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Quake Watch 2011

3.804 Beiträge, Schlüsselwörter: Weltuntergang, Japan, Ende, Erdbeben, 2011, 2010, Tsunami, 7, Chile, Kalifornien, Stärke + 18 weitere

Quake Watch 2011

21.04.2011 um 10:33
hi, wieder mal was zur vorhersage...!
Neuartiges Erdbeben Frühwarnsystem mit revolutionärer Technik
Erdbebenvorhersage und Seismologische Geräte

Schon seit Jahrhunderten versuchen Forscher, Erdbeben vorher zu sagen. Experten aus den unterschiedlichsten Fachbereichen entwickelten immer neue Verfahren und Methoden. Leider blieb der Erfolg aus. Bei den Forschern führt das zu einer Resignation, die in solchen Kommentaren gipfelten „ Eine Erdbebenvorhersage ist unmöglich“

Es wird uns wohl nie gelingen, den Zeitpunkt eines Erdbebens auf die Minute zu bestimmen, aber nur zuschauen ist auf keinen Fall eine Alternative!

In den letzten 10 Jahren habe ich mich unter anderem mit zwei Naturkonstanten beschäftigt und bin diesen auf den Grund gegangen. Um die Naturkonstanten besser untersuchen zu können, habe ich hochempfindliche Apparaturen und Messgeräte entwickelt.

Im Jahr 2004 bin ich beim Abgleichen und Testen einer neuen Variante fast verzweifelt. Trotz sorgfältigster Montage und Kontrolle von Elektronik und Software stellte sich ein unerklärliches Signal ein. Auch eine Demontage und ein Austausch der Baugruppen konnten den scheinbaren Fehler nicht beseitigen.

Ende 2004 habe ich mich dann nach wochenlangen Tag- und Nachtschichten, dazu entschlossen, das Gerät einem Langzeittest auszusetzen. Hierzu installierte ich die Messkammer in unseren Katakomben, die auf einem felsigen Weinberg liegen.

Zu meinem Erstaunen normalisierte sich das Signal nach längerer Messzeit Ende 2004, nach dem schweren Erdbeben in Sumatra. Dieses grauenvolle Ereignis zeigte mir einen neuen Weg auf, um diesem ein Ende zu bereiten.

Auf dem Weg, die Feldkonstanten zu untersuchen ist dann ein hyperempfindlicher Sensor, der auf Massenverschiebung und Wegänderung reagierte, entstanden. Bezogen auf diese Festestellung sind neue Geräte entwickelt worden, die dieser Erkenntnis auf den Grund gehen sollten. So entstanden unterschiedliche rauscharme ultraempfindliche Messgeräte, welche die Vorgänge und Veränderungen unserer Erde detektieren können. Wohlgemerkt, es geht hier nicht um seismische Vorgänge oder um klassische geophysikalische Schwingungen.

Es folgten Langzeitmessungen über einen Zeitraum von 6 Jahren, mit einer entsprechenden Datenflut. Die Auswertung der Daten haben ein eindeutiges Bild ergeben. Allen starken Beben der Stärke 7 und höher zeigten auf eine deutliche Weise die gleichen Vorankündigungen.

Änderungen der Erdrotation und gravimetrische Anomalien sind die hierzu maßgeblichen Faktoren.

Die Interpretation der Daten zeigt, dass der ständig immerwährende innere Antrieb, der die Kontinentalplatten verschiebt, zu einer Verdichtung führen kann. Normalerweise ist die Bewegung der Kontinentalplatten und Verwerfungen ziemlich gleichmäßig, wenn auch sehr langsam.

In diesen Phasen nimmt die Erdrotation jedoch durch Abbau des Drehimpulses linear über die Zeit ab; die Erde dreht sich jeden Tag den Bruchteil einer Sekunde langsamer. Schwankungen durch die Polkappen, Jahreszeiten und planetare Einflüsse etc. haben natürlich auch Auswirkungen dieser Art, aber die Signalsignatur ist an feststehende Wechselwirkungen, wie zum Beispiel an Sommer und Winter gebunden. Solche periodischen Signale sind bekannt und werden ständig beobachtet.

Mit diesem neuen Messverfahren ist es gelungen, erheblich genauer diese nichtlinearen Massenverschiebungen zu erfassen. Kommt es nun zu einer positiven oder negativen Geschwindigkeitsänderung der „Kontinentalplatten“, so ändert sich auch das Massenverhältnis in einem „Raumbereich“ der Erde. Es kommt zu den beschriebenen Schwankungen der Erdumlaufzeit und Gravitationsanomalien.

Folgendes Bild zeigt Ihnen an der roten Kurve, wie die Erdrotation sich stetig und gleichmäßig verlangsamt und keine Gravitationsanomalien aufweist. So sieht ein Zeitabschnitt auf der Erde aus, wo sich keine Anomalien zeigen. Der dargestellte Bereich startet am 15.08.2010 und endet am 21.08.2010. Die blaue grafische Linie zeigt die Nullpunktverschiebung an dem Standort des Messgerätes an......
hier könnt ihr weiter lesen: http://www.erdbebenvorhersage-online.de/erdbeben-vorhersage/

zu gern hätte ich zugang zu diesen daten...

mfg matula


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bennamucki
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Quake Watch 2011

21.04.2011 um 18:02
@N2012

Heute gab es zwei Erdbeben bei Japan.

MAP 6.0 2011/04/21 01:54:41 40.306 143.629 7.0 OFF THE EAST COAST OF HONSHU, JAPAN

MAP 6.1 2011/04/21 13:37:04 35.617 140.452 42.9 NEAR THE EAST COAST OF HONSHU, JAPAN

http://earthquake.usgs.gov/earthquakes/recenteqsww/Quakes/quakes_big.php

Würde vom Zeitrahmen her passen.
Wenn man aber bedenkt, daß derzeit täglich mehrere Beben dort mit Stärken knapp unter 6.0 auftreten, ist es schon so zu erwarten und meiner Meinung nach nicht ungewöhnlich.

@caviaporcellus
caviaporcellus schrieb:ich komme mittlerweile auch eher zu dem schluss, dass die sonnenaktivitäten nichts mit den beben zu tun haben. dafür ist es zu zufällig.
Das denke ich auch.
Allerdings ist der derzeitige Zeitraum, um eine solche Hyphotese aufzustellen denkbar ungünstig.
Weil nach dem Erdbeben in Japan von 11.03.2011 sowieso noch Wochen oder gar Monate mit weiteren stärkeren Beben zu rechnen ist.

@matula

Interessanter Link.

Sowie eine sehr interessante Theorie.

Bernd Holz scheint sich mit wissenschaftlichem Herangehen eine möglicherweise solide Grundlage geschaffen zu haben, um diese Theorie in der Seismologie und Geologie zu diskutieren.

Da sein Artikel noch sehr neu ist, wird man abwarten müssen, ob sich seine Theorie bestätigen wird.

Bisher konnte ich noch nichts darüber finden, was andere Wissenschaftler dazu sagen.

Zumindest für mich klingt seine Theorie recht logisch.
matula schrieb:zu gern hätte ich zugang zu diesen daten...
Und was möchtest Du damit anfangen?


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Quake Watch 2011

22.04.2011 um 00:03
@klausbaerbel
Ja, würde exakt passen, nur kann man nicht wirklich mit dem Beispiel den Zusammenhang feststellen, ihn aber auch nicht wiederlegen. Habe selbst aber nichts größeres erwartet, für mich passt es mit der C-Flare zusammen


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bennamucki
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Quake Watch 2011

22.04.2011 um 18:46
@N2012
N2012 schrieb:nur kann man nicht wirklich mit dem Beispiel den Zusammenhang feststellen, ihn aber auch nicht wiederlegen.
Richtig.
Wiederlegen würde dann eher, daß auch solche Erdbeben auftreten ohne daß zuvor eine Aktivität auf der Sonne stattfand, wie ich hier schrieb.

Beitrag von bennamucki, Seite 150

Für mich sieht es ganz nach Zufall aus.


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Quake Watch 2011

23.04.2011 um 10:28
Denke ich auch, vielleicht hilft eine Langzeitstudie weiter.

23-APR-2011 04:16:55 -10.35 161.23 6.9 81.6 SOLOMON ISLANDS


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Quake Watch 2011

24.04.2011 um 01:38
ich weiß nicht was @klausbaerbel macht, aber ich nehme diese daten seit anfang märz auf. ich denke ein jahr sollte für eine langzeitstudie reichen.

was mir immer wieder auffällt: gibt es viele flecken und nen hohen KP index, gibt es fiese beben...


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bennamucki
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Quake Watch 2011

24.04.2011 um 10:39
@caviaporcellus

Ich mache garnichts, außer gezielt Daten zu vergleichen. Dabei ist mir aufgefallen, daß es auch starke Erdbeben gibt, ohne daß eine erhöhte Aktivität auf der Sonne verzeichnet wurde.

Ein Jahr ist für eine Langzeitstudie etwas wenig.

Bernd Holz hat seine Langzeitstudie über 7 Jahre laufen lassen.


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24.04.2011 um 11:47
@klausbaerbel
Das starke Beben ohne Sonnenaktivität auftreten ist kein Beleg dafür, das die Sonnenaktivität so etwas nicht hervorrufen kann.

Die Überlegungen dazu beruhen auf der Idee, das dadurch ohnehin vorhandene Spannung eben vorzeitig zur Entladung gebracht werden.

Insofern wäre lediglich die Frage zu klären, ob beim Eintreffen auf der Erde häufiger Beben auftreten - und vermutlich gepaart mit dem Problem, das dabei auch noch eine ohnehin kritische Zone getroffen werden müßte, weil ansonsten wohl kaum etwas zur Entladung gebracht werden kann.

Wenn sich die Theorie als korrekt erweist, könnte man dann ggf. die Warnungen verbessern, wenn errechnet wird, das möglicherweise ein kritischer Bereich getroffen wird. Bloß fürchte ich, wird das im Endeffekt wenig nutzen, denn was sollte schon großartig getan werden, vor allem, wenn es nicht einmal immer ein Beben auslöst...


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bennamucki
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24.04.2011 um 11:59
@Screet
Screet schrieb:Das starke Beben ohne Sonnenaktivität auftreten ist kein Beleg dafür, das die Sonnenaktivität so etwas nicht hervorrufen kann.
Ebensowenig wie das Zusammenfallen von Sonnenaktivität und Erdbeben kein Beleg dafür sind, daß es einen Einfluß hat.

Um eine Aussage machen zu können wären wissenschaftlich angeordnete Messungen über einen langen Zeitruam nötig.

Solange das nicht passiert und Ergebnisse vorliegen ist es lediglich eine Vermutung, die meiner Meinung nach eher auf Zufall beruht.
Screet schrieb:Insofern wäre lediglich die Frage zu klären, ob beim Eintreffen auf der Erde häufiger Beben auftreten - und vermutlich gepaart mit dem Problem, das dabei auch noch eine ohnehin kritische Zone getroffen werden müßte, weil ansonsten wohl kaum etwas zur Entladung gebracht werden kann.
Lediglich ist gut.

Hast Du in etwa eine Vorstellung was für ein weltumspannendes Messnetzt dafür eingerichtet werden müßte?

Auch bleibt ja die Frage, ob es energetisch überhaupt einen Einfluß haben kann?

Diese Frage kann ich nicht beantworten. Dazu müßte ich Physiker, Geologe und Seismologe in einem sein.
Screet schrieb:Wenn sich die Theorie als korrekt erweist, könnte man dann ggf. die Warnungen verbessern, wenn errechnet wird, das möglicherweise ein kritischer Bereich getroffen wird. Bloß fürchte ich, wird das im Endeffekt wenig nutzen, denn was sollte schon großartig getan werden, vor allem, wenn es nicht einmal immer ein Beben auslöst...
Dazu kann ich Dir erstmal den Artikel empfehlen, den @matula am Anfang dieser Seite eingestellt hat.

Der Mann hat wissenschftlich eine Langzeitmessung vorgenommen, deren Ergebnis, bei Bestätigung durchaus eine Erdbebenfrüherkennung zulassen könnte und dann einen Nobelpreis wert wäre.


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24.04.2011 um 12:30
@klausbaerbel
Warum bräuchte man ein weltumspannendes Meßnetz? Immerhin gibt es doch genügend Stationen für seismische Aktivität und die Sonne wird auch schon beobachtet. Fehlt also nur, das genaue Eintreffen auf der Erde (Position) zu berechnen und dann die Daten mit denen bzgl. seismischer Aktivität abzugleichen.

Was die Frage mit den Vorhersagen betrifft: Nimm mal an, Du kannst *sicher* eine 50% Chance auf ein Starkbeben vorhersagen. Das wäre enorm gut - doch welcher Politiker würde deswegen handeln? 100% Chance für eine Panik und was könnte denn schon gewonnen werden? Ich bin sicher, selbst bei 80% sicherer Vorhersage würden die meisten Politiker noch auf die 20% "es passiert nichts" wetten...


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bennamucki
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Quake Watch 2011

24.04.2011 um 13:34
@Screet
Screet schrieb:Warum bräuchte man ein weltumspannendes Meßnetz? Immerhin gibt es doch genügend Stationen für seismische Aktivität und die Sonne wird auch schon beobachtet. Fehlt also nur, das genaue Eintreffen auf der Erde (Position) zu berechnen und dann die Daten mit denen bzgl. seismischer Aktivität abzugleichen.
Mit Seismometern kann man aber keine magnetischen Einflüsse messen, die ja laut der Vermutung die Erdbeben auslösen sollen.

Man muß ja einen messbaren Zusammenhang herstellen können, um eine Auswirkung nachzuweisen.

Wie wir gesehen haben, reicht es nicht aus, wenn ein Erdbeben zwischen 24 und 36 Stunden nach einer Sonnenaktivität auftritt um als Beleg zu gelten, weil auch Erdbeben ohne Sonnenaktivität auftreten.

Auch solte das Messnetz weltumspannend sein, wenn man vielleicht mal aufgrund von einer Sonnenaktivität ein mögliches Erdbeben lokalisieren möchte.

Dazu muß man feststellen, wo ein Erdbeben auftritt, wenn der Plasmastrom an welcher Stelle auf das Erdmagnetfeld trifft.
Screet schrieb:Was die Frage mit den Vorhersagen betrifft: Nimm mal an, Du kannst *sicher* eine 50% Chance auf ein Starkbeben vorhersagen. Das wäre enorm gut - doch welcher Politiker würde deswegen handeln? 100% Chance für eine Panik und was könnte denn schon gewonnen werden? Ich bin sicher, selbst bei 80% sicherer Vorhersage würden die meisten Politiker noch auf die 20% "es passiert nichts" wetten...
Das ist zum Einen ein anderes Problem und zum Anderen muß schon für eine Vorhersage und Warnung eine große Warscheinlichkeit vorhanden sein.
Auch muß die lokale Warnung möglichst genau einzugrenzen sein.

Ansonsten würde ja bei jeder Sonnenaktivität die gesamte Weltbevölkerung Deckung nehmen müssen.
Das ist ineffektiv und birgt das Risiko weitaus größerer Schäden an Lebewesen und Material.


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24.04.2011 um 19:18
@klausbaerbel
Zumal man ja auch immer noch vor dem Problem steht: WO trifft das Erdbeben ein. Selbst wenn man tatsächlich einen Zusammenhang zwischen Solarer Aktivität und Beben herstellen kann, kann man ja dann nicht alle Nase lang alle Risiko-Städte evakuieren...


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bennamucki
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Quake Watch 2011

24.04.2011 um 19:23
@caviaporcellus

Deswegen schrieb ich ja, daß man ein Weltweites Messnetz einrichten müsste.

Vorraussetzung wäre allerdings, daß es überhaupt physikalisch möglich ist, daß Plasma der Sonne bei Auftreffen auf das Erdmagnetfeld Erdbeben auslösen kann.

Ich unterstelle jetzt mal, daß dies nicht möglich ist, weil sich ansonsten die Seismologen Weltweit schon dafür eingesetzt hätten.


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Quake Watch 2011

24.04.2011 um 23:49
Um auf das Grundprinzip des Threads zurückzukommen:
MAP 5.1 2011/04/24 21:09:36 -35.268 -17.469 9.9 SOUTHERN MID-ATLANTIC RIDGE
MAP 5.1 2011/04/24 21:06:38 35.253 140.978 32.5 NEAR THE EAST COAST OF HONSHU, JAPAN
Nachdem den ganzen Tag kein +5 Beben war, nun wieder unruhiger.
Bemerkenswert:
MAP 3.5 2011/04/24 02:30:27 38.420 -118.717 2.0 NEVADA
MAP 3.0 2011/04/24 18:31:34 32.238 -115.347 3.8 BAJA CALIFORNIA, MEXICO
Auch in Alaska und um die Jungfrauinseln (Karibik) wieder sich häufende stärkere Beben.


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Quake Watch 2011

24.04.2011 um 23:59
viel krasser fand ich das:

MAP 6.9 2011/04/23 04:16:55 -10.349 161.233 81.6 SOLOMON ISLANDS
http://earthquake.usgs.gov/earthquakes/recenteqsww/Quakes/quakes_big.php

wo sind eigentlich die leute hin die hier wirklich ahnung haben? @SARDOG z.b.? der könnte uns doch sagen ob das normale beben oder ausergewöhnliche sind.

aber der hält sich ja irgendwie erschreckend bedeckt?!


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Quake Watch 2011

25.04.2011 um 00:03
Der Ort des Bebens ist nicht ungewöhnlich; die Stärke überraschend, aber auch nicht ungewöhnlich in der Region. War mit den 82km "recht" tief. Man wurde bestimmt ordentlich durchgeschüttelt, doch eines der schlimmeren Beben in der Region wird es nicht gewesen sein.


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Quake Watch 2011

25.04.2011 um 22:20
@caviaporcellus
In Solomon Island bebt es extrem oft, und das auch sehr stark..

Die Stärke eines Bebens alleine sagt nichts über das "Gefühlte" aus...

Das Beben hier hatte zwar die Stärke 6.9 fühlte sich höchstwahrscheinlich nur an wie ein Beben der Stärke 6.1.. ein bisschen durchgeschüttelt, Risse in den Wänden (Weil das Epizentrum teilweise im Meer lag und das Hypozentrum sehr tief war...)

Da kommen wir mal wieder zur Mercalli-Siberg-Skala zurück:
Sie beschreibt das Erdbeben vom "Gefühl" her. Ein M5.6 Erdbeben kann STARK zu fühlen sein, schwach, oder auch gar nicht fühlbar... da kommt es auf die Tiefe des Hypozentrums, Lage des Epizentrums, und auch auf den Erdboden an..

I unmerklich Nur von wenigen Personen unter besonders günstigen Umständen wahrgenommen

II sehr leicht Vereinzelt spürbar (obere Geschosse von Hochhäusern), wird vereinzelt von ruhenden Personen wahrgenommen

III leicht Deutlich zu spüren, vor allem in den oberen Stockwerken von Gebäuden, wenn auch meist nicht als Erdbeben erkannt. Stehende Autos und hängende Objekte schwingen leicht, Erschütterungen ähnlich denen eines vorbeifahrenden LKWs

IV mäßig In Gebäuden von vielen, außerhalb tagsüber von einigen Personen wahrgenommen, einige Schlafende erwachen. Geschirr, Fenster und Türen zittern oder klirren, Wände erzeugen knarrende Geräusche. Stehende Autos schwingen deutlich, Erschütterungen wie die beim Zusammenstoß eines LKWs mit einem Haus

V ziemlich stark Von fast jedem gespürt, viele Schlafende erwachen. Geschirr und Fensterscheiben können zerspringen, instabile Objekte fallen um, Pendeluhren können anhalten. Bäume schwanken, Türen und Fenster können auf- und zugehen

VI stark Von allen verspürt, viele Menschen sind verängstigt, das Gehen wird schwierig. Leichte Schäden an Gebäuden, Risse und ähnliche Schäden im Putz. Schwere Möbel können sich verschieben, Gegenstände fallen von Regalen und Bilder von den Wänden. Bäume und Büsche schwanken.

VII sehr stark Selbst in fahrenden Autos spürbar, das Stehen wird schwierig. Schäden an Möbeln, lose Mauersteine fallen herab. Gebäude in unzureichender Bauweise oder mit fehlerhaftem Bauentwurf werden stark beschädigt, leichte bis mittlere Schäden an normalen Gebäuden. Schäden vernachlässigbar bei guter Bauweise und -art

VIII zerstörend Das Autofahren wird schwierig. Leichte Schäden an Gebäuden mit guter Bauweise und -art, beträchtliche Schäden an normalen Gebäuden bis zum Teileinsturz. Große Schäden an Gebäuden in unzureichender Bauweise oder mit fehlerhaftem Bauentwurf. Einsturz von Kaminen, Fabrikschornsteinen, Säulen, Denkmälern und Wänden möglich. Schwere Möbel stürzen um. Abbrechen von Ästen, in Brunnen Änderungen des Wasserspiegels möglich, bei nassem Untergrund Risse in steilem Gelände

IX verwüstend Beträchtliche Schäden an Gebäuden mit guter Bauweise und -art, selbst gut geplante Tragwerksstrukturen verziehen sich. Große Schäden an stabilen Gebäuden bis zum Teileinsturz. Häuser werden von ihren Fundamente verschoben, Schäden an unterirdischen Rohrleitungen und Talsperren, Risse im Erdboden

X vernichtend Selbst gut ausgeführte Holz-Rahmenkonstruktionen werden teilweise zerstört, die meisten gemauerten Objekte und Tragwerkskonstruktionen werden samt ihrer Fundamente zerstört. Bahnschienen werden verbogen, einige Brücken werden zerstört. Starke Schäden an Dämmen, große Erdrutsche, das Wasser in Seen, Flüssen und Kanälen tritt über die Ufer, weit verbreitet Risse im Erdboden

XI Katastrophe Fast alle gemauerten Gebäude stürzen ein, Brücken werden zerstört, Bahnschienen werden stark verbogen, große Risse im Erdboden, Versorgungsleitungen werden zerstört

XII große Katastrophe Totale Zerstörung, starke Veränderungen an der Erdoberfläche, Objekte werden in die Luft geschleudert, die Erdoberfläche bewegt sich in Wellen, große Felsmassen können in Bewegung geraten


Es gibt nur ein Erdbeben, welches aufgezeichnet wurde, das war 1812... das damalige Beben hatte "nur" die Stärke 7.3 - 7.8, in der New-Madrid-Verwerfung, dass die Stufe 12 erreicht hatte, sogar den Lauf des Mississippi-Rivers hat es verändert....


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Quake Watch 2011

26.04.2011 um 13:18
Die Zwei 5er Beben des heutigen Morgens:
MAP 5.4 2011/04/26 06:39:35 -8.034 108.492 78.6 JAVA, INDONESIA
MAP 5.2 2011/04/26 00:12:17 -17.354 -174.441 62.8 TONGA

Wird wieder deutlich unruhiger rund um den Merapi. Hier weitere Beispiele dieser Woche:
MAP 6.2 2011/04/24 23:07:52 -4.593 122.808 9.4 SULAWESI, INDONESIA
MAP 4.6 2011/04/26 10:16:48 -4.350 122.897 13.6 SULAWESI, INDONESIA
MAP 4.9 2011/04/26 07:24:56 -8.141 108.394 64.6 JAVA, INDONESIA
MAP 4.8 2011/04/24 23:25:10 -4.173 122.611 10.1 SULAWESI, INDONESIA

Die letzten Wochen war dort nichts.


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Quake Watch 2011

26.04.2011 um 23:26
MAP 5.6 2011/04/26 21:10:26 27.439 -111.598 15.1 GULF OF CALIFORNIA
Sehr instabile Zone dort!


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Quake Watch 2011

28.04.2011 um 11:49
Heute schon zwei schwere 5er Beben.
MAP 5.8 2011/04/28 09:27:49 37.492 141.652 48.9 NEAR THE EAST COAST OF HONSHU, JAPAN
MAP 5.9 2011/04/28 07:42:35 -9.985 160.535 10.3 SOLOMON ISLANDS
Das Beben in Japan war aber vergleichsweise Tief.


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