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Warum bist du ungläubig?

151 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Religion, Glaube, Bezug auf anderen Thread ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Warum bist du ungläubig?

12.11.2021 um 09:20
Zitat von ZyklotropZyklotrop schrieb:Immer ein Stückchen? Die Götterkonstrukte widersprechen sich ja auch schon mal.
Schau dir nur mal an wie sich Christen schon untereinander fetzen um die richtige Auslegung und das richtige Gottesbild.
Gott ist - wenn er existiert - für uns Menschen ohnehin nicht vollständig, sondern nur bruchstückhaft erfassbar. Und so erkennen unterschiedliche Menschen eben Unterschiedliches von Gott und machen unterschiedliche Erfahrungen mit ihm.


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12.11.2021 um 10:02
Zitat von ElsbethMElsbethM schrieb:Zeitlich begrenzt aber auch, weil es die Gestalt des Weihnachtsmanns nicht in allen historischen Zeiten gab.
Auch den Monotheismus gab es nicht in allen Zeiten, wenn auch schon seit ein paar tausend Jahren. Und lange war der Glaube an viele Götter viel verbreiteter.
Zitat von ElsbethMElsbethM schrieb:Außerdem ist die Figur regional begrenzt, denn nicht überall auf der Welt spielt sie eine Rolle.
Den christlichen Glauben gibt es auch nicht überall. Und dass er trotzdem so weit verbreitet ist, liegt an der früheren Zwangsmissionierung. Das gilt auch für weite Teile Europas, ja sogar Deutschlands.
Zitat von ElsbethMElsbethM schrieb:Glauben an Gott (bzw. eine schöpferische Kraft, eine Intelligenz hinter dem uns Bekannten o.ä.) aber gibt es, seitdem es Menschen gibt
Das wird zumindest anhand steinzeitlicher Funde (Gräber, Höhlenmalereien) vermutet. Aber was war, bevor es Menschen gab, die an irgendeinen Gott (oder auch an irgendwelche Götter) glauben konnten? Gab es da einen Gott oder nicht?

Und wenn ja: Warum hat er viele Millionen Jahre gewartet, bis er ein Lebewesen erschaffen hat, das mit ihm kommunizieren konnte? Angeblich ist ihm das doch so wichtig. Obwohl er allerdings seit Jahrtausenden so kommuniziert, dass über die Auslegungen Uneinigkeit herrscht, und obwohl ein so weises allmächtiges Wesen eindeutig kommunizieren können müsste.

Und wenn es ihn (oder Götter allgemein) erst gibt, seit es Menschen gibt, die zur Religonsbildung imstande sind, ist dieser Gott (oder sind diese Götter) dann nicht Konstruktionen dieser Menschen? Also Phantasieprodukte wie andere Geister, auch wenn man von ihrer Existenz überzeugt war?
Zitat von ElsbethMElsbethM schrieb:Fragen nach dem Sinn dieser Welt und des eigenen Lebens beschäftigen uns alle. (Ich wüsste nicht, ob es Menschen gibt, die sich diese Fragen nie gestellt haben.)
Zitat von ElsbethMElsbethM schrieb:Für mich ist die Tatsache, dass in allen Zeiten und an allen Orten der Welt Menschen nach der Entstehung der Welt und der Menschen sowie nach dem Sinn dieser Welt und dem Sinn ihres eigenen Lebens gefragt haben und häufig zu einem Glauben an eine höhere Macht (einen oder mehrere Götter, eine göttliche und/oder schöpferische Kraft) gekommen sind, ein Hinweis darauf, dass da was dran sein kann.
Das bedeutet aber nicht, dass es eine solche Kraft wirklich geben muss, sondern nur, dass sich der Mensch im Laufe der Evolution so entwickelt hat, dass er solche Fragen stellen kann.

Die Frage nach dem Warum (und sei es nur, warum die Sonne aufgeht oder Oma so verärgert guckt, wenn einem das Geschenk nicht gefällt) ist nicht nur eine faszinierende Entwicklungsphase bei Kleinkindern, sondern, so meine persönliche Vermutung, das, was den Menschen von den Tieren unterscheidet. Das muss aber noch lange nicht bedeuten, dass es auch wirklich eine Antwort auf das große Warum gibt, also einen übergeordneten Sinn bzw. jemanden, der hinter einem solchen Sinn steht.


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12.11.2021 um 10:14
Zitat von AlteTanteAlteTante schrieb:Auch den Monotheismus gab es nicht in allen Zeiten, wenn auch schon seit ein paar tausend Jahren. Und lange war der Glaube an viele Götter viel verbreiteter.
Zitat von AlteTanteAlteTante schrieb:Den christlichen Glauben gibt es auch nicht überall. Und dass er trotzdem so weit verbreitet ist, liegt an der früheren Zwangsmissionierung. Das gilt auch für weite Teile Europas, ja sogar Deutschlands.
Daher habe ich in meinem Beitrag nicht von einem bestimmten Gott in einer bestimmten Region oder Zeit geschrieben, sondern habe auch Bezeichnungen wie schöpferische bzw. göttliche Kraft, mehrere Götter und Intelligenz hinter dem uns Bekannten angeführt.
Zitat von AlteTanteAlteTante schrieb:Aber was war, bevor es Menschen gab, die an irgendeinen Gott (oder auch an irgendwelche Götter) glauben konnten? Gab es da einen Gott oder nicht?
Ich glaube ja.
Zitat von AlteTanteAlteTante schrieb:Warum hat er viele Millionen Jahre gewartet, bis er ein Lebewesen erschaffen hat, das mit ihm kommunizieren konnte?
Das weiß ich nicht. Es spielt auch für mich keine Rolle.
Zitat von AlteTanteAlteTante schrieb:Das bedeutet aber nicht, dass es eine solche Kraft wirklich geben muss, sondern nur, dass sich der Mensch im Laufe der Evolution so entwickelt hat, dass er solche Fragen stellen kann.
Dass es eine solche Kraft nicht wirklich geben muss, habe ich mit dem Begriff Hinweis deutlich gemacht und auch gesagt, dass es kein Beweis ist.
Zitat von AlteTanteAlteTante schrieb:Das muss aber noch lange nicht bedeuten, dass es auch wirklich eine Antwort auf das große Warum gibt, also einen übergeordneten Sinn bzw. jemanden, der hinter einem solchen Sinn steht.
Das muss es nicht, aber für mich ist es zumindest ein Hinweis darauf.


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12.11.2021 um 10:27
Zitat von ElsbethMElsbethM schrieb:Das muss es nicht, aber für mich ist es zumindest ein Hinweis darauf.
Erinnert mich an das Law of instrument Phänomen. :D
Wenn das Bedürfnis nach einem Gott da ist neigt man wahrscheinlich dazu gehäuft Hinweise zu sehen/konstruieren.


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12.11.2021 um 10:37
Zitat von ZyklotropZyklotrop schrieb:Wenn das Bedürfnis nach einem Gott da ist neigt man wahrscheinlich dazu gehäuft Hinweise zu sehen/konstruieren.
Ich weiß ja nicht, wer man ist.
Bei mir ist es jedenfalls umgekehrt: Die Hinweise führen dazu, dass ich an Gott glaube.

Wie ich schon einige Male geschrieben habe, hatte ich jahrzehntelang ein gutes Leben ohne Gott und war zufrieden. Es gab kein Bedürfnis nach Gott, mir fehlte nichts. Kein Grund also nach Hinweisen zu suchen oder diese gar zu konstruieren!


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12.11.2021 um 10:45
Ich bin nicht religiös erzogen wurden. Auch gab und gibt es niemanden in meiner Familie, der auch nur ein bisschen in diese Richtung tendiert.

Darauf geht es wohl immer und immer wieder hinaus, Erziehung. In beide Richtungen.

Ich habe meine Mutter mal darauf angesprochen. Sie meinte nur dass sie mir diese Entscheidung, an was ich glauben oder nicht glauben möchte, nicht abnehmen wollte. Es wäre schlicht meine Entscheidung.

Dafür achte ich sie. Ich kenne sonst keinen anderen Menschen in meinem Leben, der einen so gut funktionierenden moralischen Kompass hat.

Wenn ich mal Kinder haben sollte, werde ich genauso verfahren. Niemand sollte einem diese Entscheidung abnehmen.


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12.11.2021 um 10:54
Zitat von Terror-ToastTerror-Toast schrieb:Darauf geht es wohl immer und immer wieder hinaus, Erziehung. In beide Richtungen.
Ich habe auch den Eindruck, dass die Religiosität von Menschen zum großen Teil von der Erziehung bzw. der Intensität der religiösen Erziehung abhängt. Wie erwähnt, ich bin zwar katholisch erzogen worden, aber ohne den "nötigen Nachruck", und meine Eltern hatten mir eher nicht das Gefühl vermittelt, dass der Glaube elementar wichtig wäre.


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12.11.2021 um 10:56
Zitat von ElsbethMElsbethM schrieb:Bei mir ist es jedenfalls umgekehrt: Die Hinweise führen dazu, dass ich an Gott glaube.
Die Interpretation was denn nun genau ein Hinweis ist, darauf kommt es an.
Hätte man merken können und genau darauf bezieht sich das Law of instrument Phänomen.
Aber auch hier akzeptiere ich vorbehaltlos wenn du das nicht erkennen kannst. :note:


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12.11.2021 um 10:56
Zitat von Terror-ToastTerror-Toast schrieb:Darauf geht es wohl immer und immer wieder hinaus, Erziehung. In beide Richtungen.
Die Erziehung ist sicher ein wichtiger Aspekt dabei. Aber dennoch kommt es gar nicht so selten vor, dass in einer Familie manchmal ganz unterschiedliche Entscheidungen in Bezug auf Glauben getroffen werden. Ich bin zwar religiös erzogen, aber in der Jugend wurden Gott und Glauben mir gleichgültig. Meine gläubige Mutter hat das akzeptiert, mein Vater war nicht religiös. Erst mit ca. Mitte 30 habe ich zum Glauben gefunden. Mein Bruder, der ja genauso erzogen wurde, bezeichnet sich heute als Agnostiker.

Das gleiche erlebte ich in der Familie meiner Tante. Beide Kinder waren gleichermaßen religiös erzogen; heute ist meine Cousine gläubig, mein Cousin nicht.

In der Familie einer Freundin sind heute die Söhne gläubig, die Töchter nicht. Und so gibt es zahlreiche Beispiele.

Den umgekehrten Fall hab ich mal erlebt, als eine junge Frau mir erzählte, dass sie atheistisch erzogen wurde und dass ihre Mutter auf keinen Fall wissen darf, dass sie in die Kirche geht, weil diese das total ablehnt und sich aufregen würde. Die einzige in ihrer Familie, die eingeweiht war, war ihre Oma.

Die Erziehung allein kann es also nicht sein.


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12.11.2021 um 10:59
Zitat von ZyklotropZyklotrop schrieb:Hätte man merken können
Auch hier weiß ich wieder nicht, wer man ist. Vermutlich du selbst und alle die genau so denken wie du.
Zitat von ZyklotropZyklotrop schrieb:Aber auch hier akzeptiere ich vorbehaltlos wenn du das nicht erkennen kannst.
In einem anderen Beitrag hast du noch geschrieben, es sei mir unbenommen, dass ich einen Hinweis auf Gott sehe. Irgendwie widersprüchlich, was du hier so schreibst. Aber das erkennst du wahrscheinlich nicht.


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12.11.2021 um 11:02
Zitat von ElsbethMElsbethM schrieb:Die Erziehung allein kann es also nicht sein.
So definitiv habe ich das auch gar nicht gemeint. Da habe ich mich wohl falsch ausgedrückt. Sicherlich gibt es noch andere Faktoren, die einen Menschen in die eine oder andere Richtung stoßen können.

Trotzdem bleibe ich dabei, der Hauptgrund wird die Erziehung sein und bleiben.


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12.11.2021 um 11:10
@Terror-Toast
Ich bin auch der Ansicht, dass die Erziehung ein wichtiger Grund ist. Welche anderen Faktoren noch eine Rolle spielen, ist wohl ganz unterschiedlich.


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12.11.2021 um 11:12
Zitat von ElsbethMElsbethM schrieb:In einem anderen Beitrag hast du noch geschrieben, es sei mir unbenommen, dass ich einen Hinweis auf Gott sehe. Irgendwie widersprüchlich, was du hier so schreibst.
Da ist gar kein Widerspruch. Natürlich bleibt es dir unbenommen dir zurechtzuglauben und Hinweise zu konstruieren und zu sehen wo immer du möchtest. Das wird doch durch mich nirgendwo eingeschränkt und dem wird auch nicht widersprochen..
Aber ein schönes Beispiel für dein Talent etwas zu sehen und/oder zu konstruieren was gar nicht vorhanden ist. Schönes q. e. d. was du da geliefert hast.
Ich hätte es aber gar nicht benötigt. :D


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12.11.2021 um 11:20
Zitat von ZyklotropZyklotrop schrieb:Natürlich bleibt es dir unbenommen dir zurechtzuglauben und Hinweise zu konstruieren und zu sehen wo immer du möchtest. Das wird doch durch mich nirgendwo eingeschränkt und dem wird auch nicht widersprochen..
Na, widersprechen tust du schon. Was ja der Sinn in einem Diskussionforum ist. Und einschränken kannst du mich ohnehin nicht. :D
Zitat von ZyklotropZyklotrop schrieb:Aber ein schönes Beispiel für dein Talent etwas zu sehen und/oder zu konstruieren was gar nicht vorhanden ist. Schönes q. e. d. was du da geliefert hast.
Ich hätte es aber gar nicht benötigt.
Dass es Glauben an Gott (göttliche bzw. schöpferische Kraft, mehrere Götter o.ä.) bei Menschen zu allen Zeiten und in allen Regionen der Welt gab, ist nachgewiesen. Ich sehe darin einen Hinweis auf etwas - ja!

Wenn es mir unbenommen ist, dies so zu sehen, dann könntest du dir deinen herablassenden Tonfall sparen. Das ist nämlich ein totaler Widerspruch!


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12.11.2021 um 11:28
Zitat von ElsbethMElsbethM schrieb:Dass es Glauben an Gott (göttliche bzw. schöpferische Kraft, mehrere Götter o.ä.) bei Menschen zu allen Zeiten und in allen Regionen der Welt gab, ist nachgewiesen. Ich sehe darin einen Hinweis auf etwas - ja!
Ih sehe darin den Hinweis auf einen konstruktiven Mangel ;) Aber hey, jeder Jeck ist anders, was meine Einstellung zum Glauben auch schon zusammenfasst. Indifferent. Wer es will, braucht oder glücklicher damit ist, hey, solange man mich damit in Ruhe lässt, alles gut.


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12.11.2021 um 11:32
@intruder
Mir ist es auch gleichgültig, was jemand glaubt oder nicht glaubt. Ich will hier niemanden von irgendwas überzeugen.


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14.11.2021 um 02:01
Wahrscheinlich, weil ich zu intelligent dafür bin.
A meta-analysis of 63 studies showed a significant negative association between intelligence and religiosity. The association was stronger for college students and the general population than for participants younger than college age; it was also stronger for religious beliefs than religious behavior. For college students and the general population, means of weighted and unweighted correlations between intelligence and the strength of religious beliefs ranged from -.20 to -.25 (mean r = -.24). Three possible interpretations were discussed. First, intelligent people are less likely to conform and, thus, are more likely to resist religious dogma. Second, intelligent people tend to adopt an analytic (as opposed to intuitive) thinking style, which has been shown to undermine religious beliefs. Third, several functions of religiosity, including compensatory control, self-regulation, self-enhancement, and secure attachment, are also conferred by intelligence. Intelligent people may therefore have less need for religious beliefs and practices.
Quelle: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/23921675/


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14.11.2021 um 17:39
Zitat von incognitusincognitus schrieb:A meta-analysis of 63 studies showed a significant negative association between intelligence and religiosity. The association was stronger for college students and the general population than for participants younger than college age; it was also stronger for religious beliefs than religious behavior. For college students and the general population, means of weighted and unweighted correlations between intelligence and the strength of religious beliefs ranged from -.20 to -.25 (mean r = -.24). Three possible interpretations were discussed. First, intelligent people are less likely to conform and, thus, are more likely to resist religious dogma. Second, intelligent people tend to adopt an analytic (as opposed to intuitive) thinking style, which has been shown to undermine religious beliefs. Third, several functions of religiosity, including compensatory control, self-regulation, self-enhancement, and secure attachment, are also conferred by intelligence. Intelligent people may therefore have less need for religious beliefs and practices.
Quelle: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/23921675/
Mein Englisch ist zwar gut, aber dennoch ist in einem Forum, in dem Deutsch die tonangebende, userverbindende Sprache als Konsens in den Regeln und im Wiki aufgenommen wurde, bindend.


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14.11.2021 um 18:18
Automatisch übersetzt ins Deutsche
Zitat von incognitusincognitus schrieb:Eine Metaanalyse von 63 Studien zeigte einen signifikant negativen Zusammenhang zwischen Intelligenz und Religiosität . Die Assoziation war bei College-Studenten und der allgemeinen Bevölkerung stärker als bei Teilnehmern, die jünger als das College-Alter waren; es war auch stärker für religiöse Überzeugungen als für religiöses Verhalten. Für College-Studenten und die allgemeine Bevölkerung reichten die Mittelwerte der gewichteten und ungewichteten Korrelationen zwischen Intelligenz und der Stärke religiöser Überzeugungen von -.20 bis -.25 (Mittelwert r = -.24). Drei mögliche Interpretationen wurden diskutiert. Erstens neigen intelligente Menschen weniger dazu, sich anzupassen und widersetzen sich daher eher religiösen Dogmen. Zweitens neigen intelligente Menschen dazu, einen analytischen (im Gegensatz zu intuitiven) Denkstil anzunehmen, der nachweislich religiöse Überzeugungen untergräbt. Drittens werden auch verschiedene Funktionen der Religiosität, einschließlich kompensatorischer Kontrolle, Selbstregulierung, Selbstverbesserung und sicherer Bindung, durch Intelligenz übertragen. Intelligente Menschen brauchen daher möglicherweise weniger religiöse Überzeugungen und Praktiken .



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14.11.2021 um 21:43
Zitat von FlamingOFlamingO schrieb:Mein Englisch ist zwar gut, aber dennoch ist in einem Forum, in dem Deutsch die tonangebende, userverbindende Sprache als Konsens in den Regeln und im Wiki aufgenommen wurde, bindend.
Sorry, werde ich beim nächsten mal dran denken (danke @frivol). Wissenschaftliche Literatur ist heutzutage meist auf Englisch (auch die von deutschen Autoren). Es gibt aber z.B. deepl.com, damit kann man sehr schnell auch längere Texte in hoher Qualität übersetzen.


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