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Zweifel an Gott und dem Glauben

737 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Gott, Religion, Zweifel ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Zweifel an Gott und dem Glauben

16.03.2018 um 17:54
Zitat von RitterCumallotRitterCumallot schrieb:Kann man sehen wie man will. Beide, egal ob Egoismus oder Egozentrismus, blicken auf das Ich und heben es hoch. Mit allen vor- und Nachteilen.
Moral und Ethik findet sich in allen Religionen. Mal überspitzt, mal abgestumpft. Genauso wie jede Vorstellung sich von der nächsten unterscheidet. Wo siehst du da ein Druckmittel von "Oben"?
Es gibt eine festgelegt Definition der Begrifft. Der Egozentrismus ist der dumme kleine Bruder vom Egoismus, wenn du es so willst.
Wann haben sich Obrigkeiten jemals an die Moral gehalten, die sich dem Volk vorgeben?
Moralischen Druck baut man über das schlechte Gewissen auf. Es wird vorgegeben, für was wir und schämen müssen und an was wir Schuld sind. Schuld ist ein toller Kontrollmechanismus, den das Christentum perfektioniert hat. Er wird allerdings auch hier und heute noch genutzt.


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Zweifel an Gott und dem Glauben

16.03.2018 um 18:04
@RedBird
Die Obrigkeit sind auch nur Menschen. Geboren in ein System, in welches wir alle geboren werden. Teils stricken sie das System mit, haben größeren Einfluss darauf, keine Frage. Doch sind sie wirklich verantwortlich für die Religionen? Moralvorstellungen sind in der Regel Vorstellungen die für ein besseres miteinander sprechen. Religionen halten viele dieser Vorstellungen hoch, halten sie am leben und lassen sie somit nicht vergehen. Was auch gewiss seine Vorteile hat, besonders in Zeiten in denen Menschen keine Moral oder gute Umgangsformen an den Tag legen (Kriegszeiten usw.). Weil manche es schlicht nicht anders kennen.
Warum sollte ein Mensch seine Moral über die eines anderen stellen und nicht auf gleicher höhe begegnen?


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Zweifel an Gott und dem Glauben

16.03.2018 um 18:16
Zitat von RitterCumallotRitterCumallot schrieb:Die Obrigkeit sind auch nur Menschen. Geboren in ein System, in welches wir alle geboren werden. Teils stricken sie das System mit, haben größeren Einfluss darauf, keine Frage. Doch sind sie wirklich verantwortlich für die Religionen? Moralvorstellungen sind in der Regel Vorstellungen die für ein besseres miteinander sprechen. Religionen halten viele dieser Vorstellungen hoch, halten sie am leben und lassen sie somit nicht vergehen. Was auch gewiss seine Vorteile hat, besonders in Zeiten in denen Menschen keine Moral oder gute Umgangsformen an den Tag legen (Kriegszeiten usw.). Weil manche es schlicht nicht anders kennen.
Warum sollte ein Mensch seine Moral über die eines anderen stellen und nicht auf gleicher höhe begegnen?
Es gibt kein gleich.
Das ist eine von diesen realitätsfernen Moralvorstellungen.
Es gibt immer eine vorherrschende Moral und diese muss über den anderen stehen, sonst würde sie nicht vorherrschen. Ist sie nicht vorherrschend, wir sie ersetzt.
Etwas, das sich nicht über andere stellen möchte, steht unter anderen.


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Zweifel an Gott und dem Glauben

16.03.2018 um 22:56
Zitat von RedBirdRedBird schrieb:Moralvorstellungen sind seit jeher Druckmittel von oben nach unten.

Man wird sie nur los, indem man sie durch eigene ersetzt, das wäre dann Egoismus.

Etwas macht erst Sinn, wenn es gut für dich selbst ist. Wenn das nicht auf deine Religion zutrifft, dann wirf sie weg.

Das "Wegwerfen" von lästigen Dingen/Personen kann man lernen. Daran festhalten ist auf Dauer ungesund.

Man sollte sich immer die Frage stellen: "Brauche ich das oder kann das weg".
Du bist ja nach deinen eigenen Angaben orthodoxe Satanistin. In einigen Punkten hast Du allerdings Recht. Eine Moralvorstellung ist immer noch eine Vorstellung und kein Gesetz. Und was sich ein anderer vorstellt, muss nicht unbedingt der eigenen Vorstellung entsprechen. Ich lasse solche Vorstellungen gelten, wenn sie für einen selber gültig sind. Wenn sie aber nur dazu dienen, einen anderen nach dessen Vorstellung zu formen, dann hat das etwas mit Macht zutun.

Und anderer Leute Moralvorstellungen kann man durch eigene ersetzen. Allerdings sollten diese dann besser sein! Man kann es als Egoismus bezeichnen. Allerdings sind dann die Moralvorstellungen der anderen auch nichts anderes.

Ein interessanter Aspekt, den Du angesprochen hast ist das Wegwerfen von Dingen und Personen, was man lernen kann. Nun, ich war mal mit einer ziemlich egoistischen Person verbandelt. Am Ende hat sie mich einfach weggeschmissen! Aus purem Egoismus. Weil ich ihr nicht mehr passte.

Und irgendwo kann ich das nicht mehr gut heißen, wenn man Menschen nur weil sie einem aus egoistischen Gründen nicht mehr passen, einfach wegschmeißt! Da kommt dann meine Moral ins Spiel, weil ich das als Menschenunwürdig empfinde. Man kann das zwar machen, aber solche Menschen sollten dann besser keine Beziehungen mit anderen eingehen und von vorne herein besser alleine bleiben! Für sich selber können sie gerne so leben. Aber dann bitte nicht mit anderen, die sie nur für ihre egoistischen Zwecke benutzen und anschließend wegschmeißen!

Getreu dem alten Sprichwort: Was Du nicht willst, dass man Dir tu, das füg auch keinem andern zu.

Es geht nicht immer nur darum, was mir gut tut, sondern auch was anderen gut tut. Zumindest dann, wenn wir als soziale Wesen in einer Gemeinschaft leben wollen. Wer nur für sich selbst und alleine leben will, der kann von mir aus so leben. Aber in einer Gemeinschaft mit anderen kann man das eben nicht ausschließlich. Was nicht heißt, dass man sich immer nur nach den anderen richten solle. Aber eben auch nicht nur nach den eigenen Bedürfnissen. Es darf beides nicht zu kurz kommen. Alles ist ein beständiges Geben und Nehmen. Will einer nur nehmen, damit es ihm gut geht, nutzt er die anderen aus und hat er genug schmeißt er sie weg. Und genau das finde ich eben nicht in Ordnung.


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Zweifel an Gott und dem Glauben

16.03.2018 um 23:06
Zitat von RedBirdRedBird schrieb:Jeder hat eine Vorstellung von Moral. Ich setze meine Vorstellung über die von anderen.
Das kannst Du natürlich. Aber damit bist Du nicht besser als die anderen, denn die machen das ja auch so. Du kannst nicht auf der einen Seite gegen die Moral wettern und sagen, es sei ein reines Machtmittel und es dann selber anwenden und sagen, deine eigenen Moralvorstellungen setzt Du über die von den anderen. Denn damit machst Du es doch genauso wie die anderen auch und setzt sie als Machtmittel ein. Alleine weil Du deine über die der anderen stellst.

Wer gibt einem überhaupt das Recht, seine Moralvorstellungen über die der anderen zu stellen? Und wer gibt den anderen das Recht, dies zu tun und ihre Moralvorstellungen anderen aufzuoktruieren als die einzig wahren und richtigen? Man kann es kritisieren, es wirkt aber nicht, wenn man es dann mit den eigenen genauso handhabt. Indem man sich selbst dieses Recht einräumt, hat man es den anderen auch gleichermaßen eingeräumt und es dann zu kritisieren ist albern.

Nur gut, dass persönliche Moralvorstellungen keine Gesetze sind und man sich zumindest in heutiger Zeit in unseren Breiten nicht mehr daran halten muss!


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Zweifel an Gott und dem Glauben

17.03.2018 um 09:07
@wunderstein
Wenn jemand eine Beziehung nicht mehr möchte sollte er sie beenden. Ich halte allerdings Menschen, die andere emotional ausnutzen müssen für schwach. Langzeitbeziehungen würde ich überhaupt nicht eingehen, sie sind mir lästig.
Die Idee: Was du nicht willst, das man die tut (..) entstammt dem Christentum und dessen Moralvorstellungen. Erfolgreich sind meistens die Menschen, die es missachten. Jesus hat man ans Kreuz geschlagen, von Erfolg kann hier nicht die Rede sein. Wer egoistisch genug ist, Beziehungen bei denen das Kosten/Nutzen-Verhältnis nicht stimmt nicht abzulehnen, hat hier Vorteile. Die passive Rolle des Opfers einer egoisitschen Beziehung würde ich nicht einnehmen. Man wird nicht ausgenutzt, man lässt sich ausnutzen. Das ist das Grundprinzip des Selbstermächtigung.
-
Mir geht nichts über mich. Aber meine Moral drücke ich nicht anderen auf, davon habe ich nichts. Meine Moralvorstellnug gilt für mich, warum sollte ich andere davon überzeugen? Ich kann dir meine Haltung erklären aber ob du sie umsetzt ist für mich eigentlich nicht relevant. Im Gegenteil. Je mehr Menschen mit christichlicher Moral, desto besser funktioniert das, was ich tue.


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Zweifel an Gott und dem Glauben

17.03.2018 um 10:37
Zitat von RedBirdRedBird schrieb:Erfolgreich sind meistens die Menschen, die es missachten.
Erfolgreich in was?


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Zweifel an Gott und dem Glauben

17.03.2018 um 10:50
Zitat von RitterCumallotRitterCumallot schrieb:Erfolgreich in was?
In allem. Egoisten bekommen in der Regel was sie wollen. Die Welt wurde immer schon von Egoisten regiert.


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Zweifel an Gott und dem Glauben

17.03.2018 um 10:54
Zitat von wundersteinwunderstein schrieb:Wer gibt einem überhaupt das Recht, seine Moralvorstellungen über die der anderen zu stellen?
Warum sollte einem jemand dazu das Recht geben? Rechte, vor allen Dingen die der anderen, stehen einem doch nur im Weg.
Das Recht zu achten macht doch nur Sinn, wenn einem ansonsten Konsequenzen drohen, die das Kosten/Nutzen-Verhältnis ins Negative abrutschen lassen.


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Zweifel an Gott und dem Glauben

17.03.2018 um 11:30
@RedBird
wtf?! :D
Zitat von RedBirdRedBird schrieb:In allem.
Welcher Erfolg bringt denn absoluten Erfolg in allen Belangen? Wohl keiner... Zumindest nicht der Egoismus. Du machst dir selbst was vor wenn du das glaubst. So wie viele... auch jene die glauben regieren zu müssen. Die Wut anderer, die sich durch egoistisches Verhalten eines Menschen nährt, wird den Egoisten irgendwann einholen. Und selbst wenn nicht, wird der Egoist immer von seinem Ego geplagt sein. Denn Ego schreit immer nach mehr Raum, nach mehr Gehör, nach ewigem Hunger...

@verschlagen
Zitat von verschlagenverschlagen schrieb:Das Recht zu achten macht doch nur Sinn, wenn einem ansonsten Konsequenzen drohen, die das Kosten/Nutzen-Verhältnis ins Negative abrutschen lassen.
Wenn du eigene Kinder hast/hättest, würde es dann nur Sinn machen ihre Rechte zu achten, solange der Kosten/Nutzen Faktor sich für dich rechnet? Und würdest du ihnen nur ihre Rechte geben weil ansonsten Konsequenzen drohen?


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Zweifel an Gott und dem Glauben

17.03.2018 um 11:37
Zitat von RitterCumallotRitterCumallot schrieb:Wenn du eigene Kinder hast/hättest, würde es dann nur Sinn machen ihre Rechte zu achten, solange der Kosten/Nutzen Faktor sich für dich rechnet? Und würdest du ihnen nur ihre Rechte geben weil ansonsten Konsequenzen drohen?
Ich habe keine Kinder, eben weil ich es sich in meinen Augen nicht rechnet. Hätte ich welche, wären sie unabsichtlich entstanden, und dann würde ich sie, soweit es möglich ist, ignorieren.
Würde ich mir Kinder wünschen, wäre die Erfüllung dieses Wunsches ja bereits ein Nutzen, und zugleich vollkommen egoistisch. Inwiefern ich ihnen Rechte zugestehen würde, ist aus meiner Perspektive sehr schwer zu beantworten, darüber müsste ich erstmal nachdenken, hehe.


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Zweifel an Gott und dem Glauben

17.03.2018 um 11:42
Zitat von verschlagenverschlagen schrieb: Inwiefern ich ihnen Rechte zugestehen würde, ist aus meiner Perspektive sehr schwer zu beantworten, darüber müsste ich erstmal nachdenken, hehe.
Dann versetz dich doch einfach in die Lage als du Kind warst. Was glaubst du, wie sehr du jemanden mögen würdest, der dir deine Rechte nur dann geben würde, wenn er einen Nutzen von dir hat und ansonsten jegliche Rechte verwehrt wenn du ihm nicht mehr von Nutzen bist?


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Zweifel an Gott und dem Glauben

17.03.2018 um 11:47
Zitat von RitterCumallotRitterCumallot schrieb:Dann versetz dich doch einfach in die Lage als du Kind warst. Was glaubst du, wie sehr du jemanden mögen würdest, der dir deine Rechte nur dann geben würde, wenn er einen Nutzen von dir hat und ansonsten jegliche Rechte verwehrt wenn du ihm nicht mehr von Nutzen bist?
Natürlich würde ich ihn nicht mögen. Aber "Was du nicht willst, was man dir tut ..." ist nicht mein Ding. Nur weil ich vielleicht mal unter gewissen Verhaltensweisen anderer gelitten habe, heißt das doch nicht, dass ich mich nicht genauso verhalten kann, wenn ich damit etwas erreichen kann, was ich erreichen will. Es geht mir doch nicht darum, Menschen glücklich zu machen. Abgesehen von mir natürlich, hehe.


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Zweifel an Gott und dem Glauben

17.03.2018 um 11:56
Zitat von verschlagenverschlagen schrieb:Nur weil ich vielleicht mal unter gewissen Verhaltensweisen anderer gelitten habe, heißt das doch nicht, dass ich mich nicht genauso verhalten kann, wenn ich damit etwas erreichen kann, was ich erreichen will
Du willst ja glücklich sein. Wie willst du glücklich sein, wenn du die Verhaltensweise die dich leiden ließ, weiter trägst?


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Zweifel an Gott und dem Glauben

17.03.2018 um 11:59
@verschlagen
In etwa das Gleiche hätte ich auch geschrieben.
Eben weil ich diese Einstellung habe, habe ich keine Kinder. Mir fehlt auch einfach das Interesse an Kindern. Es regt sich überhaupt nichts und ich sehe in einem Kind keinen Mehrwert.
-
Diese Kalendersprüche sind niemandem von Nutzen.
Die andere Wange gibts ohnehin nicht. Was für eine absurde Idee, sich gegen Angriffe nicht zu wehren.
Der reinste Opfer-Kult. Man würde diese Ideologen gerne man im Kongo aussetzen und abwarten, was passiert.


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17.03.2018 um 12:01
@RedBird
Na dein Kalender würde ich gerne mal sehen. Er wäre auch nicht besser :D


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17.03.2018 um 12:01
Zitat von RitterCumallotRitterCumallot schrieb:Du willst ja glücklich sein. Wie willst du glücklich sein, wenn du die Verhaltensweise die dich leiden ließ, weiter trägst?
Daran, dass ich darunter gelitten habe, erkenne ich ja gerade die Effektivität. Sehr vereinfachtes Beispiel: Ein Schlag in die Magengrube. Tut verdammt weh, wenn man der Empfänger ist, aber ist verdammt effektiv, wenn man austeilt.


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17.03.2018 um 12:05
@verschlagen
Dann viel Spass mit der Effektivität. Effektiv sich sein Leben schwer zu machen :D


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17.03.2018 um 12:10
@RedBird
Ganz genau. Obwohl ich sicherlich ein toller Vater wäre, haha. Ich hab mich wirklich noch nie in einer Situation befunden, in der ich Kindern irgendwas abgewinnen konnte. Zudem wäre das Schaffen neues Leben auch nicht mit meinem Glauben zu vereinen.

@RitterCumallot
Würde es mein Leben schwerer machen, würde ich bestimmt nicht so leben.


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Zweifel an Gott und dem Glauben

17.03.2018 um 12:14
@verschlagen
Schau dich in der Welt um, glaubst ernsthaft, die meisten wissen was sie wirklich tun, jederzeit? Wer unter etwas gelitten hat und es trotzdem weiterführt, ist verdammt dazu weiter zu leiden.


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