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Kann man die Nichtexistenz Gottes beweisen?

2.025 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Gott, Religion, Islam ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Kann man die Nichtexistenz Gottes beweisen?

24.05.2022 um 23:30
Zitat von mario90mario90 schrieb:Aber "Beweise" für was genau?
Für alle möglichen Behauptungen seitens dieser Leute, insbesondere aber Behauptungen bezüglich der Existenz Gottes und "Beweise" dessen, sowie all den angeblich stattgefunden Events zu den "biblischen Zeiten", Behauptungen bezüglich Satan, usw.
Zitat von mario90mario90 schrieb:Und wieso, wenn ich fragen darf? Was in dieser Welt spricht denn gegen den Kreationismus?
Ich korrigiere mich, der spezifische Kreationismus...nämlich der von abrahamitischen Religionen.

Was dagegen spricht? Die Dinosaurier und all die Events viele Jahre vor der angeblichen "wahren" Anfangszeit der Erde, der Menschen, des Universums.


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Kann man die Nichtexistenz Gottes beweisen?

25.05.2022 um 00:00
@mario90
Zitat von mario90mario90 schrieb:Solche Spielchen kannst du als vermeintlicher Augenzeuge nicht spielen - auch nicht zur Zeit des Verfassens dieser Schriften.
Die allermeisten Schriften der Bibel wurden nicht von Augenzeugen verfasst, sondern erst Jahre bis Jahrzehnte später aufgeschrieben. Beim Alten Testament gingen dazwischen teilweise sogar Jahrhunderte ins Land. Dazwischen wurden diese Berichte nur mündlich weitergegeben und haben in der Zwischenzeit wahrscheinlich etliche Veränderungen durchgemacht.
Zitat von mario90mario90 schrieb:Eben, jeder kann dir was erzählen. Die Frage ist: Warum sollte ich dir glauben? Und Jesus hat seine Predigt und Lehre mit Wundern und außergewöhnlichen Taten bezeugt, und seine Apostel ebenfalls.
Solche Wundergeschichten sind in der Antike nichts besonderes. Zu etlichen bekannten historischen Figuren gibt es Wundergeschichten. So beispielsweise auch über Alexander dem Großen. Das heißt nicht, dass es damals überall und jederzeit zu realen Wundern kam. Das heißt vielmehr, dass es damals vollkommen üblich war Geschichten mit solchen Elementen anzureichern und zu übertreiben. Für die Menschen dieser Zeit gab es damals noch keine so klare Trennung zwischen historischen Fakten und Fiktionen.

Auch in den Griechischen Sagen gibt es so manch einen historischen Kern, die so mancher Ärchäologe findet oder gefunden haben möchte. Der Großteil davon bleibt jedoch Fiktion. Und bei der Bibel ist das auch nicht viel anders. Jedenfalls sieht die absolute Mehrheit der Wissenschaftler in der Bibel keinen historischen Tatsachenbericht.
Zitat von mario90mario90 schrieb:lso wenn sich die Verfasser der Briefe selber beim Namen nennen, und wir weitere Zeugnisse der frühen Kirche haben, auch bezüglich der Schriften, die anonym verfasst worden sind, dann gibt es keinen Grund anzunehmen, dass es anders sein sollte
Bei den Briefen geht die Wissenschaft davon aus, dass vieles davon von den genannten Verfassern auch tatsächlich geschrieben wurde. Aber auch da
Sind nicht alle Teile authentisch und es gibt Stellen und Briefe, die nicht vom angeblichen Verfasser stammen können.

Dass die Verfasser der authentischen Briefe jedoch immer historisch korrekt berichten, ergibt sich aber auch daraus nicht.
Zitat von mario90mario90 schrieb:Die Belege für einen Schöpfer sehen wir überall, denn Design fordert einen Designer.
Ich sehe da kein Design und folglich auch keinen Designer. Das lässt sich alles viel besser mit den anerkannten Naturwissenschaften erklären. Die existierenden Lebewesen sind so voller Fehler und sinnlosen Elementen, dass zufällige Mutation und natürliche Selektion die eindeutig besseren Erklärungen sind.


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Kann man die Nichtexistenz Gottes beweisen?

25.05.2022 um 01:33
Zitat von InfidelInfidel schrieb:Für alle möglichen Behauptungen seitens dieser Leute, insbesondere aber Behauptungen bezüglich der Existenz Gottes und "Beweise" dessen, sowie all den angeblich stattgefunden Events zu den "biblischen Zeiten", Behauptungen bezüglich Satan, usw.
Kann es sein, dass du hier versuchst Beweise für etwas zu verlangen, für das man gar keine Beweise (in diesem Sinne) erbringen kann?

Oder anders ausgedrückt: Nenne doch mal eine spezifische Sache, für die du Beweise möchtest, und sage gleichzeitig mal an, wie ein solcher Beweis aussehen könnte.

Ansonsten sind wir bei meinem vorherigen Punkt: Du kannst nicht alles, was in der Bibel steht, beweisen.
Zitat von SpaceDemonSpaceDemon schrieb:Die allermeisten Schriften der Bibel wurden nicht von Augenzeugen verfasst, sondern erst Jahre bis Jahrzehnte später aufgeschrieben.
Das eine schließt doch das andere nicht aus.
Zitat von SpaceDemonSpaceDemon schrieb:Beim Alten Testament gingen dazwischen teilweise sogar Jahrhunderte ins Land. Dazwischen wurden diese Berichte nur mündlich weitergegeben und haben in der Zwischenzeit wahrscheinlich etliche Veränderungen durchgemacht.
Bis hin zu Mose gab es keine niedergelassenen Offenbarungsschriften, das stimmt. Er ist der erste. Ob diese Traditionen nun wirklich "etliche Veränderungen" durchgemacht haben, und er sie diesbezüglich nicht korrekt wiedergeben konnte, ist pure Spekulation - im Sinne von Stille Post. Gerade die schwierige Situation der Israeliten in Ägypten und ihr gemeinsamer Ursprung lässt darauf schließen, dass Traditionen in diesem Kreise treu weitergegeben wurden.
Zitat von SpaceDemonSpaceDemon schrieb:und es gibt Stellen und Briefe, die nicht vom angeblichen Verfasser stammen können.
Kannst du mal ein Beispiel geben? Das würde mich interessieren.
Zitat von SpaceDemonSpaceDemon schrieb:Dass die Verfasser der authentischen Briefe jedoch immer historisch korrekt berichten, ergibt sich aber auch daraus nicht.
Natürlich nicht. Aber die Beweislast liegt auf der anderen Seite. Es ist schon desöfteren vorgekommen, dass man sich über bestimmte historische Tatsachen in biblischen Berichten lustig gemacht hat, bis die Archäologie einen vom Gegenteil überzeugt. Wir dürfen nicht vergessen, dass wir diejenigen sind, die 2000 Jahre (im Falle des Neuen Testaments) zurückschauen, und diese riesige Lücke schließen müssen. Dieses Problem haben die Schreiber nicht.


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Kann man die Nichtexistenz Gottes beweisen?

25.05.2022 um 02:35
Zitat von mario90mario90 schrieb:Die Belege für einen Schöpfer sehen wir überall, denn Design fordert einen Designer.
Wirklich? Was lässt dich denken es ist EIN Designer? Was ist wenn es mehrere gibt und allgemein: Was ist mit all den anderen Göttern und nicht nur der biblische Gott?
Zitat von mario90mario90 schrieb:Kann es sein, dass du hier versuchst Beweise für etwas zu verlangen, für das man gar keine Beweise (in diesem Sinne) erbringen kann?
Wenn man keine Beweise erbringen kann, dann braucht man auch gar keine Behauptungen aufzustellen. Das sieht dann aber anders aus wenn es mal zu Debatten und Gesprächen zwischen Christen und Andersgläubigen oder Nichtgläubigen kommt, halt nicht immer aber immer wieder.
Zitat von mario90mario90 schrieb:Oder anders ausgedrückt: Nenne doch mal eine spezifische Sache, für die du Beweise möchtest, und sage gleichzeitig mal an, wie ein solcher Beweis aussehen könnte.
Ich möchte Beweise, dass die Evolution NICHT stattgefunden hat, dass die Erde deutlich jünger ist als angenommen und demzufolge Dinosaurier nachweislich eine Erfindung sind samt allen Fossilien. Außerdem will ich mal sehen wie der Mensch denn so entstanden sein soll wie es die Bibel beschreibt und dass Adam und Eva die ersten Menschen seien, außerdem will ich Beweise, dass die Erde anders entstand als wir es heute so kennen. Ich könnte eine lange Liste aufschreiben und der liebe Christ darf nicht ein einziges Mal falsch liegen weil sonst das Ganze zusammenfällt.

Man hat nicht nur die Last Belege für die blanke Existenz eines Schöpfers zu bringen, man muss obendrein auch noch belegen, dass es der "eigene" Schöpfer ist...in dem Fall der biblische Gott. Man soll ja nicht vergessen, dass es neben den zehntausenden einzelnen Denominationen des Christentums auch tausende, völlig andere Religionen weltweit gibt oder gab samt all den Gottheiten und Weltanschauungen usw.


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Kann man die Nichtexistenz Gottes beweisen?

25.05.2022 um 08:31
Zitat von mario90mario90 schrieb:Also wenn sich die Verfasser der Briefe selber beim Namen nennen, und wir weitere Zeugnisse der frühen Kirche haben, auch bezüglich der Schriften, die anonym verfasst worden sind, dann gibt es keinen Grund anzunehmen, dass es anders sein sollte. Und wenn doch, dann musst du diese Gründe nennen, und belegen, dass sie nicht von ihnen geschrieben wurden.
https://yourlogicalfallacyis.com/de/beweislast
Wenn du hingehst und ein nachgewiesen fehlerhaftes Buch noch irgendwie über die Ziellinie retten willst, dann müsstest du gute Belege bringen und die Beleglast nicht einfach weiterreichen.
Du kannst halt nicht belegen, dass die Behauptungen, man sei Augenzeuge und hätte zudem wahrheitsgemäß berichtet, nichts Wichtiges weggelassen und nichts hinzugefügt, überhaupt stimmen. Du baust da lediglich auf Hörensagen.
Mehr hast du nicht.
Ist ja auch i. O.
Aber dann sollte man auch ehrlich genug sein zuzugeben, dass die Bibel fehlerhaft ist und man sich seinen Glaubenshomunkulus halt so zurechtgebastelt hat wie es passte.
Zitat von mario90mario90 schrieb:Das ist die Faktenlage, und du kannst doch nicht einfach die Augen schließen und sagen, es sei nicht nachprüfbar, ob sie tatsächlich von ihnen geschrieben wurden.
Natürlich kann ich das. Du nimmst es einfach wörtlich als gegeben an, dabei wurde der Brief vielleicht noch nicht einmal von Petrus geschrieben.
Die historisch-kritische Forschung bezweifelt überwiegend, dass Petrus der Verfasser war, und zwar aus folgenden Gründen:

Pseudepigraphie war in der Antike weit verbreitet und weitgehend akzeptiert.[2] Für die Pastoralbriefe ist eine pseudepigraphische Verfasserschaft nahezu unbestritten.
Der Stil des 1 Petr ist Koine-Griechisch; und zwar nicht nur mündliche, sondern literarische Koine, was Griechisch als Muttersprache des Autors vermuten lässt. Die Muttersprache des Fischers Petrus aus Galiläa (der in Apg 4,13 EU als ungebildet bezeichnet wird) war aber höchstwahrscheinlich Aramäisch. Auch wenn Petrus mit der damaligen „Weltsprache“ Griechisch vertraut war, ist doch bei ihm kaum eine solche schriftliche Beherrschung des Griechischen anzunehmen.[3]
Der Autor des 1 Petr zitiert das Alte Testament zumeist nach der griechischen Übersetzung. Nur 1 Petr 4,8 EU greift offenbar direkt auf den hebräischen Text von Spr 10,12 EU zurück.[4]
Der Brief klingt zu wenig persönlich; auf die Jesusüberlieferung wird lediglich in traditioneller urchristlicher Sprache hingewiesen (1 Petr 2,22–25 EU). Bei petrinischer Verfasserschaft wäre zu erwarten, dass der Brief exklusive Kenntnisse eines Augenzeugen vermitteln würde.[5]
Es bestehen inhaltliche Verbindungen zwischen dem 1 Petr und den Paulusbriefen.[6]
1 Petr 1,1 EU setzt voraus, dass das Christentum in Kleinasien bereits in verschiedenen Gegenden Fuß gefasst hat.[7]
Wikipedia: 1. Brief des Petrus
Bei vielen anderen Briefen wird die behauptete Urheberschaft auch bestritten bzw. ist unwahrscheinlich/zweifelhaft.
Du hast deinen blinden Glauben, aber du siehst, es gibt genügend Menschen, die die Augen noch auf bekommen. Deine "Fakten" verdampfen hier ein ums andere Mal.
Tyrus war durchgehend besiedelt und ist heute eine der größten Städte des Libanon, die Prophezeiung war für die Tonne. Die Bibel bekommt noch nicht einmal eine übereinstimmende Schöpfungsgeschichte hin und der, um den sich alles dreht, bekommt zwei völlig verschiedene Stammlinien angedichtet.
Du selbst hast kein halbwegs tragfähiges System an der Hand um die Fehler von den wahren Stellen zu trennen, was meinst du wie souverän das rüberkommt. :)
Zitat von mario90mario90 schrieb:Dann kannst du alle antiken Schriften in den Müll werfen, und einen Großteil der Geschichte gleich mit.
Unsinn. Was sich bestätigt wird behalten, ergeben sich neue Erkenntnisse werden die mit eingebaut. Das ist der Vorteil der Wissenschaft. Stumpfe Dogmenhörigkeit hat da nichts zu suchen.
Und das funktioniert in der Realität. Jeden Tag wieder.
Zitat von mario90mario90 schrieb:Gerade die schwierige Situation der Israeliten in Ägypten und ihr gemeinsamer Ursprung lässt darauf schließen, dass Traditionen in diesem Kreise treu weitergegeben wurden.
Das saugst du dir aus den Fingern.
Aber wieder mal die Probe aufs Exempel.
Von wann bis wann waren die Israeliten in ägyptischer Knechtschaft? Da wirst du bestimmt bei den ägyptischen Aufzeichnungen fündig. Stelle es doch einfach mal ein.
Wie viele machten sich da auf die Socken? 600.000 Männer? Mit Frauen und Kindern roundabout 1,5 Millionen Menschen. Dazu noch den ganzen Bohei mit Wagen, Vieh etc.
Und die ziehen dann 40 Jahre durch die Wüste, marschieren dabei auch noch durchs Rote Meer etc.
Sorry, wem willst du das ernsthaft erzählen?
Und dann hinzugehen und dich dazu zu versteigen, das würde besonders faktentreu überliefert, dolle Show.
Zitat von mario90mario90 schrieb:Aber die Beweislast liegt auf der anderen Seite.
Das mit der Beweislast hast du anscheinend nicht begriffen.
Zitat von mario90mario90 schrieb:Es ist schon des Öfteren vorgekommen, dass man sich über bestimmte historische Tatsachen in biblischen Berichten lustig gemacht hat, bis die Archäologie einen vom Gegenteil überzeugt.
Bring doch bitte mal die drei treffendsten Beispiele für deine Behauptung.
Zitat von mario90mario90 schrieb:Dieses Problem haben die Schreiber nicht.
Fehler und Übertreibungen sind doch nachgewiesen bzw. wahrscheinlich. Blendest du das einfach aus, oder machst du gerade den hier


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Kann man die Nichtexistenz Gottes beweisen?

25.05.2022 um 16:45
Zitat von InfidelInfidel schrieb:Wirklich? Was lässt dich denken es ist EIN Designer?
Nichts, es können auch mehrere sein. Nur dürfen diese alle keinen Anfang haben, also selbst nicht geschaffen sein. Weil sobald etwas geschaffen ist, steckt eine Intelligenz dahinter, die es geschaffen hat. Wenn du eine Uhr auf dem Boden findest, dann weißt du, dass Intelligenz dahinter steckt. Irgendjemand hat diese gemacht, hat sich was dabei gedacht. Jeder, der einen intelligenten "Gott", in welcher Form auch immer, verneint, könnte sich erlauben zu sagen, nein die Uhr hat keinen intelligenten Ursprung, sie kann aus Zufall entstanden sein - gibt ihr einfach Zeit, viel Zeit. Und wenn das bei einer Uhr Unsinn ist, wie viel mehr bei der Welt und allem, was darin ist. Denn eine Uhr lebt ja nicht einmal, und denkt nicht, und will nicht.
Zitat von InfidelInfidel schrieb:Was ist mit all den anderen Göttern und nicht nur der biblische Gott?
Wie gesagt, viele beanspruchen die Wahrheit zu kennen, und die Wahrheit zu sein. Die Frage ist: Warum sollte ich demjenigen glauben? Es ist also völlig richtig und vernünftig alles zu hinterfragen. Mohammed? Jesus? Buddha? Beweise mir, dass du die Wahrheit sagst.
Zitat von InfidelInfidel schrieb:Außerdem will ich mal sehen wie der Mensch denn so entstanden sein soll wie es die Bibel beschreibt
Wie soll ein solcher Beweis aussehen? Du musst konkret werden, nicht dass du etwas verlangst, was praktisch gar nicht möglich ist, und dich so in eine nur scheinbar sichere Lage wiegst.
Zitat von InfidelInfidel schrieb:außerdem will ich Beweise, dass die Erde anders entstand als wir es heute so kennen.
Nochmal, wie soll das aussehen? Die Erde ist bereits da. Du kannst nicht wirklich erwarten, dass Gott für dich persönlich eine neue schafft. Bleibt vernünftig und kümmere dich um die Dinge, die man beweisen oder belegen kann. Denn so hat Gott das anscheinend vorgesehen. Denn wenn es Gott gibt, dann spielst du nach seinen Regeln, und nicht andersrum.
Zitat von InfidelInfidel schrieb:liebe Christ darf nicht ein einziges Mal falsch liegen
Nein, nicht der Christ, sondern Gott darf nicht ein einziges Mal falsch liegen. Menschen machen Fehler, Christen machen Fehler, Gott nicht. Wenn man also meint, die biblischen Erzählungen enthalten Fehler, dann muss man sich sicher sein, dass das auch wirklich Fehler sind, und nicht in irgendeiner anderen Weise interpretiert werden können. Am Ende, wenn du stirbst, und tatsächlich vor Gott kommen solltest, in diesem Moment wird er aufdecken, ob du wirklich klug und vernünftig mit den Informationen und Belegen umgegangen bist, die du hattest, und er wird ein rechtes Urteil fällen. Wenn also wirklich nichts für die Existenz Gottes spricht, dann verspreche ich dir, er darf dich nicht verurteilen.
Zitat von InfidelInfidel schrieb:Man hat nicht nur die Last Belege für die blanke Existenz eines Schöpfers zu bringen, man muss obendrein auch noch belegen, dass es der "eigene" Schöpfer ist...in dem Fall der biblische Gott.
Ja das ist richtig und das sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Nur, weil man beweisen kann, dass Gott existiert, heißt das noch lange nicht, dass es dieser eine spezifische Gott ist. Das muss man dann wiederum beweisen, und der Vorgang, den ich eben beschrieben habe, der wiederholt sich.

Deswegen hatte Jesus zum Volke gesprochen:

"Wenn ich nicht die Werke unter ihnen getan hätte, die kein anderer getan hat, so hätten sie keine Sünde; jetzt aber haben sie gesehen und doch sowohl mich als auch meinen Vater gehaßt."
Zitat von ZyklotropZyklotrop schrieb:Natürlich kann ich das. Du nimmst es einfach wörtlich als gegeben an, dabei wurde der Brief vielleicht noch nicht einmal von Petrus geschrieben.
Du glaubst also, der kluge Schlawiner von Verfasser gibt sich als Petrus aus und disqualifiziert sich gleich mit seinem ersten Satz, weil er an die Diaspora der Juden schreibt, obwohl er selbst kein Griechisch kann?

"Petrus, ein Apostel Jesu Christi, den erwählten Fremdlingen hin und her in Pontus, Galatien, Kappadozien, Asien und Bithynien"

Selbst wenn Petrus und andere zu dieser Zeit das Griechisch nicht beherrscht hatten, warum spricht das gegen seine Verfasserschaft des Briefes? Es war gang und gebe für solche Tätigkeiten Sekretäre einzustellen, die diese Aufgabe im Namen des Autors übernahmen. Beispiele dafür finden wir im Neuen Testament selbst.

"Paulus, ein Knecht Jesu Christi, berufen zum Apostel, ausgesondert, zu predigen das Evangelium Gottes" (Römer 1:1)
"Ich, Tertius, grüße euch, der ich diesen Brief geschrieben habe, in dem HERRN." (Römer 16:22)
Zitat von ZyklotropZyklotrop schrieb:Das saugst du dir aus den Fingern.
Warum?
Zitat von ZyklotropZyklotrop schrieb:Bring doch bitte mal die drei treffendsten Beispiele für deine Behauptung.
Dass die Archäologie immer wieder die Glaubwürdigkeit und Historizität der Bibel belegt hat? Die sumerischen Königslisten zum Beispiel, Ausgrabungen zu Ur, und natürlich die Hethiter und ihre ehemalige Hauptstadt im heutigen Boğazkale in der Türkei, über die man sich ja vor knapp 100 Jahren noch lustig gemacht hat - von wegen ein "imaginäres" Volk biblischer Geschichten und Märchen. Wir tun immer so als wüssten wir alles.

Und komm mir jetzt nicht mit "Ja das ist das gute an der Wissenschaft, sie revidiert und verbessert sich immer wieder". Es ist im ersten Moment schlichtweg falsch zu behaupten, dass es Hethiter nie gegeben hat, nur weil wir keine außerbiblischen Belege dafür hatten. Die biblischen Schriften selbst sind Belege! Man kann im ersten Moment anzweifeln, ob sie von Gott kommen oder nicht, aber das ändert nichts an der Tatsache, dass die Schriften selbst historisches Material sind. Und dass sie, zumindest allgemein, vertrauenswürdig sind, wenn auch noch nicht fehlerlos und von Gott inspiriert, das sieht man daran, dass Kritiker sich immer die wenigen Texte aussuchen müssen, die entweder weniger deutlich sind, oder durchaus auch anders interpretiert werden können.


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Kann man die Nichtexistenz Gottes beweisen?

25.05.2022 um 17:52
@mario90
Zitat von mario90mario90 schrieb:Das eine schließt doch das andere nicht aus.
Das habe ich auch nicht behauptet.
Zitat von mario90mario90 schrieb:Bis hin zu Mose gab es keine niedergelassenen Offenbarungsschriften, das stimmt. Er ist der erste.
Mose hat die Bücher Mose nicht geschrieben. Da ist sich die Forschung weitestgehend einig. Die Bücher Mose wurden so wie wir sie kennen erst im Babylonischen Exil von unbekannten Verfassern geschrieben.
Zitat von mario90mario90 schrieb:Ob diese Traditionen nun wirklich "etliche Veränderungen" durchgemacht haben, und er sie diesbezüglich nicht korrekt wiedergeben konnte, ist pure Spekulation - im Sinne von Stille Post.
Man kann mittels Text- und Sprachanalysen feststellen, dass etliche Texte nicht von einem einzigen Verasser stammen können, sondern mehrmals editiert und verändert wurden. Anhand bestimmter Merkmale lassen sich ganze Textbausteine eindeutig unterschiedlichen Quellen zuordnen. Beispielsweise mal ein paar Zeilen aus Quelle A, dann welche aus Quelle B und dann kommt wieder Quelle A. Dir meisten Veränderungen wurden im babylonischen Exil vorgenommen. An der Sintflutgeschichte kann man mit am besten erkennen, dass da zwei verschiedene Stories zur einer fusioniert wurden, da sich unter anderem oft direkt hintereinderfolgende Sätze direkt widersprechen.

Aber auch für die Evangelien ist erkennbar, wenn sich mehrere Evangelien auf einer Urquelle beziehen und wo nicht.
Zitat von mario90mario90 schrieb:Natürlich nicht. Aber die Beweislast liegt auf der anderen Seite. Es ist schon desöfteren vorgekommen, dass man sich über bestimmte historische Tatsachen in biblischen Berichten lustig gemacht hat, bis die Archäologie einen vom Gegenteil überzeugt.
Also soll man jeder hahnerbüchernen Erzählung glauben schenken, die jemals niedergeschrieben wurde, bis das Gegenteil bewiesen ist? Das machst du doch mit Sicherheit selbst nicht, wenn es um andere Schriftzeugnisse der damaligen Zeit geht. Ist also inkonsequent und mit zweierlei Maß gemessen.

Dass die Bibel an vielen Stellen historisch nicht korrekt ist, ist wissenschaftlich unstrittig. Da gibt es etliche Belege zu. Will man diese widerlegen, dann sind dafür auch die selben wissenschaftlichen Standards anzulegen.

Zeugenaussagen und Berichte sind übrigens die Argumente mit der geringsten Aussagekraft. Wissenschaftliche Methoden haben eine höhere Aussagekraft. Übrigens auch vor Gericht, um deine Analogie erneut aufzugreifen.
Zitat von mario90mario90 schrieb:. Wir dürfen nicht vergessen, dass wir diejenigen sind, die 2000 Jahre (im Falle des Neuen Testaments) zurückschauen, und diese riesige Lücke schließen müssen. Dieses Problem haben die Schreiber nicht.
Zu deren Zeit hat sich allerdings niemand für historische Genauigkeit interessiert. Unsere wissenschaftlichen Methoden sind definitiv besser als naives Vertrauen in Berichte, die nie als historische Tatsachenberichte gedacht waren.
Zitat von mario90mario90 schrieb:Jeder, der einen intelligenten "Gott", in welcher Form auch immer, verneint, könnte sich erlauben zu sagen, nein die Uhr hat keinen intelligenten Ursprung, sie kann aus Zufall entstanden sein - gibt ihr einfach Zeit, viel Zeit. Und wenn das bei einer Uhr Unsinn ist, wie viel mehr bei der Welt und allem, was darin ist. Denn eine Uhr lebt ja nicht einmal, und denkt nicht, und will nicht.
Die Urmacheranalogie hinkt jedoch gewaltig. Denn zum einen wird der zweite Mechanismus der Evolution, die natürliche Selektion, komplett ausgeblendet. Und zum anderen bestehen Lebewesen aus langkettigen Kohlenstoffverbindungen, die sich gänzlich anders verhalten, als mechanische Bauteile.
Zitat von mario90mario90 schrieb:annst du mal ein Beispiel geben? Das würde mich interessieren.
@Zyklotrop hat dir da bereits ein sehrgutesBeispielgenannt.


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Kann man die Nichtexistenz Gottes beweisen?

25.05.2022 um 18:28
Zitat von SpaceDemonSpaceDemon schrieb:Da ist sich die Forschung weitestgehend einig.
Ja, so einig, wie früher bei den Hethitern. Fakten zählt man nicht, Fakten sind. Du weißt, dass die Dokumentenhypothese (ich gehe davon aus, darauf nimmst du Bezug), keinerlei Belege aufweisen kann? Es ist, wie der Name sagt, eine Hypothese - ohne jegliches historisches Material zu bringen, das diese Hypothese stützt. Deswegen gibt es da auch nichts zu widerlegen, sondern man muss es erstmal belegen.
Zitat von SpaceDemonSpaceDemon schrieb:Also soll man jeder hahnerbüchernen Erzählung glauben schenken, die jemals niedergeschrieben wurde, bis das Gegenteil bewiesen ist?
Wenn es keine guten Gründe gibt, die dem Zeugnis widersprechen, dann muss man erstmal davon ausgehen, dass es sich so zugetragen hat. Das ist Geschichte. Gründe gibt es immer, die Frage ist, ob diese Gründe gerechtfertigt und gut sind.
Zitat von SpaceDemonSpaceDemon schrieb:Zeugenaussagen und Berichte sind übrigens die Argumente mit der geringsten Aussagekraft.
Ja aber nicht, wenn seine Aussagen und Berichte historisch haltbar und korrekt sind. Das sieht man vor allem an Lukas, der sich sehr große Mühe gibt, alles sorgfältig und auch geordnet zu berichten. Wenn es um die Umstände des damaligen Palästina geht, dann greift man gerne auf Lukas zurück - sobald er jedoch theologisch wird, zieht man da einen Schlussstrich.
Zitat von SpaceDemonSpaceDemon schrieb:Unsere wissenschaftlichen Methoden sind definitiv besser
Du glaubst, wir sind in der Lage, die damalige Kultur und Zeit besser zu rekonstruieren, als die einfachen Leute, die in ihr gelebt haben, und einfach aus ihrem Leben berichten?
Zitat von SpaceDemonSpaceDemon schrieb:Die Urmacheranalogie hinkt jedoch gewaltig. Denn zum einen wird der zweite Mechanismus der Evolution, die natürliche Selektion, komplett ausgeblendet. Und zum anderen bestehen Lebewesen aus langkettigen Kohlenstoffverbindungen, die sich gänzlich anders verhalten, als mechanische Bauteile.
Das spielt dir aber nicht gerade in die Karten. Denn je mehr Intelligenz und Komplexität du deinem Subjekt zuweist, desto eher schreit es nach derjenigen Intelligenz, die es geschaffen hat. Und das ist ja gerade der Punkt.
Zitat von SpaceDemonSpaceDemon schrieb:@Zyklotrop hat dir da bereits ein sehrgutesBeispielgenannt.
Achso, dann weißt du ja jetzt hoffentlich auch, dass dieses spezifische Argument kein gutes ist.


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Kann man die Nichtexistenz Gottes beweisen?

25.05.2022 um 19:43
Zitat von mario90mario90 schrieb:Was ist denn mit den ganzen Wundern, die er gewirkt hat?
Es gibt keine Evidenz für irgendwelche Wunder an die Jesus oder wer auch immer gewirkt hat, Hörensagen im besten Falle.



Zitat von mario90mario90 schrieb:Aber zunächst einmal war die Frage "Was spricht in dieser Welt gegen den Kreationismus?" (und damit meine ich einfach einen Schöpfungsakt) philosophisch, und nicht religiös.
Was spricht dafür? Die Evolutionstheorie beschreibt die Dinge recht gut, was die Entwicklung der Arten angeht, Schöpfung beschreibt konkret gar nichts, Peng und es ist da, es gibt keine Beschreibung, wie "Schöpfung" funktionieren soll, das ist reiner Glaube.


Zitat von mario90mario90 schrieb:Sie mögen dem theologischen Inhalt der Bibel keinen Glauben schenken, aber dass sie historisch zuverlässig und vertrauenswürdig ist, daran zweifelt kaum jemand mehr. Das gilt für den Koran übrigens auch.
Wunschdenken, alle das mit Arche von Noah ist Mumpitz. Es ist auch unredlich einfach so aus der Luft gegriffen zu behaupten, daran zweifelt kaum noch jemand, das ist eine reine Behauptung, dafür braucht es Belege, repräsentative Umfragen. Erkenne, Du stellst hier nur eine Behauptung auf, ich kann mit gleichen Recht behaupten, kaum noch jemand glaubt, die Bibel würde ein Werk mit geschichtlichen großen Wert sein.

Davon abgesehen, ist es irrelevant, was wer glaubt und meint, die Aussagen der Bibel werden nicht dann wahr, wenn eine bestimmte Menge von Menschen glaubt, sie wären war oder nicht mehr daran zweifelt. Selbst wenn alle Menschen es glauben und keiner zweifelt, kann alles Mumpitz sein. Prinzipiell ist das also sachlich kein Argument.


Zitat von mario90mario90 schrieb:Es geht darum, dass es diese "Super-Skeptiker" nicht mehr gibt, die meinen, dass alles darin Schwachsinn sei und historisch nicht haltbar. Die Archäologie beispielsweise hat sich immer wieder gegen diese Skeptiker ausgespielt, weil die Bibel eben in einem gewissen historischen Kontext geschrieben wurde, und sich damit belegen lässt, ob die Angaben, die sie macht, richtig sind oder eben nicht.
Wie eben schon erklärt, es ist irrelevant, wie Menschen die Bibel in Summe bewerten, und wenn geht es ja doch um die dort beschriebenen "Wunder", mit denen Du meinst hier was belegen oder diese als Gewicht in die Waagschale legen zu können.


Zitat von mario90mario90 schrieb:Es geht darum, dass Design eine Ursache voraussetzt.
Mag wohl sein, aber Leben ist nicht designt, das ist eine Annahme und kein Fakt. Wie die Organe und Augen und was auch immer durch Evolution enstehen können, ist recht gut belegt.

Dein Designer schwebt frei im Raum und der Vorgang ist auch nur wieder Glauben, da gibt es nichts Greifbares, wie gesagt, Peng und die Arten sind da. Es gibt aber Belege wie die Arten sich entwickelt haben, das sind hingegen harte Fakten.


Zitat von mario90mario90 schrieb:Nein, ein Märchen ist nicht das gleiche wie ein Augenzeugenbericht. Das wirst du vor Gericht merken. In einem Märchen kann man dir alles mögliche erzählen, und es ist dir mehr oder weniger egal. Solche Spielchen kannst du als vermeintlicher Augenzeuge nicht spielen - auch nicht zur Zeit des Verfassens dieser Schriften. Sobald du so etwas veröffentlichst, stehst du unter ständiger Kontrolle, Untersuchung und Prüfung - damals wie heute.
Augenzeugen irren oft, gibt dazu interessante Untersuchungen und Hörensagen von Augenzeugen über mehr als 1.000 Jahre überliefert belegen einfach mal gar nichts.



Zitat von mario90mario90 schrieb:..., jeder kann dir was erzählen. Die Frage ist: Warum sollte ich dir glauben? Und Jesus hat seine Predigt und Lehre mit Wundern und außergewöhnlichen Taten bezeugt, und seine Apostel ebenfalls. Deswegen musste auch ein Nikodemus gestehen, nachdem er eines nachts heimlich zu Jesus gekommen war, "Wir wissen, dass du von Gott kommst, denn niemand kann die Dinge tun, die du tust, es sei denn Gott ist mit ihm."
Das ist alles nichts wert, dafür gibt es keine Evidenz, darauf kann man nichts bauen.


Zitat von mario90mario90 schrieb:Die Belege für einen Schöpfer sehen wir überall, denn Design fordert einen Designer.
Nein und spreche nur für Dich, Du glaubst überall was zu sehen, nicht aber, wir sehen überall Belege für einen Schöpfer. Du behauptest einfach, diese Dinge müssen designt worden sein und schlussfolgerst, darum muss es einen Schöpfer geben. Aus Falschem folgt beliebiges, für Design gibt es keine zwingenden Belege.


Zitat von mario90mario90 schrieb:Ja, ich weiß. Deswegen gab es ja auch etliche Versuche, die Bibel zu "entmythologisieren". Was historisch ist, nimmt man an, und sobald Gott oder Wunder dazu kommen, streicht man das weg.
Klar und auch richtig so.


Zitat von mario90mario90 schrieb:Was bleiben uns denn in unserer Zeit für Beweise und Belege, als die Augenberichte derer, die es gesehen und erlebt haben? Selbst die Schreiber des Talmuds, welche keine Toleranz gegenüber der neuen christlichen Bewegung hatten, bezweifeln nicht, dass Jesus, der Gründer dieser neuen Religion, Wunder gewirkt hat - nur schreiben sie diese Wunder der Hexenkunst zu.

Eine ähnliche Situation finden wir im Neuen Testament selbst, in welcher die Juden, nachdem Jesus Dämonen ausgetrieben hatte, nicht leugnen konnten, dass dies gerade wirklich passiert war - und auch sie rechtfertigten dies damit, dass Jesus das aus der Kraft und Autorität Beelzebubs tat.
Noch mal, Du kannst das knicken, Bibel belegt nichts. Aus die Maus.


Zitat von mario90mario90 schrieb:Das ist die Faktenlage, und du kannst doch nicht einfach die Augen schließen und sagen, es sei nicht nachprüfbar, ob sie tatsächlich von ihnen geschrieben wurden. Dann kannst du alle antiken Schriften in den Müll werfen, und einen Großteil der Geschichte gleich mit. Das ist diese Super-Skepsis, von der ich sprach. So funktioniert das in der Realität nicht.
Du tanzt immer denselben Tanz, die Bibel ist für jedweden Beleg für die Existenz Gottes unbrauchbar. So funktioniert Realität, Hörensagen von vor vielen 1.000 Jahren von irgendwelchen Menschen aufgeschrieben, von Wundern, belegen nichts.


Zitat von mario90mario90 schrieb:Aber die Beweislast liegt auf der anderen Seite. Es ist schon des öfteren vorgekommen, dass man sich über bestimmte historische Tatsachen in biblischen Berichten lustig gemacht hat, bis die Archäologie einen vom Gegenteil überzeugt. Wir dürfen nicht vergessen, dass wir diejenigen sind, die 2000 Jahre (im Falle des Neuen Testaments) zurückschauen, und diese riesige Lücke schließen müssen. Dieses Problem haben die Schreiber nicht.
Und weiter geht der Tanz mit der Bibel, es ist müssig und wirklich irrelevant, was da irgendwelche Menschen damals aufgeschrieben haben, was sie von anderen Menschen gehört haben.


Zitat von mario90mario90 schrieb:Nichts, es können auch mehrere sein. Nur dürfen diese alle keinen Anfang haben, also selbst nicht geschaffen sein. Weil sobald etwas geschaffen ist, steckt eine Intelligenz dahinter, die es geschaffen hat. Wenn du eine Uhr auf dem Boden findest, dann weißt du, dass Intelligenz dahinter steckt. Irgendjemand hat diese gemacht, hat sich was dabei gedacht.
Und es könnte auch keiner sein, und nein, das Universum kann entstanden sein, ohne einer Intelligenz dahinter, Du behauptest einfach, es muss eine ewig existierende Intelligenz geben, ist metaphysisch und gehört in den Bereich der Philosophie, die erste Existenz ohne Ursache, etwas außerhalb von Raum und Zeit. Ja kann man drüber grübeln, ist sogar sehr interessant, mache ich mein ganzes Leben schon auf vielen Ebenen, gute Sache, aber man muss aufpassen sich nicht selber den Boden unter den Füßen wegzureißen.


Zitat von mario90mario90 schrieb:Jeder, der einen intelligenten "Gott", in welcher Form auch immer, verneint, könnte sich erlauben zu sagen, nein die Uhr hat keinen intelligenten Ursprung, sie kann aus Zufall entstanden sein - gibt ihr einfach Zeit, viel Zeit. Und wenn das bei einer Uhr Unsinn ist, wie viel mehr bei der Welt und allem, was darin ist. Denn eine Uhr lebt ja nicht einmal, und denkt nicht, und will nicht.
Kreationismus pur, alte Story mit der Uhr, eine unpassende Analogie, einfache Eristik, nur weil das mit der Uhr so ist, belegt das mal eben gar nichts. Wie Organismen sich selber organisieren und immer komplexer werden ist lange bekannt. Eine Uhr ist einfach eine unpassende Analogie.


Zitat von mario90mario90 schrieb:Deswegen hatte Jesus zum Volke gesprochen: "Wenn ich nicht die Werke unter ihnen getan hätte, die kein anderer getan hat, so hätten sie keine Sünde; jetzt aber haben sie gesehen und doch sowohl mich als auch meinen Vater gehasst."
Unfug, wir wissen nicht was Jesus wirklich gesprochen hat und das wird auch nie zu belegen sein, es sei denn Zeitreisen in die Vergangenheit werden möglich.


Zitat von mario90mario90 schrieb:Dass die Archäologie immer wieder die Glaubwürdigkeit und Historizität der Bibel belegt hat? Die sumerischen Königslisten zum Beispiel, Ausgrabungen zu Ur, und natürlich die Hethiter und ihre ehemalige Hauptstadt im heutigen Boğazkale in der Türkei, über die man sich ja vor knapp 100 Jahren noch lustig gemacht hat - von wegen ein "imaginäres" Volk biblischer Geschichten und Märchen. Wir tun immer so als wüssten wir alles.

Und komm mir jetzt nicht mit "Ja das ist das gute an der Wissenschaft, sie revidiert und verbessert sich immer wieder". Es ist im ersten Moment schlichtweg falsch zu behaupten, dass es Hethiter nie gegeben hat, nur weil wir keine außer biblischen Belege dafür hatten. Die biblischen Schriften selbst sind Belege! Man kann im ersten Moment anzweifeln, ob sie von Gott kommen oder nicht, aber das ändert nichts an der Tatsache, dass die Schriften selbst historisches Material sind. Und dass sie, zumindest allgemein, vertrauenswürdig sind, wenn auch noch nicht fehlerlos und von Gott inspiriert, das sieht man daran, dass Kritiker sich immer die wenigen Texte aussuchen müssen, die entweder weniger deutlich sind, oder durchaus auch anders interpretiert werden können.
Wie gesagt, jegliches Argumentieren auf Basis der Bibel ist unsinnig und belegt nichts.




So, dann will ich Dir mal etwas unter die Arme greifen, ist ja nicht so, dass ich nun der harte Atheist bin, nur ist mein "Glaube" etwas anders fundiert. Ich suche mir überall etwas und habe auch viele eigene Vorstellungen über all die Jahre entwickelt, viel findet sich hier:

Wikipedia: Physikalismus (Ontologie)

Da kann ich schon in vielen Punkten mitgehen.

Nun dann mal was für Deine Argumentationsbasis, ich würde da bei der Feinabstimmung des Universum anfangen, wenn ich Argumente suchen würde, die für die "Schaffung" des Universums sprechen. Ganz sicher gehe ich nicht mit, wenn es heißt, das Leben und die Lebewesen wurde erschaffen.

Aber wenn die Frage lautet, könnten die Naturkonstanten und Naturgesetze konstruiert sein, dann höre ich schon zu, denn die Feinabstimmung des Universums ist wirklich außergewöhnlich und normale Menschen können gar nicht begreifen, wie unglaublich fein das Universum abstimmt ist, damit das so existieren kann und nicht einfach auseinander fliegt.

Denn mit solch großen Zahlen können normale Menschen nichts anfangen, ihnen fehlt dafür einfach die Vorstellung und auch ich kann mir so was nicht wirklich vorstellen, aber die Richtung erkennen.

Wikipedia: Feinabstimmung der Naturkonstanten

Gibt da mehr zu, einfach mal suchen, aber um eine Vorstellung zu haben, wenn alle Menschen der Welt jede Sekunde einen Würfel werfen und dass 100 Milliarden Jahre lang und dann alle immer eine sechs würfeln, dann ist die Wahrscheinlichkeit dafür immer noch um vieles größer, als dass die Naturkonstanten einfach alle so durch Zufall genau den Wert haben, den sich haben.

Heißt, schrauben wir nur ein ganz wenig an der Konstante für die elektromagnetische Kraft oder der Gravitation fliegen Atome und Sterne auseinander.


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Kann man die Nichtexistenz Gottes beweisen?

25.05.2022 um 20:36
Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:Es gibt keine Evidenz für irgendwelche Wunder an die Jesus oder wer auch immer gewirkt hat, Hörensagen im besten Falle.
Doch, das Neue Testament. Wie sonst willst du als Zeuge die Wunder, die du geschaut hast, bezeugen? Du selbst schreibst doch weiter unten, dass das ohne eine Zeitreise für dich nicht belegbar ist. Es geht aber nicht darum, ob es für dich belegbar ist, sondern ob es belegbar ist. Und diese feine aber wichtige Sache liegt nicht in deiner Hand, denn du bist letzten Endes nicht derjenige, der definiert, was als Beleg ausreicht, und was nicht.
Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:Schöpfung beschreibt konkret gar nichts, Peng und es ist da, es gibt keine Beschreibung, wie "Schöpfung" funktionieren soll, das ist reiner Glaube.
Gott sprach, und es war da. Und ja, das ist reiner Glaube.

"Durch Glauben verstehen wir, dass die Welten durch Gottes Wort bereitet worden sind, sodass das Sichtbare nicht aus Erscheinendem geworden ist."
Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:Wunschdenken, alle das mit Arche von Noah ist Mumpitz.
Du weißt, dass es auch außerbiblische Belege einer weltweiten Flut gibt? Soviel zu deinem Mumpitz.
Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:Davon abgesehen, ist es irrelevant, was wer glaubt und meint, die Aussagen der Bibel werden nicht dann wahr, wenn eine bestimmte Menge von Menschen glaubt, sie wären war oder nicht mehr daran zweifelt.
Das hat hier auch niemand behauptet.
Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:Mag wohl sein, aber Leben ist nicht designt, das ist eine Annahme und kein Fakt.
Wenn eine Uhr design ist, dann das Leben erst recht. Das ist das Argument.
Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:Wie die Organe und Augen und was auch immer durch Evolution enstehen können, ist recht gut belegt.
Hat nicht Darwin selbst gezweifelt, als er über das Auge nachdachte? Aber wie gesagt, je mehr Komplexität du deinem Subjekt zuweist, desto eher erfordert es einer intelligenten Ursache. Du spielst mir damit also in die Karten.
Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:Augenzeugen irren oft
Aber halt nicht immer.
Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:Das ist alles nichts wert, dafür gibt es keine Evidenz, darauf kann man nichts bauen.
Das Neue Testament ist die Evidenz, die du nicht sehen möchtest. Und Millionen von Menschen haben seit jeher ihr Leben darauf gebaut.
Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:Bibel belegt nichts. Aus die Maus.
Wie gesagt, du bist nicht derjenige, der das entscheidet.
Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:Du behauptest einfach, diese Dinge müssen designt worden sein und schlussfolgerst, darum muss es einen Schöpfer geben
Natürlich, so argumentieren Theisten seit jeher. Dein eingerücktes "behauptest einfach" ist jedoch Unsinn, das kannst du auf dich selbst anwenden. Denn trotz aller Beobachtungen, dass ein Werk einen Werksmeister voraussetzt, behauptest du einfach, dass es mit der Welt selbst nicht so ist.


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Kann man die Nichtexistenz Gottes beweisen?

25.05.2022 um 20:40
Zitat von mario90mario90 schrieb:Du glaubst also, der kluge Schlawiner von Verfasser gibt sich als Petrus aus und disqualifiziert sich gleich mit seinem ersten Satz, weil er an die Diaspora der Juden schreibt, obwohl er selbst kein Griechisch kann?
Ich bin keiner der zitierten Autoren.
Dr. Martin Vahrenhorst ist Pfarrer und doziert in Wuppertal und an der Ben Gurion Universität zum NT
Ostmeyer ist Theologe und lehrt an der Uni Dortmund zum NT
Markus Vinzent (* 12. April 1959 in Saarbrücken) ist ein deutscher Religionshistoriker, Hochschullehrer und Seelsorger mit den Schwerpunkten Frühchristentum, Patristik und Mittelalter, Geschichtsschreibung, Religion und Wirtschaft. Vinzent lehrt in der Abteilung für Theologie und Religionswissenschaft am Kings College in London[1] und ist Mitglied des Max-Weber-Kollegs für Sozial- und Kulturwissenschaften in Erfurt.
Wikipedia: Markus Vinzent
Das sind halt Menschen, die sich mit wissenschaftlichen Mitteln dem Forschungsgebiet widmen und sich nicht einfach ihren Homunkulus aus dem hohlen Bauch zurechtschreiben um dem dann dogmatisch anzuhängen.
Zitat von mario90mario90 schrieb:Warum?
Ja, warum saugst du dir das aus den Fingern? Ich nehme an. es fehlt dir an der notwendigen Flexibilität deinen Glaubenshomunkulus zu hinterfragen. Deshalb hast du wohl auch versucht zu leugnen, dass Die Tyrus-Prophezeiung völlig für den Pöppes war.
Zitat von mario90mario90 schrieb:Die sumerischen Königslisten zum Beispiel, Ausgrabungen zu Ur, und natürlich die Hethiter und ihre ehemalige Hauptstadt im heutigen Boğazkale in der Türkei, über die man sich ja vor knapp 100 Jahren noch lustig gemacht hat - von wegen ein "imaginäres" Volk biblischer Geschichten und Märchen. Wir tun immer so als wüssten wir alles.
Wer hat sich wann darüber, so wie du geschrieben hast, lustig gemacht und das behauptet? Beleg doch bitte mal deine Behauptung.
Zitat von mario90mario90 schrieb:Es ist im ersten Moment schlichtweg falsch zu behaupten, dass es Hethiter nie gegeben hat, nur weil wir keine außerbiblischen Belege dafür hatten.
Wann soll das gewesen sein? Sei so gut und nenne mal Ross und Reiter.
Zitat von mario90mario90 schrieb:Man kann im ersten Moment anzweifeln, ob sie von Gott kommen oder nicht, aber das ändert nichts an der Tatsache, dass die Schriften selbst historisches Material sind.
Historisch sind sie. Deshalb müssen ihre Aussagen aber nicht stimmen.
Ich habe dir ja schon ein paar genannt und du konntest nichts Sinnvolles entgegnen
Zitat von mario90mario90 schrieb:Deswegen gibt es da auch nichts zu widerlegen, sondern man muss es erstmal belegen.
Dann fange doch einfach damit an. Am besten gleich, nachdem du deine Behauptungen zu den Hethitern belegt hast. :Y:
Zitat von mario90mario90 schrieb:Wenn es keine guten Gründe gibt, die dem Zeugnis widersprechen, dann muss man erstmal davon ausgehen, dass es sich so zugetragen hat. Das ist Geschichte. Gründe gibt es immer, die Frage ist, ob diese Gründe gerechtfertigt und gut sind.
Auch Geschichte ist eine Wissenschaft. Ich gewinne den Eindruck, dass du von Wissenschaft keine Ahnung hast.
Zitat von mario90mario90 schrieb:Das spielt dir aber nicht gerade in die Karten. Denn je mehr Intelligenz und Komplexität du deinem Subjekt zuweist, desto eher schreit es nach derjenigen Intelligenz, die es geschaffen hat. Und das ist ja gerade der Punkt.
Das ist der Punkt an dem du dir wieder ins Knie schiesst. Du gelangst da in den infiniten Regress den du nur aufheben kannst indem du deinem Gott unterstellst nicht geschaffen zu sein. Macht wenig Sinn sich da was völlig xxxxxxx zu konstruieren was gar nicht nachweisbar ist. Dann gehe doch hin und bescheinige dem Universum nicht geschaffen zu sein. Warum da einen magic man erfinden?

Kann es sein dass du Mitglied in einer Sekte bist bzw. irgendwelchen halbgaren Wanderpredigern in die Hände gelaufen bist. Das wirkt alles zu hilflos und nicht zu Ende gedacht.


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Kann man die Nichtexistenz Gottes beweisen?

25.05.2022 um 21:22
Zitat von mario90mario90 schrieb:Wenn es keine guten Gründe gibt, die dem Zeugnis widersprechen, dann muss man erstmal davon ausgehen, dass es sich so zugetragen hat. Das ist Geschichte. Gründe gibt es immer, die Frage ist, ob diese Gründe gerechtfertigt und gut sind.
Nein, und eine Gerichtsverhandlung ist auch eine andere Hausnummer, nicht wirklich als Vergleich hilfreich. Hier bei der Bibel und der Frage nach der Existenz eines Gottes ist es sicher nicht richtig die in der Bibel beschriebenen Wunder als Tatsache anzuerkennen, solange bis daran Zweifel auftauchen. Wie gesagt, die Bibel taugt hier gar nichts.



Zitat von mario90mario90 schrieb:
Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:Es gibt keine Evidenz für irgendwelche Wunder an die Jesus oder wer auch immer gewirkt hat, Hörensagen im besten Falle.
Doch, das Neue Testament. Wie sonst willst du als Zeuge die Wunder, die du geschaut hast, bezeugen?
Nein, offenbar weißt Du nicht was Evidenz bedeutet. Auch die Erzählung eines Zeugen ist keine Evidenz, wenn A sagt, B hat C vergewaltigt, er habe das gesehen, ist das nur eine Behauptung und keine Evidenz, es ist sogar so, dass wenn A das öffentlich behauptet wegen Verleumdung und übler Nachrede belangt werden kann, eben weil es nur eine unbelegt Behauptung ist, er muss dann Evidenz liefern, ein Video wäre da eventuell hilfreich.


Zitat von mario90mario90 schrieb:Du selbst schreibst doch weiter unten, dass das ohne eine Zeitreise für dich nicht belegbar ist. Es geht aber nicht darum, ob es für dich belegbar ist, sondern ob es belegbar ist. Und diese feine aber wichtige Sache liegt nicht in deiner Hand, denn du bist letzten Endes nicht derjenige, der definiert, was als Beleg ausreicht, und was nicht.
Die Zeitreise ist die eine Voraussetzung, aber es reicht nicht aus, wenn da wer in die Vergangenheit reist und dann davon berichtet, auch das ist nur eine unbelegte Behauptung. Und weder Du noch ich definieren was ein Beleg oder Faktum ist. Das kannst Du ja im Netz selber nachlesen. Eine Behauptung einer Person ist nur eine Behauptung und reicht nicht aus. Schon mal was von Aussage gegen Aussage gehört? Eben ...


Zitat von mario90mario90 schrieb:
Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:Schöpfung beschreibt konkret gar nichts, Peng und es ist da, es gibt keine Beschreibung, wie "Schöpfung" funktionieren soll, das ist reiner Glaube.
Gott sprach, und es war da. Und ja, das ist reiner Glaube. "Durch Glauben verstehen wir, dass die Welten durch Gottes Wort bereitet worden sind, sodass das Sichtbare nicht aus Erscheinendem geworden ist."
Ja und? Ich mag Erdbeereis, und? Magst Du über irrelevante Dinge reden?


Zitat von mario90mario90 schrieb:
Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:Wunschdenken, alle das mit Arche von Noah ist Mumpitz.
Du weißt, dass es auch außer biblische Belege einer weltweiten Flut gibt? Soviel zu deinem Mumpitz.
Ja und? Es mag eine Flut gegeben haben, sogar früher und die Story in der Bibel wurde nur abgeschrieben, aber das ist kein Beleg für die Arche von Noah, so viel mal dazu.


Zitat von mario90mario90 schrieb:
Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:Davon abgesehen, ist es irrelevant, was wer glaubt und meint, die Aussagen der Bibel werden nicht dann wahr, wenn eine bestimmte Menge von Menschen glaubt, sie wären war oder nicht mehr daran zweifelt.
Das hat hier auch niemand behauptet.
Schön, dass dieses nun geklärt ist.


Zitat von mario90mario90 schrieb:
Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:Mag wohl sein, aber Leben ist nicht designt, das ist eine Annahme und kein Fakt.
Wenn eine Uhr design ist, dann das Leben erst recht. Das ist das Argument.
Nein, dass ist kein Argument, sondern eine unbelegte Behauptung, wie gesagt, die Begriffe sind definiert, einfach mal mit beschäftigen, macht Diskussionen einfacher, wenn man sich auf die Definitionen der Begriff geeinigt hat, ich würde mal die allgemein üblich vorschlagen.

Eine Uhr lebt nicht, kann sich nicht vermehren, sie durchläuft keine Entwicklung, es gibt auch kein Energieaustausch, die Entropie verringert sich nicht, sie kann sich nicht selber reproduzieren, der Unterschied ist immens, und darum tut die Analogie nichts.


Zitat von mario90mario90 schrieb:
Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:Wie die Organe und Augen und was auch immer durch Evolution enstehen können, ist recht gut belegt.
Hat nicht Darwin selbst gezweifelt, als er über das Auge nachdachte? Aber wie gesagt, je mehr Komplexität du deinem Subjekt zuweist, desto eher erfordert es einer intelligenten Ursache. Du spielst mir damit also in die Karten.
Erstmal ist es irrelevant was Darwin tat, und nein, wieder stellst Du eine unbelegte Behauptung auf, es gibt viele Dinge in der Natur, die sehr Komplex sind und diese sind nicht durch eine Intelligenz einstanden. Und nein ich muss Dir nicht belegen, dass Deine Behauptung falsch ist, sondern Du, dass sie richtig ist.

Das Auge ist übrigens mehrfach durch Evolution auf der Welt entstanden und es ist sehr gut beschrieben, wie der Weg war und mehrfach beschritten wurde.


Zitat von mario90mario90 schrieb:
Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:Augenzeugen irren oft ...
Aber halt nicht immer.
Ist dennoch egal, habe ich weiter oben erklärt, eine Behauptung eines Zeugen reicht nicht aus und ist kein Faktum.


Zitat von mario90mario90 schrieb:
Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:Das ist alles nichts wert, dafür gibt es keine Evidenz, darauf kann man nichts bauen.
Das Neue Testament ist die Evidenz, die du nicht sehen möchtest. Und Millionen von Menschen haben seit jeher ihr Leben darauf gebaut.
Lass mich außen vor, was ich möchte und was nicht weißt Du nicht und es steht Dir hier nicht zu darüber zu spekulieren und nein das neues Testament ist ein Buch und keine Evidenz, und es ist irrelevant ob Millionen oder Milliarden Menschen ihr Leben darauf aufbauen, das belegt einfach nichts.


Zitat von mario90mario90 schrieb:
Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:Bibel belegt nichts. Aus die Maus.
Wie gesagt, du bist nicht derjenige, der das entscheidet.
Natürlich nicht und Du ebenfalls nicht und das ist auch gut so, was Fakten sind, ist definiert und die Bibel fällt einfach nicht darunter, ist ein Buch geschrieben von Menschen die etwas behaupten, nicht mehr. Und wo ich schon mal hier bin, nicht dass es wichtig wäre, aber dennoch mal gefragt, wer entscheidet denn das für Dich?


Zitat von mario90mario90 schrieb:
Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:Du behauptest einfach, diese Dinge müssen designt worden sein und schlussfolgerst, darum muss es einen Schöpfer geben ...
Natürlich, so argumentieren Theisten seit jeher.
Das ist kein Argumentieren und irrelevant.


Zitat von mario90mario90 schrieb:Dein eingerücktes "behauptest einfach" ist jedoch Unsinn, das kannst du auf dich selbst anwenden. Denn trotz aller Beobachtungen, dass ein Werk einen Werksmeister voraussetzt, behauptest du einfach, dass es mit der Welt selbst nicht so ist.
Nein, eine Blume wächst aus einem Samen, da ist kein Meister, und ich weiß was Du darauf wohl erwidern wirst, darum gegessen, ich lasse mich auf eine Beweislastumkehr nicht ein. Die Naturgesetze zeigen, doch geht, geht alles, alles kann so entstanden sein, passt wirklich schon sehr gut.

Du stellst einfach unbelegte Behauptungen auf, das wäre ein "Werk" wie auch immer das definiert sein soll und erklärst, muss einen Werksmeister gegeben haben, einen Schöpfer. Ist nur eine Behauptung, mag für Dich nicht anders vorstellbar sein, ich hingegen und viele andere die Ahnung von Physik haben und der Wissenschaft, haben da kein Problem mit.

Schau, der Aufbau der Erde, die Schichtung, die Atome, alle diese Elemente, die Erde ist sicher auch so wie die anderen Planeten sehr komplex, man schau was da alles so auf dem Jupiter abgeht, Jupiter sollte doch sicher für Dich ein "Werk" sein.

Und all das kann physikalisch beschrieben werden, wie nach dem Urknall die ersten Atome entstanden sind, wie dann Sterne entstanden, wie die weiteren Elemente entstanden, und wie dann Planeten wie die Erde und auch Jupiter entstanden sind.

Die Komplexität nimmt dabei immer weiter zu, die Wetterdynamik auf Jupiter ist wirklich hoch komplex. Oder Saturn, hier ein Bild:

01-37336-hexagon
Quelle: https://www.scinexx.de/news/kosmos/saturn-zweites-hexagon-entdeckt/

Schon ein tolles "Werk" und das ohne einen Werksmeister.



So, also den philosophischen Weg um die Frage nach einer höheren Intelligenz, von mir aus etwas wie Gott sinnvoll zu erörtern hatte ich genannt, man könnte über die Feinabstimmung des Universums gehen, denn die ist wirklich für die Wissenschaft ein Problem, das ist nicht so einfach zu erklären, da kommen dann Ideen wie, es müsste unglaublich viele andere Universen geben, mit anderen Konstanten und nur in unserem sind Lebewesen entstanden, die das hinterfragen können. Gibt auch andere versuche das zu erklären.

Und ich bin nun nicht wirklich Atheist, aber das mit der Bibel ist echt Unfug, das belegt einfach nichts. Du ich will Dir nicht Deinen Glauben ausreden, glaube was Du willst, aber versuche nicht anderen etwas zu verkaufen, dass es so nicht gibt.


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Kann man die Nichtexistenz Gottes beweisen?

25.05.2022 um 22:13
Zitat von ZyklotropZyklotrop schrieb:Wann soll das gewesen sein? Sei so gut und nenne mal Ross und Reiter.
https://www.patheos.com/blogs/davearmstrong/2020/07/higher-hapless-haranguing-of-hypothetical-hittites-19th-c.html
Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:Hier bei der Bibel und der Frage nach der Existenz eines Gottes ist es sicher nicht richtig die in der Bibel beschriebenen Wunder als Tatsache anzuerkennen, solange bis daran Zweifel auftauchen.
Die Wunder sind nicht dafür da, um die Existenz Gottes zu beweisen. Wunder autorisieren lediglich den Botschafter des Wortes und zeigen, dass dieser im Namen Gottes spricht.

Paulus schreibt deutlich, dass kein Mensch eine Entschuldigung hat, wenn es um die Existenz Gottes geht, mit diesen Worten:

"Denn es wird offenbart Gottes Zorn vom Himmel her über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, welche die Wahrheit durch Ungerechtigkeit niederhalten, weil das von Gott Erkennbare unter ihnen offenbar ist, denn Gott hat es ihnen offenbart. Denn sein unsichtbares ⟨Wesen⟩, sowohl seine ewige Kraft als auch seine Göttlichkeit, wird seit Erschaffung der Welt in dem Gemachten wahrgenommen und geschaut, damit sie ohne Entschuldigung sind." (Römer 1:18-20)

Die Sache ist einfach die, dass, wenn du irgendwann sterben solltest und vor Gott stehst, und dann meinst: "Ich wusste nicht, wie ich errettet werden sollte", dann eben dieses Neue Testament als Zeuge gegen dich steht, wenn du denn davon gewusst hast - was bei dir der Fall ist.

Du kannst also einerseits sagen, "Das ist kein endgültiger Beweis", anderseits kannst du aber eben nicht sagen, "Ich habe von nichts gewusst". Wie gehst du also mit diesem Zeugnis um?
Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:Ja und? Es mag eine Flut gegeben haben, sogar früher und die Story in der Bibel wurde nur abgeschrieben, aber das ist kein Beleg für die Arche von Noah, so viel mal dazu.
Ja ich sprach von der Flut, nicht von der Arche.
Zitat von nocheinPoetnocheinPoet schrieb:Und wo ich schon mal hier bin, nicht dass es wichtig wäre, aber dennoch mal gefragt, wer entscheidet denn das für Dich?
Ich entscheide das für mich, und du für dich. Und wenn wir beide sterben, und vor Gott stehen sollten, wird er bewerten, wie wir damit umgegangen sind.


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Kann man die Nichtexistenz Gottes beweisen?

25.05.2022 um 22:53
Zitat von mario90mario90 schrieb:Menschen machen Fehler, Christen machen Fehler, Gott nicht.
Wenn er keine Fehler macht, warum reut es ihn so oft ob seine Schöpfung?
Zitat von mario90mario90 schrieb:Du weißt, dass es auch außerbiblische Belege einer weltweiten Flut gibt? Soviel zu deinem Mumpitz.
Da hätte ich doch gerne mal einen Beleg zu.


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Kann man die Nichtexistenz Gottes beweisen?

25.05.2022 um 23:29
Zitat von mario90mario90 schrieb:Nichts, es können auch mehrere sein. Nur dürfen diese alle keinen Anfang haben, also selbst nicht geschaffen sein. Weil sobald etwas geschaffen ist, steckt eine Intelligenz dahinter, die es geschaffen hat.
Und warum sollte sowas bei Göttern nicht möglich sein? Es gibt Thesen und Glauben zu Gottheiten auch abseits der abrahamitischen Religionen, dasselbe gilt für Aussagen wie
Zitat von mario90mario90 schrieb:Menschen machen Fehler, Christen machen Fehler, Gott nicht.
Die Darstellung von einem fehlerfreien Gott sind für Christen, Juden und Muslime vielleicht der goldene Standard. Aber ein Gott oder die Götter müssen ja nicht perfekt und fehlerfrei sein.
Zitat von mario90mario90 schrieb:Nochmal, wie soll das aussehen? Die Erde ist bereits da. Du kannst nicht wirklich erwarten, dass Gott für dich persönlich eine neue schafft.
Die Enststehung der Erde und vieles Andere können Wissenschaftler heute evidenzbasiert erklären was nicht unbedingt einfach für Laien zu verstehen ist...muss auch nicht jeder Laie bis zum letzten Detail wissen was wie wo wann. Und ja, es gibt einen Haufen an Rätseln die man noch zu lösen hat, aber von dem was man bisher hat widerspricht so ziemlich alles der biblischen Darstellung der Entstehung der Erde, der Entstehung der Menschheit, usw.

Nun kann man dann das machen was ich in meiner letzten Phase als Christ gemacht habe: Die Bibel ablehnen und abstoßen. Dann ist man auch losgelöst von den allermeisten Dogmen der christlichen Lehre.
Zitat von mario90mario90 schrieb:Deswegen hatte Jesus zum Volke gesprochen:

"Wenn ich nicht die Werke unter ihnen getan hätte, die kein anderer getan hat, so hätten sie keine Sünde; jetzt aber haben sie gesehen und doch sowohl mich als auch meinen Vater gehaßt."
Und selbst das ist in Frage zu stellen.

Ich bin übrigens kein Atheist, ich habe lediglich den christlichen Glauben verlassen und bin seitdem alles andere als ein Freund des Christentums, von Islam ganz zu schweigen und beim Judaismus halte ich mich eigentlich nur deshalb mehr zurück als bei anderen zwei, weil dieser im Gegensatz zu diesen deutlich passiver ist und sich eigentlich nicht so verhält wie die anderen zwei, sowohl auf nationaler Ebene, als auch und vor allem globaler Ebene.


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25.05.2022 um 23:51
Zitat von alibertalibert schrieb:Wenn er keine Fehler macht, warum reut es ihn so oft ob seine Schöpfung?
Nach seinem Schöpfungsakt hieß es: "Und siehe, es war sehr gut." Die Probleme kamen durch den Sündenfall.
Zitat von alibertalibert schrieb:Da hätte ich doch gerne mal einen Beleg zu.
Zum Beispiel die sumerische Königsliste, aber auch in anderen Kulturen finden wir eine globale Flut. Sie berichten und schreiben darüber.
Zitat von InfidelInfidel schrieb:Und warum sollte sowas bei Göttern nicht möglich sein?
Es ist möglich, sagte ich doch.
Zitat von InfidelInfidel schrieb:Die Darstellung von einem fehlerfreien Gott sind für Christen, Juden und Muslime vielleicht der goldene Standard. Aber ein Gott oder die Götter müssen ja nicht perfekt und fehlerfrei sein.
Du hattest gemeint, dass "ein Christ" nicht ein einziges Mal falsch liegen darf. Deswegen antwortete ich mit dem christlichen Gott.
Zitat von InfidelInfidel schrieb:Die Enststehung der Erde und vieles Andere können Wissenschaftler heute evidenzbasiert erklären was nicht unbedingt einfach für Laien zu verstehen ist
Die Entstehung der Erde oder des Universums wirst du niemals auf wissenschaftlicher Basis rekonstruieren können. Wie soll das funktionieren? Alles was passiert ist man macht gewisse Annahmen, und erstellt Theorien dazu, dann sucht man sich eine aus und die ist es dann, bis eine bessere Theorie kommt. Ein ewiger Kreislauf ohne Ziel. Und das sich stützen auf diese Theorien oder gewisse Wissenschaftler ist in diesem Falle auch nichts weiter als ein Glaubensbekenntnis, was als vermeintlich fehlerlose Wissenschaft bezeichnet wird.


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26.05.2022 um 00:29
@mario90
Zitat von mario90mario90 schrieb:Ja, so einig, wie früher bei den Hethitern. Fakten zählt man nicht, Fakten sind. Du weißt, dass die Dokumentenhypothese (ich gehe davon aus, darauf nimmst du Bezug), keinerlei Belege aufweisen kann? Es ist, wie der Name sagt, eine Hypothese - ohne jegliches historisches Material zu bringen, das diese Hypothese stützt. Deswegen gibt es da auch nichts zu widerlegen, sondern man muss es erstmal belegen.
Belege und Argumente gibt es (die Methoden habe ich erwähnt) und die sind jedenfalls um vielfaches besser als alles was jemals von Seiten von Kreationisten und Fundamentalisten geäußert wurde. Entgültige Beweise wist du in der historischen Wissenschaft niemals haben.
Zitat von mario90mario90 schrieb:Wenn es keine guten Gründe gibt, die dem Zeugnis widersprechen, dann muss man erstmal davon ausgehen, dass es sich so zugetragen hat. Das ist Geschichte. Gründe gibt es immer, die Frage ist, ob diese Gründe gerechtfertigt und gut sind.
Dann gehst du also auch davon aus, dass sich der Trojanische Krieg und die Irrfahrten des Odysseus sich so zugetragen haben, wie es Homer schilderte?
Zitat von mario90mario90 schrieb:Ja aber nicht, wenn seine Aussagen und Berichte historisch haltbar und korrekt sind.
Und wie stellst du fest, dass etwas historisch haltbar und korrekt ist? Da beziehst du dich dann ganz plötzlich auf genau die wissenschaftlichen Methoden, deren Aussagekraft du an anderer Stelle anzweifest.
Zitat von mario90mario90 schrieb:Du glaubst, wir sind in der Lage, die damalige Kultur und Zeit besser zu rekonstruieren, als die einfachen Leute, die in ihr gelebt haben, und einfach aus ihrem Leben berichten?
Das ist ein Strohmannargument und hat nichts mit dem zu tun was ich geschrieben habe.

Die damaligen Schreiber hatten kein Interesse an historischen Tatsachenberichten. Von daher konkurrieren moderne Historiker und Archäologen nicht mit denen, wenn es um eine Rekonstruktion der Historie geht. Du Vergleichst Äpfel mit Birnen.
Zitat von mario90mario90 schrieb:Das spielt dir aber nicht gerade in die Karten. Denn je mehr Intelligenz und Komplexität du deinem Subjekt zuweist, desto eher schreit es nach derjenigen Intelligenz, die es geschaffen hat. Und das ist ja gerade der Punkt.
Diese deine Aussage ist nur eine lose Behauptung. Du machst hier genau das, was du anderen unterstellst.


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Kann man die Nichtexistenz Gottes beweisen?

26.05.2022 um 00:47
Zitat von SpaceDemonSpaceDemon schrieb:Dann gehst du also auch davon aus, dass sich der Trojanische Krieg und die Irrfahrten des Odysseus sich so zugetragen haben, wie es Homer schilderte?
Geschichten, Mythologien, Märchen sind was anderes Biografien und Briefe.
Zitat von SpaceDemonSpaceDemon schrieb:Und wie stellst du fest, dass etwas historisch haltbar und korrekt ist?
Du vergleichst die anderen Aspekte, die in der jeweiligen Schrift vorkommen, zum Beispiel Könige, Statthalter, Orte, Namen etc., und ob sie in die jeweilige Zeit passen.
Zitat von SpaceDemonSpaceDemon schrieb:Die damaligen Schreiber hatten kein Interesse an historischen Tatsachenberichten.
Ja genau, dieses Interesse an Tatsachen haben wir erst heute. Denkst du wirklich die sind da mit Stock und Stein herumgelaufen und hatten kein Interesse an der Genauigkeit ihrer Berichte? Wo nimmst du das her?
Zitat von SpaceDemonSpaceDemon schrieb:Das ist ein Strohmannargument und hat nichts mit dem zu tun was ich geschrieben habe.
Nein ist es nicht. Wenn du heute ein paar Briefe an deine Freunde und Verwandte schreibst, und in 2000 Jahren findet sie jemand, dann wird er darin unter anderem korrekte und konkrete Angaben finden. Du erwähnst verschiedene Aspekte deiner Kultur, was für dich selbstverständlich ist, und denkst nicht mal an die Leute, die deine Briefe in 2000 Jahren finden und lesen werden.


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Kann man die Nichtexistenz Gottes beweisen?

26.05.2022 um 00:50
Zitat von mario90mario90 schrieb:Nach seinem Schöpfungsakt hieß es: "Und siehe, es war sehr gut." Die Probleme kamen durch den Sündenfall.
Nun, da er ja als allwissend gilt, wusste er es ja vorher und reute sich trotzdem seiner Fehler.
Zitat von mario90mario90 schrieb:Zum Beispiel die sumerische Königsliste, aber auch in anderen Kulturen finden wir eine globale Flut. Sie berichten und schreiben darüber.
Ich dachte da eher an einen wissenschaftlichen Nachweis für eine globale Flut, weniger an andere Märchenberichte.


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26.05.2022 um 01:05
Zitat von alibertalibert schrieb:Nun, da er ja als allwissend gilt, wusste er es ja vorher und reute sich trotzdem seiner Fehler.
Natürlich wusste er das, und er tat keine Fehler. Was ihn reute, war die Sünde der Menschen, das lesen wir immer wieder. Aber es gehörte alles zu seinem Plan.
Zitat von alibertalibert schrieb:Ich dachte da eher an einen wissenschaftlichen Nachweis für eine globale Flut, weniger an andere Märchenberichte.
Märchenberichte? Es ist einfach eine Liste von Königen, die vor und nach einer großen Flut regiert haben.


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