Ufologie
Menschen Wissenschaft Politik Mystery Kriminalfälle Spiritualität Verschwörungen Technologie Ufologie Natur Umfragen Unterhaltung
weitere Rubriken
PhilosophieTräumeOrteEsoterikLiteraturAstronomieHelpdeskGruppenGamingFilmeMusikClashVerbesserungenAllmysteryEnglish
Diskussions-Übersichten
BesuchtTeilgenommenAlleNeueGeschlossenLesenswertSchlüsselwörter
Schiebe oft benutzte Tabs in die Navigationsleiste (zurücksetzen).

Interstellare Reisen nüchtern betrachtet

150 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: UFO, Aliens, Außerirdische ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Interstellare Reisen nüchtern betrachtet

08.10.2023 um 01:24
Zitat von paxitopaxito schrieb:Daran muss ich ja nix erstrebenswert finden oder? Ehrlich, mich reizen irgendwelche Computersimulationen nicht über ein Spiel hinaus. Mag bei dir anders sein.
Es geht hier ja nicht darum was erstrebenswert ist, es geht darum wie Interstellares Reisen realisierbar sein könnte.

D.h.: unter anderem geht es dabei nicht um ein simuliertes Spiel.

Ein interessanter Roman der diese Problematik teilweise beschreibt stammt aus der Feder von Philip K. Dick - Die drei Stigmata des Palmer Eldritch (Im deutschsprachigen Raum wurde er zeitweise auch unter dem Titel LSD-Astronauten verlegt.)

Wikipedia: Die drei Stigmata des Palmer Eldritch


melden

Interstellare Reisen nüchtern betrachtet

08.10.2023 um 17:51
Zitat von gagitschgagitsch schrieb am 05.10.2023:In der Theorie und nach heutiger Technik würde wie als Mensch um die 4000 mal schwerer werden ;) vermutlich es nicht überleben.
In der Theorie der Zukunft, und hier im Thread reden wir von hundertern udn tausenden Jahrer forgeschrittener Forschung, halte ich es für möglich das Problem zu lösen.
Wie lange man Forschung betreibt ist irrelevant, es gelten die selben physikalischen Gesetzmäßigkeiten. Und Masseteilchen können sich nicht mit Lichtgeschwindigkeit bewegen, und komplexe Verbünde davon erst Recht nicht. Egal wie lange man forscht. Das ist Stand der aktuellen Forschung, und es sieht nicht so aus als wenn sich das ändern wird. Die elementaren Grundgesetze haben wir entdeckt, da bietet sich kein Raum an für Gesetzmäßigkeiten die plötzlich all unsere Naturgesetze auf den Kopf stellen.

Das Ganze sind unerfüllbare Träume, egal wie lange man noch warten wird.
Zitat von ayAshiayAshi schrieb am 05.10.2023:Druck und Hitze wären so extrem hoch, dass würde kein Mensch überleben.
Die Strahlung würde die Insassen in Nanosekunden grillen. Einfaches Licht würde sich bei Lichtgeschwindigkeit in härteste Gammastrahlung verwandeln. Je schneller man sich fortbewegt um so weiter verschiebt man sich im Elektromagnetischen Spektrum zur Gammastrahlung hin. Selbst wenn man sich in einer Blase versteckt würde die Gammastrahlung von Außen eindringen. Grillstufe = komplett Durch.
Zitat von wing7wing7 schrieb:Es reicht wenn man einigermaßen geradeausfliegen kann und den Antrieb EIN/AUS schalten kann. Zur Kurssetzung oder Korrektur schaltet man den Antrieb ab und positioniert das Raumschiff zum Beispiel mit chemischen Steuerdüsen.
Und das ist einer der gewaltigen Denkfehler!
Du fliegst IMMER einen Kreis, nur weil die Teilstrecke "gerade" erscheint, ist sie das nicht. Wenn du die Fluchtgeschwindigkeit der Erde überwunden hast, dann wirst du irgendwann in einer Kreisbahn um die Sonne sein, und zwar für die Ewigkeit. Selbst die beiden Voyager bewegen sich auf einer gewaltigen Kreisbahn, was nicht bedeutet das sie jemals wieder hier bei uns vorbei kommen, sondern auf unsere Galaxis bezogen werden sie sich in einer Kreisbahn bewegen bzw. bewegen sie sich schon.

Man kann also im All nie "gerade aus" fliegen. Kauf dir "Kerbal Space Program" (https://store.steampowered.com/app/220200/Kerbal_Space_Program/) wenn es auf Steam in einer Aktion zu haben ist, dass verdeutlicht diese Mechanik sehr gut und man versteht schnell wo die Probleme liegen. Man fliegt also seinem Ziel immer "Hinterher" oder "Darauf zu", beides hat seine Probleme, weil Geschwindigkeit auch verringert werden muss -> mehr Treibstoff -> der geringere Delta v ergibt usw.
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Deswegen macht meine Idee und die der Wissenschaft, eine Einstein-Rosen-Brücke zu nutzen viel mehr Sinn, bei Interstellaren Reisen.
Nur zweifelte selbst Einstein daran das es überhaupt möglich wäre Masseteilchen durch solch eine Verbindung zu senden, sofern sie überhaupt möglich wäre. Weil beide, sowohl Einstein als auch Rosen,waren sich nicht einmal sicher ob man so etwas überhaupt öffnen könnte. Und aktuell sieht es so aus als wenn diese Brücke, oder auch Wurmloch genannt, eine reine Fiktion und hypothetische Spielerei bleibt.
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:ja vor Ort, ich brachte ein Mutterschiff ins Spiel oder andere Reisearten, die nicht diese immensen Zeitspannen erfordern.
Und das scheitert an den gewaltigen Treibstoffmassen, je schwerer um so mehr Treibstoff der benötigt wird um zu Beschleunigen/Lenken oder Abzubremsen. Man ist in einer Schraube ohne Ende. Dazu kommt das ein Flug Blind ins All ein Selbstmordkomando ist, es gibt da draußen nur Leere, Leere und nochmals Leere. Und dazwischen mal ein paar Staubkörnchen die man nicht besiedeln kann.


1x zitiertmelden

Interstellare Reisen nüchtern betrachtet

09.10.2023 um 08:57
Zitat von RoestiRoesti schrieb:Warp10 ist bei ST quasi unendliche Geschwindigkeit . Man kann an jedem Ort des Universums gleichzeitig sein.
Ja kann sein, dass es bei Startrek so sein kann. Aber ich wollte zum ausdruck bringen, dass man nicht schneller als LG reisen kann.

Es gäbe nur eine Ausnahme, Raumzerrung oder Raumtunnel(Einstein-Rosen-Brücke).

Gleichzeitig überall, glaube ich ist falsch geschrieben. Überall sofort hin, könnte richtig gemeint sein?
Zitat von ThorsteenThorsteen schrieb:Wie lange man Forschung betreibt ist irrelevant, es gelten die selben physikalischen Gesetzmäßigkeiten. Und Masseteilchen können sich nicht mit Lichtgeschwindigkeit bewegen, und komplexe Verbünde davon erst Recht nicht. Egal wie lange man forscht. Das ist Stand der aktuellen Forschung, und es sieht nicht so aus als wenn sich das ändern wird. Die elementaren Grundgesetze haben wir entdeckt, da bietet sich kein Raum an für Gesetzmäßigkeiten die plötzlich all unsere Naturgesetze auf den Kopf stellen.
Das kann sein. Es kann aber auch sein, das es noch unerforschte funktionierende Technologie gibt, die die Auswirkungen ger Geschwindigkeits-Masse-Problematik mindert oder obsolet macht. Ich verweise auch meine Hinweise zu Einstein-Rosen-Brücken oder Warp-Antriebe. Die Geschwindigkeits-Masse-Probleme sind dort anderer "Natur". Die Physik wird nicht gebrochen, eher umgangen.
Zitat von ThorsteenThorsteen schrieb:Die Strahlung würde die Insassen in Nanosekunden grillen. Einfaches Licht würde sich bei Lichtgeschwindigkeit in härteste Gammastrahlung verwandeln. Je schneller man sich fortbewegt um so weiter verschiebt man sich im Elektromagnetischen Spektrum zur Gammastrahlung hin. Selbst wenn man sich in einer Blase versteckt würde die Gammastrahlung von Außen eindringen. Grillstufe = komplett Durch.
Derartige Probleme gibt es heute schon und wurden für die ISS mittels einfachen Schutzsektoren in der Station bereits auf einfache Art gelöst. Mit besserer Technk wird es noch bessere Schutzmechanismen geben können.
Zitat von ThorsteenThorsteen schrieb:Du fliegst IMMER einen Kreis, nur weil die Teilstrecke "gerade" erscheint, ist sie das nicht. Wenn du die Fluchtgeschwindigkeit der Erde überwunden hast, dann wirst du irgendwann in einer Kreisbahn um die Sonne sein, und zwar für die Ewigkeit. Selbst die beiden Voyager bewegen sich auf einer gewaltigen Kreisbahn, was nicht bedeutet das sie jemals wieder hier bei uns vorbei kommen, sondern auf unsere Galaxis bezogen werden sie sich in einer Kreisbahn bewegen bzw. bewegen sie sich schon.
Was voraus setzt, dass es nur einmal ein Massekraft gibt, die auf das RS einwirkt. Die Voyeger-Sonden haben mehrfach Ihre Kreisbahnen geändert, da mehr fach auch Masse-kräfte eingewirkt haben. Diese Swingbys sind nützlich um Energie zu sparen.

Wikipedia: Swing-by
Zitat von ThorsteenThorsteen schrieb:Nur zweifelte selbst Einstein daran das es überhaupt möglich wäre Masseteilchen durch solch eine Verbindung zu senden, sofern sie überhaupt möglich wäre. Weil beide, sowohl Einstein als auch Rosen,waren sich nicht einmal sicher ob man so etwas überhaupt öffnen könnte. Und aktuell sieht es so aus als wenn diese Brücke, oder auch Wurmloch genannt, eine reine Fiktion und hypothetische Spielerei bleibt.
Schwarze Löcher waen auch nur hypothetische Konstrukte. Bis wir sie entdeckt haben. Da war sich Einstein auch nicht sicher.
Zitat von ThorsteenThorsteen schrieb:Und das scheitert an den gewaltigen Treibstoffmassen, je schwerer um so mehr Treibstoff der benötigt wird um zu Beschleunigen/Lenken oder Abzubremsen. Man ist in einer Schraube ohne Ende. Dazu kommt das ein Flug Blind ins All ein Selbstmordkomando ist, es gibt da draußen nur Leere, Leere und nochmals Leere. Und dazwischen mal ein paar Staubkörnchen die man nicht besiedeln kann.
Aus unserer sicht scheitert das, ja aber warum für andere Arten von Technologie?


1x zitiertmelden

Interstellare Reisen nüchtern betrachtet

09.10.2023 um 22:44
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Das kann sein. Es kann aber auch sein, das es noch unerforschte funktionierende Technologie gibt, die die Auswirkungen ger Geschwindigkeits-Masse-Problematik mindert oder obsolet macht. Ich verweise auch meine Hinweise zu Einstein-Rosen-Brücken oder Warp-Antriebe. Die Geschwindigkeits-Masse-Probleme sind dort anderer "Natur". Die Physik wird nicht gebrochen, eher umgangen.
Physik ist nicht "Wünsch dir was" sonder "So ist es". Ein Energieerhaltungssatz wird IMMER zutreffen, und schon damit bricht jeglicher Überlichtflug zusammen. Und selbst wenn man "nur" die Raumzeit krümmen will, wie in einer Einstein Rosen Brücke, benötigt das gewaltige Energiemengen. Mengen für die man ganze Sterne verheizen müsste. Es gibt in der Teilchenphysik nur noch das Gravitron das fehlt, alles andere ist nachgewiesen, einer der Gründe warum man so auf "Dunkle Materie" hyped. Weil da wäre vieleicht noch was Neues zu finden, aber selbst die steht in Wechselwirkung mit den normalen Naturgesetzen. Die bricht also nicht plötzlich den Energieerhaltungssatz. Wenn doch, dann wird bald unser Universum explodieren.

Auch benötigt man, soweit Ich das verstanden habe, auch ein Schwarzes und ein Weißes Loch. Ihre Ereignishorizonte bilden ja die Einstein Rosen Brücke. Nur wir wissen auch was passiert wenn wir den Ereignishorizont eines Schwarzen Loches überschreiten würden: NICHTS entkommt mehr von dahinter. Von den Energiemengen und Problemen wie wir zwei Schwarze/Weiße Löcher an unterschiedlichen Koordinaten in unserem Universum zu öffnen, und dann die auch irgendwie wieder abzuwürgen, will ich noch gar nicht reden. Das mag als Gedankenexperiment funktionieren, aber man spielt da mit Energien gegen die unsere Sonne wie eine Kerze wirkt. Und da wird es einfach unrealistisch.
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Derartige Probleme gibt es heute schon und wurden für die ISS mittels einfachen Schutzsektoren in der Station bereits auf einfache Art gelöst. Mit besserer Technk wird es noch bessere Schutzmechanismen geben können.
Bei uns wurden vor 40 Jahren Strahler (Co oder Zäs, irgend sowas) für Materialprüfungen eingesetzt. Co hat irgend was zwischen 1,0 und 1,5 Megaelektronenvolt an Energie in der Gammastrahlung (die genauen Werte habe ich nicht mehr im Kopf). Dafür benötigte man mindestens 1cm Blei um es auf 50% Strahlung zu senken, die Drehhülse war aber 10cm dick und hat immer noch Strahlung durchgelassen. Gammastrahlung macht, mit genügend Energie, weder vor Blei noch vor Planeten Halt. Eine Kernfusion liegt bei 200 MeV und da ist noch nicht Schluß. Wenn du dich mit Lichtgeschwindigkeit auf eine Strahlungsquelle zubewegst, dann pumpst du auch noch Energie in den Zusammenstoß rein. Du ahnst wo die Reise hingeht? Es gibt nicht einmal hypothetische Schilde welche solch eine Energie abfangen könnten. Mechanisch würde das kilometerdicke Bleipanzerungen durchschlagen.

Die ISS wird auch nicht so von Strahlung getroffen wie ein Interplanetares Raumschiff, die ISS wird durch den Van Allen Gürtel geschützt da sie nicht so hoch fliegt. Und selbst die könnte von einem Burst gegrillt werden.
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Was voraus setzt, dass es nur einmal ein Massekraft gibt, die auf das RS einwirkt. Die Voyeger-Sonden haben mehrfach Ihre Kreisbahnen geändert, da mehr fach auch Masse-kräfte eingewirkt haben. Diese Swingbys sind nützlich um Energie zu sparen.
Nur waren die Swing By Manöver geplant und führten Nah an Planeten vorbei, um den Schwung beim Fall auf den Planeten zu nutzen. Da wo sich beide Voyager aktuell befinden ist einfach nur leerer Raum, da sind Wechselwirkungen viel zu gering um eine Auswirkung zu haben. Wobei ihre Flugbahn in 1.000 oder 2.000 Jahren sehr wohl an einem Stern vorbei gehen kann, aber bis dahin fliegen sie weiter auf der aktuellen Kreisbahn. Die für uns nur keinen Kreis darstellt aufgrund der gewaltigen Dimensionen.
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Schwarze Löcher waen auch nur hypothetische Konstrukte. Bis wir sie entdeckt haben. Da war sich Einstein auch nicht sicher.
Einstein war gegen Schwarze Löcher oder die Schwarzschild Singularität, und er hatte die mit Hilfe seiner eignen Gravitationsgleichung Widerlegt, dieselbe mit der man später mehr oder weniger nicht nur die Existenz, sondern auch es sie geben MUSS, belegte. Auch ein großer Geist kann einmal irren.
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Aus unserer sicht scheitert das, ja aber warum für andere Arten von Technologie?
Weil auch sie auf den selben Naturkonstanten aufbauen, die Lichtgeschwindigkeit steckt so gut wie überall drin, und somit hat man schon die erste Grenze.


2x zitiertmelden

Interstellare Reisen nüchtern betrachtet

09.10.2023 um 23:59
Wenn wir glauben, dass intelligentes Leben weit verbreitet ist, würde dies darauf hindeuten, dass unsere Zivilisation viel länger existieren kann als nur ein paar hundert Jahre; alternativ, wenn wir feststellen, dass es keine aktiven Zivilisationen in unserer Galaxie gibt, ist das ein schlechtes Zeichen für unsere eigene langfristige Existenz.

Indem wir nach intelligentem außerirdischem Leben suchen – selbst wenn wir nichts finden – entdecken wir unsere eigene Zukunft und Bestimmung.” ;)
Zitat von ThorsteenThorsteen schrieb:Physik ist nicht "Wünsch dir was" sonder "So ist es".
oK, und wie schaust du dir dann die Quantenphysik an? Q-Physik ist auch nicht "Wünsch dir was" sondern "So ist es", oder nicht eher "wie ist es"? :) ;)
Das es so ist wie es ist, so wird es sein. Nur wir Wissen ja noch zu wenig wie es ist und deswegen wissen wir nicht was noch auf der Wunschliste drauf stehen könnte, das noch zum Vorschein kommt. Oder wir dies gar nie entdecken könnten. :)

Ich meine das was du sagst ist ja aus meiner Sicht voll ok.
Mein Problem ist, das wir vielleicht die Grundpyhsik die wir entdeckt haben oder zumindest als Theorie, Hinweise und so ermittelt haben und auf derer wir erfolgreich aufgebaut haben auf der uns bekannten Basis (Insel/3D).

Bei dir hört es sich an wie wir die ganze Physik schon vollständig entdeckt haben und ihre vollständige Wirkung wir Wissen. Wir Wissen einiges, aber alles? Naja....

Aus meiner Sicht ist das noch nicht vollständig erkannt(z.B. eben die Q-Physik, usw). Und wieviel noch vorhanden ist zum entdecken, wir Wissen es nicht, vielleicht viel, vielleicht wenig.


2x zitiertmelden
Do-X ehemaliges Mitglied

Link kopieren
Lesezeichen setzen

Interstellare Reisen nüchtern betrachtet

10.10.2023 um 05:24
Zitat von TriNephelinTriNephelin schrieb am 04.10.2023:Seit einigen Jahrzehnten wäre für die Außerirdischen der Mensch leicht als intelligente Lebensform zu identifizieren, da wir auch Raumfahrt betreiben.
Zitat von F.EinstoffF.Einstoff schrieb am 04.10.2023:Und was ist, wenn der Bordcomputer abschmiert und ein Neustart erforderlich wäre? Oder wenn durch ein Ereignis die Stromzufuhr unterbrochen wird? Oder Akku nicht die vom Hersteller versprochenen 1.000.000.000 Jahre hält, sondern nur 21.160?
Das überlebt dann der ,,Funk". Der funktioniert immer.
Ich möchte nicht wissen, wie fremde Bewohner außerhalb unserer Galaxie mit so vielen Stimmen, die seit zig Jahrzehnten da umherwuseln, überhaupt klarkommen. Ob sie von den Funkern auch was gelernt haben?


1x zitiertmelden

Interstellare Reisen nüchtern betrachtet

10.10.2023 um 08:47
Zitat von ThorsteenThorsteen schrieb:Physik ist nicht "Wünsch dir was" sonder "So ist es". Ein Energieerhaltungssatz wird IMMER zutreffen, und schon damit bricht jeglicher Überlichtflug zusammen.
Nochmal bitte, es gibt keinen Überlichtflug!!!!!
Zitat von ThorsteenThorsteen schrieb:Auch benötigt man, soweit Ich das verstanden habe, auch ein Schwarzes und ein Weißes Loch. Ihre Ereignishorizonte bilden ja die Einstein Rosen Brücke. Nur wir wissen auch was passiert wenn wir den Ereignishorizont eines Schwarzen Loches überschreiten würden: NICHTS entkommt mehr von dahinter. Von den Energiemengen und Problemen wie wir zwei Schwarze/Weiße Löcher an unterschiedlichen Koordinaten in unserem Universum zu öffnen, und dann die auch irgendwie wieder abzuwürgen, will ich noch gar nicht reden. Das mag als Gedankenexperiment funktionieren, aber man spielt da mit Energien gegen die unsere Sonne wie eine Kerze wirkt. Und da wird es einfach unrealistisch.
Unrealisitsch ist es aus heutiger Sicht, da gebe ich dir Recht. Der Thread läd als Gedankenexperiment ein. Daher schweife ich ab von dem derzeitigen Technikstand. Weiße Löcher sollen theoretisch existieren, nach einem Bericht den ich vor einem halben Jahr las, wird vermutet, das Pulsare ggf diese sind. Einstein hat zumindest mMn nie beschrieben, dass die Einstein-Rosenbrücke aus einem schwarzen und einem weißen Loch bestehen müsse.
Zitat von ThorsteenThorsteen schrieb:Bei uns wurden vor 40 Jahren Strahler (Co oder Zäs, irgend sowas) für Materialprüfungen eingesetzt. Co hat irgend was zwischen 1,0 und 1,5 Megaelektronenvolt an Energie in der Gammastrahlung (die genauen Werte habe ich nicht mehr im Kopf). Dafür benötigte man mindestens 1cm Blei um es auf 50% Strahlung zu senken, die Drehhülse war aber 10cm dick und hat immer noch Strahlung durchgelassen. Gammastrahlung macht, mit genügend Energie, weder vor Blei noch vor Planeten Halt. Eine Kernfusion liegt bei 200 MeV und da ist noch nicht Schluß. Wenn du dich mit Lichtgeschwindigkeit auf eine Strahlungsquelle zubewegst, dann pumpst du auch noch Energie in den Zusammenstoß rein. Du ahnst wo die Reise hingeht? Es gibt nicht einmal hypothetische Schilde welche solch eine Energie abfangen könnten. Mechanisch würde das kilometerdicke Bleipanzerungen durchschlagen.
Mit Strahlung kenne ich mich nur sehr grob aus und würde mich als Leihen bezeichnen. Was du sagst mag alles stimmen ohne Frage. Dennoch gibt es jetzt bereits Lösungen auf der ISS gegen Strahlung. Ob diese Lösungen alle Strahlungen und alle Intensitäten abhindern, weiß ich nicht. Vermutlich nicht alle Intensitäten....
Zitat von ThorsteenThorsteen schrieb:Nur waren die Swing By Manöver geplant und führten Nah an Planeten vorbei, um den Schwung beim Fall auf den Planeten zu nutzen. Da wo sich beide Voyager aktuell befinden ist einfach nur leerer Raum, da sind Wechselwirkungen viel zu gering um eine Auswirkung zu haben. Wobei ihre Flugbahn in 1.000 oder 2.000 Jahren sehr wohl an einem Stern vorbei gehen kann, aber bis dahin fliegen sie weiter auf der aktuellen Kreisbahn. Die für uns nur keinen Kreis darstellt aufgrund der gewaltigen Dimensionen.
Das würde mich tatsächlcih mal unabhängig von KSP interessieren. Warum sollte die Kreisbewegung weiter fortgeführt werden? Nach meinen verständnis müssten sich diese immer weiter abschwächen und wenn keine Masseeinwirkung auftritt, dann irgendwann in eine grade Flugbahn enden?!
Zitat von ThorsteenThorsteen schrieb:Einstein war gegen Schwarze Löcher oder die Schwarzschild Singularität, und er hatte die mit Hilfe seiner eignen Gravitationsgleichung Widerlegt, dieselbe mit der man später mehr oder weniger nicht nur die Existenz, sondern auch es sie geben MUSS, belegte. Auch ein großer Geist kann einmal irren.
Warum lässt sich dann mit seiner allg. Rel.-Theorie diese beschreiben? Er war nicht dagegen, er wusste nur nicht ob diese auch so existieren. 1939 veröffentlichte er sogar ein Buch um den Beweis anzutreten, zu schwarzen Löchern, zumindest theoretisch asls Beweis. "Annals of Mathematics"
Zitat von continuumcontinuum schrieb:oK, und wie schaust du dir dann die Quantenphysik an? Q-Physik ist auch nicht "Wünsch dir was" sondern "So ist es", oder nicht eher "wie ist es"? :) ;)
Das es so ist wie es ist, so wird es sein. Nur wir Wissen ja noch zu wenig wie es ist und deswegen wissen wir nicht was noch auf der Wunschliste drauf stehen könnte, das noch zum Vorschein kommt. Oder wir dies gar nie entdecken könnten. :)
das sehe ich auch so. Wir haben noch viele offenen Fragen und in zB 1000 Jahre, falls wir noch existieren werden, viele Fragen beantwortet sein, und ggf auch neue entstanden sein ;)


2x zitiertmelden

Interstellare Reisen nüchtern betrachtet

10.10.2023 um 09:48
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Das würde mich tatsächlcih mal unabhängig von KSP interessieren. Warum sollte die Kreisbewegung weiter fortgeführt werden? Nach meinen verständnis müssten sich diese immer weiter abschwächen und wenn keine Masseeinwirkung auftritt, dann irgendwann in eine grade Flugbahn enden?!
Das ist eine Sache die man als Laie selten im Hinterkopf hat, aber eine der fundamentalsten Sachen der Raumfahrt ist.

Würde ein Raumschiff relativ zur Sonne orthogonal wegfliegen, müsste es nonstop beschleunigen um von dieser wegzukommen.

In einer Kreisbahn jedoch nutzt man die Anziehungskraft und fällt quasi immer auf den Stern zu, jedoch immer dran vorbei.

Stell dir n Stein am Gummiband vor (welches du unendlich dehnen kannst) den du um dich schwingst.


1x zitiertmelden

Interstellare Reisen nüchtern betrachtet

10.10.2023 um 09:53
Zitat von TriNephelinTriNephelin schrieb:Das ist eine Sache die man als Laie selten im Hinterkopf hat, aber eine der fundamentalsten Sachen der Raumfahrt ist.

Würde ein Raumschiff relativ zur Sonne orthogonal wegfliegen, müsste es nonstop beschleunigen um von dieser wegzukommen.

In einer Kreisbahn jedoch nutzt man die Anziehungskraft und fällt quasi immer auf den Stern zu, jedoch immer dran vorbei.

Stell dir n Stein am Gummiband vor (welches du unendlich dehnen kannst) den du um dich schwingst.
Ja, die ISS fällt ja auch ständig um die Erde. Meine Frage bezieht sich wohl eher direkt auf das Beispiel Voyager 1 und 2. Wenn diese per Kreisbahn und Sol-System verlassen, müssten Sie dann nicht zurückkommen, oder ist es eher wie ich vermute, dass sich die Kreisbahn abschwächt?


1x zitiertmelden

Interstellare Reisen nüchtern betrachtet

10.10.2023 um 09:57
@gagitsch
Guck dir mal Leleākūhonua an. Der Brocken hat ne Umlaufbahn von 34.000 Jahren.


1x zitiertmelden

Interstellare Reisen nüchtern betrachtet

10.10.2023 um 09:59
Zitat von continuumcontinuum schrieb:Indem wir nach intelligentem außerirdischem Leben suchen – selbst wenn wir nichts finden – entdecken wir unsere eigene Zukunft und Bestimmung.” ;)
Das klingt pathetisch, ist aber Falsch. Auch ohne eine Suche nach Leben da Draußen werden wir uns in eine Richtung entwickeln, einfach schon deshalb weil wir es Müssen. Unser Planet bietet nur eine begrenzte Menge an Rohstoffen an, den Bedarf wird man wohl in späteren Jahrhunderten durch den Abbau im Kuipergürtel decken müssen.
Zitat von continuumcontinuum schrieb:oK, und wie schaust du dir dann die Quantenphysik an? Q-Physik ist auch nicht "Wünsch dir was" sondern "So ist es", oder nicht eher "wie ist es"? :) ;)
Du unterliegst dem großen Denkfehler das eine Quantenphysik von der normalen Physik losgelöst ist, nur stimmt das nicht. Beide bedingen einander und bauen aufeinander auf! Und bei einigen der Phänomene geht es nicht um Materie sondern um Information, einer der Gründe warum Tunneling nichts mit Teleportation zu tun hat. Quantenmechanik treiben die kleinsten Vorgänge in Atomen an, sie sind die Erklärung für viele physiklische Phänomene. Und genau dadurch unterliegt sie der klassischen Physik, oder die klassische Physik der Quantenmechanik, beide sind die selbe Seite einer Medaille.
Zitat von continuumcontinuum schrieb:Das es so ist wie es ist, so wird es sein. Nur wir Wissen ja noch zu wenig wie es ist und deswegen wissen wir nicht was noch auf der Wunschliste drauf stehen könnte, das noch zum Vorschein kommt. Oder wir dies gar nie entdecken könnten. :)
Alle Gesetzmäßigkeiten wirken auf unser Umfeld und sind beobachtbar. Und wir haben fast das Ende der Fahnenstange erreicht, dann kann man noch verfeinern, aber nichts Neues mehr entdecken. Deswegen geht man ja aktuell wie wild auf Dunkle Materie ab.
Zitat von continuumcontinuum schrieb:Bei dir hört es sich an wie wir die ganze Physik schon vollständig entdeckt haben und ihre vollständige Wirkung wir Wissen. Wir Wissen einiges, aber alles? Naja....
Wir haben nicht alles entdeckt, aber da wird nichts so bahnbrechendes kommen das es unser Weltbild von Physik komplett verändern wird. Es gibt den Bereich der theoretischen Physik, aus dem kommen auch solche Sachen wie Warpantriebe etc., aber nicht alles was dort funktioniert ist auch real umsetzbar. Zum Beispiel kann man, laut theoretischer Physik, sehr wohl eine Zeitmaschine bauen! Die ganze Sache hat nur einen Haken, man benötigt für ihren Betrieb mehr Energie als das ganze Universum seit seiner Entstehung hatte. Sprich man braucht mehr Energie als der Urknall hatte. Und damit ist man im absurden Bereich der nicht realisierbar ist. Der theoretischen Physik ist das klar, für sie ist das auch nicht Falsch, nur in der Realen Physik scheitert es. Und dort sieht Niemand solche Bahnbrechenden Möglichkeiten, wenn es sie gäbe wären sie aber beobachtbar und damit auch vorhersagbar. Das Higgs Boson wurde schon Jahrzehnte vor seinem Nachweis theoretisch vorhergesagt. Aber bei Magischer Physik winken alle Physiker ab.
Zitat von Do-XDo-X schrieb:Das überlebt dann der ,,Funk". Der funktioniert immer.
Ich möchte nicht wissen, wie fremde Bewohner außerhalb unserer Galaxie mit so vielen Stimmen, die seit zig Jahrzehnten da umherwuseln, überhaupt klarkommen. Ob sie von den Funkern auch was gelernt haben?
Auch Funkwellen gehen nicht Ewig weit, irgendwann verschwinden die im Rauschen der Hintergrundstrahlung. Auch muss man sich eine elektromagnetische Welle, weil etwas anderes ist Funk nicht, wirklich wie eine Welle vorstellen. Die läuft mehr und mehr zu den Seiten. Oder stell es dir als Schrotflinte vor, kurz vor dem Lauf hat man die geballte Ladung die man abbekommt, aber schon 100m weiter erreichen einen nur noch ein paar einzelne Kugeln. Pack einfach mal ein paar Kilometer drauf, dann sind die Abstände zwischen den einzelnen Schrotkugel hunderte von Metern (mal hypothetisch angenommen das sie so weit fliegen). Deine Sendeenergie verteilt sich also mehr und mehr. Dann beeinflussen noch andere elektromagnetische Wellen den Funk usw. Voyager 1 ist aktuell über 24 Mrd. Kilometer von uns entfernt, ihr Signal können wir nur empfangen weil wir wissen wo nach man suchen muss. Und da ist man gerade einmal bei knapp 1 Lichttag!
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Nochmal bitte, es gibt keinen Überlichtflug!!!!!
Sag ich ja, und es gibt auch keinen überlebbaren Flug in der Nähe der Lichtgeschwindigkeit. Auch sind die Energiemengen um in die Regionen zu kommen exorbiatant und nicht realistisch. Genau aus dem Grund hat man ja angefangen zu "Warpen" und die Idee von "Wurmlöchern" zu verfolgen, leider glauben die Leute hier eher Scifi-Autoren als Physikern.
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Unrealisitsch ist es aus heutiger Sicht, da gebe ich dir Recht. Der Thread läd als Gedankenexperiment ein. Daher schweife ich ab von dem derzeitigen Technikstand. Weiße Löcher sollen theoretisch existieren, nach einem Bericht den ich vor einem halben Jahr las, wird vermutet, das Pulsare ggf diese sind. Einstein hat zumindest mMn nie beschrieben, dass die Einstein-Rosenbrücke aus einem schwarzen und einem weißen Loch bestehen müsse.
Die Welt besteht nicht nur aus Einstein!
Schwarzschild war der theoretische Entdecker der Schwarzen Löcher, die Idee von Wurmlöchern geht wohl auf Kruskal zurück. Und laut der These (zumindest wenn ich da alles richtig verstanden habe) ist die Verbindung beider Ereignishorizonte in Wirklichkeit die Einstein Rosen Brücke. Und damit ist auch klar mit welchen Kräften man da spielen würde! Allein die Energiemengen übersteigen alles was wir erzeugen, speichern oder übertragen könnten. Und egal wie man das dreht und wendet, der Punkt bleibt immer bestehen.
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Mit Strahlung kenne ich mich nur sehr grob aus und würde mich als Leihen bezeichnen. Was du sagst mag alles stimmen ohne Frage. Dennoch gibt es jetzt bereits Lösungen auf der ISS gegen Strahlung. Ob diese Lösungen alle Strahlungen und alle Intensitäten abhindern, weiß ich nicht. Vermutlich nicht alle Intensitäten....
Wir haben Strahlung auch nur kurz im Rahmen der Materialprüfungen behandelt, ist auch gut 40 Jahre her und da wird sich was getan haben, aber das Grundprinzip dürfte immer noch zutreffen. Strahlung hat ja eine gewisse Energie (Elektronenvolt), je Höher um so mehr Schutz braucht man. Alpha und Beta lassen sich mit relativ einfachen Mitteln abschirmen, Röntgen oder gar Gammastrahlung gehen aber durch. Röntgenstrahlung liegt im Kiloelektronenvoltbereich, Gammastrahlung fängt aber erst im Megaelektronenvoltbereich an, also hat eine Größenordnung mehr an Energie und damit Durchdringung. Nur wird die nicht so wild ausgestoßen wie Alpha oder Betastrahlung, man geht also ein kalkulierbares Risiko ein. Sollte die ISS aber mal von einem massiven Burst getroffen werden, dann dürften sich alle auf ihr massivste Strahlungsverbrennungen zuziehen. Nur ist das Risiko wohl so Klein das man es in Kauf nehmen kann. Aber die ISS wird ja auch durch das Magnetfeld der Erde geschützt, anders sieht es aus wenn wir zum Mars oder zum Mond fliegen. Und lange interplanetare Reisen wären noch schlimmer.
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Das würde mich tatsächlcih mal unabhängig von KSP interessieren. Warum sollte die Kreisbewegung weiter fortgeführt werden? Nach meinen verständnis müssten sich diese immer weiter abschwächen und wenn keine Masseeinwirkung auftritt, dann irgendwann in eine grade Flugbahn enden?!
Weil sich Alles um den Masseschwerpunkt unserer Galaxie bewegt. Wäre es anders würde die Milchstrasse auseinanderdriften, was sie ja nachweislich nicht tut. Aus dem Grund gibt es ja auch die Vierte Kosmische Geschwindigkeit, liegt man unter ihr kommt man nicht aus unserer Galaxie raus. Und das endet dann in einer Kreisbahn, weil man bleibt ja nicht plötzlich stehen.

Stell es dir wier eine Kanonenkugel vor, die fliegt auch für uns "Gerade", in Wirklichkeit macht sie aber einen Bogen zur Erde hin. Sie wird von der Schwerkraft nach Unten gewzungen. Würde man in unserer Galaxie so eine Kanone abfeuern, dann schlägt die irgendwann in deinen Rücken ein, weil das Schwerkraftzentrum unserer Milchstraße die Flugbahn nach "Unten" gebogen hat. Ähnliches passiert mit allen Objekten die wie aus unserem Sonnensystem schießen würden.
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Warum lässt sich dann mit seiner allg. Rel.-Theorie diese beschreiben? Er war nicht dagegen, er wusste nur nicht ob diese auch so existieren. 1939 veröffentlichte er sogar ein Buch um den Beweis anzutreten, zu schwarzen Löchern, zumindest theoretisch asls Beweis. "Annals of Mathematics"
Doch er war sehr wohl dagegen!
Schwarzschild hatte die Singularität "entdeckt" und Einstein hat ihm mehr oder weniger vorgerechnet das es nicht geht und es somit keine Schwarzen Löcher gibt. Steht auch so in der von Dir extrem unsauber angegeben Quelle.
The essential result of this investigation is a clear understanding as to why the "Schwarzschild singularities" do not exist in physical reality.
Quelle: Annals of Mathematics, Second Series, Vol. 40, S. 936, Albert Einstein, On a Stationary System With Spherical Symmetry Consisting of Many Gravitating Masses


2x zitiertmelden

Interstellare Reisen nüchtern betrachtet

10.10.2023 um 10:07
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Ja, die ISS fällt ja auch ständig um die Erde. Meine Frage bezieht sich wohl eher direkt auf das Beispiel Voyager 1 und 2. Wenn diese per Kreisbahn und Sol-System verlassen, müssten Sie dann nicht zurückkommen, oder ist es eher wie ich vermute, dass sich die Kreisbahn abschwächt?
Stell es dir wie ein Gewehr vor das Du im 90 Grad Winkel nach Oben abfeuerst. Je nach Treibladung (Luftwiderstand kann man hier einfach mal auslassen) kommt das Geschoß auf eine bestimmte Höhe, stoppt kurz und fällt danach wieder zur Erde zurück. Nichts anderes passiert mit Voyager, die wurden abgeschossen und der Radius ihrer Kreisbahn wird durch die Abschußenergie bestimmt. Nur geht sie am Nullpunkt nicht direkt in einen Fall über, sondern in eine Kreisbahn um das Massezentrum unserer Galaxie. Ist physikalisch nicht ganz Richtig, aber zumindest sollte damit das Prinzip besser verständlich werden.


melden

Interstellare Reisen nüchtern betrachtet

10.10.2023 um 10:12
Zitat von TriNephelinTriNephelin schrieb:Guck dir mal Leleākūhonua an. Der Brocken hat ne Umlaufbahn von 34.000 Jahren.
interessant. Ist es dann folglich bei den Voyager-Sonden auch so? Voyager 2 soll ja bereits im interstellaren Raum sein, was jegliche Massewirkungen der sonne ausschließt?
Zitat von ThorsteenThorsteen schrieb:Sag ich ja, und es gibt auch keinen überlebbaren Flug in der Nähe der Lichtgeschwindigkeit. Auch sind die Energiemengen um in die Regionen zu kommen exorbiatant und nicht realistisch. Genau aus dem Grund hat man ja angefangen zu "Warpen" und die Idee von "Wurmlöchern" zu verfolgen, leider glauben die Leute hier eher Scifi-Autoren als Physikern.
Bisher nciht, da stimme ich dir zu. Du selbst hast aber von Überlichtflügen geredet, daher auch meine Anmerkungen und Abschweife zu anderen Möglichkeiten.
Zitat von ThorsteenThorsteen schrieb:Wir haben Strahlung auch nur kurz im Rahmen der Materialprüfungen behandelt, ist auch gut 40 Jahre her und da wird sich was getan haben, aber das Grundprinzip dürfte immer noch zutreffen. Strahlung hat ja eine gewisse Energie (Elektronenvolt), je Höher um so mehr Schutz braucht man. Alpha und Beta lassen sich mit relativ einfachen Mitteln abschirmen, Röntgen oder gar Gammastrahlung gehen aber durch. Röntgenstrahlung liegt im Kiloelektronenvoltbereich, Gammastrahlung fängt aber erst im Megaelektronenvoltbereich an, also hat eine Größenordnung mehr an Energie und damit Durchdringung. Nur wird die nicht so wild ausgestoßen wie Alpha oder Betastrahlung, man geht also ein kalkulierbares Risiko ein. Sollte die ISS aber mal von einem massiven Burst getroffen werden, dann dürften sich alle auf ihr massivste Strahlungsverbrennungen zuziehen. Nur ist das Risiko wohl so Klein das man es in Kauf nehmen kann. Aber die ISS wird ja auch durch das Magnetfeld der Erde geschützt, anders sieht es aus wenn wir zum Mars oder zum Mond fliegen. Und lange interplanetare Reisen wären noch schlimmer.
Ich glaube mich erinnern zu können, dass es auch Norfallszenarien gibt um die Crew der ISS zu schützen indem Sie die ISS verlassen müssen. Ich vermute, das starke Sonneneruptionen oder wenn dies überhaupt vorher detektierbar ist, Pulsarbursts. Aber für normale und etwas stärkere Strahlungen ist man heute schon gewapnet. Ich wollste den Schutz nicht aus alles geziehen, lediglich aufzeigen, dass es jetzt schutz gibt, der weiter verbessert werden kann und wird.
Zitat von ThorsteenThorsteen schrieb:Stell es dir wier eine Kanonenkugel vor, die fliegt auch für uns "Gerade", in Wirklichkeit macht sie aber einen Bogen zur Erde hin. Sie wird von der Schwerkraft nach Unten gewzungen. Würde man in unserer Galaxie so eine Kanone abfeuern, dann schlägt die irgendwann in deinen Rücken ein, weil das Schwerkraftzentrum unserer Milchstraße die Flugbahn nach "Unten" gebogen hat. Ähnliches passiert mit allen Objekten die wie aus unserem Sonnensystem schießen würden.
Ja das mit der Kugel ist mein Punkt. Die Kugel fliegt hundert Meter und wird von der Schwerkraft nach unter gezogen und schlägt ein.

Jetzt übertragen auf die Sonde, was ist wenn die Schwerkraft nach 50 weniger wird und nach 70 Metern nicht mehr wirkt? Fliegt die Kugel dann nicht bei selber Geschwindigkeit nicht ein wenig anders als noch die ersten 50 oder 60 Meter?
Zitat von ThorsteenThorsteen schrieb:Doch er war sehr wohl dagegen!
Schwarzschild hatte die Singularität "entdeckt" und Einstein hat ihm mehr oder weniger vorgerechnet das es nicht geht und es somit keine Schwarzen Löcher gibt. Steht auch so in der von Dir extrem unsauber angegeben Quelle.
The essential result of this investigation is a clear understanding as to why the "Schwarzschild singularities" do not exist in physical reality.
Quelle: Annals of Mathematics, Second Series, Vol. 40, S. 936, Albert Einstein, On a Stationary System With Spherical Symmetry Consisting of Many Gravitating Masses
Ich habe das Buch nicht. Sorry für die banale Angabe. Nach Buchbeschreibung und Wiki erklärt Einstein in diesem die theoretische Möglichkeit der schw. Löcher und tritt somit den Beweis an. Da ich keine Auszüge, wie du habe, muss ich mich korrigieren.


1x zitiertmelden

Interstellare Reisen nüchtern betrachtet

10.10.2023 um 11:00
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Bisher nciht, da stimme ich dir zu. Du selbst hast aber von Überlichtflügen geredet, daher auch meine Anmerkungen und Abschweife zu anderen Möglichkeiten.
Es gibt weder das Eine noch das Andere. Und selbst Flüge mit Lichtgeschwindigkeit sind im kosmischen Maßstab zu langsam. Klar könnte man mit LG in 4,5 Jahren zum Alpha Centauri fliegen, um was dann zu finden? Das Meiste im Raum ist einfach nur leerer Raum oder viel zu weit weg. 50.000 LJ bis zum Rand unserer Galaxie. Also selbst mit Lichtgeschwindigkeit unmöglich zu erreichen und selbst wenn man es machen würde, was soll man 100.000 Jahre später mit dem Wissen anfangen? Und das Problem ist auch Vielen klar geworden, daher dann auch die Flucht in die Wurmlöcher. Weil da merken die Leute nicht so schnell das es Unmöglich ist.
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Ich glaube mich erinnern zu können, dass es auch Norfallszenarien gibt um die Crew der ISS zu schützen indem Sie die ISS verlassen müssen. Ich vermute, das starke Sonneneruptionen oder wenn dies überhaupt vorher detektierbar ist, Pulsarbursts. Aber für normale und etwas stärkere Strahlungen ist man heute schon gewapnet. Ich wollste den Schutz nicht aus alles geziehen, lediglich aufzeigen, dass es jetzt schutz gibt, der weiter verbessert werden kann und wird.
Du machst wieder und wieder den selben Denkfehler.


Die ISS befindet sich im Schutzschild der Erde!


Für sie reicht ein relativ dünner Schutz, fliegt man länger ins All dann sieht es anders aus. Das waren und sind auch die Bedenken für eine Mond und Marsmission, weil dann hat man keinen Schutz mehr und wird über kurz oder lang einer immer höheren Strahlungsdosis ausgesetzt. Und man kann auch nicht einfach einen mechanischen Strahlungsschutz anbauen (Gammastrahlung zb. kann man nicht mit Magnetfeldern ablenken) da er Gewicht hat was wieder Beschleunigt und Verzögert werden muss. Bei Apollo hat man aus diesen Gründen hinter dem Van Allen Gürtel den Mondlander in Richtung Sonne gedreht und sich somit hinter ihm verschanzt, aber das fängt nicht alles ab, war aber besser als nichts. Nur die Mondmissionen waren zeitlich extrem begrenzt, daher war die Strahlungsbelastung nicht so Hoch und im akzeptablen Bereich. Bei Flügen aus unserem Sonnensystem, oder an den Rand dessen, wäre man aber Jahre der kosmischen Strahlung ausgesetzt. Bei interplanetaren Reisen sogar Jahrzehnte oder Jahrhunderte, was das für Auswirkungen auf die menschenlichen Zellen hat kann man nur vermuten, aber das Erbgut würde massiv geschädigt werden.
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Jetzt übertragen auf die Sonde, was ist wenn die Schwerkraft nach 50 weniger wird und nach 70 Metern nicht mehr wirkt? Fliegt die Kugel dann nicht bei selber Geschwindigkeit nicht ein wenig anders als noch die ersten 50 oder 60 Meter?
Du bekommst immer ein Gleichgewicht, ab einem gewissen Punkt wirkt deine Kraft nicht mehr nach Außen. Und spätestens ab dann bist du in einer Kreisbahn gefangen und "fällst" zurück. Und wenn die Kugeln bei selber Schwerkraft abgeschossen werden, dann verhalten sie sich auch gleich, es sei denn mag gibt ihnen unterschiedliche Energien mit. Die mit mehr Energie geht weiter raus und "fällt" dann mit einem größeren Radius als die andere Kugel in ihre Kreisbahn. Und so lange man keine Energie zuführt (Raketenantrieb zb.) oder "entnimmt" (Reibung zb.), ändert sich auch keine Geschwindigkeit.


1x zitiertmelden

Interstellare Reisen nüchtern betrachtet

10.10.2023 um 11:09
Zitat von ThorsteenThorsteen schrieb:Es gibt weder das Eine noch das Andere. Und selbst Flüge mit Lichtgeschwindigkeit sind im kosmischen Maßstab zu langsam. Klar könnte man mit LG in 4,5 Jahren zum Alpha Centauri fliegen, um was dann zu finden? Das Meiste im Raum ist einfach nur leerer Raum oder viel zu weit weg. 50.000 LJ bis zum Rand unserer Galaxie. Also selbst mit Lichtgeschwindigkeit unmöglich zu erreichen und selbst wenn man es machen würde, was soll man 100.000 Jahre später mit dem Wissen anfangen? Und das Problem ist auch Vielen klar geworden, daher dann auch die Flucht in die Wurmlöcher. Weil da merken die Leute nicht so schnell das es Unmöglich ist.
ok dann reisen wir halt nie irgendwo hin. ;)
Zitat von ThorsteenThorsteen schrieb:Bei interplanetaren Reisen sogar Jahrzehnte oder Jahrhunderte, was das für Auswirkungen auf die menschenlichen Zellen hat kann man nur vermuten, aber das Erbgut würde massiv geschädigt werden.
Also auch das nicht möglich ;) Deine Zukunft scheint keine Träume möglich zu machen, vor allen wenn es um Hypothesen geht.

@Thorsteen , ich habe kein Zweifel, was du sagt, es wird stimmen, ich denke auch du hast Ahnung von Strahlung, mehr als ich auf alle Fälle. Ich möchte mir in einem hypothetisch fragstellenden Thread aber Hypothesen erlauben. Wir brauchen nicht streiten, es gibt keinen Grund :)
Zitat von ThorsteenThorsteen schrieb:Du bekommst immer ein Gleichgewicht, ab einem gewissen Punkt wirkt deine Kraft nicht mehr nach Außen. Und spätestens ab dann bist du in einer Kreisbahn gefangen und "fällst" zurück. Und wenn die Kugeln bei selber Schwerkraft abgeschossen werden, dann verhalten sie sich auch gleich, es sei denn mag gibt ihnen unterschiedliche Energien mit. Die mit mehr Energie geht weiter raus und "fällt" dann mit einem größeren Radius als die andere Kugel in ihre Kreisbahn. Und so lange man keine Energie zuführt (Raketenantrieb zb.) oder "entnimmt" (Reibung zb.), ändert sich auch keine Geschwindigkeit.
Dann verstehe ich die Abflachung der Flugbahn nicht

Wikipedia: Voyager 1#/media/Datei:Voyager 1 - Mission in past and future.jpg

Wikipedia: Voyager 1

Eine stätige, wennauch riesiege Kreisbahn erkenne ich nicht.


1x zitiertmelden

Interstellare Reisen nüchtern betrachtet

10.10.2023 um 11:32
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:ok dann reisen wir halt nie irgendwo hin. ;)
Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit wird das so sein. Vieleicht wird man noch ein neues Voyagerprogramm auflegen, aber bemannte Flüge wird es maximal bis zum Ende unseres Sonnensystems geben. Wenn überhaupt so weit. In meinen Augen sind bemannte Missionen völlig überholt und unnötig.
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Also auch das nicht möglich ;) Deine Zukunft scheint keine Träume möglich zu machen, vor allen wenn es um Hypothesen geht.
Ich bin Realist.
Wenn es etwas geben würde womit man das möglich machen könnte, dann wäre ich dabei, aber wir haben nicht einmal Antriebe dafür. Viele gehypte Antriebe stellen sich bei genauer Betrachtung als lustige Gedankenspielerei heraus oder können einfach keine großen Sonden, oder gar ganze Raumschiffe, beschleunigen. Die Lightsail sind eine tolle Sache, mit ihnen kann man fast Lichtgeschwindigkeit erreichen bzw. sich ziemlich gut nähern. Nur muss man dazu dann auch das Kleingedruckte lesen, und da stehen dann die Einschränkungen Warum der Antrieb nicht ganz das erreichen kann was rein theoretisch möglich wäre. Und wieder wirft diese blöde Physik Knüppel in die Speichen!

Seit 2000 hatte Ich das SETI-Projekt unterstützt, bin Anhänger von "Copenhagen Suborbitals", aber ich bin vor allem auch Realist.
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Eine stätige, wennauch riesiege Kreisbahn erkenne ich nicht.
Doch die Kreisbahn wird eigentlich sogar genau in dem Diagramm gezeigt. Es sind die Dimensionen die zu gewaltig sind, unsere Galaxie hat einen Durchmesser von 100.000 Lichtjahren, wir kreisen um ein Massezentrum der Milchstrasse. Und in genau das Karussel reihen sich die Sonden ein. Um genau diesen Massepunkt werden sie sich bewegen bis ihre Flugbahnen durch Sterne oder ähnliches abgelenkt wird. Vieleicht fängt sie in ein paar Millionen Jahren ein Gasriese ein oder sie kreisen dann um irgend einen Stern, keiner kann das wirklich vorher sagen. Vieleicht kommen sie in ein paar Milliarden Jahren sogar wieder im Sonnensystem vorbei weil äußere Einflüsse ihre Flugbahn verändert haben. Unsere Galaxie ist ja nicht statisch, sondern in ständiger Bewegung.


1x zitiertmelden

Interstellare Reisen nüchtern betrachtet

10.10.2023 um 18:48
Zitat von ThorsteenThorsteen schrieb:Und genau dadurch unterliegt sie der klassischen Physik, oder die klassische Physik der Quantenmechanik, beide sind die selbe Seite einer Medaille.
Danke für deine Erklärung, das war mir aber sehr wohl bewusst das sich die Q-Physik mit der Grund-Physik erweitert und teils darauf aufbaut, usw.
Es geht nur darum, da du aus meiner Sicht gesagt hast, das es nichts gibt, das nichts schneller von A nach B im Universum durchkommen kann als mit der LG (ca. 300 000km/s), salopp gesagt und das ist ja theoretisch mit dem heutigen Kenntnisstand ja auch so.

Das es eventuell Umwege geben könnte oder Manipulationen die das begünstigen das würde ich jetzt nicht ausschliessen, das ich dann von Punkt A zu Punkt B, nicht doch schneller dort ankommen könnte, als nur >Linear mit der LG gerechnet und so die Reisezeit als unmöglich zu definieren. Wir kennen das noch nicht und wenn wir in der Zukunft das erkennen können, wäre es eine Art Hilfe um den Raum schneller von A nach B zu kommen. Ob wir aber so intelligent sind um das zu knacken, bin ich mir zurzeit nicht sicher.

Klar ist auch noch das wir Menschen, so wie wir es zurzeit kennen, wohl auch Schwierigkeiten hätten mit 1/4 LG zu fliegen und wie schneller, es für solche Lebewesen wie wir es sind, wohl sehr schwierig wird.

Deswegen gehe ich auch eher davon aus, das fremde Lebewesen viel näher bei uns sein müssten.
Aber alles was wir in der Physik im 3Dimensionalen Bereich kennen, unterliegt doch nur der uns bekannten Physik. Es gibt aber und das ist ja nicht im Märchenbuch, auch Ideen, Hinweise, theoretische Annahmen, das es mehr als 3Dimensionen geben könnte und das mit gewissen Rechnern gerechnet wird. Bewiesen ist natürlich noch vieles nicht. Wir dürfen das nicht ausser acht lassen, denn Physik wäre dann beschränkt die wir kennen genau auf diese 3 Dimensionen und das wird dann interessant, wenn man das jetzt weiter denkt. Das zu unterlassen fände ich falsch, es zurzeit hintenanzustellen ist ja auch ok.

Wie gesagt, ich kann mir gut vorstellen, das es gewisse Möglichkeiten gibt, das der Raum ev. schneller von A nach B erreicht werden könnte als das wir mit LG uns Physikalisch festsetzen (WARP). Und klar ist LG auch dann nicht schneller, aber das Resultat schon. ;)


2x zitiertmelden

Interstellare Reisen nüchtern betrachtet

10.10.2023 um 19:02
Zitat von ThorsteenThorsteen schrieb:Ich bin Realist.
Ist der Realist demfall die folgende Person, die in der Gegenwart verankert oder gefangen ist und nur das Offensichtliche als gegeben akzeptiert und Ideen, Hinweise, Innovationen vehement unterordnet und nur die geschriebenen und gegebenen Bücher als Wissenschaft anschaut? Oder aber auch vergisst folgendes vergisst, das Wissen geschaffen werden muss, damit es die zukünftigen neuen Bücher schreibt für die Wissenschaft der Zukunft. ;) :)

Ansonsten ist es für mich nur eine Person mehr die eher in der Vergangenheit lebt und alles erfundene was auch korrekt ist lebt und anwendet das erfunden wurde und eigentlich nichts neues dazu schafft.

Also eine Kopie der kopie, der kopie. Das man das gut kennt, ist nicht von der Hand zu weisen, das neue wird der aber genau nicht erkennen und erfinden, da er wie oben aufgezeigt, in der Vergangenheit lebt und denkt es gibt nichts neues und es kann nichts neues geben?
Aus meiner Sicht ähnlich wie damals die Römer mit Speeren und Schwerter, Pfeilbogen, etc. Keiner von denen kannte wohl ein Sturmgewehr, obwohl es ja selbstverständlich für uns in der heutigen Zeit ist.... :)

Denn der Originale Wissenschaftler ist der der Wissen Schaft. Eigentlich ganz einfach und nicht der der das Wissen das geschaffen ist, in die Welt bringt?


1x zitiertmelden

Interstellare Reisen nüchtern betrachtet

10.10.2023 um 19:06
Zitat von continuumcontinuum schrieb:Deswegen gehe ich auch eher davon aus, das fremde Lebewesen viel näher bei uns sein müssten.
Warum?


1x zitiertmelden

Interstellare Reisen nüchtern betrachtet

10.10.2023 um 19:14
Zitat von TannhauserTannhauser schrieb:continuum schrieb:
Deswegen gehe ich auch eher davon aus, das fremde Lebewesen viel näher bei uns sein müssten.

Tannhauser schrieb:
Warum?
Damit wir eher eine chance hätten die zu erreichen oder die uns. Oder zu kontaktieren (LG Kommunikation)

Also im falle wenn die Quantentheorie (Mechanik, Physik) es tatsächlich geben sollte, wäre dies wohl eher für eine Super Hochzivilisierte Lebensform im Universum zugänglich um das mehrheitlich vollständig auszunutzen und von so einer Zivilisation gehe ich davon aus, das es wenige gibt oder geben könnte, bis gar keine (Super Zivilisation 3), damit die Distanz auf irgend eine Art kürzer wird, z.B. zu uns.

Der Zufall, auch dort kann und will ich nicht ausschliessen.

Deswegen gehe ich davon aus, das wenn die UAPs tatsächlich Phänomene von Ausserirdischem Leben sein soll, das es Lebewesen die nicht extrem weit weg von uns sind. Auch wenn 10 bis 1000 Lichtjahre für unser Verständnis auch weit ist, ist es eigentlich nahe.

Folgendes müsste noch beachtet werden:
- Wie lange überdauert eine Zivilisation (SZ0, SZ0.6, SZ1, SZ2, SZ3) --> wir sind glaub ich die SuperZivilisation SZ0.6 zurzeit.
- Wie alt werden Lebewesen von anderen Planeten? --> bsp. 100 Jahre, 1000 oder sogar 10 000 Jahre alt? Das würde ihr Zeitgefühl für Reisen anders definieren als unseres für nahe Distanzen.


3x zitiertmelden