FrankD schrieb:Sie wurden von vorne bis hinten, von oben bis unten auf allen Gebieten widerlegt - und Sie sind der einzige, der das nicht merkt.
Wer hier etwas nicht merkt, dass sollte doch wohl der Leser selbst beurteilen und muss es nicht vorgesagt bekommen wie einst in den Parteizeitungen der DDR.
Um jemand zu widerlegen, muss man
1.) Das Wissen dazu haben und
2.) Sich ausführlich mit dem, was man widerlegen will, befassen
Es mag zwar sein, dass es auf Allmystery dafür reicht, dass man das einfach behauptet ohne es zu belegen oder das man andere offen oder durch die Blume als geisteskrank bezeichnet. Aber Allmystery ist nun mal nicht das Maß aller Dinge.
Wie weit die Ansprüche des Frank D. hinsichtlich der
behaupteten Widerlegung von Bremer und die Realität diesbezüglich auseinanderliegen, darüber kann sich jeder hier informieren:
http://460785.forumromanum.com/member/forum/forum.php?q=verriss_eines_kritikers&action=ubb_show&entryid=1107062360&mainid=1107062360&threadid=2&USER=user_460785Übrigens: Im Beitrag vom 8. Juni um 11:43 behandle ich dort die "Widerlegung" meiner Kommentare zu Hsüs Messungen, auf die Frank D. im Vorposting anspielt. Ich zitiere mal:
RE: Der Verriß eines Kritikers, 08 Jun. 2009 13:43
Erschien heute auf Allmystery: (Zitat von Frank D. innerhalb der ersten beiden Linien)
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Noch mal ein Paradebeispiel für Bremers absoluter Unfähigkeit, irgend etwas zu verstehen. Er geht ja ständig damit hausieren, dass auf dem mittelatlantischen Rücken Sediment fehlt, und dass so gerade mal ein paar 1000 bis 10000 Jahre nachgewiesen werden können. Lustigerweise ist das aber, nimmt man seine eigenen Zahlen aus seinem eigenen Buch, totaler Stuss. Was er wissen muss.
In seinem Buch stellt er dazu eine Milchmädchenrechnung an, in dem er verschiedene Bohr-Orte aus verschiedenen Büchern mit verschiedenen Angaben zu Einem verwurstet. So schnappt er sich für die Sedimentationsgeschwindigkeit einen Ort, wo extra noch im Text betont wird, dass eine außergewöhnlich hohe Sedimentation von 3 cm pro 1000 Jahre stattfindet (Bremer, Atlantis S. 611) während sonst eher um 1 cm pro 1000 jahre üblich ist (Bremer, Atlantis S. 610!) und vermanscht das mit einer geschätzten Bohrkern-Länge von einem ganz anderen Ort.
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Das hier Geschriebene ist ein Mischmasch aus nicht richtig gelesenem Text in "Atlantis und das Altersparadoxon" und vorsätzlichen Falschinterpretationen durch Herrn Dörnenburg.
Schon die Enleitung ist einfach köstlich: Angeblich zitiert Dörnenburg ein "Paradebeispiel für Bremers Unfähigkeit, irgend etwas zu verstehen" und belegt gerade in diesem Satz, dass er selbst nichts versteht: Es geht in meinem Buch EBEN NICHT um die Sedimente des Mittelatlantischen Rückens.
Dieser Unsinn wird noch dadurch gesteigert, dass er behauptet, Hsü hätte in seiner populärwissenschaftlichen Literatur keine Zahlen angegeben. Das ist so ein absoluter Unfug, den nur jemand schreiben kann, der die betreffenden Bücher nicht gelesen hat und wo noch dazu der Wunsch der Vater des Gedankens ist.
Die Krönung dieses Unsinns ist dann seine Behauptung, ich würde eine "Milchmädchenrechnung" gemacht haben, indem ich die Texte zweier Bücher vermischt und so die Bohrkernlänge "GESCHÄTZT" habe. Auch für die "Milchmädchenrechnung" ist der Wunsch des Herrn Dörnenburg der Vater des Gedanken: Jeder kann es in "Atlantis und das Altersparadoxon"nachlesen: In dem einen Buch gab er an, wieviel Proben am betreffenden Bohrloch eingeholt wurden und in dem anderen Buch stand, wie lang das Sediment einer Probe war. (Da es in beiden Büchern um die Bohrungen der Glomar Challenger ging, ist dieser von mir beschrittene Weg völlig korrekt.) Die angeblich "geschätzte" Länge der Bohrprobe ist als nichts als eine falsche Behauptung von Herrn Dörnenburg und zeigt erneut auf, dass ER derjenige ist, der die Texte nicht interpretieren kann oder meine Erkenntnisse absichtlich falsch darstellt.
Wer nicht so verbohrt ist, wie Herr Dörnenburg hätte sich an dieser Stelle allerdings gefragt, warum Hsü bezüglich der Bohrung im Kap-Becken zwar die Anzahl der Bohrungen, in diesem Buch aber nicht die Länge der Proben angab. Hsü schreibt:
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Hätte tatsächlich eine Erosion stattgefunden, dann wären diese regelmäßigen Schichten zerstört worden. Doch einen derartigen Erosionshorizont gab es nicht, jedenfalls konnte ich keinen finden. Außerdem ergab die An-nahme einer Lücke für mich keinen Sinn. Das Kapbecken, wo wir unsere Bohrungen durchführten, führt seinen Namen auf die Tatsache zurück, daß es eine Senke ist. Sedimente auf flachen Kontinentalsockeln oder „Gebirgskämmen“ können durch Bodenströmungen abgetragen werden, doch wohin sollen die Sedimente in einem Becken gespült werden? In ei-nem solchen Becken war eher eine Schichtenreihe von ungewöhnlicher Mächtigkeit zu erwarten als eine Schichtlücke.
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Wenn Hsü schreibt, dass "in einem solchen Becken eher eine Schichtenreihe von ungewöhnlicher Mächtigkeit zu erwarten war und keine Schichtlücke", dann ist für einen aufmerksamen Leser seine Überraschung zum Bohrergebnis förmlich greifbar. Und ein aufmerksamer Leser würde sich hier die Frage stellen: "Hat Hsü hier selbst erkannt, dass zwischen vorhandenen Sedimenten in einem Becken - wo diese nicht verschwinden können - und den dazu absolut nicht passenden radiometrischen Datierungen etwas nicht stimmt? Hat er AUS EBEN DIESEM GRUND in diesem Buch die Länge der Proben nicht angegeben? Wollte er damit verhindern, dass Leser ebenfalls auf diese Idee kamen?"
Ich erspare mir es, auf weitere Textteile dieses Postings einzugehen. Die hier dargelegten Entkräftungen von Herrn Dörnenburgs Argumenten zeigen deutlich, dass sich Herr Dörnenburg gar nicht ernsthaft mit der Materie vertraut gemacht hat bzw. wider besseren Wissens falsche Behauptungen aufstellt.
Und wem das noch nicht reicht, der muss nur in "suchen" den Begriff " Frank D." eingeben und bekommt für Wochen Lesestoff, wie es sich mit den Behauptungen von Frank D. zu den angeblichen Widerlegungen verhält und was in der Realität davon übrigbleibt.
Seeeehhhhr empfehlenswert.
Und ich behaupte NICHT, dass Frank D. der einzige ist, der es nicht merkt, dass er selbst ständig von mir widerlegt wird. Ich überlasse dieses Urteil dem Leser.