@sommerdayStatt Fleisch nehme ich schlichtweg mehr Gemüse
;) Sprich: Da ist so viel drin (inkl. Bohnen) dass ich nicht den Eindruck habe dass etwas fehlt. Linsen würden passen; ich nehme aber einfach mehr Bohnen.
Mein Chili sin carne, variiert immer leicht:
Tomaten eingemacht/ aus der Dose oder frische Tomaten, Mais, Bohnenkerne (schwarze, weiße, Kidneybohnen etc.), Paprika (rot, grün, gelb je nachdem was es gibt), Zwiebeln, Knoblauch, Cumin, Pfeffer, Räucherpaprika, Salz oder selbstgemachte Gemüsebrühe, frische Chilies oder getrocknete. Darüber Koriandergrün (nicht mitkochen). Wird serviert mit Reis oder Tortillas und wenn verfügbar gerne noch einer Limette. Optional (eher wenn eine noch übrige Kartoffel weg gehört, z.B. kurz vor einer Reise übriggeblieben): Kartoffel würfeln (ca. spielwürfelgroß), anbraten, wieder aus der Pfanne nehmen, Chili wie gewohnt zubereiten, am Schluss Kartoffelwürfel wieder hinzufügen.
Falls man Hackfleisch recht täuschend ähnlich nachmachen will, eignet sich Sojagranulat. Es handelt sich dabei um das, was nach dem Pressen von Sojaöl übrig bleibt, ohne weitere Zusätze. Erhältlich in Bioqualität aus deutscher Produktion (also nix mit Regenwaldsoja & Co.).
Zubereitung: Entweder einweichen und dann wie Hack verwenden (anbraten, würzen, und wie das Gericht weitergekocht wird), oder zu Beginn eines Gerichts anderen anzubratenden Zutaten zufügen (z.B. bei den Zwiebeln kurz mit anbraten) und dann erst mit Flüssigkeit auffüllen.
Ab und an mache ich das für eine veggie-Variante von Sauce Bolognese, nehme zumeist jedoch Linsen.
Heute gibt es Kürbissuppe.