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Atheismus

823 Beiträge, Schlüsselwörter: Atheismus, Realismus, Ungläubig
Xedion65
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Atheismus

31.10.2008 um 13:30
betonmischer

Unsere Kultur bzw. unsere Eltern prägen IMMER unsere Entwicklung. Es wäre naiv anzunehmen, dass Atheisten nicht geprägt werden und sich "frei" entwickeln können. Nur kommt irgendwann der Punkt, an dem sich ein "vernünftiger" Mensch darüber Gedanken macht, warum er das glaubt, was er glaubt. Und ich denke man kann auch den "Glauben" vernünftig rechtfertigen, je nachdem in welcher Ausprägung und je nachdem welche eigenen Erfahrungen man gemacht hat.


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Atheismus

31.10.2008 um 13:30
Meine Eltern sind praktisch unbemerkbar christlichen Glaubens, kümmern sich aber kaum darum, nehmen es nicht ernst. Deswegen auch "praktisch unbemerkbar".
Ich wurde zwar und leider getauft, besuchte aber nie irgendeinen Gottesdienst oder ähnliches. Hätten sie auch als falsch empfunden.

Bis auf die Taufe bin ich auch zufrieden damit. Eines Tages konfrontierte ich sie mit meiner Ungläubigkeit und es war ihnen so was von schnurzpiepegal.

Bis vor vielleicht eineinhalb Jahren habe ich auch noch an einen Gott geglaubt. Die Pubertät ist ja bekannt dafür, dass man beginnt, selber zu denken und mündig zu sein. :}


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Atheismus

31.10.2008 um 13:31
@Xedion65

Ja aber wenn jeder nur von seinen persönlichen standpunkt ausgeht und alles als unbeweißbar ansiht was er sich eben nicht beweisen kann sondern eben als zb eine Gotteserscheinung interpretiert wo wären wir dann jetzt? Wüssten wir was Strom ist? Wüssten wir was halluziantionen sind? Wären wir auf gutem Wege in der Hirnforschung usw.? Wenn man sich persönlich etwas nicht erklären kann muss man haltmit anderen zusammenarbieten und wenigstnes einen schritt auf die Erklärung zugehen. auch wenn man dann die erklärung nicht findet tuen es dann vllt andere danach.
Ja stimmt es ist sehr pauschalisierend zu sagen das mit bildung ein mensch zum atheisten wird. aber ich sage genügend bildung und ich denke auch wir haben nicht genügend aber vllt ist es in 1000jahren soweit das eine vorstellung von Gott oder ähnliches überhaupt keine verwendung hat, weil die leute dank ihrer bildung auch das heute unerklärliche erklären können.
Ich denke die meisten menschen kommen irgendwann an den Punkt das sie merken das sie keinen "absoluten" sinn finden udn da ist gott schnell parat, das ist eine form von angst und angst hat jeder mensch, sei er noch so gebildet.
und wenn er zum glauben findet und damit zufrieden ist dann schön und gut hauptsache zufrieden. aber mich stellt auf jeden fall zur zeit kein glaube zufrieden. keine ahnung wie es in 20 oder 30 jahren aussieht oder morgen aber das kann einen Gläubigen auch passieren das er von einen tag auf den anderen davon abfällt.


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ashert
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31.10.2008 um 13:39
ich weiß das ich meine kinder weder religiös noch atheistisch erziehen werde. sie sollen wenn sie alt genug sind selber entscheiden können ob sie an einen gott glauben oder nicht.

Das ist den Kindern gegenüber aber auch eine spezifische Form der Beliebigkeit, die folgt den selben Regeln wie dem Erziehen zu einer bestimmten Glaubensrichtung.

Später werden sie dann also kaum noch eine Religion annehmen, die hat man ja nicht gelernt! :)


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Xedion65
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Atheismus

31.10.2008 um 13:43
Stahlschlag

Moment, hier redet keiner von "Allem". Es gibt jedoch Fragen, die man rein logisch nicht klären kann (und das kann man beweisen!).
Nehmen wir mal an, du kannst zeigen, dass die Existenz eines Gottes auch in diesen Bereich fällt und nicht absolut beweisbar, aber auch nicht widerlegbar ist (die ganzen Argumente lassen sich eher auf Wahrscheinlichkeitsrechnung reduzieren). Wenn also jemand eine "überzeugende" Gotteserfahrung hat, kann man ihm dann absprechen, dass sie authentisch ist? Beweisen kann man es nicht, bestenfalls vermuten. Diese Person kann also einen guten Grund haben an Gott zu glauben, wie auch immer sie ihn definiert. Womöglich definiert sie "Gott" auch garnicht, sondern spricht nur davon, dass ihre Erfahrung mit dem momentanen wissenschaftlichen Paradigma nicht (gut) erklärbar ist. Strom ist durchaus erklärbar.
Es wäre ja auch durchaus möglich, dass man wissenschaftlich nachweisen kann, dass es eine Seele gibt oder etwas in der Art, oder zumindest auf Dinge stößt, die man nur sehr schwer mit der momentanen Ansicht erklären kann. In unserer heutigen Zeit ist das bisher nicht gelungen. Jedoch steht es jedem Menschen frei wissenschaftliche Ergebnisse zu interpretieren. Wenn mir jemand sagt, er glaubt daran, dass Gott das Universum mit dem Urknall erschaffen hat, nachdem, was er momentan weiß, dann ist das doch legitim. Hindert ja nicht daran, weiter zu forschen. Man sollte lediglich offen sein.

Es gibt recht interessante religionswissenschaftliche Untersuchungen zu dem Thema. "Glaube" hat scheinbar auch einen evolutionären Zweck, oder zumindest bietet es einen Vorteil. Teilweise ist es auch genetisch verankert. Heute bekommen "gläubige" Müttern im Schnitt mehr Kinder. Glaubst du also wirklich, dass sich das in ferner Zukunft auflösen wird?


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betonmischer
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Atheismus

31.10.2008 um 13:45
JimboJoe schrieb:ich weiß das ich meine kinder weder religiös noch atheistisch erziehen werde. sie sollen wenn sie alt genug sind selber entscheiden können ob sie an einen gott glauben oder nicht.
Indem du sie auf diese Weise erziehst, hast du sie von vornerein atheistisch erzogen, da du die religiöse Weitergabe schon im Kindesalter unterbunden hast.


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betonmischer
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Atheismus

31.10.2008 um 13:50
Xedion65 schrieb:Wenn also jemand eine "überzeugende" Gotteserfahrung hat, kann man ihm dann absprechen, dass sie authentisch ist? Beweisen kann man es nicht, bestenfalls vermuten. Diese Person kann also einen guten Grund haben an Gott zu glauben, wie auch immer sie ihn definiert.
Diese Person hat nur eine neue Erfahrung gemacht, die sie als Gott definiert.

Da Gott nicht definiert ist, kann man die neue Erfahrung nicht Gott bezeichnen. Kann man schon, aber dann bleibt Gott nur ein Wörtchen für aussergewöhnliche Erfahrungen und dazu zählt dann auch Drogenkonsum.


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Atheismus

31.10.2008 um 13:53
Und wenn ich meinem Kind nicht erlaube, alleine über die Straße zu gehen, wird es das im Leben nicht lernen? Indem ich meinem Kind das Autofahren verbiete wir aus ihm nie ein Autofahrer. Das ich Nichtraucher bin macht mich sicher, dass mein Kind nie rauchen wird?


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Xedion65
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Atheismus

31.10.2008 um 13:56
betonmischer

Wie bereits erwähnt, du zeigst deutlich, wie man mit Sprache "Wahrheit" definieren kann. Ich sage "Gotteserfahrung", weil die meisten Leute damit zumindest grob was anfangen können und ich mir die Umschreibung spare.
Ich hätte auch schreiben können, eine Erfahrung, die auf eine wie auch immer geartete andere Wirklichkeit hindeutet, die man mit dem momentanen wissenschaftlichen Paradigma nicht erklären kann - zumindest aus Sicht der jeweiligen Person. Diese Person glaubt dann mitunter an das, was sie selbst als "Gott" definiert. Ihre Definition kenne ich aber nicht!
Wenn du feststellst, dass du im Drogenrausch die Zukunft sehen kannst, dann bleibt das immer noch eine Drogenerfahrung, auch wenn sie nicht erklärbar ist. Und wenn du im Traum mit verstorbenen Verwandten reden kannst, die dir die Position von einem vergrabenen Goldsäckchen in einer alten Ruine 500 km weit weg mitteilen können, dann ist das auch eine spirituelle Erfahrung, selbst dann wenn man es nicht definiert.


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Atheismus

31.10.2008 um 13:58
Natürlich ist strom erkläbar aber ich meinte damit, hätten sich die menschen damals die einfachste erklärung rausgesucht wie zb: "Das ist der Zorn Gottes"(Blitz) und das wäre so gelieben wüssten wir jetzt so gut wie garnichts. Auch diese sachen waren mal unerklärlich und wunder und heute halt erklärbar und ich bind er meinung das wenn unendlich zeit verhanden wäre auch alles erklärbar wäre, was natürlich nie der fall wäre aber es würde eben unendlich tangieren.
Wie gesagt jeder soll glauben was er will und ich halte mich auch nicht für besonders schlau aber ich bin halt mit kritischend enklen dazu gekommen fest zu stellen das ich nicht an gott glaube...
Eben man sollte offen sein udn das war die Religion bzw der glaube halt oft nicht.
Sag einen gläubigen das seien Wunder durchaus einfach Zufall sind und auch mit stochastischen methoden belegbar, dann ist der aber ganz schnell in seinen glauben verletzt.
Und ja jeder der an gott glaubt wird seine gründe haben (bis auf die die das von den eltern oderso auferlegt haben bekommen) die ich ja auch nicht schlecht heißen will. ich denke würde ich glauben wäre einiges einfacher für mich. naja
Außerdem ist der Glaube mit hirnforschung mitlerweile sogar bestimmten arelane zu zu ordnen im hirn die auch zb bei einen glauben an ein faschistisches system angesprochen werden. Glaube an einen Dikator und das System und Glaube an Gott ist im Pinzip der gleiche Grundmechanismus (ich will das nicht geichstellen da da inhaltliche unterschiede sind).
Es ist ja nur meine Ansicht, das ich der Meinung bin das der mensch gott im Prinzip nichtmehr braucht, aber ich kann auch jeden verstehen der beginnt zu glauben, finde es halt persönlich etwas schade weil ich das irgendwie als einen rückschritt ansehe.
Klar hat Glaube einen Zweck, immerhin kannst du damit alles erklären was du willst.

So der Mensch hat ein Bewusstsein entwicklt und kann sich in Vergangenheit Gegenwart und Zukunft reflektieren und hat auch diesen drang das zu tuen dadurch da er eben ein selbstbewusstsein vllt durch einen evolutionären fehler bekommen hat.
Hingegen weiß der emnsch bzw die meisten menschen auch wenn sie es nicht wirklich realisieren das das leben nicht uneendlich ist und kann das bedürfnis sich in die zukunft zu reflektieren nicht auf das was nach den tod kommt erweitern, also schafft er sich ein gedankenkonstrukt um sich selbst zu befreidigen und die möglichkeit zu schaffen sich selber in die zukunft auch nach den tod zu reflektieren.
Auch angst spielt da stark mit wie schon gesagt. glaube hilft die angst vor den tod zu bändigen aber auch als ungläubiger brauch man keine angst vor dem tod zu haben wenn man damit um zu gehen weiß.


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fonz
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Atheismus

31.10.2008 um 14:02
ein im immergleichen ton der inbrunst vorgetragene atheismus weist, wenn schon nicht religiöse, so doch sehr wohl glaubensorientierte züge auf. des weiteren frage ich mich, wieso merkwürdigerweise atheisten am häufigsten von gott reden. ganz einfach, weil ihre gedankenwelt nur so dualistisch funktionieren kann, wenn es das vermeintlich verleumdeten gegenstück gibt.


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Atheismus

31.10.2008 um 14:05
Nö ich rede nur davon weil dieser tread gerade da ist sonst rede ich nicht von sowas. ist mir auch egal. ich rede so gut wie nie über gott außer irgendein gläubiger muss mir damit auf die nerven gehen.


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betonmischer
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Atheismus

31.10.2008 um 14:06
@Xedion65

Ich hab das Gefühl, wir reden stets aneinander vorbei. Deine Worte, die besagen, dass ich mit Worten die Wahrheit schaffe, zeigen ebenso, wie man mit Worten "Wahrheit" schaffen kann.
Xedion65 schrieb:Ich hätte auch schreiben können, eine Erfahrung, die auf eine wie auch immer geartete andere Wirklichkeit hindeutet, die man mit dem momentanen wissenschaftlichen Paradigma nicht erklären kann
Mit welchen Mitteln, kann man es denn erklären?

Jetzt sag bitte nicht mit dem Herzen.


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Xedion65
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Atheismus

31.10.2008 um 14:07
Stahlschlag
stahlschlag schrieb:Natürlich ist strom erkläbar aber ich meinte damit, hätten sich die menschen damals die einfachste erklärung rausgesucht wie zb: "Das ist der Zorn Gottes"(Blitz) und das wäre so gelieben wüssten wir jetzt so gut wie garnichts. Auch diese sachen waren mal unerklärlich und wunder und heute halt erklärbar und ich bind er meinung das wenn unendlich zeit verhanden wäre auch alles erklärbar wäre, was natürlich nie der fall wäre aber es würde eben unendlich tangieren.
Das Problem hierbei ist, dass der Glaube an solche Dinge primär ein evolutionärer Nachteil ist. Nur daran zu glauben, dass ein Blitz von Gott kommt - und dann stundenlang ums Feuer zu tanzen - bringt nichts. Die Tatsache, dass "Glaube" auch mit bestimmten Hirnregionen korreliert ist, ist doch eh zu erwarten, egal ob man davon ausgeht ob es Gott gibt, oder nicht, ob am Glaube was dran ist, oder nicht.
Wenn du einen Apfel isst, dann gibt es in deinem Kopf auch eine "Apfelerfahrung". Bedeutet dies, dass der Apfel nicht existiert, oder nur in deinem Kopf existiert? Lustigerweise kann man auch dafür keinen absoluten Beweis erbringen (siehe Solipsismus).

Wie gesagt, ich denke man sollte nicht einfach alles mit Gott erklären, aber man kann meiner Ansicht nach das, was man weiß, in ein Weltbild einbauen. Das führt dazu, dass "Glaube" nicht der Wissenschaft widersprechen sollte.
Ich sehe jedoch ein Problem darin, dass viele meinen Wissenschaft widerspricht a priori einem "Glauben". Dies ist meiner Ansicht nach nicht der Fall. In sehr vielen Fällen (gerade auch in Sachen Hirnforschung - z.B. wie Bewusstsein entsteht ist wissen wir bis heute nicht, oder die Libet-Experimente mit dem freien Willen) lassen die Ergebnisse mehrere Schlüsse zu. Es steht jedem frei, sich für eine Seite zu entscheiden.

Zumindest sollte man eine gewisse Toleranz mitbringen und den anderen nicht a priori für ungebildet halten, denn das ist ist den meisten Fällen, meines Erachtens, einfach nicht der Fall.


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Xedion65
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Atheismus

31.10.2008 um 14:11
betonmischer
betonmischer schrieb:Mit welchen Mitteln, kann man es denn erklären?
Jetzt sag bitte nicht mit dem Herzen.
Man muss es nicht erklären können, es reicht aus es NICHT erklären zu können mit den momentanen Mitteln, um davon auszugehen, dass diese Erfahrung darüber hinausreicht.
Stell dir doch mal vor Person X hat so eine Erfahrung. Sie sieht ihre Urgroßmutter, der sie nie begegnet ist (da vor Geburt gestorben) und diese sagt ihr, sie habe 500 km entfernt unter der großen Eiche xy nen Sack mit Gold vergraben und der "Chef" habe ihr gesagt, sie soll das mal mitteilen. Person X fährt hin, findet den Sack und freut sich. Ist natürlich sehr fiktiv die Geschichte, zeigt aber worauf ich hinaus will. Uroma redet von "Chef". Der Gedanke liegt nah, dass es sich noch um was "höheres" handelt, ohne es genau zu spezifizieren. Könnte man evtl. gemeinhin als "Gott" interpretieren, auch wenn das evtl. total daneben ist. Spielt aber auch für die Erfahrung keine Rolle.


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ashert
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31.10.2008 um 14:12
Wir sind alle an den Glauben gekettet, an Gott, an keinen Gott, oder sonstwas! Die Menscheit besteht nunmal aus Kettenverteilern, aus Predigern und Lehrern überall! Wer nur den Mund aufmacht oder zu einer Sache schweigt, verteilt schon wieder Ketten und bestimmt nicht harmloser als andere, das Ergebnis ist ja dasselbe, Ketten!


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Xedion65
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31.10.2008 um 14:14
betonmischer
Xedion65 schrieb:Man muss es nicht erklären können, es reicht aus es NICHT erklären zu können mit den momentanen Mitteln, um davon auszugehen, dass diese Erfahrung darüber hinausreicht.
Nochmal, ich weiß nicht ob es solche Erfahrungen gibt. Geht hier nur um die Definition.


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Atheismus

31.10.2008 um 14:16
Xedion65 schrieb:Das Problem hierbei ist, dass der Glaube an solche Dinge primär ein evolutionärer Nachteil ist.
Ebenso ist Leichtgläubigkeit und das anerkennen von höheren Autoritäten im Kindesalter ein Überlebensvorteil. Es ist eben wichtig, das das Kind nicht auf die Straße läuft, wenn die Mutter stopp sagt genauso wie es früher vielleicht sicherer für Kinder war, sich ruhig zu Verhalten, wenn sich räuberische Tiere den Menschen näherten.


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Atheismus

31.10.2008 um 14:18
Ja das war auch eine blöde pauschalisierung meinerseits.
Ich will und kann jetzt nichts gegen deine aussage schreiben außer das ich irgendwo schon erwähnt hatte das wissenschaft und glaube sich nicht wiedersprechen müssen ... liberalisierung der kirchen (ja ich weiß kirche bedeutet nicht gott) usw...
Keine Toleranz den Intoleranten ist auch immer ein schöner Spruch, aber auch nicht gut man sollte wohl als leuchtendes beispiel vorgehen. (was jetzt wiedrrum nicht heißen soll alle gläubigen seien intollerant, das gilt für gläubige wie ungläubige sihet man ja an meinen tollen ausspruch das die ungebildet sein^^)
Aber ich denek Atheisten sehen ihren "Glauben bzw Unglauben" nicht als absolut an hingegen jmd der wirklich an gott glaubt sieht dies als absolut an.
(ich schrieb auch irgendwo das ich nicht weiß vllt finde ich ja morgen zum glauben)
aber ein wirklich gläubiger denke ich ist recht star in seinen Glauben da er ja immer die "strafen" gottes zu fürchten hat.


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Xedion65
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Atheismus

31.10.2008 um 14:20
intruder
intruder schrieb:Ebenso ist Leichtgläubigkeit und das anerkennen von höheren Autoritäten im Kindesalter ein Überlebensvorteil. Es ist eben wichtig, das das Kind nicht auf die Straße läuft, wenn die Mutter stopp sagt genauso wie es früher vielleicht sicherer für Kinder war, sich ruhig zu Verhalten, wenn sich räuberische Tiere den Menschen näherten.
Stimmt schon. Nur erklärt das meiner Ansicht nach nicht unbedingt die Entstehung des Glaubens ansich, denn diese Eigenschaften gibt es ja auch ohne die Ansicht, dass der Blitz von Gott kommt - meines Wissens nach waren mit die ersten "Religionen" auch pantheistischer Natur, da gibt es keine allmächtige Vaterfigur. Aber ist auch wieder nen anderes Thema. Ich habe mal eine Arbeit darüber gelesen, welche Theorien es dazu gibt, müsste ich aber erst wieder suchen um das hier runterzubeten :)


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