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Spinnentiere

9.894 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Spinnen, Naturwissenschaft, Krabbeltierchen ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Spinnentiere

08.11.2025 um 09:28
@Marfrank

Normalerweise schon, aber diese Spinnen haben sich angepasst. Ihre Nahrung enthält ebenfalls Schwefel und das beeinflusst ihr Mikrobiom und führt laut Darminhaltsanalysen zu einer deutlich geringeren Diversität im Vergleich zu Spinnen gleicher Arten die außerhalb der Höhle leben . Molekulare Daten zeigten zudem, dass sich die Spinnen in der Höhle genetisch von ihren Verwandten außerhalb der Höhle unterscheiden, was darauf hindeutet, dass sich die Höhlenbewohner an ihre düstere Umgebung angepasst haben. Das wiederrum würde vielleicht bedeuten,dass die Spinnen,die außerhalb der Höhle leben, nicht in der Höhle überleben könnten.
In schwefelhaltigen Höhlen können vor allem Bakterien und andere Mikroorganismen überleben, die Schwefel als Energiequelle nutzen.Diese werden wiederrum von speziellen Höhlen-Asseln, Flohkrebse, Springschwänze, Fliegen und andere gefressen und enthalten selbst Schwefel aus ihrer Nahrung. Und diese werden dann von den Spinnen gefressen,die ebenfalls Schwefel enthalten und im laufe der Zeit wurde dadurch ihre Genetik verändert,die es ihnen ermöglicht,in solchen Höhlen zu überleben.


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08.11.2025 um 22:28
Aber leben in solchen Höhlen genügend schwefelangepasste Höhlen-Asseln, Flohkrebse, Springschwänze und Fliegen?

Ist dies die einzige Höhle mit einer derartigen Spinnenkolonie?


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09.11.2025 um 03:25
Zitat von MarfrankMarfrank schrieb:Aber leben in solchen Höhlen genügend schwefelangepasste Höhlen-Asseln, Flohkrebse, Springschwänze und Fliegen?
Wenn dort über 111.000 Spinnen eng zusammen anzutreffen sind,dann muss sich das lohnen um satt zu werden,dann muss es auch dementsprechend viele Nahrungstiere geben. Wie es in dem Bericht steht,gibt es dort besonders viele Fliegen. Vielleicht nur an diesem einem einen Platz in der Höhle, das würde vielleicht beweisen, warum so viele dort eng zusammen sind und jeder den besten Platz haben möchte.
Zitat von MarfrankMarfrank schrieb:Ist dies die einzige Höhle mit einer derartigen Spinnenkolonie?
Sowas ist ,wie man lesen kann, einzigartig. Besonders dass zwei verschiedene Arten zusammenleben. Das wurde noch nie vorher dokumentiert.


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Spinnentiere

27.12.2025 um 19:30
Ggf. erinnert sich noch jemand an meinen wahrscheinlichen Fund von https://www2.udec.cl/~aracnologia/ariadna.html in Puerto Varas (Patagonien, Chile). Leider konnte ich damals kein Foto machen, weil ich die Spinne in einer Kantine fand, raussetze und sie dann schon weg war bevor ich den Fotoapparat zücken konne.
Im Februar bin ich wieder in der Gegend, ca. 5-km-Umkreis um den Fundort. Vielleicht finde ich wieder eine (Chance m.E. erhöht da es sich dann um einen Wanderurlaub handelt) und hätte dann ggf. ein Foto der tatsächlichen dort vorkommenden Art.
Mal sehen ob das klappt. :)

Weiter oben hattest du mich nach Skorpionen gefragt. Ich war heute in der Gegend in der es sie geben soll, btw. es gesicherte Funde gib, aber konnte keine finden. (War aber tagsüber; nachts wäre es leichter (leuchten unter UV), aber nachts steige ich da logischerweise nicht auf den Felsen herum.)


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Spinnentiere

29.12.2025 um 09:06
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Ggf. erinnert sich noch jemand an meinen wahrscheinlichen Fund von https://www2.udec.cl/~aracnologia/ariadna.html in Puerto Varas
Kann mich noch daran erinnern und es wäre toll,wenn du sie wieder finden würdest. Hier sind noch mehr Fotos zu sehen

https://inaturalist.lu/taxa/816437-Ariadna-maxima

In deinem Bericht auf spanisch steht ,dass es sich um eine Röhrenspinne oder Trichterspinne aus der Familie Segestriidae handelt. Das sind jedoch spanische Bezeichnungen und sind weder richtige Röhrenspinnen, den diese wären aus die Familie der Eresidae, noch richtige Trichterspinnen, diese wären Agelenidae. Die Spinnen aus der Familie Segestriidae sind bei uns Fischernetzspinnen. Deine Art gibt es in Deutschland nicht, bei uns ist die mächtige Fischernetzspinne (Segestria florentina) die größte ihre Art und Biss verursacht nicht nur starke Schmerzen sondern auch Fieber, Schwindel und Kopfschmerzen.
Spinnen aus der gleichen Gattung wie deiner in Chile gibt es unter anderem mit der Ariadna insidiatrix in Europa nur im Mittelmeergebiet,auf der iberischen Halbinsel. Über die Giftwirkung ist bei dieser nichts bekannt.


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Spinnentiere

02.01.2026 um 19:09
Bereits letztes Jahr im Januar entdeckt, gerade aber erst durch Zufall gefunden. In Australien hat man eine neue Art von Trichternetzspinnen entdeckt, die verwandt mit der bekannten Sydney Trichternetzspinnen sind, aber fast doppelt so groß ist.
Die Sydney-Trichternetzspinne zählt zu den tödlichsten Spinnenarten der Welt.

Nun haben Wissenschaftler in Australien eine neue Trichternetzspinne entdeckt, die noch größer und giftiger ist.

Kane Christensen steht hinter der Entdeckung und sagt: „Seine Giftdrüsen sind viel größer und seine Giftzähne sind viel länger.“
Quelle: https://www.bbc.co.uk/newsround/articles/c983d267zl1o

Noch größer, noch giftiger und die Giftzähne noch viel länger? Wenn man bedenkt,dass die Sydney Trichternetzspinnen so eine Kraft haben,dass sie durch Fußnägel durchbeißen können, möchte ich nicht von der neuen Art,die zu Ehren von Kane Christensen (ein australischer Spinnenexperte) benannt wurde, gebissen werden.
Ein kleiner Trost gibt es für die Einwohner dort, das Gegengift für die Sydney Trichternetzspinnen wirkt auch bei der neuen Art Atrax christenseni.


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Schwarz, groß,lange Beine und behaart, für viele bestimmt ein Alptraum.


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Kane Christensen vor der neuentdeckten Spinnchen :)


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02.01.2026 um 19:25
Danke fürs Teilen :)


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02.01.2026 um 19:46
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Danke fürs Teilen :)
Gerne :) Gefallen dir diese Spinnen oder gibt es eine bestimmte, die für dich ekelig sind?


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02.01.2026 um 21:27
@orlets

Eklig ist für mich keine Spinne, generell kein Arachnid, auch kein Insekt.
Eklig finde ich allenfalls manche Insekten (keine Spinnen) wenn damit Schädlingsbefall, Putzaufwand verbunden ist (z.B. Lebensmittelmotten, selbst schon gehabt, oder Schaben, mal in einem Motel: widerlich; wobei ich das Tier isoliert nicht eklig finde), oder falls es Parasiten sind (die ich rein wissenschaftlich super spannend finden kann, aber ist natürlich klar: führt zu Erkrankungen).

Gerade größere Insekten und Arachniden finde ich übrigens besonders interessant da man da die ganzen Details besser sehen kann. (Wobei das bei Fotos etc. auch das Objektiv wettmacht und die kleinen Arten gut detailliert darstellt, die oft auch super spannende Körpermerkmale und Lebensweisen aufweisen.)


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02.01.2026 um 23:08
Nachtrag: Ich hatte auch diesen Ekel oder die Angst vor solchen Tieren nie. (Allenfalls einen gewissen Respekt wenn sie wirklich gefährlich sind, aber auch dann keinen Ekel oder z.B. wegen Spinnen schreien müssen.)


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03.01.2026 um 10:09
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:oder Schaben, mal in einem Motel: widerlich
Die hatte ich Mal in einem Hotelzimmer in Portugal, schrecklich. Der Vater meiner damaligen Freundin aus Portugal, arbeitete damals zu dieser Zeit selbst in einem Hotel und die bekommen das untereinander alles billiger, wenn er für uns woanders bucht. Das war natürlich dann keine gute Werbung für das Hotel wo wir waren.
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Gerade größere Insekten und Arachniden finde ich übrigens besonders interessant da man da die ganzen Details besser sehen kann
Ja, umso größer umso besser. :)
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Ich hatte auch diesen Ekel oder die Angst vor solchen Tieren nie. (Allenfalls einen gewissen Respekt wenn sie wirklich gefährlich sind, aber auch dann keinen Ekel oder z.B. wegen Spinnen schreien müssen.)
Ich normalerweise auch nicht, nur bei Winkelspinnen hab ich schon ein gewissen Ekel.


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03.01.2026 um 10:20
Zitat von orletsorlets schrieb:nur bei Winkelspinnen
Winkelspinnen sind auch bei mir die Hausbewohner, die ich am wenigsten mag.


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03.01.2026 um 11:59
Zitat von orletsorlets schrieb:Die hatte ich Mal in einem Hotelzimmer in Portugal, schrecklich. Der Vater meiner damaligen Freundin aus Portugal, arbeitete damals zu dieser Zeit selbst in einem Hotel und die bekommen das untereinander alles billiger, wenn er für uns woanders bucht. Das war natürlich dann keine gute Werbung für das Hotel wo wir waren.
Bei uns war das mal ein Motel in den USA, genutzt wegen Umzug. Sehr unangenehm, weil wir Bedenken hatten dass die "ungebetenen Gäste" in Gepäck gelangen und und in die neue Wohnung eingeschleppt werden könnten (ist nicht passiert).

Absolut kein Problem mit den Winkelspinnen.

Besonders cool finde ich übrigens - keine Spinnen, aber Arachniden:
Camel spiders Wikipedia: Solifugae
Whip spider (insbesondere die Arten mit den grotesk seitwärts verlängerten vorderen Gliedmaßen)
Sehen einfach besonders bizarr aus und so dass sie schon fast unecht wirken.

Zwar keine Spinne, aber auch groß und grotesk:
Letztens begegnete mir (leider nur im Internet) ein Käfer bzw. dessen Larve, hier als "madre de la culebra" (Schlangenmutter) bezeichnet. Ein großer Käfer mit holzbohrender Larve die bis zu 20, manchen Angaben nach bis zu 30 cm lang wird. (Wenn ich mir Videoaufnahmen ansehe, vermute ich, dass sich die unterschiedlichen Längenangaben auf die Larve im zusammengezogenen vs. gestreckten Zustand beziehen - sie "raupt" mächtig!)


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03.01.2026 um 15:41
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:ungebetenen Gäste" in Gepäck gelangen und und in die neue Wohnung eingeschleppt werden könnten (ist nicht passiert).
Das kommt öfters vor. Selbst einige ahnungslosen Touristen aus tropischen Ländern, bringen Mal einen Skorpion oder eine Spinne nach Hause, sofern diese nicht schon am Zoll entdeckt werden. Zu einer Plage kann dies aber normalerweise nicht kommen.
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Letztens begegnete mir (leider nur im Internet) ein Käfer bzw. dessen Larve, hier als "madre de la culebra" (Schlangenmutter) bezeichnet. Ein großer Käfer mit holzbohrender Larve die bis zu 20, manchen Angaben nach bis zu 30 cm lang wird.
Ja, ein ganz schöner Brocken. Das muss laut brummen,wenn so einer jemand um die Ohren fliegt. Sind unsere Rosenkäfer und Maikäfer schon laut.

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03.01.2026 um 16:51
Zitat von orletsorlets schrieb:Das kommt öfters vor. Selbst einige ahnungslosen Touristen aus tropischen Ländern, bringen Mal einen Skorpion oder eine Spinne nach Hause, sofern diese nicht schon am Zoll entdeckt werden. Zu einer Plage kann dies aber normalerweise nicht kommen.
Nein, davon nicht. Bei Küchenschaben und Bettwanzen sieht das aber ganz anders aus, und genau da sind die Tiere, vor denen ich mich ekle, zu finden - v.a. weil es dann super aufwendig wird, schleppt man sich die ein.
Zitat von orletsorlets schrieb:Ja, ein ganz schöner Brocken. Das muss laut brummen,wenn so einer jemand um die Ohren fliegt. Sind unsere Rosenkäfer und Maikäfer schon laut.
Die Larve ist noch um einiges extremer, finde ich.
Würde ich durchaus gerne mal finden. In Deutschland habe ich an einem (einzigen) Wohnort Hirschkäfer gefunden, sogar relativ viele. War im Odenwald. Da habe ich sie auch nachts fliegen gesehen.


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03.01.2026 um 18:29
Zitat von RaspelbeereRaspelbeere schrieb:Die Larve ist noch um einiges extremer, finde ich
Nicht nur du :D


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Ob man die essen kann? Sind bestimmt saftig, wenn man da rein beißt :troll:


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03.01.2026 um 20:39
@orlets
Die wenigsten Insekten sind giftig im Sinne von "poisenous", und gerade bei einer Larve die im Verborgenen lebt würde ich - anders als bei einer offen auf Blättern lebenden Schmetterlingsraupe - keine Giftigkeit und nicht mal einen üblen Geschmack duch z.B. produzierte Bitterstoffe vermuten. (Mein Spanisch ist noch nicht so gut um einwandfrei recherchieren zu können, aber ich konnte noch keine Hinweise darauf finden dass speziell diese Larve gegessen wird oder wurde.)
Esse aber generell keine Tiere, somit stünde das nicht zur Diskussion. Einfach weil's ein Tier ist. (Selbiges bzgl. Spinnen. Vogelspinnen werden ja gegessen; würde ich nicht machen, finde den Gedanken daran aber auch nicht ekliger als jenen an z.B. ein Steak oder eine Hühnerkeule.)


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Spinnentiere

um 07:45
Morgen auf Arte kommt um 19:40 Uhr die Dokumentation "Spinnen: zwischen Furcht und Faszination" mit Filmaufnahmen von der Vogelspinnen Börse in Weinstadt. Dort war ich mit meinem Bruder und das Kamerateam haben wir gesehen. Mal schauen, ob man uns sieht, war ja voll gewesen (zum Glück).


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