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Die Wissenschaft selbst ist ein Argument für Gott

Die Wissenschaft selbst ist ein Argument für Gott

07.07.2006 um 00:26
Man weiss nie zuviel, eher zuwenig oder?

Ich sage Unsinn, Paradigmenund
Lehrmeinungen,
Ideologien und Eifer halten uns.

Die Evolution desGeistes
führt zurück zu seinem Ursprung.

Pragmatismus heute genannt.


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Die Wissenschaft selbst ist ein Argument für Gott

07.07.2006 um 12:02
>> Man weiss nie zuviel, eher zuwenig oder? << @Da gebe ich Dir Recht - : es kann ja gar nicht anders sein ..man lernt eben nie aus.


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Die Wissenschaft selbst ist ein Argument für Gott

07.07.2006 um 14:06
>Die Evolution hat nunmal kein Gedächtnis, keinen Masterplan und keine Gedanken. Sie isteine Folge von Umwelteinflüssen.<

Und das die Umwelteinflüsse gerade sozusammengekommen sind ist ein zu großer Zufall,als das es stimmen könnte.Darauf habe ichimmernoch keine erklärung bekommen.

>Der Tod ist unabdingbar für die Selektion.Wo ist dein Problem? <

Ich hab garnichts zum Tod gesagt,da hast du mich falschVerstanden.Ich habe gemeint,dass die Evolution garnicht "wissen" könnte(wenn es sie denngäbe) das der Tod unabdingbar ist.


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Die Wissenschaft selbst ist ein Argument für Gott

07.07.2006 um 15:07
"Und das die Umwelteinflüsse gerade so zusammengekommen sind ist ein zu großer Zufall,alsdas es stimmen könnte.Darauf habe ich immernoch keine erklärung bekommen."

Daskann man heute auch noch nicht erklären! Die Natur machts einfach, weils vielleichtanderst gar nicht geht! Sie kann es einfach!


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Die Wissenschaft selbst ist ein Argument für Gott

07.07.2006 um 15:18
>Das kann man heute auch noch nicht erklären! Die Natur machts einfach, weils vielleichtanderst gar nicht geht! Sie kann es einfach!<

Also doch Schachmatt ;)


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Die Wissenschaft selbst ist ein Argument für Gott

07.07.2006 um 16:40
Überhaupt nicht Schachmatt. Die Natur muss nichts wissen - sie tut es einfach. Wenn du100 Würfel auf eine Tischplatte wirfst, denkst du dir auch nicht, dass es praktischunmöglich ist, dass die Würfel so gefallen sind wie sie es sind, sondern akzeptierst,dass es eine von 6^100 Kombinationsmöglichkeiten ist, und eine halt nunmal passierenmusste.

Worauf ich hinaus will: Wer sagt denn, dass es so, wie es auf der Erdeaussieht, richtig sein muss? Hätte es sich anders ergeben, wären wir halt nicht hier,dafür eine für uns unvorstellbar komplett andere auf in unserer Realität nichtexistierender Moleküle basierende Lebensform, die sich genau das selbe fragt, wie wir esnun tun. Oder es gäbe nix lebendiges. Woher willst du wissen, dass der imaginäreWürfelwurf nicht schon 1000000^1000000 mal passiert ist, und unser jetziges Universum nurein winziges Bruchstück in der Zeit ist? Woher willst du wissen, dass es nicht Milliardenvon verschiedenen Universen gibt?

Wir wissen es nicht. Und eben: Wenn wirgeschaffen wurden - wer hat den Schöpfer erschaffen? Oder "IST" der einfach? Wieso kanndann das Universum nicht einfach "SEIN". Und nicht zu vergessen: Wer unser Universumeffektiv "kreieren" kann, muss weitaus komplexer sein als das geschaffene Werk.


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hullabaloo
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07.07.2006 um 17:15
@ kobold: sehr schön gesagt,... ;)


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07.07.2006 um 17:43
">Das kann man heute auch noch nicht erklären! Die Natur machts einfach, weils vielleichtanderst gar nicht geht! Sie kann es einfach!<

Also doch Schachmatt "

WI E S O?

Die Natur machts einfach so! OHNE GOTT!

Kobold hat mit demBeispiel der Würfel recht! es ist einfach so!


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Xedion65
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07.07.2006 um 18:10
Stimmt genau. Nur sehe ich keinen Grund einen Zufall zwangaft anzunehmen und einen Gottauszuschließen.
Was ist denn die Idee eines Multiversums? In erster Linie eine nichtfalsifizierbare Hypothese. Man kann daran glauben oder nicht. Interessant jedoch, wennman begreift, wieso sie kreiert wurde. Sie umgeht das Problem, dass all die Faktoren soeingetreten sind, wie es nötig war (Chance: 1zu 10 hoch 59+) indem man annimmt, jedeMöglichkeit gibt es. Mit anderen Worten, man umgeht Gott, indem man eine komplexeSturktur einführt (das erinnert mich an einen Christen, der Gott belegen will und aufjedes Argument sagt: aber es könnte doch so und so gewesen sein :) ).
Es ist eben nureine Hypothese. Genauso wie Gott eine Hypothese sein kann. Von persönlichen Vorlieben malabgesehen sehe ich keinen Grund, die, der anderen vorzuziehen.

Lesch hat dazueine Folge aufgenommen "was ist ein Paralleluniversum", falls es jemand interessiert :)


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Xedion65
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07.07.2006 um 18:12
kobold

"Wir wissen es nicht. Und eben: Wenn wir geschaffen wurden - wer hat denSchöpfer erschaffen? Oder "IST" der einfach? Wieso kann dann das Universum nicht einfach"SEIN". Und nicht zu vergessen: Wer unser Universum effektiv "kreieren" kann, mussweitaus komplexer sein als das geschaffene Werk."

Das ist ein oft vorgebrachterDenkfehler. Wenn ein Schöpfer "ewig" sein kann, dann muss es auch das Universum seinkönnen. Ein Problem, was hinzu kommt:
Über den Zustand "vor" Raum und Zeit lässt sichevtl. keine Aussage treffen, da Kausalität per Definition auch nicht vorhanden sein kann.
Man weiß es eben nicht, da liegst du Recht. Für mich ein Grund, fremden glauben zuakzeptieren und "zwingenden Argumenten" gegenüber sehr kritisch zu sein. Egal von welcherSeite.


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07.07.2006 um 18:26
@Xedion65

Du bringst meine Argumente, ich hatte sie zwar schon gepostet, weisnicht ob hier da wir grade ja reichlich Threads zu diesem Thema haben, ich mache auchbald noch einen auf, aber die frage ist, was soll ich den nun sagen, wenn Du es schonhast?

:)


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Xedion65
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07.07.2006 um 18:27
nocheinPoet

So was wie "WORD" :)


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07.07.2006 um 18:28
@Xedion65:
Zitat:
Das ist ein oft vorgebrachter Denkfehler. Wenn ein Schöpfer"ewig" sein kann, dann muss es auch das Universum sein können

Das meine ich dochmit meiner Aussage :-)


Zitat:
Für mich ein Grund, fremden glauben zuakzeptieren und "zwingenden Argumenten" gegenüber sehr kritisch zu sein. Egal von welcherSeite.

Ganz deiner Meinung, und genau das Fehlen ebendieser Toleranz ist es, wasmich bei einigen Anhängern der Intelligent Design Theorie stört; sie halten sich, unddies Ganz ohne jemandem zu nahe treten zu wollen, für im Denkprozess des eigenen Lebensweiter fortgeschritten - Sie glauben es nicht, sie "wissen", dass sie recht haben...


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xpq101
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07.07.2006 um 18:30
gut das du EINIGE dazu geschrieben hast!


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Xedion65
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07.07.2006 um 18:32
kobold

Das war auch mehr eine Zustimmung auf Klugscheißerisch :)

Undja, wobei jeder Mensch von sich selbst glaubt, richtig zu liegen. Wir alle sind überzeugtdavon, zu "wissen". Diese Tatsache führte mich auch zu einem agnostischen Standpunkt.Wenn jeder Mensch überzeugt davon ist, richtig zu liegen und ich auch ein Mensch bin,dann bin auch ich überzeugt davon richtig zu liegen.
Da sich viele Meinungen jedochwidersprechen, müssen einige falsch sein. Dementsprechend ist die Möglichkeit, dass genauICH mich täusche durchaus gegeben - obwohl ich daran glaube, dass es nicht so ist :)


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07.07.2006 um 18:32
@ Xedion65

Wie gesagt, will ich echt nicht so frech sein und Gott absolutausschliessen!
Wenn es ein Gott gibt, ist es für mich aber eher eine, vielleichtsogar gedankenlose und unbeschreibliche, Kraft im Universum!

" man umgeht Gott,indem man eine komplexe Sturktur einführt (das erinnert mich an einen Christen, der Gottbelegen will und auf jedes Argument sagt: aber es könnte doch so und so gewesen sein )."

Aber ein forscher macht sich gedanken und benutzt dazu die physikalischenRegeln! Er fragt sich, ob man dies oder jenes durch Physik erklären kann!
Ich weisses klingt bescheuert!
Auch weiss dass man noch nicht alles mit Wissenschaft erklärenkann


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07.07.2006 um 18:35

Der Grund dafür, daß unser fühlendes wahrnehmendes und
denkendes Ich inunserem naturwissenschaftlichen
Weltbild nirgends auftritt, kann leicht in fünfWorten
ausgedrückt werden: Es ist selbst dieses Weltbild. Es
ist mit dem Ganzenidentisch und kann deshalb nicht als
ein Teil darin enthalten sein. ... Bewußtseingibt es
seiner Natur nach nur in der Einzahl. Ich möchte sagen:
die Gesamtzahlaller "Bewußtheiten" ist immer bloß
"eins".

Erwin Schrödinger



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Xedion65
ehemaliges Mitglied

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07.07.2006 um 18:36
tobiasw

Zum ersten Absatz: Zustimmung.

Zum zweiten Absatz:

Nunja..ich habe schon mal geschrieben, dass jeder Mensch eine gewisse Vorstellung hat. Einatheistischer Forscher wird z.B. eher eine Multiversum-Theorie akzeptieren als einchristlicher Wissenschaftler.

Lesch sagt es ja in der Sendung selbst.Wissenschaftlich ist das, was man prinzipiell falsifizieren kann. Demnach sind Aussagenüber solche Gebiete höchst spekulativ.


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07.07.2006 um 18:40
@xpq101:
Natürlich schreibe ich "einige"; ich habe an Gläubigen Menschengrundsätzlich nichts auzusetzten :-).

@Xedion:
Zitat:
Das war auch mehreine Zustimmung auf Klugscheißerisch

Ups, falsch verstanden :)

Zitat:
Wir alle sind überzeugt davon, zu "wissen".

Nein, in dem Punkt muss ich dirwidersprechen. Der "Verfechter" der Urknalltheorie (und Ähnichem) weiss genau, dass er eseben nicht weiss, sondern nur eine Theorie als Möglichkeit vertritt. ;-)


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07.07.2006 um 18:41
"Lesch sagt es ja in der Sendung selbst. Wissenschaftlich ist das, was man prinzipiellfalsifizieren kann. Demnach sind Aussagen über solche Gebiete höchst spekulativ."

Da stimme ich dir vollkommen zu! Genau deshalb ists so interessant zu diskutieren,weil man spekulieren kann ;)

Je mehr man in die Verganheit unserer Schöpfungreist, umso mehr muss man spekulieren!

gruss Tobi


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