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Wie sucht man nach Gott?

358 Beiträge, Schlüsselwörter: Gott
Balthasar70
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Wie sucht man nach Gott?

12.10.2017 um 12:09
@Tammi

Und ist nicht jedes Göttliche im Sein des einzelnen ein metaphorischer Hinweis auf das Seiende des Kosmos im anderen?


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Wie sucht man nach Gott?

13.10.2017 um 21:25
Ich habe mir deine Frage jetzt 3 x durchgelesen und verstehe sie noch immer nicht. Vielleicht bin ich zu schlicht. :)


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Balthasar70
ehemaliges Mitglied

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Wie sucht man nach Gott?

13.10.2017 um 21:39
@Tammi
Vielleicht habe ich mich missverständlich ausgedrückt, eigentlich meine ich, ob das seiende im ich dem seienden im anderen eine Realität implitiert die dem sein ansich in komplomentären Seinsformen eine gewisse Singularität verantwortet? aber ich frage nur als Suchender.


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Wie sucht man nach Gott?

15.10.2017 um 12:27
Tammi schrieb:Man sucht Gott z.B. indem man die Frage stellt, wie man es tun soll. Das ist schon mehr als ein Anfang. Es stimmt nicht, dass ihn noch niemand gefunden hat, aber wissenschaftlich beweisen konnte es noch niemand. Die Ironie ist folgende: Wer nach wissenschaftlichen Beweisen sucht, der wird Gott nicht finden. Wer Gott findet, der benötigt keine wissenschaftlichen Beweise mehr. Jeder kann Gott nur im eigenen Innern finden. Es gibt so viele Wege wie es Menschen gibt. Meditation ist ein guter Weg. Und auch die Sehnsucht nach Gott ist ein guter Weg.
Oh ja, selbstverständlich gibt es Menschen, die Gott "gefunden" haben. Wenn man sich eine Sache lange genug einredet, oder von anderen einreden lässt, kann es sehr wohl geschehen, dass man irgendwann glaubt, fündig geworden zu sein. Wenn das Wissen allein nicht mehr ausreicht, gibt man sich irgendwann eben geschlagen und man beginnt an dies Existenz eines Gottes zu glauben. Das ist so eine Art von frommem Selbstbetrug. Wenn man nämlich an Gott glaubt, verbindet man dies gleichzeitig mit dem Glauben, dass man jetzt ein besserer Mensch sei.

Nun ja, Einbildung ist ja auch eine Art von Bildung. Fragt sich nur, wie weit diese Bildung ausreicht, um dem Leben einen echten Sinn zu geben. Selbst erschaffene Bilder von einem Gott sind eben nichts anderes als Trugbilder. Sie gaukeln einem etwas war, was letztlich nicht wirklich ist. Gottgläubige begnügen sich damit, während Nichtgläubige sich bemühen, ihr Leben ohne Gott und ohne Selbstbetrug zu gestalten. Sie machen sich nicht abhängig von der Gnade und Güte eines nicht existierenden Wesens. Sie erwarten auch keine Hilfe von einem himmlischen Wesen, wohlwissend, dass vom Himmel keine Hilfe zu erwarten ist. Mentale Kraft und Stärke kann und muss man sich nämlich selbst erarbeiten. Nur was man sich selbst (mittels autogenem Training, wie es Spitzensportler praktizieren) erarbeitet hat, ist wirklich hilfreich.

Wer auf Gebete vertraut, betrügt sich selbst, denn das sind nichts anderes als unerfüllbare Forderungen an einen nicht existierenden Gott. Es lässt sich zwar nicht beweisen, aber die Zahl der unerfüllten Gebete dürfte die Anzahl der erfüllten Gebete bei weitem übersteigen. Wobei es im übrigen einzig und allein vom Zufall abhängt, ob ein Gebet Erfüllung findet oder nicht. Und - der liebe Gott hat bei diesen Zufällen bestimmt nicht mitgespielt!  


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Wie sucht man nach Gott?

15.10.2017 um 20:51
@Argus7
Auch wenn es nichts zur Sache tut, Du bist mir sehr symphatisch.
Ich sehe es genauso, dass nur hilfreich und wertvoll ist, was wir uns selbst erarbeitet haben. In meiner Welt ist es so, dass ich mitnehmen darf (in die Zeit nach dem Tod und in ein nächstes Leben), was ich mir erarbeitet habe. Und ich darf auch die Liebe mitnehmen. Es gibt keine Tageszeit, wo mir das nicht bewusst wäre. Ich reflektiere mich und versuche mich zu verbessern.
Es bringt nichts, wenn ein Atheist und ein Nichtatheist sich gegenseitig beweisen wollen, das sie im Recht sind. Ich nehme auch nicht für mich in Anspruch, Recht zu haben. Ich stehe nur dort wo ich stehe. Andere stehen an anderen Punkten. Du hast den Punkt an dem Du stehst gerade sehr genau beschrieben.


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Wie sucht man nach Gott?

16.10.2017 um 13:07
[at_user schrieb:Tammi[/at_user] id=20326771]Auch wenn es nichts zur Sache tut, Du bist mir sehr symphatisch.Ich sehe es genauso, dass nur hilfreich und wertvoll ist, was wir uns selbst erarbeitet haben.
Ob du es glaubst oder nicht, aber es ist nicht mein vordergründiges Ziel, irgendwelche Menschen davon zu überzeugen, dass ich Recht habe. Meine Kommentare sind im Grunde genommen eher verdeckte Fragen, die ich an Gottgläubige und an mich selbst stelle. So frage ich Gläubige z.B., wie kommt es, dass ihr etwas für wahr hält, für das es doch nicht den klitzekleinsten Beweis gibt? Wer hat euch das alles eingeredet? Weshalb glaubt ihr das alles kritiklos? Glaubt ihr das alles, weil eure Mama und euer Papa es euch als Wahrheit dargestellt haben? Nun ja, Kinder vertrauen eben üblicherweise ihren Eltern und so vererbt sich der Glaube von der Existenz eines Gottes von Generation zu Generation. Und niemand erkennt dieses Lügengebäude oder wagt gar, daran zu rütteln. Es ist mir bisher nicht gelungen, eine vernünftige Erklärung für dieses Verhalten zu finden.

Es schmerzt mich irgendwie, wenn ich erleben muss, dass man gegen dieses völlig irrationale Verhalten offenbar nicht ankommen kann. Es ist so ähnlich, wie wenn man miterleben muss, dass ein Betrüger einen ahnungslosen Menschen beschummelt und über den Tisch zieht und man ist hilflos, weil man dem Betrugsopfer mit Worten allein nicht helfen kann. Man fragt sich dann, weshalb erkennt dieser Mensch denn nicht, was man mit ihm anstellt?

Hinzu kommt, dass ich gerne in einer Welt leben möchte, die frei ist von irgendwelchen spirituellen Fantastereien. Eine Welt, die sich nicht an Traditionen klammert, deren Wahrheitsgehalt so verlogen und somit darauf ausgerichtet sind, die Menschen mit dem Versprechen auf ein Leben nach dem Tode zu ködern. Zumindest dies müsste doch ein vernunftbegabter Mensch als falsches Versprechen erkennen. Allein schon der Glaube, dass Gebete hilfreich sein können, ist so unrealistisch, wie ein rosarotes Einhorn. Da sagte doch dieser Tage dieser selbstverliebte US-Präsident Donald Trump, dass er alle von der Hurrikan-Katastrophe betroffenen Menschen in seine Gebete einschließt. Mal abgesehen davon, dass solche Gebete keinen feuchten Furz wert sind, glaubt doch niemand im Ernst, dass dieser Mensch überhaupt für andere Menschen auch nur einen Hauch von Empathie empfinden kann! Dieser Mann gibt doch auch nur vor, an einen Gott zu glauben. Das muss er nun mal, weil niemand in diesem bigotten Land Präsident werden kann, der nicht an den lieben Gott glaubt. Allein daran ist doch zu erkennen, wie konstruiert und verlogen dieser Gottglaube ist. Nicht das Denken und Handeln eines Menschen steht bei diesen Menschen im Vordergrund, sondern einzig und allein das Bekenntnis, dass man an Gott glaubt. Völlig unerheblich, wie sich ein Mensch in seinem Leben verhält, Hauptsache er ist ein "bekennender Christ"!  

Ich behaupte mal - auf die Gefahr hin, dafür hart kritisiert zu werden -, dass Menschen, die an die Existenz eines Gottes glauben, zu bequem sind, diese Behauptung ernsthaft zu hinterfragen. Sie könnten aber auch befürchten, dass eine lieb gewordene Illusion zerplatzen könnte, wenn sie ihren Glauben ablegen. Dann stünden sie nämlich vor dem Nichts! Ja, das ist sehr wohl möglich. Dieses Gefühl kann sich schon einstellen. Man kann dies aber auch als Befreiung von geistigen Fesseln sehen. Keine eingetrichterten Dogmen haben dann auf das Denken noch irgendeinen Einfluss. Jetzt muss der gottlos gewordene Mensch sich selbst helfen, wenn er Hilfe oder Trost braucht. Das Warten darauf, dass Gebete sich erfüllen, hat sich erledigt. Gebete haben sich ohnehin höchst selten und nicht wirklich erfüllt, und wenn, dann war's ein Zufall. Und dafür braucht man keinen Gott!

Ich kann abschließend nur feststellen, dass der Tag, an dem ich für mich festgestellt habe, dass es keinen Gott gibt, ein Glückstag war. Diese Wandlung fand zwar nicht an einem bestimmten Tag statt, sondern erstreckte sich über viele Jahre. Ich habe deshalb auch Verständnis dafür, wenn ein Gottgläubiger nicht von einem Tag auf den anderen, zum Atheismus findet. Die Freiheit, ein Atheist zu werden, muss man sich nämlich erarbeiten. Ein ordentliches Maß an kritischem Denkvermögen kann dabei sehr hilfreich sein!


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sandralice
ehemaliges Mitglied

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Wie sucht man nach Gott?

16.10.2017 um 13:16
Gott sucht man nicht - Gott findet man !


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Balthasar70
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Wie sucht man nach Gott?

16.10.2017 um 13:19
sandralice schrieb:Gott sucht man nicht - Gott findet man !
Das hat er dann mit Einhörnern, Feen und Mummitrollen gemeinsam.


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Wie sucht man nach Gott?

16.10.2017 um 17:18
Balthasar70 schrieb:Das hat er dann mit Einhörnern, Feen und Mummitrollen gemeinsam.
Mhmm, ich habe schon so einige getroffen die Gott für sich gefunden haben. Schön für sie. Was spricht dagegen?

Bei Einhörnern Feen und Mummitrollen (was zum Henker sind Mummitrollen?) muss ich passen. Abgesehen von Kleinen Kindern.

OK, muss mich korrigieren wenn ich mir den Bereich Mysterie ansehe.

Aber mal anders gefragt (OK, etwas provozierend :D)
stört dich das wenn jemand glaubt? Dein Kommentar ist doch schon etwas abfällig.


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Balthasar70
ehemaliges Mitglied

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Wie sucht man nach Gott?

16.10.2017 um 17:24
@TunFaire
Ob jemand glaubt ist mir egal, mich beunruhigen die die glauben und daraus ihr Handeln ableiten, sei es an den Mummitroll, die Überlegenheit der germanischen Rasse, Gott, den Koran, Hubbart, Homöopathie, Lichtnahrung, Satan........


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Wie sucht man nach Gott?

16.10.2017 um 17:28
@Balthasar70
Balthasar70 schrieb:mich beunruhigen die die glauben und daraus ihr Handeln ableiten
Woraus leitest du dein Handeln ab?
Du hast doch sicher auch im Hintergrund ein "Regelwerk" für dich. Sei es er Humanismus, gesunder Menschenverstand oder was auch immer.


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Balthasar70
ehemaliges Mitglied

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Wie sucht man nach Gott?

16.10.2017 um 17:30
@TunFaire
Die Methodik mit der man Selbstäuschungen am besten verhindern kann Logik, Aufklärung nd Wissenschaft. Eben kein spiritueller Selbsterfahrungshokuspokus.


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Wie sucht man nach Gott?

16.10.2017 um 17:32
@Balthasar70
Balthasar70 schrieb:Die Methodik mit der man Selbstäuschungen am besten verhindern kann Logik, Aufklärung nd Wissenschaft.
Und das schließt Gott aus?


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Wie sucht man nach Gott?

19.10.2017 um 20:26
Das Gott existiert beweist unser Gewissen, was oft mit Gottes Geboten übereinstimmt. Gott selbst hat es in uns hineingelegt.
Leider funktioniert es nicht mehr oder nicht mehr so gut, wenn man ständig dagegen handelt...


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Wie sucht man nach Gott?

19.10.2017 um 20:40
Außerdem haben die meisten Menschen Angst vor dem Tod, da sie Angst haben Gott zu begegnen weil sie sich in diesem Leben nicht um ihn kümmern. Das ist auch ein Beweis für Gott!


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Ur
ehemaliges Mitglied

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Wie sucht man nach Gott?

19.10.2017 um 20:51
@boni80
Das sind keine Beweise sondern Schlussfolgerungen. Dazu noch ziemlich verallgemeinert.
Fehlt nurnoch ein Marktplatz, ein Megafon und irgendein Buch in der Hand... 0.o
Lös dich los von der Perspektive. Besser für dich und deine Umwelt.


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Wie sucht man nach Gott?

02.01.2018 um 01:11
Sieht man ja an der heutigen Gesellschaft, was ohne Gott ist. Die Liebe zueinander fehlt!
Denn jedes Haus wird von jemandem erbaut ; der aber alles erbaut hat, dass ist Gott. Hebräer 3, 4


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Wie sucht man nach Gott?

15.01.2018 um 13:36
um Gott zu finden , muss man erst mal schweigen.

all der Trubel in und um uns ist wie ein rauschendes Radio - man muss ein klares Signal herstellen um das Programm zu hören.

schweigen und stille - das ist wie ein blick in einen Abgrund. und an dessen grund , ist die Ewigkeit.

also um Gott zu finden, machs wie Jesus - geh in die wüste.
natürlich gibts in Europa keine wüsten. ich würde vorschlagen , verbring einen ganzen tag irgendwo im wald - setz dich einfach hin - und hör zu. das ist noch besser als Meditation.

zuerst kommt der Gedankenwirbel - dann kommt Langeweile - das dauert ein Weilchen - aber danach kommt eine Seelenruhe wie wir sie uns gar nicht mehr vorstellen können. und dann lausche - und du hast Gott gefunden.

und wenns nicht klappen sollte - bist du noch zu laut. dann wiederhole es. erforsche die stille.


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johndryden
ehemaliges Mitglied

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Wie sucht man nach Gott?

16.01.2018 um 20:42
Man merkt dass man ihn Gefunden hat wenn er sich auflöst.


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Wie sucht man nach Gott?

20.04.2018 um 20:22
Balanceismus schrieb:Wie sucht man nach Gott?
das beste, was ich zu dieser frage gehört habe ist das hier:

(man kann in youtube deutsche untertielel erzeugen lassen)



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