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Das Paradoxon von Cannabis

254 Beiträge, Schlüsselwörter: Cannabis, Paradoxon

Das Paradoxon von Cannabis

12.09.2013 um 20:05
@praiseway
du denkst zu kompliziert.
Die Frage ist eigentlich wie sollte man Equipment, Literatur und Konsummittel überhaupt verbieten?

Man müsste Willkürlich eine Linie ziehen. Ist die lampe eine Lampe für den hanfanbau oder für die Schildkröten im terrarium? Is das ein longpape oder ganz normales zigarrettendreh papier? Ist der Vaproizor für das heimische hobby Chemielabor oder zum dampfen?
Und Literatur zu verbieten wäre Zensur.
Außerdem würde ich ja dann davon ausgehen, das jeder der sich über den Anbau informiert, auch vorhat etwas zu pflanzen. Aber ich denke ja auch nicht das jeder, der ein Buch über die Atombomben kauft, ein paar Uranstäbe im Keller glühen hat. das Thema interressiert ihn eben einfach.


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Das Paradoxon von Cannabis

12.09.2013 um 23:42
@Kc

Heyho,

danke für deine Antwort. Finde ich soweit Klasse. Und kann ich größtenteils genau so unterschreiben :)

Möchte nur auf die Coffeeshops genauer eingehen:
Ich orientier mich mal hier an deinem Part:
Kc schrieb:Ich befürworte ein ,,niederländisches Modell", wenn man es so nennen will -> Coffeeshops, wo der Zutritt kontrolliert ab 18 Jahren erfolgt, wo Leute anständig beraten werden, was Cannabis-Sorten angeht und wo sie saubere Produkte kaufen und konsumieren können.

Sollte man vielleicht auch mit Maximalabgabe pro Tag verbinden, zum Beispiel ein elektronisches System mit aufbauen, damit sich dann nicht jemand ordentlich versorgt und das Zeug im großen Stil doch wieder auf der Straße verkauft.


Die Niederlande haben nachweislich gute Erfahrungen damit gemacht.
Habe mich dieses Jahr nach Adam gewagt, Mittwoch -> Samstag.
Leider hat sich meine "Anti-Coffeshop-Haltung" dadurch noch deutlich gesteigert.
Dieses Modell war als Grundgedanke gut gemeint , nur leider scheint es wohl total verkommen zu sein, sollte dies jemals in Deutschland so umgesetzt werden, dann bitte komplett anders und unter Auflagen.

Zuerst einmal ist Cannabis nur geduldet und nicht legal in den NL und genau da liegt das Problem meines Erachtens.
Laut Touri-Führern hat Adam alleine schon 220 Shops, diese möchten alle versorgt werden. Das Weed kommt teils aus Deutschland, teils aus innerländischem Anbau. Das Hasch kommt/kam größtenteils aus Marokko. Die Angaben habe ich vom Betreiber eines Greenhouse-Shops.
Eine wirkliche Unterscheidung in Outdoor und Indoor Anbau, geschweige denn Herkunftsland interessiert die Betreiber eher mäßig, Preis/g auf einzelne Sorten gerechnet ist interessant.

Das Zentrum von Adam ist so dermassen überlaufen (vor allem am Wochenende) und einfach nur auf Touri-Fang ausgelegt. Essen und Getränke sind schweineteuer, das Weed sowieso, gut damit könnte man erstmal leben.

Leider ist in Adam gebrixtes Weed inzwischen scheinbar an der Tagesordnung, die Meisten raffen es nicht mal, obwohl es aus den Caffees 10 Meter gegen den Wind schon riecht.

Um mal ein paar Läden mit Sorten zu nennen:

-Im Kandinsky: Bubblegum = Brix, ganz sicher

- Im Bulldogg : White Widow = Brix, ganz sicher

- Im Resin : AK47 = Einfach nur Schlecht, war verstreckt, kA mit was.

-Greenhouse : Blueberry Cheese = Brix (Gerade Greenhouse!, da hätte ich es am Wenigsten erwartet)

- Abraxas : Amnesia Haze = Auch Brix

-Grashopper : Laughing Bhudda = Mit irgendetwas knetartigem verstreckt, vermutlich Talkum


Hier ein paar gute Läden:
- 420 Cafe de Kuil = Hatten nur 2 Haze Sorten auf Lager = Nevilles Haze und kA was das andere war, Beides gut

-Barneys = Einfach nur Top

-Amnesia = Sehr gut, aber auch sehr teuer.

Es fehlen einfach Kontrollen bei der Quelle. Eigentlich schauen die Shops doch auch einfach nur nach dem günstigsten Angebot zur jeweiligen Sorte und im Laden wird dir Sicherheit vorgegaukelt.
Insgesamt wirklich sehr enttäuschend, innerhalb des Zentrums gab es quasi keinen Laden, der nicht negativ aufgefallen ist, auch unser Begleiter der in Adam wohnt, konnte das bestätigen.

Tipps:

- Generell scheint kein einziger Shop eine 100% saubere Speisekarte zu haben im Zentrum!. Viele haben mehrere verdammt gute Sorten die auch Laufen, aber beim Rest Probleme. Leider ist das je nach Lieferung abhängig was ankommt.

-Habt am Besten einen niederländischen Bekannten dabei, sonst werdet ihr verarscht. Man könnte meinen unter den Theken sind die Boxen auf denen " Touri" steht.

-Generell vom Zentrum fernhalten.

-In Shops in denen kein Mikroskop frei zur Verfügung steht, hat dies meist auch einen Grund :) Deswegen das Taschenmikroskop dabei haben.
Wer aber zu viel mit dem Mikroskop an Sorten herumsucht, wird ganz gern von den Securitys nach draußen begleitet, Gleiches gilt wenn man ganz offen auf getrecktes Weed anspricht. Da bekommt man plötzlich sein Geld zurück und wird gebeten den Shop zu verlassen.

-Große Namen sind leider auch kein Garant mehr -.-

-Fragt die Bedienungen und lasst euch Weed, Hasch oder Pollum voher zeigen, gute Shops zeigen gern ihre Ware!

-Bei Hasch sind Streckstoffe noch deutlich schwerer zu erkennen, sollte das Hasch allerdings tatsächlich in NL unter sauberen Bedingungen geknetet worden sein = Greift zu.

-Wer die Möglichkeit hat, während des CannabisCups nach Adam zu gehen, hat deutlich höhere Chancen Nichts verstrecktes zu erwischen.

All in all eine komplette Enttäuschung, da war Rotterdam damals deutlich besser!
Meines Erachtens ist das NL-System keine Lösung.
Das Ganze hat mich deutlich in der der Anti-Haltung gestärkt, Bagatellisierung bzw. Entkriminialiserung wäre m.E. die richtige Lösung.


@praiseway
nahtern schrieb:"straßenverkaufspreis" (der entspricht meines wissens in der regel so um die 10, 11€ bei großen mengen auch weniger, aber des ist dann auch kein straßenverkauf mehr)
Jepp kann ich so bestätigen.
Shops sind deutlich teurer und die Qualität recht fragwürdig :)


Gruß


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blaomat
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Das Paradoxon von Cannabis

13.09.2013 um 02:54
In den USA war Hanf früher eine begehrte Nutz- und Konsumpflanze, auch ihre medizinischen Qualitäten waren durchaus bekannt. Irgendwann anfang der 30er Jahre startete Harry Jacob Anslinger eine Verteufelungskampagne, die dann dank seines Einflusses als Vorsitzender des Federal Bureau of Narcotics und seinen Verbindungen zur Hearstpresse letztendlich "erfolgreich" war. In dieser Zeit entstand auch der Film Reefer Madness, eine Lachnummer die ihresgleichen sucht! Durch die Hearstpresse wurden die Menschen einer art Gehirnwäsche unterzogen, um das angestrebte Verbot durchzusetzen.

Wer da nun denkt, der Mann hätte es doch nur gut gemeint, ist auf dem Holzweg.

Anfang der 40er Jahre beiteiligte er sich im Auftrag der OSS an diversen Drogenversuchen an zum Teil ahnungslosen Personen, immer auf der Suche nach der "Wahrheitsdroge".
In seinem Buch "The Murderers" gibt er zu, daß ihm die Drogenpolitik immer nur zur Durchsetzung der Interessen der äußersten Rechten diente.
Nach seinem Tod stellte man fest, daß 95% seiner Quellen aus Ausschnitten von Boulevardzeitungen bestanden.

Entgegen jeder Logik kam es dann 1961 zum weltweiten Verbot es Hanfanbaus, aus meiner Sicht ein schwerwiegender Fehler, der korrigiert werden muß. Wahrscheinlich hat der Krieg gegen Drogen mittlerweile mehr Opfer gefordert als die Drogen selbst.

Wer gerne Drogen nimmt lässt sich auch durch die Gesetzgebung nicht abschrecken, selbst in Ländern mit Todesstrafe werden Drogen konsumiert, man wird den Konsum
durch Prohibition nicht los und lacht sich eine ganze Reihe unangenehmer Begleiterscheinungen an, wie z.B.

- Keine Steuereinnahmen, das Geld verdienen andere
- Die Märkte von weichen und harten Drogen verschmelzen, dadurch steigt das Risiko, auf andere Drogen umzusteigen.
- Verunreinigter Stoff durch gewinnsüchtige Dealer
- Beschaffungskriminalität
- Hoher Verwaltungsaufwand


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25h.nox
ehemaliges Mitglied

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Das Paradoxon von Cannabis

13.09.2013 um 02:57
Flaky schrieb:Wer aber zu viel mit dem Mikroskop an Sorten herumsucht, wird ganz gern von den Securitys nach draußen begleitet
ist auch ne sache von 5 sekunden...


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Das Paradoxon von Cannabis

13.09.2013 um 08:49
@25h.nox
Deswegen das eigene Taschenmikroskop, war schon mein Ernst. Allerdings sind die Titscher ( nicht der Shop, die Quellen) schon sehr viel weiter was das Strecken mit Brix angeht, verschiedene Auftragungsmöglichkeiten auf die Blüten oder andere Ausgangsstoffe :) Das Überprüfen auf Trichomen ist auch nicht mehr sicher...
Klar wer anfängt einmal an der Theke nach der kompletten Speisekarte zu fragen zum checken, wird vom Personal böse angeschaut und draußen landen ;)

Auf hanfverband sind auch Berichte aus NL mit verstrecktem Weed und Kanten... Gewisse Schweizer Seiten sind voll damit.


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Das Paradoxon von Cannabis

13.09.2013 um 09:31
@Flaky

Naja schlechte Quali hast du überall mal und auch bei unzähligen Produkten. Es ist auch ein Unterschied, ob du hier bei einem renommierten Juwelier mit gutem Ruf und Qualität ein Schmuckstück kaufst oder bei irgendeinem kleinen, türk. Laden, der noch hunderttausend anderes Krimskrams hat, von dem das meiste gefälscht ist.


Damit muss man eben auch bei den Coffeeshops leben.

In Touristenstädten ist es sowieso nochmal was anderes, glaube ich. Weil ja mittlerweile recht bekannt ist:,,Hey, yeah, wir fahren mal nach Amsterdam...Lass mal nicht nur die Grachten ansehen, sondern auch in einen Coffeeshop gehen und Kiffen ausprobieren!"

Wo es viele Touristen gibt, ist auch die Versuchung groß, diese über den Tisch zu ziehen.
Die sieht man ohnehin möglicherweise niemals wieder, weil sie nie mehr in der Stadt sind, nur einmal im Urlaub dort waren, die Polizei spielt auch keine Rolle...

Ist doch in Istanbul oder auf den Fälschermärkten im Osten das Gleiche.


Ich finde aber, deshalb ist das Modell mit den Coffeeshops und der Umgang mit ihnen nicht unbedingt schlecht.

Sondern ich glaube, es ist ein passabler Mittelweg. Und jemand, der wert auf seine Kundschaft legt, wird ihr auch saubere Ware und gutes Ambiente anbieten, weil er darauf setzt, dass sie dann wiederkommen.

Man muss und kann sich ja eben vorher informieren, welche Läden gut sind, dafür gibt`s doch Internet, Foren und und Erfahrungsberichte.


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Das Paradoxon von Cannabis

13.09.2013 um 10:25
Flaky schrieb:alute,

Weiß jemand Genaueres wie es um den "Coffeeshop" in Kreuzberg - Görlitzer Park steht? Wo sind unsere Berliner Potheads? :)

Wie steht ihr dazu? Befürwörter / Gegner?
Es ist doch so, dass diejenigen, die kiffen wollen, dies auch tun. Cannabis kriegst du an jeder Ecke, gerade in Großstädten. Die Legalisierung ist - zumindest in Teilbereichen- schon lange überfällig. Warum probiert man also nicht mal was neues. Wie man sieht, ist die Bekämpfung von Drogen im Allgemeinen völlig ineffizient und vor allem teuer. Ich befürworte solche Projekte, weil man ohnehin nichts verkehrt, oder besser gesagt verkehrter machen kann, als es aktuell der Fall ist.

Ich mein, was wollen die Leute denn lieber? Dass finstere Gestalten weiterhin in Parks rumlungern und mit Drogen dealen? Oder das alles geordnet vonstatten geht?

Diese Aussage finde ich besonders interessant:

So lange es Konsumenten gibt, wird Handel stattfinden." Einen Coffeeshop lehne die Polizei aber ab. "Dann bricht ein weiterer Damm und eine Stufe kommt zur anderen."

Es wird immer eine Nachfrage geben und deshalb gibt es Handel. Wo da der Damm brechen soll, erschließt sich mir nicht. Erst wenn den Dealern die Grundlage entzogen wird, beispielsweise indem man Coffeshops eröffnet, bei denen das Gras billiger ist und bessere Qualität hat, werden sie damit keinen Handel mehr treiben können, weil es sich nicht rentiert. Da wird mal wieder ein Horrorszenario konstruiert. Als ob sich dann plötzlich jeder die Birne weg kifft. Naja, was das angeht, ist die Politik besonders träge und einfallslos.

Zu Amsterdam:

Du hast Recht, die Stadt ist völlig überlaufen und gerade am Wochenende muss man sich durch Menschenmassen quetschen. Mir hat der Shop Prix d'Ami in einer Seitengasse in Bahnhofsnähe recht gut gefallen, auch wenn das Ambiente etwas dadurch getrübt wurde, dass der Schuppen recht voll war. Wie dem auch sei, die haben sehr leckeren Birnensaft :D .


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Das Paradoxon von Cannabis

13.09.2013 um 10:40
@Aldaris
Aldaris schrieb:Es ist doch so, dass diejenigen, die kiffen wollen, dies auch tun. Cannabis kriegst du an jeder Ecke, gerade in Großstädten.
Das stimmt.

Und gerade da liegt ja die größte Gefahr, weil die Sachen oft mit hochgiftigen Stoffen gestreckt sind.



Die Lösung ist für die Gegner von Cannabis einfach: ,,Ja dann sollen die Leute doch die Finger von dem Zeug lassen, wenn sie nichts giftiges haben wollen! Das sind Drogen, die gehören verboten!"

So plump und willkürlich sieht es aus. Dass im Grunde auch Kaffee, Tee, Alkohol und Tabak Drogen sind (,,Droge" bezeichnet zunächst einmal Pflanzenteile, die konsumierbar sind), wird gerne ausgeblendet oder klein geredet.

Das ,,Feierabendbier", den ,,Morgenkaffee" oder die Zigarette zwischendurch will man sich nicht ausreden lassen.

Die gehören ,,dazu" und diese Produkte haben auch entsprechende Lobby.


Genauso wird albernerweise ignoriert, dass es zahllose Tote jedes Jahr gibt, die direkt durch Alkohol- und Tabakkonsum gestorben sind, während kein einziger Toter durch Cannabis-Konsum bekannt ist. Nicht nur in einem Jahr, sondern überhaupt nicht!


Rein sachlich müsste man EIGENTLICH Alkohol und Tabak als weitaus schädlichere Drogen verbieten und Cannabis als geringer schädlich erlauben.


Das Verbot von C. besteht aus rein ideologischen Gründen, praktisch gibt es keine unumstößliche Rechtfertigung dafür.


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Das Paradoxon von Cannabis

13.09.2013 um 10:45
@Kc

Ich stimme dir zu 100% zu. So hätte ich es sinngemäß auch selbst geschrieben. ;)


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Das Paradoxon von Cannabis

13.09.2013 um 10:53
@Kc
Kc schrieb:Naja schlechte Quali hast du überall mal und auch bei unzähligen Produkten. Es ist auch ein Unterschied, ob du hier bei einem renommierten Juwelier mit gutem Ruf und Qualität ein Schmuckstück kaufst oder bei irgendeinem kleinen, türk. Laden, der noch hunderttausend anderes Krimskrams hat, von dem das meiste gefälscht ist.
Eben und Amsterdam hat nun mal den Ruf, die Kifferhochburg zu sein und für Qualität, Sortengarantie und -vielfalt zu stehen. Das sie das seit 10 Jahren nicht mehr einhalten können, ist einfach nur traurig, aber gar nicht so überraschend wie ich finde.
Kc schrieb:In Touristenstädten ist es sowieso nochmal was anderes, glaube ich. Weil ja mittlerweile recht bekannt ist:,,Hey, yeah, wir fahren mal nach Amsterdam...Lass mal nicht nur die Grachten ansehen, sondern auch in einen Coffeeshop gehen und Kiffen ausprobieren!"
Ja, Toruis mit der Intention sind sehr weit verbreitet und das ist irgendwo unverständlich für mich, in einer mir fremden Stadt das erste Mal eine bestimmte Substanz zu konsumieren, ohne sich vorher zu informieren und blind auf Schildchen und Shops zu vertrauen.
Klar, es ist mehr als verständlich, das diese Besucher keinen blassen Dunst von Streckmitteln haben und rauchen, was Ihnen vorgesetzt wird.

"1x Mal in Amsterdam Kiffen und das wars!" Was Einen trotzdem nicht vor der deutschen Justiz , 1 Woche später in der Heimat, beschützt ;)

Auf irgendwelchen Märkten im Osten erwarte ich, dass ich Handeln muss und mit Plagiaten und minderwertiger Ware versorgt werde. Aber in einem Statussymbol wie Amsterdam ist es echt eine schwache Leistung, zumal wir nicht einfach von einer schlechten Outdoor-Ernte sprechen, oder einem überdünktem Feld.
Nein das ist gezielte Profitgier, durch das Strecken von Cannabis. Bis zu 30% Gewichtzunahme bei Cannabisblüten (geläufiges Weed) durch Brix. Wie gesundheitsschädigend Brix und andere Stoffe sind, brauche ich dir sicher nicht zu erklären :)
Wie viele sind wohl schon aus Shops rausgetorkelt, kurz vor dem Kreislaufzusammenbruch und dachten das liege an dem Amnesia oder Super Silver Haze, weil es so unendlich stark ist ;)


Wobei ich nicht denke, das die Shops für sich Strecken ( Um gewissen Haze-Spray Gerüchten vorzubeugen ;) ) sondern das ohne Kontrolle von externen Quellen bezogen wird, solange der Preis niedrig ist und die Sorte übereinstimmt.
Wird ja auch nur verbotenerweise vom Schwarzmarkt gekauft :)
Alles über 5g ist verboten in den NL. Nur innerhalb des Shops sind Höchstgrenzen erlaubt, eben mit den 5g Abgaben pro Besucher. THC Höchstgrenzen gibt es meines Wissens nach auch, dieses 60%-THC-Öl wird als harte Droge gehandhabt.

Muss im Endeffekt jeder selber wissen, gerade die "1x - Amsterdam" Fraktion, ich fand es nur wichtig, das man nicht denken sollte: Ja Amsterdam ist Qualität. Wer Qualität will, muss zwangsläufig selber anbauen oder eine wirklich gute Quelle besitzen.


@Aldaris
Vom Hören-Sagen sollen die Shops im Rotlicht-Milieu auch bessere Adressen sein :)

Kenne deinen leider Nicht.

Barneys war Top, das hauseigene L.S.D. nach Jahren ( Selbstanbau *dadümm dadümm*) mal wieder genossen, echt hoher CBD-Anteil, das zieht dich ins Sofa rein. Da konnte nur Mr. Nice persönlich (G-13 Haze) einen wieder hochziehen :)


Kennst du das 420 Cafe de Kuil? Das war Echt gut, vor allem mit Angestellten die sich auskannten und Fragen beantworteten. Ist ein kleines, modisch eingerichtetes Caffee, mit beschränkter Auswahl. Das Ambiente hat gestimmt.

Die Getränkeautomaten sind in manchen Shops echt genial :) Ich will so Einen für daheim!

Grüße,
Flaky


Edit:
Kc schrieb:Man muss und kann sich ja eben vorher informieren, welche Läden gut sind, dafür gibt`s doch Internet, Foren und und Erfahrungsberichte.
Es gibt echt verschriene Läden, von denen man sich fernhalten sollte, leider sind da scheinbar inzwischen auch Größen dabei.

Ich habe mich in einem anderen Forum mit Einem ausgetauscht, der hat im Barney's (absolute Legende, ähnlich wie Amnesia oder Greenhouse) gestrecktes bekommen.
Das Problem liegt an den Quellen m.E.
Die eine Lieferung ist perfekt, die Nächste verseucht uns so ist es ziemlich willkürlich.
Aber klar da stimme ich dir zu, man muss sich informieren davor.


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Das Paradoxon von Cannabis

13.09.2013 um 11:08
@Flaky
@Aldaris

Wenn genug Leute sich beschweren, wird man möglicherweise auch in den Coffeeshops wieder mehr auf Qualität achten.

Naja, man muss sich halt vorher informieren.


In Hamburg gab es übrigens vor kurzem ein lustiges Experiment:

Da haben Leute einen Laden gekauft und dort einen Automaten hingestellt, bei dem man sich Samen für eine ganze Reihe von Cannabis-Sorten ziehen konnte :D

Gab natürlich die ganzen Hinweise: Zutritt nur ab 18, ohne Ausnahmegenehmigung ist der Besitz von Cannabis und der Anbau strafbar, blablabla...


Aber trotzdem, konnte man hingehen in den Shop auf der Reeperbahn und sich per EC-Karte vom Automaten Seeds besorgen :D

Besitzer meinten, das sei eine Grauzone mit den Samen, daher wäre das legal.

Naja, Staatsanwaltschaft hat die Polizei doch relativ schnell angewiesen, den Laden zuzumachen und den Automaten abzubauen.

http://www.abendblatt.de/hamburg/article117899971/Razzia-in-Hanfsamen-Shop-auf-der-Reeperbahn.html


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Das Paradoxon von Cannabis

13.09.2013 um 11:13
@Kc
Wenn man sich beim Betreiber beschwert, bekommt man sein Geld zurück und wird freundlich aufgefordert zu gehen. Gibt wohl keine höhere Instanz, an die man sich wenden kann?
Wenn die Masse sich beschweren würde, würden die Reaktionen der Betreiber sicher anders ausfallen.

Die Idee an für sich fand ich gut, allerdings sollte das System dann durchdachter sein und generell mehr auf Information getrimmt werden.
Vorallem Kontrollen, bevor das Weed im Laden landet.

Als Mittelweg ist es sicher eine brauchbare Lösung.

Hehe danke für die Info, nette Idee auf der Reeperbahn.


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def
ehemaliges Mitglied

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Das Paradoxon von Cannabis

13.09.2013 um 11:14
Kc schrieb:Die Lösung ist für die Gegner von Cannabis einfach: ,,Ja dann sollen die Leute doch die Finger von dem Zeug lassen, wenn sie nichts giftiges haben wollen! Das sind Drogen, die gehören verboten!"

So plump und willkürlich sieht es aus. Dass im Grunde auch Kaffee, Tee, Alkohol und Tabak Drogen sind (,,Droge" bezeichnet zunächst einmal Pflanzenteile, die konsumierbar sind), wird gerne ausgeblendet oder klein geredet.

Das ,,Feierabendbier", den ,,Morgenkaffee" oder die Zigarette zwischendurch will man sich nicht ausreden lassen.

Die gehören ,,dazu" und diese Produkte haben auch entsprechende Lobby.


Genauso wird albernerweise ignoriert, dass es zahllose Tote jedes Jahr gibt, die direkt durch Alkohol- und Tabakkonsum gestorben sind, während kein einziger Toter durch Cannabis-Konsum bekannt ist. Nicht nur in einem Jahr, sondern überhaupt nicht!


Rein sachlich müsste man EIGENTLICH Alkohol und Tabak als weitaus schädlichere Drogen verbieten und Cannabis als geringer schädlich erlauben.


Das Verbot von C. besteht aus rein ideologischen Gründen, praktisch gibt es keine unumstößliche Rechtfertigung dafür.
Word!

Die Argumentation von Cannabis Gegnern strotzt nur so von Inkonsitenz...


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Das Paradoxon von Cannabis

13.09.2013 um 12:34
@Flaky

Naja direkt im Laden und vor anderen Kunden lässt sich keiner gern was erzählen. Aber gibt doch genug Foren, Zeitschriften und Portale, wo man seine Kritik äußern kann.

Wenn da nun zahlreiche Beiträge zu finden sind, dass man den Laden XY nicht empfehlen könne, weil man dort nur noch schlechtes Gras und Hasch bekäme, dann hat das sicherlich irgendwann auch seine Wirkung.

Viele Leute informieren sich ja schon vorher, zumindest die regelmäßigeren Kiffer oder die intelligenteren Leute.

Wollte ich jetzt mal in eine niederländische Stadt fahren und dort einen Coffeeshop besuchen, dann würde ich auch erstmal gucken, was es so über die zu berichten gibt. Und da fiele dann sicherlich auch auf, wenn meinetwegen ,,De dampkring" lauter gute Bewertungen und Erfahrungsberichte kriegt, auch aus neuerer Zeit und dafür ,,Abraxas" eine Menge negativer Berichte. Dann wäre für mich auch klar, wo ich hinginge.

Der andere Laden hätte dagegen wieder einen Kunden weniger.


Denke schon, dass den Betreibern solch kritische Berichte auffallen, schließlich ist das ja auch relevant für ihr Geschäft.


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Das Paradoxon von Cannabis

13.09.2013 um 12:59
@Kc
Kc schrieb:Naja direkt im Laden und vor anderen Kunden lässt sich keiner gern was erzählen. Aber gibt doch genug Foren, Zeitschriften und Portale, wo man seine Kritik äußern kann.
Ja, es ist auch ein schwerer Vorwurf, das die Ware gestreckt sein soll und somit minderwertig und vor allem gesundheitsschädlich für den Kunden.
Ganz sicher kann man sich ja auch nicht anhand von Erfahrungen, Tricks und Tests nicht sein, da bräuchte man ein Labor. Aber wenn es den Tisch voll funkt und die Pfützen von Brix schon im Aschenbecher stehen, macht man sich so seine Gedanken :)

Meines Erachtens ist es auch nicht nur ein Laden für sich, der mieses Zeug verkauft. (Okay Grasshooper und Dampkring mal außen vor *g*)
Es sind eher einzelne Sorten einer bestimmten Lieferung die einfach Müll sind, parallel führt der gleiche Laden z.bsp. ein hauseigenes Produkt (Im Resin das hauseigene Resin-Peace z.Bsp.) das einfach Bombe ist und die Qualität stimmt.
2 Wochen später dann eine saubere Lieferung der Ware und alles ist wieder gut.
Habe es in einem Schweizer Forum erlebt, da wurde dann über einzelne Sorten bei einem Laden gestritten, da es zeitlich gesehen, extreme Unterschiede vorhanden waren.
Kc schrieb:Wollte ich jetzt mal in eine niederländische Stadt fahren und dort einen Coffeeshop besuchen, dann würde ich auch erstmal gucken, was es so über die zu berichten gibt. Und da fiele dann sicherlich auch auf, wenn meinetwegen ,,De dampkring" lauter gute Bewertungen und Erfahrungsberichte kriegt, auch aus neuerer Zeit und dafür ,,Abraxas" eine Menge negativer Berichte. Dann wäre für mich auch klar, wo ich hinginge.
Ja, so handelt jemand der sich vorab informiert und auch nicht gerade der Neuling ist ;)
Traust du einem komplett Unerfahren das zu? Wenn sämtliche Erfahrung mit Straßenzeugs fehlt, sich über sowas Gedanken zu machen?
Selbst wenn es einen Reizhusten auslöst, wirkt das doch auf den Einsteiger, als ob es so sein müsse, schließlich ist man ja in Amsterdam, die verstehen was vom Grünen :)

Dem Standard-Amsterdam-Touri traue ich das nicht zu...
Ähnliches mit Pilzen, Salvia D. usw."Naja hier ist es ja erlaubt, also ab in den Kopf die Pilze...ein paar schöne Farben sehen!"

Das mit der Kritik ist auch relativ, wo willst du die bewerten? Auf Google-Maps? Auf dem Online-Stadtplan von Adam?
Auf der jeweiligen Homepage (wenn vorhanden) des Shops, werden Kritiken was gestrecktes Zeugs angeht, sehr schnell entfernt.
Die Nachfrage ist zu groß, bei komplett überlaufenen Läden, scheißen die Betreiber auf die Meinungen des Einzelnen.
Da sind spezielle Seiten ausländischer Domänen auf denen explizit auf die Thematik eingegangen wird, vielleicht sogar noch die beste Adresse um sich zu informieren.


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Das Paradoxon von Cannabis

13.09.2013 um 13:11
@Flaky

Wie gesagt, ich finde, es gibt genug Foren und Portale, wo man sich vorher informieren kann.

Zum Beispiel bei Onkel Google mal den Namen des Shops + ,,Erfahrung" oder ,,Qualität" eingeben, da kann man doch starten.
Flaky schrieb:Ja, so handelt jemand der sich vorab informiert und auch nicht gerade der Neuling ist ;)
Traust du einem komplett Unerfahren das zu? Wenn sämtliche Erfahrung mit Straßenzeugs fehlt, sich über sowas Gedanken zu machen?
Selbst wenn es einen Reizhusten auslöst, wirkt das doch auf den Einsteiger, als ob es so sein müsse, schließlich ist man ja in Amsterdam, die verstehen was vom Grünen :)
Naja, was soll man dazu sagen? Grundsätzlich sollte man natürlich davon ausgehen dürfen, dass die Ware sauber ist.

Aber andererseits sage ich auch: Man kann nicht jedem den Hintern pudern. Wer mal kiffen ausprobieren will, der soll sich auch informieren, wie und wo er saubere Sorten Gras bekommt und was die verschiedenen Sorten unterscheidet. Zum Beispiel Stärke, Art des High usw.

So würde ich das auch machen, wenn es mich mal nach Holland verschlägt :D

Dann einen vernünftigen Laden suchen, mal mit dem Betreiber oder Verkäufer reden, wenn der mich gut berät, mir eine leichte Sorte geben lassen, fertig.


Ich finde, wer ZU blauäugig und unbedarft ist, der ist auch in gewisser Weise selbst schuld, wenn er verarscht wird und möglicherweise Schäden davon trägt.


Meine: Du trinkst doch auch nicht von irgendeinem beliebigen Typen auf der Straße irgendeine unbekannte Flüssigkeit, nur, weil er sagt:,,Hier, probier mal, voll der geile Cocktail!"

Mein Mitleid hält sich da ein wenig in Grenzen, wenn man dann hinfliegt...


Ich finde, anstatt möglichst alles durchzuregeln sollte man den Menschen wieder mehr Eigenverantwortung auflegen und ihnen auch Freiräume zu Eigenverantwortung geben.


Es wundert mich auch immer, wenn ich in den Zeitungen von Städten mit Rotlichtmillieu lese, dass wieder Besucher in einem Laden abgezockt wurden, indem man ihnen irgendein Freigetränk draußen verspricht und dann ein Glas Sekt oder O-Saft für 60€ hinstellt.

EIGENTLICH sollte man sich doch denken, dass es da keine free-Sachen gibt, vor allem weil es ja Betrügereien in dem Millieu schon gibt, seit es überhaupt Bordelle und Stripläden gibt.


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blaomat
ehemaliges Mitglied

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Das Paradoxon von Cannabis

15.09.2013 um 06:26
Aufgrund politischen Drucks der EU und insbesondere Deutschlands wurden in Amsterdam etliche Coffeeshops geschlossen und einige Zulieferer hops genommen. Das erklärt mMn die proppevollen verbliebenen Coffeeshops und auch die mitunter schlechte Qualität (Nachschubprobleme).

Vor 10 - 20 Jahren war ich öfters in Amsterdam, von gestrecktem Weed habe ich da nichts mitbekommen, da war das Angebot/Nachfrageverhältnis noch intakt.


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rockandroll
ehemaliges Mitglied

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Das Paradoxon von Cannabis

15.09.2013 um 09:00
Nun kommt aber das Paradoxon:
Verboten IST der Anbau. Verboten ist der Besitz und der Verkauf von Cannabis-Produkten.
reine provokation, weil in der tat ein völliger blödsinn ;)

aber ernsthaft.. nachdem viele länder die gesetze dahingehend gelockert haben, wird D über kurz oder lang folgen "müssen". es gibt einige millionen konsumenten hierzulande, und die formieren sich mittlerweile zu einer recht gut organisierten politischen einheit, was die legalisierung in greifbare nähe rücken lässt.

ich persönlich bin schon lange kein konsument mehr, fände es aber mehr als notwendig, denn die kriminalisierung kleiner kiffer ist ein ziemliches unding. sie tun doch schliesslich keinem weh, und werden bestraft, als wären sie die gesellschaftliche bedrohung überhaupt.


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Das Paradoxon von Cannabis

15.09.2013 um 12:20
rockandroll schrieb:denn die kriminalisierung kleiner kiffer ist ein ziemliches unding. sie tun doch schliesslich keinem weh, und werden bestraft, als wären sie die gesellschaftliche bedrohung überhaupt.
naja, ganz so schlimm ist es auch wieder nicht. die "Kleinen Kiffer" müssen zwar zur anzeige gebracht (ist vorschrift) werden, allerdings wird das verfahren dann aber meistens wegen nichtigkeit eingestellt.
Das ganze ist dann am ende mehr als sinnlos, frisst an den nerven und kostet eine schöne stange Geld (nicht nur dem angeklagten, sondern auch dem Staat und somit dem Steuerzahler).


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Das Paradoxon von Cannabis

15.09.2013 um 12:26
@blaomat
Kann nur von diesem Jahr sprechen, fernab vom CannabisCup und das war anscheinend keine Ausnahme :)
Online sind seit 2005 Berichte aufgetaucht (vor allem Brix).

@nahtern
Das kommt mir allerdings sehr willkürlich und Bundesland-abhängig vor, siehe auch variable geringe Mengen/Eigenbedarf.
Anzeige, Sozialstunden, Geldstrafe und vor allem der Führerschein werden ganz gern angezielt.


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Das Paradoxon von Cannabis

15.09.2013 um 12:32
@Flaky
auch wenn du mit geringen Mengen erwischt wirst, muss die Polizei deine Personalien aufnehmen. Ob es sich bei den geringen mengen um Eigenbedarf handelt, entscheidet dann der Richter.
Es könnte sogar sein, das die Polizei vorher noch eine Hausdurchsuchung/Zimmerdurchsuchung (kommt bei Jugendlichen öfters mal vor) durchführt, kann ja sein das der typ der mit dem halben gramm hochgenommen wurde daheim noch ein kilo im Kühlschrank bunkert.


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Das Paradoxon von Cannabis

15.09.2013 um 12:38
@nahtern
Eben. Das "könnte" kannst du fast streichen, zumindest bei uns. Da ist der Hausbesuch sicher.
Kommt einem teilweise allerdings sehr überzogen vor.

Du findest das gegenwärtige Verfahren aber nicht unterstützenswert? (wenn ich das jetzt korrekt herausgelesen habe).


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Das Paradoxon von Cannabis

15.09.2013 um 12:39
Flaky schrieb:Du findest das gegenwärtige Verfahren aber nicht unterstützenswert? (wenn ich das jetzt korrekt herausgelesen habe).
nein, unterstützenswert finde die nicht


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Das Paradoxon von Cannabis

15.09.2013 um 15:44
@nahtern
@Flaky
Der Polizei bei Euch muss eindeutig langweilig sein, dass sie jedem Kiffer nachsteigen.
Bei uns (schweiz) gibts bis 10 Gramm eine Ordnungbusse ohne Strafregisterentrag und ohne richterliches Verfahren.
Hab noch von keinem Kiffer gehört, dass die Polizei bei ihm zu hause vorbeischaute.
Die Leute die Besuch von der Polizei bekamen waren Typen die das Zeugs Kiloweise zuhause hatten und im grossen Stile dealten. Oder halt eben im grossen Stil anbauten... so 600 Pflanzen oder so. Aber die flogen eigentlich immer auf, weil sie verpfiffen wurden.
Meist von Nachbaren oder auch der Ex Freundin... keiner von denen flog auf weil die Polizei sie beim Kiffen erwischt hat und bei ihnen zu Hause vorbeischaute.
Es ist eh langsam Zeit, dass sie die Politik ändern. Ich mein sogar in den USA findet ein Umdenken statt und dank der USA haben wir ja schliesslich dieses Verbot. Wenn also schon der Pionier in Sachen Repression umdenkt, wär es evt. Zeit das hierzulande (Europa) auch zu tun.
Insofern sogar die UN Drogenkommission ein Umdenken fordert.


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Das Paradoxon von Cannabis

15.09.2013 um 15:56
@Glünggi
der Polizei ist nicht langweilig, und (meistens) sind sie sich auch bewusst das ihr tun sinnlos ist, was vermutlich äußerst nervig ist und entweder zu übertriebener härte oder halbherzigen/gleichgültigen handeln führt.
Es wird nunmal so von der Gesetztgebung vorgeschrieben, von daher haben die beamten in dieser sache keine große Entscheidungsfreiheit.

Die Schweiz ist übrigens Nr. 1 der Cannabis konsumenten (in Abhänigkeit von der Bevölkerungszahl) in Europa, noch vor den Niederlanden.
Dort über eine legalisierung nachzudenken wäre auch nicht verkehrt (denk mal des ginge per Volksentscheid auch einfacher als soetwas durch den Bundestag zu bringen). Dann könnt ich jedes wochenende immermal wieder kurz über den Bodensee rudern und vorbeischauen^^


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