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Meditationen des Alltags

629 Beiträge, Schlüsselwörter: Meditation, Meditieren

Meditationen des Alltags

28.09.2014 um 16:51
vielleicht geht es bei Meditation nicht um die grossen dinge

nicht um gewaltige Umwälzungen und eisernes streben

man hört es immerwieder ... loslassen ... alles loslassen

der mensch neigt dazu ins extreme zu gleiten ... nach dem Exzess zu streben ... aber das ist nicht gesund glaub ich ... immer extrem ... dann wird man süchtig ... ein sensationsjunkie

vielleicht geht es bei Meditation gerade darum ... diesen Exzess zu vermeiden ...

... stattdessen lieber loslassen ... ein einfacher mensch sein ... keine grosse Figur ... Bescheidenheit lindert die innere Unruhe

einfach das fenster aufmachen ... und zuhören ... es passieren keine grossen dinge ... keine Sensationen ... aber das muss es doch auch nicht ... dieser krampf in unserem kopf , der uns in den Exzess treibt , den muss man sich bewusst machen ... dann kann man vielleicht wieder lernen , ähnlich einem Kind , ein niemand zu sein ... glücklich mit sich und der welt zu sein ... einfach einatmen und ausatmen ... ein teil dieser welt sein ... ein einfacher mensch ... der zufrieden ist im angesicht des unspektakulären :)


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28.09.2014 um 16:57
@Dr.Manhattan
Ich glaube du bist da schon auf dem richtigen Weg. Gelassenheit in den Alltag einzubauen, dass bedeutet ja auch dass man sich Gesund verhält um nicht von Schmerzen abgelenkt zu werden.
Man kann sich ja auch Meditativ "ablenken" lassen indem man sich auf das höhere Konzept konzentriert aus dem die vermeidlichen störenden Einflüsse kommen.
zB. in der U-Bahn nicht das generve von aufgedrehter Handymusik als Eindringen in die eigene Sphäre wahrnehmen sondern die ganze U-Bahn und all die Mitfahrer und deren Leben, deren Möglichkeiten, all das als Meditationsobjekt benutzen und damit eins werden. ^^


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28.09.2014 um 17:11
@MrBananentoast

ja ich fahr auch sehr gern mit der U-Bahn ... all die vielen leute ... das leben besteht ja auch aus vielfallt

aber noch schöner ist ... wie schon geschrieben ... am fenster sitzen ... gerade jetzt im herbst ist das wundervoll ... und dem leben zuhören ... das sind nämlich natürliche klänge ... damit stehen wir in Resonanz, was unseren körper angeht

man kann sich auch einen spass daraus machen , wenn man am abend im bett liegt und fernsehen kuckt ... nach einem Programm zu suchen , das am ehesten der menschlichen Natur entspricht

ich merk das an mir ... wir sind so auf den Exzess geeicht, dass wir durchs leben gehen wie drogensüchtige ... die droge ist dabei die Sensation ... ist etwas nicht sensationell , finden wir es langweilig

aber warum muss das so sein ? ... muss es ja nicht

nimm zwei menschen die zusammen im park sitzen ... immer müssen sie über irgendwas quatschen ... um sich zu entertainen ... das ist dieser krampf in unseren köpfen
wäre es nicht viel schöner wenn sie einfach zusammen schweigen ... und sich wohl fühlen zusammen ... auf der bank sitzen ... und ganz entspannt miteinander umgehen ?

ich glaub us diesem Exzess entstehen auch psychische Krankheiten ... ohne diesen Exzess wären wir vielleicht auch wahnsinnig ... aber vielleicht ja wahnsinnig zufrieden


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28.09.2014 um 17:30
@Dr.Manhattan

Wahnsinnig wird man früher oder später sowieso. All diese Dinge die man sich vorstellen muss, algebraische Räume, Götter, die von einem selbst empfundene Person eines Mitmenschen und deren versuchte Einflüsse auf einen selbst, alles nur eine bewusst erzeugte Wahnvorstellung. Das Problem entsteht dabei wenn man einfach zu stark meint Recht zu haben, insbesondere bei der Vorstellung die man von einer Person hat.

Der Exzess ist eigentlich gar nicht so bewegend wenn man darüber nachdenkt: Wie viele Sterne und komische Partikel und Materieformen drehen und bewegen sich genau gleichzeitig im Weltall? Überall existieren Funkwellen im Äther die wir nur absolut minimal bemerken oder auswerten können.

Es ist gar nicht möglich diesen Exzess zu greifen oder sich ihm wirklich hinzugeben. Sich auf ihn zu konzentrieren sorgt nicht dafür dass man ihn versteht, denn damit trägt man bereits zu seiner Veränderung bei.^^


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29.09.2014 um 19:40
man kann sich wunderbar in Unbedeutendheit üben ... über Meditation

denn Gedanken sind extrem ... Gedanken lieben den Exzess

aber beim meditieren konzentriert man sich nur auf sein meditationsobjekt ... den atem .. oder etwas was einem mehr zusagt

etwas unwichtiges

und dadurch lernt man seine Gedanken zu beruhigen ... nicht immer streben

im grunde ist auch beim meditieren und bei der Spiritualität , das streben kontraproduktiv ... das nährt das ego

stattdessen sollte man vielleicht eher vom streben wegkommen beim meditieren ... seine mitte finden

ich begreif langsam die Sache mit der Dualität ... das schlechte ist schlecht ... aber das gute ist auch schlecht ... weil es das schlechte anfeuert

stattdessen vielleicht lieber einfach in der mitte bleiben ... in der mitte ist harmonie

darum ist die Natur weder gut noch schlecht ... sie ist einfach

aber wir menschen lieben das extreme ... der ist extrem cool ... der ist extrem gut ... der ist extrem klug ... das kann nicht gut sein

so entfernen wir uns auch immer weiter voneinander ... weil jeder eine andere extremposition einnimmt ... und so sind wir extrem von einenader entfernt und getrennt
in der mitte gibt es keine Oppositionen ... in der mitte sind wir alle gleich :)


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02.10.2014 um 03:24
versucht mal beim meditieren folgendes

sagt euch : die säfte müssen fliessen

und dann beobachtet ... wie sich alles in euch entspannt ... wie sich krämpfe lösen

ich mein im leben fliesst alles ... die Natur fliesst ... und das Universum fliesst ... alles ist in Bewegung und Veränderung ... da muss man einfach mitfliessen ... einfach loslassen

die säfte müssen fliessen

stellt euch einfach euer hirn mit all den botenstoffen und Chemikalien vor ... und lasst es arbeiten ... lasst es fliessen :)


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02.10.2014 um 03:39
@Dr.Manhattan
Allein die Gewissheit dieses Flusses aller Dinge im Leben, ja des Lebens selbst ist schon eine Form von Meditation. Denn diese Gewissheit wird nur getrübt durch die lächerlichen Staudämme unseres Egos das verzweifelt versucht die Dinge für sich festzuhalten.

Die Säfte müssen nicht fließen sie fließen einfach, egal ob wir das nun wollen oder nicht. Die Gewissheit der Machtlosigkeit ist meinem Selbst inzwischen sogar sehr tröstlich geworden. Egal ob ich mich in Meditation oder dem alltäglichen Lebensfluss befinde :)

Bewegung reicht von subatomarer Ebene bis zu galaktischen Superclustern, denn alles ist Energie und Schwingung im Kosmos und Chaos oder auch endlosen Multiversum.


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06.10.2014 um 16:48
@cRAwler23
man kann sich ja auch einen spass daraus machen ... zu kucken , wie wir ... also unser körper ... unser Gehirn ... auf die dinge reagiert

zu kucken , womit stehen wir in Resonanz

das sind so leichte ströme , dass sie leicht übertönt werden , von all den extremen , denen wir uns hingeben

aber wenn man es schafft in der mitte zu bleiben , da wo auch die welt ist ... weder gut noch böse ... einfach in harmonie ... dann fühlt man sich auf einmal zuhause in seiner welt

die Natur ...der wald ... das wasser ... die luft ... die tausend dinge dieser welt ... das alles begleitet uns schon seit Urzeiten ... das ist in uns verankert ... also denk ich mir muss es möglich sein , damit in Resonanz zu kommen

ich denke , man muss echt nur mal still sein ... nach nichts streben ... nichts wollen ... alles loslassen , was einen fesselt ... dann kann man es ja vielleicht in sich spüren


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06.10.2014 um 20:11
jetzt nach fast 2 jahren täglicher Meditation ... hab ich mein Gehirn schon ein wenig umprogrammiert

ich komm immer häufiger in zustände von stille ... in denen es nur das meditationsobjekt ... und sonst nix gibt

man merkt dann richtig , wie sich das Gehirn entspannt ,,, wie es locker lässt ... und da wird einem erst klar , unter welchem Strom wir die ganze zeit stehen

es hilft auch sich mitten in der Meditation zu sagen: so jetzt öffne ich mich der welt ... ich nehm sie auf wie sie kommt ... das ist auch ein sehr schönes gefühl


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06.10.2014 um 23:46
Dr.Manhattan schrieb:aber wenn man es schafft in der mitte zu bleiben , da wo auch die welt ist ... weder gut noch böse ... einfach in harmonie ... dann fühlt man sich auf einmal zuhause in seiner welt
Diese kurzen, völlig klaren Momente sind es die Meditation bedeuten. Die einzige, temporäre Heimat die wir haben sind unsere sterblichen Hüllen. Wie Schalen einer Zwiebel. Unter den Schalen und Schichten ist praktisch ein eigenschaftsloses "Nichts", unsere Seele besitzt keine Eigenschaften und doch ist sie da, wir nehmen sie als Intuition wahr.

Ja in der Mitte, zu sich selbst und zum Ganzen im Ganzen, alles in Allem das uns umgibt und in uns innewohnt, das ist es was man als Balance begreifen wird. Extreme sind Illusionen, es gibt nur Energie und Transformation und Reaktion. Ursache und Wirkung eben Kausalität.
Dr.Manhattan schrieb:ich denke , man muss echt nur mal still sein ... nach nichts streben ... nichts wollen ... alles loslassen , was einen fesselt ... dann kann man es ja vielleicht in sich spüren
Ja so ist es, jedoch soll man auch seinem Ego dann und wann mal eine kleine Gefälligkeit gönnen und wieder in die Achterbahn der materiellen Welt steigen, jedoch fährt es sich in ihr angenehmer mit der Gewissheit das alles nur eine flüchtige Illusion ist, mit ihren Aufs und Abs :)

Wenn man nach nichts mehr strebt und zum passiven, geduldigen Wesen wird, ist man aus dieser Achterbahn ausgestiegen und lebt den Moment im Hier und Jetzt, weder in der Vergangenheit noch der Zukunft. Wer im Leben schon losgelassen hat wird einen angenehmeren Tod erfahren. Alle die bis zum Schluss klammern werden leiden. Jedoch hat man zu früh losgelassen, wird man das Leben selbst als Leid auffassen. Alte Seelen kennen dieses Leid, wie auch ich. Bis ich mal wieder eine Folge Simpsons schaue und wieder etwas zum lachen habe, dann wird das Leid wieder erträglicher mit nem kleinen Schmunzeln. Nach der Selbsterkenntnis wird man auch viel und herzhaft lachen, doch mit der Zeit verstummt dieses Lachen und man erträgt die vielen Illusionen nicht mehr im Leben...
Dr.Manhattan schrieb:man merkt dann richtig , wie sich das Gehirn entspannt ,,, wie es locker lässt ... und da wird einem erst klar , unter welchem Strom wir die ganze zeit stehen
Die Anspannung ist es die zur Verspannung führt und für viele Menschen mentales oder physisches Leid oder Unwohlsein bedeutet. Die Entspannung in der reinen Passivität bei der man wie Wasser wird, wird man merken das die Anspannung wie ein künstliches Gerüst ist das einer wackligen Konstruktion gleicht. Aus diesem Grund macht die Erkenntnis "Be Water My Friend" von Bruce Lee dies klar und verständlich.

Leider muss man zum Überleben auch aktiv sein. Der Weg der Mitte ist hier hilfreich und die Passivität gönnt man sich während der Meditation, was das Leben angenehmer macht :)


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15.10.2014 um 18:15
gerade war ich draussen bei meinem baum

wollte ein bischen meditieren

aber dann hab ich es gelassen

stattdessen hab ich meine Hände auf den baum gelegt ... und mir gesagt ... das sind alte freunde ... die Hände gibt es nur wegen der bäume ... und da wusste der baum ist mein vater ... er hat mich geformt ... ohne den baum , würd ich ganz anders aussehen ... ganz anders funktionieren

der baum gibt mir Atemluft .... und ich gebe ihm Atemluft ... wir sind freunde


und so sas ich dann da ... und wusste .. ich bin ein teil dieser welt ... und Meditation ist vielleicht gar nicht nötig ... man muss sich nur ein bischen überlegen ... wo komm ich her ... wo gehör ich hin

vielleicht gibt's gar kein gut und böse ... die dinge funktionieren einfach


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19.10.2014 um 21:11
@Dr.Manhattan das ist eine Form der Meditation, genau dieses reine Bewusstsein wenn es eine Harmonie zwischen dem "Außen" und "Innen" bildet. Meditation ist nicht nur das Dämpfen der Gedankenströme, es ist auch einfache und bewusste Wahrnehmung. Ich würde deine Beschreibung einfach, meditative Erkenntnis der Symbiose im Leben nennen.

Gut und Böse existieren auch nur in moralischen Konstrukten die von Menschen erdacht wurden und einem gesellschaftlichen, bzw. kulturellen Konsens entsprechen. Das wahre Spiel der Mächte in dieser Welt findet nicht zwischen Gut und Böse statt, sondern nur zwischen Aktion und Reaktion. Erschaffen und Zerstören liegen in derselben Hand. Wir leben halt irgendwo zwischen Chaos und Kosmos :)


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22.10.2014 um 13:48
diese frage "wer bin ich?" ... die ist so kraftvoll ... wenn man ein wenig konzentrative Meditation macht ... und zur ruhe kommt ... und dann fragt man sich , wer bin ich ? ... und dann kann man sich fühlen ... es ist dann doch am ehesten Charakter ... und iwie schleicht sich das gefühl ein ... dass Charakter von der seele kommt ... oder Aura ... oder was auch immer ... diese Grundfarbe ... die uns nach und nach zum Werkzeug des inneren formt ...

... wenn man sich fragt "wer bin ich" ... geht's gar nicht darum iwie einen teil von sich ausfindig machen ... der der kern ist ... es ist viel schöner ... einfach sich in gänze zu erkennen ... dann fühlt man sich wieder als unbelastetes Kind ... also erkennen ... körper ... und geist ... und Gedanken ... und Gefühle ... und Charakter ... und Aura ... und das alles sind wir ... und dann erkennt man in diesem Gesamtbild ... seinen kern :)

@cRAwler23

ja es ist sehr schön , wenn man es schafft eine Verbindung zu seiner Umwelt aufzubauen ... wenn man sich beobachtet ... und sieht wie das wesen, das wir sind , darauf reagiert

über gut und böse weiss ich nicht viel

aber es ginge sicher auch ohne gut und böse ... ohne diese Bewertungen ... fast so als wäre die welt perfekt ... und würde funktionieren


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23.10.2014 um 22:23
Dr.Manhattan schrieb:diese frage "wer bin ich?" ... die ist so kraftvoll ...
Noch kraftvoller wird die Feststellung sein, das Ich ist eine Hülse. Also eine subjektive, individuelle Kapsel die von der subjektiven Wahrnehmung umgeben ist. Der Inhalt dieser Kapsel ist jedoch völlig leer. Je tiefer man in die Selbsterkenntnis geht, so klarer wird es das wir wie eine Zwiebel sind, die sich Schicht um Schicht löst. Der Kern in dem man das wahre Ich vermutet ist jedoch nicht mehr das Ich sondern das reine Selbst. Es besitzt weder Eigenschaften noch eine Grundfarbe. Die Farben und Grundfarben sind alle in den äußeren Schichten des umhüllten Selbst zu finden.
Dr.Manhattan schrieb:... wenn man sich fragt "wer bin ich" ... geht's gar nicht darum iwie einen teil von sich ausfindig machen ... der der kern ist ... es ist viel schöner ... einfach sich in gänze zu erkennen ... dann fühlt man sich wieder als unbelastetes Kind ... also erkennen ... körper ... und geist ... und Gedanken ... und Gefühle ... und Charakter ... und Aura ... und das alles sind wir ... und dann erkennt man in diesem Gesamtbild ... seinen kern
Jeder Gedanke und jedes Gefühl entstehen durch innere und äußere Wechselwirkungen, sie sind Eigenschaften unserer Körper und unserer "Ichs", doch der Kern ist wie ein stiller Beobachter und lernt durch das Leben. Man reift innerlich mit jeder Erkenntnis. Am Ende ist man selbst nur ein Keim des Lebens der aufblüht und wieder verwelkt.
Dr.Manhattan schrieb:ja es ist sehr schön , wenn man es schafft eine Verbindung zu seiner Umwelt aufzubauen ... wenn man sich beobachtet ... und sieht wie das wesen, das wir sind , darauf reagiert
Genau das ist die Essenz unseres Lebens, der bewusste Moment voller Klarheit :)


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27.10.2014 um 01:40
also ich hab eine andere Erfahrung gemacht

ich stell mir die frage ... wer bin ich ? ... immer zum schluss meiner Meditation ... und dann schau ich mich an

und ich sehe mich ... wie ich als Kind war ... wie ein quirl von Eigenschaften ... von farben ... von Geschmäckern ... der mich zum ewigen Individuum macht

dann fängt man auch zu ahnen , dass man unsterblich ist ... dass man ein Kind ist ... ein ewiges Sternen Kind ... und egal in welchen körper ich in Zukunft geboren werde ... ich werde immer ich sein

das was uns dann zu schaffen macht ... ist nur diese oberste schale der zwiebel die wir uns anlegen ... aber der kern ... strahlt in jede pore ... in jeden Gedanken ... in jede Verzweiflung ... und jede liebe aus

es ist kein grosses ... oder transzendentales erlebniss ... es braucht auch nicht jahre der Meditation ... jeder kann das ... jetzt gleich ... einfach in einem Moment der stille ... bei der Meditation ist es besonders sichtbar ... fragen : wer bin ich ... und dann sich selbst beschauen ... dann kann man es sehen


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05.11.2014 um 17:50
hab gerade von einer interessanten Methode gelesen ... in einem buch meines geliebten Paul brunton

man kann es wohl die Methode der Bewunderung nennen

des vorbilds

ist ganz einfach ... und eine art der konzentrativen Meditation

man meditiert einfach über sein vorbild ... das kann eine lebende oder historische Figur sein ... das macht man so intensiv, dass man in dieser Figur aufgeht ... und sie in einem ... bis schlieslich aus Bewunderung ... eine neue Lebensart wird

dabei gibt's drei stufen

1. man konzentriert sich auf seinen eigenen geist und sein wesen

2. man konzentriert sich nur noch auf das wesen des vorbildes ... visualisiert ihn, bis er so real wird wie alles andere .. und man in ihm aufgeht

3. die dritte stufe ist die Erreichung eines euch beide überragenden göttlichen


hab jetzt grosse lust das heute auszuprobieren ... aber will nix überstürzen ... so ein vorbild will sorgfälltig gewählt sein ... meine erste Intention wäre franz von Assisi ... ein mann der ich sehr bewundere ... in meiner jetzigen suchen nach Unbedeutendheit ... nach Einfachheit ... aber dann denk ich so ... sein Lebensweg war schon ziemlich extrem ...

... ein Teilaspekt dieser Übung ist , dass man sich auf bestimmte Eigenschaften und taten dieser Figur konzentriert ... da muss ich daran denken , wie franz von Assisi den vögeln und Tieren gepredigt hat ... ohne dass wer dabei wäre ... das ist pure einfachheit


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lightbeing
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05.11.2014 um 17:57
@Dr.Manhattan
Weisst, wenn ich mich im Alltag vergesse oder in einer Tätigkeit aufgehe is des für mich auch Meditation, ne moving, doing or talking meditation.

Is Stricken für dich Meditation?


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05.11.2014 um 18:04
@lightbeing

Gedankenlosigkeit ist ja nur der einstieg in die Meditation ... und einer von vielen Aspekten

es ist erfrischend , wenn man sich in etwas verlieren kann ... Kontemplation

aber ganuso schön ist es sein innerstes zu erforschen ... mit seinem geist zu arbeiten


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lightbeing
ehemaliges Mitglied

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05.11.2014 um 18:25
@Dr.Manhattan
Jo. Nach Jahrelangen innerlichen Exkursionen find ich nix mehr. Also kanns nur im Außen noch was geben. Bzw. im Leben, Miteinander etc.


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05.11.2014 um 18:31
@lightbeing

achso dann biste ja schon viel weiter als ich :D

magst nicht hier etwas von deinen Erfahrungen erzählen ? :)


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