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Theoretisch könnte eine fortschrittliche Zivilisation unser Internet anzapfen, wenn sie auf einen der Satelliten zugreift, der speziell für die Internetkommunikation gebaut wurde; dafür müssten sie der Erde aber schon recht nahe kommen. Vielleicht mit einer Raumsonde...orlets schrieb am 01.02.2020:Ich habe mich früher immer gefragt, wie weit wohl das Internet ins All reicht ? Vielleicht könnten andere Zivilisationen, die nicht so weit entfernt sind, das Internet empfangen und so unsere ganze Datenbank und Informationen erfahren.
Das Argument taucht tatsächlich schon in den Überlegungen bei SETI auf; ich glaube jemand nannte es einmal "Dorftrottel". Das könnte natürlich ein Grund sein, uns nicht zu kontaktieren; man muß dabei aber berücksichtigen, das die Informationen über unsere Spezies -trotz fortschrittlichster Instrumente- aus weiter Entfernung betrachtet, lückenhaft und vielleicht veraltet sind. Es wäre natürlich möglich, das wir ihre "Kontaktschwelle" noch nicht überschritten haben, andererseits ist Neugier ein starker Antrieb, es vielleicht trotzdem zu versuchen...orlets schrieb am 01.02.2020:Ich glaube auch eher, dass eine hochentwickelte Zivilisation gar keine Interesse hätte, nach eine weniger entwickelte zu suchen. Vielleicht wissen diese schon längst, dass es die Erde mit uns schon gibt und ignorieren das.
Für sie wären wir vielleicht uninteressant, denn eine Zivilisation möchte sich auch weiter entwickeln, auch vielleicht mit die Hilfe anderer und was könnten die von eine Zivilisation wie unserer schon viel lernen, die nicht mal in der Lage ist, interstellare Raumfahrt zu betreiben.
Dann vielleicht eher eine Kombination aus EM-Drive, Lichtsegel und einer speziellen Schicht auf dem Segel, die die kosmische Strahlung in Energie für den EM-Drive umwandelt...Thorsteen schrieb am 01.02.2020:Oder einer Kombination aus Ionenantrieb und LightSail-Technologie
GEneu fiktive Antriebe bringen es so richtig.wolf359 schrieb:Dann vielleicht eher eine Kombination aus EM-Drive, Lichtsegel und einer speziellen Schicht auf dem Segel, die die kosmische Strahlung in Energie für den EM-Drive umwandelt...
Ein umstrittener Antrieb ist kein fiktiver Antrieb. Theortisch könnte es einen unentdeckten Effekt geben, der den Vortrieb erzeugt. Im Gespräch sind derzeit aber der "Unruh-Effekt" und der noch unbewiesene "Mach/Woodward-Effekt"...Fedaykin schrieb:GEneu fiktive Antriebe bringen es so richtig.
Doch bislang fehlt jeglicher Nachweise das er als Antrieb funktioniert. Generell ist "EM DRive" mal ein Übergegriff gewesen für einen reaktionslosen Antrieb.wolf359 schrieb:Ein umstrittener Antrieb ist kein fiktiver Antrieb. Theortisch könnte es einen unentdeckten Effekt geben, der den Vortrieb erzeugt. Im Gespräch sind derzeit aber der "Unruh-Effekt" und der noch unbewiesene "Mach/Woodward-Effekt"...
Echt welches Segel soll das Sein, das die Kosmische Hintergrundstrahlung umwandeln kann in Energiewolf359 schrieb:Die Energie für den EM-Drive könnte die kosmische Strahlung liefern, die über ein beschichtetes Segel eingefangen wird. Die Startgeschwindigkeit erhält man, indem man die Sonde mit eingefalteten Segel in die Nähe der Sonne positioniert und dann das Segel auffaltet. Das ergiebt durch den Lichtdruck einen starken Schub, und die Strahlung der Sonne liefert dazu viel Energie für den EM-Drive...
Die Ganze IDee, funktioniert schlichtweg nicht... Denn mit Solarenergie ist ab Mars "Schluss" Inverse square Law..wolf359 schrieb:Natürlich nur, wenn der Antrieb funktioniert, wenn nicht, muß man sich halt etwas anderes ausdenken. Es dauert sicher noch eine Weile, bis die Funktion des Antriebs offiziell bestätigt oder widerlegt wurde...
Ein beschichtetes Segel (INFO: Es wird an einer Beschichtung gearbeitet, die Radioaktve Strahlung direkt in Energie umwandeln, diese Art Beschichtung lässt sich aber auch für kosmische Strahlung verwenden), aber darüber haben wir schon einmal gesprochen...Fedaykin schrieb:wobei ein Lichtsegel wieder keine Energie umwandeln kann
Die Beschichtung ist in erster Linie für kosmische Strahlung gedacht und für den Flug durch den interstellaren Raum...Fedaykin schrieb:Die Ganze IDee, funktioniert schlichtweg nicht... Denn mit Solarenergie ist ab Mars "Schluss" Inverse square Law..
Das hängt ja wohl von der Größe des Segels, dem Gewicht der Sonde, der Entfernung zur Sonne und dem ab, was man unter starken Schub versteht...Fedaykin schrieb:selbst mit Lichtdruck gibt das keinen starken Schub
Belege machen Freude. Sosos ein Beschichtetes Segel, du weißt schon das du damit nicht Zeiggleich ein Sonnensegel hastwolf359 schrieb:Ein beschichtetes Segel (INFO: Es wird an einer Beschichtung gearbeitet, die Radioaktve Strahlung direkt in Energie umwandeln, diese Art Beschichtung lässt sich aber auch für kosmische Strahlung verwenden), aber darüber haben wir schon einmal gesprochen...
Tja, es hängt vor allem von der Masse des Segels ab... aber selbst grozügig liegen wir im Mili bzw Micronewtonbereich.wolf359 schrieb:Das hängt ja wohl von der Größe des Segels, dem Gewicht der Sonde, der Entfernung zur Sonne und dem ab, was man unter starken Schub versteht...
Doch habe ich, weil jedes Segel in der Nähe der Sonne dem Lichtdruck ausgesetzt ist...Fedaykin schrieb:Sosos ein Beschichtetes Segel, du weißt schon das du damit nicht Zeiggleich ein Sonnensegel hast
Siehe:Fedaykin schrieb:Die Hintergrundstrahlung ist nicht so doll
Die kosmische Hintergrundstrahlung ist nicht zu verwechseln mit der kosmischen Strahlung.Wikipedia: Hintergrundstrahlung
Ist dann aber schubtechnisch irrelevant.wolf359 schrieb:Doch habe ich, weil jedes Segel in der Nähe der Sonne dem Lichtdruck ausgesetzt ist...
Ob da hinterm Mars noch relativ Energie bei rum kommt, vor allem wenn man noch umwandeltwolf359 schrieb:entstanden, sie ist aus allen Richtungen gleich messbar. Gemeint ist hier die Kosmische Strahlung
Das LightSail ist ja eher etwas für konstanten Schub, es funktioniert ja durch den Druck der Photonen auf die Fläche. Wobei der wirklich extrem schwach ist, aber für leichte Sonden kann es eine Alternative sein. Ich bin gespannt was sich da noch draus entwickelt im Lauf der Zeit.Fedaykin schrieb:Und nein selbst mit Lichtdruck gibt das keinen starken Schub, wobei ein Lichtsegel wieder keine Energie umwandeln kann.
Genau das, also alle Möglichkeiten mühsam per Hand vorzugeben, versucht man mit DeepLearning zu umgehen.wolf359 schrieb:Eine KI muss nach allen Möglichkeiten suchen, das kann sie allerdings nur, wenn sie auf alle Möglichkeiten programmiert wurde.
Flagstaff schrieb am 09.02.2020:Nur, selbst wenn du einer aktuellen KI die Enzyklopädie Galactica in die Hand drücken könntest (sprich alle uns bekannten Variablen vordefinierst) , muss diese unter Umständen Stunden oder Tage darüber brüten, ob z. B. eine Sonne immer kreisrund ist und das nicht jeder gezeichnete Kreis mit "Haaren" immer eine Sonne ist.
Wenn etwas so aussieht, wie ein Kreis mit Haaren, dann müsste die KI das Objekt weiter analysieren. Es könnte sein, das es sich um einen Krater handelt, der von Rissen umgeben ist. Dazu wäre es hilfreich, wenn man das Objekt zu verschiedenen Zeiten beobachtet; ein Krater würde einen Schatten werfen, der sich je nach Sonnenstand ändert, und Risse lassen sich bei höheren Auflösung auch als solche erkennen. Die meisten Objekte, die seltsam aussehen, werden sich bei näherer Betrachtung eher als natürliche Formation entpuppen. Es könnten aber auch Formationen beobachtet werden, die zwar natürlich aussehen, aber in "geologisch fremden" Umgebungen liegen, an Orten an den sie eigentlich nicht existieren dürften. Mit diesen Objekten müsste man sich "theoretisch" auseinandersetzen. Weiter wäre es möglich, das es verschiedene Objekte, die jedes für sich betrachtet eine eher geringe Wahrscheinlichkeit für ein Alien-Herkunft aufweisen, sich in ihrer Summe zu etwas formieren, dessen natürliche Entstehung eher unwahrscheinlich ist...Flagstaff schrieb am 09.02.2020:Bis eine KI, ebenso ein Gehirn alles rational berücksichtigen kann, muss es erstmal alle benötigten Informationen haben. Schattenspiele sind, gerade bei zweidimensionalen Bildern, durch Informationsmangel begründet. Der Pareidolie nach füllt der Verstand die informativen Lücken mit bekannten Mustern.
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Die Initiative zur Erforschung außerirdischer Intelligenz veröffentlicht zwei Petabyte Daten, Bürger sollen sich an der Auswertung der Rohdaten beteiligen.
Für die Suche nach außerirdischen Zivilisationen haben Astronomen den bislang größten Datensatz öffentlich zugänglich gemacht: Die Initiative Breakthrough Listen hat zwei Petabyte Rohdaten von Radioteleskopen ins Internet gestellt. Dies berichtete die beteiligte Universität von Kalifornien in Berkeley am Freitag (Ortszeit) in Seattle auf der Jahrestagung der Amerikanischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften (AAAS).