mitH2CO3 schrieb:Jetzt weiß ich woher sein Doppelname kommt
Hmmm, is that so? Naja, ürngtwie schon, so in etwa.
Nicht die Halbinsel heißt so, sondern das Atelierhaus, welches AGK entwarf und auf der Halbinsel bauen ließ.
Wikipedia: Kalela Wenn Du also wissen willst, woher der zweite Name, "Kallela", herkommt, besagt ein "na vom Haus dieses Namens", wie richtig das auch sein mag, noch überhaupt nichts. Denn: wieso nannte er sein Haus so, woher kommt die Bezeichnung? Und: wieso fügte AGK noch ein L ein - das Haus heißt ja Kalela, nicht Kallela wie er.
Das Haus, welches Sibelius mit seiner Frau bewohnte, welches er auch extra bauen ließ, dieses Haus nannte er Ainola, nach seiner Frau Aino. Juhani Aho, der unweit von Ainola wohnte, nannte sein Domizil Ahola. Du erkennen das Prinzip? Was also könnte wohl Kalela bedeuten?
Wie hieß AGK denn nun eigentlich richtig, so von Geburt her? Nun, da hieß er Axel (Waldemar) Gallén. Nicht Akseli. Doch da es ihm in seinem Denken, Streben und Wirken um die finnische Identität seines Landes und seines Volkes ging, fennisierte er seinen Vornamen. Der Familienname scheint sich da etwas zu sträuben. Kalleen? Kalle? Da mag er nicht so recht was Passendes gefunden zu haben - so meine unmaßgebliche Vermutung. Aber als er sein neuerworbenes Heim benannte, wäre Axella, Gallénla oder Akselila auch nicht grad the yellow of the egg!
Hier nun könnte er dann doch ne ungefähre Fennisierung seines Familiennamens versucht haben. Und damit die Hüttn nicht nach "Kallehausen" klingt -Kallela - ließ er eins der Gallén-Ls weg.
Als er das dann doch zum zweiten Teil seines Familiennamens machte, könnte er das zweite L wieder eingefügt haben, da der schwedische Familienname blieb und dem Kallela voran ging. Klingt dann nicht mehr so wie ein kurzes Akseli Kallela(lta).
Just my kaksi penniä