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Auf der Suche nach dem eigenen Ich.

140 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Ich, Selbst, Wer Bin Ich ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Auf der Suche nach dem eigenen Ich.

12.08.2010 um 20:03
Ich glaube ich werde noch eine ganze Weile nach mir selbst suchen ^^


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Auf der Suche nach dem eigenen Ich.

12.08.2010 um 20:17
@Hesher

Ich schrieb:
Zitat von ZonaraZonara schrieb:ist es nicht so , das wir alle unbeschrieben auf die Welt kommen ( Gezeugt werden )und * alle Möglichkeiten in uns tragen * und ehe wie noch selbstständig denken gelernt haben hat man uns die erste Prägung verpasst.So geht es das ganze Leben weiter.............
Ja alle haben alle Möglichkeiten auch zuerkennen, wenn sie denn wollen.
Alles ist ein kausaler Ablauf an Ursache und Wirkung, habe vor geraumer Zeit beschlossen nicht Wirkung sondern Ursache zu sein,weil ich die Möglichkeit bin.
Ich bin die lebende bewusste Möglichkeit und Energie , nach dem erkennen das ich nicht mehr oder weniger bin und eine lange Zeit fremd programmiert / gelebt wurde habe ich mich dazu entschieden
wieder das zu sein was ich von jeher war BEWUSSTES SEIN , die Ursache, jetzt lebe ich mich selbst.......
Zu mindestens versuche ich das jeden Tag aufs Neue............


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Auf der Suche nach dem eigenen Ich.

16.08.2010 um 10:02
Ich lebt (S)ICH immer selbst.
Richtig, es ist notwendig das individuelle Bewußtsein damit verbinden zu können, sonst fallen die Schuppen bestenfalls nachtodlich noch von den Augen.
Das ist es worauf es ankommt, daß man es hier und bewußt und innerhalb des irdischen Daseins vollzieht.
Das wahre ICH ist eines und doch nicht eines, betrachten wir es von der Seite menschlich-physischer Konstitution aus, die dieser einerseits karmisch zur Erde mitbringt andererseits dort erwirbt, bzw. deren astralen Ursachen, welche ihn bestenfalls um sein wahres ICH ringen lassen.
Wenn wir es nicht auffinden, verlieren wir es, das beweist schon die Häufung zunehmender sogenannter Ich-Erkrankungen, welche das "normale" ich befallen und den Ausgangspunkt verstellen, der in einem durchaus unterscheidenden Denken liegt, das nur ein gesundes und starkes Ich vollbringen kann, auch wenn es damit zum Egoismus neigt..
Dies ist Kern und Sinn der Faustsage:
"Um im Unendlichen (s)ich zu finden, muß man erst unterscheiden und dann verbinden!"
Auch was den möglichen Verlust von Ich- Kraft angeht, kann man sich vor Augen führen, so gnadenlos es manchem scheinen mag: Wer hat dem wird gegeben werden. Wer nicht hat dem wird auch noch genommen was er hat.
Dies, weil ICH rein im Geist vorhanden ist und ausschließlich sobald ergriffen nicht um persönlicher Dinge willen "agieren" kann sondern immer um ALLES.
Das ist ein weiter Weg der um Freiheit, welche allein und ausschließlich im Geistigen zu finden ist gegangen wird und der jegliche Gleichmacherei ausschließt.
Man kann auch verlieren wenn man nur vermeintlich gefunden hat, dies liegt in dem von Fabiano angeführten Geschwurbel als Gefahr verborgen.
Um der Freiheit willen ist der Mensch Versuchungen aller Art ausgesetzt und ringt sich los. Gerade dieses Ringen birgt die Kraft des "ungeborenen" ICH.
Dies ist ohne Egoismus nicht denkbar. Aus diesem erringt sich der Mensch die Mitte seiner Selbsterkenntnis.
Nicht Selbstbeweihräucherung und Menge an Wissen und sich mit allem eins fühlen ohne es zu sein sind es, die das ICH herabsenken und das Zepter ergreifen lassen.
Das Gefäß zur Aufnahme desselben muß sich der Mensch selbst bereiten, aus den selbst gelegten vohandenen Grundlagen, somit muß er diese auch zuallererst durchschaut haben und von diesem ICH aus intuitiv, nicht von der bürgerlichen Moralität aus, bewerten können.
"Das Erste steht uns frei, beim Zweiten sind wir Knechte!"
Die hierzu notwendige Unterscheidungskraft muß also bereits vorhanden sein und sich einer vollkommen anderen Qualität bemächtigt haben um "das Blatt zu wenden"..
Hier ist kein Platz mehr für Altes, auch nicht für alte Lehren so grundlegend sie wegbereitend gewesen sein mögen. Hier zählt allein die freie menschliche Kreativität des Geistes und dessen unendlich ewige Möglichkeiten


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Auf der Suche nach dem eigenen Ich.

16.08.2010 um 10:28
ich bin mitte dreißig und kann sagen, dass ich mich jetzt selbst gefunden hab.
davor hab ich versucht, mich auf verschiedene weiße zu definieren, zb. durch kleidung usw.
mittlerweile weiß ich was ich bin und wie ich bin, stehe zu meiner art, lass mich nicht mehr verbiegen und bin tief zufrieden mit mir selber, was nicht heißen soll, dass ich meine fehler nicht kenne und mir nicht eingestehe.
nein, ich kenne alle und ich akzeptiere sie und hoffe, dass die liebe sie auch akzeptiert, denn auch ich bin bereit, fehler des partners zu akzeptieren.


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Auf der Suche nach dem eigenen Ich.

16.08.2010 um 10:42
@ ragged
Du bist also sozusagen am Ende?
Oder doch am Anfang? :)


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Auf der Suche nach dem eigenen Ich.

16.08.2010 um 11:43
@kore
nervlich bin ich am ende!!! :)
neee, ich seh mich eigentlich am anfang, wenn man so will.
aber ich glaube, dass viele menschen erst im zweiten drittel ihres lebens zu sich finden.
die teenager-zeit seh ich als eine art experimentier-zeit an.
muss ja nicht bei jedem so sein, aber ich denke, dass es vielen so geht...
oder?????


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Auf der Suche nach dem eigenen Ich.

16.08.2010 um 11:46
richtisch... man sollte ja ordentlich ausgegoren sein! :)


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du_selbst Diskussionsleiter
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Auf der Suche nach dem eigenen Ich.

18.08.2010 um 07:39
Auf der suche nach meinem eigenen ich bin ich meinem spiegel begegnet, er wusste alles über mich und ich nichts über ihn, so stellte ich mir vor das nichts zu sein, ein spiegel zu sein, und seitdem suche ich nicht mehr mein eigenes ich, sondern das der anderen.


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Auf der Suche nach dem eigenen Ich.

30.08.2010 um 17:48
@du_selbst wenn du deinem spiegel begegnet bist , wie kann es sein , das du über ihn nichts wußtest ? er aber über dich ? du bist das spiegelbild aller , und nicht nichts! mal lieb frag :


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Auf der Suche nach dem eigenen Ich.

30.08.2010 um 21:03
engelsche62
Zitat von engelsche62engelsche62 schrieb:du bist das spiegelbild aller , und nicht nichts! mal lieb frag :
Das ist es ja eben.

Du bist nur, weil du wahrgenommen wirst. Du bist auch deine eigene Wahrnehmung hehe. Gäbe es dich, wenn du von nichts wahrgenommen würdest?

Du bist eine Vorstellung deines Selbsts. Ein sehr realer Traum ;)

Vielleicht meint er mit nichts ja eher: kein reales(materielles) dasein.


Das Internet ist ja auch da, aber es ist nichts dass man anfassen könnte. Es ist eben eine Illusion, ein Netzwerk, welches ja schon eine ganz eigene Welt ist hehe.


...und alles ist relativ...


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Auf der Suche nach dem eigenen Ich.

30.08.2010 um 21:35
@TraumParade


Nicht jeder verirrte verliert sich,
Nicht alles was Gold ist glänzt;

Die tiefen Wurzeln erfrieren nicht,
Was alt ist, wird nicht verblühen


Aus Schatten ein Licht entspringe!
Aus der Asche soll Feuer loh'n!

Heil wird die zerbrochene Klinge,
Die Kronlosen steigen wieder auf den Thron.




Tolkien


wir gestalten dieses Netzwerk ;)


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du_selbst Diskussionsleiter
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Auf der Suche nach dem eigenen Ich.

31.08.2010 um 13:04
Das spiegelbild aller ist ja das nichts, das nichts ist der spiegel von allem was ist :D wenn du nun das nichts, nicht als etwas geringes, negatives betrachtest sondern als etwas das in uns allen und allem enthalten ist, das alles umfässt, ... verstehst du auch warum ich auf der suche nach meinem anderen fremden ich bin :D

Das nichts befindet sich im zentrum deiner fantasie, es ist das welches jetzt diese buchstaben liest, das nichts bist du selbst, und alles um dich herum, wenn du das nichts von all dem entfernst verändert sich dabei nichts, alles ist noch genauso wie es vorher war ... :D

Nun liegt es an dir das nichts als etwas positives zu betrachten.

@engelsche62
@TraumParade
@wahrheit123


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Auf der Suche nach dem eigenen Ich.

31.08.2010 um 13:08
@TraumParade

ich kapier das nicht!
hab schon mehrere beiträge von @du_selbst gelesen, aber keinen davon wirklich verstanden... :(

vielleicht sollte ich aufhören hier zu posten, weil mein "GEISTIGER HORIZONT" hier endet.
(...was viele user ja immer wieder gerne betonen...)


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du_selbst Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

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Auf der Suche nach dem eigenen Ich.

31.08.2010 um 13:27
@ragged

das macht nichts ... ich würde sie auch nicht verstehen wenn ich sie nicht selbst schreiben würde, ja manchmal verstehe ich nicht einmal selbst was ich da schreibe xD


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Auf der Suche nach dem eigenen Ich.

31.08.2010 um 14:34
@du_selbst
:)
...muss arbeiten...
bis die tage....


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Auf der Suche nach dem eigenen Ich.

07.09.2011 um 11:54
@du_selbst


ich bin bei meinen Großeltern aufgewachsen,

und wir hatten vor dem Krieg eine Altstoffhandlung, Rohprodukten Handlung , sagte man das damals.


Die Familie war riesengroß, meine Oma war die jüngste, 1910 geboren, und dort in dieser Welt bin ich aufgewachsen und auch irgendwie hängengeblieben, allerdings.


von meiner Oma der Vati hat sich jetzt ziemlich genau vor 90 Jahren, so Ende August, am 30. war er was trinken gewesen, und am 31. früh um 7.45 Uhr haben sie ihn aus der Elbe gezogen, tot.

Da stand seine Frau da als Witwe mit 9 Kindern und dem Geschäft noch dazu.

aber sie hat noch fast 30 Jahre weitegelebt, hat 2 Kriege mitgemacht und genau an ihrem Geburtstag, am 8. Mai , da wurde sie 77, da war auch der letzte Krieg zuende.

immerhin wurde sie fast knapp über 80.
Das reichte dann aber auch.



viel ist davon ist nicht mehr übrig.

und mein Kummer darüber ist wirklich sejr groß.

vllt kannst du es verstehen...


schön von dir dass du mich erinnert hast....



Lg,


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Auf der Suche nach dem eigenen Ich.

07.09.2011 um 12:10
@du_selbst
Ich sehe das mit dem "Nichts" sehr ähnlich wie du. Wir sind alle ein und dieselbe Essenz, und zwar bewusste Energie oder auch subjektives Bewusstsein. Der einzige Unterschied liegt daran, dass diese eine Essenz unterschiedliche Formen angenommen hat, unterschiedliche Persönlichkeiten. Das ist auch der Grund, warum wir meinen, dass es mehrere 'Bewusstseins' oder 'Ichs' gäbe. Es ist alles nur ein 'Ich', dass sich auf unterschiedliche Weise ausdrückt, eine Energie, die zwischen aktivem und ruhendem Zustand schwingt/oszilliert, und das ad infinitum, sprich ewig.


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Auf der Suche nach dem eigenen Ich.

07.09.2011 um 14:30
@kore schrieb:

"Ich lebt (S)ICH immer selbst."
Das ist wohl klar. Was sollte sich Ich sonst leben? Kein Ich kann im Du leben...

"Richtig, es ist notwendig das individuelle Bewußtsein damit verbinden zu können, sonst fallen die Schuppen bestenfalls nachtodlich noch von den Augen.
Das ist es worauf es ankommt, daß man es hier und bewußt und innerhalb des irdischen Daseins vollzieht."

Was meinst du mit "damit" verbinden zu können? Womit soll das Bewusstsein verbunden werden? Mit dem ICH? Das ist doch in der Regel sowieso immer so :D

"Das wahre ICH ist eines und doch nicht eines"
Das sind wirklich sehr geistreiche Sätze mit denen man viel und letztlich gar nichts sagt :D

"betrachten wir es von der Seite menschlich-physischer Konstitution aus, die dieser einerseits karmisch zur Erde mitbringt andererseits dort erwirbt, bzw. deren astralen Ursachen, welche ihn bestenfalls um sein wahres ICH ringen lassen."

Was bringt der Mensch karmisch mit? Seine physische Konstitution? Und aufgrund welcher Ursache? Einer "astralen" Ursache? Also bitte, was ist das eigentlich für ein Esogeschwurbel???

Du sprichst laufend vom wahren Ich - Gibt es auch ein falsches? Was wäre denn das falsche Ich?


"Wenn wir es nicht auffinden, verlieren wir es, das beweist schon die Häufung zunehmender sogenannter Ich-Erkrankungen, welche das "normale" ich befallen und den Ausgangspunkt verstellen, der in einem durchaus unterscheidenden Denken liegt, das nur ein gesundes und starkes Ich vollbringen kann, auch wenn es damit zum Egoismus neigt.."

Was verstehst du unter Ich-Erkrankungen? Psychische Störungen? Und du meinst, deren Ursache sei die, dass das eigene Ich sein ich verloren habe, weil es sich selbst nicht gefunden hat? Das ist mir ehrlich gesagt auch etwas zu schwurbelig. Diese sogenannten psychischen Erkrankungen können eine Vielzahl von Ursachen haben. Ich maße mir nicht an, darüber zu urteilen, dass diese einzig in dem sich selbst nicht auffinden können begründet sein müssen, was immer das auch überhaupt heißen mag...


"Auch was den möglichen Verlust von Ich- Kraft angeht, kann man sich vor Augen führen, so gnadenlos es manchem scheinen mag: Wer hat dem wird gegeben werden. Wer nicht hat dem wird auch noch genommen was er hat."

Was verstehst du bitte unter Ich-Kaft? Eine von Natur aus starke Persönlichkeit, ein starkes Ego?
So nach dem Motto: Die Starken werden noch stärker und die Schwachen gehen ganz drauf?

Das ist zwar leider oftmals so, aber ich finde es nicht gut und auch nicht richtig. Eher sollte den Schwachen geholfen werden, dass sie stark werden und den Starken eher etwas Einhalt geboten werden.


"Dies, weil ICH rein im Geist vorhanden ist und ausschließlich sobald ergriffen nicht um persönlicher Dinge willen "agieren" kann sondern immer um ALLES"

Das mag ja stimmen. Aber darüber kann sich unser derzeitiges, menschliches ICH gar nicht voll bewusst werden, weil es gar nicht ALLES im Blickfeld seines Bewusstseins hat !

"Das ist ein weiter Weg der um Freiheit, welche allein und ausschließlich im Geistigen zu finden ist gegangen wird und der jegliche Gleichmacherei ausschließt."

Das mag auch sein, aber der Weg den wir dazu gehen müssen ist nunmal dieser Erdenweg und dieser ist kein besonders geistiger, sondern reichlich materiell-irdisch :D - Lediglich die Erkenntnisse die wir dadurch gewinnen, indem wir diesen Weg gehen, sind geistiger Natur.


"Man kann auch verlieren wenn man nur vermeintlich gefunden hat, dies liegt in dem von Fabiano angeführten Geschwurbel als Gefahr verborgen."

Entschuldigung, aber Geschwurbel ist wohl eher das, was du hier so überwiegend von dir gibst !
Natürlich kann man auch verlieren. Was das nun mit mir zutun haben soll, erschließt sich mir allerdings nicht. Wenn du mich schon unbedingt als angeblichen Verlierer so erwähnenswert findest und mir das mitteilen willst, so möchte ich dich zumindest bitten, mich zukünftig auch zu @ten, und nicht einfach so "über" mich zu urteilen !

In jedermenschens Geschwurbel liegt die Gefahr, sich darin zu verlieren. Und das ist die Gefahr des Geschwurbels an sich. Das sieht man an deinem Geschwurbel ganz besonders gut ! :D


"Um der Freiheit willen ist der Mensch Versuchungen aller Art ausgesetzt und ringt sich los. Gerade dieses Ringen birgt die Kraft des "ungeborenen" ICH."

Dem ersten Teil der Aussage stimme ich zu. Aber "Kraft des ungeborenen ICH" ist wieder so ein Geschwurbel... In einem völlig noch ungeborenen Ich gibt es keine Kraft, weil das ICH ja noch gar nicht da ist !


"Dies ist ohne Egoismus nicht denkbar. Aus diesem erringt sich der Mensch die Mitte seiner Selbsterkenntnis."

Was meinst du jetzt mit "Dies"?
Die Kraft des ungeborenen ICH ist ohne Egoismus nicht denkbar oder was?

Wie gesagt, in einem ungeborenen ICH kann auch keine Kraft stecken, weil es dieses Ich ja noch gar nicht gibt. Ego-Ismus ist daher auch nur mit einem Ego, also einem ICH überhaupt denkbar. Dann so eine Aussage wie "die Mitte seiner Selbsterkenntnis".... Was soll das bitte sein?

Selbsterkenntnis an sich ist schon so ein Wort, wo jeder etwas anderes drunter verstehen kann. Ich meine, es gibt eine Stufenweise Selbsterkenntnis, aber niemals eine totale in einem Augenblick. Und was nun die Mitte seiner Selbsterkenntnis sein soll, erschließt sich mir auch nicht...


"Nicht Selbstbeweihräucherung und Menge an Wissen und sich mit allem eins fühlen ohne es zu sein sind es, die das ICH herabsenken und das Zepter ergreifen lassen."

Was verstehst du eigentlich unter "ICH herabsetzen" und "Zepter ergreifen"???
Kannst du eigentlich auch mal Deutsch sprechen anstatt dich hier immerzu hinter solchen mystischen Ausdrucksformen zu verschwurbeln?


"Das Gefäß zur Aufnahme desselben muß sich der Mensch selbst bereiten, aus den selbst gelegten vohandenen Grundlagen, somit muß er diese auch zuallererst durchschaut haben und von diesem ICH aus intuitiv, nicht von der bürgerlichen Moralität aus, bewerten können."

Zur Aufnahme von was bitte muss sich der Mensch als Gefäß bereiten? Was meinst du mit "desselben" bitteschön?

Ansonsten ja, stimme ich dir allerdings zu, dass eine Bewertung der Dinge immer aus einem selbst hervorgehen sollte und sich nicht nach irgendwelchen äusserlichen Moralansprüchen ableiten muss. Obwohl diese unser Selbst ja auch durchaus mit prägen !


"Das Erste steht uns frei, beim Zweiten sind wir Knechte!"

Was meinst du eigentlich mit "Das Erste" und mit "beim Zweiten" eigentlich?
Was steht uns frei und wo sind wir Knechte?

"Die hierzu notwendige Unterscheidungskraft muß also bereits vorhanden sein und sich einer vollkommen anderen Qualität bemächtigt haben um "das Blatt zu wenden".."

Die wozu notwendige Unterscheidungskraft? Welches Blatt zu wenden bitte?


"Hier ist kein Platz mehr für Altes, auch nicht für alte Lehren so grundlegend sie wegbereitend gewesen sein mögen. Hier zählt allein die freie menschliche Kreativität des Geistes und dessen unendlich ewige Möglichkeiten"

Aha. Und wo ist dieses Hier? In deinem Kopf? :D
In meinem Kopf ist durchaus noch genügend Platz für Altes. Und Alt heißt für mich im übrigen lange nicht = Schlecht und Unbrauchbar !

Am guten Alten in Treue halten ist mein Wahlspruch. Nicht alles was Neu ist ist = Besser :D

Ich will damit allerdings trotzdem nichts gegen eine freie menschliche Kreativität des Geistes und dessen unendlich ewigen Möglichkeiten sagen. Nur für mich baut sich alles Neue immer auf bereits vorhandenem alten auf ! Das ist der natürliche Prozess der Vervollkommnung. Jede völlig neue Idee, die keine Grundlagen im Alten hat, führte in unserer Geschichte leider allzuoft zu blutigen Revolutionen und zur Zerstörung und Vernichtung einer alten Weltordnung, ohne eine wirklich bessere neue Weltordnung hervorgebracht zu haben !


So, das wollte ich nur mal dazu bemerken...


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du_selbst Diskussionsleiter
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Auf der Suche nach dem eigenen Ich.

07.09.2011 um 21:33
@Yoshi

freut mich Yoshi, wir können es ja das ich-teilchen nennen, welches sich in alle nur möglichen Formen und Kreaturen verwandelt. ;-)

So sehe ich in dieser Welt immer nur mich selbst, sei es eine Mücke oder ein Elefant, am Ende ist jede Erscheinung eine Manifestation meines eigenen ichs, ich erfahre mich selbst in unzähligen Varianten und Formen.

Nur Schade dass wir da alleine auf weiter Flur stehen, mit diesem Gedanken. Stell dir vor es gäbe sowas wie eine Gemeinde in der diese Einstellung zelebriert wird, dann bekäme der Spruch: "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst" eine ganz andere Bedeutung.

Nun gut dem ist nicht so, aber was nicht ist, kann ja noch werden.

Das Problem ist, dieses Bewusstsein ist an unseren Körper gebunden .... wenn es unseren Körper nicht mehr gibt, dann löst sich auch dieses Bewusstsein wieder auf, wenn es uns nicht gelingt es irgendwie künstlich am Leben zu erhalten, es weiter zu reichen. Zumindest solange bis erneut jemand dieselbe Erfahrung macht.


So wie ich das sehe ... bin ich nämlich zur selben Zeit nicht nur mein Bewusstsein sondern auch das aller anderen, siehst du bestimmt genauso, dazu gehört allerdings auch das Bewusstsein derer die kein Wort verstehen von dem was ich jetzt sage.

Und wenn es meinen Körper nicht mehr gibt, also auch mein Bewusstsein diese Welt verlässt, dann verwandle ich mich eben auch in alle die, die eine vollkommen andere Vorstellung der Wirklichkeit haben, weil ich diese Personen ja jetzt schon bin.


Das bedeutet, dieses alles ich Bewusstsein verliert sich wieder, und verwandelt sich wieder in getrenntes du und ich Bewusstsein. Das darf meiner Meinung nach nicht geschehen, wie denkst du darüber?

Möchtest du dieses Bewusstsein auch erhalten oder ist es dir egal was die andern ( die du ja selbst bist ) denken?


Ich glaube nicht, ich denke du möchtest dieses Bewusstsein auch weiter reichen und am Leben erhalten.

Nun frage ich mich, liegt dir überhaupt daran, anderen ( also deinen anderen ichs ) dieses Bewusstsein zu vermitteln, oder siehst du darin kein Gewinn?

Und, wie stehst du gegenüber dem Spiegel als Vehikel?

Kannst du mit dem Wort überhaupt etwas anfangen, kannst du dir vorstellen ein Spiegel zu sein, und dich so selbst in allem und allen zu erkennen?


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Auf der Suche nach dem eigenen Ich.

07.09.2011 um 21:52
@du_selbst
Zitat von du_selbstdu_selbst schrieb:Nun frage ich mich, liegt dir überhaupt daran, anderen ( also deinen anderen ichs ) dieses Bewusstsein zu vermitteln, oder siehst du darin kein Gewinn?
Nunja, ich sehe alles als ein "etwas", als ein Bewusstsein, dass sich mannigfaltig ausdrückt. Also alle Dinge sind Ausdrücke des Einen, und keine mehreren Bewusstseins oder Existenzen. Es ist nur eine Existenz, die sich selbst erfährt. Deswegen ist es egal, ob man 'ich' oder 'du' sagt, solange man versteht, wie es gemeint ist.

'Yoshi' und 'nehtefa' sind auch nur zwei kleine temporäre Ausdrücke des Einen... mit unserem Tod sterben auch unsere temporären Ausdrücke/Egos und wir nehmen neue Form an.

Es wirkt immer so, als wären wir alle mehrere Bewusstseins, die völlig getrennt voneinander existieren, und wir scheinen mit Fremden Leuten Meinungen auszutauschen, dabei sind alle Menschen und alles andere was existiert, ein Leben, dass wieder wissen will, was es in Wirklichkeit ist.

Aber aus unserer Perspektive als individuelle Formen ist das schwer zu erkennen, da wir uns eben individuell erfahren.

Wer einmal durch Meditation oder ähnliche Übungen Zustände erreicht hat, in denen erkennt, dass er selbst der Behälter + die Inhalte ist, der wird die Realität mit völlig anderen Augen sehen. Ich erfahre mich zwar als individuelle Form, als Mensch, als 'Yoshi', aber ich bin auch der Boden, auf dem ich stehe, und die Zeilen die ich schreibe. Das gilt für jeden und alles, denn es ist alles nur ein 'Ich'.


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