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Christ sein

1.245 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Christen ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Christ sein

17.03.2009 um 10:38
@norgeviking
Die ersten Christen sollen ja an die Reinkarnation geglaubt haben, geht man nach Origines und anderen Quellen. Gut, manche sagen, Vorexistenz der Seele bei Origines sei nicht Reinkarnation. Wieder hört man, dass die Wiedergeburt der Seele zum festen Glauben gehörte. ich weiß es nicht, aber ich weiß, dass sich die Bedeutungen auch der Worte ständig ändern und viele Menschen heute relativ beschränkt sind in ihrer Wahrnehmung von Bedeutungen hinter den Worten.

Das Leben weist keinem eine fest Rolle als Christ, Atheist, Muslim zu. Ich selbst bin zwar gläubig, aber nur deswegen, weil ich bereits als Kind Erleuchtungserfahrungen hatte und schon dort wusste ich, dass die Menschen hierzulande einem falschen und eingeschränktem Gottesbild anhängen.

Die grundsätzliche Barriere jeder Entwicklung, materiell wie geistig, ist die Anhaftung des Menschen an negative Erfahrungen, diese Anhaftung und Begrenzung geht auch in seinen Verstand über. Entweder der Verstand sinkt metaphorisch gesprochen in den Erdboden (negativer Realist) oder er fliegt davon (intellektueller Idealist). Bei beiden Entwicklungen gelangt der Mensch nicht zur Vereinigung von Gedanken und Gefühl und zur Synästhesie, welche Voraussetzung für die innere Schau ist und die Loslösung von der Oberfläche. Das heutige Christentum ist fernab jeder Mystik und Lebensrealität, nicht einmal die Sinnesgenüsse lässt es so zu wie sie richtig wären, durch die Reglementierung und pauschale Deklarierung mit dem Etikett der Sünde. Es ist fatales Gebräu für unreife und obrigkeitshungrige, fehlgeleitete und unselbständige Menschen, die ständig Ansleitung brauchen und suchen, aber innerlich das Geländer an dem sie sich orientieren können verloren haben. Warum schreit man nach Moral? Doch nur, weil man sein Gewissen ausgeschaltet hat, weil man nicht weiß, wer man ist, weil man pauschal mit dem Verstand gegen Offensichtliches ankämpft.


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Christ sein

17.03.2009 um 11:07
von geistigen Verständnis her ist die Form dem Inhalt angepasst, und den Inhalt gibst du selbst -
versäumst du dies, wird wiederum die Form, Kausalkette den Ton angeben....
in der (Entscheidungs-)Freiheit des Menschen liegt es, diese zu durchbrechen, indem er eben gerade nicht nach Vorgegebenem, nach eingefahrenen Rastern denkt und handelt. In jedem sog. Schicksal liegt diese Herausforderung
Den Inhalt nach der Form zu gießen, bedeutet doch Knechtschaft und führt in die Erstarrung - haben wir das nicht seit jeher erfahren?.


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Christ sein

17.03.2009 um 11:09
@mitras
An eine sogenannte Wiedergeburt glaube ich nicht, nein ich bin der Überzeugung das wir als Seele weiterleben.Allerdings nicht in dem Sinne wie man es sieht, sondern als Gedanke , als Gefühl.
Das stimmt schon, viele Suchen in der Religion einen Halt weil Ihr Leben aus den Rudern gelaufen ist.
Ich selbst bin auch sehr sehr gläubig doch bin ich der Meinung wenn ein Gott mir helfen soll muss ich auch was für Ihn tun.
Viele der Christen halten es für selbstverständlich das ein Gott da ist der hilft, aber ich denke die meisten werden schon Erfahren wenn die Zeit gekommen ist.
Ich lasse jedem seine Meinung, ich tolleriere die meisten Meinungen, doch tolleriere ich keine extremen Katholiken.
Ich habe schon lange aufgehört mit dem Verstand zu arbeiten, sondern handle nach Bauchgefühl, damit lebe ich besser.
Und wenn ich mal hinfalle dann steh ich wieder auf, aber jammere nicht rum sondern füge mich dem Schicksal.
Mancher Christ wartet nur darauf die Erleuchtung zu bekommen, wenn es bei Dir so war ist das vollkommen in Ordung, doch man sollte nicht hoffen, sondern die Dinge in die Eigene Hand nehmen und auf Göttliche Unterstützung hoffen, wenn man den Göttern auch was bietet.


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Christ sein

17.03.2009 um 11:12
Vielleicht sollte man doch mal anführen, daß vor dem Geschehen der Götterdämmerung, Erda sich bereits in das Erdinnere selbst verschlossen hatte sehr zum Leidwesen Wotans.
Ich sehe dies als deutliches Zeichen dafür, daß der Mensch sein Schicksal frei wählt und alles Urwissen verschlossen bleibt bis man sich an den neuen Geist der Erde anschließt,
der sich durch Brot und Wein zu erkennen gab. Dieser ist aber ganz klar ersichtlich Christus selbst. In Lifthrasir dem im Urgeistigen Exisitierenden noch irdisch Unverkörperten seelischen Qualität wird bereits der Hoffnung auf diese Erneuerung der Lebenskräfte in der nordischen Mysterienwelt Ausdruck verliehen.


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Christ sein

17.03.2009 um 13:14
Lif (altnord.: Leben) und Lifthrasir (altnord.: Lebenskraft) sind die beiden Menschen die im sich im Wurzelwerk der Weltenesche Yggdrasil verbergen und so den Fimbulwinter und das Ragnarök überleben.
Sie ernähren sich vom Morgentau und begründen nach Ende des Ragnarök das neue Menschengeschlecht.

@kore
Nenn mir doch bitte mal Quellenangaben zu dem Begriff Erda.Was macht dich dabei so sicher das Christus der neue Geist der Erde ist,
Man beachte das die heidnische Religion wesentlich älter ist wie das Christum, da brauchen wir uns ja nichts vorzumachen.Die Wurzeln des Christentums liegen im Judentum zur Zeit des 0-1 Jahrhunderts zur Zeit der römischen Herrschaft.
Es gibt Aufzeichnungen von heidnischen Sonnenkulten ca 1500 vor Christus.
Is ja nen einfaches Rechenbeispiel.


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Christ sein

17.03.2009 um 13:38
@randaji

Danke für deine Ausführungen.

Ich bin mir allerdings sehr sicher dass es zu Jesus zeiten bereits jüdische Eheschliessungen gab,siehe hochziet von Kanaan zum beispiel.

Sagt Jesus nicht in Markus 10, eindeutig dass Ehen NICHT geschieden werden dürfen?


Dennoch warte ich immer noch aud konkrete Äusserungen wie es die Christen HEUTE im ALLTAG mit den Geboten und Verboten in der Bibel halten, auch denen im NT, den diversen Brifen, etc.
Wo es ja um konkrete verhaltensmassregeln geht.


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Christ sein

17.03.2009 um 14:05
zitat norgewiking:"Ich habe schon lange aufgehört mit dem Verstand zu arbeiten, sondern handle nach Bauchgefühl..."
ja, das ist genau die Tendez, in die das sog. Christentum letztlich verfallen ist
Das 'aus dem Bauch heraus' gestaltet sich als ledigliches Schwelgen in Erlösungsverheißungen, Nächstenliebe und sonstigen Evangelieninhalten, ohne den tiefen Sinn und Gehalt derselben jemals bewußt zu machen - sehr sehr gläubig - sehr sehr bequem ! Wen wundert es da, dass so mancher dem 'gutgläubigen Christen' heutzutage nur mit Kopfschütteln und Unverständnis begegnen kann?
lieber norgewiking: Wenn dir auf deinem Konto ein paar Hundert Euro fehlen, begreifst du das lediglich aus deinem Bauch heraus oder indem du nachrechnest ...? Bekommst du tatsächlich dein Leben geregelt, indem du ohne Verstand nur aus dem Bauch heraus argumentierst ? - solch schwelender Realitätsverlust aufgrund eines abtriftenden, christlich-schwammigen Glaubensgefühls rief ja förmlich unseren 'großen Bruder', den Islam auf den Plan: Zählt es hier doch als hohe Tugend, sich im Denken zu mühen und klare Erkenntnisse zu erlangen ! Und obgleich also dieser Impuls in Form unserer
(Natur-) Wissenschaften bereits erschöpfend integriert und umgesetzt ist, verschließt sich das sog. Christentum immer noch wacker davor, vor dem klaren Denken


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Christ sein

17.03.2009 um 14:31
@randaji
Nein wenn ich wichtige Entscheidungen zu treffen habe handel ich nicht nach meinem Verstand, denn der Verstand zieht immer erst die negativen Parts mit sich und auf die sollte man nicht immer achten.
Wenn mir natürlich ein Paar hundert Euro fehlen, ist doch vollkommen logisch das man erstmal nachrechnet.Natürlich hast du vollkommen recht was die Aussage betrifft doch aus so einem Gesichtspukt sehe ich das nicht, ich achte sehr auf mich selbst, die Dinge die ich tue, aber wenn wir nur aus dem Verstand heraus aggieren würden wären wir alle negativ eingestellte Marionetten.
Mann muss oft was riskieren um zu sehen wie die Dinge wirklich sind und wenn man dann hinfällt weil man eine falsche Entscheidung getroffen hat, na und dann steht man auf und lernt draus.
Was die Christen letztenendes machen ist deren Ding doch mein Schicksalgewebe ist längst gesponnen, deshalb ist es wurscht wie ich es mache, es kommt eh aufs Gleiche heraus.
Lieber randaji, zieh keine Vergleiche zwischen mir und dem Christentum, ich bin frei davon


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Christ sein

17.03.2009 um 15:46
@norgeking
Zitat von norgevikingnorgeviking schrieb:Ich selbst bin auch sehr sehr gläubig doch bin ich der Meinung wenn ein Gott mir helfen soll muss ich auch was für Ihn tun.
Viele der Christen halten es für selbstverständlich das ein Gott da ist der hilft, aber ich denke die meisten werden schon Erfahren wenn die Zeit gekommen ist.
Ich lasse jedem seine Meinung, ich tolleriere die meisten Meinungen, doch tolleriere ich keine extremen Katholiken.
Gott im Sinne einer Person mit weißem Bart ist eine lächerliche Vorstellung. Ich verstehe auch, wenn man etwas gegen das Wort "Gott" hat, weil ein Begriff alleine die Sache um die es geht nie treffen kann und weil in der Vergangenheit der Begriff "Gott" mit Projektionen beladen wurde, die noch in der Eigenschwingung des Begriffs weiterleben. Aber abseits davon, das Leben beruht auf 2 Prinzipien, senden und empfangen. Je nachdem, was wir senden, kommt eine Botschaft zu irgend einer Zeit zurück, es ist ein riesiger Computer, den wir nie ganz verstehen werden. Der Endzustand der Seele ist die Hingabe, nicht der Wille. Mit dem Wille kann man zwar Widerstände brechen oder austricksen (das trifft es wohl eher), aber die Widerstände lösen sich auf diese Art noch nicht auf. Besonders deutlich wird dies in der Kommunikation zwischen Opfer und Täter, wenn man diese zusammenführt. Es kann nichts entstehen, weil die mentale Barriere beide blockiert. Und an einer solchen Barriere können ganze Seelenkollektive mitbeteiligt sind.

Was meine Erleuchtung anbetrifft will ich noch anfügen, dass ich jetzt nicht erleuchtet bin, und wäre ich es, ich würde es hier nicht sagen. Eine Seele kann bis in den Mensch hinein zu jeder Zeit Erleuchtet werden, aber die Wirkung alleine muss nicht fort wirken oder lange anhalten.
Und man sollte sich nichts vormachen lassen und schon aufpassen, viele Menschen die vorgeben, sie wären erleuchtet, sind einfach nur verblendet oder stehen mit Seelenkollektiven im Bunde, die sie als energetischen Kanal nutzen, ob dann die entsprechenden Energien wie bei Osha (Bagwan) göttlicher Natur sind, darf bezweifelt werden.

Erkenntnis

Bei mir gibts auch das Bauchgefühl, aber es ist mehr ein Körpergefühl, das mal da und mal dort sein kann, auch mal im Kopf, aber meist im Brustbereich oder darunter, je nach emotionaler Verfassung. Nicht zu verwechseln ist die Intuition, ein Gespür mit dem eher die Frauen gesegnet sind, das noch feiner ist und das man nicht unbedingt als Bauchgefühl bezeichnen kann.

Wichtig ist, die Grenzen der Vorhersagbarkeit von Berechnung via Verstand zu erkennen, wenn Ambivalenz im Untergrundverstand herrscht, sollte nicht mit Hauruck-Methode eine Entscheidung mit der Peitsche gefällt werden, dafür gibt es das schöne Wort Besinnung.
Der Verstand kommt an vielen Stellen nicht weiter und zum Erfolg. An solchen Stellen setzt dann eben doch oft konditionierter Glaube an und schlägt die Emotionalität zu. Zuviel an Emotionalität kann oft hinterlich sein, ebenso wie zu komplizierte Denkstrukturen, die dazu neigt, Kreisläufe und dadurch Unentschiedenheit zu provozieren.

Insgesamt gibt es nicht den gleichen und richtigen Weg für jeden, jeder arbeitet mit seinen Tools, seinen Navigationsgeräten.
Die Frage ist, wie weit tragen diese, was kann ich selbst tun, was kann ich erwarten? In wie weit bringe ich mich in die Welt oder in das Leben ein? Welche Macht habe ich als einzelner mein Leben und das Leben anderer schöner und zufriedener zu machen, inwieweit habe ich die Sehnsucht, mein Bewusstsein zu vervollkommnen und frei zu werden von niedrigen Menschenlichkeiten und Bindungen?
Das sind doch mal Fragen, die es lohnte anzugehen, praktische Philsophie wenn man so will, ob das nun christlich ist oder nicht spielt keine Rolle, die Bilder die wir mit Begriffen verbinden, können auch unpassende Begriffe öffnen und verbinden oder auch jene Unterscheidungen aufzeigen, die scheinharmonisch auf der Ebene des Verstandes in Trugbildern eingeebnet wurden.


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Christ sein

17.03.2009 um 16:19
was heißt christ sein?nun ich denke, wenn du dieser religion angehörst und ihre gebräuche und gedanken annimmst, bist du christ.ich find religionen allerdings überflüssig, da wird ein vorgeschrieben an was man glauben soll, und das finde ich nicht rechtens. ich finde jeder mensch sollte seinen eigenden weg finden.


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Christ sein

17.03.2009 um 16:50
Ich finde das ein sehr gutes Gesprächsthema, nur weicht es ab vom Thema hier, was haltet ihr davon wenn wir einen neuen Thread über das Thema schreiben?


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Christ sein

17.03.2009 um 20:27
Von mir aus gerne, wie soll es heissen, kannst du es aufmachen?


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Christ sein

18.03.2009 um 08:51
@ranadji

habe noch nicht aufgehört mit dem Verstand:) zu arbeiten. Du sprichst mir deshalb teilweise aus der Seele. Dennoch sollte das Christentum auch nicht einseitg verstandesorientiert sein.
Was Du behauptest stimmt nämlich nur teilweise oder ich habe es genau mißverstanden.
Der Islam brachte uns über Umwegen ja erst das wissenschaftliche Denken. Frühestens mit Aristoteles und dann mit dem in Europa einbrechenden Islam kam viel naturwissenschaftliches Denken zu uns. Das wurde in den abgeschlossenen Klöstern durchaus studiert, teilweise auch zurückgehalten. Mit dem Christentum ging es dann eine auch heute noch nicht immer unproblematische Verbindung.
Es ist ein viel zu kompliziertes Thema, das eines eignenen Threads würdig wäre.
Gerade im christlichen Denken ist die Kraft der Unterscheidung vonnöten und lange korrumpiert. Vor allem dieses in einer klaren Art und Weise in Bezug auf rein geistige Inhalte einzusetzen und zu prüfen und zu behalten was gut ist, wird doch eher gefühlsbeladen gesehen.
Nicht das Gefühle unwichtig sind, aber sie zeigen auch in ihrer klaren und möglichen verstandesorientierten Benennung, daß ohne Denken heute nichts verstanden wird.
Dies beginnt ungefähr mit Aristoteles und kann nur mit einem erweiterten auf geistige Inhalte hin geschulten Denkens eine Zukunft haben. Nicht allein Wissen über Natur und All in materieller Hinsicht ist heute wichtig, da der Mensch sonst seine moralischen Attribute gänzlich verlieren könnte.
Hier haben die traditionellen Kirchen soagr mitgewirkt, indem sie in Zweifel zogen, daß der Mensch ein Träger eines selbständigen Geistes sein könne.
Heute hat er was naturwissenschaftliche Belange angeht, auch schon lange keine Seele mehr. Innerhalb der modernen Psychologie ist sie nurmehr ein Wort ohne Inhalt.


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Christ sein

18.03.2009 um 08:56
Auch was den Verlust des Geldes anbelangt, denkst Du ungenau! Erst muß unser Denken erkannt haben das etwas fehlt, dann regen wir uns evtl darüber auf.
Danach wird man mit Verstan die Angelegenheit zu ergründen suchen. Ohne Verstand hätten wir aber weder Geld noch wüßten wir, daß etwas fehlen könnte.:)


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Christ sein

18.03.2009 um 09:07
@ norgeviking

denke Dein Name sagt viel aus. Da wo er her kommt sind meine Ahnen zuhause und auch dem Begriff nach waren sie das was in deinem Namen steckt!
Da ich wohl etwas g* älter bin, ist vielleicht verständlich, daß ich den Bogen meiner Reise von dort im hohen Norden angefangen nach Osten bis zurück zum Oxident geschlagen habe.
Ob es nun eine innere oder auch eine äußere Reise oder beides sein mag, der Blick darf nicht von Vorurteilen und schnellem Urteilen getrübt werden!
In diesem Sinne wünsche ich Dir eine erfolgreiche (See)fahrt und viele spannende Abenteuer. :)
Was Erda anbetrifft sage ich zu späterem Zeitpunkt, bin heute etwas knapp!
Fawell!


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Christ sein

18.03.2009 um 13:48
@kore

Natürlich respektiere ich deine Meinung, ein wahrer Nordmann zeigt auch mal Verständniß.
Ja meine Wurzeln liegen auch im Norden Europas, dort wo ich mein Leben irgendwann verbrigen werde.
Im Inneren lebe ich schon gar nicht mehr auf diesem Breitengrad Midgards.
Nun gut dann werde ich natürlich warten was Erda angeht.


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Christ sein

22.03.2009 um 10:20
@norgeviking

Erda bedeutet Ur-Wala. Wotan "kennt sie nicht", was bedeutet sie umschließt mehr Wissen oder besser gesagt Bewußtsein als der Asen-Gott selbst.
Sie ist der Inbegriff des Gesamtbewußtseins der alten heidnischen Welt: Entfaltung ewiger Dauer in der Zeit. Die Nornen sind ihrem Schoß entstiegen. Urd das Gewordene, Werdandi das Werdende und Skald, Schuld oder das Sollende was wird aus Menschenbewußtsein.
Wotan ist durch Erda der einzige der verstanden hat, daß ohne Widersacher ein freies Bewußtsein nicht wachsen kann. Hier liegt der Grund der engen Verbindung zu Loki.
Erda warnt dreimal vor dem Untergang der alten Götter.
Die Nornen sind die unerschaffenen Töchter Erdas, sie selbst erscheint wie Leib, Seele und Geist der Erde.
Wotan sucht Erda auf um diese zu befragen. Um die Sache kurz zu machen, möchte ich Wagner zitieren der das Thema ja vorzüglich umgesetzt und aufgegriffen hat:
Warum fragst Du nicht die Nornen? erwidert Erda ihm.
Wotan: Im Zwange der Welt
Weben die Nornen
Sie können nichts wenden noch wandeln.

Dadurch, daß er mit ihr Brünnhilde gezeugt hat, dankt er Erda die Weisheit ein rollendes Rad zu hemmen!
Brünnhilde ist die erschaffene Erdentochter die uns dann in die Siegfriedsage überleiten wird.
Als Wotanstochter und Walküre, Wunschmädchen opfert sie sich und wird von der Götterwelt abgetrennt.
Die alten mit Notwendigkeit wirkenden Mächte haben ihre Geltung verloren.
Denn:
Der den Trotz lehrte,
Straft den Trotz?
Der die Tat entzündet,
Zürnt um die Tat?
Der die Rechte wahrt,
Der die Eide hütet,
Wehret dem Recht,
Herrscht durch Meineid?-
Bist du der Welt
Weisestes Weib,
Sage mir nun,
Wie besiegt die Sorge der Gott?

Erda:
Du bist nicht,
Was du dich nennst!
Du bist nicht,
Was du dich wähnst!
Urmütter-Weisheit geht zu ENDE:
Dein Wissen verweht
Vor meinem Willen,
Weißt du was Wotan-will?

Wotan aber hat bereits das Weltenerbe an Wesen übergeben, die freier sind als er der Gott selbst!


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Christ sein

22.03.2009 um 12:45
Christ sein hat nichts mit Ritualen zu tun. Christ sein bedeutet zu erkennen ds man ein Sünder ist und zu wissen das man Jesus braucht damit man wieder eine Verbindung zu Gott bekommt. Christ sein bedeutet eine Beziehung mit seinem Schöpfer zu führen und ihm sein Herz zu geben.


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Christ sein

22.03.2009 um 15:06
@Puschelhasi :

Zu deiner Frage:
Zitat von PuschelhasiPuschelhasi schrieb am 17.03.2009:Dennoch warte ich immer noch aud konkrete Äusserungen wie es die Christen HEUTE im ALLTAG mit den Geboten und Verboten in der Bibel halten, auch denen im NT, den diversen Brifen, etc.
Wo es ja um konkrete verhaltensmassregeln geht.
Also auch wenn manche meinen Islam und Christentum sei ja eigentlich sehr ähnlich.
Da ist so ein riesen Unterschied das es für dich als Moslem wahrscheinlich nicht so leicht zu verstehen ist.
Aber keine Schande, die ganzen christlichen Kirchen haben es meist auch falsch bzw. absichtlich falsch verstanden.

Kurz skizziert: Im Islam gibt es viel Gebote und Verbote.
Übertritt man ein GEbot oder Verbot so ist das schlecht für einen, aber durch genügend gute Taten kann man das wieder ausgleichen.
Nur mal so grob gesagt.

In der bibel gibt es auch viele Gebote von Gott.
Übertritt man eines kann man es aber NICHT wieder gut machen.
Das klingt für uns Menschen unlogisch, aber es wird durch ein Beispiel klarer:

Wenn ich jemanden durch ein Wort verletze (das kennt wohl jeder) dann kann ich mich entschuldigen und dem Menschen gutes tun. Dann ist das meistens vergessen.
ABER die Tat wird nicht ungeschehen gemacht. Sie ist geschehen, sie lässt sich nicht rückgängig machen.
Geschweige denn ein Betrug, ein Mord, usw.

Deshalb versagen alle Menschen. Nur Jesus Gottes Sohn hatte die Möglichkeit die Strafe für uns zu bezahlen wenn wir das annehmen. Wir schaffen es nicht alleine. Unser Egoismus behauptet das zwar, aber Gott sagt klar: Nein, ihr habt versagt.
Röm 3,10 Dasselbe sagt schon die Heilige Schrift: "Es gibt keinen, auch nicht einen Einzigen, der ohne Sünde ist. 11 Es gibt keinen, der einsichtig ist und nach Gott fragt. 12 Alle haben sich von ihm abgewandt und sind dadurch für Gott unbrauchbar geworden. Da ist wirklich keiner, der Gutes tut, kein Einziger.213 Ihre Worte bringen Tod und Verderben.3 Durch und durch verlogen ist all ihr Reden, und was über ihre Lippen kommt, ist bösartig und todbringend wie Schlangengift.4 14 Ihr Mund ist voller Flüche und Gehässigkeiten.5 15 Sie sind schnell bereit, Blut zu vergießen. 16 Sie hinterlassen eine Spur der Verwüstung und des Elends. 17 Den Weg zum Frieden kennen sie nicht,6 18 denn sie haben keine Ehrfurcht vor Gott."7
Nur im Vertrauen das Jesus für uns gestorben ist können wir rein werden, indem wir daran glauben dass nicht wir uns aus unserer Sünde rausziehen können, sondern nur Gott durch seinen Sohn.

Deshalb ist es gut, wichtig und ein absolutes Ziel für jeden Christen die Gebote einzuhalten da sie für uns Menschen gut sind uns helfen und unseren Mitmenschen und weil wir dadurch Gott ehren.
Aber sie bringen uns nicht die Errettung, da wir mit unseren paar guten Taten niemals Gottes Maßstab erfüllen.
Das behaupten alle Religionen, aber es ist nicht wahr.

Also grob gesagt: Gebote einhalten: JA, wir sollten alles daran setzen, aber davon gerettet wird niemand. Jesus allein rettet.

Und das was du meinst sind sowieso Ordnungen und Vorschriften.
Die je nach Situation, Umfeld und Menschen auch unterschiedlich sein können.
ZB. das mit dem Schweinefleisch. Wenn ich bei frommen Juden bin, oder in der Türkei bei Einheimischen, werde ich kein Schweinefleisch essen, AUS NÄCHSTENLIEBE
und wenn ich hier wohne dann werde ich Schweinefleisch essen, weil ich weiß es ist keine Sünde und ändert nichts an meiner Herzenseinstellung.
Aber sinnlos Gebote einhalten die keinen Bring haben, so ist Gott nicht, Allah von mir aus, aber unser Gott ist so nicht.


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Christ sein

22.03.2009 um 17:40
@Puschelhasi

Dennoch warte ich immer noch aud konkrete Äusserungen wie es die Christen HEUTE im ALLTAG mit den Geboten und Verboten in der Bibel halten, auch denen im NT, den diversen Brifen, etc.
Wo es ja um konkrete verhaltensmassregeln geht.


Vielleicht solltest Du Dich weniger um das Drumherum kümmern und direkt zur Bergpredigten und anderen Worten Jesu übergehen, da hast Du alle maßgeblichen Verhaltensregeln mit drin.

Wenn Du ihren Inhalt in die Tat umsetzt, dann brauchst Du keine anderen Verhaltensregeln mehr, weil es Dich von Grund auf ändern wird und keine geistigen Krückstöcke wie Verhaltensmaßnahmen mehr benötigen wirst.
Brauchst Du aber diese geistigen Krücken, dann hilft Dir alle Religiösität sowieso nichts und Du landest in der Hölle, spätestens dort wirst Du dann lernen, worauf es wirklich beim Glauben ankommt.


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