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Kampfdrohnen- Feigheit oder Fortschritt?

1.033 Beiträge, Schlüsselwörter: Krieg, Moral, Soldaten, Drohnen, Kriegsführung, Zivielisten

Kampfdrohnen- Feigheit oder Fortschritt?

13.08.2014 um 12:45
Es wäre Hilfreich wenn wir eine ungefähre Ortsangabe oder Stützpunktnamen hätten.

und Rote Front beschreibt ein Flugobjekt sehr dürftig. Flugzeug oder eher Hubschrauber? Größe?


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Regenerate
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Kampfdrohnen- Feigheit oder Fortschritt?

13.08.2014 um 15:16
@Katori
Katori schrieb:Drohnen finde ich am besten zur Aufklärung. Mit Bewaffnung ist auch nicht verkehrt um eine akute Bedrohung sofort ausschalten zu können. Technisch auf jeden Fall ein Fortschritt.
Ich finde Bewaffnung nicht gut. Das Wort "akute Bedrohungen" kann man beliebig ausweiten. Besonders die Handyortung ist hier gefährlich. Gab schon genug unschuldige Opfer durch Drohnen.


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Kampfdrohnen- Feigheit oder Fortschritt?

13.08.2014 um 15:19
@Regenerate was man nicht gut findet und so interessiert keinen Militär. Da geht es eher um effizientes Erkennen und Ausschalten einer Bedrohung.


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Kampfdrohnen- Feigheit oder Fortschritt?

13.08.2014 um 19:41


Hab es geschafft. Konnte ein Foto machen. Ist zwar nicht so ganz toll geworden und ist ein bißchen unscharf geworden, weil ich so stark ranzoomen mußte. Hat sich angehört wie ein Kampfjet, hatte eine rote Front und war kleiner, als ein normaler Kampfjet.

Kennt dieses Flugobjekt einer? Ist das vielleicht eine Drohne?


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Kampfdrohnen- Feigheit oder Fortschritt?

13.08.2014 um 20:07
Hab es geschafft. Konnte ein Foto machen. Ist zwar nicht so ganz toll geworden und ist ein bißchen unscharf geworden, weil ich so stark ranzoomen mußte. Hat sich angehört wie ein Kampfjet, hatte eine rote Front und war kleiner, als ein normaler Kampfjet.

Kennt dieses Flugobjekt einer? Ist das vielleicht eine Drohne?
t
Das dürfte ein Learjet 35 der DRF sein .

Beispielfoto :
http://www.planespotters.net/Aviation_Photos/photo.show?id=300458

Wo hast du das Foto gemacht ?

@Shadowstalker7


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Kampfdrohnen- Feigheit oder Fortschritt?

13.08.2014 um 20:15
@Berlinandi

Sieht ähnlich aus, aber die Front war definitiv anders. Könnte ja auch ein Nachfolgemodell sein :ask:

Bei mir in der nähe ist ein Natostützpunkt. Der kam bestimmt von da. Der ist so c.a. drei Stunden in bestimmten Zeitabständen aus der gleichen Richtung, in die gleiche Richtung geflogen.

Wie schon gesagt, kam es mir so vor, als ob der irgendwas gesucht, oder irgendwas abgescannt hat. Für eine Schleife um den Flughafen, sind wir zu weit weg. Ich fand das merkwürdig.


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Kampfdrohnen- Feigheit oder Fortschritt?

13.08.2014 um 20:30
Shadowstalker7 schrieb:Bei mir in der nähe ist ein Natostützpunkt
Geilenkirchen oder was ?
Sieht ähnlich aus, aber die Front war definitiv anders. Könnte ja auch ein Nachfolgemodell sein :ask:
xt
Das die Front anders aussah machst du voran fest ? Man beachte auch die jeweilige Perspektive zur Front .

Hier mal ne andere Perspektive :

http://www.google.de/imgres?imgurl=http%3A%2F%2Fwww.flugzeug-bild.de%2F1024%2Fgerman-air-rescue-drf-learjet-29979.jpg&im...


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Kampfdrohnen- Feigheit oder Fortschritt?

13.08.2014 um 20:37
@Berlinandi


Ja, bei Geilenkirchen.

Von der Perspektive kann das hinkommen. Kann mich auch täuschen. Hab das Ding mindestens fünf mal gesehen und konnte auch nicht erkennen, dass es irgendwelche Scheiben hatte. Aber wie gesagt, durch Perspektive, oder höhe, kann es vielleicht nicht erkennbar sein.


Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die so eine weite Warteschleife fliegen, aber ich bin keine Fachfrau :) . Bei den großen Awacs-Maschinen ist das schon eher der Fall, dass die größere Runden fliegen müssen, aber bei so kleinen...?


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Kampfdrohnen- Feigheit oder Fortschritt?

13.08.2014 um 20:52
Shadowstalker7 schrieb:Von der Perspektive kann das hinkommen. Kann mich auch täuschen. Hab das Ding mindestens fünf mal gesehen und konnte auch nicht erkennen, dass es irgendwelche Scheiben hatte. Aber wie gesagt, durch Perspektive, oder höhe, kann es vielleicht nicht erkennbar sein.


Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die so eine weite Warteschleife fliegen, aber ich bin keine Fachfrau :) . Bei den großen Awacs-Maschinen ist das schon eher der Fall, dass die größere Runden fliegen müssen, aber bei so kleinen...?
Ich geh mal eher davon aus das die entweder Köln-Bonn oder Düsseldorf angeflogen sind . Im übrigen werden die Warteschleifen immer um einen festgelegten Punkt (Holding fix ) geflogen ,

Wikipedia: Warteschleife

welcher in den jeweiligen Luftfahrtkarten zu finden ist , dadran hat man sich dann auch mit nem Learjet zu halten , so man den Warteschleifen fliegen muss .


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Kampfdrohnen- Feigheit oder Fortschritt?

13.08.2014 um 20:55
@Berlinandi
Ah, cool danke. Dann hat sich meine Frage beantwortet :) .


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Kampfdrohnen- Feigheit oder Fortschritt?

13.08.2014 um 21:02
Kampfdrohnen sind für die Zukunft das beste Flugzeug aller kommenden Kriege.
Das hat mit Feigheit wenig zu tun! So kann man Piloten sparen, die
1. nicht ihr Leben lassen müssen, bei einem Abschuss.
2. Die Drohne wird mit der Zeit noch genauer und präzieser einzusetzen sein.
3. Dient sie gleichzeitig für Aufklärungsflüge.

Sie hat also mehr Vorteile als Nachteile. Falls sie überhaupt größere Nachteile hat.

Im Grunde ist aber das Ergebnis das gleiche. Tod und Zerstörung gehen von ihr aus. Berechnung, dann ein Knopfdruck am Feuerleitsystem und die Drohne macht ihre Arbeit.
Jene im Feuerleitbunker sitzen relativ sicher, jedenfalls sicherer wie jeder Pilot in der Kanzel.
Aber, wie ich schon sagte, es ändert sich kaum etwas am Endergebnis.

Es werden wie gesagt die Krieg künftig mit dem Computer geführt. Das macht die Sache wesentlich einfacher, einfacher ... Millionen Tote durch Knopfdruck zu eliminieren.

Und, wir werden es nicht ändern können. Warum ...! weil die Menschen auch weiterhin unbelehrbar sind.


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Kampfdrohnen- Feigheit oder Fortschritt?

13.08.2014 um 22:25
Kommt drauf an, was "unbelehrbar" angeht. Fast anders herum wird ein Schuh draus: Man perfektioniert einfach weiter.

Kurzfristige Vorteile sind eine Sache, mögliche langfristige Folgen aber auch eine andere.

Bisher dürfte "man" von Drohnen eher profitieren. Eher. Es wäre fast wie mit einem konventionell gesteuerten, bemannten Flugzeug -> am Ende sitzt ein Mensch, auch wenn der der die Drohne steuert (soweit ich weiß auch ausgebildete Piloten oder annäherend) bequemer sitzen dürfte.

Moralisches und hassenichgesehen wird so nicht wirklich eliminert, vom eigentlichen Drohneneinsatz abgesehen.

Ganz neu muss das Thema bewertet werden, wenn man die Technik noch weiter entwickelt und man dann die Person die die Drohne steuert auch noch einsparen kann oder kaum noch einsetzen muss, weil die vollautomatisch (autonom) agieren kann. Zumindest im gesamten Flug. Wenn der Mensch dem Roboter (im Krieg) auf breiter Ebene weicht, dann wird in gewisser Weise auch der Krieg entmenschlicht, was manche Hemmschwellen senken könnte.

Wer hier nicht gerade sehr alt ist wird das noch miterleben, keine Frage - sofern keine Katastrophe o. Ä. so etwas verhindert. Es gibt genaue Roadmaps in denen die Entwicklung von autonomen (Kampf-)Robotern bis beispielsweise 2040 geplant ist. Wahrscheinlich wird man schon eher signifikante Erfolge erzielen können; teilweise gibt es sie doch jetzt schon, wenn auch in so manchen Kinderschuhen.

Es wird in dieser neuen Zeit deswegen sicher oder hoffentlich nicht gleich einen Weltuntergang geben, weil man nun auch "Robotersoldaten" einsetzen kann, aber prägend wird die Zeit dennoch sein. Nichtsdestotrotz sollte man auch bedenken, dass wiederum irgendwie von der generellen Technik auf kurz oder lange alle oder sehr viele profitieren können.

Man muss ja solche autonomen Einheiten nicht auf das Militär beschränken, sondern kann diese ja im zivilen Bereich irgendwann auch gut oder noch besser einsetzen. Aber es geht ja spezifisch um Kampfdrohnen, ergo mal schauen was kommt.


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Kampfdrohnen- Feigheit oder Fortschritt?

11.12.2014 um 23:22
N Artikel zum Thema gefindet:
Nach zwei Jahren Dienst auf der US-Drohnenbasis mit Einsätzen im Irak und Afghanistan wurde Unteroffizierin Lynn wegen akuter Suizidgefahr entlassen. Am Anfang habe sie mit ihren Kollegen im Container noch gejubelt, wenn ein mutmasslicher Feind abgeschossen wurde. «Danach gingen wir feiern in die Bar, weil wir unsere Mission erfüllt hatten.» Wie eine Spannerin sei sie sich vorgekommen beim Überwachen von Zielpersonen aus der Luft. «Wir haben ihnen sogar beim Sex zugeschaut.»

Längerfristig mache dieser Job kaputt oder gefühllos. Tatsächlich zeigen Studien, dass Drohnen-Piloten gleich viele posttraumatische Belastungsstörungen erleiden wie Soldaten auf dem Kriegsfeld.

Auf der Trainingsbasis widerspricht Hauptmann Sean der Kritik, dass der Drohnenkrieg ein feiger Krieg sei. «Wir haben uns verpflichtet, unserem Land zu dienen, und wir geben unser Bestes.» Seinen Nachnamen darf er auf Anweisung des Pentagon nicht nennen, offenbar hat man Angst vor Drohungen. Sean bekräftigt, stolz auf seinen Job zu sein: «Wir haben schon viele Leben gerettet.»

Der für die USA saubere Krieg scheint aber längst nicht so präzise zu sein, wie das Präsident Obama in seinen Ansprachen jeweils betont. Recherche-Organisationen schätzen, dass rund 20% der Toten bei Drohnenangriffen in Pakistan und im Jemen Zivilisten sind.
http://www.srf.ch/news/international/ex-drohnenpilotin-du-wirst-gefuehllos-oder-ein-wrack


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Kampfdrohnen- Feigheit oder Fortschritt?

18.02.2015 um 10:56
Die USA liefern im Kampf gegen den Terror künftig Kampfdrohnen nicht nur an Grossbritannien, sondern auch an weitere Staaten. Das US-Aussenministerium hat dazu die Richtlinien für Waffenexporte gelockert. Der Export von Kampfdrohnen werde von Fall zu Fall entschieden, hiess es.
http://www.srf.ch/news/ticker
Jo.. nicht dass sie das Zeugs noch wo anders kaufen. Wäre ja schade um die Kohle ;)
Die Büchse der Pandora ist geöffnet und die Zeiten des Drohnenmonopols vorüber.


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Kampfdrohnen- Feigheit oder Fortschritt?

18.02.2015 um 13:29
Die Drohne allein nütz nur begrenzt. Kein zweiter kann die Drohnen Weltweit so nutzen wie die USA bzgl Kommunikationsmittel.

Ein Drohnenmonopol gab es nie, noch sind die Unbedingt neu.

Was da die lezten Jahre zu sehen war ist eh nur interessant gegen Irreguläre Kräfte.


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Kampfdrohnen- Feigheit oder Fortschritt?

18.02.2015 um 17:58
@Fedaykin
Wieso sind Drohnen nur gegen irreguläre Kräfte interessant? Dass sie sich für diese besonders eignen ist sicherlich nicht abzustreiten, aber ich sehe Drohen durchaus auch im regulären Einsatz.
Vorallem im Verbund mit anderen Kräften. Aber auch für gezielte Nadelstiche.
Es ist halt bislang so gewesen, dass Kampfdrohnen in erster Linie von den Amerikanern und etwas von den Engländer betrieben wurden... der Rest beschränkte sich ja eher auf unbewaffnete Exemplare. Die Amis haben es noch nicht mit einem Gegner zu tun gekriegt , der seinerseits auch Kampfdrohnen einsetzt. Das meinte ich mit Monopol. Es war bislang eher eine einseitige Angelegenheit.
Die Chinesen und andere werden sicher nachziehen in diesem Bereich. Und die zivile Variante wird sich auch immer mehr durchsetzen.


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Kampfdrohnen- Feigheit oder Fortschritt?

20.04.2015 um 11:10
Aktuell gibt es eine Symposium "EYES FROM A DISTANCE" zu Killerdrohnen und der deutschen Beteiligung dabei.
http://www.disruptionlab.org/drones

Dabei auch ein ehemaliger Drohnenpilot, hier sein Vortrag:
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http://www.heise.de/newsticker/meldung/Ex-US-Pilot-Todesdrohnen-sind-die-feigeste-Art-der-Kriegsfuehrung-2612197.html

Der frühere Drohnen-Pilot Brandon Bryant hat die US-Todesmissionen im Anti-Terror-Krieg als "sehr schmutzige Arbeit" beschrieben und bekräftigt, dass die US-Militärbasis im rheinland-pfälzischen Ramstein eine zentrale Rolle dabei spiele.

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Der Aktivist Marek Tuszynski beklagte, dass der Drohnenkrieg "Formen der organisierten Kriminalität verwendet, um genau diese zu bekämpfen". Oft führe schon abweichendes Verhalten dazu, um in die Kategorie "böse" eingestuft zu werden. Die digitale Generation dürfe aber nicht vergessen, "dass wir alle mit der von uns genutzten Hardware und der Inanspruchnahme von Online-Diensten das Überwachungssystem füttern". Jeder sei in das System der Informationssammlung durch Formen der "totalen Überwachung" durch Netzkonzerne und Geheimdienste eingebunden.
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Kampfdrohnen- Feigheit oder Fortschritt?

20.04.2015 um 12:45
Glünggi schrieb am 18.02.2015:Die Amis haben es noch nicht mit einem Gegner zu tun gekriegt , der seinerseits auch Kampfdrohnen einsetzt. Das meinte ich mit Monopol. Es war bislang eher eine einseitige Angelegenheit
Weil Drohnen schlecht überleben in einem Gefechtsfeld wo der Gegner normale Flugabwehr aufs Feld führt.


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Kampfdrohnen- Feigheit oder Fortschritt?

20.04.2015 um 14:16
@Fedaykin
Aber normale Flugabwehr haben doch selbst die Taliban?
Ne ich meinte halt eine Armee die ebenfalls Drohnen einsetzt... sowas hatten die Amis noch nicht wirklich als Gegner.
Es wird dann halt mühsam wenn man amerikanischen Boden gegen Drohnenangriffe schützen müsste. Statt halt gemütlich da zu sitzen ohne selbst zum Ziel zu werden.


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20.04.2015 um 14:19
Glünggi schrieb:Aber normale Flugabwehr haben doch selbst die Taliban?
Nein, die habne ein paar IR Manpads.
Glünggi schrieb:Ne ich meinte halt eine Armee die ebenfalls Drohnen einsetzt... sowas hatten die Amis noch nicht wirklich als Gegner.
Was sollte es ändern? Derjengige der die Konventionelle Lufhoheit erringt pustet die Drohen eben weg.

Wenn Pakistan wirklich was gegen den US Droheneinsatz hätte, würden sie sie eben einfach wegschießen oder Stören.
Glünggi schrieb:Es wird dann halt mühsam wenn man amerikanischen Boden gegen Drohnenangriffe schützen müsste. Statt halt gemütlich da zu sitzen ohne selbst zum Ziel zu werden.
Nö, das wird nicht Müsahm sondern so leicht wie die USA gegen Flugzeuge allgemein zu schützen.

Norad sollte das wohl hinbekommen.


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