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Quo vadis, FDP?

480 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: FDP ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Quo vadis, FDP?

28.05.2021 um 11:21
Zitat von paranomalparanomal schrieb:Welche Berufserfahrung?
Die als Strafverteidiger. Ich denke, er kennt das Strafrecht besser als du.


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Quo vadis, FDP?

28.05.2021 um 11:22
@Calligraphie


Nein - mein Ansatz ist ein ganz anderer.

Baerbock hat Gelder von Ihrer Partei bekommen - die sie komplett öffentlich auch vertritt, dh man braucht hier nicht vermuten, das es irgendwelche Schattenmänner gibt, die versuchen durch finanzielles Engagement Einfluss zu erkaufen.

Leute wie Kubicki, Ramsauer und wie sie alle heißen, bekommen diese Gelder von externen Personen, da ist die Sachlage der Einflussnahme ganz anders. Bei Baerbock wird ein Fass aufgemacht, während Ramsauer und Kubicki sich seit Jahren nicht zu den Herkünften des Geldes äußern wollen.


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Quo vadis, FDP?

28.05.2021 um 11:25
Zitat von BauliBauli schrieb:Die als Strafverteidiger. Ich denke, er kennt das Strafrecht besser als du.
Kubicki ist Steuerstrafverteidiger - schon speziell. Das er damit automatisch das Strafrecht im Ganzen besser kennt als andere ist fraglich.


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Quo vadis, FDP?

28.05.2021 um 14:48
Zitat von CalligraphieCalligraphie schrieb:Schade, daß du dich genau der abwertenden stilistischen Methoden bedienst, die hier andernorts immer anderen vorgeworfen werden.
Jo, nennt man auch: "jemandem etwas vor Augen führen".
Zitat von BauliBauli schrieb:Die als Strafverteidiger. Ich denke, er kennt das Strafrecht besser als du.
Bestreite ich nicht, aber macht das nun einen guten Politiker aus einem oder die geistige Tieffliegerei der FDP irgendwie weniger albern?


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Quo vadis, FDP?

28.05.2021 um 16:52
Zitat von paranomalparanomal schrieb:Bestreite ich nicht, aber macht das nun einen guten Politiker aus einem oder die geistige Tieffliegerei der FDP irgendwie weniger albern?
@paranomal

Es bedeutet zunächst mal dass er ein Hochschulstudium wirklich abgeschlossen hat. Das alleine unterscheidet ihn von manch anderen Politikern.

Es bedeutet weiterhin dass er beruflich im wahren Leben Fuß gefasst hatte und kein reines innerparteiliches Gewächs ohne sonstige Meriten ist

Wenn das Programm der FDP Tieffliegerei wäre dann sind aber viele andere mit der U Bahn unterwegs.


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Quo vadis, FDP?

28.05.2021 um 17:31
@paranomal
Schade, daß Du nicht ohne Abwertungen auskommst. Warum bedarf es eigentlich immer solcher Schlagworte um Abneigungen gegen einen politischen Mitbewerber auszudrücken.
Meinst du, eine von dir favorisierte Partei würde durch solche Argumente auch nur eine Stimme mehr bekommen?
Niemand glorifiziert hier die FDP. Warum auch. Aber noch stehen sie auf der Menuekarte zu den Wahlen und das zur Zeit mit einigem Zuwachs.
Ich glaube nicht, dass dieser Zuwachs dem Umstand von vollumfänglicher geistiger Tieffliegerei geschuldet ist.

Viel interessanter dabei wäre doch deine Definition von Tieffliegerei in Bezug auf eine Partei. Wo ordnest du alle anderen Parteien ein?
Wer wäre Hochflieger nach deinen Maßstäben und welche wären das.


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28.05.2021 um 19:42
Zitat von CalligraphieCalligraphie schrieb:Nun kann ich nicht so viel zum Thema lobbyarbeit beitragen. Das es nichts Illegales ist sollte klar sein. Das einige damit über die Gebühr reich werden ist auch bekannt. Sollte man das zukünftig mal überdenken? Dass Abgeordnete aus der Gunst ihres Mandats so derartig Profit schlagen? Transparenz und Register wird evtl zukünftig dazu beitragen, dass nicht mehr solche Summen da fließen. Nur leider scheinen ja nicht alle bisher Transparenz herstellen zu wollen.
Der Ehemann von Annalena B. ist zum Beispiel Spitzenlobbyist.

Wird ihm das angekreidet oder gar seiner Gattin?
Ne, im Gegenteil.

Man kann von Lobbyismus halten was man will -- ich finde ihn sogar notwendig -- wenn ich auch für mehr Transparenz plädiere.
Das Gegenteil von Lobbyismus wäre Korruption -- und da sollte man gefälligst die finger von lassen.

Lobbyarbeit ist nämlich per se weder verwerflich, falsch nochschädlich.

Frag mal Behinderte, Blinde, Kinder -- wo wären ihre Rechte ohne Lobbyarbeit???


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Quo vadis, FDP?

31.05.2021 um 14:18
Zitat von CalligraphieCalligraphie schrieb:Meinst du, eine von dir favorisierte Partei würde durch solche Argumente auch nur eine Stimme mehr bekommen?
Nö, ich favorisiere keine Partei. Ich gebe den konservativen Polemikern nur ihre eigene Medizin.
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Es bedeutet zunächst mal dass er ein Hochschulstudium wirklich abgeschlossen hat. Das alleine unterscheidet ihn von manch anderen Politikern.
Ja, nur ist das trotzdem keine Seltenheit im politischen Spielfeld.
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Es bedeutet weiterhin dass er beruflich im wahren Leben Fuß gefasst hatte und kein reines innerparteiliches Gewächs ohne sonstige Meriten ist
Und inwieweit qualifiziert einen das nun pauschal für die Aufgaben eines Berufspolitikers? Das ist schließlich kein Hobby, sondern eine Haupterwerbstätigkeit. Ich traue denjenigen, die nicht jahrzehntelang in irgendwelchen Unternehmensstrukturen gesteckt haben einen weitaus frischeren Blick auf die Dinge zu (mal so als Gegenthese).
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Wenn das Programm der FDP Tieffliegerei wäre dann sind aber viele andere mit der U Bahn unterwegs.
Naja, man schaue halt mal nach SH und dort die von der FDP und CDU verbrochene Begründung zur Glücksspiellegalisierung an. Das ist ja an ideologischer Einfältigkeit kaum zu überbieten. Das mag nur ein Beispiel sein, aber zeigt ganz klar, dass sich der Namensbestandteil "Freie" wohl tatsächlich nur noch auf die wirtschaftlichen Aspekte (aus Unternehmersicht) bezieht.


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Quo vadis, FDP?

31.05.2021 um 14:22
Zitat von SeidenraupeSeidenraupe schrieb:Das Gegenteil von Lobbyismus wäre Korruption -- und da sollte man gefälligst die finger von lassen.
Der Logik der FDP folgend müsste es heißen (als satirische Paraphrasierung der oben beschriebenen Glücksspielnummer): Die Lobbyarbeit ist geeignet um den natürlichen Rafftrieb des Menschen in legale Märkte zu kanalisieren.


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31.05.2021 um 14:27
Zitat von paranomalparanomal schrieb:Und inwieweit qualifiziert einen das nun pauschal für die Aufgaben eines Berufspolitikers? Das ist schließlich kein Hobby, sondern eine Haupterwerbstätigkeit.
@paranomal

Im Prinzip ist Politik kein erlernbarer Beruf. Er ist in Demokratien, anders als in Nordkorea, auch gar nicht darauf angelegt, lebenslang ausgeübt zu werden. Ein gewisses Turnover ist sogar vorgesehen, daher die Legislaturperioden.
Einen frischeren Blick haben ja eher nicht Apparatschiks, sondern Menschen, die auch mal im wahren Leben, jenseits des Elfenbeinturms der Parteipolitik, Erfahrungen gesammelt haben. Daher war auch jeder sozialistische Apparatschik Staat von Frische sehr sehr weit entfernt.
Zitat von paranomalparanomal schrieb:Das mag nur ein Beispiel sein, aber zeigt ganz klar, dass sich der Namensbestandteil "Freie" wohl tatsächlich nur noch auf die wirtschaftlichen Aspekte (aus Unternehmersicht) bezieht.
Das hat Dir nicht gefallen. (Was ist eigentlich SH?) Es ist aber kein Hinweis darauf, dass Freiheit von der FDP verkürzt gesehen wird. Es ist allenfalls ein Hinweis, dass sie Freiheit auch in eine Richtung interpretieren, die Dir nicht gefällt.


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Quo vadis, FDP?

31.05.2021 um 20:09
@sacredheart
Hätte nie gedacht, daß ich mal alle paar Tage in Wahlumfragen stöbere, so wie andere sich mit Aktien und Kursen an der Börse befassen.
Ich finde, läuft bei der FDP. Sie sind der SPD auf den Fersen. Würde mich nicht wundern, wenn sie bald drittstärkste Kraft werden.
Akt 31.5.2021

https://www.wahlrecht.de/umfragen/insa.htm


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31.05.2021 um 21:20
Wenn man die Umfragewerte von CDU und FDP addiert, ändert sich nicht viel.
Diejenigen CDU Wähler, die lieber Herrn Söder als Kanzlerkandidaten gesehen hätten, geben halt gerade die FDP an, um ihre Unzufriedenheit auszudrücken.

Oder vielleicht fängt die FDP mit ihrem Wahlversprechen, den co2 Ausstoß um 55% zu senken ohne Einschnitte in das Leben der Wähler. So mit Hokuspokus und ein bisschen co2 Bepreisung...?


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31.05.2021 um 22:03
@kurzschluss
Die Interpretationen der Zahlen, kann sich jeder so zurechtbiegen wie er möchte. Trotzdem bleibt am Ende des Tages ein Trend sichtbar.
Unfragewerte sind immer Momentaufnahmen, erstellt durch eine Umfrage unter xx Befragten.
Sie drücken nur aus, wie sich Sichtweisen und Stimmungen unter potenziellen Wählern ändern. Hätte mir jemand vor 24 Monaten gesagt, die FDP kommt aus ihrem Tief mit 5% Hürden Panik jemals heraus, ich hätte nicht drauf gewettet.
Zumindest ist festzuhalten, sie legen kontinuierlich zu, ohne so riesige Zuwächse wie zB die Grünen. Und das bewerte ich als positiv. Denn man sieht ja gerade, dass Dauerhochflug immer auch bedeutet, es gibt einen Peak und danach flaut das ab und pegelt sich ein. Oder besser gesagt, es kühlt sich wieder etwas runter. So wie eben gerade zu sehen bei den Grünen.
Mir gefällt die Entwicklung recht gut. Am Ende dürfen wir auf eine ausgeglichene Koalition hoffen, in der hoffentlich die FDP mitmischt.


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Quo vadis, FDP?

31.05.2021 um 23:54
Zitat von kurzschlusskurzschluss schrieb:Wenn man die Umfragewerte von CDU und FDP addiert, ändert sich nicht viel.
Diejenigen CDU Wähler, die lieber Herrn Söder als Kanzlerkandidaten gesehen hätten, geben halt gerade die FDP an, um ihre Unzufriedenheit auszudrücken.
@kurzschluss

Das kann so nicht stimmen denn aktuell steigen die Werte der CDU während die FDP auf einem Allzeithoch stabil bleibt.
Die Grünen dagegen sinken wieder ab wie zu erwarten war.

Sollte der Trend der letzten Wochen anhalten besteht echte Hoffnung.

Die Geünen machen es den anderen auch gerade sehr leicht. Die entgleisen deutlicher als der Schulz Zug.


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01.06.2021 um 16:02
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Im Prinzip ist Politik kein erlernbarer Beruf. Er ist in Demokratien, anders als in Nordkorea, auch gar nicht darauf angelegt, lebenslang ausgeübt zu werden.
Die de facto Situation unserer medialen Massendemokratie erfordert derartige Spezialisierungen jedoch. Wie man das finden kann, steht auf einem anderen Blatt.
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Einen frischeren Blick haben ja eher nicht Apparatschiks, sondern Menschen, die auch mal im wahren Leben, jenseits des Elfenbeinturms der Parteipolitik, Erfahrungen gesammelt haben.
Das sehe ich jedoch nirgendwo. Wir haben eine Menge Spitzenpolitker, die neben oder vor ihrer Karriere bereits anderweitig für ihr Einkommen gesorgt haben und die fallen nun nicht gerade mit genialen Lösungsansätzen auf.
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Das hat Dir nicht gefallen. (Was ist eigentlich SH?)
Schleswig-Holstein.
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Es ist allenfalls ein Hinweis, dass sie Freiheit auch in eine Richtung interpretieren, die Dir nicht gefällt.
Ich sehe das eher als schwerwiegendes Indiz dafür, dass der Liberalismus seinen eigenen Ansprüchen nicht gerecht wird.


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01.06.2021 um 17:43
@paranomal

Mach Dir mal keine Sorgen über den Liberalismus. Der hat schon viel überstanden. Er ist immerhin der einzig legitime geistige Nachfolger der Aufklärung.
Der geht schon nicht unter.

Und ehrlich gesagt geht mir Glücksspiel wie den meisten Bürgern vierspurig am Arsch vorbei.

Freiheit wird immer ein Hauptanliegen aufrechter Menschen bleiben, während staatliche Gängelung oder all inclusive.Fantasien immer lächerlich bleiben werden.


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Quo vadis, FDP?

01.06.2021 um 17:50
Ein Mann braucht die Freiheit auch mal ein wenig zu zocken. Wenn ein Mann mehr verzocken möchte als er hat, ist nicht der Staat Schuld.


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02.06.2021 um 11:26
Zitat von AtroxAtrox schrieb:Ein Mann braucht die Freiheit auch mal ein wenig zu zocken. Wenn ein Mann mehr verzocken möchte als er hat, ist nicht der Staat Schuld.
Das Problem heißt Spielsucht. Es geht hier nicht darum, wer Schuld an Verlusten durch die Zockerei ist (ich weiß, das ist ein Lieblingsthema von Liberalen und Konservativen, aber darum ging es nicht).
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Er ist immerhin der einzig legitime geistige Nachfolger der Aufklärung.
Der Liberalismus ist eher ein Symptom der Dialektik der Aufklärung. Die einzige Institution, die das unvollendete und zugleich in Teilen gegen sich selbst gerichtete Projekt der Aufklärung noch ernst nimmt, ist die materialistische Gesellschaftswissenschaft. Liberalismus, Konservatismus und postmoderne Linke teilen nämlich eine bestimmte idealistische Grundannahme von der Welt, die jeden analytischen Blick auf die Bedingungen unserer Gesellschaft unmöglich macht.


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Quo vadis, FDP?

02.06.2021 um 11:30
Zitat von paranomalparanomal schrieb:Das Problem heißt Spielsucht. Es geht hier nicht darum, wer Schuld an Verlusten durch die Zockerei ist (ich weiß, das ist ein Lieblingsthema von Liberalen und Konservativen, aber darum ging es nicht).
Spielsucht kann aber auch nicht durch ein Glückspielverbot verhindert werden. Damit würde man nur an Spielsucht Erkrankte kriminalisieren.


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Quo vadis, FDP?

02.06.2021 um 11:38
Zitat von AtroxAtrox schrieb:Spielsucht kann aber auch nicht durch ein Glückspielverbot verhindert werden.
Heroinsucht verhindert man auch trotz Verbote nicht zu 100%. Trotzdem wären die Todeszahlen wohl deutlich höher, wenn man das Zeug in der Apotheke kaufen könnte.
Zitat von AtroxAtrox schrieb:Damit würde man nur an Spielsucht Erkrankte kriminalisieren.
Wo wird denn der Spielsüchtige kriminalisiert? Das trifft auf den Kiffer zu, aber nicht auf den Zocker, der sich wohl kaum in die Hinterzimmer irgendwelcher fragwürdigen Etablissements verziehen würde, wenn er sein Geld nicht mehr mit ein paar Klicks online verspielen kann. Es geht hier darum, wie niederschwellig der Zugang ist.


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