weitere Rubriken
PhilosophieTräumeOrteEsoterikLiteraturHelpdeskAstronomieGruppenSpieleGamingFilmeMusikClashVerbesserungenAllmysteryWillkommenEnglishGelöscht
Diskussions-Übersichten
BesuchtTeilgenommenAlleNeueGeschlossenLesenswertSchlüsselwörter
Schiebe oft benutzte Tabs in die Navigationsleiste (zurücksetzen).

Die Bibel und das Christentum. Was ist wichtig in der Bibel?

Die Bibel und das Christentum. Was ist wichtig in der Bibel?

30.04.2018 um 12:15
Kurz eine Erklärung zu mir - ich sehe mich als Christin. Allerdings glaube ich nicht an alles was in der Bibel steht, insbesondere sehe ich eine Diskrepanz im Gott des AT und des NT.
Ich glaube an Jesus. Und daran, dass wir sein Opfer für uns annehmen oder ablehnen können.
Und ich glaube an die Evolution und auch an Wissenschaft.

Daraus ergeben sich unendlich viele Diskussionspunkte. Hier jetzt ein paar Gedanken dazu.
Die Bibel - Gottes Wort? Was bedeutet das? Ist alles darin richtig und wichtig? Hier kommen mir dann schon die ersten Gedanken die dagegen sprechen - z.B. die Entstehung der Welt. Das war für mich garantiert nicht so wie es in der Bibel steht sondern eben Evolution.
Wie ist dann die Schöpfer Rolle Gottes zu sehen?

Der Gott im AT ist rachsüchtig, er verlangt teilweise zu Testzwecken undenkliche Dinge - z.B. das eigene Kind zu opfern.
Einer der Protagonisten David - verursacht absichtlich den Tot des Ehemanns um seine Frau zu bekommen. Ist das nicht moralisch bedenklich - David wird dann als Stammvater verehrt.

Im AT wird sehr viel auf den Gott der Israeliten eingegangen - sind wir überhaupt als nicht Israelis seine Kinder?

Wo stehen die Anhänger der Mosaischen und Islamischen Religionen? - Jesus ist für sie nicht Gottes Sohn.

Gibt es die verschiedenen Glaubensrichtungen auf Gottes Wunsch - will er uns verschiedene Wege zu ihm eröffnen.

War Jesus Gottes Sohn - in welchem Sinne?

Könnte Jesus als Gottes Sohn auch Vater sein? Eine geschlechtliche Beziehung zu einer Frau haben.? Würde das etwas ändern?

Was passiert mit Menschen, die nie was von Gott erfahren haben? Pech gehabt im falschen Jahrhundert, Erdteil geboren?

Über all diese Fragen - und viele mehr würde ich gerne diskutieren - natürlich mit Menschen aller Glaubenrichtungen, oder Atheisten usw.
Hilfreich wäre sicher manchmal sich zu outen, aus welcher Sicht (z.B. Jude, Moslem, Buddist) man selbst die Sache betrachtet.

Ich hoffe diese Diskussion ist so ok. Ich habe keine aktuellen Thread zu all diesen Fragen gefunden. Natürlich teilweise werden diese Themen schon angesprochen.
Ich bitte um friedvolle Diskussion ohne Diskriminierung irgendeines Glaubens. DANKE.


melden
Anzeige

Die Bibel und das Christentum. Was ist wichtig in der Bibel?

30.04.2018 um 12:31
suscat schrieb:Im AT wird sehr viel auf den Gott der Israeliten eingegangen - sind wir überhaupt als nicht Israelis seine Kinder?
Israel wurde als Staat im 20. Jh. gegründet. Es wäre doch eher seltsam, wenn das im biblischen Sinne eine Rolle spielen würde.
suscat schrieb:Wo stehen die Anhänger der Mosaischen und Islamischen Religionen? - Jesus ist für sie nicht Gottes Sohn.
Für diese Religionen gibt es eben nur einen Gott, keine Dreifaltigkeit. Sie scheinen damit klar zu kommen.
suscat schrieb:War Jesus Gottes Sohn - in welchem Sinne?
Das ist eben eine Glaubensfrage. Wenn Du das glaubst, war er es, wenn nicht, dann war er es nicht.
suscat schrieb:Könnte Jesus als Gottes Sohn auch Vater sein? Eine geschlechtliche Beziehung zu einer Frau haben.? Würde das etwas ändern?
Er hatte doch geschlechtliche Beziehungen zu Frauen, auch lt. NT? Oder erinnere ich mich da falsch?
suscat schrieb:Was passiert mit Menschen, die nie was von Gott erfahren haben? Pech gehabt im falschen Jahrhundert, Erdteil geboren?
Die meisten Gesellschaften dürften irgend einen Glauben haben. Sofern man daran glaubt, dass alle, die nicht den eigenen Glauben haben, verdammt sind, dann ist das eben, woran man glaubt.
Dann ist man allerdings ein religiöser Fundamentalist, was auch nicht dem allgemeinen Konsens im Christentum entspricht.
In jeder Religion gibt es Fundamentalisten, aber daraus erwächst nie etwas gutes.
suscat schrieb:z.B. die Entstehung der Welt. Das war für mich garantiert nicht so wie es in der Bibel steht sondern eben Evolution.
Du solltest die Bibel als etwas betrachten, das vor Tausenden von Jahren entstanden ist. Damalige Wahrheiten sind längst überholt.
Natürlich kann man trotzdem an Gottes Wort glauben - aber tunlichst nicht buchstabengetreu.
suscat schrieb:Der Gott im AT ist rachsüchtig, er verlangt teilweise zu Testzwecken undenkliche Dinge - z.B. das eigene Kind zu opfern.
Einer der Protagonisten David - verursacht absichtlich den Tot des Ehemanns um seine Frau zu bekommen. Ist das nicht moralisch bedenklich - David wird dann als Stammvater verehrt.
Auch hier gilt, dass damals eben andere moralische Vorstellungen galten. Das NT ist auch hier moderner und zeugt vom Wandel der Gesellschaft.
"Auge um Auge" ist durchaus ein Fortschritt zu "Kopf um Auge" (also ich töte Dich, wenn Du mich verletzt). Aber "halte die andere Wange hin" ist eine weitere soziale Entwicklung. Das allgemeine Prinzip des Vergebens und der Verzicht auf Rache ist eine Weiterentwicklung der Moral.


melden

Die Bibel und das Christentum. Was ist wichtig in der Bibel?

30.04.2018 um 12:43
@suscat
Da hast du ziemlich viele schwierige Fragen aufeinmal. Ich bin wie man es unschwer erkennen kann auch Christ und kann deine Gedanken durchaus nachvollziehn und hatte die teilweise auch schon.

Hab hier aber die Befürchtung, dass hier bald viele behaupten, dass alles eh auf Märchen beruht und das alles Menschengemacht ist.
Ich glaube an Jesus. Und daran, dass wir sein Opfer für uns annehmen oder ablehnen können.
Warum hat Gott Jesus überhaupt geopfert? Wäre der neutestamentliche Gott nicht der selbe Gott des AT der Blutopfer fordert? Oder metaphorisch gesehen genauso wie Abraham bereit war sein Kind zu opfern?
die Entstehung der Welt. Das war für mich garantiert nicht so wie es in der Bibel steht sondern eben Evolution.
Das ist eine Frage des Glaubens. Ob Schöpfung oder Evolution, beide glauben und waren nicht dabei. Ich persönlich finde es sind die schwersten Kapitel der Bibel, aber glaube dennoch das es so gewollt ist... Wenn du nicht an die historische Korrektheit glaubst, dann glaub doch wenigstens der starken Symbolik die dahintersteht. Sündenfall/Sinnflut....
Der Gott im AT ist rachsüchtig, er verlangt teilweise zu Testzwecken undenkliche Dinge - z.B. das eigene Kind zu opfern.
Hat aber dennoch Abraham daran gehindert und stattdessen das erste Tieropfer gefordert.
Einer der Protagonisten David - verursacht absichtlich den Tot des Ehemanns um seine Frau zu bekommen. Ist das nicht moralisch bedenklich - David wird dann als Stammvater verehrt.
Tja richtig erkannt.... Das waren alles unheilige Menschen... Mose war Mörder usw.
Spiegelt die Bibel nicht umso mehr das Wesen des Menschen? Der einzig heilige war Jesus selbst.
Im AT wird sehr viel auf den Gott der Israeliten eingegangen - sind wir überhaupt als nicht Israelis seine Kinder?
Wir sind geistig gesehen Abrahams Same durch Jesus Christus, der auch Same Davids war.
Gibt es die verschiedenen Glaubensrichtungen auf Gottes Wunsch - will er uns verschiedene Wege zu ihm eröffnen.
Komisch da hat Jesus was anderes behauptet

Matthäus 7,14
Und die Pforte ist eng, und der Weg ist schmal, der zum Leben führt; und wenige sind ihrer, die ihn finden.
Johannes 14,6
Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.
War Jesus Gottes Sohn - in welchem Sinne?
Er war Gott persönlich, aber weiß man das nicht normal als Christ? Nicht das ich abwertend rüberkomme oder so, aber das ist ja schon eine fundamentale Frage des Glaubens.
Eine geschlechtliche Beziehung zu einer Frau haben.?
Gott und Sex mit seiner Schöpfung? Das hört sich in meinen Ohren net so gut an.
Was passiert mit Menschen, die nie was von Gott erfahren haben? Pech gehabt im falschen Jahrhundert, Erdteil geboren?
Würdest du dich damit zufrieden geben, dass es Gottes Angelegenheit ist und er gerecht handeln wird? Du wirst zu deinen Lebzeiten nie komplett die ganze Welt verstehen und Gottes handeln erst recht nicht.

Jetzt mal von Christ zu Christ... wenn du die Tiefen der Bibel erforschst, dann schwindet immer mehr der Teil wo du denkst, das wäre menschlische Inspiration.


melden

Die Bibel und das Christentum. Was ist wichtig in der Bibel?

30.04.2018 um 12:45
@kleinundgrün
kleinundgrün schrieb:Er hatte doch geschlechtliche Beziehungen zu Frauen, auch lt. NT? Oder erinnere ich mich da falsch?
Soweit ich informiert bin - nicht in den Evangelien die uns in der Bibel präsentiert werden. Sondern nur in den Apokryphen.

Hier ist also auch wieder eine Frage nach der Auswahl der Evangelien - Konzil von Niccäa 325 - da wurde der Inhalt der Bibel festgelegt.
Ist die Bibel somit wirklich Gottes Wort?

Ja ich möchte halt meine Vorstellungen mal hinterfragen.
Gut von Dir ein Feedback zu bekommen.

Ich habe mal eine Beitrag im Fernsehen gesehen in dem das Auge um Auge, .... erklärt wurde - als Gesetzt Sammlung die eben Rache ausschloss - wie du schon sagst und dafür Finanzielle Entschädigungen festlegte.
kleinundgrün schrieb:Israel wurde als Staat im 20. Jh. gegründet. Es wäre doch eher seltsam, wenn das im biblischen Sinne eine Rolle spielen würde.
14. Da sprach Gott zu Mose: Ich bin, der ich bin. Dann sprach er: So sollst du zu den Söhnen Israel sagen: ‹Der› Ich bin - hat mich zu euch gesandt. 15. Und Gott sprach weiter zu Mose: So sollst du zu den Söhnen Israel sagen: Jahwe, der Gott eurer Väter, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs, hat mich zu ...

Israel ist hier nicht als Staat sondern als Stamm gemeint - so habe ich das jedenfalls immer verstanden


melden

Die Bibel und das Christentum. Was ist wichtig in der Bibel?

30.04.2018 um 12:46
@suscat
Ich möchte dir aus christlicher Sicht antworte, die die gemeinsame Linie mit dem Judentum sieht und anerkennt. Die Juden sind unsere „älteren Brüder“. Aus christlich-katholischer Sicht bestehen generell zwei Bünde. Der alte Bund Gottes mit den Israeliten und der neue Bund für alle Menschen durch Jesus. In der modernen Theologie geht man davon aus, dass beides nebeneinander bestehen kann, nichts von Gott zurückgenommen wurde. Die Idee, dass alle Juden nun an Jesus glauben müssen, ansonsten sind sie verdammt, die ist zum Glück überholt.

Die Bibel als Gottes Wort ist wohl am ehesten so zu verstehen, dass Gott – oder später der heilige Geist – in den Menschen gewirkt hat. Diese haben dann versucht, ihre transzendenten Erlebnisse zu verschriftlichen. Dass das immer nur eine unzureichende Beschreibung von großartigen Erlebnissen sein kann, ist leider klar.

Im alten Testamernt kommt noch das Exil der Israeliten hinzu. In dieser Zeit wollten sie ein Gefühl der zusammengehörigkeit schaffen. Das geht am Besten über gemeinsame Geschichte…

Außerdem einrechnen musst du bei allen texten den kulturellen Hintergrund. Die alttestamentlichen Schreiber hatten andere gesellschaftliche Gegenebheiten als die Neutestamentler. Und selbst die Evangelien sind sehr verschieden geprägt. Lukas zum Beispiel schreibt die Geschichten um Jesus für Nicht-Juden, damit diese auch ohne den jüdischen kulturhintergrund verstehen können. Johannes widerrum ist geprägt durch das griechische Denken und schreibt in einer Art, die für die damaligen Intellektuellen außerhalb israles interessant war.

Deshalbt ist die Logienquelle Q für die Evangelien so interessant, weil man darin die (wenigen) textpassagen findet, die in allen evangelien gleich sind, was die vermutung nahelegt, dass diese dinge evtl. originale worte jesu sind.

Die Schöpfungsgeschichte ist eine art lied-dichtung, ein hymnus. Es wird wohl auch schon zu seiner entstehungszeit klar gewesen sein, dass es so nicht war. Aber es ist wunderschöne poesie und im grunde stimmt es ja so, nur die zeitlichen dimensionen sind etwas anders.
die urknall-theorie stammt übrigens von einem jesuiten. Also einem gläubigen ordensmann. Für ihn war das kein widerspruch zu seinem glauben.

Jesus gilt uns christen als ganz mensch und gleichzeitig ganz gott. Wie genau wir das verstehen müssen, werden wir wohl niemals ganz erfassen. Ich habe aber die hoffnung, dass diese ganzen geheimnisse uns offenbart werden, wenn wir sterben und alles durch die augen gottes sehen dürfen.

Letztendlich fragst du wichtige und große theologische fragen. Aber für deinen individuellen glauben sollten sie nicht wichtig sein. In allen texten - ,mal mehr und mal weniger – scheint durch, dass got jeden von uns liebt und so gewollt hat, wie er/sie ist. Es ist nur schwer, unsere wahre göttliche natur freizulegen unter allem doofen,w as wir uns im leben so aneignen. Aber vieleicht ist das unsere lebensaufgabe. Gott in der welt und in den anderen menschen suchen und erkennen und uns selbst und die anderen mit der barmherzigen liebe gottes sehen und behandeln. Das ist schon im kleinen alltag so schwer, finde ich…


melden

Die Bibel und das Christentum. Was ist wichtig in der Bibel?

30.04.2018 um 12:56
@Ragdoll
Danke für Deinen Beitrag. Der hat mir sehr geholfen. Vieles sehe ich auch wie Du, z.B. die kulturellen Hintergründe.
Ragdoll schrieb:Letztendlich fragst du wichtige und große theologische fragen. Aber für deinen individuellen glauben sollten sie nicht wichtig sein. In allen texten - ,mal mehr und mal weniger – scheint durch, dass got jeden von uns liebt und so gewollt hat, wie er/sie ist. Es ist nur schwer, unsere wahre göttliche natur freizulegen unter allem doofen,w as wir uns im leben so aneignen. Aber vieleicht ist das unsere lebensaufgabe. Gott in der welt und in den anderen menschen suchen und erkennen und uns selbst und die anderen mit der barmherzigen liebe gottes sehen und behandeln. Das ist schon im kleinen alltag so schwer, finde ich…
Damit sprichst du mir aus dem Herzen - sehr schön zusammengefasst.

@Salachrist
Die Frage nach Gottes Sohn ist hier gestellt, weil durchaus andere dies anders sehen - z.B. Juden und Moslems. Ich möchte mich halt wirklich damit auch auseinandersetzten.

Mein Glaube ist für mich wichtig und ich lese immer mehr in der Bibel. Da ich das ganze nicht fundamentalistisch betrachte - gibt es halt immer wieder viele Fragen und ich möchte mich gerne über diese Dinge austauschen.


@Ragdoll
@Salachrist
@kleinundgrün
Vielen Dank für euer Interesse - schön hier darüber schreiben zu können.


melden

Die Bibel und das Christentum. Was ist wichtig in der Bibel?

30.04.2018 um 13:02
@suscat

find ich gut. um zu diskutieren braucht man schon auch ein paar Grundlagen. einfach nur zu sagen "alles Menschenwerk, also alles gelogen" ist etwas sehr einfach.

was Jesus bei den anderen Religionen angeht, spielt da auch das Gottesbild wieder eine rolle. Bei Muslimen ist es einfach nicht vorgesehen, dass Gott sich so stark vermenschlicht, dass er uns menschen als mensch auf Augenhöhe begegnet. mehr als Prophet geht da vom glaubenskonstrukt er nicht.
und bei Juden ist es schwierig, weil die bestimmte Kriterien haben, die DER Messias erfüllen muss. diese sehen sie durch Jesus nicht erfüllt (was auch wieder interpretationssache ist...), deshalb glauben sie nicht an ihn als den versprochenen Messias.

mir hilft die rolle von Jesus auch sehr, weil es diese vielen starren regeln, die durch den menschen geschaffen und missinterpretiert wurden, wieder gerade rückt. er zeigt uns, wo wir uns im Formalen verfangen haben und vergessen, auf den menschen und direkt auf Gott zu schauen. das Problem haben wir natürlich in unseren amtskrichen auch wieder. der mensch tickt nun mal so. aber immer haben wir auch die Chance, wieder durch die augen von Jesus auf uns zu schauen und etwas zu ändern.


melden

Die Bibel und das Christentum. Was ist wichtig in der Bibel?

30.04.2018 um 13:06
@kleinundgrün
Israel wurde als Staat im 20. Jh. gegründet. Es wäre doch eher seltsam, wenn das im biblischen Sinne eine Rolle spielen würde.
Das historische Israel ist mehrere tausend Jahre alt und die Nachkommen leben bis heute noch.
Er hatte doch geschlechtliche Beziehungen zu Frauen, auch lt. NT? Oder erinnere ich mich da falsch?
Eindeutig falsch... das sind Gedanken meißt von Andersgläubigen, die eine Beziehung mit Maria Magdalena unterstellt haben.
Die Frage nach Gottes Sohn ist hier gestellt, weil durchaus andere dies anders sehen - z.B. Juden und Moslems. Ich möchte mich halt wirklich damit auch auseinandersetzten.
Juden erkennen Jesus halt nicht als den Messias an der im AT angekündigt wurde, die Christen schon.... Du weißt doch wer dafür gesorgt hat, dass Jesus gekreuzigt wurde und diese Einstellung hält bis heute an, bisauf einzelne Juden die sich zu Jesus bekehrten.

Muslime haben die Bibel einfach komplett umgeschrieben. 700 n. Chr. kam ein Prophet Namens Mohammed der von einem Engel gewürgt wurde und gezwungen wurde den Koran zu verfassen.

Inhalte:
Jesus ist nicht Gottes Sohn. Jesus wurde nicht gekreuzigt. Christen und Juden sind die unreinsten aller Geschöpfe. Die Juden haben die heilige Schrift verfälscht. Andere Geschichte, anderer Heilsplan.

Da merkst du auch, dass es absolut entgegen der Bibel ist oder?

Juden und Christen haben einen gemeinsamen Nenner, aber Muslime haben eine ganz andere Geschichte, auch wenn diese auf der Bibel aufbauen. War zu seiner Zeit halt sehr weit verbreitet und er hat sich die ein oder andere Geschichte abgeguckt.


melden
tubul
Profil von tubul
Moderator
beschäftigt
dabei seit 2016

Profil anzeigen
Private Nachricht
Lesezeichen setzen

Die Bibel und das Christentum. Was ist wichtig in der Bibel?

30.04.2018 um 13:08
@Ragdoll
Meines Wissens waren weder Lemaitre, der den Grundstein legte, noch Hoyle, der den Begriff prägte, Jesuit.
Aber das nur am Rande.
Die Bibel wurde, wie alle andren "heiligen" Bücher auch, von Menschen verfasst und mir sind keinerlei Indizien bekannt, die die Glaubwürdigkeit der Bibel gegenüber anderen "heiligen" Büchern hervorheben.
Aufgewachsen in einem anderen Umfeld, z. B. Indien, würde man sich hier jetzt über Ganesha und Co., die Veden und das Bagavadgita unterhalten.
Das zeigt doch schon die Beliebigkeit. Viele Teile der Bibel scheinen auch aus älteren Schriften geklaut übernommen worden zu sein.


melden

Die Bibel und das Christentum. Was ist wichtig in der Bibel?

30.04.2018 um 13:36
Gott erschuf zuerst seine Engel, danach Jesus, seinen Sohn, und schließlich die Menschheit. Von daher die Aussage Jesu, dass er vor Abraham war.
Das A.T. enthält viel Geschichtliches; das N.T. zwar auch, enthält aber die Lehre Jesu, die wichtig ist, um das Leben gestalten zu können im Sinne unseres Gottes, des liebenden Vaters. Jesus kam in diese materielle Ebene, um den Menschen zu helfen. Er lieferte Informationen und lehrte, dass das Leben wunschgemäß gestaltet werden kann und wie ein jeder ins Paradies zurückgelangen kann. Die Bibel ist somit das wichtigste Buch auf dieser Erde.


melden

Die Bibel und das Christentum. Was ist wichtig in der Bibel?

30.04.2018 um 14:55
@mod: meines Wissens nach war Lemaitre Priester und Ordensmitglied. ich hab aber keine Quelle mehr, aus der ich mir das damals herausgelesen habe.

ich würde auch so weit gehen, dass in allen spirituellen Konzepten, die es in irgendwelchen Kulturen gibt, es was wahrhaft göttliches steckt. Nur ich habe mich nun mal für das christliche Konstrukt entschieden. was daran stimmt und was nicht, was andere Völker, Religionen etc. besser verstanden haben oder nicht, das werde ich hoffentlich nach dem Tod erfahren.
ich halte es auch wirklich für zweitrangig. Der kleinste gemeinsame Nenner ist die Beziehung zwischen Gott und den Menschen (diese Diskussion hier macht auch nur Sinn, wenn wir uns zumindest darauf einigen, dass es überhaupt so etwas wie Gott, ein höheres Wesen... gibt. Wenn wir darin nicht wenigstens einig sind, reden wir eh aneinander vorbei und können es sein lassen).

ausgehend von diesem Bewusstsein, dass ich eine Verbindung zu jemandem/etwas Höherem habe, mache ich mir dann eben meine Welt zurecht so gut es geht. bei allen spirituellen Konzepten finde ich wichtig zu sehen, was es hervorbringt. bringt es den Menschen näher zu seinen Mitmenschen und zum Transzendenten? Wenn ja, dann ich ein göttlicher Funke darin. Wenn nicht, ist es verstocktes menschengemachtes kleinkariertes Denken.
Meine Meinung, kann jeder sehen wie er/sie will. ich für mich habe durch eigenes Erleben nun mal festgestellt, dass das christliche Konzept mir hilft, ein besseres Ich zu entwickeln, was meinen Mitmenschen nützt. Weniger Ego, mehr Gemeinschaft. Bedeutet dauerhafte Auseinandersetzung, ist schwer und unbequem. kommt mir aber richtig vor.


melden
tubul
Profil von tubul
Moderator
beschäftigt
dabei seit 2016

Profil anzeigen
Private Nachricht
Lesezeichen setzen

Die Bibel und das Christentum. Was ist wichtig in der Bibel?

30.04.2018 um 15:11
@Ragdoll
Solange die Beiträge nicht rot unterlegt sind bin ich normaler User.
Ragdoll schrieb:Der kleinste gemeinsame Nenner ist die Beziehung zwischen Gott und den Menschen...
Du bist wenigstens ehrlich. Du setzt einfach mal voraus das Gott existiert und baust dir um diese Annahme herum dein Leben zurecht.
Kann man machen.
Aber wieviel Rosinen kann man sich herauspicken und immer noch Christ sein?


melden

Die Bibel und das Christentum. Was ist wichtig in der Bibel?

30.04.2018 um 15:20
@tubul

hab deinen Username nicht gesehen :-D war so dunkel.

ich bin schon - meine ich - konsequent Christin, sogar Katholisch... noch schlimmer ;-) also nix mit Rosinenpickerei. aber ich erwarte nicht von den anderen Menschen, dass sie leben wie ich. ich für mich habe auch Erklärungen und Denkweisen gefunden, die meinen Glauben für mich als schlüssig erscheinen lassen. aber auch hier ist es nicht an mir, diese Meinung anderen aufzudrängen.


melden

Die Bibel und das Christentum. Was ist wichtig in der Bibel?

30.04.2018 um 15:41
@Ragdoll
Frage an Dich Ragdoll - als katholische Christin - wie handhabst du solche Katholischen Dinge wie Ohrenbeichte und Freitags kein Fleisch? Sind das für dich relevante Punkte.

@tubul
ja oben bei dem dunkel unterlegten kann man deinen Usernamen nicht lesen.
Hab mich vorhin schon gewundert, warum du so namenslos bist.

Ich lebe und handle - hoffe ich doch - auch als Christin. Aber wie @tubul schon sagt - manche Dinge halte ich nicht für so richtig wichtig und relevant. Ist natürlich Rosinen Pickerei - aber kann man oder will man in der heutigen Zeit sonst noch als Christ leben. Ist ein fundamentaler Glaube und das was sich daraus ergibt überhaupt lebbar? Ist das sinnvoll? Sagen wir mal so - ich will so nicht leben.

Ich will aber auch nicht nach dem Motto leben - mach ich halt erstmal alles was ich will, dann beichte ich und alles gut. Da ich evangelisch bin hab ich das ja leicht - keine Ohrenbeichte keine Strafgebete usw.

Mein Glaube wir sind Gottes Kinder und dadurch sind auch in uns Menschen Mini Anteile an Göttlichem - dadurch sind wir manchmal die rettenden Engel für andere - er wirkt durch uns und die Gaben die er in uns gelegt hat.
Wir sind so wie er sich jeden von uns wünscht und da wo er sich uns wünscht. Es wird einen Sinn haben - denn können wir nicht erkennen - aber wie schon @Ragdoll schrieb - eines Tages werden wir es wissen und verstehen - nämlich dann wenn er es uns zeigt.


melden

Die Bibel und das Christentum. Was ist wichtig in der Bibel?

30.04.2018 um 15:44
@Ragdoll
@tubul

Habs mal gegoogelt - Lemaitre war Geistlicher

z.B. hier
http://www.spiegel.de/einestages/forscher-georges-lemaitre-a-947555.html


melden
Sarv
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Die Bibel und das Christentum. Was ist wichtig in der Bibel?

30.04.2018 um 15:52
suscat schrieb:Ich glaube an Jesus. Und daran, dass wir sein Opfer für uns annehmen oder ablehnen können.
Und ich glaube an die Evolution und auch an Wissenschaft
Daran musst du nicht glauebn es ist einfach tatsache, dass man etwas akzeptieren kann oder eben es nciht will/muss.
Auch an Die Wissenschaft/Evolution musst du nicht glauben.
Evolution heisst entwickeln = Wachstum und glauben muss man nicht daran, weil man klar erkennt mit den Augen das alles grösser (Kind/Pflanzen) wird, oder (Alte Menschen/Tiere, etc) vergeht...
suscat schrieb:Die Bibel - Gottes Wort? Was bedeutet das? Ist alles darin richtig und wichtig? Hier kommen mir dann schon die ersten Gedanken die dagegen sprechen - z.B. die Entstehung der Welt. Das war für mich garantiert nicht so wie es in der Bibel steht sondern eben Evolution.
Bibel geschrieben durch Mensch, Mensch behauptet er hört Gottes Wort, Ergo das kann jeder...
Wichtig kann alles darin sein, das liegt am leser was er für wichtig und richtig erachtet.
Bibel ist auch geschrieben in Analogie, wenn du wirklich Wortwörtlich der Bibel glaubst wie die entstehung der Erde geschehen ist, ist das deine Sache...denn es gibt so viele Ansichten wie Sie entstand, wie es eben auch Kulturen gibt....
suscat schrieb:Wie ist dann die Schöpfer Rolle Gottes zu sehen?
Der Gott im AT ist rachsüchtig, er verlangt teilweise zu Testzwecken undenkliche Dinge - z.B. das eigene Kind zu opfern.
Einer der Protagonisten David - verursacht absichtlich den Tot des Ehemanns um seine Frau zu bekommen. Ist das nicht moralisch bedenklich - David wird dann als Stammvater verehrt.
Da die Bibel von Mensch geschrieben worden ist, würde ich mich nicht mal ne sekunde damit beschäftgien wie die Rolle des Gottes zu betrachten ist, im AT wie im NT...weil es bringt nicht viel, immer schreibt Mensch wie Mensch eben denkt und handelt.
Sowieso gäbe es noch andere zwiespältige Gedanken wie;

Hast du dir schon Gedanken gemacht das Moses nach einem Totschlag im Hause des Pharao`s flüchten musste, dann in der Wüste Gottes Stimme hörte (Busch) und dann die Gebote bekommt und dann selber predigt: Du Sollst nciht töten...
Evtl aus Fehlern gelehrnt................
suscat schrieb:Gibt es die verschiedenen Glaubensrichtungen auf Gottes Wunsch - will er uns verschiedene Wege zu ihm eröffnen.
Gott kann keine Absichten mit Menschen hegen/haben, ausser dass er will das Sie machen dürfen was Mensch eben will.
Ansonsten müsste er nciht den Freien Willen erschaffen, daher jeder Gedanke was Gott noch will ist reine Energie verschwendung...
suscat schrieb:War Jesus Gottes Sohn - in welchem Sinne?

Könnte Jesus als Gottes Sohn auch Vater sein? Eine geschlechtliche Beziehung zu einer Frau haben.? Würde das etwas ändern?

Was passiert mit Menschen, die nie was von Gott erfahren haben? Pech gehabt im falschen Jahrhundert, Erdteil geboren?
Du frägst eine Frage, was nur viele Meinungen anziehen wird.
Ob Jesus Gottes Sohn war muss jeder für sich selbst bejahen oder verneinen.
Wenn du die Frage stellst: in welchem Sinne und meinst dan AT und NT schreiber/Kritiker/Forscher..............uhi wird das ne ewige Diskusion hier.

Jesus wird nur Vater als Sohn, wenn er Kinder hat, so wie jeder mensch...und diese Diskussion uhi noch ewiger...

Deine Letzte Frage sehr bezeichnend............: wieso gehts du davon aus, dass Mensch nie was von Gott erfahren wird, kann oder soll ? Ist diese Frage in bezug zu AT und NT gestellt, also in Bezug einiger Christen die andere Ihren Glauben als Ketzerei betrachten ?
Wen ja, Diese Menschen werden grosses "Pech" haben je nach Zeitepoche wo sie lebten/leben, oder wie sie dachten (Hexen/Forscher/Wissenschaftler,etc) öffentlich....


melden

Die Bibel und das Christentum. Was ist wichtig in der Bibel?

30.04.2018 um 15:56
@suscat

zuerst muss ich mal darauf hinweisen, dass es ein Vorurteil ist, dass die katholische Beichte "einfach so" geht und dann ist alles wieder gut :-) (Das Bußsakrament haben Evangelen übrigens auch, wird nur wenig genutzt!)
in der Praxis mag es so sein, dass die Leute hingehen, ihr Zeug erzählen und dann so weiter machen wie vorher. Schlechte Angewohnheiten abzulegen geht ja auch nicht von heute auf mrogen.
wichtig für die nach Kirchenrecht gültige Beichte ist aber die aufrichtige innere Haltung, dass man wirklich bereut, was man da erzählt und den Vorsatz hat, es nicht mehr zu tun. Dass das nicht immer klappt, ist menschlich. Wenn man aber mit dem Vorsatz hingeht, dass man nur erzählt,. was der Priester vielleicht hören will, und nicht vor hat, etwas zu ändern, dann ist die Beichte ungültig und man kann es sich gleich sparen.

auch hier wieder ist die innere Haltung das Wesentliche. Nach außen kann man sich verstellen und betrügen, aber im Herzen, in das Gott sieht, kann man nichts verbergen.

als nächstes hat der katholische Priester unserer Auffassung nach durch seine Weihe die besondere Aufgabe übertragen bekommen, die Verfehlungen zu vergeben. Muss man halt so stehen lassen. das ist nun mal katholische Lehre.
Unabhängig davon ist es für mich persönlich eine psychologische Sache. Es macht einen Unterschied, ob man für sich selbst im Stillen weiß, dass man irgendwo Mist gebaut hat. Es ist etwas anderes, wenn man es laut aussprechen muss. und es macht auch etwas, wenn man dann von einem Menschen gesagt bekommt, dass es zwar doof war, aber es ist in Ordnung. es ist vorbei. Von daher halte ich die Beichte nicht generell für schlecht oder veraltet. Man ist natürlich sehr darauf angewiesen, dass man an einen guten Priester gerät, der die Liebe Gottes verteilt und nicht aus eigenem Ermessen heraus verurteilt.

der Punkt, freitags kein Fleisch zu essen dienst als Erinnerung. Es ist immer die Frage, wozu eine solche Regel dient. Sie soll natürlich auf die Leiden Jesu an Karfreitag erinnern, das Bewusstsein wieder auf ihn ausrichten. Wir Menschen brauchen das, deshalb feiern wir ja auch Jahrestage etc., weil wir nicht ständig fokusiert sein können. Es ist etwas schönes, sich zu erinnern, sich etwas bewusst zu machen im hektischen Alltag. Es ist aber nicht dazu da, den Menschen zu knechten, nur um der Regel willen. Wer freitags Fleisch isst und Jesus/Gott in seinem Alltag hat, der ist genaus richtig ausgerichtet wie der, der durch diesen bewussten Verzicht wenigstens an diesem einen Tag bewusst an Jesus denkt.


melden

Die Bibel und das Christentum. Was ist wichtig in der Bibel?

30.04.2018 um 16:13
@Ragdoll
Bin sehr beeindruckt von dir und deinem Verständnis von Glauben und Leben.

Ja ich glaube die katholische Variante der Beichte hat was für sich. Ich bin evangelisch und da wird ja normalerweise direkt an Gott gebeichtet - eben ohne Vermittlung des Priesters.
Trotzdem sollte man sich ja seine Verfehlungen und Sünden ansehen. Auch hier gilt die innere Einstellung ist entscheidend. Klar kann ich auch dastehen und mir meine Schuhe betrachten ob die geputzt sind.

Meine Erfahrungen mit katholischen Beichten sind aus meiner Kindheit und / oder Jugend. Damals lebte ich in katholischen Gebieten und hab da so einiges mitbekommen. Einige meiner Freundinnen hatten so richtig Angst vor den Beichtterminen - das hat mich dann natürlich gegen die Beichte eingenommen.
Und dann habe ich soviel treue katholische Kirchgänger erlebt - die sich als tolle Christen empfunden haben - und immer pünktlich zu jedem Gottesdienst und Andacht gingen - aber ihr Leben hat halt einfach nicht zur Lehre Jesu gepasst. Das hat mich dann schon sehr geprägt.
Wie das halt so ist in der Pubertät - du siehst dir plötzlich die Leute um dich genauer an und bildest dir deine Meinung.

Großen Respekt hab ich jedoch vor allen Menschen, die ihren Glauben leben und Ihre Meinung frei vertreten.


melden

Die Bibel und das Christentum. Was ist wichtig in der Bibel?

30.04.2018 um 16:23
@suscat

ich sondere auch nur ab, was ich meine erstanden zu haben :-D Umsetzung ist was anderes. frag nicht, was ich im Alltag für eine Lästerschwester bin...

und früher, als ich selber noch nicht christlich war, hab ich immer gedacht, die Christen haben es leicht. die haben ihre Regeln, der Pfarrer sagt denen, was sie machen sollen und fertig. nun merke ich, dass es eigentlich noch schwieriger ist, weil man sich über die gängigen gesellschaftlichen Regeln hinaus prüfen muss und selbst die Glaubensgrundsätze gut anschauen, woher das alles kommt.
das Schöne ist aber, dass wir uns selbst zu mündigen Gläubigen machen können. Wir dürfen diskutieren, verschiedene Meinungen hören, alte Denkmuster aufgeben...

Deine Prägung kann ich gut nachvollziehen. mich ärgert es im ersten Impuls auch, wenn ich solche "Heuchler" sehe. Dann fällt mir aber ein, dass ich selber auch in vielen Dingen unehrlich bin und ich sage mir immer, dass ich die anderen nicht ändern kann und auch nicht für sie verantwortlich bin. jeder muss selber vor sich selbst und Gott verantworten, wie er/sie lebt. und da es bei mir selber genug zu arbeiten geht, sollte ich mich gar nicht so viel mit den anderen beschäftigen (obwohl das viel mehr Spaß macht ;-) )
steht ja auch in der Bibel... der Splitter im Auge des Anderen und man selber hat einen ganzen Balken.

die Angst vor der Beichte... ja, glaub ich. Priester sind auch nur Menschen und da gibt's solche und solche. muss man auch schön kritisch bleiben. Nicht in allen wirkt der heilige Geist.


melden
Anzeige
xristos
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Die Bibel und das Christentum. Was ist wichtig in der Bibel?

30.04.2018 um 18:29
suscat schrieb:Die Bibel - Gottes Wort?
Die Bibel definiert sich selbst als "Heilige Schrift". Wenn Gott spricht, dann ist es Gottes Wort; so geschah es auch bei der Schöpfung.

"Durch den Glauben erkennen wir, dass die Welt durch Gottes Wort geschaffen ist, dass alles, was man sieht, aus nichts geworden ist." (Hebräer 11,3)

Die Bibel sagt uns, dass Gott alles durch sein Wort erschaffen hat. Dieses Wort wurde in Jesus Christus Mensch, nur er wird in der Bibel als das Wort Gottes identifiziert.
suscat schrieb:Das war für mich garantiert nicht so wie es in der Bibel steht sondern eben Evolution.
ja, für dich :-)
suscat schrieb:Der Gott im AT ist rachsüchtig, er verlangt teilweise zu Testzwecken undenkliche Dinge - z.B. das eigene Kind zu opfern.
Das mit Abrahams Sohn war eine Prüfung, um zu erkennen, ob er denn gehorsam gegenüber Gott ist. Gott würde niemals zulassen, dass Abraham sein Kind opfert, aber durch Abrahams Bereitschaft dazu hat Gott ihm anschließend den Eid der Verheißung geschworen.

Im AT kann man lesen, wie Gott es gehasst hat, wenn sein Volk Kinder opferte.
suscat schrieb:Einer der Protagonisten David - verursacht absichtlich den Tot des Ehemanns um seine Frau zu bekommen. Ist das nicht moralisch bedenklich
David hat auch Ehebruch begangen, und dafür hat Gott ihm sein Kind genommen. Keine Figur in der Bibel ist perfekt, das unterscheidet den Menschen eben von Gott.
suscat schrieb:Im AT wird sehr viel auf den Gott der Israeliten eingegangen - sind wir überhaupt als nicht Israelis seine Kinder?
Er (Jesus) war in der Welt, und die Welt wurde durch ihn, und die Welt kannte ihn nicht. Er kam in das Seine, und die Seinen nahmen ihn nicht an; so viele ihn aber aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben. (Joh 1,10–12)
suscat schrieb:Gibt es die verschiedenen Glaubensrichtungen auf Gottes Wunsch - will er uns verschiedene Wege zu ihm eröffnen.
Laut Gott gibt es nur einen Weg, und der heißt Jesus Christus.
suscat schrieb:War Jesus Gottes Sohn - in welchem Sinne?
Weil Gott sein Vater ist
suscat schrieb:Könnte Jesus als Gottes Sohn auch Vater sein? Eine geschlechtliche Beziehung zu einer Frau haben.? Würde das etwas ändern?
Jesus hatte keine Frau und auch keine geschlechtliche Beziehung zu Frauen, das sind alles apokryphe Annahmen
suscat schrieb:Was passiert mit Menschen, die nie was von Gott erfahren haben? Pech gehabt im falschen Jahrhundert, Erdteil geboren?
Gott wird schon dafür sorgen, dass alle Menschen gleich gerichtet werden. Er ist gerecht :-)
suscat schrieb:Hier ist also auch wieder eine Frage nach der Auswahl der Evangelien - Konzil von Niccäa 325 - da wurde der Inhalt der Bibel festgelegt.


melden
275 Mitglieder anwesend
Konto erstellen
Allmystery Newsletter
Alle zwei Wochen
die beliebtesten
Diskussionen per E-Mail.

Themenverwandt
Anzeigen ausblenden