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Euer Verhältnis zum Kommunismus

5.092 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Kommunismus, Sozialismus, Gesellschaftsform ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Euer Verhältnis zum Kommunismus

16.04.2021 um 09:36
Zitat von OptimistOptimist schrieb:den gabs doch aber noch gar nicht, das ist doch das eigentliche Problem beim Vergleichen
Weil auch keiner bisher den Kommunismus richtig beschreiben kann.

Alles was ich raushöre ist das er momentan eh nicht durchführbar ist, weil die Voraussetzungen fehlen


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Euer Verhältnis zum Kommunismus

16.04.2021 um 09:45
@Fedaykin

So wie ich das verstanden habe ist Kommunismus ne ganz runde Sache auf einem ganz anderen Planeten für eine ganz andere Spezies die sich in allem vorauseilend einig ist.

So ähnlich ist das mit Kuhscheisse auch. Das ist ne ganz dolle Sache wenn man eine Scheisshausfliege ist.


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Euer Verhältnis zum Kommunismus

16.04.2021 um 09:49
Nun der Gedanke über eine postscarcity Gesellschaft ist ja witzig. Aber eben sehr theoretisch. Vor allem der Weg dahin


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Euer Verhältnis zum Kommunismus

16.04.2021 um 10:17
@Fedaykin
Allerdings, da muss man schon einige Prediger zur Mission aussenden. Und auch dann wird das alles in verquarzten Diskussionszirkeln hängenbleiben


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Euer Verhältnis zum Kommunismus

16.04.2021 um 13:35
Immer wieder interessant was bekennende Marxisten für sich selber als angemessen sehen.
Screenshot-2021-04-16-Inside-BLM-co-founOriginal anzeigen (0,4 MB)
https://nypost.com/2021/04/10/inside-blm-co-founder-patrisse-khan-cullors-real-estate-buying-binge/


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Euer Verhältnis zum Kommunismus

16.04.2021 um 14:02
@Fedaykin
@abberline

Wie kann man aktuelle Ideen zum Kommunismus am Besten erklären:

Wenn man über Fischabfälle viel Mayonnaise kippt wird trotzdem kein Krabbencocktail daraus.


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Euer Verhältnis zum Kommunismus

16.04.2021 um 14:50
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Kommunismus aus Fantasialand zurechtkommen sondern mit dem Haufen Kacke von Kommunismus wie es die letzten 100 Versuche am Menschen gezeigt hat.
Du verwechselst hoer einfach immer wieder die hypothetische Gesellschaftsform mit den Vertretern einer autoritären politischen Bewegung, denen du ihre Deutungshoheit über den Begriff auch noch abkaufst. Und über utopische Gesellschaftsentwürfe zu reden ist keinesfalls verschwendete Zeit. Die Vorkämpfer der heutigen Gesellschaftsordnung standen einst vor derselben Situation.


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Euer Verhältnis zum Kommunismus

16.04.2021 um 14:59
Zitat von paranomalparanomal schrieb:Und über utopische Gesellschaftsentwürfe zu reden ist keinesfalls verschwendete Zeit. Die Vorkämpfer der heutigen Gesellschaftsordnung standen einst vor derselben Situation.
Dass man immer wieder mal vor Herausforderungen und Problemen steht, ist klar. Aber man muß nicht immer wieder mit den absurdesten, in der Praxis mehrfach widerlegten Lösungsansätzen ankommen.


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Euer Verhältnis zum Kommunismus

16.04.2021 um 15:03
Zitat von paranomalparanomal schrieb:Die Vorkämpfer der heutigen Gesellschaftsordnung standen einst vor derselben Situation.
Wie gut geht es den Menschen heute, wie schlecht damals? Wie vergleichbar sind die Zeiten? Wie viel Erfahrung hatte man damals mit den Ideen des Kommunismus, was wissen wir heute von den Versuchen dieses utopische System zu etablieren?


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Euer Verhältnis zum Kommunismus

16.04.2021 um 15:18
Wenn die damaligen Vorkämpfer der heutigen Gesellschaftsordnung gewußt hätten, wie viel Blut und Leid die Veränderungen kosten werden (immerhin zwei Weltkriege samt Holocaust, deutscher Teilung und langjähriger Besetzung, ohne die hätte sich nämlich nichts verändert), wären sie an dieser ihnen noch bevorstehenden Zukunft verzweifelt.


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Euer Verhältnis zum Kommunismus

16.04.2021 um 15:44
Zitat von sacredheartsacredheart schrieb:Zur Einführung eines Kommunismus müssten aber 100% aller Gleichgeschalteten verbogen werden, nicht nur gestrige Minderheiten.
Es muss überhaupt niemand "verbogen" werden.
Wenn der Mensch für entsprechende Reformen nicht sensibilisiert werden kann, wenn er nicht bereit ist mit anderen zu teilen, sich selbst etwas weniger wichtig und sich ein Beispiel an den Philanthropen der Welt zu nehmen, dann wird der Sozialismus/Kommunismus ohnehin keine Chance haben sich zu entwickeln.

Das Problem ist auch das sich aufgrund der Vergangenheit ein entsprechend negatives Bild vom Kommunismus geprägt hat. Was nicht verwundert. Denn ein System zu etablieren für das der Mensch von seinem Naturell überhaupt nicht taugt, ..musste ja in einem Disaster enden.

In einem Sozialismus wie ich ihn mir vorstelle, ist das Individuum bereit einen beträchtlichen Teil seiner Energie und Arbeitskraft der Gesellschaft zur Verfügung zu stellen. Es definiert sich über seine Leistung die es der Gemeinschaft zuführt. Denn je besser es der Gemeinschaft geht, desto besser geht es einem selbst.

Kritik, Presse- und Meinungsfreiheit ist selbstverständlich von essentieller Relevanz und die Exekutive hat sich nach der Gemeinschaft zu richten, ..nicht umgekehrt!
Daß dies natürlich eine entsprechende Reife des menschlichen Bewusstseins erfordert, liegt auf der Hand.

Zuerst muss sich der Mensch wandeln, dann kommt das System. ..Nicht umgekehrt!
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:In deinem Fall schon, weil es eben Zwang impliziert auf einer Ebene wo es eh nicht geht.
"Geht nicht", ..gibt`s nicht!

Selbst Gladiatorenkämpfe, öffentliche Verbrennungen, Zirkusveranstaltungen in denen Menschen nur zur Belustigung anderer von Tieren gefressen wurden, gehörten, wie auch das allgegenwärtige Sklaven-heer ohne die das Leben damals quasi undenkbar war, in der Antike zum Alltag. Dennoch hat sich der Mensch im Laufe der Jahrhunderte signifikant gewandelt.

Ohne ein Bewusstsein für sein Gegenüber und die entsprechende Empathie auch für weniger Privilegierte zu entwickeln, wäre dieser Fortschritt nicht möglich gewesen.
Und ja, ..manchmal war eben auch so etwas wie "Zwang" von Nöten.

Warum also sollte es dem Menschen in ferner Zukunft nicht möglich sein weniger an sich und mehr an andere zu denken? Am Beispiel des globalen Umwelt- und Naturschutzes sehen wir doch das die Menschen zum Umdenken und für weitreichende Reformen mehr als bereit sind.


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Euer Verhältnis zum Kommunismus

16.04.2021 um 15:45
Zitat von JaymanJayman schrieb:Erkläre mir mal was intellektuell unter-bemittelte Staatsdrohnen und das BGE mit einem funktionierenden Kommunismus zu tun haben soll
Zumindest die Staatsdrohnen würde man auch im Kommunismus brauchen, denn wer kümmert sich sonst um die ganze Verwaltung. Und die Protokollierung der unzähligen Entscheidungen, die die ganzen Genossenschaften, Arbeitervertretungen etc. produzieren, denn wenn es hinterher schiefgeht und man nach Gründen sucht, wäre es ohne Protokoll hinterher schwer, den Fehler bzw. Schuldigen ausfindig zu machen, hinterher will es bekanntlich nie jemand gewesen sein. Die realsozialistischen Staaten wie DDR und Sowjetunion hatten alle eine ausufernde Bürokratie, wo jede Fliegenkacke peinlich genau protokolliert wurde.
Zitat von shionoroshionoro schrieb:Machen wir aber nicht, weil irgendwer sagt, Effi Briest ist wichtig. Rational ist das nicht zu rechtfertigen. Darum ist halt auch die Idee von Allgemeinbildung heutzutage Quatsch. Es gibt ein paar Felder die wohl marktwirtschaftlich besser anwendbar sind als andere, germanistik gehört aber nicht dazu.
Und wenn es nur darum geht 'das denken zu schulen', dann müssten wir den schulunterricht an sich ändern. Denn das denken schult es nicht, wenn man kinder dazu zwingt, sich irgendwelche fakten zu merken die sie nichtmal interessieren.
Es spricht nichts dagegen, Literatur die eigentlich nur noch im Geschichtsunterricht Sinn macht (denn um die Inhalte von Effi Briest überhaupt einordnen zu können, warum das damals so ein Skandalbuch war und warum es aus heutiger Sicht so ungar und langatmig und unbefriedigend wirkt, muß man einiges über die Zeit der Veröffentlichung wissen und darf auch mit heutiger Literatur nicht ganz unbelesen sein) durch moderne Literatur, die jedes Kind kennen und mögen dürfte, zu ersetzen, beispielsweise Harry Potter.

Da muß ich übrigens noch mal wiederholen, "Allgemeinbildung" geht nicht ins Detail, und daher ist sie nach wie vor kein Quatsch, sondern Notwendigkeit, damit man nicht ganz als ungebildeter Vollpfosten dasteht. Allgemeinbildung heißt nicht die Lebensläufe von längst verflossenen Pharaonen oder französischen Königen herunterrasseln zu können, sondern nur, zu wissen, daß es sowas überhaupt mal gegeben hat, und wann ungefähr. Wer dann aus irgendeinem Grund mehr Einzelheiten braucht, kann sich immer noch schlauer machen.
Allgemeinbildung heißt auch nicht, selber wissen zu müssen wie man ein YT-Video dreht wenn man technisch total unbegabt ist und schauspielerisch genauso. Oder wie man ein Auto repariert. Es heißt nur zu wissen, wo man jemanden finden kann, der weiß wie es geht. Denn auch das wäre schon Expertenwissen und somit keine Allgemeinbildung mehr.

Außerdem ist Allgemeinbildung nicht auf ein Thema beschränkt, sondern erstreckt sich "allgemein" auf alles, egal ob Geschichte, Sport, Gesellschaft, Wissenschaften, Tierhaltung, Trivialkunde ... egal was auf der Welt vorkommt oder was einem in den Medien unterkommt, zumindest in einem groben Rahmen von was, wo, wer, wann und warum sollte man es einordnen können, wenn man eine halbwegs gute Allgemeinbildung hat.
Das hat oft mit beruflicher Relevanz gar nichts zu tun, sondern mit "sinnlosem Wissen", mit dem man sich zum eigenen Vergnügen befaßt, wenn man mit offenen Augen durch die Welt gehen will.
Wer hat denn kein sinnloses Wissen, die Kinder die die Namen von Dinosauriern oder Pokemon auswendig herunterrasseln können oder die Erwachsenen, die über lange zurückliegende Sportergebnisse diskutieren? Wen interessieren denn wirklich noch die Fußballspiele, die vor 20 oder 50 Jahren stattgefunden haben, samt Spielern und Ergebnissen? Auch letztlich total sinnloses Wissen.


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Euer Verhältnis zum Kommunismus

16.04.2021 um 15:50
Zitat von T.RickT.Rick schrieb:Die realsozialistischen Staaten wie DDR und Sowjetunion hatten alle eine ausufernde Bürokratie, wo jede Fliegenkacke peinlich genau protokolliert wurde.
Die DDR und die Sowjetunion waren ja auch autoritär geführte, menschenverachtende Diktaturen, die m.M.n. nichts mit dem Kommunismus zu tun hatten wie ich ihm mir vorstelle.


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Euer Verhältnis zum Kommunismus

16.04.2021 um 15:54
Zitat von JaymanJayman schrieb:In einem Sozialismus wie ich ihn mir vorstelle, ist das Individuum bereit einen beträchtlichen Teil seiner Energie und Arbeitskraft der Gesellschaft zur Verfügung zu stellen. Es definiert sich über seine Leistung die es der Gemeinschaft zuführt. Denn je besser es der Gemeinschaft geht, desto besser geht es einem selbst.
Das tut im heutigen Kapitalismus eigentlich schon jeder, der vollzeit arbeitet. Dafür bekommt er zwar Lohn, aber davon wird ihm gleich wieder eine Menge für Steuern und Abgaben für die "Gesellschaft" (verwaltet über Staat und Versicherungen, bei Kirchenmitgliedern auch über die Kirchensteuer) abgezogen. Wenn dann neben der Berufstätigkeit auch noch Familie eine Rolle spielt, Kinder und pflegebedürftige Alte, die auch Leistung kosten, was will ein "Sozialismus" dann eigentlich noch ändern oder verbessern? Ein bißchen was als Belohnung für die ganze Leistung muß diesem Leistungsträger nämlich auch noch übrig bleiben, sonst muß er sich wie ein Sklave fühlen, der nur zum Ausbeuten da ist, diesmal halt durch die "Gesellschaft" als Sklaventreiber.


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Euer Verhältnis zum Kommunismus

16.04.2021 um 15:55
Zitat von TripaneTripane schrieb:Aber man muß nicht immer wieder mit den absurdesten, in der Praxis mehrfach widerlegten Lösungsansätzen ankommen
Die Voraussetzungen für den Lösungsansatz bestanden bisher noch nie. Erstmal braucht es einen entwickelten Kalitalismus, bevor man überhaupt über so etwas wie Post-Scarcity nachdenken kann. Was tatsächlich nicht funktioniert ist staatszentralistischer Sozialismus auf nationaler Ebene. Das ist aber eine Erkenntnis die westliche Marxisten und Eurokommunisten schon seit den 30er Jahren vertreten. Also lange vor Zusammembruch des Ostblocks. Ich und andere Marxisten stehen damit ebenfalls in Opposition zu dem, wovon du schreibst.


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Euer Verhältnis zum Kommunismus

16.04.2021 um 15:59
Zitat von JaymanJayman schrieb:Die DDR und die Sowjetunion waren ja auch autoritär geführte, menschenverachtende Diktaturen, die m.M.n. nichts mit dem Kommunismus zu tun hatten wie ich ihm mir vorstelle.
Du darfst gern hier schreiben, wie Du ihn Dir vorstellst. Am besten mit Einzelheiten, wie was funktionieren soll, im Gegensatz zum aktuellen Kapitalismus (verbessernd, nicht verschlechternd) und unter Verhinderung aller Fehler dieser genannten Diktaturen.


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Euer Verhältnis zum Kommunismus

16.04.2021 um 16:00
Zitat von JaymanJayman schrieb:Warum also sollte es dem Menschen in ferner Zukunft nicht möglich sein weniger an sich und mehr an andere zu denken? Am Beispiel des globalen Umwelt- und Naturschutzes sehen wir doch das die Menschen zum Umdenken und für weitreichende Reformen mehr als bereit sind.
Zum Umweltschutz gibt es auf Dauer keine bessere Alternative. Zum Kommunismus und seinen Ablegern, gibt es jede Menge bessere Alternativen. Das ist der Unterschied.


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16.04.2021 um 16:02
Zitat von Anti_VenomAnti_Venom schrieb:was wissen wir heute von den Versuchen dieses utopische System zu etablieren?
Wir wissen, dass der sog. "demokratische Zentralismus" (siehe Lenin) nicht funktioniert. Viel mehr nicht.


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Euer Verhältnis zum Kommunismus

16.04.2021 um 16:08
Zitat von paranomalparanomal schrieb:Wir wissen, dass der sog. "demokratische Zentralismus" (siehe Lenin) nicht funktioniert. Viel mehr nicht.
Vor allem vom "Guten Kommunismus" wissen wir nichts. Nur dass er kommen muß, weil... schon wieder ein Lücke.
Weil der Kapitalismus schlecht ist? Nö, ich finde nicht dass er schlecht ist. Ich bin damit sehr zufrieden und kann mir im Prinzip nichts besseres vorstellen. Friede, Freiheit, Demokratie und Marktwirtschaft. Wir brauchen mehr davon, nicht weniger.


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Euer Verhältnis zum Kommunismus

16.04.2021 um 16:08
@paranomal
@Jayman

Was mir nicht in den Kopf will:

Ihr definiert Kommunismus einfach als eine ziemlich ideale und mitfühlende Gesellschaft in der Menschen füreinander da sind und Gemeinnutz vor Eigennutz geht.

Ich hätte gar nichts gegen eine solche Gesellschaft, verstehe aber nicht warum man den für millionenfachen Mord schon extrem verbrannten Begriff des Kommunismus dafür aufwenden sollte.

Wenn ich ein perfektes Schiff baue das unsinkbar ist und mit Bananenschalen als Antrieb um die halbe Welt fahren würde dann würde ich es ja auch nicht gerade Exxon Valdez nennen und mich wundern dass mich alle für bekloppt erklären.


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