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Urzeitliche Einschlüsse im Bernstein

2.241 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Insekten, Spinnen, Urzeit ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Urzeitliche Einschlüsse im Bernstein

22.09.2022 um 18:25
Zitat von NONsmokerNONsmoker schrieb:Überhaupt ist es immer ein Erlebnis, mit dem Mikroskop in vergangene Welten zu schauen.
Ja, da schrumpft die Zeit irgendwie immer. :)


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Urzeitliche Einschlüsse im Bernstein

23.09.2022 um 18:58
Bevor sie bei weiterem schleifen ganz verschwindet (leider), schnell ein Foto

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Urzeitliche Einschlüsse im Bernstein

23.09.2022 um 19:44
Die Spinne ist verschwunden.
Dafür kann man diese Fliege sehen:

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Urzeitliche Einschlüsse im Bernstein

23.09.2022 um 20:32
Zitat von NONsmokerNONsmoker schrieb:Bevor sie bei weiterem schleifen ganz verschwindet
Wie muss man das verstehen? Verschwindet sie nur , weil die Sicht ganz schlecht ist und man die Spinne nicht mehr sehen kann, oder wird manchmal soviel geschliffen, dass man die Inklusen darin beschädigt und soviel,dass diese ganz verschwindet?


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Urzeitliche Einschlüsse im Bernstein

23.09.2022 um 22:47
Zitat von UralUral schrieb:oder wird manchmal soviel geschliffen, dass man die Inklusen darin beschädigt und soviel,dass diese ganz verschwindet?
Das ist richtig.
Die Spinne war schon leicht beschädigt, aber dahinter lag die intakte Fliege. Dann muß man schon mal so eine Entscheidung treffen, auch wenns schade ist.


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Urzeitliche Einschlüsse im Bernstein

23.09.2022 um 22:57
Ein Pflanzenteil.
Ein Samenkorn? Hm...
In der Nähe sind viele pflanzliche Inklusen.

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Urzeitliche Einschlüsse im Bernstein

23.09.2022 um 23:52
Manchmal gibt es seltsame Einschlüsse, wie diese "Blüten".
Es sind eigentlich nur Luftblasen, aber sie sehen wunderschön aus.
Die Natur hat gezaubert.

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24.09.2022 um 13:08
Einige der Einschlüsse, die ich für pflanzlich halte

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24.09.2022 um 23:42
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26.09.2022 um 17:58
Hab mal wieder in meinem Kopal-Vorrat gewühlt und auch ein wenig geschliffen.

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26.09.2022 um 18:19
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Schöne Antennen
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Urzeitliche Einschlüsse im Bernstein

26.09.2022 um 23:28
Wieder eine wunderschöne Zwergwespe entdeckt, ein Mymarinchen.

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Mein absoluter Favorit unter den Insekten, auch wenn ich wohl nie eins wirklich zu Gesicht bekommen werde.
Dazu sind sie einfach zu klein.
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Dagegen wirkt dieses Insektenbein nahe der Zwergwespe wie ein Riesenfuß, obwohl es auch nur Miniaturgröße hat.
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Und das hier ist schon fast ein Baum:
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Urzeitliche Einschlüsse im Bernstein

26.09.2022 um 23:42
Was für ein toller Thread!
Und ganz großartige Bilder @NONsmoker, danke dafür.


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Urzeitliche Einschlüsse im Bernstein

26.09.2022 um 23:57
Zitat von RachelCreedRachelCreed schrieb:Und ganz großartige Bilder
Freut mich, wenns gefällt.


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Urzeitliche Einschlüsse im Bernstein

27.09.2022 um 00:33
Zitat von NONsmokerNONsmoker schrieb:Dazu sind sie einfach zu klein.
Zur Größe der Zwergwespen:
Wenn man den Stein anschaut, den ich oben in den Fingern halte, dann sieht man einige Insekten.
Die sind verdammt klein, aber man kann sie noch erkennen.
Die Mymarinchen aber, es sind mehrere, sind unsichtbar.

Die kleinsten haben nach WIkipedia nur eine Länge von 0,139 Millimetern.


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Urzeitliche Einschlüsse im Bernstein

27.09.2022 um 17:45
Das Wort Mymarinchen stammt von Wilhelm Bölsche (1861-1939).

Er schrieb über die Zwergwespe:

Es gibt aber nun ganz, ganz kleine Wespen, zum Geschlecht der Mymarinen und Verwandten gehörig [...] und die doch vollkommen ausgewachsen nur den halben Bruchteil eines Millimeters messen.
Sie liegen damit gerade noch als feinstes Bleistiftpünktchen vor hellstem Hintergrund
in der Sehgrenze unseres unbewaffneten Auges.
[...] und doch handelt es sich in der Wespe bereits um einen unendlich raffinierten oberen Organismus.
[...] Speziell bei jenem Mymarinchen können diese Flügel mit Kiel und Wimpern unter Umständen aber auch als Ruder im Wasser benutzt werden.
[...] Selbstverständlich hat auch unsere Wespe vom Reiche Liliput die beiden riesengroßen [Augen] der meisten Insekten - aus einer Unmasse Facetten noch wieder unendlich kunstvoll in sich zusammengesetzt.
[...]
Diese Wespen (vom Allgemeingeschlecht der sogenannten Schlupfwespen) leben nämlich erwachsen nur vegetarisch von Blütenhonig. Ihre Brut aber braucht Fleischnahrung. Und zu diesem Zweck müssen sie ihre Eier äußerst raffiniert in andere
lebendige Tiere praktizieren [...]
Klein-Mymarinchen vom Halbmillimeter-Format begnügt sich aber schon mit den Eiern anderer Insekten, die es ansticht und mit einem eigenen Zwergenei bestiftet.
[...]
Da leben am Wasser die bekannten Libellen, viel größer als Mymarinchen.
Gerade in solche Libelleneier soll von diesem aber traditionell gelegt werden.
[...]
Es hilft nichts - Mymarinchen muß also die Prozedur [des ins Wasser tauchens] auch für sein Teil nachmachen, in die Flut tauchen, dort (wozu es ja speziell geeignet) herumschwimmen und endlich die Libelleneier mit seinem bösen Kuckucksei bedenken.
[...]
Bis es endlich neu auch das Flügeltier auch wieder zur Stelle hat, das dann auskriecht und macht, daß es möglichst schnell wieder aus dem fremden Wasser herauskommt.

Aus:
Mymarinchen, oder: Im kleinsten Tier das größte Lebenswunder.

----------
Mittlerweile sind schon viele meiner Mymarinchen aus dem Thread von Allmystery im Netz gelandet, so wie dieses:

916680Original anzeigen (0,2 MB)
Hier sieht man gut die "Ruderflügel"


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Urzeitliche Einschlüsse im Bernstein

27.09.2022 um 18:53
Eine kleine Wespe, eingehüllt in ihre Flügel.

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Urzeitliche Einschlüsse im Bernstein

29.09.2022 um 16:55
Gallmücke aus Burma/Myanmar

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Urzeitliche Einschlüsse im Bernstein

29.09.2022 um 17:30
Zitat von NONsmokerNONsmoker schrieb:Mein absoluter Favorit unter den Insekten, auch wenn ich wohl nie eins wirklich zu Gesicht bekommen werde.
Dazu sind sie einfach zu klein.
Ich war schon mit der Lupe im Garten unterwegs, um klitzekleine Bienen oder Wespen zu beobachten. :D Fotografiert bekomme ich sie mit dem Smartphone ja nicht.


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Urzeitliche Einschlüsse im Bernstein

29.09.2022 um 17:59
Zitat von soomasooma schrieb:um klitzekleine Bienen oder Wespen zu beobachten.
Da hab ich so eine kleine (sagen wir Videokamera) mit der man Lupenaufnahmen machen kann.
Könnte. Leider haben die kleinen Tierchen was dagegen, wenn man ihnen zu nahe kommt, sind sie weg.


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