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Was sagt Ihr zu Günter Grass und seinem Gedicht?

2.243 Beiträge, Schlüsselwörter: Krieg, Israel, Iran, Frieden, Atombombe, Grass, Günter

Was sagt Ihr zu Günter Grass und seinem Gedicht?

19.04.2012 um 17:24
@jimmybondy

Ich weiß nicht so genau wie ich solche Äußerungen des Irans finde. Ich finde sie logisch, da sie den Begebenheiten entsprechen, weil Israel das auch provoziert indem sie selbst auch ziemlich kompromisslos sind.

Ich finde so was aus heutiger Sicht primitiv. Es lohnt sich nicht so viel Zeit und Ressourcen in die Quantität der Landesfläche zu investieren.

Israel braucht Jerusalem nicht wirklich und die Muslime schon gar nicht.

Daher ist Jerusalem wohl eher zu so was wie einem Symbol geworden das Macht symbolisiert.

In dem allgemeinen Machtkampf der in der Region tobt.


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19.04.2012 um 17:29
@Lightstorm

Man kann nicht nur einen Part isolieren, Israel wird ja offensichtlich als ganzes abgelehnt, Kriegsrhetorik wie gesagt und die kann man schlecht gut heissen, dazu das Holocaust leugnen des iranischen Präsidenten und anderes, ich mag da gewiss kein Verständnis für derlei Dinge aufbringen und eine Täter Opfer Umkehr betreiben.


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19.04.2012 um 17:40
@jimmybondy

Was will man machen, es ist wie gesagt logisch und kein Selbstverständnis das Menschen von heute auf morgen ein solches Vordringen tolerieren.

Es ist durchaus damit vergleichbar als hätten wir einen kleinen islamischen Gottesstaat das in Europa gegründet wurde mithilfe muslimischer Einwanderer, und zwar in einem Kriegsverlauf, die eine Gelegenheit bot.
Und hinzu käme das dieser Gottesstaat Menschen die wie du leben und denken unter seiner Gewalt hält und immer wieder für Ungerechtigkeiten bekannt wird.


Ich will damit die Ablehnung nicht rechtfertigen, aber sie ist nun mal so zu erklären. In Europa sind schon die Migranten ein großes Thema und es gibt auch viel Intoleranz, viele würden uns gerne raus schmeißen bzw. ordentlich nach Hause raus fördern...

Wie kann man von den Arabern oder der islamischen Welt eine tolerante Reaktion erwarten.

Jeder der der Staatsgründung Israels zugestimmt hat wusste entweder nicht was das bedeutet oder hat bewusst den Konflikt in Kauf genommen.

Klar die Juden haben dort ne Vergangenheit, eine verdammt lange zurück liegende Vergangenheit.


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Branntweiner
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19.04.2012 um 17:42
Lightstorm schrieb:Es ist durchaus damit vergleichbar als hätten wir einen kleinen islamischen Gottesstaat
Seit wann ist Israel ein Gottesstaat?

Dann kannst du ja gleich "BiH" sagen.


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19.04.2012 um 17:46
@Branntweiner

Der kulturelle Kontrast zwischen Israel und seinen arabischen Nachbarn entspricht in etwa dem Kontrast zwischen einem westlichen Staat gegenüber einem muslimischen Gottesstaat.


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Branntweiner
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19.04.2012 um 17:48
Lightstorm schrieb:Der kulturelle Kontrast zwischen Israel und seinen arabischen Nachbarn entspricht in etwa dem Kontrast zwischen einem westlichen Staat gegenüber einem muslimischen Gottesstaat
Und weiter?


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Was sagt Ihr zu Günter Grass und seinem Gedicht?

19.04.2012 um 17:56
Der Unabhängigkeitskampf von Völkern findet normalerweise in ihrer lokalen Heimat statt.

Beispiel:

Wenn die Kurden irgendwann einen eigenen Staat gründen dann gehen sie dafür nicht nach Europa sondern werden es von ihrem jetzigen Lebensraum aus tun.

Wenn die Türkei nach x Jahren der Ablehnung sich beruhigt hat und einsieht akzeptieren zu müssen, wird es ihnen nicht schwer fallen, die Kurden zu akzeptieren, weil sie kulturell nicht so verschieden sind und vorher auch zusammen lebten.


Wenn ein Volk, das überwiegend in der westlichen Kultur zerstreut war, in seinem Unabhängigkeitskampf, zu seinen geographischen Wurzeln zurück geht, die in einer nicht-westlichen und nicht-jüdischen Kultur liegt und dort eine heilige Stadt dieser Kultur erobert...

Gibt es zwangsläufig größere Komplikationen als bei anderen Völkern die ihre Freiheit erkämpfen.


Darin sehe ich die Unverträglichkeit dieses Zustandes und nicht bei einer bösen Seite, jede Seite unterliegt menschlichen Verhaltensweisen und die bisherigen entsprechen dem, was zu erwarten war.


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Ur-Uhr
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19.04.2012 um 17:58
Die Ablehnung Israels bestätigt meine Ablehnung gegen muslimische Länder!


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19.04.2012 um 17:58
@Ur-Uhr

Deine Ablehnung gegen muslimische Länder bestätigt die Ablehnung Israels durch Muslime :D wie lustig.


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Branntweiner
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19.04.2012 um 18:01
Lightstorm schrieb:Wenn die Kurden irgendwann einen eigenen Staat gründen dann gehen sie dafür nicht nach Europa sondern werden es von ihrem jetzigen Lebensraum aus tun.
Aus diesem wurden sie vertrieben bzw. in diesem wurden sie abgeschlachtet! 11 Mio abgeschlachtete Europäer mit Judenpapperl war das Projektziel. Und es gab keinen Ort in Europa, an dem sie sicher waren. Die Schweiz hat sie zurückgeschickt. Die USA verlangten übrigens Eintrittsgeld.

Dass die Idee Herzls bei Europäern, denen das Judenpapperl angesteckt wurde, Anklang fand, ist nachvollziehbar.


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Ur-Uhr
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19.04.2012 um 18:02
Lightstorm schrieb:Deine Ablehnung gegen muslimische Länder bestätigt die Ablehnung Israels durch Muslime :D wie lustig.
Inwiefern?


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Ur-Uhr
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19.04.2012 um 18:04
Der Islam ist für mich eine intolerante Religion und Ideologie!


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19.04.2012 um 18:05
@Lightstorm

Ganz ehrlich, nach diesen Jahrzehnten existiert nicht nur ein Existenzrecht sondern auch immer noch eine Existenz. Diese kann man wohl kaum noch absprechen und einige der ehemaligen "Feinde" machen das auch schon längst nicht mehr.

Die restlichen Anmerkungen habe ich grade gelöscht weil das zu weit führt und wir uns ja eh nicht einigen werden... :D


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19.04.2012 um 18:08
@Branntweiner

Im nahen Osten scheinen sie auch nicht großen Frieden gefunden zu haben.
Ich habe ja nirgendwo gesagt das sie lieber im Westen einen Staat gründen sollten, obwohl sie dann sicher mehr Akzeptanz hätten finden können.


@jimmybondy

Ja ich finde auch das man Israel als Staat im nahen Osten akzeptieren sollte, welche realistischen und vertretbaren Alternativen gäbe es sonst.

Aber der Mensch ist eben so.
Die Juden lebten in Europa länger als es heute das moderne Israel gibt, und trotzdem gibt es heute immer noch Europär die antisemitisch sind.

Die Akzeptanz ist nicht unbedingt eine Frage der Zeit.


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Branntweiner
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19.04.2012 um 18:09
Lightstorm schrieb:Im nahen Osten scheinen sie auch nicht großen Frieden gefunden zu haben
Das als Antwort auf das?
Branntweiner schrieb:11 Mio abgeschlachtete Europäer mit Judenpapperl war das Projektziel. Und es gab keinen Ort in Europa, an dem sie sicher waren
Das muss ein Missverständnis sein.


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19.04.2012 um 18:17
@Branntweiner

Den Splitter, der im Auge deines Bruders ist, den siehst du;
aber den Balken, der in deinem Auge ist, den siehst du nicht.
Wenn du den Balken aus deinem Auge gezogen hast,
dann wirst du klar genug sehen;
um den Splitter aus dem Auge deines Bruders zu ziehen.
(Jesus)


Man könnte meinen, man verlangt heute von den Arabern das, was man in Europa selber nie geschafft hat. Die Akzeptanz der Juden kam erst nach dem Holocaust und dem verschwinden der Juden.
Weil man hier Fortschritte in Kultur machte?

Naja, nach den Juden sind jetzt die Muslime da und kämpfen auch mit Akzeptanzproblemen in Europa und manche Psychopathen laufen schon Amok im Kampf gegen Multikulti, Breivik ...


Man sieht, die Europär sind genau so menschlich wie die Araber und neigen genau so zu Intoleranz wenn die Faktoren gegeben sind.
Das wollte ich sagen.


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19.04.2012 um 18:22
@Lightstorm

Ja gut aber auch das können wir uns nun genau anschauen:

Wikipedia: Zustimmung_zum_Nationalsozialismus

Antisemitismus [Bearbeiten]
Die Ausstellung Der ewige Jude (1937/1938) gehört zur Vorgeschichte der Novemberpogrome 1938.

Es gilt in weiten Teilen der Forschung als gesichert, dass es in Deutschland (wie auch in anderen Ländern) Antisemitismus gab, dass der „eliminatorische“, radikale Antisemitismus aber einer kleinen Minderheit vorbehalten war.

Zwar war es bekannt, dass führende Nationalsozialisten antisemitisch waren und Maßnahmen gegen die Juden im Wirtschaftsleben durchsetzen wollten, dies wurde von den Wählern 1930–1933 aber anscheinend nicht ernst genommen oder in Kauf genommen. Jedenfalls verzichtete Hitler in dieser Phase weitgehend, mit antisemitischen Parolen Wahlkampf zu betreiben. Der „Judenboykott“ von April 1933 wurde abgebrochen, da die Bevölkerung darauf nicht genügend positiv im Sinne des Regimes reagierte. Die Nürnberger Gesetze von 1935 konnten vermuten lassen, damit sei die antijüdische Gesetzgebung abgeschlossen und „Schlimmeres“ nicht zu erwarten.

Maßnamen wie die Verordnung zur Ausschaltung der Juden aus dem deutschen Wirtschaftsleben fanden nicht nur bei ausdrücklichen Antisemiten Zustimmung, sondern auch bei denen, die persönlich von den Auswirkungen profitierten, etwa arbeitslose Anwälte, die die Kanzleien oder Mandanten von Juden übernahmen. Zu diesem Prozess gehört auch die „Arisierung“ und letztlich auch das „Freiräumen“ von Wohnungen, deren jüdische Bewohner deportiert wurden. Für den eigentlichen Judenmord bemühten sich die Nationalsozialisten um Geheimhaltung.

...

Der radikale Antisemitismus einer kleinen Minderheit vorbehalten war und die hatte die Macht.


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Branntweiner
ehemaliges Mitglied

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19.04.2012 um 18:28
@Lightstorm

Es waren nicht
Lightstorm schrieb:die Europär
, welche andere Europäer, welchen sie das Judenpapperl angedreht haben, massenhaft ermordeten, es war eine Verbrecherbande aus Deutschland, die dort die Macht usurpiert hat und weitere Verbrecher gefunden hat, welche die Gangsterpläne zur Ausrottung selbsternannter "Juden" umsetzten.

"Die Europäer", "die Araber", "die Juden" ... das ist mir etwas zu flach. Sorry.


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19.04.2012 um 18:29
@jimmybondy

Das kann ich nicht genau beurteilen, ich bin froh das neben den fremdenfeindlichen Menschen auch sehr viele tolerante Menschen gibt, das will ich gar nicht verschweigen und ich glaube auch gerne das sie heute in der Mehrheit sind.

Wobei man bedenken sollte das viele Menschen fremdenfeindlich eingestellt sind und dennoch keine politische Radikalisierung haben, gerade die sind für politische Mobilisierung aber anfällig.


Na ich würde mal sagen, gäbe es die Hetze durch die Regierungen nicht, würden vielleicht auch mehr Israelis und Iraner sich nicht hassen. Die Massen werden dort seit Jahrzehnten manipuliert, sie wuchsen mit einem intensiven Feindbild auf.


Ich glaube das einfache Menschen die nicht durch irgendjemanden ideologisiert wurden auch keinen Hass gegenüber anders lebende Menschen empfinden solange sie sich in ihrem Lebensraum nicht bedroht fühlen.


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19.04.2012 um 18:34
@Branntweiner
Branntweiner schrieb:eine Verbrecherbande aus Deutschland,
Seit wann ist radikaler Nationalismus nur eine kleine Bande im Staat.

Die kaltblütigsten sind sicher immer in der Minderheit, aber in Deutschland tobte ein starker Nationalismus das nicht gerade Toleranz für Minderheiten förderte.


Wie auch immer, ich zieh mich nun zurück, muss lernen, füllen wir unseren Alltag nicht zu viel mit sinnlosen Konflikten ^^


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