perttivalkonen schrieb:daß Kephalopyrs Spinne mit eher dreieckigem Prosoma nicht dadurch zu ner rundprosomatigen P.M. wird, wenn Du noch mehr runde Prosomata bei P.M. aufzeigst.
Zumal ja schon die Hinterleibszeichnung aufzeigt, dass es eine völlig andere Spinnenart ist. Sie besitzt insgesamt vier Löcher auf ihrem Leib, über den gewöhnlichen Zwei, die eben jene P.M. hat, hat meine aber nochmal zwei deutlich zu erkennende Löcher. Es wäre doch in dem Fall einfach nicht korrekt daran zu glauben, dass es eine P.M. ist, wenn sie aber ganz andere Merkmale aufweist.
Das wäre in etwa so, als würde ich jetzt sagen, die braune Einsiedlerspinne ist dieselbe, wie die große Winkelspinne:
Braune Einsiedlerspinne:

Große Winkelspinne:

Gut, in dem Fall sind es unterschiedliche Familien, sehen sich jedoch ähnlich, nur mit dem gefährlichen Unterschied, dass die braune Einsiedlerspinne potenziell tödlich giftig ist für den Menschen.
Ich kann in dem Fall meine Spinne jetzt für ne gewöhnliche Laufspinne P.M. halten und dabei könnte es eine sein, die zwar zu den Laufspinnen gehört, jedoch wiederum gefährlich werden kann.
Also ist es schon wichtig, genau anhand kleinster Merkmale jede Spinne unterscheiden zu können.
Die braune Einsiedlerspinne sieht nämlich auf den ersten Blick gewöhnlich aus, wäre da nicht ihre charakteristische Violine auf dem Rücken, an der dann Jeder erkennen kann, dass das diese Spinne ist und keine die halt so aussieht.