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Schadet der Atheismus unserer Gesellschaft?

Schadet der Atheismus unserer Gesellschaft?

11.07.2018 um 15:14
RedBird schrieb:Lies es einfach, dann kannst du es auch beurteilen. Wie willst du es denn wissen, wenn du nicht einmal ein einziges Buch davon kennst?
Funfact: Die meisten Atheisten /Agnostiker haben die Bibel oder andere gleichwertige Glaubensbücher gelesen oder wenigstens Religionsunterricht genossen und sich dann dagegen entschieden.

Meine Religionsnote war übrigens immer um 1 - 2 rum.

Trotzdem glaube ich nicht an den Magic Man.


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Schadet der Atheismus unserer Gesellschaft?

11.07.2018 um 15:31
Nerok schrieb:Funfact: Die meisten Atheisten /Agnostiker haben die Bibel oder andere gleichwertige Glaubensbücher gelesen oder wenigstens Religionsunterricht genossen und sich dann dagegen entschieden.

Meine Religionsnote war übrigens immer um 1 - 2 rum.

Trotzdem glaube ich nicht an den Magic Man.
Bibel? Wer zur Hölle spricht denn von der Bibel?
Ich hatte theosophische, okkultistische und philosophische Autoren aufgezählt, die meiner Meinung nach sehr durchdachte und fundierte Werke verfasst haben. Einige davon gibt es sogar auf Deutsch.
Trotzdem ist es super, dass du so tolle Noten hast. Deine Mutter interessiert das sicher.

Leute, wenn ihr schon keine Bücher lest, dann doch bitte wenigstens den Inhalt des Kommentars auf den ihr antwortet.


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Schadet der Atheismus unserer Gesellschaft?

11.07.2018 um 16:15
@RedBird : Vergib ihnen, mit selbständigen Satanisten haben die wenigsten hier großartig Erfahrung. :)

Wobei Gott und Satan letztlich nur zwei Seiten der gleichen Münze sind, nämlich imaginäre Verkörperungen eines noch aus Vormenschenzeiten stammenden, also wirklich uralten Archetyps in Form zweier Oberaffenbullen, die sich um das Affenrudel (die Gläubigen bzw. die Menschheit) den "ultimativen" Kampf liefern.
Ein Klischee das sich bis heute in verschiedenen "moderneren" Verkörperungen durch alle menschlichen Kulturen zieht und sich gerade in Religionen und modernerdings, in der Trivialkultur (Gut gegen Böse, Hollywood läßt grüßen) materialisiert.


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Schadet der Atheismus unserer Gesellschaft?

11.07.2018 um 17:33
Naja, das mit Religion ist halt 'ne ambivalente Angelegenheit.

Da kann schon von den ein oder anderen Inhalten was gelernt werden, hat ja alles eine ontologische, historische und psychische Tragweite (kann jetzt jeder wieder anders sehen), aber egal um welche Form von Religion es sich handelt, mit blinder Ideologie haben sie alle zu tun, auch abseits von Institutionen oder Organisationen.

Find ich abstrus, wenn da nur nach Diffamierungstendenzen geurteilt wird und angebrachte Feststellungen von vorneherein ausgeräumt werden. Eigentlich diskutiert man ja, um voneinander was zu lernen, aber wenn Betroffene einen Lernprozess unterbinden wollen, ist das ihr Bier.

Liegt nicht alles immer nur an den anderen.


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Schadet der Atheismus unserer Gesellschaft?

11.07.2018 um 18:48
Rao schrieb:@RedBird : Vergib ihnen, mit selbständigen Satanisten haben die wenigsten hier großartig Erfahrung. :)

Wobei Gott und Satan letztlich nur zwei Seiten der gleichen Münze sind, nämlich imaginäre Verkörperungen eines noch aus Vormenschenzeiten stammenden, also wirklich uralten Archetyps in Form zweier Oberaffenbullen, die sich um das Affenrudel (die Gläubigen bzw. die Menschheit) den "ultimativen" Kampf liefern.
Ein Klischee das sich bis heute in verschiedenen "moderneren" Verkörperungen durch alle menschlichen Kulturen zieht und sich gerade in Religionen und modernerdings, in der Trivialkultur (Gut gegen Böse, Hollywood läßt grüßen) materialisiert.
Ich setzte ja keine Vorkenntnisse voraus aber sinnerfassendes Lesen wäre schon eine gute Grundlage.
Leider geht es hier in der Tat ums Ego, nicht um die Information als Solche.
Das Thema Religion ist sehr emotional aufgeladen, es ist ein bisschen wie die Flüchtlingsdiskussion. Da wird jede Information geblockt, die gerade nicht passt und alle andere sind dumm. Das ist ein Mechanismus der selektiven Wahrnehmung, der ja durchaus sinnvoll sein kann. Er hält allerdings auch dumm. Das ist der Grund, warum meiner Meinung nach ein theistischer Satanist nichts in einer Gemeinschaft zu suchen hat.

Man sieht sehr deutlich, dass Atheismus ebenso dogmatischer Natur sein kann, wie beispielsweise das Christentum.
Nach dem Motto: Wer an einen Gott glaubt ist dumm und mehr will ich nicht wissen

Die Frage, ob Atheismus auch schädlich sein kann wäre damit beantwortet.

Mein Bild von Satan werde ich hier nicht beschreiben, das passt nicht in den Thread.
Offensichtlich dürfte aber sein, dass es nicht dem Bild des Christentums entspricht.


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11.07.2018 um 19:01
@RedBird
RedBird schrieb:Wer zur Hölle spricht denn von der Bibel?
Ich hatte theosophische, okkultistische und philosophische Autoren aufgezählt, die meiner Meinung nach sehr durchdachte und fundierte Werke verfasst haben.
Im Vergleich zur Bibel können die dann aber kaum durchdacht und fundiert sein, da sie sonst wohl als "andere gleichwertige Glaubensbücher" anzusehen wären und damit Dein gesamter Sermon hinfällig würde.
RedBird schrieb:Leute, wenn ihr schon keine Bücher lest, dann doch bitte wenigstens den Inhalt des Kommentars auf den ihr antwortet.
Wenn Du schon nicht lesen kannst dann vermeide doch bitte wenigstens in jedes verfügbare Fettnäpfchen zu treten.
Danke. ;)

Ceterum censeo:
Nicht Atheismus, sondern Theismus schadet unserer Gesellschaft.


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Schadet der Atheismus unserer Gesellschaft?

11.07.2018 um 19:21
geeky schrieb:Im Vergleich zur Bibel können die dann aber kaum durchdacht und fundiert sein, da sie sonst wohl als "andere gleichwertige Glaubensbücher" anzusehen wären und damit Dein gesamter Sermon hinfällig würde.
Es sind keine Glaubensbücher und sie sind nicht mit der Bibel zu vergleichen. Sie sind auch nicht gleichwertig, sondern wesentlich besser. Deshalb hatte ich sie ja empfohlen.
Das kannst du nicht wissen, deshalb ist es manchmal klug, die Fingerchen still zu halten.

Wenn keiner mehr eine vernünftige Wortmeldung hat, würde ich das hier an dieser Stelle beenden.


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Schadet der Atheismus unserer Gesellschaft?

11.07.2018 um 19:44
geeky schrieb:Nicht Atheismus, sondern Theismus schadet unserer Gesellschaft.
Durch mehrmaligem schreiben wird der Satz aber auch nicht wahrer.
Beides ist völlig legitim, beides kann von sehr aufbauenden, intelligenten, gesunden und ehrenvollen Menschen getragen werden, wie auch von fanatisierten, egoistischen, kriminellen usw.
Der Thread ansich ist schon total für den After. Als wenn eine Strömung mehr destruktiv wäre als eine andere... Das Schadhafteste jeder heutigen Gesellschaft, ist dass die Menschen dem Vorgestellten mehr Beachtung schenken als dem Tatsächlichen.
Und da dürften die meisten Tode der Menschheitsgeschichte nicht auf das Konto von religiösen gehn, auch wenn diese nicht frei von Illusionen sind, sondern von Menschen die Gesellschaften schufen, welche nurnoch den Profit im Sinn hatten. Ergo, die Vorstellung nach dem Reichtum von "Morgen", welcher nicht für alle sondern für wenige gescheffelt werden will, ist heutzutage das härtere Übel. Dazu braucht es keinen Gott. Auch wenn es mit einem vorgestellten Gott geht. Siehe Vatikan.


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Schadet der Atheismus unserer Gesellschaft?

11.07.2018 um 19:54
@RitterCumallot
RitterCumallot schrieb:Durch mehrmaligem schreiben wird der Satz aber auch nicht wahrer.
Die dümmliche Unterstellung "Atheismus schadet unserer Gesellschaft" steht über jedem einzelnen Beitrag, ohne daß sie je belegt wurde. Ein wenig Gegengewicht ist da ab und zu schon angebracht. ;)
Ansonsten bin ich ganz bei Dir.


@RedBird

Deine Ausflüchte werden auch von mal zu mal peinlicher...
RedBird schrieb:Deshalb hatte ich sie ja empfohlen.
Welche Buch von der überführten notorischen Lügnerin und Betrügerin Blavatsky würdest Du denn über die Bibel stellen?


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Schadet der Atheismus unserer Gesellschaft?

11.07.2018 um 21:49
Pan_narrans schrieb:Lustigerweise machen Leute, die an Gott glauben all diese Sachen trotzdem. Und zwar statistisch nicht seltener, als Atheisten.
ist das deine persönliche meinung oder gibts da eine offizielle statistik für?

wenn jemand aus liebe zu gott handelt und sich redlich bemüht dinge wie die 10 gebote und die nächstenliebe einzuhalten, wird er nicht automatisch feherlfrei sein,das ist richtig.

auch bei denen die nicht glauben werden menschen andere menschen gut behandeln auch das ist richtig.

aber andere werden sich auch sagen wozu soll ich das? und werden sehr egoistisch handeln,da ja alles erlaubt ist. hingegen jemand der mit herz und seele glaubt vielleicht mal einen ausrutscher hat, aber sich redlich bemüht dies zu minimieren bzw. es wieder gutzumachen und das motiviert ein besser mensch zu werden/sein.

andere voraussetzungen also. Wenn ich mich im verkehr im auto anschnallen muss und ein nicht-anschnallen bestraft wird, dann werden dabei weniger unfall-todesopfer rauskommen, als wenn man sagt jeder darf sich anschnallen, es muss aber niemand und es wird auch nicht bestraft wenn mans nicht tut.dafür habe ich keine statistik aber das ist logisch anhand der wahrscheinlichkeit.
geeky schrieb:Du glaubst also wirklich, an der schreienden Ungerechtigkeit in der heutigen Welt ist nicht der Kapitalismus schuld, sondern der Atheismus?
rücksichtsloser kaptialismus kann doch ein "symptom" von atheismus sein oder nicht?
es geht ja um die frage, ob atheismus die gesellschaft zerstört bzw. schlechte auswirkungen auf die hat.

was glaubst du welches "system" mehr zur positiven gesellschaftsentwicklung beiträgt?eins dass verlangt seinen nächsten zu lieben wie sich selbst oder eins bei dem alles egal ist ?

wie gesagt,ich will nicht aussagen, dass nicht auch atheisten sozial handeln können.
DyersEve schrieb:Selten einen größeren Bullshit gelesen.
Schau Dir einfach die Gräueltaten deines Angebeteten und dessen Schergen in seinem Auftrag an.
Und dann unterhalten wir uns nochmal über Macht, Stärke, und anderen den Schädel einschlagen, weil sie nicht willens waren, sich dieser heuchlerischen Sekte zu unterwerfen.
erklär mir doch mal, was am befolgen der 10 gebote und der nächstenliebe falsch ist, bzw. inwiefern sie sich schlecht auf die gesellschaft auswirken. oder erklär mir doch mal, was jesus genau gesagt hat, was gesellschaftsfeindlich ist,wenn es befolgt wird.

ich denke ich habe genug erklärt, dass eine gesellschaft die sich an keine regeln hält alle möglichen subjekte hervorbringen wird.menschen die sozial handeln und einige die egoistisch und unsozial handeln werden, wenn grundlagen wie 10 gebote und nächstenliebe keine elementare rolle spielen.
DyersEve schrieb:Und nein, ein humanistisches Denken und Handeln, bedarf deines erfundenen Götzen nicht!
Liebe, Verantwortung, Mitgefühl, Toleranz, sind Attribute, die gab es schon, da war ein Götze noch gar nicht erfunden.
also ich weiss mit sicherheit,dass es für dinge wie hass,gier,egoismus,intoleranz,etc. keinen gott braucht.das bekommt der mensch wirklich sehr gut alleine hin.

und worin besteht deiner meinung nach der sinn der dinge wie liebe,verantwortung,mitgefühl,toleranz,etc?wo kommt das her?
du glaubst doch anscheinend nicht an einen gott, was ist deiner meinung nach der sinn,warum die evolution das beim menschen hervorgebracht hat und ihm solche effektivitätsbremsen ans bein heftet?

für einige gläubige menschen ist das gewissen etwas was von einer leisen inneren ahnung von gott kommt.
DyersEve schrieb:Nun, die Realität zeigt uns ein anderes Bild.
Nur alleine das Stichwort, Kindesmißbrauch durch kirchlichen "Beistand".
Oder war Mörder XY noch Teil irgendeiner Konfession.
Das kann man weiterspinnen, bis sonst wohin.
Wie geschrieben, selten einen solchen geistigen Dünnpfiff gelesen!
Vor dem hintergrund des diskussionsthemas frage ich mal „ja und?“
Nochmal, was hast du an den 10 geboten und der nächstenliebe und den aussagen von jesus auszusetzen?

Wir können gerne das ganze arsenal an verfehlungen von menschen durchgehen. Dir bleiben maximal 2000 jahre kirchengeschichte,mir der ganze gottlose rest.das wird ne ziemlich lange strecke.

Am ende stehen wir wieder an dem punkt, was ist gegen jesus einzuwenden?und wie kommst du darauf, dass eine anzahl x an personen für die alles egal ist die gleiche menge an sozialen menschen hervorbringt wie eine für die das erfüllen dieser dinge grundvoraussetzung ist?

Was meinst du, wird jemand der sich christ nennt und ein schlechter mensch ist ein besserer mensch, wenn es heisst es gibt ab heute nichts mehr an was du dich halten solltest?
DyersEve schrieb:Ich weiß nicht, in was für einer Welt Du lebst, aber Du kannst mich gerne von deiner Behauptung per Statistik überzeugen,
wer denn wirklich die schlechteren Menschen sind.
Bis dahin, probiere ich, mich nicht zu übergeben.
Ich kenne keine statistik die belegt, dass 1+1 meistens 2 ist.
AlteTante schrieb:Es ist zumindest nicht mehr so einfach wie früher, seine bösen Neigungen auszuleben, und sei es nur als jubelnder Zuschauer bei einer brutalen Hinrichtung (Wobei die Rechtsprechung erst ab dem 18. Jhdt. durch die Aufklärung humaner wurde).
Wenn sich aber nichts geändert hat - welchen Sinn hat das Leben Jesu dann gehabt?
Heute gibt’s snuff videos, computerspiele bei denen man jemanden mit der kettensäge in einem regen aus blut auseinandernimmt,pornos, social media mobbing was bis hin zum selbstmord gipfelt..das lässt sich nahezu endlos weiterführen.also ich würde nicht sagen, dass es schwieriger ist,es ist eher leichter habe ich den eindruck.

Was die gesellschaft betrifft:den aufzuzeigen, dass die menschheit es ändern könnte,wenn sie es wollte.
Über spirituellen sinn brauche ich ja nichts zu schreiben, soweit ich noch weiss glaubst du ja,dass jesus nur ein mensch war und spirituelles gehört ja auch nicht direkt hier ins thema.
AlteTante schrieb:Viele Leute glaubten das aber. Sie glaubten, den Betroffenen etwas Gutes zu tun, wenn sie ihre Kinder schlugen, Andersgläubige zum Christentum zwangen oder "Ketzer" auf dem Scheiterhaufen verbrannten. Und sie glaubten, dass Gott das genauso sähe. Nicht umsonst hieß der Schlachtruf des ersten Kreuzzuges: "Gott will es!"
Es gab schon ziemlich lange keine hexenverbrennung, kreuzzüge oder sonstigen dinge mehr.oder bedeuten diese verbrechen, die von menschen im namen gottes begangen wurden, dass dies irgendwas an der ursprünglichen botschaft von jesus schlechter macht oder man deshalb seinem ruf heute nicht mehr folgen darf?

Bist du deutsche?was würdest du sagen wenn ich jemand aus dem ausland als nazi bezeichnet,auch wenn du lange nach den kriegswirren geboren wurdest?

Und was hat das damit zu tun, dass die 10 gebote und die aussagen von jesus und die forderung nach nächstenliebe die gesellschaft positiver beeinflussen als eine mentalität an der ich alles tun darf,was ich auch tun kann?
AlteTante schrieb:Und der angeblich so gute und allmächtige Gott hat bei all dem tatenlos zugesehen und tut es immern noch. Wenn er schon bewusst nicht eingreift, wenn jemand seine Mitmenschen tyrannisiert, weil ihm die Freiheit des Täters so viel wichtiger ist als die Menschenrechte von dessen Opfern, dann könnte er doch wenigstens solche Irrtümer richtig stellen, da der Grund für dieses Handeln ja keine böse Absicht wäre.
Würde einen allmächtigen Gott doch wirklich nicht viel kosten. Wenn er denn wollte. Aber anscheinend will er nicht, es gibt ihn gar nicht, oder er kann nicht. Und: Die bei Christen so beliebte Variante "Er kann nicht, nicht weil er nicht könnte, sondern weil er sich zurücknimmt, weil ihm die Freiheit der Menschen so viel wert ist" brauchst du mir nicht zu nennen. Die ist mir bekannt (s.o.), und ich glaube, wir haben schon öfters ergebnislos darüber diskutiert.
Du gibst gott die schuld wenn etwas schlimmes passiert. Du schreibst ..bewusst nicht eingreift, wenn JEMAND seine mitmenschen tyrannisiert. Was ist denn mit dem der tyrannisiert,trägt der deiner meinung nach keine verantwortung?

Bitte, nehmen wir doch gott mal total raus gehen wir von aus es gibt ihn nicht. was bringt dir denn mehr trost?zu erkennen,dass die menschheit schlecht ist ,immer war und immer sein wird,denn sonst gäbe es niemanden der tyrannisiert oder dass es einen höheren sinn gibt der nicht verstanden wird, warum das so läuft?

Wenn du denkst es gibt keinen gott,wem willst du dann die schuld an der schlechtigkeit der menschen geben,ausser den menschen selber?bist du dann zufrieden?
Labor-Ratte schrieb:Könnte man vermuten. Aber entspricht diese Vermutung auch der Realität? Wenn man sich die Realität anguckt dann sind sind Gläubige Menschen offensichtlich nicht besser als Atheisten. Womöglich wirst du das abstreiten. Dann solltest du das aber auch belegen können z.B. durch eine Studie. Kennst du solche Studien? Bis jetzt ist das nur eine unbelegte Behauptung deinerseits. Ich behaupte, dass es da zwischen Gläubigen und Atheisten nicht so viele Unterschiede geben wird.

Wenn du das mal hinterfragt haben solltest kannst du dir dann die Frage stellen, warum Gläubige Menschen nicht besser sind. Die Frage lass ich jetzt offen und gehe da nicht weiter drauf ein, damit du darüber mal lang und breit nachdenken kannst.
Ich denke nicht, dass wir hier über studien und belege sprechen müssen. Du machst nicht den eindruck auf mich als würdest du erst über eine brücke fahren oder laufen, wenn du berechnet hast,ob sie dich auch wirklich aushält.manche dinge liegen auf der hand,weil sie logisch sind.

Wir reden hier ja nicht über was abstraktes wie gott, sondern auf die auswirkung des glaubens oder des nichtglaubens auf die gesellschaft.

Wenn ich mich im verkehr im auto anschnallen muss und ein nicht-anschnallen bestraft wird, dann werden dabei weniger unfall-todesopfer rauskommen, als wenn man sagt jeder darf sich anschnallen, es muss aber niemand und es wird auch nicht bestraft wenn mans nicht tut.dafür habe ich keine statistik aber das ist logisch anhand der wahrscheinlichkeit.

Ebenso ist es mit dem abstreiten..ich will nicht abstreiten, dass auch gläubige menschen schlechtes tun.ich habe ja sogar ausgesagt, dass auch atheistische menschen anderen menschen gutes tun können. Du hast deinen eindruck,dass gläubige menschen oft nicht besonders nett sind, der autor dieses threads anscheinend die ansicht,dass der atheismus sich negativ auf die gesellschaft auswirkt.ich denke wir können uns statistiken und wissenschaftliche belege sparen und einfach mal ein stück weit logisch denken.

wie ich schon fragte, wird ein mensch der „gläubig“ ist und schlechtes tut ein besserer mensch, wenn man sagt man nimmt jetzt die dinge weg an die er sich halten soll und er tut alles was er will?was bewirkt hier positives für die gesellschaft,glauben oder unglauben?
Labor-Ratte schrieb:Das gehört für mich in die Kategorie "sich etwas schönreden." Gläubigen den "richtigen Glauben" absprechen, damit die eigenen Vorurteile wieder passen. Du wirst viele Gruppen Gläubige finden, die von anderen behaupten, dass sie keine echten Gläubigen wären sondern nur Papiergläubige oder ähnliches.
Labor-Ratte schrieb:Jemand glaubt an Gott? Dann ist er gläubig. Punkt. Aus. Ende. Vollkommen egal auf welche Art und Weise er das ausleben mag.
Da muss ich widersprechen.

Lukas 6

46 »Warum nennt ihr mich dauernd ›Herr!‹, wenn ihr doch nicht tut, was ich euch sage?
47 Wisst ihr, mit wem ich einen Menschen vergleiche, der zu mir kommt, meine Worte hört und danach handelt?
48 Er ist wie ein Mann, der sich ein Haus bauen wollte. Zuerst hob er eine tiefe Baugrube aus. Dann legte er die Fundamente seines Hauses auf felsigen Grund. Als aber ein Hochwasser kam und die Fluten gegen das Haus brandeten, konnten sie keinen Schaden anrichten, denn das Haus war gut und stabil gebaut.
49 Wer sich meine Worte allerdings nur anhört und nicht danach lebt, der ist wie einer, der auf das Fundament verzichtet und sein Haus direkt auf die Erde baut. Bei einem Hochwasser unterspülen die Fluten sein Haus, und es wird mit einem Mal einstürzen; kein Stein wird auf dem anderen bleiben.«


Man kann einige dinge interpretieren,aber absolut nicht verhandelbar ist, dass jesus fordert,dass die 10 gebote eingehalten werden und man seinen nächsten liebt wie sich selbst.die warnung heisst hier „wer mein wort hört aber NICHT DANACH LEBT“.

In Matthäus 25 und einigen anderen stellen wird es sehr deutlich hervorgehoben dass nicht jeder gerettet wird,nur weil er jesus kennt aber nicht danach handelt.ich will hier nicht den rahmen sprengen.

Folglich ist jemand, der mit seinem „glauben“ eigene interessen verfolgt,nicht wirklich glaubt oder z.b. nur politische interessen verfolgt nicht zu dem, was man eigentlich einen christen nennt,denn der begründer des christentums,der es am besten wissen muss sagt dem ist nicht so.von diesen menschen hatte ich gesprochen.auch die dämonen glauben an gott und sind nicht bei ihm und man würde sie wohl kaum als christen bezeichnen.

Jemand der irgendwo zwischendrin rumeiert, seinen weg begonnen hat oder schwach ist zähle ich gerne zu den gläubigen,nicht aber die von denen ich gesprochen habe.

Mit schönreden oder jemandem den glauben absprechen hat das nichts zu tun.
Labor-Ratte schrieb:Das ist meine persönliche Wahrnehmung. Wie viele das tatsächlich sind kann ich nicht sagen.

Außerdem hat jeder Mensch irgendwo Dreck am stecken. Gerade diejenigen, die das am meisten abstreiten. Auch die Gläubigen. Gerade die, die anderen den (wahren) Glauben absprechen. Das sind oft die schlimmsten von allen.
Jeder hat seine wahrnehmung,die ist jedem gestattet.

Also ich streite nicht ab dreck am stecken zu haben.ich hab vielleicht sogar mehr dreck am stecken wie viele.demut vor gott heisst es seine fehler einzugestehen, sie zu bereuen, versuchen wiedergutmachung zu leisten und das opfer von jesus anzuerkennen, dass uns von allen ehrlich bereuten dingen freispricht.ich denke das wird mir jeder christ unterschreiben.

Wir sollen nicht richten und ich würde niemandem den glauben absprechen.es heisst so wie ihr richtet wird auch an euch gerichtet werden.

Was ich obendrüber meinte sind menschen die so sind („glauben“ nur aus berechnung oder ähnlichen gründen). Wer aber so ist,darüber hat kein mensch zu urteilen,das kann niemand wissen,nur gott kennt alle herzen und was einen menschen zu dieser oder jener tat getrieben hat.
Labor-Ratte schrieb:Wie gesagt. Die Menschen glauben bzw. glaubten an ihre Religion. Sie legen sie anders aus und leben sie anders als du es vielleicht tust, aber ihnen deswegen den (richigen?) Glauben abzusprechen ist Blödsinn. Die christlichen Politiker aus den USA glauben genau so nach Jesus Geboten zu leben, so wie du daran glaubst nach seinen Geboten zu leben.
Kennst du z.b. die politiker aus den usa?kannst du beurteilen was ihre motivation ist? ich habe niemandem den glauben abgesprochen,ich habe gar keinen politiker namentlich genannt.

Ich habe gesagt es gibt menschen die nicht glauben, weil sie es richtig machen wollen,sondern aus eigennützigen motiven dies vorgeben.

Ich habe als katholik auch freunde im protestantischen sektor.ich würde nie sagen diese menschen glauben nicht richtig an gott und ich bin vor gott mehr wert als die.

Wie gesagt, marienverehrung,arianismus kontra trinität, das alles sind dinge über die man diskutieren kann.aber nicht um die kernbotschaft von jesus die auf den 10 geboten und nächstenliebe fußt.

Und um die kurve zu kriegen auf das eigentliche thema:diese kernbotschaft ist gut für die gesellschaft wenn sie befolgt wird. Und menschen die nach dem prinzip leben ich darf alles tun was ich tun will ,weil ich an nichts glaube können sich sozial definieren,müssen es aber nicht.

Und selbst die die mit glauben nicht gerade gut für die gesellschaft sind, für die wird es ohne glauben an etwas wohl kaum besser.

Ich denke das liegt auf der hand,auch ohne statistik.
Labor-Ratte schrieb:Das ist immer Definitionssache. Gut und schlecht liegt im Auge des Betrachters. Du wirst einige Dinge als schlecht empfinden, die ich als gut empfinde und umgekehrt genau so.
Siehst du denn in dingen wie nächstenliebe,nicht morden,nicht stehlen,etc. etwas was man schlecht sehen kann und was definitionssache ist?denn diese werte gehen aus dem glauben an gott hervor.und müssen nicht zwangsläufig erwachsen wenn man nicht „muss“. Wer nicht glauben will muss es auch nicht.für die auswirkungen auf die gesellschaft sehe ich hier nichts negativ auslegbares.
Labor-Ratte schrieb:Das sind keine Tatsachen, sondern lose Behauptungen deinerseits, deren Wahrheitsgehalt offen ist.
Man kann natürlich auch behaupten, dass es nicht mehr verbrechen wie jetzt gibt wenn wir die polizei abschaffen,alle verbrecher freilassen und nichts mehr strafrechtlich verfolgt wird.denn es ist ja nicht belegt, dass es weniger verbrechen gibt,weil mörder eingesperrt werden.
Labor-Ratte schrieb:Ich bin froh über jeden asozialen Gläubigen der so im Zaum gehalten wird. Keine Frage.
ok.also tut der glaube hier etwas gutes für die gesellschaft, wohingegen der atheismus einen nicht in zaum gehaltenen asozialen hervorbringen würde.und ich wage mal zu beahaupten, dass es auch soziale gläubige gibt, die sich aus unsozialen atheisten entwickelt haben. wohingegen ich noch nie von einem sozialen atheisten gehört habe,der sich in einen unsozialen gläubigen verwandelt hat.
Labor-Ratte schrieb: Nur gibt es auch andere Faktoren, die dafür sorgen, dass die Menschen sich nicht alle gegenseitig die Köpfe einschlagen. Das sind in einer atheistischen Gesellschaft einfach nur andere, als in einer gläubigen Gesellschaft. Offensichtlich schlagen sich Atheisten nicht alle gegenseitig die Köpfe ein. Warum sind Atheisten in der Realität nicht so asozial und gesellschaftsschädigend, wie du behauptest? Offensichtlich ist an deiner These irgendwas verkehrt. Atheisten haben genau so ihren Moralkodex, nur brauchen sie da keinen Gott für. Seltsam, oder? Ganz oben habe ich geschrieben, dass du darüber einmal lang und breit nachdenken solltest. Wenn du das nicht verstehst, solltest du dich mal fragen warum du das nicht verstehst.
? es sind die selben faktoren wie bei den gläubigen auch,oder?liebe,mitleid,jemand der viel hat gibt dem der wenig hat.

du meinst vielleicht der gläubige tut das zum teil aufgrund seines glaubens.mal die frage,wegen was tut es denn der atheist der alles darf?

oder anders gefragt, was meinst du woher kommt das gewissen.wenn es keinen gott gibt, das leben endlich ist und alles auf überleben getrimmt ist, wieso heftet die evolution dann solch eine effektivitätsbremse an den menschen?warum soll ich mir eigentlich gedanken machen um jemand der nicht mein partner oder mein nachfolger ist oder von dem ich wie von einem geschäftspartner einen nutzen habe?

macht keinen sinn mit kalkül betrachtet.

das ist etwas, von dem ich dir empfehlen würde mal lang und breit drüber nachzudenken und was ich seltsam finde.

aus dem glauben heraus begründet tragen wir alle eine leise ahnung von gott in uns, sein leises echo das jeder mensch in sich trägt auch die die nicht an ihn glauben.das was uns gutes tun lässt ohne eigentlich zu wissen warum,weil wir seine kinder sind.auch wenn das böse zu einem teil von uns geworden ist.

ich habe nie bezweifelt,dass atheisten auch sozial und menschlich miteiander umgehen können, ich habe sogar exakt das gegenteil behautpet.was ich gesagt habe ist, dass dort wo es keine regeln gibt an die sich zwingend gehalten werden muss zwangsläufig alle möglichen gewächse hervorgehen.

meine these ist nicht dass jeder atheist ein schlechter mensch ist, sondern ich stimme zu, dass meiner meinung nach atheismus der gesellschaft schadet.
Labor-Ratte schrieb:Offensichtlich brauchen bestimmte Menschengruppen keine göttlichen Gebote und Verbote, um im Zaum gehalten zu werden. Wer oder was ist da besser? Ein Mensch, der Gebote und Verbote braucht um sich sozial zu benehmen, oder jemand der sich sozial verhält allein weil er das für richtig hält?
Was ist für die gesellschaft besser, ein kodex der dem menschen vorgibt sich sozial zu verhalten oder ein kodex der gar nichts vorgibt und darauf zu hoffen,dass sich alle freiwillig entscheiden ganz nett zu sein?
Labor-Ratte schrieb:Provozierende These: Ist es möglich, dass glaubige Menschen wesentlich häufiger einen asozialen Charakter haben und deswegen im Zaum gehalten werden müssen, während das bei Atheisten nicht nötig ist, weil Atheisten einfach die von Grund auf besseren Menschen sind? Bevor dir jetzt vor entsetzen die Augäpfel aus den Höhlen fallen sei beruhigt. Das ist nicht meine Meinung. Aber ich halte deine Behauptungen für genau so vorschnell und durch Vorurteile geprägt, wie die gerade aufgeführte These.
Möglich ist alles,die frage ist nur wie wahrscheinlich.ich habe hier schon im laufe der jahre so viele provozierende ernstgemeinte thesen und äußerungen gelesen, bis mir die augäpfel rausfallen muss es schon weit kommen.


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11.07.2018 um 22:48
Angelus144 schrieb:was glaubst du welches "system" mehr zur positiven gesellschaftsentwicklung beiträgt?eins dass verlangt seinen nächsten zu lieben wie sich selbst oder eins bei dem alles egal ist ?

wie gesagt,ich will nicht aussagen, dass nicht auch atheisten sozial handeln können.
Das Impliziert aber deine Aussage ein wenig, oder? Soziales Handeln ist kein Alleinstellungsmerkmal von Religionen. Einem Menschen ist erst alles egal, wenn er durch Leid nichts mehr lieben kann. Nicht wenn er Atheist ist, oder vom Atheismus hört. Mit Gesellschaften verhält es sich genauso. Manche Atheisten stehen mehr in Gott, als manche Christen.

Rücksichtsloser Kapitalismus ist schlicht das Symptom einer falschen Sicht der Dinge. Nicht das Symptom eines Systems, welche alle religiös vorgefertigten Gottesbilder ablehnt.


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11.07.2018 um 22:55
Ehrlich? Glauben verhindert "Verderben?" Wart mal kurz, wieso führen wir Glaubenskriege? Kann sein, dass das jemand in den zehn Seiten vor mir geschrieben hat, aber im Ernst: Ich bin bekennend NICHT gläubig!

Erstens Mal mag es sein, dass sehr viele Menschen was zum Glauben brauchen, können sie ja von mir aus! Aber das Atheismus unserer Gesellschaft schadet? Sicher nicht!

Meine Meinung ist, dass sich die Menschheit weiterentwickelt und auch mittlerweile jeder wissen sollte, dass die Erde keine Scheibe ist und Gott nicht in 7 Tagen alles erschuf...

Ich verlasse mich auf die Realität! Wenn ich etwas anstelle dann bekomme ich auf den Deckel und gehe nicht beichten und alles ist wieder gut.

Ebenso brauche ich auch keinen Gott auf den ich mich verlasse, ich muß mich auf MICH verlassen können. Wenn mich einer in eine Grube sperrt kann ich auch nicht auf Gott hoffen, ich muß selbst tätig werden.

Hab ich einen Unfall überlebt, hatte ich Gllück und nicht: "Gott hat mich beschützt!"

Ich könnte jetzt Seitenweise so weitermachen. Religionen sind ja was nettes, aber ich brauchs nicht. Ich habe einen gesunden Menschenverstand und helfe Menschen wenn sie Hilfe brauchen. Wenn sie mir schaden wollen, bekommen sies mit mir zu tun. Ganz einfache Rechnung.

Wenn sich ein Pilot, der scheinbar schon ärztlich als labil bekannt war, wieder ins Flugzeug setzen kann dann stimmt was nicht in der Qualitätssicherung. So einen auffälligen Menschen stelle ich zurück und verhindere, dass er fliegt.... da muß man die Sicherheitsvorkehrungen anders treffen, was ja auch passierte.

Aber ob ich nun an Gott glaube oder nicht macht mich doch zu keinem besseren oder schlechteren Menschen.


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Schadet der Atheismus unserer Gesellschaft?

11.07.2018 um 23:01
Angelus144 schrieb:ist das deine persönliche meinung oder gibts da eine offizielle statistik für?
Nun ja, das wurde ja schon mehrmals erwähnt. Staates mit einem hohen Anteil an Atheisten haben nicht mehr Straftaten als Staaten mit einem geringen Anteil an Atheisten und sogar Staaten mit einen hohen Anteil tief gläubiger Menschen. In der Tat scheint sogar das genaue Gegenteil davon zuzutreffen (wobei ich vermute, dass die geringen Kriminalitätsraten vieler "ungläubiger" Staaten, nicht vom Atheismus herruhen, sondern, dass beide auf die gleiche Ursache zurüchzuführen sind).

Daraus folgt zwangsläufig, dass Atheisten statistisch nicht häufiger Straftaten begehen, als gläubige Menschen.
Angelus144 schrieb:aber andere werden sich auch sagen wozu soll ich das? und werden sehr egoistisch handeln,da ja alles erlaubt ist. hingegen jemand der mit herz und seele glaubt vielleicht mal einen ausrutscher hat, aber sich redlich bemüht dies zu minimieren bzw. es wieder gutzumachen und das motiviert ein besser mensch zu werden/sein.
Das schöne am Glauben und meiner Erfahrung insbesondere am Christentum, ist dass sehr religiöse Menschen der Überzeugung zu sein scheinen, dass jegliches Fehlverhalten ihrerseits ein nur lässlicher Ausrutscher ist. Sie wissen ja schließlich, dass sie gute Menschen sind, da sie ja so doll glauben. Von daher scheint dort wenig Anlass zu sein, sich darum zu sorgen selber gut zu handeln.


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Warhead
Mitglied ausgeschlossen
-> Begründung

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Schadet der Atheismus unserer Gesellschaft?

12.07.2018 um 07:24
Gaaanz toll glauben an einen nichtexistenten Gott hat vor allem fehlende Selbstreflexion und einen Mangel an Urteilskraft zur Folge.
Daher kann das Motto nur lauten
SAPERE AUDE!!
Das war Kants Leitsatz in seinem Essay Was ist Aufklärung
Aufklärung und Glaube sind nicht eben kompatibel


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12.07.2018 um 07:30
@Angelus144
Ich denke nicht, dass wir hier über studien und belege sprechen müssen. Du machst nicht den eindruck auf mich als würdest du erst über eine brücke fahren oder laufen, wenn du berechnet hast,ob sie dich auch wirklich aushält.manche dinge liegen auf der hand,weil sie logisch sind.
Dann brauchen wir gar nicht erst weiter zu schreiben Du stellst hier jede Menge absurde Behauptungen auf, die du nicht belegen kannst und nicht belegen willst. Weder ist etwas davon logisch, noch liegt es auf der Hand. Das Einzige was du da vorträgst sind dumme intolerante Vorurteile. Liest sich für mich wie typische Hybris. Wenn du keine Diskussion mit vernünftigen Argumenten und Belegen für deine Behauptungen führen willst, dann lassen wir das halt bleiben.


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Schadet der Atheismus unserer Gesellschaft?

12.07.2018 um 08:11
RitterCumallot schrieb:Das Impliziert aber deine Aussage ein wenig, oder? Soziales Handeln ist kein Alleinstellungsmerkmal von Religionen. Einem Menschen ist erst alles egal, wenn er durch Leid nichts mehr lieben kann. Nicht wenn er Atheist ist, oder vom Atheismus hört. Mit Gesellschaften verhält es sich genauso. Manche Atheisten stehen mehr in Gott, als manche Christen.
Meine rede, ich habe ja auch gesagt, dass es sehr wohl atheisten gibt, die sich sozial verhalten.die definition „alles egal“ hört sich jetzt so an,wie wenn jemand dann kurz vorm amoklauf steht.

Wenn wir uns nochmal ansehen was ich geschrieben habe:
RitterCumallot schrieb:was glaubst du welches "system" mehr zur positiven gesellschaftsentwicklung beiträgt?eins dass verlangt seinen nächsten zu lieben wie sich selbst oder eins bei dem alles egal ist ?

wie gesagt,ich will nicht aussagen, dass nicht auch atheisten sozial handeln können.
was ich aussagen wollte:z.b. im christentum ist es „gesetz“ die gebote zu achten und seinen nächsten zu lieben. Jemand der wirklich überzeugter christ ist,nicht nur auf dem papier und der sich etwas aus seinem glauben macht und ihn ernst nimmt, der wird diese gebote einhalten oder sich zumindest sehr bemühen sie einzuhalten.

Jemand bei dem „alles egal“ ist,womit ich nicht meinte der im begriff ist durchzudrehen weil er z.b. alles verloren hat sondern einfach für den es keine vorgeschriebenen moralischen werte oder wie immer man es auch nennen will gibt, der kann so grds. Machen was er will.

Natürlich gibt es da auch menschen die sich selbst hohe moralische werte auferlegen,das ist sehr lobenswert. Aber es ist eben nicht grundbestandteil und es wird menschen geben die eben nicht so handeln sondern denken ich kann tun und lassen was ich will,ich verstosse gegen kein staatliches gesetz,also kann ich z.b. meinen egoismus grenzenlos ausleben,weil ich ja nicht fürchten muss mich irgendwann vor irgendwem rechtfertigen zu müssen.

Und nehmen wir mal die christen die sich verhalten wie die axt im walde, es ist wohl kaum hilfreich so jemandem zu sagen du brauchst gar nicht mehr versuchen dich zurückzuhalten, du kannst jetzt machen was du willst.

Vor dem hintergrund ist glauben meiner meinung nach nützlicher für die gesellschaft als unglauben.
RitterCumallot schrieb:Nicht wenn er Atheist ist, oder vom Atheismus hört. Mit Gesellschaften verhält es sich genauso. Manche Atheisten stehen mehr in Gott, als manche Christen.
Sie stehen mehr in gott,wollen aber nichts mit ihm zu tun haben.das ist als wirft man beim dartspiel am nächsten an die mitte, spielt aber nicht mit.aber das ist eine eher spirituelle sache.

Ich hatte ein beispiel gebracht mit dem sinne wenn man das im auto anschnallen nicht mehr voraussetzt, nichtanschnallen nicht mehr sanktioniert, dann wird es einige geben die sich weiter ganz vorschriftsmäßig anschnallen. Es wird aber auch welche geben die aus faulheit oder bequemlichkeit oder was weiss ich sich nicht mehr anschnallen.was wird jetzt über kurz oder lang mehr todesopfer verlangen?liegt auf der hand.

Wenn jemand „gar nichts „ ist soweit das überhaupt möglich ist oder eben unentschieden, was wird für die gesellschaft nützlicher sein?wenn er einem system folgt in dem genannte werte grundlage sind oder eins das sagt „mach was du willst“.
RitterCumallot schrieb:Rücksichtsloser Kapitalismus ist schlicht das Symptom einer falschen Sicht der Dinge. Nicht das Symptom eines Systems, welche alle religiös vorgefertigten Gottesbilder ablehnt.
Da denke ich muss ich widersprechen. Wenn ich mein leben nach jesus ausrichte, werde ich auch hin und wieder an die armen denken,almosen geben oder mich in einer suppenküche nützlich machen oder was auch immer.

Wenn ich mir alles so lege wie ich es will, dann kann ich auch einfach geld scheffeln, mir was weiss ich für einen luxus gönnen und denken es ist ja nicht meine schuld,dass die anderen in einem scheiss land so schlecht dran sind.

Von daher würde ich schon sagen, dass das ein symptom für atheismus sein kann. man kann jetzt natürlich argumentieren,es gibt auch nicht besonders nette christen. Hier denke ich ist es zum einen das höchste ziel möglichst nahe da ranzuommen,was der begründer der religion jesus so gesagt und verlangt hat.und jemand der da nahe dran ist wird sich auch automatisch sozial verhalten.hinzu kommt, selbst wenn man behauptet viele christen seine nicht so dolle menschen,was wären sie wohl ohne rand und band?

Auch insofern sehe ich glauben hier als nützlich für die gesellschaf und atheismus eben nicht,auch wenn er grds. menschen hervorbringen „kann“ die sich sehr redlich verhalten.
Pan_narrans schrieb:Nun ja, das wurde ja schon mehrmals erwähnt. Staates mit einem hohen Anteil an Atheisten haben nicht mehr Straftaten als Staaten mit einem geringen Anteil an Atheisten und sogar Staaten mit einen hohen Anteil tief gläubiger Menschen. In der Tat scheint sogar das genaue Gegenteil davon zuzutreffen (wobei ich vermute, dass die geringen Kriminalitätsraten vieler "ungläubiger" Staaten, nicht vom Atheismus herruhen, sondern, dass beide auf die gleiche Ursache zurüchzuführen sind).

Daraus folgt zwangsläufig, dass Atheisten statistisch nicht häufiger Straftaten begehen, als gläubige Menschen.
Gut möglich,dass ich es überblättert habe,aber den link zu einer offiziellen statistik habe ich noch nicht entdeckt.

Ich denke es kommt darauf an,von welchen staaten wir sprechen.die vermutung liegt nahe, dass staaten die gewisse vergehen hart strafen (ich glaube in thailand steht auf drogenhandel todesstrafe und in den usa auf mord in einigen staaten die todesstrafe) ebenso eine geringer verbrechensrate haben.

Desweiteren gilt ja nicht in jedem staat etwas als verbrechen,was für viele teile der gesellschaft moralisch verwerflich ist und je nach der gesamtgesellschaftlichen struktur und dingen wie z.b. mangelnder polizeipräsenz z.b. in ländern die stark ländlich und auseinandergezogen sind wie vielleicht teile afrikas oder eines beliebigen anderen landes wird auch nicht alles zur anzeige gebracht.

In der regel werden ja auch nicht dinge wie hartherzigkeit, ehebruch,egoismus,etc. bestraft.und ich denke diese dinge haben grds. Einen anderen nährboden, wenn man sie „ächtet“ oder wenn man sie als legitim bezeichnet.
Pan_narrans schrieb:Das schöne am Glauben und meiner Erfahrung insbesondere am Christentum, ist dass sehr religiöse Menschen der Überzeugung zu sein scheinen, dass jegliches Fehlverhalten ihrerseits ein nur lässlicher Ausrutscher ist. Sie wissen ja schließlich, dass sie gute Menschen sind, da sie ja so doll glauben. Von daher scheint dort wenig Anlass zu sein, sich darum zu sorgen selber gut zu handeln.
Im christentum spielt demut vor gott,das anerkennen der einen fehler,der versuch es wieder gut zu machen,sich redlich bemühen die häufigkeit und schwere gering zu halten eine maßgebliche rolle. Wenn es das individuum nicht schafft das alles so wie es sollte im gleichgewicht zu halten,so muss es dennoch nicht aus verzweiflung selbstmord begehen,sondern kann auf jesus vertrauen,der für seine sünden gestorben ist und sie weggewischt hat.

Wieviele menschen die atheismus leben verhalten sie daneben?wieviele verzweifeln vielleicht im inneren daran ,dass sie selbst oder die welt nicht besser ist.ich weiss es nicht.wieviele menschen wären nicht so gute menschen ohne den glauben? Meiner meinung nach schlägt hier gelebter glauben deutlichh atheismus.und wer den glauben nicht ganz so lebt hat auch die chance tiefer einzusteigen.

Es ist bereits eine sünde zu seinem nächsten „dummkopf“ zu sagen.ich bin vielleicht einer der größten sünder von allen.ich versichere dir, ich versuche vor der eigenen tür zu kehren.ich will hier niemanden anklagen,aber ich denke meine meinung bzgl. atheismus kann ich vorbringen.
Labor-Ratte schrieb:Dann brauchen wir gar nicht erst weiter zu schreiben Du stellst hier jede Menge absurde Behauptungen auf, die du nicht belegen kannst und nicht belegen willst. Weder ist etwas davon logisch, noch liegt es auf der Hand. Das Einzige was du da vorträgst sind dumme intolerante Vorurteile. Liest sich für mich wie typische Hybris. Wenn du keine Diskussion mit vernünftigen Argumenten und Belegen für deine Behauptungen führen willst, dann lassen wir das halt bleiben.
Du stellst die behauptung auf dass davon NICHTS logisch ist was ich sage und entkräftest NICHTS von dem was ich sage mit logik.in der tat, hier brauchen wir weder wissenschaftliche evidenzien noch eine diskussion weiterzuführen.es kann anscheinend nicht sein,was nicht sein darf.berechne doch mal die standfestigkeit einer brücke über die du fährst.es könnte ja sein dass sie zusammenbricht,es gibt keinen wissenschaftlichen beleg dafür.


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12.07.2018 um 08:18
@Angelus144
Angelus144 schrieb:es geht ja um die frage, ob atheismus die gesellschaft zerstört bzw. schlechte auswirkungen auf die hat.
Es geht darum, ob man zuallererst mal gottersfürchtig sein muß, um überhaupt menschlich sein zu können. Für die Gläubigen hier scheint das ja so selbstverständlich zu sein, daß sie es sich gar nicht mehr anders vorstellen können. Allein schon diese Selbstüberhöhung zeigt den verheerenden Einfluß religiöser Verblendung auf den Charakter.
Angelus144 schrieb:geeky schrieb:
Du glaubst also wirklich, an der schreienden Ungerechtigkeit in der heutigen Welt ist nicht der Kapitalismus schuld, sondern der Atheismus?

rücksichtsloser kaptialismus kann doch ein "symptom" von atheismus sein oder nicht?
Klar, wenn man es sich ganz doll wünscht wird eigentlich alles, was einem nicht gefällt, zum Symptom dessen, was einem ganz besonders nicht gefällt. Ein ohnehin auf Irrationalität aufbauendes Weltbild hilft dabei natürlich ungemein. Gerade dieser Thread zeigt das sehr deutlich.
Angelus144 schrieb:was glaubst du welches "system" mehr zur positiven gesellschaftsentwicklung beiträgt?eins dass verlangt seinen nächsten zu lieben wie sich selbst oder eins bei dem alles egal ist ?
Eins, in dem Kinder nicht in ständiger Angst vor der Dauerüberwachung durch einen alten Mann und seine grausamen Strafen aufwachsen müssen.
Eins, in dem die Menschen nicht erst dann Gerechtigkeit erwarten dürfen, wenn sie tot sind.
Eins, in dem gesellschaftliche Mißstände nicht als "gottgegeben" zementiert werden.
Eins, in dem die Menschen die Regeln für ihr Zusammenleben nicht von irgendwo "oben" vorgeschrieben bekommen, sondern eigenverantwortlich festlegen können.

Und Du?
Angelus144 schrieb:wie gesagt,ich will nicht aussagen, dass nicht auch atheisten sozial handeln können.
Mit einer solchen Aussage würdest Du Dich ja auch vollends unglaubwürdig machen.


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Schadet der Atheismus unserer Gesellschaft?

12.07.2018 um 08:35
@Angelus144

Beweislastumkehr zieht hier nicht. Du stellst die Behauptungen auf also musst du sie belegen. Es ist nicht meine Aufgabe das Gegenteil davon zu belegen, wenn ich deine unbelegten Behauptungen in frage stelle.


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Schadet der Atheismus unserer Gesellschaft?

12.07.2018 um 09:16
Angelus144 schrieb:erklär mir doch mal, was am befolgen der 10 gebote und der nächstenliebe falsch ist, bzw. inwiefern sie sich schlecht auf die gesellschaft auswirken. oder erklär mir doch mal, was jesus genau gesagt hat, was gesellschaftsfeindlich ist,wenn es befolgt wird.
Bei so extrem Gläubigen wie Dir, habe ich immer den Eindruck, deren Zeitrechung und Menschheitsgeschichte, fängt erst im Jahr 1.n Chr. an.
Gesetze, Recht und Ordnung gab es schon tausende Jahre vorher.
Angelus144 schrieb:ich denke ich habe genug erklärt, dass eine gesellschaft die sich an keine regeln hält alle möglichen subjekte hervorbringen wird.menschen die sozial handeln und einige die egoistisch und unsozial handeln werden, wenn grundlagen wie 10 gebote und nächstenliebe keine elementare rolle spielen.
Gar nichts hast Du erklärt.
Du implizierst nur weiterhin, dass ein Leben ohne deinen Glauben zum Untergang führt.
Und das Menschen die Gläubig sind, die besseren Menschen wären.
Und nach wie vor, ist das natürlich hanebüchener Unsinn!
Angelus144 schrieb:also ich weiss mit sicherheit,dass es für dinge wie hass,gier,egoismus,intoleranz,etc. keinen gott braucht.das bekommt der mensch wirklich sehr gut alleine hin.
Nochmal, dein Gott ist doch das beste Vorbild für derlei Verhalten.
Aber das blendet ihr Gläubigen ja stets aus.
Schau Dir doch seine Verbrechen an.
Die waren so dermaßen Menschenverachtend, dass man es kaum in Worte fassen kann.
Angelus144 schrieb:Vor dem hintergrund des diskussionsthemas frage ich mal „ja und?“
Nochmal, was hast du an den 10 geboten und der nächstenliebe und den aussagen von jesus auszusetzen?
Nichts habe ich daran auszusetzen.
Sie sind aber nichts besonderes.
Und tue doch nicht so, als ob sich Gläubige auch nur ansatzweise dran halten würden.
Das ist ja lächerlich.
Angelus144 schrieb:Wir können gerne das ganze arsenal an verfehlungen von menschen durchgehen. Dir bleiben maximal 2000 jahre kirchengeschichte,mir der ganze gottlose rest.das wird ne ziemlich lange strecke.
Lächerlich, siehe oben.
Schau Dir nur die ägyptische Hochkultur an.
Die kamen prima zurecht, auch ohne deinen erfundenen beliebigen Götzen.
Angelus144 schrieb:und worin besteht deiner meinung nach der sinn der dinge wie liebe,verantwortung,mitgefühl,toleranz,etc?wo kommt das her?
Das sind Eigenschaften, die sich evolutionär entwickelt haben.
Und mussten!
Selbst ein pflanzenfressendes Dinosaurier Weibchen, hat sich schützend vor ihren Nachwuchs gestellt, wenn T-Rex auftauchte.
Angelus144 schrieb:du glaubst doch anscheinend nicht an einen gott, was ist deiner meinung nach der sinn,warum die evolution das beim menschen hervorgebracht hat und ihm solche effektivitätsbremsen ans bein heftet?
Weil es ohne das, keine Entwicklung hätte stattfinden können.
Und von welchen "Effektivitätsbremsen" redest Du jetzt?
Angelus144 schrieb:für einige gläubige menschen ist das gewissen etwas was von einer leisen inneren ahnung von gott kommt.
Oder von Zeus, Odin, Ra, oder sonstigen Göttern.
Da sind der Beliebigkeit ja keine Grenzen gesetzt.
Und zum Thema Entwicklung des "Gewissen", gebe ich Dir das mal an die Hand:
http://www.bertramkoehler.de/Gewissen.html
Angelus144 schrieb:Am ende stehen wir wieder an dem punkt, was ist gegen jesus einzuwenden?und wie kommst du darauf, dass eine anzahl x an personen für die alles egal ist die gleiche menge an sozialen menschen hervorbringt wie eine für die das erfüllen dieser dinge grundvoraussetzung ist?
Ähm, zum hundertsten Mal, es gibt diese Trennung nicht.
Angelus144 schrieb:Was meinst du, wird jemand der sich christ nennt und ein schlechter mensch ist ein besserer mensch, wenn es heisst es gibt ab heute nichts mehr an was du dich halten solltest?
Wie schon geschrieben, Gesetz und Ordnung sind keine religiösen Erfindungen.
Das ist ja lächerlich.
Angelus144 schrieb:Ich kenne keine statistik die belegt, dass 1+1 meistens 2 ist.
Da bedarf es auch keiner Statistik, 1+1 ist immer 2.
Nicht meistens.
Wie ich sehe, hast Du also nach wie vor keine Belege ob deiner unsinnigen Aussage.
Dachte ich mir.


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Schadet der Atheismus unserer Gesellschaft?

12.07.2018 um 09:39
Angelus144 schrieb:Heute gibt’s snuff videos, computerspiele bei denen man jemanden mit der kettensäge in einem regen aus blut auseinandernimmt,pornos, social media mobbing was bis hin zum selbstmord gipfelt.
Pornos kannten schon die alten Ägypter. Normales Mobbing außerhalb der früher noch nicht existierenden Medien hat es auch schon immer gegeben. Und ich kann dir sagen: Reales Mobbing (was auch schon zu Selbstmorden geführt hat), ist sehr viel schlimmer. Auch wenn Cyber-Mobbing das reale Mobbing natürlich nicht ausschließen muss, sondern wahrscheinlich oft ergänzt (wenn es sich zum Beispiel um Cyber-Mobbing durch Mitschüler handelt).
Und die blutrünstige Zerteilung eines anderen Menschen mit irgendwelchen Werkzeugen konnte man früher sogar live beobachten: nicht nur im alt-römischen Amphitheater, sondern auch auf dem Marktplatz einer mittelalterlichen Stadt mit vorrangig christlichen Einwohnern. Und jeder wusste, dass das echt war, während man bei einem Computerspiel (so unmoralisch und verwerflich derartige Spiele auch sind) weiß, dass es nur Pixel sind. Snuff-Videos erfüllen (wobei man ja nie weiß, ob sie echt sind) ein ähnliches Bedürfnis.
Grundsätzlich kann man wohl sagen, dass es viele der Dinge, die du oben anführst, früher in dieser Form zwar nicht gab. Das lag aber nicht daran, dass die Leute moralischer (da frommer) gewesen wären, sondern es fehlte einfach noch die Technik und auch deren große Verbreitung.
Angelus144 schrieb:Es gab schon ziemlich lange keine hexenverbrennung, kreuzzüge oder sonstigen dinge mehr
Die letzten Hexenverbrennungen in Mitteleuropa gab es Ende des 18. Jhdt., bis auch hier die Aufklärung griff. In besonders religiös (auch christlich) geprägten Regionen in Afrika gibt es die Verfolgung von angeblichen Hexen (auch Kindern!) sogar noch heute. Google mal nach Leo Igwe. Das ist ein Atheist aus Nigeria, der schon seit vielen Jahren dagegen kämpft.

Und Kreuzzüge hätte es ohne die christliche Religion überhaupt nicht gegeben. Entsprechendes gilt selbstverständlich auch für Zwangsmissionierungen (wie bei den Indianern, aber auch schon unter Karl dem Großen) und für vergleichbare Kriege des Islams. Für eine Religion, die nur einen Gott mit Absolutheitsanspruch und Missionierungsbefehl hat, ist es eben schwerer, andere Religionen zu tolerieren, während es einem Atheisten oder Polytheisten egal sein kann, ob irgendjemand im Nachbarland an einen (oder mehrere) andere Götter glaubt.
Angelus144 schrieb:aufzuzeigen, dass die menschheit es ändern könnte,wenn sie es wollte.
Und du glaubst, da wäre ohne Jesus niemals jemand drauf gekommen? Buddha hatte ähnliche Ideen (ohne die Drohung mit ewigen Qualen), und er lebte bereits 500 Jahre vor Jesus. Regeln, die das Zusammenleben regelten, gab es natürlich auch schon lange vor Buddha.
Angelus144 schrieb:Bitte, nehmen wir doch gott mal total raus
Warum? Wir diskutieren hier doch über Religion.
Angelus144 schrieb:was bringt dir denn mehr trost?zu erkennen,dass die menschheit schlecht ist ,immer war und immer sein wird,
Angelus144 schrieb:Wenn du denkst es gibt keinen gott,wem willst du dann die schuld an der schlechtigkeit der menschen geben,ausser den menschen selber?
Die angeblich so große Schlechtigkeit der Menschheit ist einer der Irrtümer der Religionen oder zumindest des Christentums. Gut: Jesus behauptete, dass die Menschen eigentlich böse wären. Aber sein Weltbild (auch vom Menschen) war nicht unbedingt korrekt.
Außerdem gibt es Gewalt bis zum Mord gegenüber Artgenossen auch bei Tieren.
Angelus144 schrieb:Was ist für die gesellschaft besser, ein kodex der dem menschen vorgibt sich sozial zu verhalten oder ein kodex der gar nichts vorgibt und darauf zu hoffen,dass sich alle freiwillig entscheiden ganz nett zu sein?
Angelus144 schrieb:nehmen wir mal die christen die sich verhalten wie die axt im walde, es ist wohl kaum hilfreich so jemandem zu sagen du brauchst gar nicht mehr versuchen dich zurückzuhalten, du kannst jetzt machen was du willst.
Es gibt neben religiösen Moralvorschriften auch noch Gesetze. Zumindest bei uns beruhen sie auf dem Grundsatz, dass jeder machen kann, was er will - solange er niemand anderem schadet. Die Achtung vor dem Nächsten steckt also durchaus in unseren (heutigen) Gesetzen. Diese Gesetze sind aber nicht (mehr) religiös, sondern säkulär.
Angelus144 schrieb:In der regel werden ja auch nicht dinge wie hartherzigkeit, ehebruch,egoismus,etc. bestraft.und ich denke diese dinge haben grds. Einen anderen nährboden, wenn man sie „ächtet“ oder wenn man sie als legitim bezeichnet.
Wie Christen ja selbst wissen, gibt es eben derart unerwünschte Gefühle. Sie keimen immer wieder mal unwilkürlich auf, und sie zu verdammen und dem Betroffenen ein schlechtes Gewissen einzureden, wie das Christentum es versucht, ist da wenig hilfreich.
Solange man derartige Gefühle und Gedanken nicht zum Schaden anderer in die Tat umsetzt (zum Beispiel jemandem aus Neid das Auto verkratzt oder gar den Fernseher stiehlt), muss die Gesellschaft damit leben können. Oder möchtest du etwa eine Gedankenpolizei? Wenn unerwünschte Gedanken und Gefühle bestraft werden, dann ist das Gedankenpolizei. Also Diktatur.


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