FrauLehrerin schrieb:Das kann ich nicht erklären und all diese rhetorischen Fragen helfen auch nicht weiter. Meine Gefühle sagen mir das so und ich halte mich bei weitem nicht für seltsam in diesem Punkt.
Wenn du die Fragen als rethorisch betrachtest, sagt das aus, das deine vermeintliche Einstellung eben nur dein momentanes Gefühl ist.
Was du auch nicht vergessen solltest, ist, das Menschen nur begrenzt rational handeln. In Extremsituationen wirst du vermutlich reagieren wie jeder andere Mensch.
Menschen die keinerlei Empathie für andere Menschen haben, sind psychisch Krank.
FrauLehrerin schrieb:Ob ich nun deiner Meinung nach deswegen ein schlechter Mensch bin?
Nein ich denke schlicht das du emotional diese Aussage triffst ohne sie groß hinterfragt zu haben.
Das tun viele Menschen und das ist auch ganz einfach menschlich.
FrauLehrerin schrieb:Btw hab ich nicht mal ein Haustier und denke trotzdem so, weil es jedes x-beliebige Tier sein kann, es muss mir nicht nahestehen. Tiere bedeuten mir schlichtweg mehr als fremde Menschen.
Vermutlich weil du mit Tieren positive Erfahrungen verbindest. Das muss nicht mal heissen, dass du besonders viele schlechte Erfahrungen mit Menschen hattest.
Dazu kommt, das es ziemlich viele und unterschiedliche Tiere gibt.
Wo verläuft denn da deine Grenze? Bei der Spinne, der Ameise, oder bei dem Blutegel der sich auf deinem Bein festgesaugt hat?
:D
FrauLehrerin schrieb:Das tangiert mich ja nicht. :) Nicht böse nehmen.
Was sollte ich dir da übel nehmen, ich finds einfach schade, dass du nicht weiterdenken magst.