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Kain und Abel

129 Beiträge, Schlüsselwörter: Gott, Religion, Bibel, Atheisten, Gläubige, Ungläubige, Kain, Echnaton, Abel
Reigam
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Kain und Abel

10.07.2012 um 17:30
@shauwang
Ich will aber an keinen Gott glauben müssen, vor dem man Angst haben muss...

"Und Mose wurde zornig über die Hauptleute des Heeres, die Hauptleute über tausend und über hundert, die aus dem Feldzug kamen, und sprach zu ihnen: Warum habt ihr alle Frauen leben lassen?"

(4. Mose 31,14-15)

"So tötet nun alles, was männlich ist unter den Kindern, und alle Frauen, die nicht mehr Jungfrauen sind; aber alle Mädchen, die unberührt sind, die lasst für euch leben."

(4. Mose 31,17-18)


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bacter
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Kain und Abel

10.07.2012 um 17:35
@shauwang
shauwang schrieb:Nein, meine Augen werden feucht wenn ich so was trauriges lese
Gar so weit kann es mit deinem Gerechtigkeitssinn nicht her sein!
shauwang schrieb:Groß ist er dem Gerechten gegenüber , schrecklich,dem Sünder gegenüber
Jeder Mensch der auch nur eine Mindestmenge an Hirn zwischen den Ohren hat, welches mit zwei biologischen Sehzellen verbunden ist, die man Augen nennt, kann sehen, dass sich alle Lebensformen sich gegenseitig das Territorium - dazu gehört auch der Arbeitsplatz - und meist auch das Leben wegnehmen müssen, um selber nicht den Hungertod zu sterben und um auch den eigenen Nachkommen (vor allem denen) halbwegs das Überleben zu sichern!

Die, die in diesem vom Schöpfer selbst geschöpften Wettbewerb (der Sieger frisst immer den schwächeren Verlierer und frisst im das besser Stück von der Beute weg) zu schwach sind, um auf die harte zu gewinnen,

werden dann auch noch von Gott auf immer und bis in alle Ewigkeit dafür bestraft, dass seine eigene Schöpfung ein endloser Pfusch ist.

Na Mahlzeit .......


und dieser Gott ist dann auch noch zu denen am gerechtesten die sich das selber glauben, dass wenn sie das glauben, ist er mit ihnen gerechter.


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trance3008
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Kain und Abel

10.07.2012 um 17:39
Reigam schrieb:Ich will aber an keinen Gott glauben müssen, vor dem man Angst haben muss...
Richtig. Denn diese ganzen Einschüchterungen mit Höllenstrafen & Co. sind nichts anderes als Erpressung und Psychoterror. Außerdem zeigt so ein Verhalten nur allzu deutlich, dass Gott wohl an Minderwertigkeitskomplexen leidet, weil er sich verzweifelt in den Vordergrund drängt und nach Anbetung und Bestätigung giert. Oder er ist einfach ein schlechter Verlierer, der Menschen förmlich mit Zwang dazu bringt, an ihn zu glauben, weil er es nicht verkraften kann, wenn Menschen auch ohne ihn im Leben klarkommen. Egal, wie man es nimmt, Gott steht dabei nie wirklich gut dar.


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shauwang
ehemaliges Mitglied

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Kain und Abel

10.07.2012 um 17:39
@Reigam
@bacter
@trance3008


1 Mein Sohn, wenn du meine Worte annimmst und meine Gebote bei dir bewahrst,

2 so daß du der Weisheit dein Ohr leihst und dein Herz der Einsicht zuwendest;

3 wenn du um Verständnis betest und um Einsicht flehst,

4 wenn du sie suchst wie Silber und nach ihr forschst wie nach Schätzen,

5 dann wirst du die Furcht des Herrn verstehen und die Erkenntnis Gottes erlangen.


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Reigam
ehemaliges Mitglied

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Kain und Abel

10.07.2012 um 17:51
@shauwang
"Für mich stellen Liebe und Mitgefühl eine allgemeine, eine universelle Religion dar. Man braucht dafür keine Tempel und keine Kirche, ja nicht einmal unbedingt einen Glauben, wenn man einfach nur versucht, ein menschliches Wesen zu sein mit einem warmen Herzen und einem Lächeln, das genügt."

Dalai Lama XIV


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bacter
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Kain und Abel

11.07.2012 um 19:54
@Reigam

Auch das ist ein ziemlich unnütze Illusion.

Ob, oder weil und wenn man an Gott glaubt ist, man deswegen kein besser oder angenehmerer Mensch.

Oft sind gerade die sich im Glauben ganz "Gewissen", die aufsässigsten, rechthaberischten, unverständigsten und boshaftesten Mitmenschen, die man sich nur vorstellen kann.

Sie Mutter Theresa als in Wirklichkeit bösen und von den Armen gefürchteten Todesengel von Kalkutta!

http://www.ruhr-uni-bochum.de/bsz/613/2a.html

Mutter Teresa – Todesengel von Kalkutta
Alles für Gott, nichts für die Menschen
Agnes Gonxha Bojaxhio, besser bekannt als „Mutter“ Teresa, ist im Westen sicher eine der bekanntesten und beliebtesten Menschen. „Ein Leben für die Armen“ habe „Die Heilige von Kalkutta“ geführt, sie sei ein leuchtendes Beispiel für (christliche) Nächstenliebe und wirke wahre Wunder. Eins dieser Wunder durfte dann auch als Begründung für ihre Seligsprechung herhalten, die der absolute Weltmeister im Seligsprechen (mehr als jeder andere vor ihm) K. Woytila diesen Oktober verkündete.

Dass sich in Kalkutta keine Wunder ereignet haben, die Seligsprechung wie jede andere auch also quasi nur ein Fake ist, verwundert nicht. Mehr verwundert da schon, dass die komplette Geschichte um Fr. Bojaxhio sich bei genauerer Betrachtung in Unwohlsein auflöst.

Die Geschichten über die mildtätigen Wundertaten des Ordens „Missionare der Nächstenliebe“ (Missionaries of Charity) sind größtenteils erfunden. Das Bild der die Armen von der Straße auflesenden Nonne, die, ihr eigenes Leben in Armut und Bescheidenheit verbringend, alles opfert, um die Bedürftigen zu speisen, zu kleiden und zu heilen, hat jedenfalls mit der Realität der Slums von Kalkutta wenig bis gar nichts zu tun.

„Der größte Zerstörer des Friedens“

Die beispiellose Erfolgsgeschichte des inzwischen erfolgreichsten christlichen Ordens der Welt liegt nicht in Indien, in dessen Arbeit, begründet, sondern immer schon im Westen, im Bild, das die Medien (re)produzieren. 1969 finanzierten erzkonservative Kreise den ersten Film über sie und ihre Arbeit. Das heiligengleiche Bild, das in diesen Film erschaffen wurde, ist die Grundlage fast aller nachfolgenden „Berichte“ und Artikel. Journalisten, Mediziner und manchmal selbst Nonnen anderer Orden, die sich selbst ein Bild gemacht haben, sind über die Zustände meist nur entsetzt.

Die Aussagen von „Mutter“ Teresa selbst lassen da schon klarer werden, worum es ihr ging. Zuallererst um den Kampf gegen Abtreibung und Verhütung, ein Thema, für das sie die ganze Welt bereiste: „Doch ich glaube, dass der größte Zerstörer des Friedens heute die Abtreibung ist, denn sie ist ein unmittelbarer Krieg, eine unmittelbare Tötung, eine unmittelbare Ermordung durch die Mutter selbst. „[…]Heute ist Abtreibung das größte Böse, der größte Gegner des Friedens,“ wusste sie der staunenden Welt anlässlich der Verleihung des Friedensnobelpreises mitzuteilen. Das auch Kondome, ja alles außer Knaus-Ogino, Teufelswerk ist, versteht sich da von selbst.

Und wie stehts um die Armen, Bedürftigen und Kranken? KritikerInnen werfen den nächstenliebenden Nonnen immer wieder vor, dass ihr Orden sie nicht (medizinisch) weiterbildet, dass in den Hospizen nicht zwischen Kranken und Sterbenden unterschieden wird (und die heilbar Kranken deswegen auch einfach nicht behandelt werden), dass z.B. Spritzen nur mit Wasser gereinigt und dann weiterverwendet werden, bis sie endgültig zu stumpf sind (ein wenig stumpf ist nicht so schlimm, Fr. Bojaxhio war als extrem sparsam bekannt). Auch Katastrophenhilfe leistet der Orden praktisch nicht, seine Krankenwagen transportieren keine Kranken, selbst die berühmte (4.000 bis 9.000 Mahlzeiten pro Tag) Essensausgabe verteilt kaum 300 Essen täglich (und diese teilweise nur mit Essenskarte, für katholische Familien beim Orden erhältlich).

Diese Kritik geht allerdings am Kern der Sache vorbei. Die wichtigste Aufgabe der „Missionare der Nächstenliebe“ ist nicht Speisung, Pflege oder Heilung, sondern war schon immer die Missionsarbeit. „Mutter“ Teresa rettet quasi Seelen, nicht Leben. Und ein besonders qualvoller Tod kann da sehr hilfreich sein: „Es ist etwas sehr Schönes, wenn man sieht, wie die Armen ihr Kreuz tragen. Wie die Passion Christi, ist ihr Leid ein großes Geschenk für die Welt.“. Einfach so an heilbaren Krankheiten verrecken reicht aber nicht aus: „Something very beautiful […] not one has died without receiving the special ticket for St. Peter we call it. We call baptism ticket for St.Peter. We ask the [dying] person do you want a blessing by which your sins will be forgiven and you receive God. They have never refused.“ Die Sterbenden werden also zwar nicht behandelt, aber immerhin noch ohne ihr Wissen und im Allgemeinen gegen ihren Willen getauft.

Der wahrscheinlich beliebteste Skandal ist der mit dem Geld. „Mutter“ Teresas Orden ist der reichste der Welt, ihre jährlichen Einnahmen werden manchmal auf dreistellige Millionenbeträge geschätzt. Preise, Stiftungsgelder, Spenden; was genau mit dem Geld passiert weiß niemand, bzw. niemand verrät es. Das meiste geht wohl auf ein Konto der Vatikanbank, eine Bank, die spätestens seit dem Mord am Bankier Calvi ein Synonym für dunkle Geschäfte (Geldwäsche, Drogen, org. Kriminalität) ist. In die „soziale“ Arbeit geht das Geld nicht, so viel ist sicher; die Leistungen, die der Orden verteilt, sind im Allgemeinen Sachspenden, selbst ihre „Heime“ kriegen die Nonnen meist geschenkt.

dek

Mehr Infos (wie üblich) im Internet:

http://meteorbooks.com

Wikipedia: Mother_Teresa


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bacter
Diskussionsleiter
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Kain und Abel

11.07.2012 um 19:58
Außerdem @Reigam

ist die Quanti- und Qualität unserer Spiegelneuron dafür verantwortlich ob wie eher eine einfühlsame und mitfühlende Wesensnatur innehaben, oder lieber und mehr Testosteron-kontrolierte Platz- und Behauptungshammel in hierarchischen Machtstrukturen sein wollen.

Dafür sind die Mütter und auch beide Elternteile besonders in den ersten 6 Lebensmonaten gefordert!!

Wikipedia: Spiegelneuron


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Reigam
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Kain und Abel

11.07.2012 um 20:10
@bacter
Reigam schrieb:Man braucht dafür keine Tempel und keine Kirche, ja nicht einmal unbedingt einen Glauben, wenn man einfach nur versucht, ein menschliches Wesen zu sein mit einem warmen Herzen und einem Lächeln, das genügt
Fühlt man sich nicht besser, wenn man lacht? Man wird seltener krank und auch schmerzen werden schwächer empfunden.

Hau dir auf den Daumen. Du empfindet schmerzen. Hau dir auf den Daumen, wenn du Freunde um dich hast. :) Der schmerz verschwindet schneller. Dafür gibt es Clowns in Krankenhäusern.


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Kain und Abel

13.07.2012 um 01:09
Das Grundproblem der sog. monotheistischen Religionen ist nicht unbedingt zuerst der Eingottglaube sondern der Einmenschengott, d.h. der vermenschlichte Gott als Projektionsfläche.

Warum sollte ein Überwesen nicht genau so um seine Tierkinder und Planzenwesen bemüht und besorgt sein? Und wenn auf anderen Planten in anderen Welten weitere uns unbekannte Wesen leben, warum sollte eine solche alles erhaltende Übernatur (was wir als Gott bezeichnen) sich nicht auch genauso fürsorglich um diese Wesen kümmern?


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