weitere Rubriken
PhilosophieTräumeOrteEsoterikLiteraturAstronomieHelpdeskGruppenSpieleGamingFilmeMusikClashVerbesserungenAllmysteryWillkommenEnglishGelöscht
Diskussions-Übersichten
BesuchtTeilgenommenAlleNeueGeschlossenLesenswertSchlüsselwörter
Schiebe oft benutzte Tabs in die Navigationsleiste (zurücksetzen).

Aktuelles aus (Zentral-und Süd-) Afrika

Aktuelles aus (Zentral-und Süd-) Afrika

07.02.2015 um 22:22
@Moses77
scheint so, als ob deine Befürchtungen, dass die Wahlen in Nigeria sich verschieben, bewahrheiten könnten. Der Nigerianische Sicherheitsberater hat eine Verschiebung der Präsidentschaftswahlen vom 14. Februar auf den 28. März und der Gouverneurs- und Regionalwahlen vom 28. Februar auf den 11. April beantragt, mit der Begründung, dass, aufgrund der schwierigen Sicherheitslage die Sicherheit der Wahllokale im Nordosten (also den Gebieten mit starker Boko-Haram-Tätigkeit) nicht gewährleistet werden könne.
Boko-Haram-Terror: Nigeria erwägt Verschiebung der Wahlen
Soldaten des Tschads im Kampf gegen Boko Haram (Archiv): 13.000 Tote Zur Großansicht
AFP

Soldaten des Tschads im Kampf gegen Boko Haram (Archiv): 13.000 Tote

Die Terrormiliz Boko Haram wütet in großen Teilen Nigerias. Wegen der schlechten Sicherheitslage denkt die Wahlkommission nun darüber nach, die Wahlen zu verschieben.

Abuja - Die Präsidentschafts- und Parlamentswahlen sollen vom 14. Februar auf den 28. März, die für den 28. Februar vorgesehenen Gouverneurs- und Regionalwahlen auf den 11. April verschoben werden. Das verlautete am Samstag aus Kreisen der Wahlkommission, die in der Hauptstadt Abuja tagte.

Der nationale Sicherheitsberater hatte eine Verschiebung von mehreren Wochen beantragt. Er begründete seine Überlegungen damit, dass die Polizeikräfte im Nordosten des Landes gegen die militanten Islamisten von Boko Haram die Sicherheit der Wahllokale nicht gewährleisten könnten.

Bei den Wahlen strebt Staatschef Goodluck Jonathan eine weitere Amtszeit an. Kritiker sehen in der Verschiebung einen Versuch von Präsident Goodluck Jonathan und seiner regierenden Demokratischen Volkspartei (People's Democratic Party/PDP), sich Zeit zu verschaffen. Sein Hauptkonkurrent Mohammadu Buhari vom Oppositionsbündnis All Progressives Congress (APD) hatte zuletzt in Umfragen zugelegt.

Boko Haramkämpft mit Gewalt für einen islamischen Staat im mehrheitlich muslimischen Norden Nigerias. Schätzungsweise 13.000 Menschen sind seit 2009 bei Attacken der Miliz auf Polizei, Armee, Kirchen und Schulen gestorben.

Der Konflikt mit der Terrormiliz weitet sich in Westafrika zunehmend aus: Hatten die Islamisten in den vergangenen Monaten hauptsächlich Ziele in Nordnigeria ins Visier genommen, attackierten Boko-Haram-Anhänger am Freitag einen Militärstützpunkt an der Grenze zum Nachbarland Niger. Die Afrikanische Union(AU) hatte jüngst beschlossen, mit einer eigenen Einsatztruppe die Terrororganisation zu bekämpfen. Mindestens7500 Soldaten sollen sich an der Mission beteiligen.

daf/dpa/AFP
( http://www.spiegel.de/politik/ausland/nigeria-ueberlegt-wegen-boko-haram-wahlen-zu-verschieben-a-1017308.html )


melden
Anzeige

Aktuelles aus (Zentral-und Süd-) Afrika

08.02.2015 um 08:43
Jetzt ist es offiziell, die Wahlen in Nigeria werden um 6 Wochen verschoben, während derer die Sicherheitskräfte für Normalität sorgen sollen. Der Vorsitzende der Wahlkommission meinte, er rechne nicht mit weiteren Verzögerungen, aber ich bin da etwas skeptisch. Derweil ist die Verschiebung alles andere als unumstritten.
Wegen Sicherheitsbedenken Nigeria sagt Wahltermin ab

Angeblich, weil das Militär eine Offensive gegen die Terrorgruppe Boko Haram plant, sollen Nigerias Präsidenten- und Parlamentswahlen sich verschieben. Die Opposition in Afrikas bevölkerungsreichstem Land kritisiert die Entscheidung - und Amerikas Außenminister auch.
08.02.2015
32950744
© AP Vergrößern Demonstranten in Abuja protestieren gegen die Verschiebung der Wahlen in Nigeria.

Wegen Sicherheitsbedenken sind die Präsidentschafts- und Parlamentswahlen in Nigeria kurzfristig um sechs Wochen verschoben worden. Statt am kommenden Samstag sollen die Bürger des westafrikanischen Landes nun am 28. März abstimmen, wie die Wahlkommission am späten Samstagabend in der Hauptstadt Abuja mitteilte.

Militärkreisen zufolge will die Armee kommende Woche eine neue Offensive gegen die Terrorgruppe Boko Haram starten. Der Vorsitzende der Wahlkommission, Attahiru Jega, sagte, die Sicherheitskräfte hätten darauf hingewiesen, wegen des Einsatzes den Schutz der Wähler nicht garantieren zu können. Daher wäre es unverantwortlich gewesen, an dem ursprünglichen Termin festzuhalten.
Kritik an Verschiebung

Die Vereinigten Staaten kritisierten die Entscheidung. Washington sei zutiefst enttäuscht, teilte Außenminister John Kerry in der Nacht auf Sonntag mit. Politische Einflussnahme auf die Wahlkommission in dem Land sei inakzeptabel. Die Regierung dürfe keine Sicherheitsbedenken vorschieben, um die demokratische Entwicklung zu behindern.

Kritiker sehen in der Verschiebung ein Manöver von Präsident Goodluck Jonathan und seiner regierenden Demokratischen Volkspartei (People’s Democratic Party/PDP). Sein Hauptkonkurrent Mohammadu Buhari vom Oppositionsbündnis All Progressives Congress (APD) hatte zuletzt in Umfragen zugelegt.

Kämpfer der Boko Haram überziehen vor allem den Nordosten des bevölkerungsreichsten Staates Afrikas seit Jahren mit Terror. Der Vorsitzende der Wahlkommission, Jega, sagte, die Sicherheitsbedenken des Militärs und der Polizei ließen sich nicht von der Hand weisen. Deswegen müssten auch die für den 28. Februar vorgesehenen Gouverneurs- und Regionalwahlen in den 36 Bundesstaaten auf den 11. April verlegt werden. Mit weiteren Verschiebungen rechnete er nicht. Die Sicherheitskräfte hätten angekündigt, binnen sechs Wochen wieder für Normalität sorgen zu wollen, sagte Jega.

Der Ankündigung der Verlegung waren stundenlange Beratungen der nationalen Wahlkommission mit den entsprechenden Stellen der 36 Bundesstaaten, Parteien und zivilgesellschaftlichen Gruppierungen vorausgegangen. Teilnehmerkreisen zufolge sprachen sich das Oppositionsbündnis APD und 15 weitere Parteien gegen die Verschiebung aus, Vertreter der regierenden PDP waren in der Frage gespalten.
Mehr als eine Million auf der Flucht wegen Boko Haram

Die Islamisten von Boko Haram wollen im Norden Nigerias und angrenzenden Regionen der Nachbarländer einen sogenannten Gottesstaat errichten. Die sunnitischen Fundamentalisten werden für viele Attentate und Angriffe in der Region verantwortlich gemacht. Schätzungen gehen davon aus, dass dabei seit 2009 mehr als 13.000 Menschen getötet wurden. Die Gewalttaten haben mehr als eine Million Menschen in die Flucht gezwungen. Schätzungen zufolge sind die Hälfte der Nigerianer Muslime, 40 Prozent Christen und 10 Prozent Anhänger traditioneller Religionen.

Nigeria ist der wichtigste Ölproduzent und die größte Volkswirtschaft Afrikas. In dem Land, das knapp drei Mal so groß ist wie Deutschland, leben rund 175 Millionen Menschen. Fast zwei Drittel von ihnen leben von weniger als 1,25 Dollar pro Tag.

Quelle: dpa
( http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/afrika/wegen-sicherheitsbedenken-nigeria-sagt-wahltermin-ab-13416229.html )


melden

Aktuelles aus (Zentral-und Süd-) Afrika

08.02.2015 um 08:48
@Taln.Reich
Naja... Ob das zum Vorteil des amtierenden Präsidenten ist, kommt drauf an was er gegen Boko Haram anstellt bis zu den Wahlen.


melden

Aktuelles aus (Zentral-und Süd-) Afrika

08.02.2015 um 09:53
Die Umfragewerte Goodlucks sanken etwas ab, aber es war wohl eine 50:50 Entscheidung innerhalb der Regierungspartei.
Ein erfolgreicher Krieg könnte den Trend kippen, aber es spricht auch vieles dafür, dass die Umfragewerte auch durch diese Entscheidung jetzt weiter sinken werden.
Gut, dass es wohl wegen der Verschiebung nicht auch noch zu Ausschreitungen im "stabilen" Teil Nigerias kommt wie es ausschaut.
Erst der Krieg, anschließend Wahlen halte ich für vernünftig.
Warum John Kerry sich jetzt so explizit gegen die kurzfristige Verschiebung stellt, weiß ich jetzt auch nicht?

Habt ihr da mehr Infos bezüglich der Haltung der USA?


melden

Aktuelles aus (Zentral-und Süd-) Afrika

09.02.2015 um 08:41
Die Pakistanische Friedensnobelpreisträgerin Malala Yousafzai hat, in einem Schreiben an die künftige nigerianische Regierung und die internationale Gemeinschaft daran erinnert, dass die, vor fast einem Jahr entführten 200 Schülerinen immer noch in der Hand der Boko Haram sind, und hat dazu aufgerufen, mehr für deren Befreiung zu tun.
Boko-Haram-Geiseln: Malala Yousafzai kritisiert fehlende Befreiungs-Bemühungen
Malala Yousafzai bei einem Vortrag an der Uni von Birmingham: "Wir dürfen sie nicht vergessen" Zur Großansicht
REUTERS

Malala Yousafzai bei einem Vortrag an der Uni von Birmingham: "Wir dürfen sie nicht vergessen"

Seit 300 Tagen befinden sich mehr als 200 Mädchen in der Gewalt der Terrorgruppe Boko Haram. Nun hat Friedensnobelpreisträgerin Malala Yousafzai die Politik aufgefordert, mehr für die Befreiung der Geiseln zu tun.

London - Seit Monaten befinden sich mehr als 200 nigerianische Schülerinnen in den Händen der Terrormiliz Boko Haram. Nach wie vor fehlt von den im nordnigerianischen Chibok verschleppten Mädchen jede Spur. Nun hat die pakistanische Friedensnobelpreisträgerin Malala Yousafzai dazu aufgerufen, mehr zur Befreiung der jungen Frauen zu tun.

"Wenn diese Mädchen die Kinder von politisch oder finanziell mächtigen Eltern wären, dann würde viel mehr getan, um sie zu befreien", schrieb Yousafzai auf ihrer Website. "Aber sie kommen aus einer verarmten Gegend in Nordost-Nigeria, und traurigerweise hat sich wenig getan, seit sie entführt wurden."

Yousafzai wandte sich in ihrem Schreiben explizit an die künftige nigerianische Regierung und die internationale Gemeinschaft. Diese müssten die Befreiung der Mädchen ganz oben auf die Agenda setzen, forderte Yousafzai. Die Präsidenten- und Parlamentswahl in Nigeria, die ursprünglich am kommenden Samstag stattfinden sollte, wurde wegen Sicherheitsbedenken um sechs Wochen auf den 28. März verschoben.

"Diese jungen Frauen haben alles riskiert, um eine Bildung zu bekommen, die für die meisten von uns selbstverständlich ist", schreibt Yousafzai weiter. "Wir dürfen sie nicht vergessen."

Boko Haram wütet in großen Teilen Nigerias, sie kämpft mit Gewalt für einen islamischen Staat im mehrheitlich muslimischen Norden Nigerias. Schätzungsweise 13.000 Menschen sind seit 2009 bei Attacken der Miliz auf Polizei, Armee, Kirchen und Schulen gestorben.

Yousafzai, jüngste Nobelpreisträgerin der Geschichte, war 2012 Opfer der islamistischen Taliban in Pakistan geworden, die ihr bei einem Terroranschlag ins Gesicht geschossen hatten. Sie setzt sich für Kinderrechte und vor allem für bessere Bildungschancen für Mädchen ein. Sie lebt in Großbritannien.

gam/dpa
( http://www.spiegel.de/politik/ausland/malala-yousafzai-kritisiert-nichtstun-im-fall-boko-haram-geiseln-a-1017345.html )


melden

Aktuelles aus (Zentral-und Süd-) Afrika

09.02.2015 um 08:45
in Somalia hat die Al-Schabab das Haus eines Polizeikommandanten angegriffen und dabei zwei Polizisten, die zum Schutz abgestellt worden waren, getötet und 5 weitere verletzt.
At least two killed in militant attack in Somalia

BOSASSO, Somalia Sun Feb 8, 2015 8:18am GMT

Link this
Share this
Email
Print

Related Topics

World »

(Reuters) - At least two people were killed when Somali militants al Shabaab attacked the house of a senior police official in the semi-autonomous region of Puntland, police said on Sunday.

The militants have carried out several attacks in the region in recent weeks after they were driven out of their strongholds in central and southern Somalia by African Union troops and the Somali army.

Abshir Mohamed, a policeman in charge of security at the deputy police commander Muhidin Ahmed's home, said the rebels drove up to a checkpoint near the house in a minibus late on Saturday.

"They opened fire and hurled grenades at us once when we stopped the car to check," Mohamed said.

Two policemen were killed and five others injured, he said, adding that one militant was also killed.

Al Shabaab, which analysts say might have moved extra fighters to the northern region of Puntland, claimed responsibility for the attack.

"We were behind the attack," said sheikh Abdiasis Abu Musab, al Shabaab's spokesman for military operations.

A drone strike carried out by the United States last week was reported by the Somali government to have killed Yusef Dheeq, a mastermind of al Shabaab attacks at home and abroad.

(Reporting by Abdiqani Hassan and Feisal Omar; Writing by Duncan Miriri; Editing by Catherine Evans)
( http://uk.reuters.com/article/2015/02/08/uk-somalia-attacks-idUKKBN0LC06B20150208 )


melden

Aktuelles aus (Zentral-und Süd-) Afrika

09.02.2015 um 19:18
und, auch in Somalia, hat Al-Schabab zum sechsten Malinnerhalb von 13 Monaten einen Parlamentsabgeordneten ermordet.
Somalia: Schabab-Miliz tötet Parlamentsabgeordneten

Er ist der sechste Parlamentsabgeordnete, den die Schabab-Miliz in den vergangenen 13 Monaten in Somalia getötet hat: Abdulahi Qayad Bare. Die militanten Islamisten haben weitere Anschläge gegen Politiker angekündigt.

Mogadischu - Kämpfer der somalischen Schabab-Miliz haben in Mogadischu einen weiteren Parlamentsabgeordneten getötet. Abdulahi Qayad Bare war auf dem Weg zum Parlament, als er am Montag erschossen wurde. Er ist der sechste Abgeordnete, den die militanten Islamisten seit Anfang 2014 umgebracht haben.

"Wir haben den Abgeordneten erschossen und wir werden sie weiter töten, einen nach dem anderen, sagte Schabab-Sprecher Abdiasis Abu Musab. Nach Angaben der Sicherheitskräfte konnten die Attentäter in einem Fluchtwagen entkommen.

Die Islamisten erkennen das Übergangsparlament in Mogadischu nicht an. Sie bekämpfen die Abgeordneten, weil sie der Stationierung ausländischer Truppen in dem Bürgerkriegsland zugestimmt hatten. Truppen der Afrikanischen Union war es im vergangenen Jahr gelungen, die Schabab-Miliz aus einigen Städten in der Mitte und dem Süden Somalias zu vertreiben. Trotzdem greifen die Terroristen regelmäßig Ziele in der Hauptstadt Mogadischu an.

syd/Reuters/AFP
( http://www.spiegel.de/politik/ausland/somalia-schabab-miliz-toetet-abgeordneten-in-mogadischu-a-1017445.html )


melden

Aktuelles aus (Zentral-und Süd-) Afrika

09.02.2015 um 19:25
inzwischen scheint Boko Haram mit ihren Angriffen auf den Niger ernst machen zu wollen. Nur Stunden, bevor es im Parlament des Niger zu einer Abstimmung über einen Einsatz des Militärs gegen Boko Haram kam, hat Boko Haram in der Stadt Diffa, Niger, Schläferzellen geweckt, und versucht, das örtliche Gefängnis zu stürmen.
Terror in Afrika: Boko Haram verstärkt Angriffe im Niger
Stadttor von Diffa (Archivbild): Drei Boko-Haram-Angriffe innerhalb von vier Tagen Zur Großansicht
AFP

Stadttor von Diffa (Archivbild): Drei Boko-Haram-Angriffe innerhalb von vier Tagen

Die Terrororganisation Boko Haram weitet ihre Angriffe aus: Seit Tagen versuchen ihre Kämpfer die Stadt Diffa im Niger unter ihre Kontrolle zu bringen. Nach Angaben des Militärs haben die Dschihadisten Schläferzellen in der Stadt aktiviert.

Niamey - Zum dritten Mal innerhalb von vier Tagen haben Kämpfer der Terrorgruppe Boko Haram den Niger angegriffen. In der Nacht zum Montag versuchten Milizionäre das Gefängnis in der Stadt Diffa zu stürmen, berichten Augenzeugen.

"Es ist inzwischen offensichtlich, dass Boko Haram Schläferzellen in Diffa und Umgebung hat", sagte ein Militärsprecher. Die Kämpfe zwischen militanten Islamisten und Sicherheitskräften dauerten über Stunden an. "Bis zum Morgen waren Gewehrfeuer und schwere Explosionen zu hören", sagte ein Augenzeuge.

Die Bevölkerung wurde aufgerufen, in den Häusern zu bleiben. Viele Menschen seien wegen der Gefechte aber bereits aus dem Ort geflohen. Für viele ist es die zweite Flucht, denn Diffa nahm in den vergangenen Monaten Tausende Nigerianer auf, die vor dem Boko-Haram-Terror aus ihrem Heimatland geflohen waren.

Der erneute Angriff passierte nur wenige Stunden bevor das Parlament in Nigers Hauptstadt Niamey über einen Einsatz der Armee gegen die Terrormiliz abstimmt. Die Regierung will dem Militär das Mandat erteilen, auch jenseits der Grenze in Nigeria gegen Boko Haram vorzugehen.

Die Staatsführungen von Kamerun, dem Tschad, Benin und Niger hatten sich zuvor darauf verständigt, eine 8700-Mann starke Einsatztruppe zu bilden, um die militanten Islamisten zu bekämpfen. Die Mission könnte bereits im kommenden Monat beginnen.

Allein im vergangenen Jahr sind bei Angriffen von Boko Haram mindestens 10.000 Menschen getötet worden. Der Konflikt weitet sich zusehends auch auf die Nachbarländer aus.

Boko-Haram-Anführer Abubakar Shekau reagierte in einer Videobotschaft auf die geplante Mission der Afrikanischen Union. "Euer Bündnis wird nichts erreichen", sagte Shekau. "Greift zu allen Euren Waffen und bietet uns die Stirn. Ihr seid willkommen."

syd/AP/Reuters
( http://www.spiegel.de/politik/ausland/boko-haram-greift-diffa-im-niger-an-a-1017516.html )


melden

Aktuelles aus (Zentral-und Süd-) Afrika

10.02.2015 um 04:46
@Taln.Reich
Tja der Entscheid konnte aber nicht verhindert werden dadurch:
Das Parlament des westafrikanischen Landes Niger hat beschlossen, die Armee des südlichen Nachbarlandes Nigeria im Kampf gegen die islamistische Terrororganisation Boko Haram zu unterstützen. Das berichtet die französische Nachrichtenagentur AFP.

Niger entsendet demnach 750 Soldaten nach Nigeria. Auch andere Nachbarländer haben zugesagt, Nigeria im Kampf gegen Boko Haram zu unterstützen.
http://www.srf.ch/news/ticker


melden

Aktuelles aus (Zentral-und Süd-) Afrika

10.02.2015 um 07:32
@Glünggi
das überrascht mich nicht. Allgemein reagieren Länder schlecht darauf, wenn jemand sie angreift.


melden

Aktuelles aus (Zentral-und Süd-) Afrika

10.02.2015 um 08:12
innerhalb von sechs Wochen soll das Nigerianische Militär, laut der Nigerianischen Regierung, alle bekannten Boko Haram Stützpunkte vernichtet haben, und die Situation so weit unter ihre Kontrolle gebracht haben, dass gewählt werden kann.
Terror in Afrika: Nigeria will Boko Haram bis Ende März schlagen
Nigerias Präsident Goodluck Jonathan: Er will Boko Haram endgültig besiegen Zur Großansicht
DPA

Nigerias Präsident Goodluck Jonathan: Er will Boko Haram endgültig besiegen

Die Terrororganisation Boko Haram startet seit Tagen schwere Angriffe, auch im Niger und in Kamerun. Zusammen mit Partnerländern will Nigerias Präsident Goodluck Jonathan die Dschihadisten endgültigen besiegen - innerhalb von sechs Wochen.

Abuja - Zuletzt wurde die Wahl verschoben, doch diesmal soll es klappen: Am 28. März will Nigeria wählen - und bis dahin die seit Jahren wütende Terrorgruppe Boko Haram endgültig besiegt haben. Diesen Zeitraum nannte der Sicherheitsberater von Präsident Goodluck Jonathan, Sambo Dasuki, am Montag. Erst am Sonntag hatte die Wahlkommission die Präsidentschafts- und Parlamentswahlen in Nigeria wegen der anhaltenden Kämpfe um sechs Wochen auf den 28. März verschoben.

Alle bekannten Boko-Haram-Stützpunkte im Nordosten des Landes würden in den kommenden sechs Wochen beseitigt, sagte Dasuki. "Sie werden nicht mehr da sein." Die nigerianische Regierung hatte bereits in der Vergangenheit mehrfach Fristen für einen Sieg über Boko Haram ausgerufen. Aber selbst wenn das Ziel eines Sieges nicht erreicht werden sollte, werde die "Lage sicher für Wahlen zuträglich genug" sein. Eine weitere Verschiebung des Wahltermins schloss Dasuki aus. Ursprünglich sollte der Urnengang am kommenden Samstag stattfinden.

Nigeria und seine Nachbarländer Benin, Niger, Kamerun und Tschad hatten am Samstag die Schaffung einer Eingreiftruppe aus 8700 Soldaten, Polizisten und Zivilisten im Kampf gegen Boko Haram beschlossen. Dschihadisten-Anführer Shekau reagierte darauf in einem 28-minütigen Video, das am Montag zusammen mit zwei weiteren Videos auf dem Internetportal YouTube veröffentlicht wurde: "Euer Bündnis wird nichts erreichen. Greift zu allen Euren Waffen und bietet uns die Stirn. Ihr seid willkommen."

Auch der Niger und Kamerun vermehrt attackiert

Bislang war es der nigerianischen Armee nicht gelungen, den Vormarsch von Boko Haram zu stoppen. Im Gegenteil: Kämpfer der Islamistengruppe haben im Norden Kameruns 20 Passagiere eines Busses entführt und zwölf von ihnen getötet. Wie mehrere Zeugen am Montag übereinstimmend berichteten, ließen die Islamisten acht Frauen kurz nach dem Überfall wieder frei. Zwölf Männer seien dagegen getötet worden, sagte ein Einwohner aus der Region, dessen Frau unter den Freigelassenen war. Ein Vertreter einer örtlichen Nichtregierungsorganisation bestätigte die Angaben.

Zuletzt hatten die Islamisten vermehrt Kamerun und den Niger angegriffen. Erst in der Nacht zum Montag versuchten Milizionäre das Gefängnis in der Stadt Diffa im Niger zu stürmen. Am Freitag waren erstmals zwei Städte im Niger angegriffen worden: Diffa und Bosso an der Grenze zu Nigeria. Am Sonntag wurde Diffa erneut attackiert.

Boko Haram kämpft mit Gewalt für einen islamischen Staat im mehrheitlich muslimischen Norden Nigerias. Seit dem Jahr 2009 tötete die Gruppe bei Angriffen auf Polizei, Armee, Kirchen und Schulen mehr als 13.000 Menschen.

mia/AFP/Reuters
( http://www.spiegel.de/politik/ausland/boko-haram-nigeria-will-dschihadisten-bis-ende-maerz-besiegen-a-1017594.html )

ich bin bezüglich dieses Zeitplanes eher skeptisch.


melden

Aktuelles aus (Zentral-und Süd-) Afrika

10.02.2015 um 11:48
Hat jemals irgendein staatsführer der mit der 'entgültig besiegen' rhetorik antanzte erfolg im bezug auf terrorgruppen?
Kann mich nicht erinnern.


melden

Aktuelles aus (Zentral-und Süd-) Afrika

10.02.2015 um 13:44
@Shionoro
also so auf Anhieb fällt mir da auch keiner ein.


melden

Aktuelles aus (Zentral-und Süd-) Afrika

11.02.2015 um 08:32
es wird gemeldet, dass die somalische Armee, zusammen mit AMISOM eine strategisch wichtige Stadt von Al-Schabab erobert hat, und sich auf dem Weg zu Hochburgen der Al-Schabab bewegt.
Tiyeglow Mayor “We Had Significant Gains against Al-shabaab “
February 10, 2015 |

“It was a strategic town for Al-shabaab and we are moving towards their strongholds in Hudur Region” said Mohamed Abadalla Hasan the mayor of Tiyeglow district of Bakool.

Mohamed who spoke to Goobjoog News also added that SNA and AMISOM ay moving into new areas to recover from Al-shabaab.

The joint operations between the Somali National Army and AMISOM which began this month have so far captured many towns. But some parts of Bakool remains cut off from other parts of the country by Al-shabab fighters.

Goobjoog News
( http://goobjoog.com/english/?p=10037 )


melden

Aktuelles aus (Zentral-und Süd-) Afrika

11.02.2015 um 16:33
@Taln.Reich
Hier noch eine Radioreportage die Dich evt interessieren könnte.
Mohamed mit der blauen Zipfelmütze ....
Aber nicht einschlafen.. der Reporter ist ein Valium.
http://www.srf.ch/play/radio/popupaudioplayer?id=4a81176e-5514-4ab4-849a-451243be9cb9&starttime=null


melden

Aktuelles aus (Zentral-und Süd-) Afrika

12.02.2015 um 08:31
Laut Human Rights Watch kam es im Oktober im Darfur zu einer Massenvergewaltigung von über 200 Frauen und Mädchen durch sudanesische Soldaten. Dabei soll es sich um einen Vergeltungsakt nach dem Verschwinden eines Soldaten gehandelt haben.
Krisenregion Darfur: Menschenrechtler werfen Armee Massenvergewaltigung vor

In der sudanesischen Krisenregion Darfur sind offenbar mehr als 220 Frauen von Soldaten missbraucht worden. Die Organisation Human Rights Watch hat die Gräueltaten dokumentiert.

New York/Tabit - Sudanesische Soldaten haben nach Erkenntnissen der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) mindestens 221 Frauen und Mädchen sexuell missbraucht. Die Massenvergewaltigung geschah demnach im vergangenen Oktober in der Stadt Tabit, die in der Krisenregion Darfur liegt.

Die Organisation legte einen 48-seitigen Untersuchungsbericht vor, der sich auf Angaben Dutzender Einwohner der Stadt stützt. HRW-Direktor Daniel Bekel sprach von einem neuen "Tiefpunkt in der Serie von Gräueltaten in Darfur".

Der Bericht dokumentiert 27 Vergewaltigungsfälle. Zu den restlichen Fällen lägen glaubwürdige Angaben vor, hieß es. Anfang November hatte ein sudanesisches Nachrichtenportal über Vergewaltigungen in Tabit berichtet. Die Rede war von einem Vergeltungsakt nach dem Verschwinden eines Soldaten.

Vertreter der gemeinsamen Mission der Vereinten Nationen und der Afrikanischen Union in Darfur (Unamid) fanden bei einer Untersuchung aber keine Beweise. In einem vertraulichen Bericht klagten die Ermittler, die Anwohner seien von sudanesischen Soldaten eingeschüchtert worden. Unamid wollte deswegen erneut vor Ort nach Spuren des Verbrechens suchen. Die sudanesische Regierung untersagte das Vorhaben mit Verweis auf Unruhe in der Bevölkerung.

Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon forderte daraufhin freien Zugang für Unamid. HRW drängt in dem Bericht nun den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag zu einer Untersuchung.

Die Unamid-Kräfte sind seit dem Jahr 2007 in Darfur stationiert, um die Zivilbevölkerung zu schützen und die Auslieferung von Hilfsgütern abzusichern. Nach einem Aufstand gegen die Zentralregierung im Jahr 2003 wurden in der Wüstenprovinz nach Uno-Angaben mehr als 300.000 Menschen getötet und zwei Millionen weitere aus ihren Häusern vertrieben. Der Präsident des Sudan, Umar al-Baschir, wird wegen mutmaßlicher Kriegsverbrechen in Darfur vom Internationalen Strafgerichtshof gesucht.

sms/AP/AFP
( http://www.spiegel.de/panorama/justiz/sudan-human-rights-watch-sieht-beweise-fuer-massenvergewaltigung-a-1017992.html )


melden

Aktuelles aus (Zentral-und Süd-) Afrika

13.02.2015 um 07:49
In Nigeria gab es einen Selbstmordanschlag auf einen Markt, bei dem 15 Menschen umgekommen sein sollen. Es wird vermutet, das Boko Haram dahinter steckt.
Terrorgruppe Boko Haram: Selbstmordanschlag auf Markt in Nigeria

Bei einem Attentat in der nigerianischen Stadt Biu sind mindestens 15 Menschen getötet worden. Laut Polizei zündete eine Frau einen Sprengsatz auf einem Marktplatz.

Biu - Auf einem belebten Markt in der Stadt Biu im Nordosten Nigerias hat eine Selbstmordattentäterin mindestens 15 Menschen getötet. Augenzeugen berichteten, die Attentäterin habe sich unter Passagiere eines Kleinbusses gemischt, um auf den Markt zu gelangen. Die islamistische Terrororganisation Boko Haram bekannte sich zunächst nicht zu dem Anschlag, der vielen ihrer vorherigen Anschläge jedoch stark ähnelt.

Biu liegt 180 Kilometer südlich von Maiduguri, der Hauptstadt des Bundesstaats Borno. Die Stadt ist für Boko Haram von großer Bedeutung: nigerianische Militär hatte Mitte Januar 42 Mitglieder von Boko Haram getötet, als diese versuchten, die Kontrolle über die Stadt zu übernehmen. Boko Haram hatte sich daraufhin zurückziehen müssen.

Ein Augenzeuge sagte nach dem Anschlag, niemand in dem Kleinbus habe die Attentäterin gekannt. Sie hatte sich demnach als Passagierin ausgegeben. "Der Markt war mit Körperteilen und mit Blutlachen übersät", berichtete ein Mitglied der Rettungskräfte nach dem Anschlag in Biu. Es habe viele Verletzte gegeben, sagten Krankenhausmitarbeiter.

Boko Haram hatte bei vergangenen Anschlägen wiederholt Selbstmordattentäterinnen eingesetzt. Die sektenartige Gruppe kämpft seit 2009 für einen islamischen Staat im mehrheitlich muslimischen Norden Nigerias. Bislang wurden dabei mindestens 13.000 Menschen getötet.

Bei einem weiteren Angriff von Boko Haram in der Stadt Kanamma waren bereits am Montag mehrere Polizisten getötet worden. Dort hatte eine radikale Abspaltung von Boko Haram nach heftigen Kämpfen mit der Armee eine Enklave ausgerufen.

Das Nachbarland Niger rief derweil die Nigerianer zu einem landesweiten Protesttag am kommenden Dienstag auf. Das Parteienbündnis von Präsident Mahamadou Issoufou forderte die Bürger Nigerias auf, "die Reihen zu schließen" und "ihre Einigkeit gegenüber den Terroristen von Boko Haram zu zeigen". In den vergangenen Wochen hatte die Gruppe ihre Angriffe im Niger verstärkt.

Nachdem Boko Haram im Januar nahe dem Tschadsee wiederholt ins benachbarte Kamerun eingedrungen war, formierte sich eine internationale Koalition gegen die Extremistengruppe. Neben Nigeria entsandten Kamerun, Niger und Tschad Truppen für den Kampf gegen Boko Haram.

vek/AFP/dpa
( http://www.spiegel.de/politik/ausland/boko-haram-selbstmordanschlag-auf-markt-in-nigeria-a-1018230.html )


melden

Aktuelles aus (Zentral-und Süd-) Afrika

13.02.2015 um 15:11
Im Parlament von Südafrika:
Bereits im August 2014 hatten die in roten Latzhosen mit roten Arbeitshelmen auftretenden Abgeordneten vergeblich Zuma nach ihrer Ansicht nach unterschlagenen öffentlichen Geldern gefragt. Sie warfen ihm vor, umgerechnet rund 15 Millionen Franken für Dinge wie einen Swimmingpool und ein privates Theater ausgegeben zu haben.

EFF-Chef Julius Malema ist der lauteste Kritiker seines einstigen Parteifreundes Zuma, dem er vorwirft, nur die eigene Bereicherung im Sinn zu haben.

Als er die Frage nach möglichen Rückzahlungen Zumas erneut zu stellen versuchte, wurden er und seine Fraktionskollegen von der Polizei aus dem Parlament geschafft. Dabei kam es Augenzeugen zufolge auch zu Schlägereien zwischen Polizisten und lautstark protestierenden Abgeordneten.

«Südafrika wird ein Polizeistaat», sagte Malema später. Sieben EFF-Abgeordnete seien verletzt worden. Oppositionsführer Mmusi Maimane von der DA bezeichnete den von der Parlamentspräsidentin Baleka Mbete angeordneten Polizeieinsatz als «schweren Verfassungsbruch».

Die DA-Abgeordneten, die aus Protest gegen Zumas Politik allesamt in schwarzer Trauerkleidung erschienen waren, verliessen daraufhin das Haus.
http://www.srf.ch/news/international/schreie-und-schlaege-im-parlament-suedafrikas


melden

Aktuelles aus (Zentral-und Süd-) Afrika

13.02.2015 um 20:00
Boko Haram hat erstmals den Tschad angegriffen.
Terror in Westafrika: Boko Haram greift erstmals im Tschad an
Polizeiboot auf dem Tschadsee: Boko Haram überfallt Fischerdorf Zur Großansicht
AFP

Polizeiboot auf dem Tschadsee: Boko Haram überfallt Fischerdorf

Die Terrorgruppe Boko Haram weitet ihre Angriffe aus. Ihre Kämpfer haben erstmals ein Dorf im Tschad überfallen und mehrere Menschen getötet.

Ndjamena - Die Terroristen kamen mit Booten über den Tschadsee. Sie griffen Einwohner der Ortschaft Ngouboua an, setzten mehrere Häuser in Brand und attackierten einen Armeestützpunkt. Mindestens zehn Menschen wurden bei dem Überfall getötet, unter ihnen ein Soldat und ein Stammesführer. Das Fischerdorf liegt etwa 20 Kilometer von der nigerianischen Grenze entfernt.

Der Angriff am Freitagmorgen ist die erste Attacke der nigerianischen Terrorgruppe Boko Haram im Tschad. Zuvor hatten sie bereits mehrfach die Stadt Diffa im Nachbarland Niger angegriffen. Tausende Menschen sind vor den militanten Islamisten aus dem Grenzgebiet geflohen.

Der Tschad hat gemeinsam mit dem Niger und Kamerun eine Eingreiftruppe aufgestellt, um Boko Haram zu bekämpfen. Nach eigenen Angaben tötete die tschadische Armee dabei in den vergangenen Tagen Hunderte Boko-Haram-Milizionäre.

Die Dschihadisten kontrollieren weite Teile Nordnigerias. Dort wollen sie einen islamischen Staat errichten. Allein im vergangenen Jahr töteten Boko-Haram-Kämpfer nach Schätzungen von Menschenrechtsgruppen mindestens 10.000 Menschen. Hunderte Nigerianer wurden verschleppt. Wegen der instabilen Sicherheitslage hat Nigeria die ursprünglich für diesen Samstag geplanten Präsidentenwahlen um sechs Wochen verschoben.

syd/Reuters/AFP
( http://www.spiegel.de/politik/ausland/boko-haram-greift-dorf-im-tschad-an-a-1018332.html )


melden
Anzeige

Aktuelles aus (Zentral-und Süd-) Afrika

14.02.2015 um 08:50
in Somalia haben Regierungskräfte eine Operation in der UMgebung von Jalalaqsi gestartet, um gegen Al-Schabab-Kräfte vorzugehen, die eine wesentliche Handelsroute der Region blockieren.
Government forces launch security operations in Jalalaqsi town
February 12, 2015 |

Somali security forces in collaboration with African Union Mission in Somalia (AMISOM) troops have been intensifying security operations in Jalalaqsi town for the last two days.
These operations which commenced on earlier wednisday have spread out to many localities neighbouring Jalalaqsi town.

Ibrahim Madoobe noor, Jalalaqsi deputy district commissioner, who gave exclusive interview to Goobjoog FM has noted that the the government forces set off for security operation to trail individuals who were suspected intending to create insecurity in the district.

He added that the joint forces would soon head to annihilate to Al-shabab fighter from the roads they blocked.

Al-shabab imposed tight sanctions by blocking the main trade routes leading to Jalalaqsi town and other towns in Hiran region such as Bulloburde town .

Wararka Goobjoog
( http://goobjoog.com/english/?p=10157 )


melden
270 Mitglieder anwesend
Konto erstellen
Allmystery Newsletter
Alle zwei Wochen
die beliebtesten
Diskussionen per E-Mail.

Themenverwandt
Anzeigen ausblenden