knopper schrieb:Positiv könnte sein das man bei nem Date nicht unbedingt gleich n "Kaffee trinken" geht, da ja nichts offen hat, sonder halt was anderes machen muss. :D
Aber wie könnte es zu nem Date kommen? Die Begegnungsstätten sind, wie gesagt, alle zu. Auf der Straße würde man es fast schon als "unanständig" empfinden, jemandem näher zu treten und Online hat sich auch schon eine Koalition gebildeter. Sobald man vorschlägt, mit einer "Leidensgenossin" (vielleicht gibt sowas ja) etwas zu unternehmen, findet sich immer jemand, der #StayHome in den Chat plärrt...
@PStanisLove Mir gehts so:
Alles wie immer, eigentlich.
Denn: Alle wehen und klagen über das Social Distancing und erzählen Geschichten darüber, wie schwer es doch fällt. Oft beschweren sich Menschen, bei denen ich denke: "du bist in einer Beziehung oder in einer Familie eingebunden. Hast Freunde - mit denen man sich vereinzelnd vielleicht doch mal trifft. Und du Klagst? Nach drei Wochen?"
Irgendwie ist es doch sehr scheinheilig, Menschen gegenüber, die schon davor einsam waren. Man ruft zur "Solidarität durch Distanz" auf. Aber wo bleibt oder blieb die Solidarität gegenüber den Menschen, die schon immer Isoliert sind? Die vergisst man.
Es klingt komisch. Aber in Corona-Zeiten fühle ich mich besonders vergessen.