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Bibelstellen, die nur die Wenigsten kennen

447 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Bibel ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Bibelstellen, die nur die Wenigsten kennen

30.09.2009 um 16:52
das war @A.Darko

@Fabiano

es geht doch garnicht darum, was leute damit anfangen, sondern was euch eure "propheten" und euer "gott" selber erlauben, zumindest laut eurem heiligen buch.


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Bibelstellen, die nur die Wenigsten kennen

30.09.2009 um 16:55
@sinthoras

In der Bibelstelle geht's doch ganz klar um Verbrechen und Strafe.


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Bibelstellen, die nur die Wenigsten kennen

30.09.2009 um 17:23
Nein, diese Bibelstelle von Moses war nicht von A.Darko, sondern von sinthoras ! Und die andere von dir ist aus dem Römerbrief ! Weißt du wer die Römerbriefe geschrieben hat? Gott? Oder ein Mensch? So, und was Menschen sagen oder schreiben spiegelt zumindest für mich erst mal das wieder, was sie selber denken, glauben, wünschen, empfinden usw... also das sind Worte des Paulus für mich und an die muss ich mich schonmal nicht unbedingt halten. Wenn es Worte Jesus wären, sieht das schon anders aus. Und ich gehe noch weiter, ich bin kein Sklave eines Buches und ich muss daher erst einmal das tun, was ICH für richtig halte und nicht das was ein Buch mir sagt.

@sinthoras


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Bibelstellen, die nur die Wenigsten kennen

30.09.2009 um 18:51
@sinthoras
Der ganze Text:
(4. Mose 31:1-54) Jehova redete dann zu Moses, indem [er] sprach: 2 „Nimm Rache für die Söhne Israels an den Midianịtern. Danach wirst du zu deinem Volk versammelt werden.“ 3 Da redete Moses zum Volk, indem [er] sagte: „Rüstet aus euren Reihen Männer für das Heer aus, damit sie gegen Mịdian Dienst tun, um Jehovas Rache an Mịdian zu vollstrecken. 4 Tausend von jedem Stamm, von allen Stämmen Israels, werdet ihr ins Heer entsenden.“ 5 Demgemäß wurden aus den Tausenden Israels tausend von einem Stamm zugeteilt, zwölftausend zum Heer Gerüstete. 6 Dann entsandte Moses sie, tausend von jedem Stamm, zum Heer, sie und Pịnehas, den Sohn Eleạsars, des Priesters, zum Heer, und die heiligen Geräte und die Trompeten zum Blasen des Aufrufs waren in seiner Hand. 7 Und sie gingen daran, gegen Mịdian Krieg zu führen, so wie Jehova es Moses geboten hatte, und sie töteten dann alles, was männlich war. 8 Und sie töteten die Könige von Mịdian zu den anderen Erschlagenen hinzu, nämlich Ẹwi und Rẹkem und Zur und Hur und Rẹba, die fünf Könige von Mịdian; und sie töteten Bịleam, den Sohn Bẹors, mit dem Schwert. 9 Die Söhne Israels führten aber die Frauen von Mịdian und ihre Kleinen gefangen weg; und alle ihre Haustiere und ihren ganzen Viehbestand und alle ihre Mittel des Unterhalts erbeuteten sie. 10 Und alle ihre Städte, in denen sie sich angesiedelt hatten, und alle ihre ummauerten Lager verbrannten sie mit Feuer. 11 Und sie machten sich daran, alle Beute und alles an Menschen und Haustieren Erbeutete zu nehmen. 12 Und sie brachten dann die Gefangenen und das Eingefangene und die Beute zu Moses und Eleạsar, dem Priester, und zu der Gemeinde der Söhne Israels, zum Lager, nach den Wüstenebenen Mọabs, die am Jordan bei Jẹricho sind. 13 Dann zogen Moses und Eleạsar, der Priester, und alle Vorsteher der Gemeinde vor das Lager hinaus, ihnen entgegen. 14 Und Moses wurde zornig über diejenigen, die über die Streitkräfte bestellt waren, die Obersten der Tausendschaften und die Obersten der Hundertschaften, die vom Feldzug heimkamen. 15 Und Moses sprach zu ihnen: „Habt ihr jede weibliche Person am Leben erhalten? 16 Siehe! Sie sind es, die auf das Wort Bịleams hin den Söhnen Israels Anlaß gegeben haben, wegen der Angelegenheit des Pẹor Untreue gegen Jehova zu begehen, so daß die schlagartige Plage über die Gemeinde Jehovas kam. 17 Und nun, tötet alles Männliche unter den Kleinen, und tötet jede Frau, die mit einem Mann Verkehr gehabt hat, indem sie bei einer männlichen Person lag. 18 Und erhaltet alle Kleinen unter den Frauen für euch am Leben, die den Akt, bei einer männlichen Person zu liegen, nicht gekannt haben. 

Also verschonte man Personen eines Volkes, welches dem Volk Israel schweres Unrecht getan hat.
Abgesehen davon. Das Buch Mose ist für Christen ein Buch zur Information. Aber das Gesetz Mose, gilt nicht für Christen. Sonst müssten ja Christen das Passah feiern.
Zu Römer 13:
Apostelgeschichte5:27
27 Sie brachten sie also herbei und stellten sie in den Saal des Sanhedrịns. Und der Hohepriester befragte sie 28 und sprach: „Wir haben euch ausdrücklich befohlen, nicht mehr weiter aufgrund dieses Namens zu lehren, und dennoch, seht, ihr habt Jerusalem mit eurer Lehre erfüllt, und ihr seid entschlossen, das Blut dieses Menschen über uns zu bringen.“ 29 Als Antwort sagten Petrus und die [anderen] Apostel: „Wir müssen Gott, dem Herrscher, mehr gehorchen als den Menschen. 

Also Herrscher gehorchen ist gut, aber nur wenn es nicht dem Gesetz Gottes widerspricht.
Tun das totalitäre Regime? Sicher nicht! Natürlich versucht man gerne den Sinn eines Textes für sich zu ändern. Daran ist aber nicht die Bibel schuld. Wenn ich will, kann ich einen Text aus der Bibel Zitieren der lautet: "Es gibt keinen Gott"
Alles in der Bibel muß im Kontext gelesen werden.


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Bibelstellen, die nur die Wenigsten kennen

30.09.2009 um 19:06
@Farid
Nein, Gott hat nicht vorgeteuscht, sondern an stelle von Jesus ein anderen gesetzt.


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Bibelstellen, die nur die Wenigsten kennen

30.09.2009 um 19:56
Zitat von md.teachmd.teach schrieb:Nein, Gott hat nicht vorgeteuscht, sondern an stelle von Jesus ein anderen gesetzt.
@md.teach

Die Stelle aus dem Qur'an lautet:

4.157. und wegen ihrer Rede: "Wir haben den Messias, Jesus, den Sohn der Maria, den Gesandten Allahs, getötet", während sie ihn doch weder erschlagen noch gekreuzigt hatten, sondern dies wurde ihnen nur vorgetäuscht; und jene, die in dieser Sache uneins sind, sind wahrlich im Zweifel darüber; sie haben keine Kenntnis davon, sondern folgen nur einer Vermutung; und sie haben ihn nicht mit Gewißheit getötet.
4.158. Vielmehr hat Allah ihn zu Sich emporgehoben, und Allah ist Allmächtig, Allweise.

Da steht nichts davon, dass Gott einen anderen an Stelle von Jesus kreuzigen lies. Das wäre auch ziemlich makaber, sag ich mal.

Und @alle anderen und besonders die Christen, die glauben Jesus hätte am Kreuze gesagt:

"Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen!"

Ihr sollt wissen, dass dies eine (wohl gewollte) Falschübersetzung ist.

Lest mal das hier:

Die letzten Worte Jesu am Kreuz sind in den ersten beiden Evangelien zu finden, in Matthäus 27/46 und Markus 15/34: "Eli, Eli, lamah shavahhtani." Diese Worte, die der "Schrei am Kreuz" genannt werden, sind im christlichen Neuen Testament ins Griechische übersetzt worden, und dies ist die deutsche Wiedergabe der griechischen Übersetzung: "Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen!"

Obwohl die Übersetzung aus dem Griechischen ins Deutsche richtig ist, ist die Übersetzung ins Griechische falsch; denn diese Worte bedeuten im hebräischen Original: "Mein Gott, mein Gott, wie hast du mich verherrlicht!" Diese Worte sind gutes, altes Hebräisch, und das Verb Ishavahh' bedeutet 'verherrlichen' und bestimmt nicht 'verlassen'.

Die Kraft dieses so genannten 'Schrei am Kreuz' liegt in der Bedeutung und Kraft des hebräischen Wortes 'shavahh' , denn dieses Verb hat mehrere Bedeutungen, z.B. 'Frieden bringen', 'verherrlichen', 'besänftigen', und zwar alles mit dem Fluidum sich ergebender Belohnung oder vielleicht eher, der Frucht einer beachtenswerten spirituellen und intellektuellen Leistung. Das andere im Text erwähnte Verb 'azav' bedeutet 'aufgeben' oder 'im Stich lassen'. Aber im 22. Psalm des Alten Testaments stehen im 1. Vers im Original folgende Worte: "Eli, Eli, lamah azavtani", was bedeutet: "Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?"

Dies ist ein Beweis dafür, dass die Evangelien in symbolischer Form und mit mystischen Andeutungen geschrieben wurden. Warum aber im Namen der heiligen Wahrheit sollten die Verfasser dieser zwei Evangelien gute hebräische Worte gebraucht und doch eine völlig falsche Übersetzung von ihnen gegeben haben? Weil es die Absicht war, die Wahrheit zu verbergen und doch eine Wahrheit auszusprechen, was typisch mit der mystischen Atmosphäre und den Gebräuchen der Alten übereinstimmt, wenn es sich um die Mysterien handelte.

Soviel dazu!
Das deckt sich auch mit der qur'anischen Sicht!

Vielen Dank für's Lesen und hoffentlich auch für's Verstehen!


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Bibelstellen, die nur die Wenigsten kennen

30.09.2009 um 20:50
@cityofgod
Danke für die berichtigung. Es tut mir sorry Farid. :)

Sehr interessant!


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30.09.2009 um 20:54
@md.teach

Gern geschehen! :)


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30.09.2009 um 22:58
Das mit der Fehlübersetzung der angeblich letzten Worte Jesu am Kreuz, das kann schon stimmen. Ob Jesus überhaupt alles das so am Kreuz gesagt hat, darüber ließe sich natürlich streiten. Vieles kann auch im Nachhinein hinzugesetzt worden sein, weil es auf irgend eine symbolische Weise zur Gesamt-Glaubenswahrheit, die da vermittelt werden soll, einfach passt.

Es gibt so manche Fehlübersetzungen. Diejenigen die des Hebräischen mächtig sind, die können das auch sehr leicht feststellen. Das ändert aber nichts an der biblischen Wahrheit, dass Jesus gekreuzigt wurde. Das war nämlich eher keine Beschönigung. Es wäre für das Christentum ja viel thriumphaler, wenn Jesus nicht gekreuzigt worden wäre !

Wieso sollte also eine solche schmähliche Niederlage dieses Jesus dann so ausführlich niedergeschrieben worden sein, wenn´s in Wahrheit gar nicht gestimmt hätte?


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Bibelstellen, die nur die Wenigsten kennen

01.10.2009 um 00:46
@Fabiano
Es ist natürlich kein eindeutiger Beweis, den wirds nie geben, doch ein immerhin Beweis, dass es ausserhalb, und schon vor Entstehen des Qur'an diese Ansicht gibt.

Du hast recht mit den verschiedenen Ebenen durch/auf welchen diese Schriften gelesen werden können/sollen. Das ist auch was mich dabei interessiert. Dabei habe ich bemerkt, dass besonders die Genesis und das NT nach kabalistischer Struktur aufgebaut sind. In manchen anderen Schriften ist dies auch zu erkennen, zuminderst zum Teil. So denke ich, dass es Bilder sind, welche beschrieben werden. Bilder der Menschheit, gleich einem planetarem Fotoalbum.
Und hierbei ist wichtig was auf dem Bild zu sehen ist, und nicht so sehr der Text, denn die Spache ändert sich in ihrer Bedeutung im Laufe der Jahrtausende, doch die Bilder bleiben gleich.

So sind diese Worte, welche damals geschrieben wurden, hunderte Male abgeschrieben worden, übersetzt worden, und in ihrer Bedeutung vllt was ganz anderes aussagen, als ursprünglich gemeint. Es gibt zwar die Meinung, es wurde kein Wort verändert, doch allein durch die Tatsache, das hebräische auf verschiedene Art lesen zu können, ohne zwischenräume und vokalzeichen, ergibt die Möglichkeit, dass eigentlich nicht mal der erste Satz der Genesis sicher das heisst, was er heisst.

Alle diese Schriften, die Bibel, der Qur'an und die Apokryphen und auch andere sind aufschlussreiche Ergänzungen füreinander. Solange man sie nicht wörtlich nimmt. Hier in Babylon, in der Wirrniss der sprachlichen Bedeutungen. ;)

So denke ich, wurde die Geschichte von Jesus im 3 und 4. Jahrhundert in politischer (römischer) Hinsicht "geformt". Zu dieser zeit gabs noch den Isis-Kult, und auch Mithra. abgesehen vom Kaiserkult, welcher ja auch als Sohn Gottes betrachtet wurde.

Vielleicht war dies ein Grund, die Schriften in Nag hammadi zu verstecken. Um die vllt wahre Lehre zu bewahren.


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Bibelstellen, die nur die Wenigsten kennen

01.10.2009 um 09:57
Unter Römer 13/14 steht:
"Bekleidet euch mit dem Wesen Jesu Christi, des Herrn. Und wenn ihr euch um die Angelegenheiten des Leibes kümmert, so tut es so, daß eure Begierde euch nicht daran bindet."
Lesen sollte man doch wenigstens können. Der 2. Schritt wäre dann richtig zu zitieren.


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Bibelstellen, die nur die Wenigsten kennen

01.10.2009 um 10:29
Man muss aber die ganzen Briefe aus der Bibel auch als Briefe von eben bestimmten Personen verstehen. Wenn Petrus oder Paulus etwas sagt, dann ist das erst mal die Meinung und Ansicht eben von Petrus oder Paulus. Wenn Paulus sagt: Ich wünschte, ihr wäret alle so wie ich - Müssen dann alle Christen so werden wie Paulus?

Wenn Paulus sagt: Ich sage euch... Dann geht für mich klar daraus hervor, dass es die Meinung des Paulus ist. Wenn er aber sagen würde: Brüder - Im Namen Gottes, der zu mir gesprochen hat, verkündige ich euch nun folgendes... Das sähe schon ein wenig anders aus.


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Bibelstellen, die nur die Wenigsten kennen

01.10.2009 um 10:34
Möchte mal darüber mit euch Diskutieren:


Um die Frage: “Warum erschuf Gott den Menschen?” zu beantworten, muss zuerst festgelegt werden, aus welcher Perspektive die Frage gestellt wird. Aus der Sicht Gottes würde dies bedeuten: “Was veranlasste Gott, Menschen zu schaffen?” wohingegen es aus der Sicht des Menschen bedeuten würde: “Zu welchem Zweck erschuf Gott die Menschen?” Beide Gesichtspunkte repräsentieren Aspekte der interessanten Frage: “Warum existiere ich?” ...beide Aspekte der Frage werden auf der Grundlage des klaren Bildes, das von der göttlichen Offenbarung gemalt wird, erforscht werden. Dies ist kein Thema menschlicher Spekulationen, denn menschliche Vermutungen können auf keinen Fall die ganze Wahrheit in dieser Angelegenheit erfassen. Wie können Menschen die Realität ihrer Existenz intellektuell ergründen, wenn sie kaum verstehen, wie ihr eigenes Gehirn oder seine höhere Stelle, das Gedächtnis, funktioniert? Dem entsprechend kamen all die Philosophen, die zu dieser Frage Spekulationen angestellt haben, mit unzählbaren Antworten, die alle auf Vermutungen beruhen, die nicht zu beweisen sind. Fragen über dieses Thema veranlasste sogar eine Zahl von Philosophen, zu behaupten, wir würden nicht wirklich existieren und die ganze Welt sei Schein. Beispielsweise der griechische Philosoph Plato (428-348 vChr) argumentierte, dass die alltägliche Welt der veränderlichen Dinge, welche der Mensch mit seinen Sinnen wahrnehmen kann, nicht die primäre Realität darstellt, sondern eine Schattenwelt der Erscheinungen ist. Viele andere, wie schon zuvor erwähnt, behaupteten und tun es immer noch, dass es überhaupt keinen Grund für die Erschaffung der Menschen gab. Ihnen zufolge ist die menschliche Existenz nur ein Produkt des Zufalls. Es kann keinen Sinn ergeben, wenn Leben aus nicht-lebender Materie entstanden ist, die nur aus reinem Glück lebendig wurde. Menschen werden als ´Cousins´ der Affen angesehen und Affen plagen sich nicht mit Fragen nach der Existenz, warum also sollten sich Menschen damit quälen?

Obwohl die meisten Leute die Frage nach dem “Warum wir erschaffen wurden” nach gelegentlicher kurzer Überlegung wieder beiseite schieben, ist es für Menschen äußerst kritisch, die Antwort zu wissen. Ohne Wissen der korrekten Antwort sind die Menschen von den anderen Tieren um sie herum kaum zu unterscheiden. Die tierischen Bedürfnisse und Begierden wie essen, trinken und Fortpflanzung werden fälschlicherweise zum Zweck der menschlichen Existenz, und die Anstrengungen des Menschen bewegen sich in dieser limitierten Sphäre. Wenn die materielle Befriedigung sich zum wichtigsten Lebensziel entwickelt, wird die menschliche Existenz noch weiter degradiert als die der niedrigsten Tiere. Die Menschen werden ihre von Gott gegebene Intelligenz beständig missbrauchen, wenn ihnen das Wissen um ihren Lebenssinn fehlt. Das degradierte menschliche Gehirn nutzt seine Fähigkeiten, um Drogen und Bomben herzustellen und wird ganz von Unzucht, Pornographie, Homosexualität, Wahrsagerei, Selbstmord usw. eingenommen. Ohne Wissen vom Sinn des Lebens verliert die menschliche Existenz alle Bedeutung und ist demnach vergeudet, und die Belohnung des ewigen Lebens, der Glückseligkeit im Jenseits wird vollständig zerstört. Aus diesem Grund ist es von höchster Wichtigkeit, dass Menschen die Frage “Warum sind wir hier?” korrekt beantworten.

Menschen richten sich bei der Suche nach Antworten häufig nach anderen Menschen. Allerdings ist der einzige Ort, an dem wir klare und präzise Antworten auf diese Fragen finden, die Bücher der göttlichen Offenbarung. Es war notwendig, dass Gott den Sinn des Lebens den Menschen durch Seine Propheten offenbarte, denn die Menschen sind nicht in der Lage, von selbst auf die richtigen Antworten zu kommen. Alle Propheten Gottes lehrten ihren Anhängern die Antwort auf die Frage: “Warum erschuf Gott die Menschen?”



Jüdisch-christliche Schriften
Eine eingehende Prüfung der Bibel lässt den Ehrlichen, nach der Wahrheit Suchenden auf sich selbst gestellt zurück. Das Alte Testament scheint mehr um Gesetze und Geschichte der frühen Menschen und des jüdischen Volks besorgt zu sein, als mit der Antwort auf die lebendige Frage nach der Schöpfung der Menschheit. In der Schöpfungsgeschichte erschuf Gott die Welt und Adam und Eva in sechs Tagen und ´ruht´ am siebten Tag von Seiner Arbeit. Adam und Eva sind Gott ungehorsam und werden bestraft, und ihr Sohn Kain tötet ihren anderen Sohn Abel und geht fort, um im Land Nod zu leben. Und Gott ´bereute´, dass Er den Menschen erschaffen hatte! Warum gibt es dort keine Antworten in deutlichen und unmissverständlichen Worten? Warum ist so vieles von der Sprache symbolisch, und überlässt es dem Leser, die Bedeutung zu erraten? Zum Beispiel wird im 1. Mose 6:1 festgestellt:

“Als aber die Menschen sich zu mehren begannen auf Erden und ihnen Töchter geboren wurden, da sahen die Gottessöhne, wie schön die Töchter der Menschen waren, und nahmen sich zu Frauen, welche sie wollten.”

Wer waren diese ´Gottessöhne´? Jede jüdische Sekte und viele christliche Sekten, die ihnen folgten, haben ihre eigenen Erklärungen. Welches ist die korrekte Interpretation? Die Wahrheit ist, dass den Menschen der Zweck ihrer Erschaffung von den alten Propheten gelehrt wurde, einige ihrer Anhänger aber – in Zusammenarbeit mit den Teufeln – haben die Schriften später verändert. Die Antworten wurden vage und vieles von der Offenbarung wurde durch symbolische Sprache verschleiert. Als Gott Jesus Christus zu den Juden sandte, stieß er die Tische der Händler um, die Geschäfte im Tempel machten, und er predigte gegen die rituelle Interpretation der Gesetze, die von den jüdischen Rabbis praktiziert wurde. Er bestätigte das Gesetz des Propheten Moses und belebte es wieder. Er lehrte seinen Jüngern den Sinn des Lebens und zeigte ihnen bis zu seinen letzten Momenten auf dieser Welt, wie man ihn erfüllt. Nach seinem Weggang aus dieser Welt wurde auch seine Botschaft von manchen, die behaupteten, unter seinen Anhängern gewesen zu sein, verdreht. Die deutliche Wahrheit, die er gebracht hat, wurde vage, wie die Botschaften der Propheten vor ihm. Symbolismus wurde eingefügt, besonders in die "Offenbarungen" des Johannes, und das Evangelium, das Jesus offenbart worden war, ging verloren. Vier andere Evangelien, von Menschen verfasst, wurden durch Athanasius, einem Bischof aus dem vierten Jahrhundert, ausgewählt, um das verloren gegangene Evangelium Jesu´ zu ersetzen. Und die 23 Bücher mit den Schriften des Paulus und anderen, die in das Neue Testament aufgenommen wurden, übertrafen die vier Versionen des Evangeliums (rein zahlenmäßig). Als Ergebnis dessen erhalten die Leser des Neuen Testaments keine präzisen Antworten auf die Frage "Warum hat Gott den Menschen erschaffen?" Und man ist gezwungen, den ersonnenen Dogmen von irgendeiner Sekte, der man zugehört oder die man annimmt, zu folgen. Die Evangelien werden gemäß den Glaubensgrundlagen der Sekte ausgelegt und der nach der Wahrheit Suchende ist wiederum alleingelassen und wundert sich, welche wohl richtig sein mag.



Die Fleischwerdung Gottes
Das vielleicht einzige, allgemeine Konzept der meisten christlichen Sekten in Bezug auf die Schöpfung des Menschen ist, dass Gott Mensch wurde, so dass Er durch die Hand der Menschen sterben könnte, um sie von den Sünden, die sie von Adam und seinen Nachfahren geerbt haben, zu befreien. Gemäß ihren Aussagen war diese Sünde so groß geworden, dass keine menschliche Buße oder Reue sie tilgen konnte. Gott sei so gut, dass sündige Menschen vor Ihm nicht stehen können. Also könnte nur Gottes Opfer die Menschheit von dieser Sünde befreien.

Gemäß der Kirche ist der Glaube an diesen, von Menschen erfundenen Mythos die einzige Quelle für die Errettung. Dementsprechend wurde der christliche Zweck der Schöpfung die Anerkennung des ´göttlichen Opfers´ und die Annahme von Jesus Christus als Herrgott. Dies kann den folgenden Worten aus dem Johannesevangelium entnommen werden, die Jesus zugeschrieben werden:

“Denn Gott liebte die Welt so sehr, dass er seinen einzigen Sohn gab, so dass ein jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde gehen soll, sondern das Ewige Leben erhalten soll.”

Wenn dies allerdings der Sinn der Schöpfung ist und die Vorbedingung für das Ewige Leben, warum wurde es dann nicht von allen Propheten gelehrt? Warum wurde Gott nicht zur Zeit Adams und seiner Nachfahren schon Mensch, so dass alle Menschen eine gleiche Chance haben, den Sinn ihrer Existenz zu erfüllen und das ewige Leben zu erreichen. Oder hatten diejenigen vor Jesus einen anderen Sinn der Schöpfung? Alle Leute heutzutage, für die Gott es nicht vorbestimmt hat, jemals von Jesus zu hören, haben also keine Chance, ihren Sinn der Schöpfung zu erfüllen. So ein Sinn ist offensichtlich zu limitiert, um den Bedürfnissen der Menschheit gerecht zu werden.



Alles ist Gott
Die hinduistischen Schriften lehren, dass es viele Götter, Menschwerdung von Göttern, Personen von Göttern gibt und dass alles Gott ist, Brahman. Anstelle des Glaubens, dass das Selbst (atman) aller lebendigen Wesen tatsächlich Brahman ist, entwickelte sich ein unterdrückendes Kastensystem, in dem die Brahmanen, die priesterliche Kaste, von Geburt an den höchsten spirituellen Rang besitzt. Sie sind die Lehrer der Vedas und repräsentieren das Ideal der rituellen Reinheit und des gesellschaftlichen Ansehens. Die Sudrahkaste auf der anderen Seite ist vom religiösen Status ausgeschlossen und ihre einzige Pflicht im Leben besteht darin, den anderen drei Kasten und deren tausend Unterkasten “freundlich zu dienen”.

Gemäß den monistischen Hindu-Philosophen ist es der Zweck der Menschheit, ihre Göttlichkeit zu realisieren und einen Weg (Marga) zur Emanzipation (moksha) vom Rad der Wiedergeburt zu verfolgen – die Reabsorption der menschlichen Seele (atman) in die ultimative Realität, Brahman. Für jene, die den bhakti Weg verfolgen, ist der Lebenszweck, Gott zu lieben, weil Gott die Menschheit erschaffen hat, um “eine Beziehung zu genießen – wie ein Vater seine Kinder genießt” (Srimahd Bhagwatam). Für den gewöhnlichen Hindu ist das Hauptziel im weltlichen Leben seine gesellschaftlichen und rituellen Pflichten zu erfüllen, ganz den traditionellen Verhaltensregeln der jeweiligen Kaste entsprechend – dem Karma – dem Weg.

Obwohl das meiste der Religion der Vedictexte, die sich um Rituale von Feueropfern drehen, von Hindudoktrinen und –Praktiken aus anderen Texten überstrahlt werden, behält Veda als zentrale Doktrin der Sittlichkeit aller Hindusekten und Traditionen die absolute Autorität und Heiligkeit. Veda ist aus vier Sammlungen zusammengesetzt, von denen Rigveda (“Weisheit der Verse”) die älteste ist. In diesen Texten wird Gott in den verwirrendsten Worten beschrieben. Die Religion, die sich in Rigveda widerspiegelt, ist ein Polytheismus, der sich hauptsächlich mit besänftigenden Gottheiten, die mit dem Himmel und der Atmosphäre zu tun haben, befasst, von denen Indra (Gott der Himmel und des Regens), Barune (Wächter über die kosmische Ordnung), Agni (das Opferfeuer) und Surya (die Sonne) die wichtigsten sind. In späteren Vedictexten ließ das Interesse an den frühen rigvedischen Göttern nach, und der Polytheismus wird durch einen aufopfernden Pantheismus an Prajapati (“Herr der Geschöpfe”) ersetzt, der das All ist. In den Upanishads (geheimen Lehren über kosmische Gleichungen) verschmilzt Prajapati mit der Vorstellung von Brahman, der höchsten Realität und Substanz des Universums, ersetzt jegliche besondere Personifizierung und verwandelt so die Mythologie in abstrakte Philosophie. Wenn der Inhalt dieser Schriften alles wäre, das die Menschen besäßen, um Rechtleitung zu finden, müsste man daraus schließen, Gott versteckte sowohl Sich Selbst als auch den Sinn der Schöpfung vor den Menschen.

Gott ist nicht der Verfasser von Verwirrungen, und Er will es den Menschen auch nicht schwer machen. Als Er folglich vor eintausend vierhundert Jahren Seine letzte Mitteilung an die Menschheit offenbarte, versicherte Er, dass diese für all die kommenden Generationen von Menschen perfekt erhalten bleiben wird. In dieser letzten Schrift, dem Quran, offenbart Gott den Sinn und Zweck in der Erschaffung des Menschen, und durch seinen letzten Propheten verdeutlichte Er alle Einzelheiten, die der Mensch verstehen könnte. Es ist die Grundlage dieser Offenbarung und der prophetischen Erläuterungen, die wir analysieren (müssen), um die richtige Antwort auf die Frage: “Warum erschuf Gott den Menschen?” zu erhalten...



Quelle: IslamReligion.com


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01.10.2009 um 10:45
Ist ja gut! Das wurde aber schon an unzähligen Stellen diskutiert!

@Fabiano

man sollte auch nicht übersehen, daß die angeführte Stelle wenn auch verkehrt wiedergegeben an die Römer adressiert war! Ich denke nicht daß hier eine reine Meinungsäußerung vorliegt und Paulus hat genau gewußt ,in welcher Weise er sich wie und an wen richtet.


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01.10.2009 um 10:50
So, fertig mit deiner Mission @md.teach ?

Könntest du dann mal aus der Sicht des Islam eine kurze Zusammenfassung in drei Sätzen bringen um die Frage aus der muslimischen Sicht also denn auch zu beantworten, warum Gott den Menschen erschuf?

Oder muss nun jeder der das wissen will den ganzen Koran lesen?


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01.10.2009 um 10:55
@Fabiano
Tut mir leid, aber das sollte keine Mission sein, sondern ehr ein Denkanstoß an leuten, die solche Fragen stellen.

Eine zusammenfassung der sicht des Islams kann ich jetzt nicht geben, denn ich habe nicht genügend Wissen. :)


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01.10.2009 um 10:56
@Fabiano
Und um ehrlich zu sein, ich habe nicht den ganzen Text selbst gelesen. Fands halt interresant wegen der Überschrift. :) ^^


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01.10.2009 um 10:59
Ähem, erst Neugierig machen und dann selber gar keine Antwort darauf haben?

Wenn du´s nicht weißt, ist es auch nicht schlimm, wenn andere es auch nicht so recht wissen, WARUM Gott nun den Menschen schuf :D

@md.teach


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01.10.2009 um 11:01
@Fabiano
Tja, man kann als Mensch nicht alles Wissen und alles Begründen. :)


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01.10.2009 um 11:12
Dann sollte man auch keine Texte hier reinstellen, die man selber gar nicht gelesen hat :D

Es wird damit begonnen zu sagen: Aus jüdisch-christlichen Schriften erfahren wir keine eindeutige Antwort darauf. Das Christentum weiß ja gar nicht wirklich warum Gott den Menschen eigentlich erschuf... Im weiteren wird dann die hinduistische Betrachtung ebenfalls kritisch unter die Lupe genommen. Am ende heißt es sinngemäß (und das nenne ich Missionieren): Nur der Islam hat darauf eine Antwort - Dann wundert es mich allerdings, wenn diese Antwort gar nicht gegeben wird und ein belesener, gläubiger Muslim sie auch nicht kennt...

@md.teach


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