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Der Teufel - die größte "Erfindung" des Glaubens?!

233 Beiträge, Schlüsselwörter: Teufel, Satan, Hölle
omega
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Der Teufel - die größte "Erfindung" des Glaubens?!

12.03.2007 um 18:23
Viele Bibelgläubige halten Satan für ein reales Wesen, einen von Gott geschaffenen Geist,der von seinen von seinen Schöpfer aus dem Himmel verbannt wurde. Aber wiso geht dievolkstümliche Darstellung des christlichen Teufels geht oft auf ursprünglich heidnischeGötter zurück und hat wenig mit der biblischen Überlieferung gemein. Oder ist Satan einereine Erfindung, um den Menschen das Böse zu vermitteln. Denn ohne das Böse zu erkennen,kennt man auch das Gute (=Gott) nicht! Oder?

MfG. Omega


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Der Teufel - die größte "Erfindung" des Glaubens?!

12.03.2007 um 18:28
Sowohl die gute als auch die böse Seite wurden erfunden um einen Kontrast da zustellen!Die gute Seite gabs halt nur früher ;) und die böse wurde im Nachhinein dazu erfunden!


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Der Teufel - die größte "Erfindung" des Glaubens?!

12.03.2007 um 19:03
----Aber wiso geht die volkstümliche Darstellung des christlichen Teufels geht oft aufursprünglich heidnische Götter zurück und hat wenig mit der biblischen Überlieferunggemein.----

Weil zuerst der Glaube an die heidnischen Götter verdrängt werdenmusste, bevor sich z.B. das Christentum ausbreiten konnte. Somit wurden die Darstellungenfrüherer Götter für Dämonen, Teufel usw. verwendet.


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Der Teufel - die größte "Erfindung" des Glaubens?!

12.03.2007 um 19:18
Der Teufel wird wohl nichts anderes sein wie das Sinnbild für den "inneren Schweinehund",mit dem wir in Zwist stehen. Aus machtpolitischen Gründen wurde er gleichgesetzt mit"fremden" Göttern, der Sexualität, den Heilkünsten etc.

Dabei ist daseigentliche Problem die Habsucht und die Gier nach Macht. Nur wenige christlicheInstitutionen sind da wirklich ein Vorbild. Die meisten wurden oder waren von Anfang ankorrumpiert.

Meiner Meinung nach ist der Teufel ein instrumentalisiertes,missbrauchtes Sinnbild. Es ist auch nicht absolut – es gibt durchaus Zeiten, in deneneine "teuflische" Tat eine Gute ist.


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Der Teufel - die größte "Erfindung" des Glaubens?!

12.03.2007 um 19:25
Des Teufels bester Trick war, die Leute glauben zu lassen, es gäbe ihn nicht.

CUm.o.m.n.


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Der Teufel - die größte "Erfindung" des Glaubens?!

12.03.2007 um 19:41
...auf jeden Fall ist er nötig um die Position der eigenen Götzenbilder zustärken...


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stef
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Der Teufel - die größte "Erfindung" des Glaubens?!

12.03.2007 um 21:38
Ein Priester hat mir mal gesagt, er glaube nicht an einen lebendigen Gott, sondern an dasBöse im Menschen selbst.


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Der Teufel - die größte "Erfindung" des Glaubens?!

12.03.2007 um 22:38
Nicht wenige Theologen sind heute der Ansicht, dass der Teufel lediglich die dunkle Seiteder menschlichen Natur repräsentiert.

Im Prinzip nichts Neues, aber es wirdhöchste Zeit dass sich diese Ansicht durchsetzt und die zeitlich längst überholtePersonifizierung in der Religion ersetzt.


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Der Teufel - die größte "Erfindung" des Glaubens?!

12.03.2007 um 22:44
Ich glaube an den Teufel als Person, ja ich tue es.


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stef
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Der Teufel - die größte "Erfindung" des Glaubens?!

12.03.2007 um 22:55
Tahiri

Das besondere daran ist, dass dieser Priester mir das schon vor 18 Jahrenerzählt hat, da war das schon etwas besonderes.


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Der Teufel - die größte "Erfindung" des Glaubens?!

13.03.2007 um 11:37
Jeder Mensch kann und darf Gott selbst erfahren , ein eingelegtes Naturgesetz . Dasselbegilt für "Seinen Gegenpol "Satan ...
Wenn es die absolute Sicherheit gäbe und niemandmehr Gott (oder Satan, also Liebe und Haß) leugnen könnte, dann gäbe es auch keineFreiheit, sich gegen Gott zu entscheiden, und damit keine echte Liebe. Dennoch kann maneines mit Sicherheit sagen: Es ist ganz und gar nicht irrational, an Gott zu glauben. Esgibt viele Fakten, die für ihn sprechen. Wie ich diese Fakten deute, das liegt an meinemWeltbild und den Vorentscheidungen, die ich treffe.

Gruss M.


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Der Teufel - die größte "Erfindung" des Glaubens?!

13.03.2007 um 11:42
War da denn biblisch gesehen nicht irgendwas mit Judas? Der Jesus-Verrat? Hat der nichtirgendwas mit dem Teufel zu tun? Ich bin da nicht so ganz Bibelfest, aber ich glaub dawar was


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aeom
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Der Teufel - die größte "Erfindung" des Glaubens?!

13.03.2007 um 11:45
der teufel hat judas veranlasst, jesus zu verraten.

er hat sich dem teufel alswerkzeug zur verfügung gestellt


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13.03.2007 um 11:56
Achso war das, den gabs da schon


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nönö
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Der Teufel - die größte "Erfindung" des Glaubens?!

13.03.2007 um 12:39
Ich denke der Teufelsgedanke, resultiert daraus, dass er von Menschen für bestimmteVorgehensweisen, Gelüste, Ereignisse und Ziele erdacht wurde um jemandem die Schuld gebenzu können, der garnicht existiert. Der einzige Teufel der mir je begegnet ist, warversteckt in menschlichen Charakterschwächen.
Vieleicht ist es aber auch nur einErklärungsversuch für den bereits erwähnten "inneren Schweinehund", für das Hervorbrechendes Tieres in uns.
Oder aber, es ist zurückzuführen auf einen Erklärungsversuch fürden Auslöser der "Sintflut" bzw. dem parallel in allen alten Kulturen nachweisbarenMinisupergau, der den damaligen Menschen sicher wie "Teufelswerk" vorkam.

...eskönnte jedoch auch ein uralter Trick einer Denksperre sein, damit die Menschen bestimmteSachen nicht weiter hinterfragen, sondern an DER STELLE STOP machen, weil die Angst vordem Teufel größer ist, als die instinktive Neugier jedes Menschen bzw. mal größer war.Das mit der "Angst vor dem Teufel" funktioniert ja noch HEUTE. Die Kandidatenliste wirdja täglich länger: Bill Gates, B.W.Bush, Hitler, Juden, Sadam, dann mal wieder Osama binSupermarkt, der Russe solls auch schon gewesen sein und zur Zeit soll ja Pappsi Razzi inRom auch sehr angesagt sein und wenn wir schon mal in Rom sind, dann können wir auchgleich mal einen neuen "Judas+Jesus-Deal" durchspielen: Wie hätte der Erlöser der Welt,damals eigentlich wieder unauffällig verschwinden können, nachdem ihm klar wurde, dassdie Menschen noch garnicht bereit sind für ALLE Wahrheiten? Ich sage: Judas war derMutigste und hat. nach Absprache mit Jesus. die Schuld des "Verrates" auf sich genommenum Jesus zu erlösen. Diese Erklärung würde allerdings viele Streitpunkte(Haß) zwischenden großen Religionen beseitigen und somit nehmen wir dann wieder den Teufel aus demZauberhut um die gedankliche Möglichkeit einer bedingungslosen Freundschaft zwischenJudas und Jesus aus dem Weg zu räumen und die Mensachen weiterhin im Haß, blindaufeinander hetzen zu können. Und DANN sind wir, leicht abgeändert, wieder amThemenanfang: Der Teufel als größte Erfindung GEGEN den Glauben und das Wissen?!
UndTschüss,
(muss noch ein wenig auf dem Teufel reiten, DER hat vieleicht Ideen!)


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Der Teufel - die größte "Erfindung" des Glaubens?!

13.03.2007 um 12:47
Nöööö


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Der Teufel - die größte "Erfindung" des Glaubens?!

13.03.2007 um 18:08
@nönö

Halt Dich boss gut fest, runterfallen tut weh! :)

Schöngeschrieben – Du nimmst mir das Judas-Wort aus dem Munde...

Judas warwahrscheinlich der Erleuteste unter den Jüngern. Ich freue mich auf den Tag, an dem wirdas Maria-Magdalena-Evangelium lesen können – wenn sie das nicht schon beseitigt haben...;)


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omega
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Der Teufel - die größte "Erfindung" des Glaubens?!

13.03.2007 um 18:16
@Kimo
Hast du Sakrileg gelesen?


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Der Teufel - die größte "Erfindung" des Glaubens?!

13.03.2007 um 20:01
Oh nä ey....das is doch mindestens nen 10 fach thread


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Der Teufel - die größte "Erfindung" des Glaubens?!

13.03.2007 um 21:44
Link: www.ruedigersuenner.de (extern)

Deshalb muß ein anderer Umgang damit gesucht werden. Rudolf Steiner etwa hält das"Luziferische" für eine durchaus wichtige Kraft im Leben, die schon in jeder kindlichenTrotzreaktion durchbricht: Es ist nicht das schlechthin Böse, sondern eine Regung derIchkraft, die sich bemerkbar machen will. Auch jeder Künstler und Revolutionär, derFestgefahrenes durchbricht, gibt dem luziferischen Impuls nach, entfacht Feuer und streutSalz in die Wunden. Schädlich wird diese Energie erst im Übermaß und ohne Bezug zuanderen, bindenden Kräften. Das Element des Feuers, das Luzifer den Menschen brachte, istnichts an sich Verwerfliches, sondern sorgt - richtig angewendet - auch fürlebensspendende Kräfte wie Wärme und Nahrung. (R.Steiner: Das Mysterium des Bösen, hrsg.von Michael Kalisch, Stuttgart 1993)

Wie Steiner plädiert daher auch Jung fürIntegration statt Ausgrenzung von "Schatten"-Elementen wie Provokationslust,Zerstörungstrieb oder dem Bedürfnis nach Blasphemie, Exzentrik und Grenzüberschreitung.Als Psychiater kennt Jung den zuhörenden statt verurteilenden Umgang mit den Abgründender Seele und braucht sich nicht hinter rationalen, moralischen oder religiösenAbwehrhaltungen zu verstecken. Schon als Kind ahnte er, dass Christentum und Aufklärungkein vernünftiges Instrumentarium bereithielten, um mit diesen dunklen Aspektenfertigzuwerden. Vermutlich als Abwehr gegen frömmlerische Tendenzen des elterlichenPfarrhaushaltes hatte Jung bereits in jungen Jahren "luziferische" Träume und Visionen:Vorstellungen von unterirdischen Kulträumen unter grünen Schweizer Wiesen, wo auf einemThronsessel ein fleischerner Riesenphallus hockt, Mordphantasien vor dem Baseler Münster,wo er sich die schlimmsten Sünden vorstellt und erst bei dem Gedanken Ruhe findet, dassauch diese von Gott gewollt sein müssen:

"Zur 'Gotteswelt' gehörte alles'Übermenschliche', blendendes Licht, Finsternis des Abgrunds, die kalte Apathie desGrenzenlosen in Zeit und Raum und das unheimlich Groteske der irrationalen Zufallswelt.'Gott' war für mich alles, nur nicht erbaulich." (Aniela Jaffé: Erinnerungen, Träume,Gedanken von C.G.Jung, Zürich und Düsseldorf 1971, 77)

Integration des"Schattens" heisst also erstmal, ihn anzusehen und - ohne Wertung - als Teil derGesamtpersönlichkeit zu akzeptieren. Jung spricht einmal davon, dass bei ihm die"Zwischenwände" zwischen Bewußtem und Unbewußtem stets "durchsichtiger" blieben als beianderen. Vielleicht ist dies auch ein interessanter Rat für den richtigen Umgang mit denArchetypen, die ja ein Stück irrationale Natur im Menschen darstellen. Diese"Durchsichtigkeit" setzt jedoch ein gekräftigtes Ich voraus, das die dünne Membranbeherrscht statt von ihr beherrscht zu werden. Vielleicht ist eine Gesellschaft gefeitergegen den Mißbrauch von Mythen und Archetypen, wenn sie sowohl Ichstärkung als auchDurchsichtigkeit fördert. Das mag auf den ersten Blick widersprüchlich klingen, aberIchstärkung bedeutet nicht rigide Härte oder ängstliche Abschliessung, sondern dieFähigkeit, so viel Divergentes und Ambivalentes wie möglich zuzulassen.


http://www.ruedigersuenner.de/drachen.html


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13.03.2007 um 21:47
Und er Teufel hat den Schnaps gemacht, oder? ;)


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