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Die Wissenschaft selbst ist ein Argument für Gott

paramaster
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Die Wissenschaft selbst ist ein Argument für Gott

09.07.2006 um 14:21
diese Vorstellung von ner Hölle kann ja nur von einem Sadisten erdacht wordensein...


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paramaster
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Die Wissenschaft selbst ist ein Argument für Gott

09.07.2006 um 14:22
Gehe ich recht in der annahme, daß eine Hölle im alten Testament gar nicht erwähnt wird?


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Xedion65
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Die Wissenschaft selbst ist ein Argument für Gott

09.07.2006 um 14:23
paramaster

"allein diese Vorstellung ,daß ein guter gott sowat wie ne Hölleerschaffen sollte.
sowat absurdes....lol"

Das ist ja genau das, was ichmeinte. Wenn in einem komplett dunklen raum ein rotes Paar Schuhe versteckt ist und dieChristen sagen "die Schuhe sind gelb", die Hindus jedoch "die Schuhe sind blau", sobleiben die Schuhe trotzdem rot. (ich lasse mal die Erkenntnistheoretischen Fragen beidem Problem hier raus :) ).
Nur weil die Gottesbilder u.U. absurd sind, ist das nunmal kein Grund, zu sagen "es gibt keinen Gott". Das ist die Sache jedes Einzelnen.


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paramaster
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Die Wissenschaft selbst ist ein Argument für Gott

09.07.2006 um 14:24
ich kenne einige christen
die meisten sind nur in der Kirche wegen sozialer kontakte-vor allem Frauensuche
Gott und seien Gebote sind ihne weniger wichtig...


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Xedion65
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Die Wissenschaft selbst ist ein Argument für Gott

09.07.2006 um 14:25
paramaster

Na die gibt es mit Sicherheit auch :) Es lässt sich ja imho sowiesoein Trend erkennen, dass immer mehr Leute praktische Atheisten werden, die ihr ganzeigenes Gottesbild haben (Urkraft oder was auch immer) - und von irgendwelchenkirchlichen Regeln sowieso nicht so viel halten.


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snrs
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Die Wissenschaft selbst ist ein Argument für Gott

09.07.2006 um 14:25
--ich kenne einige christen
die meisten sind nur in der Kirche wegen sozialerkontakte -vor allem Frauensuche
Gott und seien Gebote sind ihne weniger wichtig...--

ich kenne einige Atheisten, die sich nur wichtig machen wollen.. und was solldas jetzt aussagen?


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paramaster
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Die Wissenschaft selbst ist ein Argument für Gott

09.07.2006 um 14:26
<Nur weil die Gottesbilder u.U. absurd sind, ist das nun mal kein Grund, zu sagen "esgibt keinen Gott".<

Ein gottesbild ist absurd, weil es keinen triftigen Grundgibt ,daß er sich vor uns verstecken sollte.


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paramaster
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Die Wissenschaft selbst ist ein Argument für Gott

09.07.2006 um 14:28
>ich kenne einige Atheisten, die sich nur wichtig machen wollen.. und was soll dasjetzt aussagen?<



so, ich habe mich wohl falsch ausgedrückt...essind die meisten ,die ich kenne


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paramaster
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Die Wissenschaft selbst ist ein Argument für Gott

09.07.2006 um 14:30
viele von ihnen haben in der welt "rumgehurt", und sind dann angeblich reumütigzurückgekehrt -als sie die Schnauze voll hatten
diese Leute sind auch meistens dieeifrigen Klugscheißer ,die sich als gute christenmenschen aufspielen und andere von dersündigkeit ihres Lebens überzeugen wollen


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snrs
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Die Wissenschaft selbst ist ein Argument für Gott

09.07.2006 um 14:30
--so, ich habe mich wohl falsch ausgedrückt...es sind die meisten ,die ich kenne--

Die meisten Christen, die du kennst gehen in die Kirche um Frauen zu finden undum soziale Kontakte zu schließen..? Es ist eine recht komische Gegend, in der du lebst.


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paramaster
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Die Wissenschaft selbst ist ein Argument für Gott

09.07.2006 um 14:32
von Demut ist bei diesen Menschen keine spur - ganz im gegenteil


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snrs
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Die Wissenschaft selbst ist ein Argument für Gott

09.07.2006 um 14:33
Niemand ist perfekt. :)


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Xedion65
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Die Wissenschaft selbst ist ein Argument für Gott

09.07.2006 um 14:36
paramaster


"Ein gottesbild ist absurd, weil es keinen triftigen Grund gibt,daß er sich vor uns verstecken sollte."

Und das weißt du? Ganz ehrlich, vielePhilosophen haben sich darüber den Kopf zerbrochen, eine endgültige Antwort wie du siebringst, hatte jedoch keiner gegeben :)

Nein, ein "Gottesbild" - z.B. daschristliche (Gottesbild bedeutet eine Vorstellung von Gott) halte ich aus ganz anderenGründen absurd. Z.B. wegen der Heilslehre.
Im Übrigen ist das Argument "Gottversteckt sich" nicht wirklich haltbar, da viele Menschen ja subjektive Beweise sehen -und sei es die Schönheit der Natur oder was auch immer. Wir wissen schlichtweg nicht, wasein angenommener Gott will oder nicht, wieso er was tut oder nicht.


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Tyranos
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Die Wissenschaft selbst ist ein Argument für Gott

09.07.2006 um 16:47
@Xedion65

Und wie erklärst du dir die Entstehung des Universums? Beides lässtsich nicht beweisen, letzteres wird wohl auf ewig im Dunkeln bleiben.

Dasnochmal mit dem Universum, also zurzeit gibt es die Vermutung, dass das Universum nieentstanden ist. Der Urknall vor ca. 14 Milliarden Jahren war nicht der erste, sonderneins von unendlich vielen. Das heißt, das Universum zieht sich zusammen und wiederauseinander und dies von und bis zu der Unendlichkeit, man spricht auch von einemoszillierdem Universum. Von dieser Erkenntnis sind paar naturwissenschaftliche undmathematische Beweise entfernt. Also anscheinend ist es doch irgendwie möglich zubeweisen was vor dem Urknall geschehen war.

Wie ich hier schon malgeschrieben habe ist Gott eine Antwort auf die Frage, nach dem Warum.

Mirfällt dazu noch was ein.
Welche der folgenden Möglichkeiten lässt deiner Meinung nachweniger Fragen entstehen (ausgenommen der Verständnisfargen;))?

1.) Wirexistieren, weil alles andere einfach nicht möglich wäre. Alle Ereignisse die schongeschehen sind und es noch werden, sind die einzig möglichen. Das heißt auch, dass unserDasein im Allgemeinen weniger vom Ursprung bestimmt wird (denn es anscheinend nichtgibt), sondern eben von dem derzeit einzig Möglichen.
(Hoffe meine Erklärung istnachvollziehbar.:))

oder

2.) Wir wurden von einer unvorstellbar großenMacht erschaffen, warum auch immer (uns zu testen, uns die Freude des Daseins zu bereitenetc.).


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Xedion65
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09.07.2006 um 16:58
Tyranos

Wie du schon schreibst, es ist noch ein paar Beweise entfernt. Es sindnun mal Hypothesen. Auch würden sie die Fragen nach dem Sinn nicht klären, die Fragewarum überhaupt etwas existiert und nicht nichts. Geht dein Realplayer mittlerweile? Hastes dir ja vieleicht mal angeschaut :)
Im Übrigen liese sich eine solche Theoriewunderbar mit Pantheismus/ fernöstlichen Philosophien vereinbaren.

"Heute istman sich ziemlich einig darüber, und auf der physikalischen Seite der Wissenschaft fastganz einig, daß der Wissensstrom auf eine nichtmechanische Wirklichkeit zufließt; dasWeltall sieht allmählich mehr wie ein großer Gedanke als wie eine große Maschine aus."
Sir James Jeans

Keine Ahnung was dran ist, die Frage muss sich wohl jederselbst beantworten.

-----------
"Wir existieren, weil alles andere einfachnicht möglich wäre. Alle Ereignisse die schon geschehen sind und es noch werden, sind dieeinzig möglichen. Das heißt auch, dass unser Dasein im Allgemeinen weniger vom Ursprungbestimmt wird (denn es anscheinend nicht gibt), sondern eben von dem derzeit einzigMöglichen."

Nun ja, diese Erklärung hört sich nett an, hat aber wenig mit derRealität zu tun. Wir wissen ja nicht einmal, ob wir existieren MÜSSEN. Warum existiertüberhaupt etwas, wo doch Nichtexistenz eigentlich ein günstigerer(?) Zustand wäre? Ichrede hier keinesfalls von Evolution.
---------
"Wir wurden von einerunvorstellbar großen Macht erschaffen, warum auch immer (uns zu testen, uns die Freudedes Daseins zu bereiten etc.)"

Hier kommt es darauf an, wie man das definiert.Die einzelnen Antworten der verschiedenen Religionen hören sich mal mehr, mal wenigerplausibel an.
Letztendlich lassen sich alle Positionen aber auf einen "Sinn"zurückführen, im Gegensatz zu einem "Unsinn" von 1). Ich sehe da keinen Unterschied.


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Xedion65
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Die Wissenschaft selbst ist ein Argument für Gott

09.07.2006 um 17:01
Tyranos

Ich weiß auch nicht wie der momentane Stand der Forschung aussieht. Ichdachte es sei fast bewiesen, dass sich das Universum für immer ausdehnen wird und somitnicht mehr zusammen fällt?


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Xedion65
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Die Wissenschaft selbst ist ein Argument für Gott

09.07.2006 um 17:14
Tyranos

Also nochmal dazu:

Anscheinend bestätigen die neusten Daten,dass das Universum "offen" ist und mit der Zeit immer langsamer expandieren, nie aberzusammenfallen wird (sprich ein "perfektes" Universum).


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Die Wissenschaft selbst ist ein Argument für Gott

09.07.2006 um 17:45
@lolle
Warum ist er ein Fundamentalist, sooo viel Fossilien die ordentlicherhalten sind gibt es doch wirklich nicht, oder?
Irrtum, die Fossilienforschungwird nun schon seit über 150 Jahren betrieben. Übergangsfossilien sind nicht bekannt.

@Tyrannos
Auch die Urknalltheorie, bezogen auf ein stets expandierendesUniversum, das dann immer wieder in sich zusammenfällt, liefert am Ende genauso wenig einverständiges Bild davon, wo diese Energie hergekommen sein soll.

Und wenn jamandsagt: Die Energie war einfaach da, dann ist das genauso logisch, als wenn ein anderersagt: Gott war einfach da. Beide Modelle entziehen sich unserem Verständnis.


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Xedion65
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09.07.2006 um 17:49
derDULoriginal

Was du an Tyrannos schreibst stimmt genau :) - zumindest meinerMeinung nach.


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Tyranos
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Die Wissenschaft selbst ist ein Argument für Gott

09.07.2006 um 17:55
@Xedion65

Geht dein Realplayer mittlerweile? Hast es dir ja vieleicht malangeschaut

Yo, hab ich. Bin dennoch etwas anderer Meinung als Lesch.:)

...das Weltall sieht allmählich mehr wie ein großer Gedanke als wie eine großeMaschine aus."

Ich bin der Meinung, dass gerade diese Sichtweisen für denMenschen irgendwann eine unüberwindbare Sackgasse bilden werden, wobei das schlimmstewäre, dass dies als solche nicht erkannt wird. Nun gut, wenn das Weltall ein Gedanke ist,was ist dann dieser Gedanke, wie funktioniert er und wo befindet er sich, etwa imWeltall?

Warum existiert überhaupt etwas, wo doch Nichtexistenz eigentlichein günstigerer(?) Zustand wäre?

Gerade eben dass die Nichtexistenz dochnicht günstiger als Existenz wäre, existieren wir. Es ist doch so, das Nichts gibt esansich nicht, also muss etwas immer vorhanden sein, also hat das Universum schon immerexistiert. Ungefähr nach diesem Prinzip.

Letztendlich lassen sich allePositionen aber auf einen "Sinn" zurückführen, im Gegensatz zu einem "Unsinn" von 1). Ichsehe da keinen Unterschied.

Fall 1.) beschreibt den Grund unserer Existenzohne sich auf eine bestimmte Quelle der Schöpfung zu beziehen. Das heißt einen Zweck fürunser Dasein ist nicht nötig um überhaupt da zu sein. Die Frage nach dem Warum entfälltim weiteren Verständnis.
Fall 2.) sagt aus, dass wir vom Gott kommen. Das Problemdabei, die Frage nach dem Warum bleibt trotzdem in irgendeiner Form bestehen, z.B. warumist Gott überhaupt da und warum sollte er auf die Idee kommen uns zu erschaffen, etc..
Was ich damit andeuten wollte, man kann doch nicht mit Gott das Warum beantworten. Eshängt bei der Religion und Gott meistens davon ab, in wie Fern das jeweilige Individuumdie Antwort als sinnvoll hält. Probleme/Fragen lassen sich damit nicht wirklich lösen.Man kann natürlich jetzt sagen, egal wie die Antwort eigentlich lautet, Hauptsache manist glücklich damit. Dies finde ich aber nicht für besonders sinnvoll so Fern Interessean der Erweiterung des Wissens besteht.


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