@md.teachDu schriebst ja dass du aus Bangladesch kommst und es dort keine Verbrechen im Namen der Ehre oder Zwnagshochzeiten oder dergleichen gäbe...
Eine weitere Form der Gewalt im Namen der Ehre sind Säureattentate, die insbesondere in Bangladesch und Pakistan verübt werden. Säureattentate werden nicht nur von männlichen Familienmitgliedern zur Wiederherstellung der Familienehre begangen, sondern v. a. in Bangladesch auch von abgewiesenen Verehrern der Frau, die sich in ihrer Ehre gekränkt fühlen und sich an den Frauen rächen wollen, indem sie ihnen ätzende Säure über Kopf und Körper gießen. Die Frau ist, sofern sie den Säureanschlag überlebt, für ihr ganzes Leben gekennzeichnet. Aufgrund ihrer Brandwunden ist sie gesellschaftlich als „unreine Frau“ stigmatisiert und wird keinen anderen Mann finden, der sie heiraten will
http://www.frauenrechte.de/tdf/pdf/EU-Studie_Ehrenmord.pdfFrauen, die sich der Zwangsehe entziehen, schweben in Lebensgefahr. Nach Angaben der Polizei geschehen in Großbritannien jedes Jahr zwölf „Ehrenmorde“. Viele glauben, dass die Zahl in Wahrheit höher liegt. Dazu kommen viele Suizide: Pakistanerinnen bringen sich dreimal so häufig um wie andere Britinnen. Weltweit kommen nach UN-Schätzungen jedes Jahr etwa 5000 Frauen durch „Ehrenmorde“ ums Leben. Die meisten in Pakistan, Indien und Bangladesch. Auch in allen Ländern der arabischen Welt gibt es „Ehrenmorde“. Die höchste Rate pro Kopf der Bevölkerung haben Kurden. Das düstere Bild spiegelt sich in der britischen Einwanderungsgesellschaft wider.
http://www.faz.net/s/RubFC06D389EE76479E9E76425072B196C3/Doc~E493BDC9D2FFB4DC98202538949AFA1D1~ATpl~Ecommon~Scontent.htmlVerbrechen im Namen der "Ehre" werden, obwohl sie kein religiöses Phänomen sind, zwar vor allem in islamischen Ländern begangen, sie sind allerdings nicht auf diese beschränkt. Verbrechen im Namen der Ehre finden auch in Brasilien, Ecuador, Italien etc. statt.
Amnesty InternationalVielleicht einfach nochmal deine Aussage überdenken?