolitischen Richtlinien. Ich hoffe, du weisst aber, dass führende Neokonservative schon damals wie später die US-Regierung aufforderten Saddam zu beseitigen?


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08.10.2011 um 00:48
@krijgsdans
Zitat von krijgsdanskrijgsdans schrieb:Ich bin beeindruckt, 10 Jahre Reaktionszeit... das Kurdenmassaker war der US-Regierung doch scheißegal, man hat es doch sogar relativiert.
Und? Hättest du deshalb lieber gesehen das Saddam weiter über das Land regiert?
Und woher willst du wissen das es den Amerikanern scheissegal war? Woher willst du wissen ob die langsame Reaktion auf das Massaker nicht aus anderen Gründen so langsam war?
Zitat von krijgsdanskrijgsdans schrieb:HaHa... Dann schau Dir mal die widerlichen, amerikanisch-neoliberalen Think Tanks und ihre Ideeen an, die mit Bush an die Macht kamen, bei denen waren Wirtschaftlich-Politische Hegemonialansprueche sehr wohl vertreten
Tut mir leid, ich kenn mich da nicht so aus. Wen genau meinst du?


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Warum die USA die Welt führen sollten

08.10.2011 um 01:10
Ich glaube fast, bei den Vertretern des Führungsanspruches der USA geht es um etwas ganz anderes, nämlich, so meine Vermutung nach dem Durchblättern dieses Threads, um eine Art archetypische Vaterfigur, um einen starken Mann, oder um eine starke Macht, der man sich anhängen kann, in einem egal wie, eingefassten Rahmen!

Fakt ist doch, wenn einer führen will, Vorbild sein will, sich als Dreh -und Angelpunkt der Welt und mit einer universellen Moral versehen sieht, dann sollte er es auch Vorleben und genau da versagen die USA.

Aber zurück zu meiner Einleitung:

Die USA führen Kriege, meist vorgeblich zur Befreiung anderer, völlig selbstlos. Was so einfach nicht stimmt. Denn es geht um Sicherung von strategisch wichtigen Punkten, um Expansion, um territoriale Ausdehnung und um politischen Einfluss.

Die Moral lassen wir mal außen vor. Jedenfalls können sich die USA leisten, die Weltgemeinschaft zu belügen, können gewählte Präsidenten aus dem Amt bomben, können Menschenjagden mit menschenrechtswidriger Tötung veranstalten und ihr politischer Führer, Mr. President bekommt den Friedensnobelpreis einfach schon mal, weil er nett lächeln kann.

Ich glaube das ist, was die meisten dazu bringt, sich den USA bedingungslos an den Hals zu werfen. Egal, welche moralisch, ethischen, oder militärpolitischen Begründungen da vorgeschoben werden.

Die USA sieht sich als Weltpolizei, als Sheriff und schnellster Schütze des Westens. Das beeindruckt eben. Wie der Held in einem Actionfilm, dessen Motive letztlich auch egal sind, wenn er nur cool genug ist, sein Ding gegen alle Widerstände durchzuziehen.


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