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Die FDP - Rösler hat noch mal Glück gehabt. Wie lange noch?

139 Beiträge, Schlüsselwörter: Bundestagswahl, FDP, Rösler, Landtagswahl Nds

Die FDP - Rösler hat noch mal Glück gehabt. Wie lange noch?

21.01.2013 um 20:17
@Flodolski

Woher die Arbeit kommen soll? Das ist ganz einfach: Durch Forschung und Entwicklung. Allerdings wird den Forschern und Entwicklern der Weg in die Selbstständigkeit schwer gemacht. Das fängt beim Patentanwalt an und hört in der Bürokratie nicht auf. Statt dessen wurde in der Vergangenheit einfach kleine Firmen vom Markt weggekauft, weil Konkurrenz von den ethablierten Unternehmen nicht gewünscht ist.


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Die FDP - Rösler hat noch mal Glück gehabt. Wie lange noch?

21.01.2013 um 20:20
@Bauli

Das spräche dafür, eher weniger "Regulierung" im Markt zu haben, eben um dem Innovativen Prozess den Freiraum zu geben den er braucht.


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Die FDP - Rösler hat noch mal Glück gehabt. Wie lange noch?

21.01.2013 um 20:21
@Bauli

Man kann aber leider nicht alle in Forschung und Entwicklung unterbringen.
Dazu gibt es zu viele eher weniger .. ähem.. geeignete Personen.


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Die FDP - Rösler hat noch mal Glück gehabt. Wie lange noch?

21.01.2013 um 20:21
Nö, Wirtschaft funktioniert nicht nur auf Angebot und Nachfrage. Es gab schon immer Regulierungen, das ist nun wirklich nichts neues. Es hat nie eine Zeit ohne Regulierungen gegeben und wird es auch nie. Der Markt war nie komplett frei und das hat vielfältige Gründe, einer davon ist bspw. die Unmündigkeit der Menschen. Kinder sind unmündig, dementsprechend dürfen sie auch nicht arbeiten und mit dem Alter erhalten Sie und der Arbeitgeber mehr Rechte respektive weniger Pflichten. Was aber nun mal komplett außer Acht gelassen wurde bisher ist, dass der Erwachsene Arbeitnehmer immer noch nicht vollkommen mündig ist, wobei das auch nur teilweise der Fall ist. So Dinge wie Sicherung der Arbeitsstellen, dafür braucht man blöderweise ja auch Gesetze, klappt auch nicht von selbst. Das gilt letztendlich auch für die Produkte, auch hier gibt es Gesetze die klar machen, dass bestimmte Anforderungen zu erfüllen sind. Nur beim Lohn ist die einzige Anforderung die, dass er gezahlt werden sollte aber nicht dass er auszureichen hat. Dass der Arbeitnehmer hier in einer schwächeren Position ist, sogar bestraft wird, wenn er sich das nicht antun möchte ist schon kackdreist.

Natürlich können sich letztendlich die Menschen heute, trotz Arbeitslosigkeit, andere oder mehr Dinge leisten als etwa vor 50 oder 100 Jahren. Ist ja auch eine tolle Sache aber wie du eben sagst, der Armutsbegriff verschiebt sich nun mal, da kann man sich nicht damit herausreden, dass es denen ja besser geht. Das ist wie zu Homosexuellen zusagen, dass sie ja glücklich sein können nicht mehr im Gefängnis zu sein aber bitteschön doch jetzt nicht fordern wirklich wie normale Menschen behandelt zu werden. Mal davon abgesehen sollte man auch nicht übertreiben. In meiner Familie haben wir einen Röhren- und einen Flachbildfernseher, der ist aber noch HD Ready und nicht Full. Was anderes als Flachbildfernseher kriegt man aber auch gar nicht mehr, von daher ist es ja auch kaum verwunderlich, dass man die bei Arbeitlosen sieht. Darüber hinaus gehört das ja zu den fundamentalen Medien und sind auch gar nicht so teuer, vor allem wenn man sie mit Handyverträgen verbindet. Ich bin mir sicher, man findet gerade bei den Armen sehr häufig Schulden, weil die sich eben kaum noch was leisten können. Und Preisdruck auf Anbieter, ach komm schon, gerade internationale Unternehmen verdienen sich doch in Deutschland eine goldene Nase, weil sie hier vom Euro profitieren.

Was Großkonzerne angeht: Ich will wohl kaum alle Großkonzerne unter einen Hut stecken, zu Mal ich diesen Konzernen bei solchen Verhaltensweisen eben wie auch Arbeitnehmern maßgeblich eine Teilschuld einräume, die Hauptschuld liegt aber bei der Politik. Solange wie etwas nicht reguliert ist, machen die meisten eben was sie wollen. Nichts desto trotz ist das mit den Marktschwankungen doch richtig großer Bullshit. Gerade wenn es um die gering bezahlen Jobs geht, kann man es ja leicht behaupten, dass ja die Globalisierung verantwortlich ist, man ja dauernd reagieren muss aber das ist ungefähr genauso wahr wie dass man ständig englisch brauchen würde.


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Erdwurm
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21.01.2013 um 20:29
solange es noch genug Millionäre,Multimillionäre,Milliardäre und Multimilliardäre gibt,solange wird es auch deren F.reunde D.icker P.ortemonaies geben...

Ich frage mich nur warum es für uns einfachen Fach-Arbeiter,Rentner,Arbeitslose etc..keine Partei mehr gibt die wirklich auch unsere Interessen vertreten,...stimmt mich echt traurig..


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21.01.2013 um 20:30
@Gwyddion

Nein, aber das ist ein Anfang. Man könnte den Firmen Marktsicherheit geben, damit sie sich ethablieren und nicht sofort geschluckt werden. Aber ich warne auch vor zuvielen Eingriffen, dann artet das ganze in sozialistischen Staatsrahmen aus.


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21.01.2013 um 20:33
@Erdwurm
Erdwurm schrieb:Ich frage mich nur warum es für uns einfachen Fach-Arbeiter,Rentner,Arbeitslose etc..keine Partei mehr gibt die wirklich auch unsere Interessen vertreten,...stimmt mich echt traurig..
Gibt es ja. Die LINKE. Allerdings hat die durch ihre SED/PDS Vergangenheit kein gutes Standing in der Öffentlichkeit. Und ist auch insich oftmals zerrissen.


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21.01.2013 um 20:33
@Erdwurm
Erdwurm schrieb:solange es noch genug Millionäre,Multimillionäre,Milliardäre und Multimilliardäre gibt,solange wird es auch deren F.reunde D.icker P.ortemonaies geben...

Ich frage mich nur warum es für uns einfachen Fach-Arbeiter,Rentner,Arbeitslose etc..keine Partei mehr gibt die wirklich auch unsere Interessen vertreten,...stimmt mich echt traurig..
Nein, wir benötigen keine Interessenspartei, sondern eine die die wahren Verhältnisse mal gegeneinandersetzt. Also die Ungleichgewichte.


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21.01.2013 um 20:34
@SethSteiner

Das Problem in Deutschland ist aber eher Überregulierung, statt zu wenig Regulierung. Mir ist klar, dass der freie Markt an sich nicht existieren kann. In vielen Fällen ist Regulierung notwendig. Das sind ja auch die Prinizipien im Ordo Liberalismus, der als Grundlage für die Entwicklung der sozialen Marktwirtschaft gilt. Gegen Regulierung habe ich also nichts. Aber sie muss sinnvoll sein und kein politischer Selbstzweck aus politischen Machtinteressen heraus. Heutzutage wird der Eindruck erweckt, wir leben in einem von allen Gesetzen losgelösten "Raubtierkapitalismus" und deshalb haben wir die Probleme, die wir sicherlich in Teilen auch haben.

Du nennst es Bullshit, aber es ist die Realität. Setze dich damit doch mal ernsthaft auseinander: Wir stehen in einem weltweiten Wettbewerb. Selbst kleine Unternehmen in Deutschland agieren interntaional. Deutschland steht nicht alleine für sich. D.h. wir müssen und können unsere Armut (und den Wohlstand) nur relativ, im Verhälitnis zu den anderen Marktteilnehmern/Ländern bewerten. Und da steht Deutschland weltweit in einer Top Position und fungiert als Vorbild für viele andere Nationen. Z.B. denken mehr und mehr Länder darüber nach, dass Prinzip der dualen Berufsausbildung einzuführen, weil dies ein deutsches Konzept ist, was man in den allermeisten Ländern gar nicht kennt. Das wissen viele in Deutschland überhaupt nicht.

Setze dich einmal damit auseinander wieviele Verordnungen, Gesetze und Vorgaben es in Deutschland gibt. Hier wird die Höhe der Bordsteinkante genauso reguliert, wie der Betrieb eines Unternehmens. Wo SCHLECHT reguliert wird (aber nicht zu wenig) ist die Finanzindustrie. Und das geschieht primär durch Unwissenheit der Politiker selber, die in ihrer Provinzialität überhaupt keinen Schimmer davon haben, wie die globalen Finanz- und Wirtschaftsströme heutzutage funktionieren.

Die pauschale Einführung eines Mindestlohns wird überhaupt nichts bringen, wenn man nicht gleichzeitig die Steuerbelastung reduziert. Alles geht nunmal nicht. Milliardenteure Transferzahlungen finanziert durch Steuern UND Mindestlöhne. Irgendwann ist die Kuh gemolken und dann gehts nicht weiter. Und wir haben noch überhaupt nicht von Reduzierung der Staatsverschuldung gesprochen :-)


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21.01.2013 um 20:35
@Bauli

Die wahren Verhältnisse sind in Deutschland ziemlich gut. Und bei weitem nicht so drastisch wie die Untergangsapostel immer propagieren.


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21.01.2013 um 20:35
@Gwyddion

Wenn die Linke so gut wäre, wie sie tut, dann hätten die schon bei der Treuhand eingeschritten und gehandelt.


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Erdwurm
ehemaliges Mitglied

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21.01.2013 um 20:36
@ Gwyddion
stimmt,aber leider wird die LINKE ja fast imer abgewählt,zumindest im Westen..


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21.01.2013 um 20:36
Die Linke ist eine Absurdität. Denn bekämpft sie die Armut erfolgreich. D.h. erreicht sie ihre eigenen Ziele, wird sie überflüssig. Diese Partei ist nicht Reguierungsfähig, da sie eine Scheinrealität konstruiert die überhaupt nicht existiert. Sie MÜSSEN Armut predigen und übertreiben, damit sie überhaupt irgendjemand wählt.


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21.01.2013 um 20:36
@Bauli

Die Zeiten der Treuhand waren auch noch die Zeiten der PDS.

Wir sind allerdings 20 Jahre weiter.. und man darf diese Partei durchaus ernst nehmen.. wenn auch nicht mit allem. Aber da ist sie nicht anders gestrickt, wie alle anderen Parteien auch.


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21.01.2013 um 20:38
@Flodolski

Jetzt mal ehrlich, Du kannst doch nicht die Überhand nehmenden prekären Beschäftigungsverhältnisse, die durch rot-grün entstanden sind, verleugnen, incl. 1 Euro-Jobber, Praktikanten, 400-Euro Jobber ( 450,00 mittlerweile ) und die Arbeitslosen, die wegen ein paar Euro mehr von einem Ehepartner durch die Statistik flutschen.


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21.01.2013 um 20:38
@Flodolski
Flodolski schrieb:Sie MÜSSEN Armut predigen und übertreiben, damit sie überhaupt irgendjemand wählt.
Ach was. Wo übertreiben sie denn mit der Armut? Die ist doch für uns alle offen- und ersichtlich.
Wenn auch Armut im Westlichen Maßstab.

Die großen Parteien machen im übrigen mal rein gar nichts gegen die Armut. Aber die sind es dann?


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21.01.2013 um 20:48
Ich setz mich schon auseinander und es ist halt Bullshit, dass ständig alles und jeder im internationalen Wettbewerb stehen und Leute einstellen und entlassen müsste. Der Gesamtmarkt mag ja ein tosender Ozean sein aber es wäre fatal nur den Makrobereich zu betrachten. Die meisten Firmen befinden sich eben nicht im internationalen Wettbewerb, nicht mal der McDonalds an der Ecke tut das, der befindet sich im Wettbewerb mit seiner Umgebung und das wars und selbst da muss er nicht ständig flexibel sein und sich ja ach so doll anpassen. Unternehmen gehen halt unter, shit happens, es ist nicht gerade liberal das um jeden Preis und auf Kosten der Arbeitnehmer verhindern zu wollen.

Und nein, natürlich sind Regulierungen um des regulierens Willens nicht sinnvoll. Deshalb: Warum Homosexuelle verfassungsfeindlich als zweitklassige Menschen behandeln? Weg mit diesem Balast. Warum einen Jugendmedienschutz fördern, obwohl nie jemand nachweisen konnte dass es so eine komische Beeinflußung überhaupt gibt? Weg mit dem Balast! Und überhaupt, Urheberrecht! Das ist erst Mal ein Balast! Und wieviel Ärger man damit schon hatte. Weg mit dem Balast! Es ist aber nicht alles Balast und zu Steuern habe ich mich überhaupt nicht geäußert, von mir aus kann man steuern senken und erhöhen wie man lustig ist, solang es was bringt und der Bürger, zu dem halt auch Arme gehören, nicht mehr Arm ist.


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21.01.2013 um 20:59
@SethSteiner

Es tut mir leid, aber du siehst die Wirtschaftszusammenhänge einfach nicht. Der McDonalds um die Ecke ist Teil eines riesigen Weltkonzers. Dieser hat ein internationales Zuliefernetz von Tausenden Zulieferern. Auch in Deutschland. D.h. die vielen kleinen und großen Zulieferer von McDonalds in Deutschland, werden VON McDonalds unter Druck gesetzt, da diese wiederum in Konkurrenz mit anderen Zulieferern stehen und um den Zuschlag kämpfen. McDonalds will seine Marktanteile auch weiterhin behalten. Denn selbst wenn es so scheint, ist auch ein McDonalds kein Selbstläufer. Jedes Unternehmen muss sich ständig neu erfinden, um am Markt zu bestehen.

Wenn irgendwo in der globalen Supply Chain (Zuliefer- und Produktionskette) von McDonalds Schwankungen auftreten, dann wird sich das in der operativen Geschäftstätigkeit niederschlagen. Und dann wird auch schonmal eine Filiale geschlossen, selbst wenn so etwas früher ausgeschlossen war, da auch weniger gut laufende Filialen "mitgezogen" werden konnten. D.h. natürlich hat die Filiale um die Ecke zunächst mit der näheren Umgebung zu kämpfen. Sie ist trotzdem absolut nicht unabhängig von den internationalen Verflechtungen und Bedingungen. Und ich sage ganz ehrlich: Ich will nicht gerade ein Zulieferbetrieb von McDonalds sein. Oder von Aldi, um ein anderes Beispiel zu nennen. Da kann es dann nämlich wirklich schnell prekär werden, wie ja bereits in diesem Thread angesprochen wurde. Aber lass das Maxi Menü mal 10 Euro kosten, damit die Zulieferer mehr Luft zum Atmen haben, und der Konsument zeigt den Mittelfinger.


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21.01.2013 um 22:41
@25h.nox
keiner kann rößler jetzt noch stürzen, die anderen landesverbände sind noch schwächer.
Die erste Aussage ist richtig aber aus einem ganz anderen Grund. Er ist nämlich schon gestürzt. Die Hohen der FDP sind sich nur noch nicht sicher ob sie ihn vor der Bundestagswahl absägen sollen oder 5 Minuten danach.

Aber er ist wohl so klug das er abtritt.


Ich versteh sowieso nicht wieso die FDP mehr als 5% erwartet. Schließlich ist das genau die Prozentzahl der Menschen die in ihr Klientel passen.


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25h.nox
ehemaliges Mitglied

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22.01.2013 um 12:16
@Tyon ich wurde das kleine taktik spielech von rösler als sieg für ihn verbuchen, er hat seinen job behalten und den einzigen echten konkurenten verbrannt


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